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  4. Die teure Sanierung der Deutschen Bahn
Am kommenden Donnerstag wird Bahn-Chef Richard Lutz die Zahlen für
das Geschäftsjahr 2024 vorlegen. Wie ist die finanzielle Lage des
Konzerns? „Mit einem Wort kann man sagen: schlecht“, sagt Andreas
Heitker, Korrespondent der Börsen-Zeitung in Berlin, im Podcast
7TageMärkte der Börsen-Zeitung. Für 2024 wird ein operativer
Verlust von voraussichtlich gut 300 Mill. Euro erwartet. Heitker
sieht mehrere Gründe dafür, dass die Bahn weiterhin in der
Verlustzone feststeckt. Einer ist das marode Schienennetz, das zu
immer mehr Störungen im Fernverkehr und hohen
Entschädigungszahlungen führt. Allein im vergangenen Jahr wurden
dafür fast 200 Mill. Euro fällig. Auch die Politik macht Druck,
seit September läuft das Sanierungsprogramm S3, das auf mehr
Wirtschaftlichkeit und Effizienz abzielt. „Alle Geschäftsbereiche
der Bahn sollen bis 2027 wieder profitabel arbeiten“, erklärt
Heitker. Das sei heute längst nicht der Fall. Dies bedeute auch,
dass zum Beispiel die Overhead-Kosten im Konzern gesenkt werden.
„Die Rede ist von 20 Prozent ungefähr bis 2027.“ Große Hoffnungen
verbindet die Deutsche Bahn mit dem in Aussicht gestellten
Sondervermögen für Infrastruktur. „Im Augenblick weist die
Finanzierung des Schienennetzes insbesondere ab dem Jahr 2028 noch
große Lücken auf“, sagt Heitker. Die Bahn hoffe nun, zu den größten
Nutznießern des neuen Sondervermögens zu werden. Was es für den
Konzern bedeutet, dass mit der Logistiktochter Schenker der
wichtigste Ergebnislieferant verkauft wurde und warum sogar das
Thema Zerschlagung jetzt noch einmal auf den Tisch kommen könnte,
erklärt Heitker im Podcast. Außerdem gibt es in der aktuellen
Episode eine Rückschau auf die abgesagten Börsengänge von OLB und
Stada, einen Ausblick auf die wichtigsten Themen bei der Crypto
Assets Conference am Mittwoch sowie die Terminübersicht für die
Kalenderwoche 13.
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„Die teure Sanierung der Deutschen Bahn“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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