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In einem Vortrag habe ich diese Woche die Frage gehört: welche
Hoffnung vermittelst Du ganz konkret.

Wer Hoffnung hat ist zuversichtlich. Es ist eine innere
Überzeugung bzw. Erwartung, dass das Gewünschte eintritt.

Das kann sich auf ein ganz bestimmtes Ereignis beziehen - also
z.B., dass es einem morgen gesundheitlich besser geht. Hoffnung
ist aber auch eine grundliegende positive Ausrichtung auf die
Zukunft.

Das Gegenteil der Hoffnung, also die Hoffnungslosigkeit bedeutet
Resignation, Depression oder Angst.

Wer Hoffnung hat, lässt sich nicht so schnell entmutigen und
sucht auch selbst nach Möglichkeiten, wenn Hindernisse auftreten.
Wer keine Hoffnung hat, gibt auf.

Studien haben gezeigt, dass die Hoffnung auf einen guten
Notendurchschnitt bzw. ein erfolgreiches Studium auch zu besseren
Ergebnissen führt. Hoffnung wirkt sich positiv auf Leistungen bei
Sportlern aus. In der Medizin ist vielen die Bedeutung der
Hoffnung für den Genesungsprozess bekannt und bewusst.

Paulus schreibt in 1. Korinther 13, 13 „Nun aber bleibt Glaube,
Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die
Liebe.“ Davor steht, dass wir jetzt nur stückweise erkennen, nur
undeutlich sehen können. Hier brauchen wir den Glauben und die
Hoffnung, um die Lücken zwischen der Erkenntnis zu schließen.

Glaube, Hoffnung und Liebe hängen eng zusammen. Ob ich in einem
Satz sage: „ich glaube“ oder „ich hoffe“ hängt von meiner
Tagesform ab. Wenn Zweifel hochkommen und mein Glaube nicht
bombenfest ist, kann ich immer noch hoffen.

Als Christen sollten wir Hoffnung haben, sollten wir eine
grundsätzliche positive Einstellung zur Zukunft haben in dem
Glauben, dass Gott es gut mit uns, dieser Welt und ganz konkret
mit unseren Mitmenschen meint.

Diese Hoffnung an andere weiterzugeben ist auch Liebe. Sie
ermutigt andere. Jesus sagt „Ihr seid das Licht der Welt“. Ich
verstehe das auch als Auftrag Hoffnung zu verbreiten. Ich wünsche
mir von anderen als jemand wahrgenommen zu werden, der in
positiver Erwartung lebt.

Deshalb finde ich die Frage spannend, an welchem konkreten Punkt
ich eine Hoffnung vermittle, die für andere spürbar ist.

Seien Sie fröhlich in der Hoffnung

Ihre Christine Sommer

 
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„Hoffnung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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