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  4. Das eine tun und das andere nicht lassen
Haben Sie es gelesen oder gehört? Laut einem Report der Schweizer
Bank UBS stieg die Zahl der Milliardäre weltweit auf 2.682 mit
einem Gesamtvermögen von 14 Billionen US-Dollar. Und in Deutschland
erreicht die Zahl der Milliardäre die Rekordzahl von 249. Jeden Tag
wird jeder von ihnen um 2 Millionen Dollar reicher. Diese Zahlen
mit ihren vielen Nullen sind für die meisten von uns
unbegreiflich.Und auf der anderen Seite macht – laut Bericht der
WHO – der Kampf gegen die Armut und den Hunger weltweit kaum
Fortschritte. Vor beiden Phänomenen stehen wir ratlos und wissen
nicht weiter. Und dann kommt Gott sei Dank das Aber: All die
Spenden und Aktionen für Menschen in der ganzen Welt gegen den
Hunger helfen stets den Einzelnen und ihren Familien zu überleben.
Und wieder Aber: Aber ungerechte Strukturen sind der schlimmere
Teil des Problems. Wenn allein all die Superreichen in Deutschland
gerecht besteuert würden, hätten Kommunen, Länder und der Bund mehr
Möglichkeiten, gegen Armut und Not in unserem Land und weltweit
anzugehen.Und bevor das geschieht, und selbst wenn es immer nur
unzureichend geschieht, sammeln unverdrossen Menschen weltweit für
Hilfswerke und Hilfen vor Ort. Allein die Sternsinger haben in
Deutschland im letzten Jahr fast 50 Millionen Euro an Spenden
eingesammelt, um Projekte für Kinder weltweit zu unterstützen.Das
eine tun und das andere nicht lassen, ist schon immer das Gebot der
Stunde. Gegen ungerechte Strukturen angehen und protestieren und
sich engagieren gegen die Not des Einzelnen gehören zusammen. Das
gilt für alle Menschen guten Willens, wie es so schön heißt, und
erst recht für uns Christen.Geben wir nicht auf, uns für unsere
Mitmenschen einzusetzen und das Notwendende zu tun, damit das
Mögliche erreicht wird und das Unmögliche immer mehr möglich wird.
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„Das eine tun und das andere nicht lassen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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