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In dieser Folge von "Angelesen", dem Buchjournal des
Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der
Bundeswehr stellen wir das vom Militärgeschichtlichen
Forschungsamt herausgegebene Buch Operatives Denken bei
Clausewitz, Moltke, Schlieffen und Manstein vor. Es erschien
1989.

Das Militärgeschichtliche Forschungsamt brachte das vorliegende
Werk 1989 im Zusammenhang mit den vom Inspekteur des Heeres,
Generalleutnant Hans-Henning von Sandrart, seinerzeit initiierten
Bemühungen um eine Wiederbelebung des operativen Denkens heraus.
Der damalige Amtschef, Brigadegeneral Günter Roth, und drei
weitere Mitarbeiter des Forschungsamts haben Beiträge zu dem
schmalen Band beigesteuert. Der vorliegende Band enthält vier
Aufsätze. Diese beleuchten Überlegungen, die bedeutende Gestalten
der preußischen und deutschen Militärgeschichte zum operativen
Denken angestellt haben und analysieren eingehend den Westfeldzug
der Wehrmacht von 1940 als historisches Beispiel für eine
gelungene Operationsführung. Neben der damals innovativen Idee,
Panzer nicht taktisch, sondern operativ einzusetzen und dem
Überraschungsmoment des Vorgehens durch die Ardennen war es vor
allem die beispielhaft praktizierte Führung mit Auftrag, die 1940
diesen Feldzug entschied. Sie hat ihren Wert über alle
waffentechnischen Neuerungen und politischen Systembrüche hinweg
bis heute behauptet. 

Fazit

Die wesentliche Lehre, die sich aus dem Feldzug von 1940 ziehen
lässt ist, dass - über alle waffentechnischen Neuerungen und
politischen Systembrüche hinweg - das Führen mit Auftrag immer
noch als unverzichtbares Instrument im Gefecht angesehen werden
muss.
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„Operatives Denken bei Clausewitz, Moltke, Schlieffen und Manstein“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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