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Künstliche Intelligenz (KI) ist in heutiger Zeit
allgegenwärtig. Kaum ein Bereich des individuellen und
gesellschaftlichen Lebens bleibt von ihr unberührt. Daraus
resultiert, dass auch die in der internationalen Politik
maßgebenden Akteure bestrebt sind, sich die Vorteile Künstlicher
Intelligenz auch auf militärischem Gebiet zu Nutze zu
machen.

Oberstleutnant Gerrit Hohmann befasst sich im vorliegenden Werk
ausführlich mit Anwendungen, Chancen und Risiken von Künstlicher
Intelligenz (KI) auf dem Feld der inneren und äußeren Sicherheit.
Der Quantensprung, den die KI im Vergleich mit früheren
Computerprogrammen darstellt, liegt in ihrer Fähigkeit zur
Bearbeitung von Aufgaben, die menschliche Intelligenz erfordern,
z.B. Lernen oder Sprachverständnis. 

Militärische Zwecke

Für militärische Zwecke sind vor allem KI-Anwendungen
interessant, die das Sammeln und schnelle Auswerten großer
Datenmengen zwecks Erstellung digitaler Lagekarten erlauben, die
gegnerische Kräfte auf dem Gefechtsfeld in Echtzeit sichtbar
machen. Die Ukraine hat in ihrem Abwehrkampf seit 2022 gute
Ergebnisse mit solchen Anwendungen erzielt, sowohl mit Produkten
der US-Firma Palantir als auch mit dem selbst entwickelten
Gefechtsführungssystem DELTA. 

KI und Drohnen

Auch die zunehmend wichtige Rolle von Drohnen geht auf KI zurück,
die sowohl die Treffsicherheit als auch die Schwarmfähigkeiten
der unbemannten Flugobjekte verbessern hilft. Wichtig ist, dass
die Letztentscheidung über den Einsatz eines Waffensystems nicht
durch KI, sondern grundsätzlich immer von Menschen getroffen
wird. 

Digitale Souveränität

Der Autor plädiert dafür, die deutschen Anstrengungen in Sachen
Digitalisierung, KI und digitale Souveränität erheblich zu
steigern. Wer auf diesem Gebiet jetzt das Nötige zu tun versäumt,
droht für lange Zeit abgehängt zu werden.

Artikeltext: Christoph Kuhl

Sprecher: Christoph Jan Longen
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„Digitale Verteidigung: Künstliche Intelligenz und Sicherheit“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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