Hessen und der Dritte Weltkrieg

Hessen und der Dritte Weltkrieg

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

Auf welchem Stand waren die sowohl von der NATO bzw. der
Bundeswehr als auch von den zuständigen zivilen Behörden
getroffenen Vorbereitungen auf einen möglichen Verteidigungsfall
bis 1990? Dieser Frage gehen im vorliegenden Werk am Beispiel
Hessens Heiner Möllers und Cornelia Grosse nach, beide als
Militärhistoriker und Militärhistorikerin am ZMSBw
tätig.


Stand der zivilen und militärischen
Vorbereitungen mangelhaft


An zahlreichen Beispielen zeigen Autorin und Autor, dass der
Stand der militärischen und der zivilen Vorbereitungen vielfach
zu wünschen übrigließ: Zusätzliche Krankenhäuser für die Truppe
waren vorbereitet, doch die Verfügbarkeit von zusätzlichem
medizinischem Personal war fraglich. Für die Versorgung von
Kriegsgefangenen waren kaum Vorbereitungen getroffen.
Schutzraumplätze waren Mangelware. In Hessen kam statistisch ein
solcher Platz auf ca. 45 Einwohner.


Flüchtlingsbewegungen sind nicht planbar


Auch war unklar, ob man die zu erwartende Fluchtbewegung
zahlreicher Bundesbürger in den Griff bekommen würde, die mit
ihren Privat-Pkws viele Straßen verstopfen und den militärischen
Aufmarsch behindern würden. 


Schaffung einer zeitgemäßen Gesamtverteidigung


Aus den Defiziten der Zeit bis 1990 zu lernen und für Gegenwart
und Zukunft eine zeitgemäße Gesamtverteidigung zu schaffen, die
auch künftig Krieg zu verhindern hilft – dazu will das Buch einen
Beitrag leisten. 


Artikeltext: Christoph Kuhl


Sprecher: Christoph Jan Longen
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