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In diesem Monat feiert der Sozialdienst Katholischer Frauen in Olpe
das 100-jährige Bestehen. Die Gründerfrauen aus Olpe engagierten
sich aus ihrer christlichen Überzeugung und ihrer
gesellschaftlichen Stellung heraus für die in Not geratenen
Mädchen, Frauen und Kinder besonders in den Zeiten während und nach
den beiden Weltkriegen. Sie haben ein soziales Netz
geschaffen, das bis heute besteht. Durch die Fachbereiche des
Sozialdienstes Katholischer Frauen und des Sozialdienstes
Katholischer Männer wurde hier in Olpe der gemeinsame Katholische
Sozialdienst gebildet.Heute Nachmittag wird zunächst ein
Wortgottesdienst gefeiert um Dank zu sagen: Gott, unter dessen
Segen vieles gelingen konnte, den vielen Frauen und Männern, die
sich in den vergangenen 100 Jahren engagiert und eingesetzt haben
und den heutigen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die die
vielfältigen Dienste für Menschen leisten. Die Gründungsidee
des SkF, der 1899 von Agnes Neuhaus in Dortmund ins Leben gerufen
worden ist, war, dass es Not- und Konfliktsituationen gibt, von
denen Frauen besonders betroffen sind und in denen Frauen anderen
Frauen in besonderer Weise helfen können. Diese Idee ist
damals wie heute von außerordentlicher Aktualität. Der SkF
arbeitet, dem Gründungskonzept folgend, in vielfältigen sozialen
Bereichen: Beratung und Hilfe im Rahmen der Kinder- und
Jugendhilfe, Beratung und Hilfe für Frauen und Familien in
besonderen Belastungssituationen, für psychisch Kranke und
Betreuung und für Menschen mit Behinderungen. Aus diesem
Anlass findet unter dem Motto "Ein Netz, das trägt" eine
Bilderausstellung in der Hl. Geistkirche in Olpe statt. Die Bilder
und Texte erzählen aus der Geschichte und der Gegenwart des
SKF. Vielleicht haben Sie am Wochenende ja Zeit und Lust, sich
diese Ausstellung anzuschauen und sich darüber zu informieren, wie
vielleicht auch Sie in Ihrem Umfeld in diesen Anliegen für
Mitmenschen tätig sein, für sie beten oder auch mit einer Spende
hilfreich sein können.
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„Ein Netz, das trägt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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