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Beim Einkehrtag für unsere Schwestern in Drolshagen ging es um
adventliche Menschen – früher und heute. Und nach einer kurzen
Einführung zum Advent und der darin liegenden Erwartung auf das
dreifache Kommen des Menschensohnes: in der Feier des
Weihnachtsfestes als Erinnerung an sein Kommen, am Ende unseres
eigenen irdischen Lebens und am Ende der Zeiten, haben wir ein
bisschen gesucht und überlegt.Die klassischen Menschen des Advent,
haben wir gefunden: Barbara und Luzia die Märtyrerinnen, als die
Lichtbringerinnen in Zeiten der Verfolgung, Nikolaus als der Mensch
der gelebten Nächstenliebe schlechthin, Adolph Kolping als der, der
sich der konkreten Not der Handwerksgesellen angenommen hat, die
Gottesmutter Maria mit ihrem entschiedenen JA zu den ungewöhnlichen
Anfragen Gottes, Jesaja als der Prophet, der in kriegerischen
Zeiten immer wieder dem Volk den Trost Gottes zugesagt hat und
Johannes der Täufer, der sehr energisch von sich weg auf den wahren
Messias hingewiesen hat.Und dann hat eine Schwester auf Wolodymyr
Selenskyj, den Präsidenten der Ukraine hingewiesen, der mit all
seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten versucht, in seinem
angegriffenen Volk die Hoffnung auf den Sieg und den Frieden immer
wieder zu bestärken. Und unsere, fast hundertjährige Schwester
bringt den neuen Paderborner Erzbischof ins Spiel. Auf meine Frage,
warum sie das denn denkt, kann sie sehr klar sagen: Ich habe seine
kurze Ansprache bei der Verkündung im Paderborner Dom gehört und er
hat gesagt, dass er diesen Dienst mit Angst und Hoffnung angenommen
hat.Und so geht es uns Christen doch oft: Die derzeitigen Krisen in
aller Welt, die Kriege und Katastrophen, die wieder nicht
ernsthaften Beschlüsse der Weltklimakonferenz, die Umbrüche in
Kirche und Gesellschaft machen vielen Menschen Angst. Aber wir sind
und bleiben Menschen der Hoffnung, weil wir der Ankündigung
glauben, dass unser Gott bei uns bleibt in allen Höhen und Tiefen
unseres Lebens und weil er diese Welt in seiner guten Hand hält und
sie zu einem guten Ende führen wird.
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„Adventliche Menschen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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