#025 The Marvelous Mrs. Maisel & Unbelievabe; unsere “neu” entdeckten Serien

#025 The Marvelous Mrs. Maisel & Unbelievabe; unsere “neu” entdeckten Serien

47 Minuten

Beschreibung

vor 4 Jahren

Hallo aus der Selbstisolation,


wir sind auch diese Woche mit Serien- statt Filmempfehlungen für
euch am Start und haben euch zwei ganz unterschiedliche Genres
mitgebracht. 


Rafi erzählt euch etwas über “The Marvelous Mrs. Maisel”, eine
Amazon Produktion, die ihr mit einem Prime Abo for free gucken
könnt. In dieser mit Awards überschütteten Serie geht es um eine
Hausfrau in den 50er/60er Jahren, die vor einer zerbrochenen Ehe
und einem strahlenden Werdegang als Standup-Komikerin steht. Und
zwar als eine der ersten ihres Fachs. Denn in den 50er Jahren war
eine Frau schließlich nur dann erfolgreich, wenn sie ihren Mann
zufriedenstellte und die Kinder erzog. Manche Dinge haben sich
wohl doch ein bisschen verändert über die Jahre. Die bisher 3
Staffeln der Erfolgsserie basieren angeblich auf einem
Real-Life-Charakter und Schöpferin Sherman-Palladino verriet
sogar auf wem: ihrem mittlerweile verstorbenem Vater Don Sherman,
der selber in den 40-60ern als Comedien erfolgreich war.


Ann-So greift wieder in das dramatischere Crime Segment und
stellt “Unbelivable” vor. Der wahre Kriminalfall eines
Serienvergewaltigers wird aus zwei Sichtweisen beschrieben: aus
der Sicht eines seiner Opfer, der 18 jährigen Marie und derer
zweier Polizistinnen, die die Serie aufdecken und den Täter
ermitteln. Die Serie beginnt mit der Vergewaltigung von Marie,
ihrem Schock und ihrem Gang zur Polizei, inklusive Aussage, wo
sie überraschenderweise und nach Druck der Beamten behauptet, die
Vergewaltigung nur erfunden zu haben und mit dieser Entscheidung
ihr komplettes Leben aus den eh schon ungleichmäßigen Fugen
schleudert. Denn eine Vergewaltigung ist natürlich schlimm, aber
die falsche Anzeige einer solchen anscheinend noch viel
verwerflicher. Diese manchmal wirklich unglaubliche Geschichte
von Leid, Ignoranz und unvorhersehbaren Konsequenzen kann man
auch nochmal ganz genau nachlesen. T. Christian Miller,
ProPublica und Ken Armstrong und The Marshall Project haben den
Artikel, der die Basis zu diesem Fall bietet online
veröffentlicht und für jeden zugänglich gemacht:
https://www.propublica.org/article/false-rape-accusations-an-unbelievable-story


Somit ist hoffentlich wieder für jeden Geschmack etwas dabei und
wir hoffen, ihr alle übersteht die Isolationszeit mit viel guter
Laune und guten Serien. Bis nächste Woche!

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