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036 - Kathrin Kitzbichler: dankbar sein

036 - Kathrin Kitzbichler: dankbar sein

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Kathrin Kitzbichler ist in Salzburg in einer Familie aus starken
Frauen aufgewachsen. Durch eine Freundin kam sie mit fünf zum
Eiskunstlauf und hat diesen Sport auch bis zur Matura intensiv
betrieben. Intensiv heißt, dass sie trainieren musste, wenn
Freundinnen Freizeit hatten – fünf bis sechs Mal pro Woche und an
den Wochenenden an Wettkämpfen teilnahm. Mit 19 hat sie zwar mit
den Wettbewerben aufgehört, aber viele Jahre immer wieder als
Trainerin gearbeitet. Leistungssport zu betreiben erfordert viel
Disziplin. Das wichtigste was Kathrin für sich mitgenommen hat, ist
nach Niederlagen wieder aufzustehen und weiterzumachen. Sport ist
bis heute ein wichtiger Teil ihres Lebens und im September 2023
macht Kathrin sich mit ihrem eigenen Studio selbständig. Nicht nur
Sport, auch Auslandserfahrungen ziehen sich wie ein roter Faden
durch ihr bisheriges Leben. Wichtig dabei ist es für sie, eine
„homebase“ zu haben. Nur dadurch ist es ihr möglich immer wieder
für einige Jahre das Nest zu verlassen. Nach der Matura ging es für
Kathrin nach England wo sie als Au pair arbeitete und dann ihren
Aufenthalt auch gleich noch verlängerte. Sie kam zurück, wollte
Publizistik studieren, hat schließlich eine Weile gearbeitet und
lernte damals ihren heutigen Mann kennen. Der war kurz vor einem
beruflichen Wechsel nach Australien. Als sie bei einem Besuch einen
Heiratsantrag bekam, entschloss sie sich kurzerhand ebenfalls nach
Australien zu gehen. Sie führte in der Zeit ein „leisure life“ und
hat sich viel angeschaut. Das Nichtstun klingt zwar nett, war und
ist aber für Kathrin bis heute nicht wirklich erfüllend. Zurück in
Österreich gründeten die beiden eine Familie und haben heute drei
Kinder. Sie haben heute ein Haus in Seeham und waren vorerst für
zehn Jahre in Salzburg. Dann nahm Kathrins Mann einen Job in Peking
an. Ein Jahr lang lebten sie durch wechselseitige Besuche und dann
entschlossen sie mit der Familie nachzuziehen. Das bedeutet zwei
Koffer pro Person und ein Einstellen auf neue Umstände. Das gleiche
wiederholte sich einige Jahre später wieder, als die Familie nach
England nachzog. China war im Nachhinein einfacher als England,
obwohl sie dort anfangs mit niemandem kommunizieren konnten. Durch
diese Erfahrung kann sie sich auch gut in Menschen versetzen denen
es ähnlich geht, wenn sie nach Österreich kommen. Da sie die Kinder
zwar in die Kommunikation um die Entscheidung miteingebunden haben,
und diese als Eltern aber gemeinsam klar vertreten haben, war es
zwar nicht immer einfach, aber die Kinder haben rasch Anschluss
gefunden und profitieren von dieser Erfahrung. Die Coronajahre
verbrachte die Familie in England und Kathrin begann sich neu zu
orientieren. Sie machte mehrere Ausbildungen – Personaltrainer,
Ernährungscoaching, Yoga und Reiki. Durch die Ausbildungen hat sie
ihre Lust zu unterrichten wiederentdeckt und sie hat ihre
Lebenserfahrungen miteinfließen lassen weshalb ihr heute ein
ganzheitlicher Ansatz besonders wichtig ist. Auf der Suche nach
einem Thema für die Abschlussarbeit, stellte sie fest, dass die
Wechseljahre der Frau in all den Ausbildungen keine besondere
Beachtung bekamen. So kam es, dass dies nun das Spezialgebiet ist,
dem Kathrin in ihrer Selbständigkeit nachgeht. Im September geht’s
los. Kathrin eröffnet ihr Studio in dem sie sowohl
Kleingruppentraining als auch Personal Training anbietet. Privat
gibt es für ihren Mann zwar wieder eine Veränderung, die Kinder und
sie werden aber in ihrem Nest bleiben. Sie lässt die Dinge auf sich
zukommen, denn Kathrin glaubt an Karma: es kommt wie es kommen
soll, davon ist sie überzeugt. Wir wünschen viel Erfolg dabei!
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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