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  4. Acharei-Kedoschim 5781 | Rabbiner Shmuel Havlin
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im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Hamburg

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Acharej-Kedoschim (Levitikus 16:1–20:27): 

Nachdem Nadaw und Awihu sterben, warnt G-tt, dass niemand ohne
Erlaubnis in das Allerheiligste gehen darf. Nur einer, der Kohen
Gadol (Hohepriester), darf einmal im Jahr, am Jom Kippur, die
innerste Kammer des Heiligtums betreten, um G-tt das heilige
Ketoret darzubringen. Außerdem werden am Versöhnungstag Lose über
den Köpfen von zwei Ziegen gezogen, um festzustellen: Welche
Ziege soll G-tt geopfert und welche soll die Sünden Israels in
die Wüste tragen. In diesem Tora-Abschnitt wird außerdem davor
gewarnt, Korbanot (Tier- und Mehl-Opfer) außerhalb des Heiligen
Tempels darzubringen und Blut zu konsumieren. Dann werden die
Inzest-Gesetze, sowie Gesetze über abweichende geschlechtliche
Beziehungen besprochen. Der zweite Tora-Abschnitt fährt mit den
Worten fort: "Ihr sollt heilig sein, denn Ich, der Herr Euer
G-tt, bin heilig." Danach werden viele Mizwot (G-ttliche Gebote)
erwähnt, durch die sich der Jude heiligt und sich mit der
Heiligkeit G-ttes in Verbindung setzt. Dazu gehören das
Götzendienst-Verbot, das Almosen-Gebot, das Prinzip der
Gleichheit vor dem Gesetz, der Schabbat, Sexualmoral, Ehrlichkeit
im Geschäftsleben, Ehrfurcht gegenüber seinen Eltern und die
Heiligkeit des Lebens. Dann lernen wir das Diktum, das Rabbi
Akiwa das Kardinal-Prinzip der Tora genannt hat, und worüber
Hillel sagt: "Das ist die ganze Tora, der Rest ist Kommentar" -
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
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„Acharei-Kedoschim 5781 | Rabbiner Shmuel Havlin“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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