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  4. Parascha Bo (Exodus 10:1–13:16) | Rabbiner Shlomo Bistritzky
Raawi.de - Hamburger Jüdische Mediathek | www.Raawi.de

wöchentlicher Toraabschnitt Bo:

Die Ägypter erleiden die letzten drei der zehn Plagen: Ein
Heuschreckenschwarm verzehrt alles Getreide. Auch kommt eine
dicke, greifbare Dunkelheit über das Land, und die Erstgeborenen
Ägypter sterben um Mitternacht am 15. des Monats Nissan.G-tt gibt
den Israeliten die erste Mizwa: Sie sollen einen
Kalender erstellen, der auf der monatlichen
Wiedergeburt des Mondes beruht. Die Israeliten werden auch
angewiesen, G-tt ein Pessach-Opfer zu bringen. Sie sollen ein
Lamm oder Zicklein schlachten und das Blut auf die Türrahmen
jedes israelitischen Hauses streichen, so dass G-tt diese Häuser
übergeht, wenn Er die ägyptischen Erstgeborenen tötet. Das
geröstete Fleisch des Opfers soll zusammen mit
Mazza (ungesäuertem Brot) und bitteren Kräutern
in dieser Nacht gegessen werden.Der Tot der Erstgeborenen bricht
endlich Pharaos Widerstand. Er treibt die Kinder Israels aus
seinem Land. Sie verlassen das Land in solcher Eile, dass der
Teig keine Zeit hat, aufzugehen. Daher sind die einzigen
mitzunehmenden Vorräte ungesäuert. Bevor sie gehen, bitten sie
ihre ägyptischen Nachbarn um Gold, Silber und Kleidungsstücke,
womit das Versprechen, das G-tt Abraham gegeben hatte, dass seine
Nachkommen Ägypten mit großem Reichtum verlassen würden, erfüllt
wird.

Die Kinder Israels bekommen weitere Gebote: Sie sollen ihre
Erstgeborenen G-tt weihen und den Jahrestag des Auszugs aus
Ägypten feiern, indem sie alles Gesäuerte für
sieben Tage aus ihrem Haus entfernen, Mazza essen und die
Geschichte ihrer Befreiung ihren Kindern erzählen. Sie sollen
außerdem Arm- und Kopf-Tefillin als Erinnerung
an den Exodus und ihre daraus resultierende Verpflichtung, G-tt
zu dienen, tragen.

Text: Chabad Lubawitsch Hamburg e.V.
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„Parascha Bo (Exodus 10:1–13:16) | Rabbiner Shlomo Bistritzky“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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