Knast statt Asyl

Knast statt Asyl

Wie die EU Geflüchtete zu vermeintlichen Schleppern macht
37 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren
In Griechenland sitzen über 2000 Geflüchtete im Gefängnis, die
wegen des Vorwurfs des Schmuggels inhaftiert sind. Die Prozesse
dauern im Schnitt 37 Minuten und das Urteil beläuft sich
durchschnittlich auf 46 Jahre Haft. Als Schmuggler werden
juristisch alle Personen definiert, die ein Boot oder Auto steuern
- selbst dann, wenn die Person selbst auf der Flucht ist. Dahinter
steht ganz offensichtlich ein System. Das sagen immer mehr
Anwältinnen, Menschenrechtsorganisationen und die Betroffenen. Nun
gibt es eine neue Studie der NGO Borderline Europe, die das
Vorgehen der griechischen Behörden genauer untersucht. Sie trägt
den Titel “Ein Rechtsfreier Raum” und dokumentiert zahlreiche
Justiz-Fälle, in denen es um mutmaßlichen Menschenschmuggel geht.
Darüber sprechen wir in dieser Folge von Global Trouble mit Julia
Winkler, die zusammen mit Lotta Mayr die Studie verfasst hat. Eine
Produktion in Zusammenarbeit mit dem Radiojournalisten Steen
Thorsson, Host des Podcasts, und dem Produzenten Max Stern. Zu
hören auch auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts
gibt.

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