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  4. Deutsche-Reihenhaus-Chef Arnold: „Die Menschen müssen für ein Eigenheim Abstriche machen“
Mein heutiger Gast im Chefgespräch hat einmal gesagt: „Das
Reihenhaus hatte lange Zeit keinen guten Ruf. Ich hoffe, wir haben
dazu beigetragen, den Ruf zu verbessern.“ Daniel Arnold muss es
wissen, schließlich hat er mit seinem Unternehmen, der Deutschen
Reihenhaus AG, Tausende davon gebaut, von Flensburg bis
Gelsenkirchen, pro Jahr werden zwischen 600 und 700 Einheiten an
neue Bewohner übergeben. Schon sein Urgroßvater, ein Maurermeister,
gründete 1899 eine Baufirma in Hessen, der Großvater war Architekt,
der Vater Robert Arnold konzentrierte sich ab den 1970er unter
anderem auf sozialen Wohnungsbau – und entwickelte zudem die ersten
Reihenhäuser, welche 1989 in Kaiserslautern entstanden. Daniel
Arnold hat Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe und Kanada
studiert. Danach ging es kurz in dir Telekommunikationsbranche zu
EM.TV, der Hypefirma des Neuen Markts. Ein Anruf des Vaters trieb
Arnold in die Baubranche. Er hatte sein Architekturbüro dem Partner
übergeben. Er sagte: „Du, mir ist langweilig in der Rente.“ Er
wollte ein neues Projekt machen: Reihenhäuser in Marburg. Dort ging
einiges schief. Trotzdem gründete Daniel Arnold 2002 die Deutsche
Reihenhaus AG – der Name übrigens, dachte der Gründer, klingt wie
„Deutsche Telekom“, jedenfalls „viel geiler und größer“. Arnold
erzählt mir, was Reihenhäuser und Autos gemeinsam haben, wie sich
durch die Zinserhöhungen die Stornoquoten verändern, warum er
selbst sagt, Reihenhäuser seien unsexy – und wie ihm einmal mehrere
Häuser gestohlen wurden. Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid
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„Deutsche-Reihenhaus-Chef Arnold: „Die Menschen müssen für ein Eigenheim Abstriche machen““

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