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19 Biographien von Generalen der anderen deutschen Armee
stellen Hans Ehlert und Armin Wagner in ihrem Buch "Genosse
General! Die Militärelite der DDR in biographischen Skizzen" vor.
Der Sammelband erschien im Jahr 2002 im Christoph Links-Verlag
Berlin.

Am Aufbau der NVA wirkten rund 220 frühere Mitglieder der
Kommunistischen Partei Deutschlands oder der SPD vor 1933 nun in
Uniform mit, aber nicht alle als Offizier oder gar General. Mit
ihnen dienten knapp 500 frühere Wehrmachoffiziere, darunter neun
Generale. So sehr die ehemaligen Wehrmachtoffiziere mit ihrem
Fachwissen in der NVA gebraucht wurden, so sehr begegneten der
Staat und sein Überwachungsapparat ihnen mit Misstrauen.
Exemplarisch werden hier die militärischen Lebenswege zweier
NVA-Generale vorgestellt, die zuvor schon in der Wehrmacht
Generale waren.

Vincenz Müller, 1944 als Generalleutnant und Kommandierender
General des XII. Armeekorps in sowjetische Kriegsgefangenschaft
gegangen, erhielt 1952 seinen alten Dienstgrad und wurde später
Chef des Hauptstabs der NVA.

Arno von Lenski, 1943 in Stalingrad als Generalleutnant und
Divisionskommandeur in sowjetische Kriegsgefangenschaft gegangen,
baute ab 1952 als Generalmajor der Kasernierten Volkspolizei die
Panzertruppe der späteren NVA auf.

Fazit

Das Buch Genosse General! Die Militärelite der DDR in
biographischen Skizzen erschien 2002 im Christoph Links-Verlag
Berlin. Dr. Hans Ehlert (Oberst und später Amtschef des damaligen
MGFA) und Dr. Armin Wagner (heute ebenfalls Oberst und ehemaliger
Direktor des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in
Dresden) stellen darin 19 weithin unbekannte Biographien von
Generalen und Admiralen der DDR-Streitkräfte vor. Auch für nicht
übermäßig an der NVA-Geschichte, sondern mehr an der der
Reichswehr und Wehrmacht Interessierte, bietet der Sammelband
spannende Lektüre.

Artikeltext und Sprechtext: Dr. Klaus Storkmann

Sprecher: Andreas Eichner

Produktion: Andrea Nimpsch
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„Genosse General! Die Militärelite der DDR in biographischen Skizzen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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