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Beschreibung
vor 5 Jahren
Jeder kennt das Gefühl: Die Welt scheint sich immer schneller zu
drehen, die Aufmerksamkeitsspanne ab- und die Fülle an
Themen und Aufgaben zuzunehmen. Eine zunehmende
Kurzfristorientierung scheint um sich zu greifen - auch und
besonders in der Wirtschaft. Doch ist dem wirklich so? Gibt
es das Phänomen des sogenannten Short Termism wirklich und
welche Konsequenzen hat es für die Entwicklung von
Unternehmen und Märkten?
In unserem Podcast diskutiert Dr. Christian Jasperneite, Chief
Investment Officer von M.M.Warburg & CO, mit Professor
Dr. Wolfgang Drobetz von der Universität Hamburg über Short
Termism. Beide analysieren einzelne Aspekte dieses
Phänomens, blicken auf politische Antworten, um die
vermeintlich negativen Folgen zu vermeiden oder abzumildern
und sprechen über aktuelle Forschungsergebnisse und Studien
zum Thema.
Doch was versteht die Wissenschaft eigentlich unter „Short
Termism“? Der Begriff lässt sich am besten mit
Kurzfristorientierung übersetzen. Das heißt: kurzfristiges
Handeln ohne die Berücksichtigung von Langfristeffekten.
„Eine Unternehmensführung versucht zum Beispiel,
kurzfristig den Aktienkurs in die Höhe zu treiben und die
Gewinne pro Aktien zu steigern", erklärt Professor Dr.
Drobetz. "Man favorisiert Projekte, die sehr kurzfristig
Zahlungsströme generieren und Kurzfristeffekte erzeugen.
Dabei gibt es vielleicht Alternativprojekte, die
langfristig deutlich profitabler wären." Sicher tauche in der
Wirtschaft immer wieder ein Zielkonflikt auf zwischen kurz-
und langfristigen Effekten und Blickwinkel.
Doch ist Short Termism wirklich ein grundlegendes Problem? Und
wie groß sind die negativen Folgen tatsächlich für
Wirtschaft und Gesellschaft? Verfolgen Sie hier die
spannende Diskussion unser Experten.
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