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#53 Warum der Uber-Börsengang keine gute Idee ist und warum man als Privatinvestor die Finger davon lassen sollte... Meine Gedanken für den Börsen-Mai

#53 Warum der Uber-Börsengang keine gute Idee ist und warum man als Privatinvestor die Finger davon lassen sollte... Meine Gedanken für den Börsen-Mai

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Warum der Uber-Börsengang keine gute Idee ist und warum man als
Privatinvestor die Finger davon lassen sollte... Meine Gedanken für
den Börsen-Mai

Aktuell sind Börsengänge wieder mal ein echter Hype. Man kann
kaum für ein paar Minuten offline sein, ohne nicht einen
verpasst zu haben. Die größte Schlacht der letzten Wochen
lieferten sich aber Uber und lyft - vor allem darum, wer von
den beiden als erster an die Börse kommt. Und dieses Wettrennen
ist nicht ohne, da man dem Erstplatzierten, der nun lyft heißt,
die größten Chancen ausgerechnet hat, für ein erfolgreiches
Börsendebüt. Nun folgt wohl im Mai auch Uber... sollte ich mir
das als Privatanleger genauer ansehen oder lieber die Finger
davon lassen?

GLEICH VORWEG DER WICHTIGSTE DISCLAIMER: DAS IST HIER
KEINE ANLAGEBERATUNG ODER EINE FUNDIERTE AUSKUNFT, DIE ZU KAUF
ODER UNTERLASSUNG RÄT, SONDERN LEDIGLICH MEINE PRIVATEN
GEDANKEN!!! ALSO, VORSICHT: SPEKULATIONEN AN DER BÖRSE KÖNNEN
ZU VERLUSTEN FÜHREN!



Ich wiederhole: Hier folgen meine eigenen Gedanken,
dies stellt keine Anlageberatung dar!

Worum geht es denn bei Uber und lyft genau? Beide bieten so
genannte "neue Mobilitätskonzepte" an. Bei lyft hatte man immer
den Eindruck, dass die Idee war, man fährt sowieso, warum nicht
ein paar Leute mitnehmen und die Kosten für die Fahrt teilen
(das so genannte ride sharing). Und, größter Vorteil in den
USA: mit zwei oder mehr Leuten die "fast lanes" in und um die
Städte herum nutzen zu können, statt nebenan auf vier oder mehr
Spuren im Stau zu stehen.

Wenn man dies allerdings heute auf der offiziellen Webseite
versucht nachzuvollziehen, wird man bei lyft nicht wirklich
fündig. Fahrer werden, kein Problem. Selbst der Umweg über
Pressematerial hilft nicht weiter, da man viele Fotos und Logos
bekommt, aber keine Firmengeschichte.

[caption id="attachment_1851" align="aligncenter"
width="300"] Keine Firmengeschichte, daher wenigstens das Logo /
Bild-Quelle: lyft.com[/caption]

 

Aber dennoch lassen sich Informationen finden: Gegründet im
Sommer 2012. Klassisches Erkennungszeichen war lange Jahre der
rosarote Fell-Schnurrbart, der am Kühlergrill der teilnehmenden
Fahrer befestigt war und im Jahr 2015 durch eine kleine
Plastik-Kopie für das Armaturenbrett im Auto abgelöst wurde.
Der Service wird komplett durch eine App angebildet. Anmeldung,
schon kann man wahlweise als Fahrer oder Mitfahrer "tätig"
werden.

In 2019 ging die Firma an die Börse und verlor, auch getrieben
durch Leerverkäufe, heftig an Kurs. An sich sowieso kein
solides Investment, da lyft im Jahr 2018, dank neuer
Finanzierungsrunde über 600 Millionen US-$, auf 15,1 Milliarden
US-$ bewertet wurde -  dem aber 911 US-$ Millionen
Netto-Verluste bei Einnahmen von knapp 2,2 Milliarden US-$
gegenüber stehen. Kleine Milchmädchenrechnung: 2,2 Milliarden
Einnahmen hören sich gut an. Aber mit diesen Einnahmen auf
einen Verlust von 911 Millionen zu kommen ist alles andere als
eine gesunde Bilanz! Aber, ein kleiner
Trost: selbstfahrende Fahrzeuge, in Kooperation mit
General Motors, stehen auf der Liste - sollte das für Euch
wichtig sein.

Laut eigenen Angaben der Webseite ist lyft am 29.03.2019 mit
einem Eröffnungskurs von 87,24$ an der Börse gestartet und
dümpelt aktuell knapp unter 60$ im Kursverlauf hin und her.

Reibach hatte hier nur gemacht, wer nach der Eröffnung schnell
verkauft hat - oder mit den Wölfen die Leerverkäufe vor sich
her trieb. Bisher ein enttäuschendes Ergebnis.

 

Und wie sieht es bei Uber aus?

Gegründet wurde Uber bereits in 2009. Im Unterschied zu lyft
lagen die Anfänge bei Uber allerdings nicht im Teilen von
Fahrten, sondern gezielt im anbieten eines Fahrers, dem so
genannten Ride Hailing. (Ride Sharing ist das, was lyft groß
gemacht hat)

Uber ist aktuell b Folge direkt herunterladen
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„#53 Warum der Uber-Börsengang keine gute Idee ist und warum man als Privatinvestor die Finger davon lassen sollte... Meine Gedanken für den Börsen-Mai“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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