Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

House of Modern History Archiv

158 Episoden
50 Minuten
In der heutigen Folge reden wir über den Prozess der Dekolonisierung. Oder heißt es Dekolonisation? Was ist das überhaupt genau?

Wir haben mit erstaunen festgestellt, dass der Begriff zeitgenössisch ist; unterhalten uns darüber aus welchen Gründen die Dekolonisierung überhaupt einsetzt und fragen uns wann dieser Prozess überhaupt beginnt.

Wir beide plädieren eher für ein neues Konzept des Kolonialismus in der Geschichtswissenschaft. Auch unter anderem deshalb, weil Prozesse wie die "Dekolonisation des Wissens" noch lange nicht abgeschlossen werden und oftmals aber gar nicht bedachte werden.

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.

Literatur:

Fanon, Frantz: Die erlebte Erfahrung des Schwarzen. In: Ders., Das kolonisierte Ding wird Mensch. Ausgew. Schriften, Leipzig, 1986, S. 24-49.

Fischer-Tiné, Harald: Dekolonisation im 20. Jahrhundert. 2016: https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/postkolonialismus-und-globalgeschichte/219139/dekolonisation-im-20-jahrhundert

hooks, bell: Outlaw Culture, 1994.

Jansen, Jan C. & Osterhammel, Jürgen: Dekolonisation: Das Ende der Imperien, 2013.

Purtschert, Patricia: Postkolonialismus und intellektuelle Dekolonisaiotion, 2017: https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/postkolonialismus-und-globalgeschichte/240817/intellektuelle-dekolonisation

Zangger, Andreas: Empire at Home, 2016: https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/postkolonialismus-und-globalgeschichte/224969/empire-at-home
1 Stunde 1 Minute
Denkmalsturz in Bristol, Columbus ohne Kopf in Boston–im Juni 2020 wurden viele Denkmäler von ehemaligen „Kolonialhelden“ sagen wir mal verändert. Sie sind eindeutige Spuren des Kolonialismus in vielen Städten, bis heute. Was soll damit passieren? Wer soll sich wie am Prozess und der Debatte beteiligen?

Ein anderes Thema ist die Frage nach der in Deutschland vorhanden Kunst aus ehemaligen Kolonien. In den meisten Fällen kam sie nicht ohne Gewalt nach Europa. Wie geht Deutschland jetzt damit um? Als Beispiel schauen wir uns hier das Humboldt-Forum in Berlin etwas genauer an. 

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.

Quellen:

Böhmermann, Jan über das Humboldt Forum: https://www.youtube.com/watch?v=CCU3bxBfk00

Hicks, Dan: The Brutish Museums: The Benin Bronzes, Colonial Violence and Cultural Restitution, 2020.

Savoy, Bénédicte: Afrikas Kampf um seine Kunst: Geschichte einer postkolonialen Niederlage, 2021: https://www.chbeck.de/savoy-afrikas-kampf-kunst/product/31838169

Sarr, Felwine & Savoy, Bénédicte: Zurückgeben: Über die Restitution afrikanischer Kulturgüter, 2018.

Interview Bénédict Savoy: https://www.monopol-magazin.de/restitutionen-ermoeglichen-eine-bessere-zukunft?amp=&__twitter_impression=true&s=08

Titel Thesen Temperamente zum Streit um die Benin Bronzen: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/benin100.html?s=08
50 Minuten
Schon Hannah Arendt sah eine gewisse Kontinuität zwischen Imperialismus beziehungsweise Kolonialismus und dem Holocaust. Auch Franz Fanon hat sich dafür ausgesprochen, den Faschismus als inneren deutschen Imperialismus zu verstehen.

Und trotzdem werden aktuell zwei Wissenschaftler von vielen kritisiert, die dies wieder hervorheben: Jürgen Zimmerer und Michael Rothberg haben sich in Büchern und zuletzt auch in der Zeit für eine Enttabuisierung des Vergleichs ausgesprochen.

Was spricht für einen Vergleich von Kolonialismus und Holocaust? Was spricht dagegen? Ist es vielleicht sogar nötig? Was hat das Verbot des Vergleichs für Folgen?

Um diese Fragen zu klären gibt es auch einen kurzen Exkurs zum Historikerstreit.

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.

Literatur:

Bauman, Zygmunt: Modernity and the Holocaust. Cambridge, 1989.

Conrad, Sebastian: Deutsche Kolonialgeschichte. C.H. Beck, 2019.

Rothberg, Michael: Multidimensional Memory. Remembering the Holocaust in Age of Decolonization. Stanford, 2019.

Whitman, James: Hitler’s American Model. The United States and the Making of Nazi Race Law. Princeton, 2017.

Zimmerer, Jürgen: Von Windhuk nach Auschwitz? Beiträge zum Verhältnis von Kolonialismus und Holocaust. Münster, 2011.

Zeitartikel:

https://www.zeit.de/kultur/2021-03/michael-rothberg-multidirektionale-erinnerung-buch-holocaust-rassismus-kolonialismus/komplettansicht https://www.zeit.de/2021/14/erinnerungskultur-gedenken-pluralisieren-holocaust-vergleich-globalisierung-geschichte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

https://bit.ly/3n96c90
42 Minuten
Heute gibt es eine Einführung in den deutschen Kolonialismus.

Die offizielle Zeit des deutschen Kolonialismus ist doch relativ kurz. Doch war Deutschland zwischendurch die viert-größte Kolonialmacht.

Generell ist wenig bekannt, was wir auch bei uns selbst gemerkt haben. Wir reden hier über die Frage wie viel wir in der Schule gehört haben zu dem Thema, was wir vorher schon wussten, was wir nicht wussten und was uns überrascht hat.

Außerdem reden wir darüber was Deutschland als Kolonialmacht von den anderen unterschieden hat. Wieso stieg Deutschland doch ins Kolonialgeschäft ein?

Natürlich sprechen wir auch über die Kolonialverbrechen, hauptsächlich der Vernichtungskrieg gegen die Herero und Nama.

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.

Literatur:

Conrad, Sebastian: Deutsche Kolonialgeschichte, 2008.

Prett, Mary Louise: Imperial Eyes: Travel Writing and Transculturation, 1992.

Laak, van Dirk: Deutschland in Afrika – Der Kolonialismus und seine Nachwirkungen. 2005: https://www.bpb.de/internationales/afrika/afrika/58870/deutschland-in-afrika?p=1
1 Stunde 8 Minuten
Heute steht ein Aufsatz im Mittelpunkt: The Crying Child von Temi Odumosu. In dem und auch in unserer Folge geht hauptsächlich um digitale Archive.

Was bedeutet es für ein Archiv digital stattzufinden? Dabei sprechen wir über Bildrechte und den Unterschied zwischen digitalem Archiv und „klassischem“ Archiv. Und, dass andere Medienlogiken die digitale Quelle zu einer anderen Art von Quelle macht.

Wir befinden uns ja immer noch in unserem Kolonialismusblock. Einig sind wir uns definitiv, dass die Darstellung und Sichtbarkeit des Kolonialismus wichtig ist. Aber: Welche Probleme tauchen auf, wenn wir versuchen den Kolonialismus digital darzustellen?

Wir plädieren für Dialog, Kommunikation, Austausch und Kooperation. 

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.

Literatur:

Odumosu, Temi: The Crying Child. On Colonial Archives, Digitization, and Ethics of Care in the Cultural Commons. Current Anthropology Vol. 61, Nr. 22, October 2020.

Barthes, Roland: Die helle Kammer, 1980.

Eilenberger, Wolfram: Zeit der Zauberer, 2018.

ATSIDA: Aboriginal & Torres Strait Islander Data Archive: https://www.atsida.edu.au/
1 Stunde 3 Minuten
Nachdem wir in der Folge eher allgemein über Kolonialismus gesprochen haben geht es dieses Mal spezieller um Kolonialismus und Gewalt, Wissen und Widerstand.

Ihr erfahrt, wie und wer Gewalt ausübt in den Kolonien.

Während in Großbritannien Autopsien verboten waren, waren sie zur gleichen Zeit in Indien erlaubt. Hier entsteht durch Kolonien eine neue Art von Wissensgenerierung und Wissenstransfer. Diese Art von hybridem Wissen hat natürlich auch Auswirkungen auf die Zentren.

Und zum Schluss reden wir noch viel über Widerstand in den Kolonien. Welche Arten von Widerstand gibt es? Wie wird ein Schleier als Form des Widerstands gelesen?

Und auch der eigene Körper kann Mittel des Widerstands sein wie beispielsweise Tattoos, Frisuren oder Suizid.

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.

Auswahl an Literatur:

Cooper, Frederick & Stoler, Ann Laura: Tensions of Empire. Colonial Cultures in a Bourgeois World. Hambermas, Rebekka & Przyrembel (Hgs.): Von Käfern, Märkten und Menschen: Kolonialismus und Wissen in der Moderne.

Fanon, Frantz: Der Schleier

Fischer-Tiné, Harald: Pidgin-Knowledge: Wissen und Kolonialismus

Gopal, Priyamvada: Anticolonial Resistance and British Dissent. 

von Hirschhausen, Ulrike: A New Imperial History? Programm, Potential, Perspektiven. Geschichte und Gesellschaft Vol 41, Nr. 4 (2015). 
54 Minuten
Edit: Wir haben durch Feedback erfahren, dass wir im Podcast eine unpassende Bezeichnung erwähnten und nicht darüber reflektiert, dass diese nicht in Ordnung geht. Wir entschuldigen uns bei allen, die wir dadurch verletzt oder beleidigt haben.  In unserem ersten Teil zum Kolonialismus haben wir grundlegende Momente des Kolonialismus oder Kolonialismen besprochen. Wir sind beim Lesen zu diesem Thema schnell auf Probleme der Begrifflichkeiten gestoßen und haben uns gefragt was da angebracht ist und wo die Schwierigkeit hier liegt. Außerdem haben wir uns darüber unterhalten welche Arten es von Kolonialismus gibt, wann der Kolonialismus überhaupt war und welche unterschiedlichen Herrschaftsformen in Kolonien ausgeführt wurden. In welcher Beziehung standen Zentrum und Peripherie? Wie wurde Einfluss genommen? Was das alles mit Wittwenverbrennung in Indien zu tun hat erfahrt ihr in der heutigen Folge. Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten. Hauptsächlich richten wir uns nach dem Buch: Osterhammel, Jürgen & Jansen, Jan C.: Kolonialmus. Geschichte, Formen, Folgen. München, 2010. 
55 Minuten
Postcolonial Studies, darüber reden wir dieses mal: Ist der Begriff überhaupt angebracht? Was finden wir spannend daran?

Hauptsächlich haben wir uns dann mit zwei Denkern befasst, die die postcolonial Theory maßgeblich beeinflusst haben: Zum einen Edward Said, der in seinem Buch "Orientalism" die Darstellung des "Orients" der Europäer sichtbar gemacht. Hierbei wurde scheinbares Wissen institutionalisiert, das im nächsten Schritt eine Grenzziehung zwischen "Orient" und "Okzident" verlangte.

Der zweite Denker in unserer Reihe, Homi Bhabha, begreift den Kulturbegriff als fluide und nicht statisch. In sogenannten "Third Spaces" sind Wissensräume an den Rändern und nicht im Zentrum, was in einer kolonialen Denkart nicht vorgesehen war. Außerdem sprechen wir über die Begriffe "Hybridität" und "Mimikry", die bei Bhabha zentral sind.

Eine dritte Denkerin in dieser Reihe wird von uns nur kurz angesprochen: Gayatri Chakravorty Spivak mit ihrem Werk "Can the Subaltern Speak?".

Was die Postcolonial Theory möglich gemacht hat und wie es jetzt weiter gehen könnte, erfahrt ihr hier. 

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.

Literatur (unvollständig):

Said, Edward: Orientalism

Bhabha, Homi: Über kulturelle Hybridität

Spivak, Gayatri Chakravorty: Can the Subaltern speak?

Hall, Stuart: Wann gab es ‚das Postkoloniale‘? Denken an der Grenze. In: Sebastian Conrad (Hrsg.): Jenseits des Eurozentrismus. Postkoloniale Perspektiven in der Geschichts- und Kulturwissenschaft. Campus 2002, S. 219–246.

Und die website: Slavevoyages.org lohnt sich wirklich ;)
39 Minuten
Eigentlich ist Geschichtswissenschaft nicht mehr von den Eliten vorgegeben. Eigentlich herrscht Wissenschaftsfreiheit. Eigentlich. Wir schauen uns heute zwei Beispiele an, wie die Wissenschaft heutzutage eingeschränkt wird oder zumindest der Versuch unternommen wird.

In dem einen geht es um das Buch ”Night without an End” von Barbara Engelking und Jan Grabowksi. Aufgrund einer Passage standen sie in Polen for Gericht. Initiator ist hier der Staat.

Und der zweite Fall ist der der Hohenzollern, die Rückgabeforderungen stellen. Hier sind Historiker beteiligt, die ein Gutachten verfasst haben. In mehr als 120 Fällen prozessieren die Hohenzollern nun gegen Personen und auch gegen Historiker, die in ihren Gutachten anderer Meinung sind. Initiator ist hier nicht der Staat. Doch Fragen bleiben zum Teil die gleichen. Wer wird wo und wie eingeschränkt? Warum? Wer darf nun was sagen? Und was nicht? Welche Forschung darf wie veröffentlicht sein? Das gibt es in der heutigen Folge. 

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.

Wer sich weiter mit dem Fall in Polen beschäftigen möchte findet hier Links:

https://www.radicalrightanalysis.com/2021/02/09/prosecuting-historians-last-refuge-of-the-illiberals/?fbclid=IwAR0eu46JPFWVPUtv9AJ2j8pZN0WpQ86NUuSeWi6Ur3eP83xc3Ormq9oQG9s

https://www.yadvashem.org/press-release/11-february-2021-11-27.html?fbclid=IwAR2RPGPQNY2-nNWiVuo9M00nSS9P-F3MSH0_8xSGpMdZlVdIX02pGVGzBcw

https://www.nytimes.com/2021/02/08/world/europe/poland-massacre-jews-nazis-blame.html?fbclid=IwAR0sVoXxBfgEURWuKkZ95764svIc7D_ydkIMo_ewdjhMq8r_DImH_BI9Xfo

https://www.sueddeutsche.de/politik/holocaust-polen-mord-an-juden-zweiter-weltkrieg-forschung-1.5202188

Die Folge von Jan Böhmermann zu den Hohenzollern: https://www.youtube.com/watch?v=kFZKaXi7HyM

Hier findet ihr die Gutachten: http://hohenzollern.lol/

Und der genannte Spiegelartikel: https://www.spiegel.de/panorama/hohenzollern-schwindelt-chef-verhandler-juergen-aretz-a-ed3e06c6-0002-0001-0000-000175912885

Unter wissenschaftsfreiheit.de findet ihr mehr zu dem Thema.
44 Minuten
Achtung: In dieser Folge geht es um Traumata. Wenn es euch nicht gut geht oder ihr Hilfe braucht, findet ihr am Ende der Beschreibung Adressen bei denen ihr euch melden könnt. Passt auf euch auf!

Heute sprechen wir über ein anderes Thema: Die Traumatisierung von Historiker:innen durch ihre Arbeit.

Themen wie Kolonialismus und Extremismus sind vor allem auf Dauer eine harte Beschäftigung. Wir sind beide der Meinung, dass wir uns mit solch einer Geschichte beschäftigen müssen. Doch was macht das mit uns als Historiker:innen?

Warum nimmt uns unsere Arbeit manchmal echt mit? Und warum ist diese Anerkennung und vielleicht auch das Eingestehen davon zum Teil so schwierig und wird jetzt erst aktuell? Das könnt ihr hier anhören!

Gerne könnt ihr uns schreiben wie es euch damit geht oder was ihr für Erfahrungen gemacht habt. Und auch sonst könnt ihr uns natürlich gern schreiben, wenn ihr Gast sein möchtet, Fragen oder Feedback habt: houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist 

Der oft erwähnte Artikel von James Robins ist hier verlinkt: https://newrepublic.com/article/161127/can-historians-traumatized-history

Der Hanau Podcast den wir empfehlen gibt es hier: https://open.spotify.com/show/0Z2UJwgGfDnxrIhJpefINW?si=C2D4oviPTyO6R57Au2SHIQ

Hierhin könnt ihr euch als erste Anlaufstelle wenden:

www.telefonseelsorge.de anonyme, kostenlose Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit unter den bundesweiten Telefonnummern 0800 - 1110111 oder 0800 - 1110222. 
52 Minuten
Hahnenkampf als Kommunikationsmedium: Zwei Hähne gehen aufeinander los. Bis einer stirbt. Zu Beginn besprechen wir den häufig zitierten und doch gar nicht so schlechten Artikel von Clifford Geertz: Deep Play. Notes on a Balinese Cockfight. Der ist Beispiel für anthropologische und ethnologische Arbeiten.

Wir fragen uns: Kann man andere Kulturen erforschen? Und wie?

Was macht die Kulturwissenschaft? Dabei müssen wir uns auch unangenehmen Dingen widmen: Zu Beginn stand ein darwinistisches Stufenmodell der Kulturen. Doch zum Glück gab es Weiterentwicklungen.

Und zum Schluss: Welchen Einfluss haben solche Texte oder die Anthropologie, Ethnologie und Kulturgeschichte auf die Geschichtswissenschaft?

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
51 Minuten
Auch der Historismus kam irgendwann in die Krise. Zum Glück denn damit kam auch die Sozialgeschichte. Eine der Hauptimpacts der Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. 

Wir sprechen über die Bielefelder Schule und ein wichtiges Werkzeug: Die Qualitative Geschichtswissenschaft. Beide hatten wir Statistik und sind sehr froh, keine Statistiken mehr erstellen zu müssen. Doch warum wir doch noch etwas mit ihnen zu tun haben hört ihr hier. 

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
56 Minuten
Das frustrierendste an einer Hausarbeit? Richtig – die Formatierung in Word! Was es sonst noch zu beachten gibt, wie man auf ein Thema kommen kann? Was ist Theorie und Methode? Und warum ist diese Verwendung in Hausarbeiten manchmal doch sinnvoll? Antiplagiatserklärung, Fußnoten, Zeitplan und alles was noch wichtig ist für eine Hausarbeit. Wie gehen wir mit Druck um? Darüber sprechen wir. 

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
36 Minuten
Wer an der Uni Geschichtswissenschaften studiert kommt um das Referat nicht rum. Heute sind wir euer Tutorium und Servicepodcast. Wie kann ein Referat gelingen? Auf was solltet ihr achten? Kann Powerpoint was? All das könnt in der heutigen Folge hören. 

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.
53 Minuten
Wir sprechen heute darüber was die Annales ist und welche Einwirkungen sie auf die Geschichtswissenschaft hatte und immer noch hat. Und da fängt es auch schon an: Bei der Annales müsste man eher untersuchen was sie nicht ist als was sie ist: Abkehr von Staatengeschichte hin zu Sozialgeschichte, quantitative Methoden, Mentalitätengeschichte, unterschiedliche Zeitschichten–ziemlich viel. Will sie da zu viel? Wir stellen uns die Frage ob die Annales an der Realität gescheitert ist.

Außerdem gibt es Buchtipps wer sich mit dem Thema befassen will.

Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an @houseofModHist richten.