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17 Minuten
Europa- und Japan-Aktien übergewichten, bei Anleihen noch vorsichtig sein

Dies sind die Empfehlungen von Harald Holzer, Chief investment Officer der Kathrein Privatbank. Man sei nur in kurzfristige Anleihen investiert, warte gerade in Europa noch die nächsten Zinserhöhungen ab, bevor man sich längerfristig binde.

Die Rezessionsgefahr sei nach den jüngsten guten Konjunkturdaten in den USA und nach den für heuer und nächstes Jahr nach oben revidierten Gewinnerwartungen zurückgegangen. Warum er trotz allem Europa präferiert sei zum einen die günstigere Bewertung und zum anderen, weil der europäische Index Banken-lastiger ist und Banken in der Regel Profiteure von steigenden Zinsen sind.

Wo er derzeit nicht investieren würde wäre in China. Die Bestände von Xetra-Gold hat er momentan etwas abgebaut. Mehr zu Harald Holzers Anlagestrategie hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.

Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kisnter übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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#Anleihen #Vorsorge #investieren #Aktien #Bonds #podcast

Foto: Kathrein Bank /Bearbeitung Geldmeisterin

 
52 Minuten
Fast zehn Jahre lang hat man mit Anleihen keinen Blumentopf, geschweige denn eine positive Realverzinsung gewinnen können!

Dafür sorgten die Notenbanken, die massiv Anleihen aufkauften und damit die Renditen drückten. Nach so langer Abstinenz vom Bondmarkt darf man schon bei Anleiheinvestments außer Übung sein. Höchste Zeit also sein Wissen über Bonds mit Richard Dittrich, Chief Customer Experience Officer bei der Börse Stuttgart aufzufrischen. Seine Eingangsworte sind ernüchternd: „Wer findet, dass Aktien komplexe Veranlagungsinstrumente sind, der hat sich noch nicht mit Anleihen beschäftigt.“

Die Schwierigkeit fängt schon damit an, dass es viel mehr Anleihen als Aktien und das in allen möglichen Variationen gibt. Alleine an der Börse Stuttgart werden über 20.000 Anleihen gehandelt, wobei Privatinvestoren viele dieser Wertpapiere nicht kaufen können.

Damit sich der überforderte Bond-Investor hier noch zurecht findet haben Börsen, Broker und Finanzplattformen ein entsprechendes Anleihenselektions-Tool. Bei der Börse Stuttgart ist es der „Anleihen-finder“. Zunächst einmal hakt man „Für Privatanleger“ an. Damit wird das in Frage kommende Anleiheuniversum schon beträchtlich kleiner, da die EU viele Papiere wegen ihrer Komplexität Privatanlegern von vornherein vorenthalten will.

Richy empfiehlt Anleihe-Einsteigern, mit einer in Euro notierten Anleihe zu beginnen, um nicht auch noch ein Wechselkursrisiko einzugehen. Das hat man zwar auch bei Aktien. Doch im Gegensatz zu Aktien, wo man selbst bestimmen kann, ob man bei einem ungünstigen Währungsstand verkaufen möchte oder sie doch noch weiter behält, steht bei Anleihen das „Ablaufdatum“ von vorne herein fest. Der Wechselkurs zu diesem Zeitpunkt gilt. Die Fremdwährung für diesen Zeitpunkt abzusichern ist allerdings auch nicht umsonst.

Was Richy noch empfiehlt ist, nicht nur auf die Rendite zu schauen, die sich aus dem Kurs- und Zinsgewinn ergibt. Die Rendite kann sich aus einem hohen Kursgewinn ergeben, weil der Wertpapierkurs weit unter der Nominale steht. Doch was nützt mir dieser fiktive Gewinn beim Verkauf, wenn der Emittent der Anleihe kurz vor Insolvenz steht. Daher sollte man auch die Bonität der Anleihe im Auge haben, wie hoch also die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Schuldner das Geld, dass ich ihm geliehen habe, auch zurückbezahlen kann. Hier sollte man bei Anleihen Vorsicht walten lassen, die nur zu 80 Prozent und weniger der Nominale notieren. Die Nominale ist der Wert, der am Ende der Fälligkeit abzüglich Gebühren zurückbezahlt wird.

Grundsätzlich seien Anleihen vor allem für die Entnahmephase interessant. Wenn ich mir beispielsweise in der Pension Anleihen mit unterschiedlichen Fälligkeiten zulege, sodass Papiere nacheinander auslaufen. So kann ich mir ein regelmäßiges passive Einkommen auszahlen.

Weitere Tipps für den Anleihenkauf und warum sich in seinem persönlichen Portfolio derzeit keine Anleihen befinden verrät Richy Dittrich in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.

Den Gratis- Anleihe-Finder der Börse Stuttgart findest Du übrigens unter

https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/tools/produktsuche/anleihen-finder/

Viel Vergnügen bei der Anleiheauswahl wünscht Julia Kistner

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 Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kisnter übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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#Anleihen #Vorsorge #investieren #Aktien #Bonds #podcast

Foto: Börse Stuttgart /Bearbeitung Geldmeisterin

 
42 Minuten
Die Kaufpreise sind um das 2,5-fache zu hoch um kostendeckend für den Immobilieninvestor zu sein!

Immobilien als reine Geldanlage lohnen sich bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von 3.300 Euro pro Quadratmeter nicht mehr, rechnet Professor Dr. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute vor. Bei einer durchschnittlichen Monatsmiete von 9,50 Euro pro Quadratmeter kommt man auf eine Jahresrendite von 3,45 Prozent. Daraus konnten bislang Zinskosten von einem Prozent, Instandhaltungskosten von zwei Prozent und Verwaltungskosten von 0,45 Prozent bezahlt werden. Steigt nun der Zins von einem Prozent auf vier Prozent, klettert die notwendige Rendite auf 6,45 Prozent. Wenn nun die Miete nicht steigen darf, weil sie gesetzlich gedeckelt ist, rechnet sich die Anlage nur noch bei einem Quadratmeterpreis von 1.767 Euro. Und hier sind noch nicht die neuen Kosten für die verschärften Energieeffizienz-Vorschriften berücksichtigt, die sich auch nochmals mit 400 Euro pro Quadratmeter niederschlagen. Somit läge der kostendeckende Kaufpreis bei 1.367 Euro, also 59 Prozent unter den aktuellen Marktwerten.

Wer noch jung ist und auch noch Marktabschwünge aufholen kann, wäre mit einem globalen Aktienfonds besser dran. Für ältere Anleger die vor der Pension stehen oder in Pension sind gäbe würden sich jetzt auch wieder interessante Anleiherenditen bieten. Persönlich hat Thomas Mayer auch einen Teil in Gold. Das hält er aber nicht, physisch, sondern mit einem Gold ETF: „Ich bin nicht der, der physisches Gold hält, weil er mit dem großen Crash rechnet.“

Mehr über Thomas Mayer´s Einschätzungen zur Konjunktur und Kapitalmarktlagen in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN:

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#RealEstate #Vorsorger #Aktien #Bonds #Edelmetalle #podcast

Foto: FlossbachvonStorch /Bearbeitung Geldmeisterin
25 Minuten
Man muss nicht von Anfang an dabei sein!

Erfolgreiche Investoren erkennen einen Aktien-Hype sehr früh, springen auf und machen mit solange die Kurse steigen und verkaufen die Unternehmensanteile, bevor sie hochgejubelt werden und dann wieder kräftig korrigieren. Eine andere vielversprechende Strategie ist es den ersten Hype etwa einer neuen Technologie einfach abzuwarten. „Wenn der Markt dann schon müde ist,das mediale Interesse schwindet und die Technologie die Kinderkrankheiten überwunden hat, dann ist der Zeitpunkt einzusteigen“, beschreibt Gutmann-Vorstand Christoph Olbrich die Strategie, die sein Haus fährt und mit der Langfristinvestoren besser fahren.

Eine weitere spannende antizyklische Strategie, die Christoph Olbrich und sein Aktienteam fahren ist Rebalancing, um ein Portfolio zu konstruieren, dass nicht nur während des Hypes funktioniert. Dafür wählt sein Haus 50-Top-Aktien und gewichtet die alle gleich. Enthalten sind KI-Aktien ebenso wie Konsumtitel, Dividendenaktien, die Themen Cloud Computing, Digitalisierung, demographischer Wandel. Geht ein Thema wie Künstliche Intelligenzgerade ab, wird rebalanced, sprich verkauft. So handelt man automatisch antizyklisch. „Das Portfolio auf eine einzige Meinung auszurichten, ist gefährlich. Dann hätte man beispielsweise dieses Jahr den Aufschwung bei den Techtiteln verpasst“, meint Christoph Olbrich, „eben deshalb ist es so wichtig ein breit gefächertes, gute diversifiziertes Portfolio zu haben.“ So gut wie nie Platz im Gutmann-Portfolio haben Airline-Aktien undAutotitel: „Sie haben sehr schwierige Geschäftsmodelle, die manchmal boomen, manchmal weniger. Es herrscht dort ein starker Wettbewerb mit wenig Unterscheidungsmerkmalen zwischen den Playern. Das macht sie jetzt einfach nicht so attraktiv.“

Warum sein Haus derzeit in Aktien übergewichtet ist und was für ihn noch die Zukunftsthemen sind, darüber spricht er in dieser Folge der GELDMEISTERIN.

In welcher Phase des Hype-Zyklus steigt ihr ein? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

Und wenn ihr mein Werbe-freies Finanzbildungsprojekt GELDMEISTERIN unterstützen wollt, dann empfiehlt bitte den Podcast GELDMEISTERIN weiter, liked ihn und/oder abonniert ihn auf der Podcastplattform Eurer Wahl. Die GELDMEIMEISTERIN gibt es jeden Sonntag neu! Ich hoffe wir hören uns regelmäßig. Eine erfolgreiche Anlage-Woche wünscht GELDMEISTERIN-Host Julia Kistner

Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Christoph Olbrich und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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#Aktien #Hype #Zeitpunkt #investieren #Zyklus
40 Minuten
Es geht für Hendrik Leber, Geschäftsführender Gesellschafter der Acatis KAG jetzt darum Branchen und Aktien zu finden, die in den nächsten zehn Jahren sieben Prozent pro Jahr erwirtschaften. Hendrik Leber weiß zum Beispiel nicht, ob sich die Banken in den nächsten zehn Jahren verdoppeln. Bei Wasserstoff glaubt er es schon. So leitet er her, was Zukunft hat und hat hier vor allem folgende drei Sektoren für sich gewählt, in denen er Perlenfischen geht: Energiewende und Dekarbonisierung, Pharma und Biotech sowie Künstliche Intelligenz.

Unternehmen die ihm beispielsweise gefallen sind Taiwan Semiconductor, die wegen der politischen Risiken auch nicht teuer sind. Kurita Water ist ein japanisches Unternehmen, das sauberes Wasser produziert um Computer-Chips zu reinigen. Auf seiner Kaufliste hat er auch Universal Display aus den USA. Ein Unternehmen das organische Leuchtdioden herstellt für einen neue Generaton von Fernsehrer. Bei der Technik strahlt man  – ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker – kleine Lichtpunkte auf ein Display, zum Beispiel von einer Apple-Brille.

Hendrik Leber hat sich sogar auch einmal eine österreichische Aktie ins Portfolio gelegt: Der Verbund sei mit Wind- und Wasserkraft sehr nachhaltig und würde das Energiespeicherproblem besser lösen als so mancher deutsche Versorger.

Weitere Perlen aus der Energie-, Medizin- und KI-Sparte gefällig? In die GELDMEISTERIN reinhören lohnt sich!

Was sind für Euch Zukunftsbranchen? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Carsten Roemheld und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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#Aktien
41 Minuten
Eine hundertprozentige Aktienquote halten die Wenigsten aus,

... meint Michael Reuss Investmentvorstand der HRK Lunis AG, zu Gast beim Podcast Geldmeisterin. Dafür hat Michael Reus auch Verständnis, zumal wir derzeit für die Kapitalmärkte so viele Herausforderungen wie schon lange nicht mehr sehen: die vielen geopolitischen Spannungen zwischen USA und China, mit Russland, der Taiwankonflikt u.s.w.. Hinzu kommen die Experimente der Notenbanken, die eklatanten Risiken der Banken und auch die offene Frage, was der schnelle Anstieg des Zinssatz mit der Konjunktur macht.

Wer allerdings keine Aktien hat sei auch ein Spekulant. Der spekuliert darauf, dass das Finanzsystem ohne Schaden durch diese Zeiten geht. Aktien sind Substanzwerte, in die man schon investiert sein sollte. Welche Art von Aktien, hängt stark vom individuellen Risikoprofil des Anlegers ab. Doch wenn Aktien wie eine Nvidia einmal ein gewisses Niveau erreicht haben (Kurs-Gewinn-Verhältnis von 220), muss man auch einmal Gewinne mitnehmen. Man könne je nach Marktmeinung auch nur die Hälfte der Gewinne realisieren.

Unternehmen, die Michael Reuss grundsätzlich mag sind „Schaufellieferanten“: jene, die die Infrastruktur für Megatrends liefern und damit gute Zukunftschancen haben. Zwar sei auch Nvidia ein solcher Schaufellieferant. Diese Eigenschaft sei bei Nvidia aber eben schon gut eingepreist.

Was er besonders mag sind „strukturelle Investments“, wie eine Microsoft oder Louis Vuitton, die nicht punktuell gehypt werden. Hier nimmt er Gewinne nicht gleich mit, sondern hält er es wie Warren Buffett: Buy and Hold.

Generell muss die Aktienquote breit gestreut sein. Wobei hier die regionale Streuung ein Stück weit überbewertet werde. Eher kommt es auf die Unternehmen an und in welchen Regionen sie ihre Umsätze machen. Nicht investieren würde er allerdings aus politischen Gründen in China. Tendenziell fände man in den USA mehr interessante Werte als in Europa.

Von Immobilien würde er momentan wegen der Finanzierungsprobleme durch die steigenden Zinsen und strengeren Vergaben der Banken die Finger weglassen. Krypto eignet sich nur fürs Spekulieren, nicht als Wertspeicher. Weitere Investment-Tipps von Michael Reuss gefällig? Mehr dazu in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.

Und was packt ihr in Euer persönliches Krisenportfolio?

Auf Eure Kommentare freut sich Julia Kistner, die sich auch für jedes Abonnement ihrer Podcasts GELDMEISTERIN und BÖRSENMINUTE bedankt. Zu abonnieren, überall wo es Podcasts gibt, auf Spotify und auf YouTube.

Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Carsten Roemheld und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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#PrivateEquity #spekulieren #Krisenportfolio #stocks #investment #podcast #Vermögensverwaltung

Foto: HRK Lunis AG
43 Minuten
„Ich würde für den Vermögenserhalt die Minimumrendite, die man erwirtschaften muss über fünf bis zehn Jahre bei fünf bis sechs Prozent ansetzen und das kann man mit Anleihen nur im Risikobereich erzielen. Mit Investmentgrade-Anleihen wird es schon knapp und mit Staatsanleihen ist es fast nicht mehr möglich“, meint Carsten Roemheld, Sprachrohr von Fidelity im DACH-Raum. Er rechnet in den nächsten Jahren mit einer Sockelinflation zwischen drei und vier Prozent.

Bei Aktien werde aktuell allerdings das Risiko nicht ausreichend bewertet, warnt Carsten Roemheld. Beispielsweise würden in den USA derzeit Cash, bestbewertete Anleihen sowie Aktien dieselben Renditen abwerfen. Für Aktien gibt es also derzeit keine Risikoprämie. Normalerweise kompensieren höhere Aktienerträge die stärkeren Kursschwankungen von börsennotierten Unternehmensanteile.

Carsten Roemheld rechnet noch mit einer stärkeren Korrektur bei Aktien und Anleihen. Trotz allem seien Aktien á la longue die Vorsorge-Assetklasse schlechthin. An der Seitenlinie zu stehen und nicht investiert zu sein sei bei den aktuellen Inflationsraten die schlechteste Lösung. Er rät in Etappen in Aktien zu investieren, um das Risiko von Kursrückschlägen zu reduzieren.

Was der ehemalige Rohstoff-Fondsmanager Carsten Roenfeld noch für den langfristigen Vermögensaufbau empfiehlt ist, mit Fonds in breit gestreut auf mehrere Rohstoffe zu setzen. Denn viele von Ihnen werden dauerhaft knapp sein, etwa Kupfer, das man in großen Mengen für die Energiewende benötigt.

Gold - am liebsten physisch - sieht Carsten Roenheld als interessante Assetklasse für die Risikostreuung, auch wenn er nicht zu jenen gehöre, die an zweistellige jährliche Kurszuwächse bei Gold glauben. Man sollt Gold mit rund fünf Prozent seinem Depot beimischen. Eine steigende Wertentwicklung von Gold sei in den nächsten Jahren durch die starke Nachfrage der Notenbanken und auch der Privatanleger gut untermauert.

Mehr zu Carsten Roemheld´s Einschätzung der Großwetterlage in der aktuellen Folge der Geldmeisterin, reinhören zahlt sich aus!

Und wenn ihr mein Werbe-freies Finanzbildungsprojekt GELDMEISTERIN zur 140.ten Folge unterstützen wollt, dann empfiehlt bitte den Podcast GELDMEISTERIN weiter, liked ihn, abonniert ihn auf der Podcastplattform Eurer Wahl. Die GELDMEIMEISTERIN gibt es jeden Sonntag neu! Ich hoffe wir hören uns regelmäßig.

Eine erfolgreiche Anlage-Woche wünscht GELDMEISTERIN-Host Julia Kistner

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#Aktien #Privatbank #Gold #Immobilienaktien #PrivateEquity #Podcast

#commodities #stocks #podcast #Fidelity #Vermögen #investieren #Börs #Bonds

Foto: Fidelity
26 Minuten
Das Alter hat relativ wenig mit der Verteilung des Vermögens zu tun. Es sei mehr der Anteil des Vermögens, den ich in einer überschaubaren Zeit konsumieren werde, der die Asset Allocation bestimmen sollte, betont Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege bei Flossbach von Storch. Je mehr von meinem Vermögen für mein Lebensunterhalt notwendig ist, desto weniger Aktien kann ich in mein Portfolio packen.

Ohne Aktien wird man jedenfalls nach Abzug der Inflation, Steuern und Gebühren kaum sein Vermögen bewahren können. Denn bei einer Inflationserwartung von drei bis fünf Prozent, von der etwa die Fondsgesellschaft Flossbach von Storch ausgeht, braucht es schon eine Bruttorendite von 6,5 bis sieben Prozent, nur um das Vermögen zu erhalten. Da müsste man bei Anleihen schon ein großes Risiko eingehen und etwa in High Yield-Bonds investieren, um real nicht ärmer zu werden.

Sinnvoll für Langfristanleger sei, in ein globales Aktienportfolio zu investieren, mit dem man zumindest in der Vergangenheit Renditen von sieben bis acht Prozent generieren konnte. Global heißt allerdings nicht, dass man sein Vermögen über den Erdball entsprechend der Verteilung des weltweiten Bruttoinlandsproduktes streut, noch mach sich sich an die Marktkapitalisierung der Börsen zu orientiertn.

Ob man in China investieren könne, müsse jeder für sich ausmachen. Er persönlich brauche da schon sehr große Risikoprämien, damit die rechtlichen Risiken abgefedert werden.

Was Rohstoffe betrifft ist Philipp Vorndran nicht der Meinung, dass irgendwer in der Lage ist Rohstoffe langfristig zu prognostizieren, deshalb kommen sie für den langfristigen Vermögensaufbau nicht in Frage, nur für kurzfristiges spekulieren. Und wenn man bei Private Equity, die Illiquiditätsprämie hinzurechne, wäre nicht allzu viel Unterschied der Erträge von Private und Listed Equity.

Geldanlage sollte jedenfalls über einen langen Zeitraum gedacht werden – am Besten bis zum Zeitpunkt der Pensionierung. Risiken gehe man vor allem dann ein, wenn man in Dinge investiert, die man nicht versteht. Seit 25 Jahre ist Philipp Vorndran fast ausschließlich in Fonds veranlagt, weil er sich die nervliche Qual nicht antun möchte, in Einzeltitel zu investieren.

Die Regel „100 minus Alter ergibt den Aktienanteil“ sollte man jedenfalls in die Tonne treten. Mehr zu Philipp Vorndrans persönliche Altersvorsorge in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.

Und wen diese Podcastfolge der GELDMEISTERIN gefallen hat, der könnte die Bewegung gerne unterstützen, indem er den Podcast GELDMEISTERIN weiterempfiehlt, liked und vielleicht auch abonniert, damit er keine Folge mehr verpasst. Herzlichen Dank sagt Podcastgast Julia Kistner

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#Aktien #Vermögenserhalt #Fonds #FlossbachvonStorch

Foto: FlossbachvonStorch
41 Minuten
Acht Prozent der Bevölkerung können sich Luxus immer leisten

Because I am happy, clap along if you feel happy is the truth… Der amerikanischen Popstar Pharrell Williams feierte letzte Woche auf dem Laufsteg in Paris sein Debüt als Kreativchef des Luxuslabels Louis Vuitton, während Putin und Prigoschin wüten und morden, die Welt und nicht zuletzt die Kapitalmärkte ins Wanken bringen.

Krieg und Kriese und andererseits Lust auf Luxus – wie passt das zusammen? Ganz gut, wie ich und auch GELDMEISTERIN-Gast Klaus-Dieter Koch meinen. Klaus-Dieter Koch ist Gründer und Managing Partner der Management-Beratung BrandTrust. In diesen verrückten Zeiten will man sich eben etwas gönnen, man sucht einen Inflationsschutz beziehungsweise Werterhalt und Stabilität, die gerade die hochwertigen Luxusmarken und deren Aktien verkörpern.

LVMH, Hermés und Co. zählen nach dem kurzen Pandemie-Schock wieder zu den Bestperformern und beliebtesten Aktien Europas. LVMH hat zwischenzeitlich eine Marktkapitalisierung von 500 Milliarden US-Dollar erreicht, hat Großaktionär Bernard Arnauld zum reichsten Menschen auf Erden neben Elon Musk gemacht. Und auch wenn der Luxusgüter-Index Stoxx Europe Luxury Index im Mai um fast fünf Prozent fiel ist das zu verschmerzen, zumal er seit Anfang Oktober des Vorjahren um fast 50 Prozent zulegte.

Das Berater-Haus PwC warnt, dass vor allem die Öffnung Chinas nach Covid den Aufschwung der Nobelmarken getragen habe und dort ein Fünftel des weltweiten Luxusmarktes von über 300 Milliarden Euro umgesetzt würde und das Hochpreissegment jetzt den Höhepunkt erreicht habe. In China und anderorts würde der Konjunkturabschwung sich jetzt gerade in diesem Segment bemerkbar macht. Als Langfristanleger bin ich persönlich überzeugt, dass gerade Luxus in the long run immer Konjunktur hat und ein dauerhaftes Investment in die Traditionsmarken ein guter Inflationsschutz ist. Schließlich können sich weltweit immer acht Prozent der Bevölkerung Luxus leisten und wenn man es gerade nicht so dick hat, dann leistet man sich Kostspieliges auch sofort wieder, sobald man wieder Kohle hat. Das Einzige was ich gelten lasse ist, dass sie aktuell im Verhältnis zu ihren erwirtschafteten Gewinnen sehr teuer sind und einem die hohen Börsenbewertungen das Wert sein muss. Wobei Aktien-Perlen immer hoch im Kurs sind. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von LVMH liegt bei über 24,2, von L´oréal bei 31,5, Hermes bei über 45. Aber auch andere traditionelle Qualitätsaktien wie Coca-Cola mit einem KGV bei 29, das von Nestlé bei 31 haben ihren Preis..

Und wie investiere ich in Luxusmarken? Es gibt eigene Luxusmarken-Fonds etwa von Pictet oder LGIM oder auch einen ETF von Amundi auf den S&P Global Luxury. Ich persönlich – das ist keine Anlageempfehlung - setze in diesem Segment liebe auf Einzelaktien, zumal es ohnehin wenige große, global bedeutende Flaggschiffe gibt, die selbst schon einen ganzen Strauß von Modelabels besitzen. Ich persönlich bin schon seit längerem in LVMH und L´Oréal investiert, in L´Oréal sogar doppelt – einmal direkt und einmal über meine Nestlé-Aktien. Der Schweizer Lebensmittelmulti hält 23,29 Prozent am französischen Kosmetik-Konzern. Eigentlich bin ich sogar mehrfach an beiden Luxusmarken beteiligt, etwa über einen MSCI-World Consumer Staples Index-Fonds und dem EuroStoxx 50 -ETF, indem sie enthalten sind.

Was ist eigentlich Luxus? Hierzu lüftet der Podcast der GELDMEISTERIN, Markenforscher Klaus-Dieter Koch die Trickkiste der Luxusmarken. Wie sich die großen Hechte im Luxus-Teich - von Hermès, LVMH bis zu Gucci - das junge Klientel von den Millennials abwärts bis hin zur völlig konträren jüngeren Generation Z angeln ohne gleichzeitig die arrivierte Wienerin im reiferen Alter zu verlieren. Reinhören lohnt sich!

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Foto: #BrandTrust
37 Minuten
„Ich halte nichts davon, illiquide Anlageklassen wie Immobilien und Private Equity in liquide Anlageformen wie Aktien zu verpacken",

erklärt Werner Zenz, Vorstandssprecher der Privatbank Spängler, warum in ihrem aktiven Asset Management weder Immobilienaktien noch börsennotierte PE-Beteiligungsholdings einen Platz finden. Er hält es da mit Warren Buffet´s Investment-Weggefährten Charly Munger, der einmal sagte: „Wenn dein vorliegender Ehevertrag vierundsiebzig Seiten hat, dann rate ich dir abzuhauen." Entsprechend sollte man nicht in intransparente Anlageprodukte investieren, die man nicht versteht oder die gar nicht zu verstehen sind.

Direktinvestments in Immobilien hält er allerdings für den langfristigen Vermögenserhalt interessant. Diesen Markt sollte man in den nächsten Monaten beobachten, noch sei keine Eile geboten.

Einsteiger in den Aktienmarkt empfiehlt Werner Zenz mit einem global breit gestreuten ETF oder Indexfonds zu beginne. Risikostreuung ist für die Bank generell ein großes Thema. Da sie für kleinkapitalisierte Unternehmen kein eigenes Research haben, investiert seine Bank nur in Aktien großer, liquider Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung. Für jede Aktie legt man ein indiviuelles Risikobudget fest. Ist das verbraucht - eine Aktie zum Beispiel fünfzehn Porzent, eine andere vielleicht nur zehn Prozent gefallen, wird der Wert verkauft.

Für den langfristigen Vermögensaufbau hält er vor allem Aktien und Gold für geeignet. Alles weitere in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Ich hoffe wir hören uns. Was mich vor allem interessieren würde:

Wie sieht Eure langfristige Anlagestrategie aus? Was haltet Ihr von Immobilienaktien?

Eine erfolgreichen Wochenstart wünscht Julia Kistner, die sich für Eure persönlichen langfristigen Anlagestrategien interessiert und über Kommentare oder auch ein Email mit Euren Investmentideen freut.

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#Aktien #Privatbank #Gold #Immobilienaktien #PrivateEquity #Podcast

Foto: Spängler
35 Minuten
Investieren in die Megatrends Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Versandhandel , Agrotech

„In die europäische Automobilindustrie, vor allem in die deutsche würde ich nicht mehr investieren,und auch nicht in Medien", gibt Joachim Nareike, Leiter Publikumsfonds Deutschland und Österreich im Gespräch mit der Geldmeisterin einen sehr langfristigen Kapitalmarktausblick bis 2030. Die Branche sei viel zu kapital- und personalintensiv. Wor er auch nicht investieren würde wäre in die Flugbranche.

Deutlich mehr Potenzial habe die Lebensmittelindustrie und Unternehmen, die sich mit der Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft beschäftigen. Ein großes langfristiges Thema sei die Kreislaufwirtschaft, hier vor allem die Wiederverwertung von Elektroschrott. Faktum sei, dass 90 Prozent aller Rohstoffe dieser Welt derzeit nicht wiederverwertet werden. Ein großes Investmentthema bleibe die Energiewende insgesamt. Gerade weil alternative Energien die Zukunft sind, dürfe man die großen Ölmultis nicht abschreiben, die sich auch in die diese Richtung bewegen.

Auch der Versandhandell habe immer noch viel Potenzial: Aktuell mache der Onlinehandel trotz allem nur zehn bis 15 Prozent des gesamten Einzelhandels aus, Joachim Nareike rechnet in den nächsten Jahren noch mit einen Anstieg auf 40 Prozent.

Ein Gedankenaustausch, worauf die Börse bis 2030 hinsteuern können hörst Du in der aktuellen Folge der Geldmeisterin. Viel Hörvergnügen!

Wo glaubt ihr wo die Aktien-Reise hin geht? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Peter Seilern und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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#Aktien #Megatrend #Automobilindustrie #Investment #Energie
40 Minuten
„Wenn man sich die ganz langen Studien auf 100 Jahre anschaut, dann ist die Dividende ein außerordentlich hoher Anteil an der Gesamtrendite“, begründet Robert Karas, Chief Investment Officer der Bank Gutmann,, warum Dividendenaktien schon ins Langfristportfolio gehören. Wenn ein Unternehmen regelmäßig Gewinne aus dem Cashflow ausschütten kann, dann sei das auch ein Qualitätsbeweis.

Dividenden, die aus der Substanz bezahlt werden seien aber durchaus kritisch zu hinterfragen. Ebenso, denn Unternehmen eine Erwartungshaltung aufbauen, dass sie jedes Jahr die Dividende erhöhen.

Übrigens sei es für Privatinvestorinnen steuerlich nicht besonders attraktiv, Aktien kurz vor der Dividendenauszahlung zu erwerben. Die KESt-Besteuerung von Dividenden sei generell bei ausländischen Aktien ein großes Manko, da man zu viel bezahlte Kapitalertragsteuer auf Ausschüttungen beim ausländischen Finanzamt zurückfordern muss und wer macht das schon. Am ehesten lohnt sich dies bei größeren Investments in Schweizer Titeln.

Laut dem britischen Das britische Fondshaus Janus Henderson rechnet 2023 weltweit mit Gewinnausschüttungen von 1,64 Billionen US-Dollar. Das wäre ein Rekord und ein Plus von mehr als fünf Prozent gegenüber 2022. Im ersten Quartal stiegen die Dividendenzahlungen weltweit sogar um zwölf Prozent auf 326,7 Milliarden US-Dollar, weil sehr viel Sonderdividenden ausbezahlt wurden. In der Covid-Zeit hat man sich mit Ausschüttungen ja zurückgehalten beziehungsweise zurückhalten müssen. #

Mehr über den Sinn und Unsinn von Dividendenzahlungen in der aktuellen Folge der Geldmeisterin mit Podcast-Gast Robert Karas. Achtung, Achtung,

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#Dividenden #Rendite #Qualitätskriterium #Sonderdividende #

Foto: Robert Karas designed by JS
48 Minuten
Es reicht nicht, dass ein Unternehmen solide bilanziert, es muss auch überdurchschnittlich wachsen!

Noch reicht es Peter Seilern, Gründer und Chairman der Fondsboutique Seiler Investment Management, wenn ein Unternehmen wächst, aber das Wachstum mit Schulden finanziert. In sein Portfolio kommt nur das Beste aus zwei Welten, wo er als Beispiel Microsoft oder den französischen Luxusmodeartikler Hermès nennt. Banken- und Versicherungen, Versorger, Touristik-, Bergbau-, Grundstoff-, Telekommunikations-, Öl- und Gas- und Automobilunternehmen entsprechen grundsätzlich nicht seinen zehn goldenen Anlageregeln :

1.    Ein erweiterbares Businessmodell

2.    Überdurchschnittliches Branchenwachstum

3.    Konsequente Branchenführerschaft

4.    Ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil

5.    Starkes, organisches Wachstum

6.    Breite geographische Ausrichtung beziehungsweise breit aufgestelltes Kundenpotential

7.    Wenig kapitalintensive Unternehmen, die eine hohe Gesamtkapitalrendite (ROIC) erzielen

8.    Eine solide finanzielle Basis

9.    Transparente Konzernbuchführung und Bilanzierung

10.  Ein besonders effektives Management und Controlling (Corporate Governance)

Zu den Top-Positionen seines Flaggschiffs Seilern World Growth zählen laut Datenplattform Onvista:

Mastercard

6,70 %

Microsoft

5,80 %

NIKE

5,70 %

West Pharma Services

5,00 %

Dassault Systemes

4,80 %

IDEXX Laboratories Inc

4,80 %

Tyler Technologies

4,60 %

Novo Nordisk

4,60 %

SAP

4,50 %

Adobe

4,50 %

 

Peter Seilerns Buch zu seiner Quality Growth-Strategie, „Die besten Aktien der Welt“ erscheint im Herbst in vierter Auflage. Inzwischen viel Hörvergnügen mit Peter Seilern, zu Gast bei der GELDMEISTERIN wünscht Podcasthost Julia Kistner

 Achtung, Achtung, Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Peter Seilern und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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#QualityGrowth #investieren #Börse #Banken #Anlageregeln

Foto: Peter Seilern
34 Minuten
Hingegen würde er sich Bankaktien und China-Werte nicht ins persönliche Portfolio legen

Wenn sich Kapitalmarktstratege Heiko Böhmer drei Aktien aus dem Depot von Warren Buffetts Beteiligungsunternehmen aussuchen dürfte dann wären es Apple, Coca-Cola und Occidential Petroleum. Dabei sind die Anteile der Berkshire Hathaway an Occidental eigentlich genau der Grund, warum Heiko Böhmers Brötchengeber, die Shareholder Value Asset Management im Vorjahr die Berkshire Hathaway aus ihrem nachhaltig orientierten Portfolio geworfen hat. Occidential frackt im großen Stil. „Persönlich finde ich, kann man Ölkonzerne auch positiv sehen, die wirklich etwas positiv verändern“, setzt Heiko Böhmer viel Hoffnung in den Sektor, „Occidential beschäftigt sich beispielsweise auch stark mit der Carbon Capture-Technologie.“

China-Aktien findet Heiko Böhmer vom Chancen-Risikoverhältnis nicht sehr attraktiv: „Das politische Risiko ist viel zu groß, als dass man dort guten Gewissens investieren könnte.“ Banken sind für Heiko Böhmer auch kein Investment, bei dem er sich wohl fühlt. Die Bilanzen seien heutzutage so schwer nachvollziehbar. Da könnten zu viele Fallstricke drin liegen, man kann sie sehr schwer einschätzen. Coca Cola und Apple hätten hingegen nachvollziehbare Geschäftsmodelle und auch nach wie vor so einen großen Burggraben, dass man guten Gewissens langfristig investiert sein und profitieren kann. Heiko Böhmer findet als Langfristinvestment auch die Berkshire Hathaway-Aktie als Alternative zum S&P-500 attraktiv. Trotz des Banken- und Versicherungs-, Apple- und Occidential-Klumpen bilde die Beteiligungsholding immer noch breit die US-Wirtschaft ab.

Öl-, Banken- und Berkshire-Aktien – wäre das auch etwas für Euch oder was spricht gegen diese Investments? Freue mich auf Eure Kommentare und auch auf Bewertungen :-) Merci vielmals!

Achtung, Achtung, Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Heiko Böhmer und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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#ValueInvestment #Finance #Börse #Banken

Foto: Shareholder Value Management
38 Minuten
In vierzehn Monaten 11,34 beziehungsweise 16 Prozent im Plus!

Vor vierzehn Monaten ist mein mutiger Podcast-Kollege Christian #Drastil gegen mich zum Aktienduell angetreten. Unsere Spielregel lautete: Es musste eine österreichische, eine deutsche und eine internationale Aktie sein, die wir uns im damaligen Kapitalmarktumfeld auch in unser persönliches Portfolio gelegt hätten. Christian wählte die #TelekomAustria, die deutsche Biotech-Aktie #Evotec und als internationalen Favoriten die World Wrestling Entertainment. Bei #WWE staunte ich nicht schlecht, dass man so etwas an der Börse kaufen kann. Noch mehr stutzte ich über den Kurserfolg: WWE legte in vierzehn Monaten eine Performance von plus 74 Prozent hin, Chapeaux!

Aber so schnell gebe ich mich im Aktien Contest nicht geschlagen mit Anlagenbauer #Andritz als Österreich-Favoriten, dem Baukonzern #Hochtief AG für Deutschland und den britischen Spirituosenkonzern #Diageo als internationalen Top-Pick. Letzterer konnte an den Erfolg der WWE-Aktie zwar nicht annähernd anschließen. Dafür gingen die anderen beiden Runden an mich. Denn die Telekom Austria verbuchte ein Minus von 2,18 Prozent, die Evotec stürzte um 37,7 Prozent ab. Mehr zu unseren Aktien-Lieblingen und den Hintergründen zur Wahl in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN.

And the winner is: Julia! Mit Andritz (+42,8%), Hochtief (+14%) und Diageo (minus 8,7%) hätte ich in Summe einen Gewinn von 16 Prozent gemacht, hätte ich am 28.3.2022 in alle drei Aktien gleich viel investiert. Christian wäre mit seinen drei Kandidaten 11,34 Prozent im Plus. Auch nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass im selben Zeitraum der US-Leitindex S&P500 rund 10,6 Prozent verlor und der österreichische ATX um 2,6 Prozent einknickte. Und selbst wenn der DAX um 9,7 Prozent zulegen konnte, gegen unsere Aktien-Trios hatte er keine Chance.

Christian fordert mich nun zur Revenge heraus, diesmal mit vier Favoriten. In sechs Monaten ziehen wir Zwischenbilanz. Christian setzt auf den steirischen Leiterplattenhersteller #AT&S, auf den Impfstoffproduzenten #Valneva für Europa, auf Sportradar als internationale Aktie und auf die #TelekomAustria als Langfristinvestment. Ich nehme den Energieversorger #EVN für Österreich, #Adidas als Europa-Aktie, #Amazon als internationalen Performer und meinen ewigen Lieblingstitel, den Agro-Techwert #JohnDeere als Dauerbrenner.

Wer traut sich und steigt mit in den Ring? Bitte, bitte melden! Schickt mir eure vier Heros mit der Begründung Eurer Wahl an julia@geldmeisterin.com oder schreibt sie in den Kommentar oder in die LinkedIn- oder Facebookgruppe GELDMEISTERIN oder hinterlasst sie auf Insta. Wir kämpfen mit fairen Bandagen: Als Startwert gilt das gleiche Datum wir für unsere Favoriten, der Schlusskurs vom 3. 5.2023. Ich freue mich auf zahlreiche Herausforderer, wer möchte auch mit O-Ton bei der GELDMEISTERIN.

Achtung, Achtung, der Risikohinweis gilt bei dieser Folge mehr den je: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Die Podcaster Christian Drastil und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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Wer übrigens mehr vom fleißigen Podcaster Christian hören möchte, findet sein großes akustisches Repertoire auf www.audio-cd.at

#Börse #AktienDuell #investment #Gewinne #Shares #podcast