Geldmeisterin Archiv
319 Episoden
21 Minuten
Privatanleger haben heuer deutlich weniger gehandelt als noch 2022, so der allgemeine Tenor der Wertpapierbranche, berichtet Ernst Huber, Chef des österreichischen Online-Brokers DADAT und der neuen deutschen Brokerplattform Traders Place. Die Konkurrenz berichte, dass teilweise sogar Fondssparpläne aufgelöst würden. Nicht weil man nicht an die Investments glaube, sondern schlicht, weil man das Geld für Ausgaben benötige.
Bei DADAT sei dies aber nicht zu spüren. Die österreichischen Kunden hätten vor allem die großen US-Tech-Aktien eifrig gehandelt. Traditional beliebt seien auch deutsche Aktien. Nicht merklich partizipiert hätten die Privatanleger am Hype um die Abnehmspritzen der Pharmagiganten Eli Lilly und Novo Nordisk.
Heiß begehrt seien Kryptowährungen, weshalb man diesen Service bei Traders Place in Deutschland ab Februar 2024 anbieten werde. In seinem privaten Portfolio hält Ernst Huber allerdings keine Krypto Coins. Er setzt weiterhin auf physisches Gold als sicheren Anker im Depot.
Bonds are Back – das trifft auch bei den privaten Tradern zu. Hingegen wird am chinesischen Kapitalmarkt verschwindend wenig getraded. Wenn, dann investieren die Privatanleger in chinesische E-Auto-Firmen und Tech-Aktien investiert.
Was Online-Broker-Kunden noch so kaufen, erfährst Du in der aktuellen Podcast-Episoder der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Und wenn ihr mein Werbe-freies Finanzbildungsprojekt GELDMEISTERIN unterstützen wollt, dann könnt ihrer gerne den Podcast GELDMEISTERIN weiterempfehlen, liken und/oder auf der Podcastplattform Eurer Wahl abonnieren.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Dadat #Tradersplace #Depot #Aktien #Investment #Bonds #Onlinebroker #Krypto #podcast
Foto: Traders Place
Bei DADAT sei dies aber nicht zu spüren. Die österreichischen Kunden hätten vor allem die großen US-Tech-Aktien eifrig gehandelt. Traditional beliebt seien auch deutsche Aktien. Nicht merklich partizipiert hätten die Privatanleger am Hype um die Abnehmspritzen der Pharmagiganten Eli Lilly und Novo Nordisk.
Heiß begehrt seien Kryptowährungen, weshalb man diesen Service bei Traders Place in Deutschland ab Februar 2024 anbieten werde. In seinem privaten Portfolio hält Ernst Huber allerdings keine Krypto Coins. Er setzt weiterhin auf physisches Gold als sicheren Anker im Depot.
Bonds are Back – das trifft auch bei den privaten Tradern zu. Hingegen wird am chinesischen Kapitalmarkt verschwindend wenig getraded. Wenn, dann investieren die Privatanleger in chinesische E-Auto-Firmen und Tech-Aktien investiert.
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Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
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Foto: Traders Place
36 Minuten
Am 1. Jänner 2024 wäre Charlie Munger, die rechte Hand von Starinvestor Warren Buffett 100 geworden. Seine Investment-Tipps bleiben für die Ewigkeit.
Als Hommage an die verstorbene Investorenlegende widmen Robert Karas, Chief Investment Officer der Bank Gutmann und Julia Kistner die aktuelle Podcast-Folge der GELDMEISTERIN Charlie Munger und seiner Value Investing-Strategie. Von „ein großartiges Unternehmen zu einem fairen Wert ist besser als ein durchschnittliches Unternehmen zu einem großartigen Preis“, über „you’re looking for a mispriced gamble? That’s what investing is. And you have to know enough to know whether the gamble is mispriced - that’s value investing” bis hin zu „I think that, every time you see the word EBITDA, you should substitute the words with bullshit earnings.” Eine sehr unterhaltsame und lehrreiche Podcastfolge, frei nach Charlie Munger: „The best thing a human being can do is to help other human being to know more.”
Viel Hörvergnügen wünschen Robert Karas und Julia Kistner
Und wenn ihr mein Werbe-freies Finanzbildungsprojekt GELDMEISTERIN unterstützen wollt, dann empfiehlt bitte den Podcast GELDMEISTERIN weiter, liked ihn und/oder abonniert ihn auf der Podcastplattform Eurer Wahl.
Eine erfolgreiche Anlage-Woche wünscht der Host der GELDMEISTERIN, Julia Kistner
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#BerkshireHathaway #WarrenBuffett #CharlyMunger #ValueInvesting #Investment #Earnings #EBITDA #podcast
Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Munger#/media/Datei:Charlie_Munger.jpg
Als Hommage an die verstorbene Investorenlegende widmen Robert Karas, Chief Investment Officer der Bank Gutmann und Julia Kistner die aktuelle Podcast-Folge der GELDMEISTERIN Charlie Munger und seiner Value Investing-Strategie. Von „ein großartiges Unternehmen zu einem fairen Wert ist besser als ein durchschnittliches Unternehmen zu einem großartigen Preis“, über „you’re looking for a mispriced gamble? That’s what investing is. And you have to know enough to know whether the gamble is mispriced - that’s value investing” bis hin zu „I think that, every time you see the word EBITDA, you should substitute the words with bullshit earnings.” Eine sehr unterhaltsame und lehrreiche Podcastfolge, frei nach Charlie Munger: „The best thing a human being can do is to help other human being to know more.”
Viel Hörvergnügen wünschen Robert Karas und Julia Kistner
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Eine erfolgreiche Anlage-Woche wünscht der Host der GELDMEISTERIN, Julia Kistner
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Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Munger#/media/Datei:Charlie_Munger.jpg
36 Minuten
"Wer jetzt investiert, kann keinen spektakulären Gewinn mit Gold erwarten, nur einen Inflationsschutz"
„Langfristig ist Gold der absolut beste Inflationsschutz Gold hat immer seine Kaufkraft behalten“, betont Martin Siegel von der Fondsgesellschaft Stabilitas, die auf Edelmetalle spezialisiert ist. Hingegen dass Gold immer auch ein Krisenschutz ist würde er nicht zu 100 Prozent unterstreichen: „Hier muss man unterscheiden, um welche Krise es sich handelt. Ist es eine Vertrauenskrise in das Geldsystem, dann ist Gold sehr gut geeignet. Ist es eine Krise im Sinn von Wohlstandsverlust, von Krieg, von Flucht, von Vertreibung, dann ist Gold überhaupt nicht geeignet, weil in diesen Krisen Gold eher verkauft wird.“
Wer jetzt aber meint bei den aktuellen Kriegen und Fluchtbewegungen Gold günstig sei, der täusche sich: „In den Nuller- und vor allem Zehner-Jahren hat der Wohlstandsgewinn vor allem in China, aber auch in Indien dazu geführt, dass die Goldnachfrage und der Goldpreis sehr stark angestiegen sind. Der Aufstieg Indiens gibt dem Goldpreis gerade ebenso Rückenwind, wie die Zentralbanken in den Emerging Markets, die sich momentan in Gold eindecken, um sich von ihrer wichtigsten Zentralbankreserve Dollar unabhängiger zu machen, Stichwort Dedollarisierung.
„Wir sind derzeit bei Gold nicht günstig“, meint Martin Siegel, „das waren wir etwa Ende 2015 oder zuvor in den Jahren 2003 und 2004 oder 1999 bis 2001. Wer jetzt investiert, kann keine spektakulären Gewinne mit Gold erwarten. Er kann erwarten, dass der Goldpreis mit der Inflation steigt.“ Um wirklich große Gewinne mit Gold zu machen, bräuchte es erst eine große Depression oder Krise, so Siegel, „momentan sehen wir weltweit noch eine sehr restriktive Geldpolitik. Erst wenn etwa die USA wieder die Geldmenge erhöht und die Zinsen wieder senkt, weil sie sich Zinsen von fünf Prozent für ihre Schulden nicht mehr leisten kann und dann die Inflation wieder stärker steigt, dann sehen wir beim Goldpreis ein Potenzial von 3000 US-Dollar je Feinunze.“
Bessere Möglichkeiten gäbe es derzeit bei Silber, Platin und Palladium. Mehr dazu erzählt er in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner und freut sich über Eure Unterstützung, indem ihr den Podcast aboniert, liked und weiterempfiehlt.
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#Edelmetalle #Gold #Depression #Krise #Inflationsschutz #Investment #podcast
Foto: Stabilitas
„Langfristig ist Gold der absolut beste Inflationsschutz Gold hat immer seine Kaufkraft behalten“, betont Martin Siegel von der Fondsgesellschaft Stabilitas, die auf Edelmetalle spezialisiert ist. Hingegen dass Gold immer auch ein Krisenschutz ist würde er nicht zu 100 Prozent unterstreichen: „Hier muss man unterscheiden, um welche Krise es sich handelt. Ist es eine Vertrauenskrise in das Geldsystem, dann ist Gold sehr gut geeignet. Ist es eine Krise im Sinn von Wohlstandsverlust, von Krieg, von Flucht, von Vertreibung, dann ist Gold überhaupt nicht geeignet, weil in diesen Krisen Gold eher verkauft wird.“
Wer jetzt aber meint bei den aktuellen Kriegen und Fluchtbewegungen Gold günstig sei, der täusche sich: „In den Nuller- und vor allem Zehner-Jahren hat der Wohlstandsgewinn vor allem in China, aber auch in Indien dazu geführt, dass die Goldnachfrage und der Goldpreis sehr stark angestiegen sind. Der Aufstieg Indiens gibt dem Goldpreis gerade ebenso Rückenwind, wie die Zentralbanken in den Emerging Markets, die sich momentan in Gold eindecken, um sich von ihrer wichtigsten Zentralbankreserve Dollar unabhängiger zu machen, Stichwort Dedollarisierung.
„Wir sind derzeit bei Gold nicht günstig“, meint Martin Siegel, „das waren wir etwa Ende 2015 oder zuvor in den Jahren 2003 und 2004 oder 1999 bis 2001. Wer jetzt investiert, kann keine spektakulären Gewinne mit Gold erwarten. Er kann erwarten, dass der Goldpreis mit der Inflation steigt.“ Um wirklich große Gewinne mit Gold zu machen, bräuchte es erst eine große Depression oder Krise, so Siegel, „momentan sehen wir weltweit noch eine sehr restriktive Geldpolitik. Erst wenn etwa die USA wieder die Geldmenge erhöht und die Zinsen wieder senkt, weil sie sich Zinsen von fünf Prozent für ihre Schulden nicht mehr leisten kann und dann die Inflation wieder stärker steigt, dann sehen wir beim Goldpreis ein Potenzial von 3000 US-Dollar je Feinunze.“
Bessere Möglichkeiten gäbe es derzeit bei Silber, Platin und Palladium. Mehr dazu erzählt er in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner und freut sich über Eure Unterstützung, indem ihr den Podcast aboniert, liked und weiterempfiehlt.
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#Edelmetalle #Gold #Depression #Krise #Inflationsschutz #Investment #podcast
Foto: Stabilitas
31 Minuten
„Österreich hat nicht nur niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnisse. Das alleine nutzt wenig, wenn das Unternehmen nicht wirklich ausschüttet. Aber genau das machen die österreichischen Unternehmen auch“, bricht Wiener Börse-CEO Christoph Boschan eine Lanze für österreichische Aktien. Der Wiener Börse ging es angesichts des schwierigen Umfelds einer Stagflation gut. Derzeit liege man mit dem Ergebnis rund fünf Prozent unter dem Vorjahresergebnisses.
Die Aktienumsätze seien relativ gering, so wie in Rest Europa auch. Denn fast 90 Prozent der institutionellen Umsätze werden von ausländischen Investoren getätigt. Vor allem die Amerikaner trauen den Europäischen Unternehmen derzeit nur wenig Innovation zu.
Insbesondere mittelgroße europäischen Börsen wie Wien würden gemieden. Umso mehr, als Österreich den Ukraine-Krieg unmittelbar vor der Haustüre habe.
Das derzeitige geopolitische Risiko sei aber schon eingepreist. Österreichs Unternehmen hätten sich viel früher darauf eingestellt und daher wären österreichische Aktien beim derzeitigen Bewertungsniveau mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von sechs bis sieben durchaus attraktiv.
Allein es fehlen die ausländischen Investoren, die den Großteil der Umsätze an der Wiener Börse tätigen.
„Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist das schön, wenn das Ausland die Qualität der österreichischen Unternehmen schätzt. Nur mit den Ausschüttungen geht der der Großteil dee österreichischen Wertschöpfung ins Ausland“, bemerkt Christoph Boschan.
Jede Idee, wie man die inländische Investorenbasis stärken könnte könne er schon auch aus Standortgesichtspunkten unterstützen.
Was die leidige KESt betrifft hofft Christoph Boschan auf eine KEST-Befreiung der Eigenvorsorge bei einer Behaltedauer von einem Jahr und mehr noch in dieser Legislaturperiode.
Mehr zum Wiener Börsegeschehen in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN, überall wo es Podcasts gibt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#WienerBörse #Ukraine-Krieg #US-Investoren #Böersenumsätze #Investment #podcast
Foto: Wiener Börse
Die Aktienumsätze seien relativ gering, so wie in Rest Europa auch. Denn fast 90 Prozent der institutionellen Umsätze werden von ausländischen Investoren getätigt. Vor allem die Amerikaner trauen den Europäischen Unternehmen derzeit nur wenig Innovation zu.
Insbesondere mittelgroße europäischen Börsen wie Wien würden gemieden. Umso mehr, als Österreich den Ukraine-Krieg unmittelbar vor der Haustüre habe.
Das derzeitige geopolitische Risiko sei aber schon eingepreist. Österreichs Unternehmen hätten sich viel früher darauf eingestellt und daher wären österreichische Aktien beim derzeitigen Bewertungsniveau mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von sechs bis sieben durchaus attraktiv.
Allein es fehlen die ausländischen Investoren, die den Großteil der Umsätze an der Wiener Börse tätigen.
„Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist das schön, wenn das Ausland die Qualität der österreichischen Unternehmen schätzt. Nur mit den Ausschüttungen geht der der Großteil dee österreichischen Wertschöpfung ins Ausland“, bemerkt Christoph Boschan.
Jede Idee, wie man die inländische Investorenbasis stärken könnte könne er schon auch aus Standortgesichtspunkten unterstützen.
Was die leidige KESt betrifft hofft Christoph Boschan auf eine KEST-Befreiung der Eigenvorsorge bei einer Behaltedauer von einem Jahr und mehr noch in dieser Legislaturperiode.
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Foto: Wiener Börse
34 Minuten
Das für Arbeitskämpfe nicht gerade berühmte Amerika spricht vom „Striketober“: Am 15. September liefen die jeweils für vier Jahre geltenden Rahmenverträge in der Auto-Industrie aus, dort wo die Gewerkschaft in den USA mit Abstand am stärksten ist. Das Gesundheitspersonal streikte und in Hollywood legten die Drehbuchautoren die Stifte nieder. In der Logistikbranche wurde bei UPS noch in letzter Minute verhindert, dass die Räder der Packerl-Transporterstillstanden.
Ebenso sind in Europa die Fronten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhärtet. Die Beschäftigten in Österreich fordern etwa um 11,6 Prozent mehr Lohn. Bei Podcast-Schluss wurde die fünfte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis abgebrochen, jetzt wird im traditionell streikarmen Österreich womöglichgestreikt.
Die Frage aus Sicht des Anlegers ist, ob Unternehmen, dessen Mitarbeiter gewerkschaftlich gut organisiert sind dafür schlechter performen. Die klare Antwort von Adam Fleck, Chefanalyst für Ratings und ESG bei der Fondvergleichsplattform Morningstar lautet: Jain. Zum einen sei die Skepsis von Investoren gegenüber Unternehmen,denen starke Gewerkschaften gegenüberstehen, berechtigt, da sie meist auch einer stärkeren Konkurrenz ausgesetzt und weniger profitabel seien. Andererseits ist ihr Umsatz pro Beschäftigen höher und die Entwicklung des Unternehmens und dessen Börsenkurs sei stabiler, sie gelten als risikoärmere, stabile Investments für die Langfristanlage.
Das treffe für Ford, General Motors und Stellantis in den USA ebenso zu wie für die von der IG-Metall vertretenen deutschen Automobilriesen Mercedes oder Volkswagen.
Aber sind Unternehmen, deren Unternehmen sehr gut organisiert sind auch wettbewerbsfähig? Durchaus, nennt Adam Fleck als Beispiel die US-Flugbranche. Hier ist bei Delta Airlines die Arbeitnehmervertretung deutlich stärker als bei den Mitbewerbern United oder American Airlines. Tatsächlich fliegt Delta geringere Gewinne ein. Anderseits sei das Personal des Billigflieger South West auch sehr stark gewerkschaftlich organisiert. Dennoch war der Low Cost-Carrier, der in einer Nische abhebt, von allen fünf Airlines in den letzten vier Jahren am profitabelsten.
Ein anderes Beispiel sei UPS im Vergleicht zu FedEx, wo die Gewerkschaft deutlich weniger zu sagen hat. Mit einem besseren Vertriebsnetz könne UPS trotz Gewerkschaftseinfluss kompetitiv sein. Somit können auch Unternehmen mit starker gewerkschaftlicher Organisation sehr wohl ein interessantes und solides Investment sein.
Auch bei den jüngeren Branchen und Unternehmen, die lange Jahre gewerkschaftsfrei waren wie Amazon, Alphabet oder Starbucks gib es jetzt die ersten Ansätze von Mitarbeitervertretungen. Am weitesten mit Verträgen ist hier Starbucks. Die Arbeitnehmer seien sich sehr wohl ihrer neuen, verbesserten Handlungsposition bewusst, meint Klaus-Dieter Koch und nennt in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN hierfür einleuchtende Gründe.
Weil Humankapital heute das wichtigste Asset von Unternehmen sei, beflügele ein Personalabbau auch nicht mehr zwingend den Aktienkurs.
Viel Hörvergnügen bei diese Podcastfolge der GELDMEISTERIN, die das Börsengeschehen einmal weitergefasster beleuchtet wünscht Julia Kistner.
PS: Wenn ihr den werbefreien Podcast unterstützen wollt, dann empfiehlt ihn doch bitte weiter, abonniert ihn und hinterlasst eine Bewertung auf YouTube, Spotify oder der Podcastplattform Eurer Wahl, damit möglichst viele, die ihre Geld selbst meistern wollen, auf ihn aufmerksam werden. Danke dafür!
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#Arbeitskampf #Labour #Auto #Union #Gewerkschaft #Strike #Streik #Investment #podcast
Foto: BrandTrust
Ebenso sind in Europa die Fronten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhärtet. Die Beschäftigten in Österreich fordern etwa um 11,6 Prozent mehr Lohn. Bei Podcast-Schluss wurde die fünfte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis abgebrochen, jetzt wird im traditionell streikarmen Österreich womöglichgestreikt.
Die Frage aus Sicht des Anlegers ist, ob Unternehmen, dessen Mitarbeiter gewerkschaftlich gut organisiert sind dafür schlechter performen. Die klare Antwort von Adam Fleck, Chefanalyst für Ratings und ESG bei der Fondvergleichsplattform Morningstar lautet: Jain. Zum einen sei die Skepsis von Investoren gegenüber Unternehmen,denen starke Gewerkschaften gegenüberstehen, berechtigt, da sie meist auch einer stärkeren Konkurrenz ausgesetzt und weniger profitabel seien. Andererseits ist ihr Umsatz pro Beschäftigen höher und die Entwicklung des Unternehmens und dessen Börsenkurs sei stabiler, sie gelten als risikoärmere, stabile Investments für die Langfristanlage.
Das treffe für Ford, General Motors und Stellantis in den USA ebenso zu wie für die von der IG-Metall vertretenen deutschen Automobilriesen Mercedes oder Volkswagen.
Aber sind Unternehmen, deren Unternehmen sehr gut organisiert sind auch wettbewerbsfähig? Durchaus, nennt Adam Fleck als Beispiel die US-Flugbranche. Hier ist bei Delta Airlines die Arbeitnehmervertretung deutlich stärker als bei den Mitbewerbern United oder American Airlines. Tatsächlich fliegt Delta geringere Gewinne ein. Anderseits sei das Personal des Billigflieger South West auch sehr stark gewerkschaftlich organisiert. Dennoch war der Low Cost-Carrier, der in einer Nische abhebt, von allen fünf Airlines in den letzten vier Jahren am profitabelsten.
Ein anderes Beispiel sei UPS im Vergleicht zu FedEx, wo die Gewerkschaft deutlich weniger zu sagen hat. Mit einem besseren Vertriebsnetz könne UPS trotz Gewerkschaftseinfluss kompetitiv sein. Somit können auch Unternehmen mit starker gewerkschaftlicher Organisation sehr wohl ein interessantes und solides Investment sein.
Auch bei den jüngeren Branchen und Unternehmen, die lange Jahre gewerkschaftsfrei waren wie Amazon, Alphabet oder Starbucks gib es jetzt die ersten Ansätze von Mitarbeitervertretungen. Am weitesten mit Verträgen ist hier Starbucks. Die Arbeitnehmer seien sich sehr wohl ihrer neuen, verbesserten Handlungsposition bewusst, meint Klaus-Dieter Koch und nennt in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN hierfür einleuchtende Gründe.
Weil Humankapital heute das wichtigste Asset von Unternehmen sei, beflügele ein Personalabbau auch nicht mehr zwingend den Aktienkurs.
Viel Hörvergnügen bei diese Podcastfolge der GELDMEISTERIN, die das Börsengeschehen einmal weitergefasster beleuchtet wünscht Julia Kistner.
PS: Wenn ihr den werbefreien Podcast unterstützen wollt, dann empfiehlt ihn doch bitte weiter, abonniert ihn und hinterlasst eine Bewertung auf YouTube, Spotify oder der Podcastplattform Eurer Wahl, damit möglichst viele, die ihre Geld selbst meistern wollen, auf ihn aufmerksam werden. Danke dafür!
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#Arbeitskampf #Labour #Auto #Union #Gewerkschaft #Strike #Streik #Investment #podcast
Foto: BrandTrust
30 Minuten
Frauen bekommen viel weniger Pension als Männer!
„Umso wichtiger ist es für sie privat vorzusorgen“, appelliert Oswald Salcher, Trade Republic-Country Manager für DACH, Slowakei und Slowenien an die Frauen, sich um ihre Finanzen zu kümmern. Von den Trade Republic-Konten gehöre nur jedes vierte Depot einer Frau.
Sie müsse ihren Investment-Stil auf den Zeitpunkt ausrichten, wo sie das Geld dann braucht. Wenn sie etwa das Geld schon in fünf Jahren braucht, dann müsse sie eine sehr konservative Anlagestrategie fahren mit einem geringeren Aktienanteil und mehr festverzinslichen Papieren. Je länger der Anlagehorizont, desto mehr Risiko könne man eingehen, da man ja auch mehr Zeit habe Rückschläge auszusetzen.
Wichtig sei, einfach einmal zu beginnen. Man sollte einen fixen Betrag festlegen, mit dem man regelmäßig ein Finanzprodukt in gleicher Höhe bespart. Ansparen sollte man nicht unbedingt mit dem Bausparer, zumal selbst die drei Prozent Zinsen pro Jahr, die man mit diesem Produkt momentan wieder erzielt, nach Abzug der Teuerungsrate langfristig nicht für den Vermögenserhalt ausreichen.
Erfolgreich sei man dann, wenn man mit einem Fonds oder Einzelaktien breit gestreut investiert sei. Fondssparen sei dabei nicht komplexer als Bausparen.
Die jungen Leute investierten nachhaltiger als die älteren, berichtet Oswald Salcher vom Tradingverhalten seiner Kunden, „doch am Ende heißt es ,it´s all about performance`. Und bitte Vorsicht vor Green Washing: Wenn alter Wein in grünen Schläuchen verkauft wird."
Oswald Salcher zitiert auch Starinvestor Warren Buffett, dass man nur in das investieren sollte, was man versteht. Hierfür sollte man auch einen Blick in den Factsheet des investierten Fonds werfen, um dort zu schauen, wo man überhaupt investiert ist. Dies gilt nicht nur für Aktien- , sondern auch für Anleihenfonds.
Das Einstiegsinvestment sei sicherlich der ETF und je mehr Geld und auch Zeit sie oder er habe, könne man weiteres Vermögen in Einzelaktien und Einzelanleihen investieren.
Garantiert Geld verliere man, wenn man einen Geheimtipp folgt, warnt Oswald Salcher: „Es gibt keine Geheimtipps. Bei allen Versprechen, die eine Kapitalverdoppelung in kürzester Zeit in Aussicht stellten sollte man hellhörig werden."
Investieren sei ein Marathon und kein Sprint, erinnert Oswald Salcher vor allem die oftmals zu wenig risikobewussten Männer. Eine Rendite von sieben bis acht Prozen pro Jahr sei in den letzten Jahrzehnten realistisch gewesen, nicht mehr.
Wenn ich ein bischen Zeit habe, sollte ich in Eigenregie veranlagen, denn viele Finanzberater seien ihr Geld nicht wert.
Auf das richtige Timing zu hoffen, sei falsch, deshalb sei eine "Buy and hold"-Strategie für die Langfristanlage immer noch die beste. Apropos "find & hold" meint Oswald Salcher, das es keinen Ehevertrag braucht: "Wenn man über einen Ehevertrag nachdenkt, sollte man erst gar nicht heiraten. Ich zum Beispiel habe keinen Ehevertrag."
Weitere Finanztipps für Frau und Mann von Oswald Salcher hört ihr in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Und wenn ihr mein Werbe-freies Finanzbildungsprojekt GELDMEISTERIN unterstützen wollt, dann empfiehlt bitte den Podcast GELDMEISTERIN weiter, liked ihn und/oder abonniert ihn auf der Podcastplattform Eurer Wahl. Die GELDMEIMEISTERIN gibt es jeden Sonntag neu! Ich hoffe wir hören uns regelmäßig. Eine erfolgreiche Anlage-Woche wünscht GELDMEISTERIN-Host Julia Kistner
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Christoph Olbrich und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Aktien #Femalefinance #Vorsorge #investieren #Anlagetipps #Podcast
Foto: Trade Republic/Überarbeitung GELDMEISTERIN
„Umso wichtiger ist es für sie privat vorzusorgen“, appelliert Oswald Salcher, Trade Republic-Country Manager für DACH, Slowakei und Slowenien an die Frauen, sich um ihre Finanzen zu kümmern. Von den Trade Republic-Konten gehöre nur jedes vierte Depot einer Frau.
Sie müsse ihren Investment-Stil auf den Zeitpunkt ausrichten, wo sie das Geld dann braucht. Wenn sie etwa das Geld schon in fünf Jahren braucht, dann müsse sie eine sehr konservative Anlagestrategie fahren mit einem geringeren Aktienanteil und mehr festverzinslichen Papieren. Je länger der Anlagehorizont, desto mehr Risiko könne man eingehen, da man ja auch mehr Zeit habe Rückschläge auszusetzen.
Wichtig sei, einfach einmal zu beginnen. Man sollte einen fixen Betrag festlegen, mit dem man regelmäßig ein Finanzprodukt in gleicher Höhe bespart. Ansparen sollte man nicht unbedingt mit dem Bausparer, zumal selbst die drei Prozent Zinsen pro Jahr, die man mit diesem Produkt momentan wieder erzielt, nach Abzug der Teuerungsrate langfristig nicht für den Vermögenserhalt ausreichen.
Erfolgreich sei man dann, wenn man mit einem Fonds oder Einzelaktien breit gestreut investiert sei. Fondssparen sei dabei nicht komplexer als Bausparen.
Die jungen Leute investierten nachhaltiger als die älteren, berichtet Oswald Salcher vom Tradingverhalten seiner Kunden, „doch am Ende heißt es ,it´s all about performance`. Und bitte Vorsicht vor Green Washing: Wenn alter Wein in grünen Schläuchen verkauft wird."
Oswald Salcher zitiert auch Starinvestor Warren Buffett, dass man nur in das investieren sollte, was man versteht. Hierfür sollte man auch einen Blick in den Factsheet des investierten Fonds werfen, um dort zu schauen, wo man überhaupt investiert ist. Dies gilt nicht nur für Aktien- , sondern auch für Anleihenfonds.
Das Einstiegsinvestment sei sicherlich der ETF und je mehr Geld und auch Zeit sie oder er habe, könne man weiteres Vermögen in Einzelaktien und Einzelanleihen investieren.
Garantiert Geld verliere man, wenn man einen Geheimtipp folgt, warnt Oswald Salcher: „Es gibt keine Geheimtipps. Bei allen Versprechen, die eine Kapitalverdoppelung in kürzester Zeit in Aussicht stellten sollte man hellhörig werden."
Investieren sei ein Marathon und kein Sprint, erinnert Oswald Salcher vor allem die oftmals zu wenig risikobewussten Männer. Eine Rendite von sieben bis acht Prozen pro Jahr sei in den letzten Jahrzehnten realistisch gewesen, nicht mehr.
Wenn ich ein bischen Zeit habe, sollte ich in Eigenregie veranlagen, denn viele Finanzberater seien ihr Geld nicht wert.
Auf das richtige Timing zu hoffen, sei falsch, deshalb sei eine "Buy and hold"-Strategie für die Langfristanlage immer noch die beste. Apropos "find & hold" meint Oswald Salcher, das es keinen Ehevertrag braucht: "Wenn man über einen Ehevertrag nachdenkt, sollte man erst gar nicht heiraten. Ich zum Beispiel habe keinen Ehevertrag."
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Und wenn ihr mein Werbe-freies Finanzbildungsprojekt GELDMEISTERIN unterstützen wollt, dann empfiehlt bitte den Podcast GELDMEISTERIN weiter, liked ihn und/oder abonniert ihn auf der Podcastplattform Eurer Wahl. Die GELDMEIMEISTERIN gibt es jeden Sonntag neu! Ich hoffe wir hören uns regelmäßig. Eine erfolgreiche Anlage-Woche wünscht GELDMEISTERIN-Host Julia Kistner
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Christoph Olbrich und Julia Kisnter übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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Foto: Trade Republic/Überarbeitung GELDMEISTERIN
20 Minuten
ATX aufgrund seiner Zusammensetzung derzeit ein Underperformer
Im österreichischen Leitindex ATX seien etwa Immobilienwerte höher gewichtet, die momentan nicht gut laufen. Aufgrund der Sektorzusammensetzung sei der ATX momentan ein Underperformer. „Den Ausblick sehe ich deswegen ganz positiv, weil die Bewertung historisch extrem günstig ist“, mein Erste Group-Chefanalyst Friedrich Mostböck, zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN, „also wir sehen zurzeit KGVs von sechs bis sieben und haben Dividendenrenditen an die sieben Prozent im Schnitt. Also das hat's eigentlich historisch noch nie wirklich gegeben.“ Natürlich stünde derzeit weltweit ganz Europa nicht wirklich im Fokus der Investoren und auch der Ukraine-Konflikt, der Krieg vor der Haustüre, sei einer von derzeit vielen Unsicherheitsfaktoren.
Für stark unterbewertet hält das Analyse-Team der Erste Group eine Telekom Austria, eine Strabab, Andritz. FACC und Do&Co.
Trotz der schwierigen Börsenlage würde Fritz Mostböck der Cash-Tangente nicht mehr als zehn Prozent beimessen, Gold nicht mehr als fünf Prozent gewichten uns selbst ein geringer Anteil an Kyptos mache Sinn.
Privatanleger empfiehlt Fritz Mostböck mit einem Fondssparplan, global breit diversifiziert in Tranchen zu investieren und so das Timing- Risiko zu reduzieren.
Was Fritz Mostböck noch empfiehlt hört ihr in der aktuellen Folge der Geldmeisterin. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Risikostreuung #ATX #Österreich-Aktien #Unterbewertung #Investment #podcast
Foto: Erste Group/Bearbeitung GELDMEISTERIN
Im österreichischen Leitindex ATX seien etwa Immobilienwerte höher gewichtet, die momentan nicht gut laufen. Aufgrund der Sektorzusammensetzung sei der ATX momentan ein Underperformer. „Den Ausblick sehe ich deswegen ganz positiv, weil die Bewertung historisch extrem günstig ist“, mein Erste Group-Chefanalyst Friedrich Mostböck, zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN, „also wir sehen zurzeit KGVs von sechs bis sieben und haben Dividendenrenditen an die sieben Prozent im Schnitt. Also das hat's eigentlich historisch noch nie wirklich gegeben.“ Natürlich stünde derzeit weltweit ganz Europa nicht wirklich im Fokus der Investoren und auch der Ukraine-Konflikt, der Krieg vor der Haustüre, sei einer von derzeit vielen Unsicherheitsfaktoren.
Für stark unterbewertet hält das Analyse-Team der Erste Group eine Telekom Austria, eine Strabab, Andritz. FACC und Do&Co.
Trotz der schwierigen Börsenlage würde Fritz Mostböck der Cash-Tangente nicht mehr als zehn Prozent beimessen, Gold nicht mehr als fünf Prozent gewichten uns selbst ein geringer Anteil an Kyptos mache Sinn.
Privatanleger empfiehlt Fritz Mostböck mit einem Fondssparplan, global breit diversifiziert in Tranchen zu investieren und so das Timing- Risiko zu reduzieren.
Was Fritz Mostböck noch empfiehlt hört ihr in der aktuellen Folge der Geldmeisterin. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Risikostreuung #ATX #Österreich-Aktien #Unterbewertung #Investment #podcast
Foto: Erste Group/Bearbeitung GELDMEISTERIN
25 Minuten
Sehr volatile Assetklassen wie Rohstoffe inklusive Edelmetalle sind für die Alterssicherung nichts, meint Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank. Physisches Gold diene maximal als eiserne Reserve, aber dafür taugen auch Staatsanleihen von stabilen Staaten wie Deutschland oder Österreich.
Es gäbe genügend Möglichkeiten innerhalb der Assetklasse Aktien zu diversifizieren. Je näher es zum gewünschten Auszahlungszeitbpunkt kommt sollte man defensivere Titel zu wählen.
Holger Schmieding ist ein Verfechter der "Mehrtopfstrategie": Ein Depot für die langfristige Vorsorge und ein weiteres für den Trading-Spaß. Hier investiert man jenes Vermögen, auf das man schlimmstenfalls auch total verzichten kann.
Im langfristigen Vorsorgetopf sollte man sich vom aktuellen Börseumfeld nicht zu sehr beeindrucken lassen. Wer jetzt größere Summen zu investieren hat, sollte damit nicht bis Ende de Jahre warten, sondern den Betrag in zwölf gleich große Tranchen aufteilen und über ein Jahr in Etappen investieren.
Für das Langfristdepot würde er großteils in Aktien investieren. Auch langfristige Staatsanleihen bergen Kursrisiken, wie man vor allem im Vorjahr gesehen hat. Und auch das Risiko, mit den Anleihen-Renditen unter der Inflionsrate zu liegen und so real Geld zu verlieren sei gegeben. Holger Schmieding rechtnet, dass die Inflationsraten sich in den nächsten Jahren bei 2,5 Prozent einpendeln wird.
Wer eine Buy & Hold-Strategie fahren möchte, also seine gekauften Wertpapiere bis zum Schluss halten will, dem würde er zwar auch raten global zu investieren. Er würde aber demokratiepolitisch heikle Kapitalmärkte meiden, Indien etwa China bevorzugen.
Was Holger Schmieding noch Langfristanlegern empiehlt hörst Du in der aktuellen Podastfolge.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich sehr freut, wenn ihr die GELDMEISTERIN mit einem Mausklick "abonieren" auf der Podcastplattform Eurer Wahl bzw. auf YouTube unterstützt.
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Bonds #Alterssicherung #China #Auszahlungsplan #Investment #podcast
Foto: Bank Berenberg, Bearbeitung GELDMEISTERIN
Es gäbe genügend Möglichkeiten innerhalb der Assetklasse Aktien zu diversifizieren. Je näher es zum gewünschten Auszahlungszeitbpunkt kommt sollte man defensivere Titel zu wählen.
Holger Schmieding ist ein Verfechter der "Mehrtopfstrategie": Ein Depot für die langfristige Vorsorge und ein weiteres für den Trading-Spaß. Hier investiert man jenes Vermögen, auf das man schlimmstenfalls auch total verzichten kann.
Im langfristigen Vorsorgetopf sollte man sich vom aktuellen Börseumfeld nicht zu sehr beeindrucken lassen. Wer jetzt größere Summen zu investieren hat, sollte damit nicht bis Ende de Jahre warten, sondern den Betrag in zwölf gleich große Tranchen aufteilen und über ein Jahr in Etappen investieren.
Für das Langfristdepot würde er großteils in Aktien investieren. Auch langfristige Staatsanleihen bergen Kursrisiken, wie man vor allem im Vorjahr gesehen hat. Und auch das Risiko, mit den Anleihen-Renditen unter der Inflionsrate zu liegen und so real Geld zu verlieren sei gegeben. Holger Schmieding rechtnet, dass die Inflationsraten sich in den nächsten Jahren bei 2,5 Prozent einpendeln wird.
Wer eine Buy & Hold-Strategie fahren möchte, also seine gekauften Wertpapiere bis zum Schluss halten will, dem würde er zwar auch raten global zu investieren. Er würde aber demokratiepolitisch heikle Kapitalmärkte meiden, Indien etwa China bevorzugen.
Was Holger Schmieding noch Langfristanlegern empiehlt hörst Du in der aktuellen Podastfolge.
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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Bonds #Alterssicherung #China #Auszahlungsplan #Investment #podcast
Foto: Bank Berenberg, Bearbeitung GELDMEISTERIN
38 Minuten
Ulrich Kaffarnik, Vorstand der DJE Kapital AG, empfiehlt fünf bis zehnjährige, bestgeratete Unternehmensanleihen
Menschliches Leid ist für die Börse kein Kriterium. Sie wird von dem furchtbarem Nahostkonflikt erst dann getroffen, wenn der Dollarpreis auf 120 oder 150 Euro geht. Dann sei es sehr schnell vorbei mit der Relaxtheit, meint Ulrich Kaffarnik, Kapitalmarktstratege und Vorstand der DJE Kapital AG.
Doch wo Risiken sind, dort gäbe es auch Chancen Und die sieht Ulrich Kaffarnik momentan mehr bei Unternehmensanleihen als bei Aktien. Mit Investmentgrade-Anleihen aus den USA ließen sich auf fünf bis zehn Jahre Renditen von sechs Prozent pro Jahr erzielen. Das müsse man in den nächsten Jahren erst einmal mit Aktien verdienen. Bei einer angenommenen Inflation von drei Prozent könnte Langfristanleger mit Anleihen wieder eine komfortableRealrendite erzielen.
Stock Picking ginge immer, aber grundsätzlich würde er US-Aktien meiden. Speziell ETFs, die den großenUS-Aktienindizes folgen seien aktuell Korrektur-gefährdet, wenn die Masse die Bestseller-Aktien im IT-Bereich wieder verkauft. Auf die Gefahr solcher „most crowded trades“ hat 3schon Frank Fischer, Vorstandsvorsitzender der Shareholder Value Asset Management AG in der letzten Podcastfolge der GELDMEISTERIN hingewiesen.
Ulrich Kaffarnik setzt da lieber auf Wertpapiere aus Deutschland und den Emerging Markets. Rohstoffe insgesamt zahlten sich für ein Langfristportfolio nicht aus, sondern nur für kurzfristige Trades. Gold kann man natürlich aus Sicherheitspaket mit fünf Prozent immer im Depot haben.
Wer mehr Risiko für mehr Ertrag eingehen will, der findet in Deutschland interessante, zu sehr niedergeprügelte Wohnimmobilienaktien. Weitere Investment-Tipps von Ulrich Kaffarnik in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
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#Bonds #Rezession #USA #umschichten #Investment #podcast
Foto: DJE Kapital AG, Bearbeitung GELDMEISTERIN
Menschliches Leid ist für die Börse kein Kriterium. Sie wird von dem furchtbarem Nahostkonflikt erst dann getroffen, wenn der Dollarpreis auf 120 oder 150 Euro geht. Dann sei es sehr schnell vorbei mit der Relaxtheit, meint Ulrich Kaffarnik, Kapitalmarktstratege und Vorstand der DJE Kapital AG.
Doch wo Risiken sind, dort gäbe es auch Chancen Und die sieht Ulrich Kaffarnik momentan mehr bei Unternehmensanleihen als bei Aktien. Mit Investmentgrade-Anleihen aus den USA ließen sich auf fünf bis zehn Jahre Renditen von sechs Prozent pro Jahr erzielen. Das müsse man in den nächsten Jahren erst einmal mit Aktien verdienen. Bei einer angenommenen Inflation von drei Prozent könnte Langfristanleger mit Anleihen wieder eine komfortableRealrendite erzielen.
Stock Picking ginge immer, aber grundsätzlich würde er US-Aktien meiden. Speziell ETFs, die den großenUS-Aktienindizes folgen seien aktuell Korrektur-gefährdet, wenn die Masse die Bestseller-Aktien im IT-Bereich wieder verkauft. Auf die Gefahr solcher „most crowded trades“ hat 3schon Frank Fischer, Vorstandsvorsitzender der Shareholder Value Asset Management AG in der letzten Podcastfolge der GELDMEISTERIN hingewiesen.
Ulrich Kaffarnik setzt da lieber auf Wertpapiere aus Deutschland und den Emerging Markets. Rohstoffe insgesamt zahlten sich für ein Langfristportfolio nicht aus, sondern nur für kurzfristige Trades. Gold kann man natürlich aus Sicherheitspaket mit fünf Prozent immer im Depot haben.
Wer mehr Risiko für mehr Ertrag eingehen will, der findet in Deutschland interessante, zu sehr niedergeprügelte Wohnimmobilienaktien. Weitere Investment-Tipps von Ulrich Kaffarnik in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
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Foto: DJE Kapital AG, Bearbeitung GELDMEISTERIN
32 Minuten
Frank Fischer, Vorstandsvorsitzender der Sharholder Value Asset Management AG, warnt aktuell vor Investments in Börsen-Lieblinge wie Microsoft, in die alle investiert sind. Wird der Gegenwind an den Kapitalmärkten durch den Konjunktureinbruch stärker könnte es zu Korrekturen kommen, wenn alle gleichzeitig rausgehen. „Danach sind wir wieder dabei, wenn man diese guten Aktien wieder mit einer vernünftigen Sicherheitsmarge kaufen kann“, meint Frank Fischer.
Das heißt aber nicht, dass er die Bestperformer der letzten Monate zur Gänze aus den Portfolios seiner Fonds wirft. Man würde vielmehr die Positionen reduzieren, um nicht zu viel zu riskieren. Nichts mehr riskieren will man in China, weshalb man sich jetzt auch von seiner letzten chinesischen Aktie, Alibaba trennt. Die politischen Risiken seien einfach zu groß.
Verkauft habe man zuletzt Apple, Meta, Oracle und SAP. Viele Nebenwerte sind attraktiv, gerade auch im Biotech-Bereich, aber sie sollte in ihrer Nische zu den Marktführern zählen und liquide handelbar sein, sprich genug Aktien im Markt sein.
Worauf Frank Fischer aktuell noch setzt? Das hört ihr in der aktuelle GELDMEISTERIN-Podcastfolge .
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#SmallCaps #Rezession #Burggraben #Sicherheitsmarge #Investment #podcast
Foto: Shareholder Value Asset Management AG, Hintergrund von Luke Chesser auf Unsplash
Das heißt aber nicht, dass er die Bestperformer der letzten Monate zur Gänze aus den Portfolios seiner Fonds wirft. Man würde vielmehr die Positionen reduzieren, um nicht zu viel zu riskieren. Nichts mehr riskieren will man in China, weshalb man sich jetzt auch von seiner letzten chinesischen Aktie, Alibaba trennt. Die politischen Risiken seien einfach zu groß.
Verkauft habe man zuletzt Apple, Meta, Oracle und SAP. Viele Nebenwerte sind attraktiv, gerade auch im Biotech-Bereich, aber sie sollte in ihrer Nische zu den Marktführern zählen und liquide handelbar sein, sprich genug Aktien im Markt sein.
Worauf Frank Fischer aktuell noch setzt? Das hört ihr in der aktuelle GELDMEISTERIN-Podcastfolge .
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Foto: Shareholder Value Asset Management AG, Hintergrund von Luke Chesser auf Unsplash
29 Minuten
Robert Halver ist für die “sortenreine" Aktienrente: "Mischfonds sind wie eine Pralinenschachtel. Da ist immer auch Nougat drin, aber das mag ich nicht. Da kaufe ich mir lieber nur Marzipan."
Selbst ist die Frau und der Mann: Besser heute als morgen selbständig mit der Aktienrente beginnen. So viel Zeit habe der Anleger nicht, um zu warten, bis der Staat aktiv wird, meint Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank.
Dabei die alte Regel anzuwenden, dass der Aktienanteil im Vorsorge-Portfolio 100 minus Alter ausmachen sollen, hält er gar nichts. Ein Aktienrente sollte vielmehr – wie es der Name schon sagt - zum Großteil nur aus Aktien bestehen. Anleihen würde er nicht viel Platz einräumen. Nichts hält er auch von den klassischen Mischfonds mir 60 Prozent Anleihen- und 40 Prozent Aktienanteil. Ebenso wenig zielführend sei eine 50:50-Mischung. Das verkaufe sich nur gut, D sei aber eben wie eine Pralinenschachtel, wo man Dinge mit einkauft, die einem gar nicht schmecken.sei aber weder „Fisch noch Fleisch.“
Diversifizieren sollte man vielmehr innerhalb der Assetklasse Aktien zwischen Zykliker und defensiven Aktien, zwischen Sektoren und Staaten. Und je älter man wird, desto höher könne der Dividenden-Aktienanteil sein, der auch regelmäßige Auszahlungen gewährleistet.
Was Robert Halver noch für die eigene, maßgeschneiderte Aktienrente empfiehlt, erzählt er in der aktuellen Podcastfolge derGELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner
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#Pensionsvorsorge #401K #Aktienrente #Staat #Umlageverfahren #investment #podcast
Foto: Baader Bank / Unsplash (jessicaloaizar) / Bearbeitung GELDMEISTERIN
Selbst ist die Frau und der Mann: Besser heute als morgen selbständig mit der Aktienrente beginnen. So viel Zeit habe der Anleger nicht, um zu warten, bis der Staat aktiv wird, meint Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank.
Dabei die alte Regel anzuwenden, dass der Aktienanteil im Vorsorge-Portfolio 100 minus Alter ausmachen sollen, hält er gar nichts. Ein Aktienrente sollte vielmehr – wie es der Name schon sagt - zum Großteil nur aus Aktien bestehen. Anleihen würde er nicht viel Platz einräumen. Nichts hält er auch von den klassischen Mischfonds mir 60 Prozent Anleihen- und 40 Prozent Aktienanteil. Ebenso wenig zielführend sei eine 50:50-Mischung. Das verkaufe sich nur gut, D sei aber eben wie eine Pralinenschachtel, wo man Dinge mit einkauft, die einem gar nicht schmecken.sei aber weder „Fisch noch Fleisch.“
Diversifizieren sollte man vielmehr innerhalb der Assetklasse Aktien zwischen Zykliker und defensiven Aktien, zwischen Sektoren und Staaten. Und je älter man wird, desto höher könne der Dividenden-Aktienanteil sein, der auch regelmäßige Auszahlungen gewährleistet.
Was Robert Halver noch für die eigene, maßgeschneiderte Aktienrente empfiehlt, erzählt er in der aktuellen Podcastfolge derGELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Podcast-Host Julia Kistner
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35 Minuten
Es tut sich viel an der Online-Brokerfront seit dem Sommer - nicht nur beim Tradingvolumen der Online-Broker, sondern auch beim Angebot. Nach dem Aktien-Handel steigen jetzt alle nach und nach in den Anleihenhandel ein. Seit 15. September kann man bei Trade Republic auch Anleihen handeln. Der neue Broker Tradersplace aus dem bayerischen Freilassing mit den österreichischen Eigentümern Grawe Group und Ernst Huber hat auch längst Bonds im Programm und will das Angebot noch ausweiten. Tradersplace will auch hier bei den Handelsgebühren mit am günstigsten sein.
Trade Republic bietet Teil-Anleihen an, damit man bei den großen liquideren Emissionen auch als Kleinanleger dabei sein kann. Es sei kein Problem, die Teilanleihen dann auch wieder verkaufen zu können, versichert er.
Bitpanda ist auch längst nicht mehr „nur“ ein Krypto-Trader. Man kann auch Metalle, Aktien und Aktien- und Anleihen-ETFs dort ordern. Anleihen will man auch bald in sein Sortiment aufnehmen. Bitpanda investiert gerade zehn Millionen Euro in einen KI-unterstützten Wealth Coach, der in einem Jahr das Licht des Lebens erblicken soll und gerade Einsteigern das Traden beibringen und die Kunden natürlich auch persönlich ansprechen soll.
Beim Podcast GELDMEISTERIN zu Gast ist die Führungsetage der drei Neo-Broker: Oswald Salcher, Region Manager DACH, Slowenien und Slowakei bei Trade Republic, Ernst Huber, Mastermint hinter dem jüngsten deutschen Neobroker Tradersplace und Christian Trummer, Mitbegründer und Chefentwickler von Bitpanda.
Oswald Salcher verrät übrigens auch, welche Aktien die Kunden am meisten traden. So viel darf ich spoilern: Ganz vorne liegen die Techaktien, In Österreich ist es die Aktie Tesla . Von den österreichischen Aktien werden die Bawag und die OMV am meisten gehandelt. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Online-Broker #Bonds #Anleihen-Handel #Aktien #Neobroker #Energiewende #podcast
Foto: Trade Republic, Bitpanda, Grawe /Bearbeitung GELDMEISTERIN
Trade Republic bietet Teil-Anleihen an, damit man bei den großen liquideren Emissionen auch als Kleinanleger dabei sein kann. Es sei kein Problem, die Teilanleihen dann auch wieder verkaufen zu können, versichert er.
Bitpanda ist auch längst nicht mehr „nur“ ein Krypto-Trader. Man kann auch Metalle, Aktien und Aktien- und Anleihen-ETFs dort ordern. Anleihen will man auch bald in sein Sortiment aufnehmen. Bitpanda investiert gerade zehn Millionen Euro in einen KI-unterstützten Wealth Coach, der in einem Jahr das Licht des Lebens erblicken soll und gerade Einsteigern das Traden beibringen und die Kunden natürlich auch persönlich ansprechen soll.
Beim Podcast GELDMEISTERIN zu Gast ist die Führungsetage der drei Neo-Broker: Oswald Salcher, Region Manager DACH, Slowenien und Slowakei bei Trade Republic, Ernst Huber, Mastermint hinter dem jüngsten deutschen Neobroker Tradersplace und Christian Trummer, Mitbegründer und Chefentwickler von Bitpanda.
Oswald Salcher verrät übrigens auch, welche Aktien die Kunden am meisten traden. So viel darf ich spoilern: Ganz vorne liegen die Techaktien, In Österreich ist es die Aktie Tesla . Von den österreichischen Aktien werden die Bawag und die OMV am meisten gehandelt. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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40 Minuten
China habe sich in den letzten Jahren leider nicht zum Positiven verändert und doch bleibt China für uns ein wichtiger Markt, mein Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege von JP Morgan Asset Management. China habe sich vom „Macro Case zum Micro Case gewandelt. Man investiert in China nicht mehr wegen den überdurchschnittlichen Wachstumsraten, wegen dem Weg Chinas zur größten Volkswirtschaft der Welt sondern man muss jetzt sehr viel selektiver in China investieren“, rät Tilmann Galler. Bei allem, was politisch sensibel sei wie Hochtechnologie sei wegen möglicher Sanktionen und Regulierungen Vorsicht geboten. Spannend sei die Konsumgüterbranche. Auch boome China weiterhin im Bereich erneuerbare Technologien. Hier hätten sie über die Jahre eine führende Rolle bei Photovoltaik, Batterien und E-Mobilität insgesamt eingenommen: „Da sind unsere Ansicht nach die Wachstumsraten immer noch phänomenal.“
Die Marktwirtschaft China sei zu groß, um sie links liegen zu lassen. Man sollte sich auch die Nachbarstaaten ansehen und beispielsweise von Südostasien bis hin zu Indien in der Region breiter aufstellen.
Wo der Kapimalmarktexperte noch Chancen, aber auch dunkle Wolken in China aufziehen sieht empfiehlt er in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht
Julia Kistner
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Foto: Unsplash/GELDMEISTERIN
Die Marktwirtschaft China sei zu groß, um sie links liegen zu lassen. Man sollte sich auch die Nachbarstaaten ansehen und beispielsweise von Südostasien bis hin zu Indien in der Region breiter aufstellen.
Wo der Kapimalmarktexperte noch Chancen, aber auch dunkle Wolken in China aufziehen sieht empfiehlt er in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
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Julia Kistner
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29 Minuten
150. Folge der GELDMEISTERIN: Der Stargast, Investmentlegende Jim Rogers, setzt auf Silber und Agrarrohstoffe
„Das Einzige was derzeit günstig ist sind Rohstoffe. Silber ist von seinem All time High 60 Prozent, Zucker 60 bis 70 Prozent entfernt“, meint Investmentlegende Jim Rogers, der einst mit George Soros den berühmten Quantum-Hedgefonds auflegte und 1985 die Wiener Börse wachküsste. Er habe seit Wochen schon keine Aktien mehr gekauft, weil seine Prämisse Nummer eins ist: Nichts kaufen, was zu teuer ist, betont Jim Rogers in der 150. Folge der GELDMEISTERIN. Er werde jetzt auch seine Japan-Aktien verkaufen, die in den letzten fünf Jahren gut gelaufen sind, auch wenn er den japanischen Markt noch nicht am Zenit sieht.
Bonds - kommend aus einer lang anhaltenden Blase – seien auch zu teuer, findet Jim Rogers. Nur sehr kurz laufende, geldmarktnahe Anleihen rentieren sich, um Geld zwischenzuparken. Immobilien seien auch in vielen Regionen in einer Blase.
Eine wichtige Tugend für Investoren sei, auch einmal warten zu können und nichts zu tun. In Private Equity abseits der Börse zu investieren, ist für ihn nie eine Alternative: „Erstens bin ich zu bequem, um mich damit intensiv zu befassen und zweitens gefallen mir nur Investments, die ich auch jederzeit wieder verkaufen kann.“
Was noch günstig sei, seien die meisten Rohstoffe. Insbesonders Rohstoffe für die Energiewende Agrarrohstoffe inklusive Cannabis sagt er eine rosige Zukunft voraus. Da scheiden sich unsere Geister. Aus ethischen Gründen würde ich nicht in Lebensmittel direkt investieren und damit die Preise ruinieren. Den Argrar-Rohstoffboom kann man ja auch über Agrar-Tech-Aktien spielen.
Was China betrifft bleibt Jim Rogers dabei: Wir leben im chinesischen Jahrhundert. China wird nach der nächsten großen Rezession übernehmen. Auch da bin ich mir nicht so sicher, aber hört ihn am besten selbst an, womit er dies begründet.
Viel Hörvergnügen mit derGELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner.
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#China-Investment #silver #investieren #Aktien #Asia #Gold #Usbekistan #Investmentguru #crash #podcast
Foto: JR/GELDMEISTERIN
„Das Einzige was derzeit günstig ist sind Rohstoffe. Silber ist von seinem All time High 60 Prozent, Zucker 60 bis 70 Prozent entfernt“, meint Investmentlegende Jim Rogers, der einst mit George Soros den berühmten Quantum-Hedgefonds auflegte und 1985 die Wiener Börse wachküsste. Er habe seit Wochen schon keine Aktien mehr gekauft, weil seine Prämisse Nummer eins ist: Nichts kaufen, was zu teuer ist, betont Jim Rogers in der 150. Folge der GELDMEISTERIN. Er werde jetzt auch seine Japan-Aktien verkaufen, die in den letzten fünf Jahren gut gelaufen sind, auch wenn er den japanischen Markt noch nicht am Zenit sieht.
Bonds - kommend aus einer lang anhaltenden Blase – seien auch zu teuer, findet Jim Rogers. Nur sehr kurz laufende, geldmarktnahe Anleihen rentieren sich, um Geld zwischenzuparken. Immobilien seien auch in vielen Regionen in einer Blase.
Eine wichtige Tugend für Investoren sei, auch einmal warten zu können und nichts zu tun. In Private Equity abseits der Börse zu investieren, ist für ihn nie eine Alternative: „Erstens bin ich zu bequem, um mich damit intensiv zu befassen und zweitens gefallen mir nur Investments, die ich auch jederzeit wieder verkaufen kann.“
Was noch günstig sei, seien die meisten Rohstoffe. Insbesonders Rohstoffe für die Energiewende Agrarrohstoffe inklusive Cannabis sagt er eine rosige Zukunft voraus. Da scheiden sich unsere Geister. Aus ethischen Gründen würde ich nicht in Lebensmittel direkt investieren und damit die Preise ruinieren. Den Argrar-Rohstoffboom kann man ja auch über Agrar-Tech-Aktien spielen.
Was China betrifft bleibt Jim Rogers dabei: Wir leben im chinesischen Jahrhundert. China wird nach der nächsten großen Rezession übernehmen. Auch da bin ich mir nicht so sicher, aber hört ihn am besten selbst an, womit er dies begründet.
Viel Hörvergnügen mit derGELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner.
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
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19 Minuten
Große Chancen bei den vernachlässigten deutschen Nebenwerten
“Ich bin eindeutiger Bulle für Deutschland. Diesem Abgesang stimme ich nicht mit ein", betont Frank Fischer, Vorstandsvorsitzender der Shareholder Value Management AG. Er hat sich die positiven Aspekte des Standort Deutschland vorgeknüpft: „Wir sind einige der wenigen echten Demokratien, haben einen Rechtsstaat der es verdient Rechtsstaat genannt zu werden. Wir haben eine lange Tradition von Privateigentum, wo ich auch die Früchte meiner Arbeit genießen kann. Bei vielen Wirtschaftsvergleichen weltweit sind wir zwar nicht immer untern den Top 3, aber mit Sicherheit unter den Top 20. Rund 60 Prozent unserer Energie kommt aus den Erneuerbaren, uns fehlt nur noch die Batterietechnik. Wir haben ein hervorragendes Schul- und Ausbildungssystem, um das uns die halbe Welt beneidet. Nur haben wir die Tendenz dazu uns immer zu bemitleiden und zu jammern.“ Und wo gejammert wird, wird Frank Fischer hellhörig. Da steckt oft ein Interesse, wie der Ruf nach mehr Förderungen dahinter. Die Quintessenz für ihn: Jetzt wo alle sich von Deutschland abwenden, gibt es an der deutschen Börse vor allem bei den kleineren Nebenwerten sehr interessante Einstiegschancen. Dabei handelt es sich zwar oftmals nicht um die erstgereihten Kandidaten auf seinem Aktien-Wunschzettel, doch um durchaus solide Unternehmen, die so günstig bewertet sind, dass die Shoppingtour Spaß mache. Als Beispiel nennt Frank Fischer die im S-DAX notierte deutsche Aktie WashTec AG. Was Frank Fischer noch empfiehlt?
Viel Hörvergnügen und ein schönes Wochenende wünscht Geldmeisterin-Podcasthost Julia Kistner
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#DAX #krankjammern #investieren #Aktien #Deutschland #Gold #Anleihen #podcast
Foto: Shareholder Value Management AG/Bearbeitung Geldmeisterin
“Ich bin eindeutiger Bulle für Deutschland. Diesem Abgesang stimme ich nicht mit ein", betont Frank Fischer, Vorstandsvorsitzender der Shareholder Value Management AG. Er hat sich die positiven Aspekte des Standort Deutschland vorgeknüpft: „Wir sind einige der wenigen echten Demokratien, haben einen Rechtsstaat der es verdient Rechtsstaat genannt zu werden. Wir haben eine lange Tradition von Privateigentum, wo ich auch die Früchte meiner Arbeit genießen kann. Bei vielen Wirtschaftsvergleichen weltweit sind wir zwar nicht immer untern den Top 3, aber mit Sicherheit unter den Top 20. Rund 60 Prozent unserer Energie kommt aus den Erneuerbaren, uns fehlt nur noch die Batterietechnik. Wir haben ein hervorragendes Schul- und Ausbildungssystem, um das uns die halbe Welt beneidet. Nur haben wir die Tendenz dazu uns immer zu bemitleiden und zu jammern.“ Und wo gejammert wird, wird Frank Fischer hellhörig. Da steckt oft ein Interesse, wie der Ruf nach mehr Förderungen dahinter. Die Quintessenz für ihn: Jetzt wo alle sich von Deutschland abwenden, gibt es an der deutschen Börse vor allem bei den kleineren Nebenwerten sehr interessante Einstiegschancen. Dabei handelt es sich zwar oftmals nicht um die erstgereihten Kandidaten auf seinem Aktien-Wunschzettel, doch um durchaus solide Unternehmen, die so günstig bewertet sind, dass die Shoppingtour Spaß mache. Als Beispiel nennt Frank Fischer die im S-DAX notierte deutsche Aktie WashTec AG. Was Frank Fischer noch empfiehlt?
Viel Hörvergnügen und ein schönes Wochenende wünscht Geldmeisterin-Podcasthost Julia Kistner
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#DAX #krankjammern #investieren #Aktien #Deutschland #Gold #Anleihen #podcast
Foto: Shareholder Value Management AG/Bearbeitung Geldmeisterin