Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

OK COOL Archiv

507 Episoden
1 Stunde 4 Minuten
"Bloodletter" prangte fett über der kleinen Anspielstation, die Dom Schott auf der gamescom 2025 wie magisch anlockte. Der Grund: wunderschöne Artworks (ein Fiebertraum irgendwo zwischen Mittelalterbildern und Horror-Comic), ein knackiger Name (Bloodletter, hallo?!) und Gameplay, das aus der Ferne wie ein Roguelite-Kartenspiel aussah - wundervoll! Ein paar Minuten später steckte er auch schon mitten im Gespräch mit einem Künstlerin aus dem Entwicklerteam namens Aldamami - ein kleines, frisch gegründetes Studio aus Berlin, bestehend aus Studis der HTW, die eigentlich noch ihren Abschluss machen müssen, aber bereits mit ihrem Spiel zum vielversprechenden Start in die Branche ansetzen. Denn zu diesem Zeitpunkt hat Bloodletter nicht nur bereits den deutschen Multimedia-Preis eingesackt, sondern wurde außerdem vom Deutschen Computerspielpreis 2024 in der Nachwuchskategorie "Bester Prototyp" nominiert. Jetzt, einige Wochen nach der gamescom und nach etlichen internen Testrunden erschien eine erste öffentliche Demo auf Steam - der ideale Zeitpunkt also für ein Gespräch mit Katharina Müller alias "Mikey", die Gründermitglied von Aldamami ist und uns weit hinter die Kulissen ihres Teams blicken lässt.
1 Stunde 1 Minute
Jörg Luibl war viele Jahre lang Chefredakteur bei der traditionsreichen Spieleredaktion 4Players, bevor er vor rund fünf Jahren den Hut nehmen und zu neuen Ufern aufbrechen musste. Auf gewisse Weise hat er diese Ufer nie erreicht, sondern ist einfach direkt an Bord geblieben - um es mit den bilderreichen Worten seines eigenen Projekts "Spielvertiefung" zu sagen, das er nach 4Players ins Leben rief. Hier kann er sich frei von SEO-Druck, Analytics-Seitenblicken und Performance-Zwang austoben - oder? Anlässlich des anstehenden vierten Geburtstags von Spielvertiefung blickt Jörg Luibl gemeinsam mit Dom Schott zurück, spricht über Fehler, gute Ideen, sein Verhältnis zum Kommentarbereich und wie ihm die Selbstständigkeit mittlerweile so gefällt.
1 Stunde 22 Minuten
Stefan Wilhelms Arbeit ist alles andere als leicht: Gemeinsam mit seinen beiden Mitgründern werkelt er bei dem Startup "Inclusive Gaming GmbH" an Spielen, die explizit für Blinde und Sehbehinderte gemacht sind. Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass diese Games ganz neue Herausforderungen an ihre EntwicklerInnen stellen, die erst einmal gelöst werden müssen. Zur Seite steht dem Team hierfür eine Online-Community blinder und sehbehinderter Menschen, die die Projekte von Stefan Wilhelm und seinen Mitstreitern ausprobieren und regelmäßig Feedback geben. Im Gespräch mit Dom Schott führt uns Stefan Wilhelm hinter die Kulissen seines Unternehmens und erklärt, wie Spieleentwicklung für Blinde und Sehbehinderte funktioniert. Außerdem geht es um den Einsatz von KI in seinem Unternehmen, was KI-Skeptiker Dom zu einigen kritischen Nachfragen verführt. Der ist übrigens wegen einer ganz anderen Sache wütend in die Podcastaufnahme reingestartet und weil ihn das bis zum Start des Gesprächs nicht losgelassen hat, soll es auch hierum ein kleines bisschen gehen. PS: Stefan Wilhelm ist außerdem Vorstandsmitglied bei "Games & XR Mitteldeutschland e.V.", ein Verein, der sich für die Vernetzung der Spielebranche in diesem etwas strukturschwachen Teil des Landes einsetzt. Auch spannend, aber darum soll's in einem anderen Podcast mal gehen.
35 Minuten
Im lang vergangenen Jahr 1999 erschien mit Planescape Torment ein faszinierendes und zugleich ungewöhnliches Spiel, das sich nicht nur mit seinem Cover-Artwork von der Konkurrenz abhob: Das Rollenspiel erzählt die Geschichte eines mysteriösen Wesens, das unsterblich zu sein scheint und sich auf eine große Reise begibt um herauszufinden, woher die unverhoffte Langlebigkeit kommt. Als Bühne dienen Schauplätze aus dem Pen'n'Paper-Klassiker Dungeons & Dragons, in der Regie von Entwicklerstudio Black Isle Studios sitzen größen wie Chris Avellone (Fallout, Baldur's Gate, Neverwinter Nights), Guido Henkel (Drachen von Laas) und Komponist Mark Morgen (Fallout, Wasteland, Stasis). Trotz der prominenten Entwicklerriege und der frischen Spielidee war Planescape Torment kein großer kommerzieller Erfolg, gilt aber bis heute als Klassiker aus der zweiten Reihe. Grund genug für Dom Schott, den Titel endlich mal nachzuholen. Unterstützt wird er dabei von Daniel Martin Feige, Professor für Philosophie und seit 1999 fasziniert von Planescape Torment. Gemeinsam machen sie sich für das Rollenspiel warm, reisen in die späten 90er und diskutieren nicht zuletzt über das ungewöhnliche Spielecover.
1 Stunde 17 Minuten
Vorneweg: Zwi Zausch ist natürlich nicht der alleinige Entwickler von Dorfromantik, sondern Teil eines vierköpfigen Teams, die 2021 mit dem Cozy-Puzzler einen gigantischen Erfolg abfeiern durften. In diesem Gespräch aber soll es vor allem um ihn gehen - und wie sich sein Leben ganz persönlich nach dem Einschlag von Dorfromantik verändert hat. Aber Dom Schott fragt auch noch nach anderen Dingen: Wie Zwi beispielsweise das Studium an der HTW Berlin erlebt und wie er das Konkurrenzdenken an der Hochschule unter den Studis wahrgenommen hat. Schließlich geht's in dem Gespräch auch um das neue Spiel seines Teams: Star Birds, ein Ressourcenmanagement-Spiel, das in Zusammenarbeit mit dem Education-Kollektiv "kurzgesagt" entstand - und für einige Dorfromantik-Fans durchaus ein überraschendes Nachfolgeprojekt war. Ob sich die Arbeit an diesem neuen Spiel für Zwis Team ausgezahlt hat und wie es weitergeht, auch das berichtet er vor dem Mikrofon von OK COOL in dieser ganz besonders bunten Folge.
1 Stunde 6 Minuten
Als Kuro im November 2020 zum ersten Mal bei "OK COOL trifft" vor dem Mikrofon saß, stand er am Anfang eines neuen, aufregenden Kapitels: Ganz frisch hatte er die Welt des klassischen Spielejournalismus und seinen alten Arbeitgeber Gameswelt in München verlassen, um in Hamburg bei Game Two als Redakteur und Moderator durchzustarten. Seitdem sind fünf Jahre vergangen und einiges hat sich seitdem in Kuros Leben verändert: Er lebt zwar noch immer in Hamburg und arbeitet noch immer bei Game Two, aber sein Team ist nach einer Umstrukturierung im Sommer diesen Jahres kleiner, die Arbeit anders geworden. Kuro musste sich gemeinsam mit seinen KollegInnen neu erfinden, während auch die Dachfirma Rocketbeans mit eigenen, großen Problemen kämpft, die vor fünf Jahren so noch nicht absehbar waren. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Kuro, wie er sich durch die anstrengenden letzten Monate durchgehangelt hat, was ihm bei der Neukonzeption von Game Two ganz besonders wichtig war, wie er zu seinem neuen Tabletop-Hobby kam - und noch einiges mehr.
21 Minuten
In dieser Neuauflage des althergebrachten Formats "OK COOL schmökert" probiert Dom Schott mal wieder was neues aus: er greift ins Zeitschriftenregal, blättert durch alte Tests und probiert ein Spiel aus, das ihm in der grauen Vorzeit des Spielejournalismus empfohlen wird. Aus dieser Idee entstand eine Recherchereise in die Heftwelten des Amiga Joker, die Drachenkämpfe von Dragon Breed - und in die weit verwinkelten Ecken des Internets, um die Identität einer mysteriösen Figur aufzuklären. Schnallt euch an, das wird ein kleines Abenteuer!
1 Stunde 6 Minuten
Paul Kautz zählt nicht nur zum Freundeskreis von Gastgeber Dom Schott, sondern ist auch der womöglich meistgehörte Gast im Kosmos von OK COOL: Seine Stimme tönte hier bereits in über der Hälfte aller Formate und trotzdem weiß der Journalist immer wieder etwas neues zu berichten. Und genau so war's auch in diesem ganz offiziellen Wiederhören - drei Jahre nach Pauls letztem Besuch bei "OK COOL trifft". Damals, im Mai 2022, befand sich Paul Kautz an einem spannenden Punkt seiner Karriere: Ganz frisch hatte er den wohlig-sicheren Schoß der Festanstellungen verlassen und sich in die Selbstständigkeit als Spielejournalist gewagt. Außerdem wollte er versuchen, sein bisheriges Hobby-Projekt, den Retrospielepodcast Game Not Over, zu seinem wichtigsten Standbein auszubauen. Im Gespräch mit Dom Schott verrät Paul, wie es für ihn seitdem weiterging und wie es ihm heute gelingt, als Spielejournalist mit Schwerpunkt auf Retrospielen in einem schwierigen Berufsfeld zu überleben.
59 Minuten
David Schütze sitzt auf einer Spielidee, an der er seit rund fünf Jahren bereits arbeitet - und so langsam kommt der Release in Sicht: Crystals of Irm heißt das Ding, ist ein Mix aus Retro-Dungeoncrawler und Retro-Rollenspiel, verpackt in Retro-Körnergrafik UND Nintendo-64-Polygongewandung. Ist das nicht abgefahren? Ist es. Und deswegen hat ihn Dom Schott vor sein Mikrofon gezerrt und gefragt: Was soll das denn alles?! Aus dieser naiven Frage wurde ein Gespräch über die Ambitionen eines Indie-Entwicklers, der sich zum ersten Mal seit langer Zeit so richtig angekommen und wohl fühlt. Es geht um Wagnisse für das eigene Spiel-Debüt, unterfordernde Jobs, Beleuchtung im Staatstheater Kassel und die Frage, wie oft sich Dom qualitativ schwache Witze leisten und alles auf seine Erkältung schieben kann.
1 Stunde 12 Minuten
Auf der gamescom 2025 gehörte der kleine Stand von Natasha Sebben zu den spannendsten Orten, die man während der Messe besuchen konnte. Denn hier zeigte sie gemeinsam mit ihrem kleinen Team die neuste Version von Psychotic Bathub, ein außergewöhnliches Spiel über eine junge Frau, die in der Badewanne sitzt und einen dramatischen Spagat zwischen Entspannungsroutine und niederdrückender Psychose yerlebt. Begleitet wird sie dabei von den SpielerInnen, die gemeinsam mit der jungen Frau zum Weinglas greifen, in Verzweiflung versinken oder einfach nur den Seifenblasen auf der Wasseroberfläche zusehen können. Dieses ungewöhnliche Spiel entwickelt Natasha Sebben nun schon seit mehreren Jahren wann immer sie Zeit dafür findet, während sie eigentlich an der Züricher Hochschule der Künste im Fach "Game Design" unterrichtet - der Ort, wo ihr Spiel ursprünglich als Bachelor-Arbeit geboren wurde. Seitdem ist viel passiert und genau danach fragt Gastgeber Dom Schott, der schon vor Monaten eine Demo zu Psychotic Bathub spielen konnte und begeistert ist. Im Gespräch bei OK COOL geht es um die Zusammenarbeit mit Betroffenen, Spieleentwicklung in der Freizeit, den Status Quo von Mental Health Games und, ganz am Rande, um einen Geburtstag.
23 Minuten
Ein neuer Blick hinter die Kulissen von OK COOL, der einige große Neuigkeiten offenbart: Dom Schott erzählt euch von seinen Plänen für eines der älteren Formate im Porgramm von OK COOL und von welchem alten Zeitschriften-Feature er sich für OK COOL 3000 als nächstes inspirieren ließ. Nicht zuletzt geht's außerdem um neue Namen für die verschiedenen Supporter-Pakete auf Steady - das war überfällig, puh!
1 Stunde 16 Minuten
Radow gründete gemeinsam mit einigen MitstreiterInnen 2018 das Entwicklerstudio Purple Sloth in Berlin - und zwar als Genossenschaft: flache Hierarchien, faire Arbeitsverteilung, keine schmerzende Maloche und Spiele mit linkspolitischem Einschlag. Nun ist ganz frisch mit dem Puzzlespiel "Trails" das neuste Spiel des kleinen Teams erschienen, die sich mit ihrer ungewöhnlichen Arbeit und Arbeitsweise seit sieben Jahren finanzieren können. Die Frage ist: Wie geht das inmitten einer kriselnden Branche? Um diese Frage zu beantworten, hat Dom Schott seinen Gast Radow vor das Mikrofon eingeladen und mit ihm über politische Spiele, Aktivismus und die Frage diskutiert, wie frei man inmitten des Kapitalismus eigentlich wirklich arbeiten kann.
1 Stunde 44 Minuten
Dom Schott und Lea Irion gehörten zu den vielen zehntausend Menschen, die die gamescom 2025 in Köln besucht haben - allerdings in höchst unterschiedlicher Mission: Während Lea vor allem als Privatbesucherin die Hallen unsicher machte, moderierte Dom eine Woche lang um sein Leben auf einer Bühne inmitten der Menschenmassen. Beide haben die gamescom also von ganz unterschiedlichen Perspektiven aus erleben können. Unmittelbar nach der Messe hat sich das Duo nun vor dem Mikrofon getroffen, um auf ihre Woche in Köln zurückzublicken, euch von der gamescom zu berichten und von all den Abenteuern zu erzählen, die die beiden teils alleine, teils gemeinsam erlebt haben: Es geht um Eindrücke der prestigeträchtigen Branchenparty, Kritik am Sicherheitskonzept der Messe, offene Irritation am Bundeswehr-Stand, wundervolle Indie-Spielstationen und die Frage, ob Dom am vorletzten Tag der Messe berechtigt zum Telefonhörer griff, um einen folgenschweren Anruf zu tätigen (fieser Teaser, aber wir wollen hier nicht zu viel verraten, die Geschichte ist sonst nicht mehr so spannend!!!!). Zusätzlich zu dieser Folge hier ist bereits am vergangenen Freitag für alle Steady-Supporter von OK COOL ein Podcast erschienen, der sich noch einmal ganz konkret um die Spiele dreht, die Dom auf der Messe ausprobieren konnte und für besonders spannend hielt. Ein Abo könnt ihr euch hier schnappen!
1 Stunde 2 Minuten
Natalie Denk hat einen unglaublich spannenden Job: Sie unterrichtet Master-Studierende an der Universität für Weiterbildung Krems im Fach "Game Studies", leitet selbst das dortige Zentrum für Angewandte Spieleforschung, forscht seit über einer Dekade in der Welt der Spiele und gehört damit zu den bekanntesten Game-Studies-Stimmen Österreichs, ja, des deutschsprachigen Raums. All das gibt mehr als genug Stoff für das Notizpapierchen von Gastgeber Dom Schott, der zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits ein Handtuch auf seinen Platz im Zug nach gamescom-Köln geworfen hatte. Bevor er aber einstieg, löcherte er Natalie Denk mit Fragen, die das Duo von der weit entfernten Vergangenheit bis in die sehr aufregende Gegenwart führten - und ein Stückchen darüber hinaus.
1 Stunde 6 Minuten
Florian Zandt ist erfahrener Techjournalist und widmet einen nicht unerheblichen Teil seiner (Frei-)Zeit der Welt der Videospiele. Jahrelang kuratierte und veröffentlichte er gemeinsam mit dem Journalisten Daniel Ziegener auf Superlevel.de zahlreiche Texte unterschiedlichster AutorInnen über Spiele und Spielkultur, bevor die Journalistin Christina Kutscher hinzukam und das Trio Anlauf für den nächsten, großen Sprung nahm: Die Gründung eines halbjährlichen Online-Magazins mit eigener, neuer Identität. Der Name dieses Magazins: Debuff. Und seit einigen Tagen ist die erste Ausgabe online. Diesen Zeitpunkt hat Dom Schott als Anlass genutzt, Florian Zandt vor sein Mikrofon einzuladen und mit ihm über Ziele, Ambitionen und Herausforderungen zu sprechen, die Debuff bereits überwunden hat - und noch vor sich sieht. Es war eine Stunde, die wie im Fluge verging, eine bessere Hörempfehlung kann man eigentlich nicht aussprechen.
OK COOL

OK COOL