klima update° - der Podcast von taz und klimareporter° Archiv
301 Episoden
14 Minuten
Diesmal mit Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz. Urwälder sind nach wie vor nicht ausreichend vor der Vernichtung geschützt: Weltweit wurden im vergangenen Jahr 4,1 Millionen Hektar tropischer Regenwald abgeholzt oder fielen Waldbränden zum Opfer. Das entspricht etwa der Fläche der Schweiz. Damit sind noch zehn Prozent mehr verloren gegangen als noch 2021. Noch Schulden tilgen, wenn gerade eine große Unwetterkatastrophe gewütet hat? Das ist für arme Länder der Einstieg in die Schuldenspirale. Künftig soll es in internationalen Kreditverträgen Katastrophenklauseln geben, sodass es eine Pause bei der Rückzahlung von Schulden gibt. Erneuerbare boomen weltweit - aber trotzdem lieferten fossile Energieträger 2022 noch mehr als vier Fünftel der Energie. Das hat der „Statistical Review of World Energy“ ergeben, der als Standardüberblick zur Energiewelt gilt. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
22 Minuten
Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz. Autoverrücktes Deutschland: Wenn Kommunen neue Radwege von Straßen abknapsen oder Tempo 30 einführen wollen, dürfen sie das bisher oft nicht - außer sie weisen nach, dass sie so eine konkrete Gefahrenlage beseitigen. Klimakrise zählt natürlich nicht. Das soll jetzt eine Reform des Straßenverkehrsgesetzes ein wenig ändern. Europa erwärmt sich im globalen Vergleich besonders schnell, zeigt ein Bericht von Weltwetterorganisation und EU-Erdbeobachtungssystem Copernicus. Immer mehr Hitzetote, Dürren und Waldbrände sind die Folge. Die Schweiz hat Ja gesagt - nämlich dazu, klimaneutral zu werden. Vor zwei Jahren war ein ähnliches Referendum gescheitert, diesmal war es erfolgreich. Was sich geändert hat und wie gut der Beschluss ist. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
18 Minuten
Diese Woche mit Sandra Kirchner und Verena Kern. Wenige Tage nach der Einigung im Heizungsstreit hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ein überarbeitetes Klimaschutzgesetz vorgelegt: Die Klimaziele für die einzelnen Sektoren wie Gebäude, Verkehr, Energie, Industrie und Landwirtschaft werden gestrichen – künftig muss nur noch die Gesamtmenge der Emissionen jährlich sinken. Nur ganz knapp konnte die konservative Blockade des EU-Gesetzes zur Wiederherstellung der Natur im Umweltausschuss des Europaparlaments verhindert werden. Mit dem Gesetz will die EU eigentlich den jahrelang vernachlässigten Naturschutz stärken. Nach knapp zwei Wochen sind die Zwischenverhandlungen in Bonn, die den Klimagipfel in Dubai vorbereiten sollen, zu Ende gegangen. Die Ergebnisse sind dünn. Erst am vorletzten Tag konnten sich die Delegierten überhaupt auf eine Tagesordnung einigen. Darin fehlen wichtige Punkte. Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
18 Minuten
Diese Woche mit Katharina Schipkowski und Sandra Kirchner. Vier Bewohner:innen der indonesischen Insel Pari verklagen den größten Zementproduzenten der Welt, Holcim. Die Kläger:innen leben von Fischfang und lokalem Tourismus. Sie fordern, dass der Schweizer Konzern seine CO2-Emissionen massiv senkt, Schadenersatz zahlt und Schutzmaßnahmen finanziert. Die Arktis gilt als Hotspot der Klimakrise. In der Polarregion steigen die Temperaturen schneller als im globalen Durchschnitt. Eine Studie zeigt jetzt, dass die Arktis viel schneller Meereis verliert. Schon im nächsten Jahrzehnt könnte die Arktis eisfrei sein. Das hat auch Auswirkungen auf Europa. Die 30 größten Industrieanlagen verursachen acht Prozent der Emissionen in Deutschland. In den vergangenen Jahren ist der CO2-Ausstoß der energieintensiven Branchen wie Stahl kaum gesunken. Das liegt auch daran, dass die Industrie zwar am Emissionshandel teilnehmen muss, aber noch immer viele CO2-Zertifikate kostenlos erhält. Die Bundesregierung will jetzt mit Subventionen helfen, dass die Industrie weniger klimaschädlich wird. Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
17 Minuten
Diese Woche mit Sandra Kirchner und Katharina Schipkowski. Weil schon jetzt viele Menschenleben durch die Klimakrise bedroht sind, hat ein internationales Forschungsteam das Konzept der planetaren Belastungsgrenzen um Aspekte der Gerechtigkeit erweitert. Laut der neuen Studie werden die kritischen Schwellen viel schneller überschritten, bei sieben von acht Dimensionen ist das bereits der Fall. In der Antarktis schmilzt das Eis und das Schmelzwasser lässt die antarktische Meeresströmung schwächeln, die vor allem durch Temperaturunterschiede angetrieben wird. Das beeinflusst das Klima und die Meeresökosysteme. Infektionskrankheiten werden in Zukunft häufiger auftreten, warnt das Robert-Koch-Institut. Wegen steigender Temperaturen verbreiten sich Zecken und Stechmücken, die Viren von Infektionskrankheiten übertragen können. Die Menschen in Deutschland müssen sich auf tropische Krankheiten einstellen, aber auch das Gesundheitssystem muss sich vorbereiten. Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
18 Minuten
Diese Woche mit Sandra Kirchner und Verena Kern. Bundesweit wurden diese Woche Wohnungen und Geschäftsräume von Mitgliedern der Gruppe "Letzte Generation" durchsucht. Veranlasst hatte die Durchsuchung die Generalstaatsanwaltschaft München, die den Klimaaktivist:innen Bildung beziehungsweise Unterstützung einer kriminellen Vereinigung vorwirft. Ob das der Fall ist, können aber nur Gerichte entscheiden. Historisch gesehen siedelten sich Menschen am häufigsten in Regionen mit einer Durchschnittstemperatur von elf bis 15 Grad an. Diese optimalen Lebensbedingungen werden von Forscher:innen als Klima-Nische bezeichnet. Durch die menschengemachte Klimakrise fallen immer mehr Menschen aus dieser Nische. Der Konsum von Fleisch- und Milchprodukten schadet dem Klima und der Umwelt – etwa wenn durch die Tierhaltung massenhaft Gülle ausgebracht wird und klimaschädliches Lachgas entsteht. Pro Jahr liegen die externen Umweltkosten für Fleisch- und Milcherzeugnisse laut einer Studie bei 22 Milliarden Euro. Deshalb fordern Umweltverbände, dass die Mehrwertsteuer für Fleisch- und Milchprodukte auf den normalen Satz angehoben wird. Für Obst und Gemüse sollte die Mehrwertwertsteuer ganz entfallen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
18 Minuten
Diesmal mit Susanne Schwarz und Verena Kern. Gefühlte Temperaturen bis zu 54 Grad: In großen Teilen Asiens hat zuletzt eine tödliche Hitzewelle gewütet. In manchen Regionen hätte es ein solches schwül-heißes Wetter im April ohne die Erderhitzung wahrscheinlich nie gegeben, zeigt nun eine Studie. Die Wahrscheinlichkeit, dass die 1,5-Grad-Marke bei der Erderhitzung in den kommenden fünf Jahren gerissen wird, ist rasant gestiegen. Sie liegt aktuell bei 66 Prozent, hat die UN-Wetterorganisation ermittelt. Ist Strom bald teurer, wenn man in Süddeutschland wohnt? Das wünschen sich nördliche Bundesländer wie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Sie liegen bei der Energiewende vorn und tragen die Kosten der nötigen Stromnetzregulierung - die anfallen, weil Süddeutschland nicht mitzieht. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
16 Minuten
Diesmal mit Susanne Schwarz und Katharina Schipkowski. Es hagelt Kritik an einem fossilem Megaprojekt: Proteste in Berlin, auf Rügen – und ein Auftritt im Bundestag gegen das Flüssiggasterminal vor der Ostseeinsel. Aus Angst vor schlechter Publicity will sich nicht einmal mehr Energiekonzern RWE beteiligen. Gürtel enger schnallen? Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will wieder auf der Schuldenbremse bestehen. Schlechte Idee, warnt ihn jetzt sogar der Industrieländerclub OECD. Stattdessen müsse Deutschland in eine klimaneutrale Wirtschaft investieren. Die Klimakrise wird viele Menschen in die Flucht zwingen. Migrationsexpert:innen fordern deshalb, dass Deutschland legale Einwanderungsmöglichkeiten für Klimaflüchtlinge schafft. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
19 Minuten
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. In Berlin fand Anfang dieser Woche ein informelles Treffen hochrangiger Klimadiplomat:innen statt. Bundeskanzler Olaf Scholz verkündete dabei, dass Deutschland zwei Milliarden Euro in den Green Climate Fund einzahlen will. Aber damit erfüllt Deutschland sein Versprechen zur Klimafinanzierung noch immer nicht. Am 4. Mai war Erdüberlastungstag in Deutschland: Bis zu dem Stichtag haben wir in Deutschland alle natürliche Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Würden alle Menschen so viel konsumieren wie Deutschland, bräuchte es rechnerisch drei Erden. Ab jetzt leben wir auf Pump – auf Kosten künftiger Generationen und der Menschen im globalen Süden, denen entsprechend weniger zur Verfügung steht. Der französische Ölmulti Total hat Klage gegen Greenpeace Frankreich eingereicht. Die Umweltorganisation hatte einen Bericht vorgelegt, dass der Ölkonzern seine Treibhausgasemissionen für 2019 massiv unterschätzt hat. Total wiederum behauptet nun, dass die Berechnungen von Greenpeace falsch seien, und fordert die Organisation auf, den Bericht zurückzuziehen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
17 Minuten
Diese Woche mit Katharina Schipkowski und Sandra Kirchner. Seit einer Woche stören Aktivist:innen der Letzten Generation den Autoverkehr in Berlin. Damit wollen sie Druck auf die Politik für eine ernstzunehmende Klimapolitik machen. Die Blockaden sind umstritten. Viele Autofahrer:innen reagieren genervt, dass man ihnen den Spiegel vorhält. Nie zuvor wurden so hohe Temperaturen an der Meeresoberfläche gemessen wie in diesem Frühjahr. Auch die Weltmeteorologieorganisation WMO warnt. Marine Hitzewellen schädigen die Ökosysteme in den Ozeanen. Klimawissenschaftler:innen erwarten ein baldiges Eintreten des Klimaphänomens El Niño, was eine weitere Temperaturerhöhung bedeuten würde. Das Bundesumweltministerium hat ein Bundes-Klimaanpassungsgesetz vorgelegt. Der Bund und die Länder sollen sich Ziele und Strategien zur Anpassung an den Klimawandel geben. Woher das Geld für Anpassungsmaßnahmen kommen soll, ist offen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
17 Minuten
Diesmal mit Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz. Deutschland hat durch Verkehr und Gebäude zu viele Emissionen verursacht. Das hat jetzt der Expertenrat für Klimafragen offiziell festgestellt. Das heißt, dass die zuständigen Minister:innen laut Klimaschutzgesetz ein Sofortprogramm mit Gegenmaßnahmen vorlegen müssen. Darum gab es einen Eklat: Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) wollte das nämlich zunächst nicht machen. Deutschland muss wahnsinnig viel Energie sparen, damit die Energiewende klappt. Dennoch ist das bisher nicht gesetzlich geregelt. Das soll sich jetzt ändern: Das Kabinett hat ein Energieeffizienzgesetz beschlossen. Deutsche Umweltverbände klagen gegen die Taxonomie der Europäischen Union: Die bescheinigt manchen Investitionen in Atomkraft und Erdgas Nachhaltigkeit. Die Umweltschützer:innen sind mit ihrem Ärger nicht allein. Selbst ein EU-Staat ist schon vor Gericht gezogen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn du auch dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn du zustimmst).
18 Minuten
Diese Woche mit Verena Kern und Sandra Kirchner. Nach 61 Jahren geht diesen Samstag eine Ära in Deutschland zu Ende: Die drei verbliebenen Atomkraftwerke stellen ihre Stromproduktion endgültig ein. Wirtschaftsvertreter sowie liberale und konservative Politiker:innen warnen vor Engpässen in der Stromversorgung. Doch das ist nicht mehr als Stimmungsmache. Die EU-Kommission will Schiffe und Flugzeuge, die fossile Brennstoffe ein bisschen effizienter nutzen, in die Taxonomie für nachhaltige Investitionen aufnehmen und damit als "grün" einstufen. Umweltorganisationen protestieren. Die DWS, einer der größten deutschen Vermögensverwalter, will kein Geld mehr in Unternehmen investieren, die neue Kohle-Projekte planen – ob Kraftwerke, Abbau oder Infrastruktur. Das ist bemerkenswert, weil die Deutsche-Bank-Tochter in den letzten Jahren vor allem mit Greenwashing-Skandalen Schlagzeilen gemacht hat. Die Organisation Facing Finance hat kürzlich Nachhaltigkeitsrichtlinien von Finanzinstituten überprüft: Die Deutsche Bank hat noch erheblichen Nachholbedarf, andere Banken schneiden erheblich besser ab. Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn du zustimmst).
29 Minuten
Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz. Schon ab dem kommenden Jahr will die Ampel-Regierung den Einbau neuer Öl- und Gasheizungen verbieten. Wenn Deutschland 2045 klimaneutral sein will, ist das auch wirklich eilig - aber natürlich sehr abrupt und für viele Menschen Anlass für finanzielle Sorgen. Was die Pläne für den Klimaschutz bringen - und wo sie Lücken lassen. Ein offener Brief soll Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zum Klimaschutz animieren. Unterschrieben haben ihn hunderte Menschen aus Wissenschaft, Gesellschaft, Medien und Politik - sogar aus fast allen Parteien von CDU bis Linke. Deutschlands Fleischkonsum ist 2022 massiv gesunken. Fürs Klima ist das ein gutes Zeichen. Teilweise liegt das zwar an den hohen Preisen, aber das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft sieht auch einen langfristigen Trend. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn du zustimmst).
20 Minuten
Diesmal mit Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz. Die Ampel-Regierung hat sich wieder zusammengerauft - indem sie sich darauf geeinigt hat, das deutsche Klimaschutzgesetz zu entkernen. Das arbeitet bisher mit jahresgenauen CO2-Grenzwerte für die einzelnen Sektoren, weshalb zum Beispiel gerade wieder aufgefallen ist: Das Verkehrswesen, für das Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zuständig ist, war 2022 viel zu klimaschädlich. Künftig soll es eine mehrjährige, sektorübergreifende Rechnung geben. Wie schlimm ist das nun? Die EU will die erneuerbaren Energien stärker ausbauen. Im Jahr 2030 sollen sie durchschnittlich 42,5 Prozent des Energiemixes ausmachen. Im Vergleich zum aktuellen Niveau wäre das fast eine Verdopplung, also ein massiver Zuwachs. Es gibt trotzdem Kritik mancher Klimaschützer:innen. Das hat mal wieder mit Atomkraft zu tun. Es ist ein Erfolg einer Studierenden-Gruppe aus dem Inselstaat Vanuatu: Der Internationale Gerichtshof (IGH) muss ein Rechtsgutachten zu den völkerrechtlichen Verpflichtungen der Staaten beim Klimaschutz erstellen. Das hat die UN-Generalversammlung am Mittwoch einstimmig in einer Resolution beschlossen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn du zustimmst).
34 Minuten
Diese Woche mit Katharina Schipkowski und Verena Kern. Weltklima-Bericht: Der vierte und letzte Teil des neuen IPCC-Klimaberichts liegt nun vor. Klar ist: Die Zeit wird immer knapper, es ist wirklich ernst. Wie haben die Medien darüber berichtet? Wasserknappheit: Die Welt steht vor einer Wasserkrise, warnt ein aktueller Bericht der Vereinten Nationen. Ein Grund: der Klimawandel. Nun findet zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wieder eine UN-Wasserkonferenz statt. Was ist davon zu erwarten? Klimaentscheid: Berlin stimmt am Sonntag darüber ab, ob das Klimagesetz des Landes verschärft wird. Das Bündnis "Klimaneustart Berlin" will erreichen, dass die Hauptstadt schon 2030 klimaneutral wird - 15 Jahre früher als bislang geplant. Worum geht es genau und wie sind die Erfolgsaussichten? -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).