Geschichte(n) hören Archiv
547 Episoden
32 Minuten
Im Mai 2015 jährte sich zum 70. Mal das Ende des von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs in Europa und damit die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur. Die Bundesstiftung Aufarbeitung, das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, die Gedenkstätte Seelower Höhen, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam nahmen den Jahrestag zum Anlass und luden am 11. und 12. Juni ein zu einer Tagung mit dem Titel "Der Krieg ist vorbei. Heimkehr. Trauma. Weiterleben", die sich mit der Heimkehr der Soldaten und den daraus entstehenden Folgen für die jeweiligen Gesellschaften beschäftigt.
Dr. Klaas Voß vom Hamburger Institut für Sozialforschung hielt einen Vortrag mit dem Titel "Die Reintegration von Soldaten als Motor gesellschaftlicher Innovation".
Dr. Klaas Voß vom Hamburger Institut für Sozialforschung hielt einen Vortrag mit dem Titel "Die Reintegration von Soldaten als Motor gesellschaftlicher Innovation".
2 Stunden 1 Minute
Am 1. Juni 1990 trat der Staatsvertrag über zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Die DDR übernahm das wirtschafts- und sozialpolitische System der Bundesrepublik und führt die D-Mark als alleiniges Zahlungsmittel ein. Damit ist die wirtschaftliche Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik vollzogen - ein überaus wichtiger Schritt auf dem Weg zur Deutschen Einheit.
1 minute
Im Mai 2015 jährte sich zum 70. Mal das Ende des von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs in Europa und damit die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur. Die Bundesstiftung Aufarbeitung, das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, die Gedenkstätte Seelower Höhen, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam nahmen den Jahrestag zum Anlass und luden am 11. und 12. Juni ein zu einer Tagung mit dem Titel "Der Krieg ist vorbei. Heimkehr. Trauma. Weiterleben", die sich mit der Heimkehr der Soldaten und den daraus entstehenden Folgen für die jeweiligen Gesellschaften beschäftigt.
Das Podiumsgespräch behandelte das Thema "Kriegserfahrung im 20. Jahrhundert und ihre Wirkungsmacht". Es diskutierten: Prof. Dr. Monika Flacke, deutsches historisches museum, Prof. Dr. Bernd greiner, Hamburger Institut für Sozialforschung, Dr. Jan C. Behrends sowie Heike Römer-Menschel, MDR. Moderiert wurde es von Dr. Jürgen Danyel, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.
Das Podiumsgespräch behandelte das Thema "Kriegserfahrung im 20. Jahrhundert und ihre Wirkungsmacht". Es diskutierten: Prof. Dr. Monika Flacke, deutsches historisches museum, Prof. Dr. Bernd greiner, Hamburger Institut für Sozialforschung, Dr. Jan C. Behrends sowie Heike Römer-Menschel, MDR. Moderiert wurde es von Dr. Jürgen Danyel, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.
30 Minuten
Im Mai 2015 jährte sich zum 70. Mal das Ende des von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs in Europa und damit die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur. Die Bundesstiftung Aufarbeitung, das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, die Gedenkstätte Seelower Höhen, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam nahmen den Jahrestag zum Anlass und luden am 11. und 12. Juni ein zu einer Tagung mit dem Titel "Der Krieg ist vorbei. Heimkehr. Trauma. Weiterleben", die sich mit der Heimkehr der Soldaten und den daraus entstehenden Folgen für die jeweiligen Gesellschaften beschäftigt.
Prof. Dr. Dorothee Wierling von Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg kommentierte.
Prof. Dr. Dorothee Wierling von Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg kommentierte.
27 Minuten
Im Mai 2015 jährte sich zum 70. Mal das Ende des von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs in Europa und damit die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur. Die Bundesstiftung Aufarbeitung, das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, die Gedenkstätte Seelower Höhen, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam nahmen den Jahrestag zum Anlass und luden am 11. und 12. Juni ein zu einer Tagung mit dem Titel "Der Krieg ist vorbei. Heimkehr. Trauma. Weiterleben", die sich mit der Heimkehr der Soldaten und den daraus entstehenden Folgen für die jeweiligen Gesellschaften beschäftigt.
Dr. Lars Hellwinkel von Gedenkstätte Lager Sandbostel hielt einen Vortrag mit dem Titel "Heimkehr französischer Kriegsgefangener und italienischer Militärinternierter".
Dr. Lars Hellwinkel von Gedenkstätte Lager Sandbostel hielt einen Vortrag mit dem Titel "Heimkehr französischer Kriegsgefangener und italienischer Militärinternierter".
32 Minuten
Im Mai 2015 jährte sich zum 70. Mal das Ende des von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs in Europa und damit die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur. Die Bundesstiftung Aufarbeitung, das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, die Gedenkstätte Seelower Höhen, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam nahmen den Jahrestag zum Anlass und luden am 11. und 12. Juni ein zu einer Tagung mit dem Titel "Der Krieg ist vorbei. Heimkehr. Trauma. Weiterleben", die sich mit der Heimkehr der Soldaten und den daraus entstehenden Folgen für die jeweiligen Gesellschaften beschäftigt.
Dr. Ramona Saavedra Santis von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück hielt einen Vortrag mit dem Titel "800.000 Rotarmistinnen kehren heim".
Dr. Ramona Saavedra Santis von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück hielt einen Vortrag mit dem Titel "800.000 Rotarmistinnen kehren heim".
50 Minuten
Im Mai 2015 jährte sich zum 70. Mal das Ende des von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs in Europa und damit die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur. Die Bundesstiftung Aufarbeitung, das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, die Gedenkstätte Seelower Höhen, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam nahmen den Jahrestag zum Anlass und luden am 11. und 12. Juni ein zu einer Tagung mit dem Titel "Der Krieg ist vorbei. Heimkehr. Trauma. Weiterleben", die sich mit der Heimkehr der Soldaten und den daraus entstehenden Folgen für die jeweiligen Gesellschaften beschäftigt.
Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Christoph Kleßmann aus Potsdam zum Thema "Der Krieg ist vorbei. Wege in die deutsche Nachkriegsgesellschaft."
Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Christoph Kleßmann aus Potsdam zum Thema "Der Krieg ist vorbei. Wege in die deutsche Nachkriegsgesellschaft."
1 minute
Die DDR bezeichnete sich selbst als "Friedensstaat" - der Alltag der Menschen war jedoch stark militarisiert. Nationale Volksarmee, Grenztruppen, Staatssicherheitsdienst, Bereitschaftspolizei und die paramilitärischen Betriebskampfgruppen zählten in den 1980er-Jahren fast zwei Millionen Aktive und Reservisten in ihren Reihen, die den vermeintlich imperialistischen Bestrebungen des Westens Einhalt gebieten sollten. Das gesamte Bildungssystem vom Kindergarten bis zur Universität war darauf ausgerichtet, die jungen Menschen auf den Dienst an der Waffe oder im Zivilschutz vorzubereiten. "Der Frieden muss bewaffnet sein", lautete die Losung. Neben den offiziellen Friedensaktivitäten duldete die SED kein unabhängiges Engagement. Das bekamen all jene zu spüren, die sich der Militarisierung der Gesellschaft verweigerten und sich in kirchlichen Friedensgruppen engagierten.
Die dritte Veranstaltung der Reihe "Erinnerungsort DDR" im Jahr 2015 thematisierte diesen Widerspruch zwischen der staatlichen Friedenspropaganda und der starken Militarisierung der DDR-Gesellschaft im Alltag und fragt, wie stark das Leben der Menschen davon beeinflusst wurde.
Die dritte Veranstaltung der Reihe "Erinnerungsort DDR" im Jahr 2015 thematisierte diesen Widerspruch zwischen der staatlichen Friedenspropaganda und der starken Militarisierung der DDR-Gesellschaft im Alltag und fragt, wie stark das Leben der Menschen davon beeinflusst wurde.
1 Stunde 52 Minuten
Christiane Schubert und Wolfgang Templin stellen in ihrem Buch eine eigene Sicht auf die Ukraine als Nachbarstaat Russlands vor. Der russische Herrschaftsanspruch gegenüber der Ukraine wird mit historischen Argumenten untermauert. Mit der Annexion der Krim und der Unterstützung prorussischer Separatisten und dem unerklärten Krieg im Donbass spricht Russland der Ukraine jede wirkliche Selbstständigkeit ab. Die Studie folgt dem Weg der Ukraine, die lange Zeit ohne eigenen Staat blieb. Mit dem Zerfall der Sowjetunion und der unabhängigen Ukraine erreichten Nationalbewegung und damit verbundene Identitätskonflikte eine neue Stufe. Die Orangene Revolution 2004 und die Demonstrationen auf dem Majdan 2014 verdeutlichen das Ringen um eine moderne Staatsbürgernation auf dem Weg nach Europa.
2 Minuten
Wer in der DDR aufwuchs, konnte in der Freizeit Einiges erleben: Zelten an der Ostsee, Touren mit dem Simson-Moped, Radio DT64 mitschneiden, tanzen im Jugendclub. Erwachsenwerden hieß aber auch, sich innerhalb eines staatlich eng vorgegebenen Korsetts zu bewegen. Die SED sah die Jugendlichen als "Kampfreserve" an, wollte sie zu "sozialistischen Persönlichkeiten" formen. Zwischen Pionierorganisation, FDJ und Wehrkundeunterricht, zwischen gemeinsamen Klassenaktivitäten, Gruppennachmittagen und Jugendweihe war es schwer, dem allumfassenden Erziehungsanspruch der Partei zu entkommen. Teenager, die sich unangepasst verhielten, alternative Lebensstile ausprobierten und ihren eigenen Weg suchten, mussten mit Repressalien des Staatsapparates rechnen.
Die zweite Veranstaltung der Reihe "Erinnerungsort DDR" im Jahr 2015 thematisierte unterschiedliche Facetten des Heranwachsens im SED-Staat und fragte danach, welche Antworten die Jugendlichen auf die Herausforderungen in der Diktatur fanden.
Die zweite Veranstaltung der Reihe "Erinnerungsort DDR" im Jahr 2015 thematisierte unterschiedliche Facetten des Heranwachsens im SED-Staat und fragte danach, welche Antworten die Jugendlichen auf die Herausforderungen in der Diktatur fanden.
1 minute
In der öffentlichen Wahrnehmung steht der 8. / 9. Mai für die bedingungslose
Kapitulation der deutschen Wehrmacht und das Ende der NS-Diktatur. Weniger
präsent ist der Umstand, dass das Kriegsende auch die Rückkehr zehntausender
Emigranten, Flüchtlinge und Vertriebener nach Deutschland einleitete. 70 Jahre
nach Ende des Zweiten Weltkriegs berichten Zeitzeugen über ihre (Re)migration
in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und die DDR. Wie hatten sich die Exilanten ihre Zukunft in Deutschland vorgestellt? Welche Realität fanden sie vor und welche Entscheidungen bestimmten ihren weiteren Lebensweg? Was bedeutete »Rückkehr« für die Emigrantenkinder, die in unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufgewachsen waren?
Zu den moderierten Zeitzeugengesprächen hatte der Arbeitskreis Sowjetexil alle Interessierten herzlich eingeladen. Den Rahmen bildeten ein Fachvortrag zu Beginn und eine Publikumsdiskussion am Ende der Veranstaltung.
"Der 8. Mai 1945 im Exil - und danach?" war eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Sowjetexil, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Zeitzeugen im Gespräch
Konrad Rayß (* 1946 in Dolinka)
Andrée Thérèse Leusink (* 1938 in Paris)
Ruth Santos (* 1938 in Moskau)
Moderation: Regina Scheer (Publizistin und Autorin)
Kapitulation der deutschen Wehrmacht und das Ende der NS-Diktatur. Weniger
präsent ist der Umstand, dass das Kriegsende auch die Rückkehr zehntausender
Emigranten, Flüchtlinge und Vertriebener nach Deutschland einleitete. 70 Jahre
nach Ende des Zweiten Weltkriegs berichten Zeitzeugen über ihre (Re)migration
in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und die DDR. Wie hatten sich die Exilanten ihre Zukunft in Deutschland vorgestellt? Welche Realität fanden sie vor und welche Entscheidungen bestimmten ihren weiteren Lebensweg? Was bedeutete »Rückkehr« für die Emigrantenkinder, die in unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufgewachsen waren?
Zu den moderierten Zeitzeugengesprächen hatte der Arbeitskreis Sowjetexil alle Interessierten herzlich eingeladen. Den Rahmen bildeten ein Fachvortrag zu Beginn und eine Publikumsdiskussion am Ende der Veranstaltung.
"Der 8. Mai 1945 im Exil - und danach?" war eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Sowjetexil, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Zeitzeugen im Gespräch
Konrad Rayß (* 1946 in Dolinka)
Andrée Thérèse Leusink (* 1938 in Paris)
Ruth Santos (* 1938 in Moskau)
Moderation: Regina Scheer (Publizistin und Autorin)
1 minute
In der öffentlichen Wahrnehmung steht der 8. / 9. Mai für die bedingungslose
Kapitulation der deutschen Wehrmacht und das Ende der NS-Diktatur. Weniger
präsent ist der Umstand, dass das Kriegsende auch die Rückkehr zehntausender
Emigranten, Flüchtlinge und Vertriebener nach Deutschland einleitete. 70 Jahre
nach Ende des Zweiten Weltkriegs berichten Zeitzeugen über ihre (Re)migration
in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und die DDR. Wie hatten sich die Exilanten ihre Zukunft in Deutschland vorgestellt? Welche Realität fanden sie vor und welche Entscheidungen bestimmten ihren weiteren Lebensweg? Was bedeutete »Rückkehr« für die Emigrantenkinder, die in unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufgewachsen waren?
Zu den moderierten Zeitzeugengesprächen hatte der Arbeitskreis Sowjetexil alle Interessierten herzlich eingeladen. Den Rahmen bildeten ein Fachvortrag zu Beginn und eine Publikumsdiskussion am Ende der Veranstaltung.
"Der 8. Mai 1945 im Exil - und danach?" war eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Sowjetexil, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Zeitzeugen im Gespräch
Dr. Peter Beurton (* 1943 in Oxford)
Anja Schindler (* 1949 in Karaganda)
Dr. Vincent von Wroblewsky (* 1939 in Clermont-Ferrand)
Moderation: Dr. Christoph Links (Verleger)
Kapitulation der deutschen Wehrmacht und das Ende der NS-Diktatur. Weniger
präsent ist der Umstand, dass das Kriegsende auch die Rückkehr zehntausender
Emigranten, Flüchtlinge und Vertriebener nach Deutschland einleitete. 70 Jahre
nach Ende des Zweiten Weltkriegs berichten Zeitzeugen über ihre (Re)migration
in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und die DDR. Wie hatten sich die Exilanten ihre Zukunft in Deutschland vorgestellt? Welche Realität fanden sie vor und welche Entscheidungen bestimmten ihren weiteren Lebensweg? Was bedeutete »Rückkehr« für die Emigrantenkinder, die in unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufgewachsen waren?
Zu den moderierten Zeitzeugengesprächen hatte der Arbeitskreis Sowjetexil alle Interessierten herzlich eingeladen. Den Rahmen bildeten ein Fachvortrag zu Beginn und eine Publikumsdiskussion am Ende der Veranstaltung.
"Der 8. Mai 1945 im Exil - und danach?" war eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Sowjetexil, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Zeitzeugen im Gespräch
Dr. Peter Beurton (* 1943 in Oxford)
Anja Schindler (* 1949 in Karaganda)
Dr. Vincent von Wroblewsky (* 1939 in Clermont-Ferrand)
Moderation: Dr. Christoph Links (Verleger)
38 Minuten
In der öffentlichen Wahrnehmung steht der 8. / 9. Mai für die bedingungslose
Kapitulation der deutschen Wehrmacht und das Ende der NS-Diktatur. Weniger
präsent ist der Umstand, dass das Kriegsende auch die Rückkehr zehntausender
Emigranten, Flüchtlinge und Vertriebener nach Deutschland einleitete. 70 Jahre
nach Ende des Zweiten Weltkriegs berichten Zeitzeugen über ihre (Re)migration
in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und die DDR. Wie hatten sich die Exilanten ihre Zukunft in Deutschland vorgestellt? Welche Realität fanden sie vor und welche Entscheidungen bestimmten ihren weiteren Lebensweg? Was bedeutete »Rückkehr« für die Emigrantenkinder, die in unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufgewachsen waren?
Zu den moderierten Zeitzeugengesprächen hatte der Arbeitskreis Sowjetexil alle Interessierten herzlich eingeladen. Den Rahmen bildeten ein Fachvortrag zu Beginn und eine Publikumsdiskussion am Ende der Veranstaltung.
"Der 8. Mai 1945 im Exil - und danach?" war eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Sowjetexil, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Vortrag
Bernd R. Barth (Historiker und Mitglied des AK Sowjetexil): "Sowjetunion, Frankreich, Großbritannien, Schweiz - Exilstationen im Vergleich
Kapitulation der deutschen Wehrmacht und das Ende der NS-Diktatur. Weniger
präsent ist der Umstand, dass das Kriegsende auch die Rückkehr zehntausender
Emigranten, Flüchtlinge und Vertriebener nach Deutschland einleitete. 70 Jahre
nach Ende des Zweiten Weltkriegs berichten Zeitzeugen über ihre (Re)migration
in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und die DDR. Wie hatten sich die Exilanten ihre Zukunft in Deutschland vorgestellt? Welche Realität fanden sie vor und welche Entscheidungen bestimmten ihren weiteren Lebensweg? Was bedeutete »Rückkehr« für die Emigrantenkinder, die in unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufgewachsen waren?
Zu den moderierten Zeitzeugengesprächen hatte der Arbeitskreis Sowjetexil alle Interessierten herzlich eingeladen. Den Rahmen bildeten ein Fachvortrag zu Beginn und eine Publikumsdiskussion am Ende der Veranstaltung.
"Der 8. Mai 1945 im Exil - und danach?" war eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Sowjetexil, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Vortrag
Bernd R. Barth (Historiker und Mitglied des AK Sowjetexil): "Sowjetunion, Frankreich, Großbritannien, Schweiz - Exilstationen im Vergleich
16 Minuten
In der öffentlichen Wahrnehmung steht der 8. / 9. Mai für die bedingungslose
Kapitulation der deutschen Wehrmacht und das Ende der NS-Diktatur. Weniger
präsent ist der Umstand, dass das Kriegsende auch die Rückkehr zehntausender
Emigranten, Flüchtlinge und Vertriebener nach Deutschland einleitete. 70 Jahre
nach Ende des Zweiten Weltkriegs berichten Zeitzeugen über ihre (Re)migration
in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und die DDR. Wie hatten sich die Exilanten ihre Zukunft in Deutschland vorgestellt? Welche Realität fanden sie vor und welche Entscheidungen bestimmten ihren weiteren Lebensweg? Was bedeutete »Rückkehr« für die Emigrantenkinder, die in unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufgewachsen waren?
Zu den moderierten Zeitzeugengesprächen hatte der Arbeitskreis Sowjetexil alle Interessierten herzlich eingeladen. Den Rahmen bildeten ein Fachvortrag zu Beginn und eine Publikumsdiskussion am Ende der Veranstaltung.
"Der 8. Mai 1945 im Exil - und danach?" war eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Sowjetexil, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Begrüßung
Dr. Dennis Riffel (Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.)
Dr. Inge Münz-Koenen (Sprecherin des Arbeitskreises Sowjetexil)
Kapitulation der deutschen Wehrmacht und das Ende der NS-Diktatur. Weniger
präsent ist der Umstand, dass das Kriegsende auch die Rückkehr zehntausender
Emigranten, Flüchtlinge und Vertriebener nach Deutschland einleitete. 70 Jahre
nach Ende des Zweiten Weltkriegs berichten Zeitzeugen über ihre (Re)migration
in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und die DDR. Wie hatten sich die Exilanten ihre Zukunft in Deutschland vorgestellt? Welche Realität fanden sie vor und welche Entscheidungen bestimmten ihren weiteren Lebensweg? Was bedeutete »Rückkehr« für die Emigrantenkinder, die in unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufgewachsen waren?
Zu den moderierten Zeitzeugengesprächen hatte der Arbeitskreis Sowjetexil alle Interessierten herzlich eingeladen. Den Rahmen bildeten ein Fachvortrag zu Beginn und eine Publikumsdiskussion am Ende der Veranstaltung.
"Der 8. Mai 1945 im Exil - und danach?" war eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Sowjetexil, von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Begrüßung
Dr. Dennis Riffel (Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.)
Dr. Inge Münz-Koenen (Sprecherin des Arbeitskreises Sowjetexil)
1 minute
Westen oder DDR? Viele DDR-Bürger stellten sich diese schicksalhafte Frage. Millionen entzogen sich mit dem Verlassen ihrer Heimat dem Allmachtsanspruch der SED: ein permanenter Stein des Anstoßes für die Machthaber und die Gesellschaft. Vor dem Mauerbau flohen die Menschen relativ gefahrlos über die Berliner Sektorengrenze, danach blieb nur noch die lebensgefährliche Flucht über die Sperranlagen oder der Ausreiseantrag. In den 1980er-Jahren entwickelte sich die Anzahl der Ausreisewilligen schließlich zu einer republikweiten Massenbewegung, die nachhaltig zur Erosion des SED-Staates beitrug. Die Mehrheit der Menschen aber hatte sich mit ihrem Leben mehr oder weniger arrangiert und blieb im Land. Andere wiederum entschlossen sich ganz bewusst zum Ausharren in der DDR, um sich in ihrer Heimat für demokratische Veränderungen einzusetzen.
Die Auftaktveranstaltung der Reihe "Erinnerungsort DDR" im Jahr 2015 thematisierte diese Ambivalenz zwischen Gehen und Bleiben. Über welche unterschiedlichen Motivationen verfügten diejenigen, die sich dazu entschlossen, das Land zu verlassen? Wie sah ihr Weg in den Westen aus und wie verlief ihr Leben dort weiter? In welcher Lage sahen sich die Dagebliebenen?
Die Auftaktveranstaltung der Reihe "Erinnerungsort DDR" im Jahr 2015 thematisierte diese Ambivalenz zwischen Gehen und Bleiben. Über welche unterschiedlichen Motivationen verfügten diejenigen, die sich dazu entschlossen, das Land zu verlassen? Wie sah ihr Weg in den Westen aus und wie verlief ihr Leben dort weiter? In welcher Lage sahen sich die Dagebliebenen?