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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
19 Minuten
von Markus May und Christoph Petersen, Hrsg.

Eine Literaturgeschichte des exorbitanten Heros, die unser Sprechen über Helden heute auf eine neue Grundlage stellt. Das Buch zeichnet eine Geschichte der abendländischen Vorstellung von Heldentum nach, die bislang ungeschrieben ist. Es zeigt, inwiefern die Vorstellung von einem Helden, wie sie in der antiken und mittelalterlichen Heldenepik geprägt worden war, in Moderne und Gegenwart wirksam geblieben ist. Die Beiträge des Buches führen zunächst die heldenepische Vorstellung eines Helden vor, der durch menschliches Übermaß und soziale Destruktivität (Exorbitanz) charakterisiert ist (»Ilias«, »Beowulf«, »Nibelungenlied«, »Edda« und Sagas, »Chanson de Roland«, »Cid«). Daneben zeigen sie, wie schon in der Vormoderne an dieser Heldenvorstellung durch Anpassung an neue kulturelle Gegebenheiten, Übertragung in andere Diskurse oder Neukonzeption im Sinne geltender sozialer Normen gearbeitet worden ist (»Gilgamesch«, »Aeneis«, Judith-Erzählungen, Höfischer Roman). Zuletzt verfolgen sie, wie die Vorstellung des exorbitanten Helden in der neuzeitlichen Literatur sowie in Comic, Film und Computerspiel der Gegenwart fortlebt. Ziel dieser Literaturgeschichte ist es, der aktuellen Diskussion um die gesellschaftliche Re.levanz von Heldentum heute eine neue begriffliche Basis zu geben.
19 Minuten
Gabriele Leucht und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.

Der Schüler Carl Orffs arbeitete seit 1929 für den Bayerischen Rundfunk. Seinen künstlerischen Durchbruch erzielte er mit der 1936 uraufgeführten Oper „Die Zaubergeige“. 1936 wurde Egk Kapellmeister an der Berliner Staatsoper und schuf in dieser Zeit sein berühmtestes Werk, die Oper „Peer Gynt“. Nach dem Kriegsende spielte Werner Egk, als „Komponist des Wiederaufbaus“ lange Jahrzehnte eine wichtige Rolle im deutschen Musik- und Kulturbetrieb.

Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”

Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
42 Minuten
Winterfest im Shaere

Am 10. Dezember 2022 fand im Shaere Neuperlach das Winterfest statt. Unter den vielen Events begleitete das Literatur Radio Hörbahn die Lesungen des LebensGut Verlages. Den drei Autor:innen Sonja Bienemann, Katharina Müller, Hiltrud Meyer-Fritsch und der Verlegerin Walentina Sommer ist für eine schöne Veranstaltung zu danken.

Der LebensGut Verlag ist in München ansässig und veröffentlicht Literatur von Frauen für Frauen und Kinderbücher. Auf der Verlags-Homepage findet sich dazu:

„Wir verlegen Literatur, die sich als Nahrung für die Seele eignet. Unsere Bücher unterstützen Dich dabei, die Wahrheit und Wirklichkeit zu entdecken, die in der Tiefe der menschlichen Seele wohnt. Dieses Bewusstsein setzt Kreativität frei, stärkt die Lebenskraft und führt zu einem ausbalancierten Miteinander von Körper, Geist und Seele.“ (https://lebensgut-verlag.de/buecher/ Stand: 11.02.2023)

Sonja Bienemann hat mit  „Magdalia und die Gnome“ – eine Geschichte vorgelegt, in der es um altes Wissen geht. Genauer: um altes Kräuterwissen. Irgendwo in irgendeinem Wald lebt die Kräuterfrau Magdalia, die aus Feld-, Wald- und Wiesenkräutern sowohl Medizin herstellen kann, als auch schmackhafte Speisen. Die Idylle ist aber in Gefahr. Mehr und mehr verschwindet der Wald. Er fällt großen, lauten Maschinen zum Opfer. Viele Waldbewohner geraten so in Schwierigkeiten. Es fehlt an Nahrung und an Wohnungen. Manche haben die Gegend schon verlassen. Ob dieses Schicksal auch der Gnomfamilie um Kunno, Hetti und Rolfo droht?

Die Autorin lebt und arbeitet als Kräuterpädagogin in Berlin. Sie bietet dort unter anderem Workshops zu Naturkosmetik, Naturarbeit mit Kindern und zur „grünen Hausapotheke“ an.

Katharina Müller ist die Autorin von Käthes WUNDERsame Reise ins Herz, einem Kinderbuch mit Meditationen. Frau Müller ist Kunsttherapeutin und Künstlerin und führt heute eine Praxis in Melle (Nordrhein-Westfalen), in der sie Menschen dabei unterstützt, ihren Weg zu sich selbst zu finden. Dabei ist unter anderem auch Käthes WUNDERsame Reise entstanden.

Es ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das auf der Suche nach seinen Geburtstagsgeschenken ist. Ehe es sich Käthe versieht, befindet sie sich auf einer großen wundersamen Reise, die sie bis zur Atlantikküste führt. Dort angekommen erhält sie „ein unerwartetes Geschenk …

Die Theologin und Bindungsanalytikerin Hiltrud Meyer-Fritsch arbeitet in ihrer Praxis für Bindungsförderung und Bindungsanalyse in Altenberge (Nordrhein-Westfalen) mit Menschen zusammen, die „rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt Hilfe suchen.“ Zudem betreut sie als „Coach, Referentin und Dozentin“ Hebammen.

Aus ihrer Arbeit heraus entstand ihr Buch „In Mamas Bauch. Schwangerschaft und Geburt – bewegende Erfahrungen aus der Sicht des Babys.“ Darin geht Hiltrud Meyer-Fritsch der Frage nach, welche Erfahrungen das noch ungeborene Kind während der Schwangerschaft macht und wie es diese nach außen weitergibt

Aufzeichnung Steven Lundström
41 Minuten
Am 10. Dezember 2022 fand im Shaere Neuperlach das Winterfest statt. Unter den vielen Events begleitete das Literatur Radio Hörbahn die Lesungen des LebensGut Verlages. Den drei Autor:innen Sonja Bienemann, Katharina Müller, Hiltrud Meyer-Fritsch und der Verlegerin Walentina Sommer ist für eine schöne Veranstaltung zu danken.

Der LebensGut Verlag ist in München ansässig und veröffentlicht Literatur von Frauen für Frauen und Kinderbücher. Auf der Verlags-Homepage findet sich dazu:

„Wir verlegen Literatur, die sich als Nahrung für die Seele eignet. Unsere Bücher unterstützen Dich dabei, die Wahrheit und Wirklichkeit zu entdecken, die in der Tiefe der menschlichen Seele wohnt. Dieses Bewusstsein setzt Kreativität frei, stärkt die Lebenskraft und führt zu einem ausbalancierten Miteinander von Körper, Geist und Seele.“ (https://lebensgut-verlag.de/buecher/ Stand: 11.02.2023)

Sonja Bienemann hat mit  „Magdalia und die Gnome“ – eine Geschichte vorgelegt, in der es um altes Wissen geht. Genauer: um altes Kräuterwissen. Irgendwo in irgendeinem Wald lebt die Kräuterfrau Magdalia, die aus Feld-, Wald- und Wiesenkräutern sowohl Medizin herstellen kann, als auch schmackhafte Speisen. Die Idylle ist aber in Gefahr. Mehr und mehr verschwindet der Wald. Er fällt großen, lauten Maschinen zum Opfer. Viele Waldbewohner geraten so in Schwierigkeiten. Es fehlt an Nahrung und an Wohnungen. Manche haben die Gegend schon verlassen. Ob dieses Schicksal auch der Gnomfamilie um Kunno, Hetti und Rolfo droht?

Die Autorin lebt und arbeitet als Kräuterpädagogin in Berlin. Sie bietet dort unter anderem Workshops zu Naturkosmetik, Naturarbeit mit Kindern und zur „grünen Hausapotheke“ an.

Katharina Müller ist die Autorin von Käthes WUNDERsame Reise ins Herz, einem Kinderbuch mit Meditationen. Frau Müller ist Kunsttherapeutin und Künstlerin und führt heute eine Praxis in Melle (Nordrhein-Westfalen), in der sie Menschen dabei unterstützt, ihren Weg zu sich selbst zu finden. Dabei ist unter anderem auch Käthes WUNDERsame Reise entstanden.

Es ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das auf der Suche nach seinen Geburtstagsgeschenken ist. Ehe es sich Käthe versieht, befindet sie sich auf einer großen wundersamen Reise, die sie bis zur Atlantikküste führt. Dort angekommen erhält sie „ein unerwartetes Geschenk …

Die Theologin und Bindungsanalytikerin Hiltrud Meyer-Fritsch arbeitet in ihrer Praxis für Bindungsförderung und Bindungsanalyse in Altenberge (Nordrhein-Westfalen) mit Menschen zusammen, die „rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt Hilfe suchen.“ Zudem betreut sie als „Coach, Referentin und Dozentin“ Hebammen.

Aus ihrer Arbeit heraus entstand ihr Buch „In Mamas Bauch. Schwangerschaft und Geburt – bewegende Erfahrungen aus der Sicht des Babys.“ Darin geht Hiltrud Meyer-Fritsch der Frage nach, welche Erfahrungen das noch ungeborene Kind während der Schwangerschaft macht und wie es diese nach außen weitergibt.
1 Stunde 55 Minuten
Der Klimawandel ist endlich in aller Munde. Doch so alarmierende Ausmaße er auch angenommen hat – er ist nur Nebenschauplatz angesichts der apokalyptischen Reiter, die in einem Akt der Verwüstung gegenwärtig über die Erde ziehen: Bevölkerungsexplosion, Ressourcenverknappung, Umweltzerstörung und Artensterben.

In seiner ebenso umfassenden wie beklemmenden Analyse sieht der renommierte Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht mit dem sich abzeichnenden Massenexitus, dem größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier, eine weltweite biologische Tragödie auf uns zukommen. Der Mensch ist heute so zum größten Raubtier und zum entscheidenden Evolutionsfaktor mutiert, der die Existenz aller Lebewesen – auch seine eigene – gefährdet.

Ob das Ende der Evolution, das spätestens ab Mitte des 21. Jahrhunderts ein realistisches Szenario zu werden droht, noch aufzuhalten sein wird, darüber wird allein unser Tun in den unmittelbar vor uns liegenden Jahrzehnten entscheiden.

Matthias Glaubrecht (* 8. Oktober 1962 in Hamburg) ist ein deutscher Zoologe, Wissenschaftsjournalist, Buchautor und war Direktor des Centrums für Naturkunde in Hamburg. Seit Juni 2021 ist im Direktorium des Evolutioneum des Leibnitz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels. Glaubrecht ist auch als Wissenschaftsjournalist für Zeitungen und Zeitschriften wie die Zeit, den Tagesspiegel, für die Frankfurter Rundschau und die Naturwissenschaftliche Rundschau tätig.
1 Stunde 49 Minuten
Kambodscha ist durch die grandiosen Tempel aus der Angkor-Zeit bekannt, aber auch als Ort des Völkermords der Roten Khmer. Bernd Stövers kompakte, anschauliche Darstellung beginnt mit den frühen Gottkönigtümern und der Entstehung der Tempelkomplexe in Angkor Wat und Angkor Thom, die nach dem Niedergang des Khmer-Reiches, vom Dschungel überwuchert, zentrale Erinnerungsorte kambodschanischer Identität blieben. Während der französischen Kolonialherrschaft erwachte ein Nationalbewusstsein, Phnom Penh avancierte zum “Paris des Ostens”, aber der Traum von Demokratie und Unabhängigkeit endete nach 1954 schnell. Bernd Stöver beschreibt eindrucksvoll, wie Indochina- und Vietnamkrieg, der Steinzeit-Kommunismus der Roten Khmer und Bürgerkriege das Land Jahrzehnte lang ausbluteten. Erst seit 1999 kommt Kambodscha wieder zur Ruhe, im Schatten der Killing Fields, aber auch im Licht der Tempel von Angkor.

Bernd Stöver, geboren 1961, ist apl. Professor an der Universität Potsdam und Mitarbeiter des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Zahlreiche Publikationen, vor allem zur deutschen und amerikanischen Geschichte.
4 Minuten
Sandra Hoffmann DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn DRAUSSEN – “Wurzel auf Zehenspitzen”, gesprochen von der Autorin

In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.

Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
41 Minuten
Drei Frauen und sieben Männer aus München und Umgebung entschließen sich, mitten im Wüten eines neuen Virus, der draußen im Frühjahr 2020 um sich geht, ein Krisenbuch für Kulturinteressierte zu schreiben. Was sie alle vereint, ist ihre jeweilige häusliche Isolation und ihre phänomenologische Sicht auf das gemeinsame Thema: In zehn Essays, die sich zahlenmäßig an Giovanni Boccaccios ›Zehn-Tage-Werk‹ Decamerone von 1349/53 orientieren, knüpfen sie an die aktuelle ›Corona-Krise‹ an und beleuchten damit zusammenhängende Erscheinungen. Die aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen stammenden Beiträge widmen sich der pandemischen Erkrankung und ihrer Ausläufer innerhalb des Spektrums von Philosophie, Religion, Literatur, Film, Geschichte und Gesellschaft – angefangen vom alten Pesttraktat im Mittelalter bis hin zum modernen Virenausbruchsfilm im 20. Jahrhundert. Mit Beiträgen von Peter Czoik, Ursula Haas, Martin Hielscher, Krisha Kops, Uwe Kullnick, Franz-Josef Rigo, Stephan Seidelmann, Gunna Wendt, Sophie Wiederroth und Klaus Wolf. Mit einer Einführung des Herausgebers.

Sprecher ist Matthias Pöhlmann
5 Minuten
Radebeul, 6. Februar 2023. Soeben ist der neueste Band der historisch-kritischen Ausgabe „Karl Mays Werke“ (HKA) erschienen. Es handelt sich um den Band „Die Rose von Ernstthal“, den 5. Band der Abteilung I „Frühwerk“.
21 Minuten
Diese Geschichte nimmt das Fach-Chinesisch von Linguisten auf die Schippe, indem sie den etwas seltsamen Verlauf eines Blind Dates beschreibt.

Sie ist eine von 26 unheilvollen Kurzgeschichten rund um den romantischsten Tag des Jahres.

Folgen Sie uns zu verfluchten Dates, seltsamen Treffen, Affären, Rachepläne und Liebschaften, die in den Tod führen oder solchen, die auf YouTube zelebriert werden.

Doch zwischen reumütigen Eheleuten und Stalkern gibt es auch Mörder, Serientäter und Killer in Ausbildung, Kannibalen, Verrückte und missverstandene Verfluchte. Und Monster …

Mit Fell oder Tentakel … Geister, Trolle und Dämonen … Denn auch diese Wesen sehnen sich nach Liebe.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch hier Misserfolge, Voodoo und Ghosting vorkommen. Genau wie Liebe, die über den Tod hinausgeht und echte, unsterbliche Liebe.

Trinkt unseren Liebeszauber, trollt euch ins Internet, kuschelt euch an die heimischen Busen und wehrt nachbarschaftliche Verehrer ab. Es hilft alles nichts, die Katze ist sowieso immer der Täter.

Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielt seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen.

Beim Fabulus-Verlag erschien der Debut-Roman “Der Tanz der Häsin”. Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan “Hannya – im Bann der Dämonin”. Es folgte der Urban Fantasy Thriller “Zhulong – ein Drache erwacht”. Inzwischen liegt auch “Der Masanao-Adler” vor.  Außerdem erschienen Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.
9 Minuten
Christine Auerbach, Jahrgang 1981, ist für den Bayerischen Rundfunk immer wieder im Ausland unterwegs. Am liebsten erzählt sie dabei anhand von kleinen Geschichten von großer Politik. Ihre Recherchen haben sie bisher nach Russland, Ägypten, USA und Frankreich geführt. 2012 hat sie dafür den CNN-Journalist Award erhalten.
22 Minuten
Interview mit Vertretern von Leseclubs aus München und Umgebung

Der Nachmittag von Jugendlichen für Jugendliche. Was lesen wir gerade? Welche neuen Jugendbücher begeistern uns? Welche Themen sind „in“?

2022 ist der Literaturzirkel von Jugendlichen für Jugendliche wieder zu Gast auf der Münchner Bücherschau und hat richtig gute Buchtipps im Gepäck. Vertreter von Leseclubs aus München und Umgebung – Büchereulen (Buchladen Vaterstetten, Vaterstetten), Bücher & Kekse (Buchhandlung Michaelsbund, München), Kritiker Society (Kurt-Huber-Gymnasium, Gräfelfing), Lehmcool (Buchhandlung Lehmkuhl, München) – haben sich auch in diesem Jahr durch wahre Bücherberge gelesen und stellen euch ihre aktuellen Favoriten vor. Für alle, die auf der Suche nach neuem und spannendem Lesefutter sind. Und auch für alle, die sich erstmals ins Leseabenteuer stürzen wollen.

Die nominierten Bücher 2022:

Jennifer Lynn Barnes, The Inheritance Games (cbt)

Davide Morosinotto, Shi Yu: Die Unbezwingbare (Thienemann Verlag)

Erna Sassen, Ohne dich (Freies Geistesleben)

Aufzeichnung Steven Lundström
1 Stunde 30 Minuten
“Paradise Blues: Reisen in die Natur und die Geschichte der USA” – Christof Mauch liest und spricht mit Uwe Kullnick über sein Buch, die USA und sein Reisen. Hörbahn on Stage

Wer die Landschaft liest, sieht in die Seele des Landes

Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom großen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.

In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland.

Christof Mauch, geboren 1960, ist Direktor des Rachel Carson Center for Environment and Society an der LMU München, des weltweit größten geistes- und sozialwissenschaftlichen Instituts für Umweltfragen, und ist Professor für Amerikanische Kulturgeschichte und Transatlantikstudien. Mauch hat viele Jahre in den USA gelebt, war in Washington Direktor des Deutschen Historischen Instituts, hatte Gastprofessuren in Australien, Indien, Kanada, Österreich, Polen und den USA inne und ist Ehrenprofessor der Renmin-Universität in Peking. Für sein wissenschaftliches Wirken wurde Christof Mauch mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Er hat fünfzehn Jahre lang als passionierter Radfahrer sein Leben auf den Straßen Washingtons riskiert. Außerdem hat Mauch per Rad mehr als 20 Länder erkundet und mit seinen beiden Söhnen Europa von Spanien bis zum Nordkap durchquert. In der Verbindung von Natur, Umweltschutz und Kulturgeschichte hat Mauch sein Lebensthema gefunden.
8 Minuten
Gunna Wendt: Geschichte trifft Literatur und Kunst: Die deutsche Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin Gunna Wendt wurde 1953 in Jeinsen, Hannover geboren. Nach ihrem Soziologie- und Psychologie Studium in Hannover entschloss sie sich dazu Biographien zu schreiben, die sie immer in den historischen Kontext stellt. Sie hat außerdem als Regieassistentin und Dramaturgin in Theaterproduktionen gearbeitet. Zudem war sie Kuratorin sowie Publizistin und war im Rundfunk tätig. Gunna Wendt lebt seit 1981 in München. seit 1981 freie Schriftstellerin, Publizistin und Kuratorin in München. Lesungen, Vorträge und Moderationen zu kulturellen Themen, u.a. in München,

Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Leipzig, Bern, Wien, Zürich!
9 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt das Buch in besonderer Weise vor. Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen. Formal ist es chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden jeweils am Anfang eines Monats die Ereignisse des entsprechenden Monats vor 100 Jahren vorstellen.

Wir haben dafür wunderbare Sprecher gefunden, denen es ein Anliegen war, die Ereignisse dieses, für Deutschland und die Welt so wichtigen, Jahres, nach dem Buch von Christian Bommarius in Auszügen zu vertonen.

Es lesen:

Matthias  Pöhlmann: Januar-April 1923

Steven Lundström: Mai-August 1923

Florian Kinast: September-Dezember 1923

Uwe Kullnick: Einleitungen der Monate Januar-Dezember 1923

DAS TURBULENTESTE UND SPANNENDSTE JAHR DER WEIMARER REPUBLIK

1923 ist das Jahr der Hyperinflation, in der Angestellte die Geldscheine eines Wochenlohns mit der Schubkarre transportierten. 1923 ist das Jahr der Besetzung des Ruhrgebiets und einer heftigen Streikwelle. 1923 ist das Jahr von blutig niedergeschlagenen kommunistischen und nationalsozialistischen Aufstandsversuchen. Und es ist das Jahr radikaler Gegensätze zwischen bitterer Armut einerseits und einer orchideenhaft blühenden Unterhaltungskultur.

1923 ist in seiner Ambivalenz das Ende der Nachkriegszeit und der Auftakt zu den Goldenen Zwanzigerjahren der Weimarer Republik.

Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen.