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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
1 Stunde 18 Minuten
Wann wurden die ersten Polizistinnen in Bayern eingestellt? Die ersten Pfarrerinnen? Die Frauen mussten auf vieles lange warten: Seien es der Zugang zu Bildung, Berufen oder gleichen Rechten. Von Auszeichnungen und Denkmälern ganz zu schweigen. Auf manches warten sie noch heute. Seit einer Weile wird beobachtet, was Frauen (noch) nicht schaffen oder nicht genug – Stichwort Frauenquote und Gleichstellung. In diesem Buch stellt die Autorin vor, was bayerische Frauen als Pionierinnen schon vollbracht haben. Und wie sie damit für sich und ihre Geschlechtsgenossinnen einen weiteren Schritt in Richtung Gleichberechtigung gegangen sind. Die noch bestehenden Leerstellen werden dabei von selbst deutlich. Erzählt wird von Pionierleistungen in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen, von historischen und noch lebenden, von bekannten und unbekannten Frauen wie beispielsweise Liesl Karlstadt, Elisabeth Mann-Borgese, Kathrin Switzer oder Katharina Gruber.

Adelheid Schmidt-Thomé, geboren 1955, studierte in München Geschichte und Germanistik. Spaziergänge auf dem Alten Südlichen Friedhof waren für sie der Anstoß, sich mit Biografien von bekannten und vergessenen Frauen sowie der Geschichte der Frauenbewegung zu beschäftigen. Dazu sind mittlerweile mehrere Bücher erschienen, zum Beispiel »Vergessene Münchnerinnen. 30 Lebensbilder« (Allitera Verlag, 2017) und »Sozial bis radikal. Politische Münchnerinnen im Porträt« (Allitera Verlag, 2018). Mit Vorträgen und Stadtspaziergängen durch München bringt sie außerdem Interessierten Geschichte(n) von Münchnerinnen nahe.
15 Minuten
1989 verbreitete der US-amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukujamas erstmals seine These vom „Ende der Geschichte“ in der Zeitschrift The National Interest. Die Verfasser des Sammelbandes Das Ende des Endes der Geschichte verstehen ihren Band nun als Fortführung dieser These. Im Untertitel liefern sie die Stichworte des Diskurses: die Entstehungsphase liberaler westlicher Demokratien von 1949-1989, Formen der Post-Politik zur Zeit des Neoliberalismus von 1989–2015 und das Entstehen einer Anti-Politik und dem damit einhergehenden Zerfall liberaler Demokratien. Die Überschriften der neun Kapitel wie „Die Enden der Geschichte“, „Die Gefahr der Demokratie: Von der Postpolitik zur Antipolitik“, „Neoliberal Order Break Down Syndrom- Syndrom des Zusammenbruchs der neoliberalen Ordnung“, „Politik gegen sich selbst: Spielarten der Anti Politik“ geben die Stoßrichtung der Argumentation vor. Dass Italien in einem Kapitel nicht mal rein satirisch als „das Land der Zukunft“ bezeichnet wird, mutet nach den jüngsten Wahlen doch eher wie eine Satire an. …

Von Stephan Wolting
1 Stunde 32 Minuten
An diesem Abend wurden vorgestellt und besprochen:

Tomáš Halík – Der Nachmittag des Christentums. Eine Zeitansage

Jon Fosse – Ich ist ein anderer

Hans Joas – Warum Kirche? Selbstoptimierung oder Glaubensgemeinschaft

Ulrich Greiner, 1945 geboren, war Feuilleton-Chef der „Zeit“ und verantwortlicher Redakteur des Ressorts Literatur und ist nun Autor der „Zeit“. Als Gastprofessor lehrte er in Hamburg, Essen, Göttingen und St. Louis. Er ist Mitglied des PEN und war Präsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Seine jüngsten Buchveröffentlichungen sind „Das Leben und die Dinge: Alphabetischer Roman“ (2015), „Heimatlos – Bekenntnisse eines Konservativen“ (2017) und „Dienstboten – Von den Butlern bis zu den Engeln“ (2022). 2015 wurde er mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet..

Annette Schavan ist eine deutsche Politikerin. Von 1995 bis 2005 war sie Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg. Sie war von 2005 bis 2014 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2005 bis 2013 war sie Bundesministerin für Bildung und Forschung. Schavan studierte zwölf Semester Erziehungswissenschaften (Hauptfach), Philosophie (Nebenfach) und Katholische Theologie an Universitäten in Bonn und Düsseldorf.

Jan–Heiner Tück studierte katholische Theologie und Germanistik an den Universitäten in Tübingen und München. Anschließend wurde er bei Peter Hünermann in Tübingen zum Dr. theol. promoviert. Seit 2010 hat er die Professur für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien inne. Nach Symposien zum Werk Paul Celans, Peter Handkes und Arnold Stadlers initiierte Tück im Frühjahr 2016 die Poetikdozentur „Literatur und Religion“ an der Universität Wien. Bislang waren bei der Poetikdozentur Thomas Hürlimann, Sibylle Lewitscharoff, Nora Gomringer, Alois Brandstetter und Christian Lehnert zu Gast.
11 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt das Buch in besonderer Weise vor. Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen. Formal ist es chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden jeweils am Anfang eines Monats die Ereignisse des entsprechenden Monats vor 100 Jahren vorstellen.

Wir haben dafür wunderbare Sprecher gefunden, denen es ein Anliegen war, die Ereignisse dieses, für Deutschland und die Welt so wichtigen, Jahres, nach dem Buch von Christian Bommarius in Auszügen zu vertonen.

DAS TURBULENTESTE UND SPANNENDSTE JAHR DER WEIMARER REPUBLIK

1923 ist das Jahr der Hyperinflation, in der Angestellte die Geldscheine eines Wochenlohns mit der Schubkarre transportierten. 1923 ist das Jahr der Besetzung des Ruhrgebiets und einer heftigen Streikwelle. 1923 ist das Jahr von blutig niedergeschlagenen kommunistischen und nationalsozialistischen Aufstandsversuchen. Und es ist das Jahr radikaler Gegensätze zwischen bitterer Armut einerseits und einer orchideenhaft blühenden Unterhaltungskultur.

1923 ist in seiner Ambivalenz das Ende der Nachkriegszeit und der Auftakt zu den Goldenen Zwanzigerjahren der Weimarer Republik.

Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen.
1 Stunde 33 Minuten
Auf einer Speichertreppe im Amsterdamer Exil verfasste Grete Weil – geboren 1906 in Egern, Oberbayern, gestorben 1999 in Grünwald – 1944/45 ihren ersten Roman »Der Weg zur Grenze«. Er blieb unveröffentlicht und geriet in Vergessenheit – bis er von der Literaturwissenschaftlerin Ingvild Richardsen nun erstmals herausgegeben wurde. Grete Weil erzählt ihre eigene fiktionalisierte Liebesgeschichte. Sie berichtet von der Machtergreifung der Nazis, von der Ermordung ihres Mannes Edgar im KZ Mauthausen, von ihrer Flucht und vom neuen Alltag im Exil. Zum Holocaust-Gedenktag ist eine Autorin (wieder) zu entdecken, die zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen jüdischer Herkunft gehört. Ihr Debüt ist ein eindrückliches Zeitzeugnis und ein Appell gegen das Vergessen. Die Herausgeberin Ingvild Richardsen, der niederländische Star-Autor Arnon Grünberg (»Besetzte Gebiete«, »Muttermale« u.a.), der Lektor Martin Hielscher (Verlag C.H.Beck) und die Münchner Schauspielerin Annette Paulmann (Münchner Kammerspiele) feiern Grete Weil in Textauszügen und im Gespräch.

Ingvild Richardsen war 2018 Kuratorin der Ausstellung “Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894-1933” in der Monacensia im Hildebrandhaus und forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, jüdisches Erbe und NS-Zeit. Sie lehrt und forscht an der Universität Augsburg und veröffentlichte zuletzt den Band «Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen. Wie Frauen die Welt veränderten». Sie ist Dozentin an der Universität Augsburg am Lehrstuhl für Europäische Kulturgeschichte und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Pilot Projekt Telito am Literaturschloss Edelstetten e.V. / Vorsitzender und Leitung Prof. Dr. Klaus Wolf (Lehrprofessur für Literatur in Bayern). Zusammen mit Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) gibt sie die Reihe Vergessenes Bayern heraus.

Arnon Yasha Yves Grünberg wurde am 22.02.1971 in Amsterdam als Sohn jüdisch-deutscher Eltern geboren. Im Alter von nur 23 Jahren gewann er mit seinem Debüt “Blauer Montag” (Originaltitel: Blauwe Maandagen) den renommierten Anton-Wachter-Preis. Seitdem schreibt Grünberg jedes Jahr einen bis zwei Romane und ist nebenher auch journalistisch tätig, unter anderem für das NRC Handelsblad und Vrij Nederland. Für “Amour Fou” wurde ihm ein weiteres Mal der Anton-Wachter-Preis, der eigentlich ein Debütpreis ist, zuerkannt. .

Seit dem 1. Juli 2016 leitet Tanja Graf das Literaturhaus in München. Zuvor war sie viele Jahre erfolgreich als Verlegerin und Verlagslektorin tätig und ist Mitbegründerin des ehemaligen Schirmer Graf Verlags und Gründerin des Graf Verlags, der heute zu den Ullstein Buchverlagen gehört. Die Begegnung zwischen Literatur und Leser ist also seit jeher ihr Geschäft, dem sie sich im Literaturhaus München nun von einer neuen Seite widmet. Wir haben Tanja Graf drei Monate nach der Übernahme der Leitung in München getroffen und mit ihr über die Zukunft des Literaturhauses gesprochen.
25 Minuten
Im Stuttgarter Westen bilden die Reinsburgstraße und die in einem spitzen Winkel abzweigende Hasenbergsteige einen kleinen dreieckigen Platz, der seit 1901 mit einem Brunnen, dem sogenannten Gänsepeterbrunnen, geschmückt ist. Der Platz wurde 2010 hergerichtet, der Schilderwald ausgedünnt, durch Poller wurde der Brunnen vor allzu nah parkenden Autos geschützt. Die Randbebauung des Platzes, der seit 1984 den Namen Johann-Sebastian Bach-Platz trägt, weil hier die Internationale Bachakademie ansässig ist, stammt ausnahmslos aus der Gründerzeit, sodass sich zusammen mit dem Brunnen ein durchaus harmonisches Bild ergibt. Er kann zweifellos als einer der schönsten Plätze Stuttgarts gelten Christian Buchholz war früher Dozent an der PH Schwäbisch Gmünd, Pfarrer in Stuttgart, Studienleiter der Evangelischen Akademie Bad Boll, Schuldekan für die Kirchenbezirke Nürtingen und Kirchheim, dann Kirchheim und Göppingen. Er ist lokal- und kirchengeschichtlicher Autor (u.a. Gottes Geist an Fils und Alb) und Vorsitzender der Blumhardt-Sozietät e.V.

Hermann Ehmer, Jahrgang 1943, ist promovierter Theologe und ausgebildeter Archivar, nach 16-jähriger Tätigkeit im staatlichen Archivwesen war er von 1988 bis 2008 Leiter des Landeskirchlichen Archivs in Stuttgart. Im tätigen Ruhestand forscht und veröffentlicht er über württembergische Kirchengeschichte und südwestdeutsche Landesgeschichte.
1 Stunde 17 Minuten
“Die Frau des Blauen Reiter” – Heidi Rehn liest und spricht mit Uwe Kullnick über ihren Roman – Hörbahn on Stage

Maria studiert Malerei, allen Widerständen zum Trotz. Nicht nur in der männlich dominierten Kunstwelt gilt es für sie als junge Frau, Vorurteile zu überwinden, sondern auch bei ihren Eltern. Dann aber lernt sie Franz Marc kennen, und zum ersten Mal fühlt sich Maria als Künstlerin ernstgenommen und als Frau begehrt. Gemeinsam suchen sie nach neuen Ausdrucksformen, inspirieren und ermutigen sich, ihre Malerei weiterzuentwickeln. Obwohl Franz in der Liebe als unstet gilt, kann sie sich seinem unwiderstehlichen Charme nicht lange entziehen. Ihre Beziehung ist leidenschaftlich und intensiv. Doch dann taucht in Franz’ Leben eine andere Frau auf, ausgerechnet Marias verehrte Lehrerin an der Kunstakademie.

Die Geschichte einer großen Malerin und der berühmten Künstlergruppe »Der Blaue Reiter«

Heidi Rehn, geboren und aufgewachsen im romantischen Mittelrheintal kam Heidi Rehn zum Studium nach München. Und blieb aus Liebe dort hängen, auch wenn ihr der Blick auf den Rhein und überhaupt einen vernünftigen Fluss sehr abgeht.

Sie arbeitete als Dozentin an der Uni, PR-Beraterin in einer Agentur, freie Journalistin und Texterin. Pünktlich zur Jahrtausendwende erschien ihr erster Roman. Mit dem „Haus der schönen Dinge“ (Knaur 2017) über eine fiktive jüdische Kauf- und Warenhausdynastie zwischen Kaiserzeit und Reichspogromnacht gelang ihr der Sprung auf die Bestsellerliste. 2014 erhielt sie den „Goldenen Homer“ für den besten historischen Gesellschafts- und Beziehungsroman.

Die Geschichte Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist eines ihrer großen Themen. Da jedoch nie alles, was sie mit größter Leidenschaft über den historischen Background zusammenträgt, zwischen die Buchdeckel passt, und sie sowieso „vor Ort“ lebt, bietet Heidi Rehn als „Kopfkino live“ sehr beliebte Spaziergänge „Auf den Spuren von…“ zu den Schauplätzen ihrer München-Romane an.
4 Minuten
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn DRAUSSEN – “Die Kerben eines Lebens”, gesprochen von der Autorin

In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.

Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
4 Minuten
Sandra Hoffmann DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben

gesprochen von der Autorin

In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.

Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
5 Minuten
Sandra Hoffmann DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben

In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.

Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
4 Minuten
gesprochen von der Autorin

In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.

Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
6 Minuten
Mitunter kann es auf Familienzusammenkünften etwas verwirrend sein. Ist das der Onkel, der …? Du meinst den Großvater von …? Dieses Gefühl sich in all den Familienbanden und Familiengeschichten nicht ganz zurechtzufinden kann auch beim Lesen von Bettina Scheiflingers durchaus empfehlenswerten Romandebut aufkommen. Darin begegnen wir den Lebensspuren von vier Generationen aus der Zeitspanne von den Kriegsjahren des Zweiten Weltkriegs bis in die unmittelbare Gegenwart des 21. Jahrhunderts. …

Von Helmut Sturm
1 Stunde 36 Minuten
Entdeckungsgeschichte der Tiere

Eine neue Tierart zu entdecken, ist der Traum jedes Naturforschers. Packend erzählt Michael Ohl von waghalsigen Expeditionen in sumpfige Regenwälder oder in die Tiefen des Ozeans, auf denen die unglaublichsten Kreaturen aufgespürt wurden. Wissenschaftlich erfasst, gelten sie fortan als die ersten ihrer Art. So stieß man 1847 auf den furchteinflößenden Gorilla, der bewies, dass der Mensch einen nahen Verwandten hat. 1957 fischte man aus 3.000 Metern Meerestiefe die Urmützenschnecke, die als seit Urzeiten ausgestorben galt. Eine Sensation war auch das Schnabeltier: 1799 entdeckt, wirkt es bis heute wie ein evolutionärer Unfall. Faszinierend, fesselnd, informativ – eine bildreiche Reise zu großen Entdeckungen in der Naturgeschichte.
13 Minuten
Winterfest im Shaere

Am 10. Dezember 2022 fand im Shaere Neuperlach das Winterfest statt. Unter den vielen Events begleitete das Literatur Radio Hörbahn die Lesungen des LebensGut Verlages. Den drei Autor:innen Sonja Bienemann, Katharina Müller, Hiltrud Meyer-Fritsch und der Verlegerin Walentina Sommer ist für eine schöne Veranstaltung zu danken.

Der LebensGut Verlag ist in München ansässig und veröffentlicht Literatur von Frauen für Frauen und Kinderbücher. Auf der Verlags-Homepage findet sich dazu:

„Wir verlegen Literatur, die sich als Nahrung für die Seele eignet. Unsere Bücher unterstützen Dich dabei, die Wahrheit und Wirklichkeit zu entdecken, die in der Tiefe der menschlichen Seele wohnt. Dieses Bewusstsein setzt Kreativität frei, stärkt die Lebenskraft und führt zu einem ausbalancierten Miteinander von Körper, Geist und Seele.“ (https://lebensgut-verlag.de/buecher/ Stand: 11.02.2023)

Sonja Bienemann hat mit  „Magdalia und die Gnome“ – eine Geschichte vorgelegt, in der es um altes Wissen geht. Genauer: um altes Kräuterwissen. Irgendwo in irgendeinem Wald lebt die Kräuterfrau Magdalia, die aus Feld-, Wald- und Wiesenkräutern sowohl Medizin herstellen kann, als auch schmackhafte Speisen. Die Idylle ist aber in Gefahr. Mehr und mehr verschwindet der Wald. Er fällt großen, lauten Maschinen zum Opfer. Viele Waldbewohner geraten so in Schwierigkeiten. Es fehlt an Nahrung und an Wohnungen. Manche haben die Gegend schon verlassen. Ob dieses Schicksal auch der Gnomfamilie um Kunno, Hetti und Rolfo droht?

Die Autorin lebt und arbeitet als Kräuterpädagogin in Berlin. Sie bietet dort unter anderem Workshops zu Naturkosmetik, Naturarbeit mit Kindern und zur „grünen Hausapotheke“ an.

Katharina Müller ist die Autorin von Käthes WUNDERsame Reise ins Herz, einem Kinderbuch mit Meditationen. Frau Müller ist Kunsttherapeutin und Künstlerin und führt heute eine Praxis in Melle (Nordrhein-Westfalen), in der sie Menschen dabei unterstützt, ihren Weg zu sich selbst zu finden. Dabei ist unter anderem auch Käthes WUNDERsame Reise entstanden.

Es ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das auf der Suche nach seinen Geburtstagsgeschenken ist. Ehe es sich Käthe versieht, befindet sie sich auf einer großen wundersamen Reise, die sie bis zur Atlantikküste führt. Dort angekommen erhält sie „ein unerwartetes Geschenk …

Die Theologin und Bindungsanalytikerin Hiltrud Meyer-Fritsch arbeitet in ihrer Praxis für Bindungsförderung und Bindungsanalyse in Altenberge (Nordrhein-Westfalen) mit Menschen zusammen, die „rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt Hilfe suchen.“ Zudem betreut sie als „Coach, Referentin und Dozentin“ Hebammen.

Aus ihrer Arbeit heraus entstand ihr Buch „In Mamas Bauch. Schwangerschaft und Geburt – bewegende Erfahrungen aus der Sicht des Babys.“ Darin geht Hiltrud Meyer-Fritsch der Frage nach, welche Erfahrungen das noch ungeborene Kind während der Schwangerschaft macht und wie es diese nach außen weitergibt

Aufzeichnung Steven Lundström
4 Minuten
Sandra Hoffmann DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn DRAUSSEN – “Da ist jemand”, gesprochen von der Autorin

In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.

Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019