Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. STUDIO M - Der Podcast von MEMORIAL Deutschland Podcast

Episoden

32 Minuten
Erinnerung verpflichtet zu Haltung und Handeln in der Gegenwart. Anke Giesen vom Vorstand von Memorial Deutschland erklärt am Projekt Die letzte Adresse, wie kleine Metalltafeln an Häuserwänden den Opfern sowjetischer Gewaltherrschaft ihre Identität zurückgeben. Das Vorhaben wendet sich gegen Verdrängung, Vandalismus und die Verklärung staatlicher Repression.

Jörg Lüer, Geschäftsführer der Deutschen Kommission Justitia et Pax, ordnet den Volkstrauertag angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ein. Er betont, dass Erinnerung ohne praktische Konsequenzen wirkungslos bleibt und verlangt ein Gedenken, das Raum für Trauer schafft, ohne Täter und Opfer zu verwischen.

Links:

https://www.letzteadresse.de/ueber-das-projekt/

https://www.memorial.de/themen-projekte/historische-aufarbeitung/rueckgabe-der-namen

https://www.justitia-et-pax.de/jp/
38 Minuten
Was passiert, wenn staatliche Verbrechen zwar bekannt sind, aber diejenigen, die sie angeordnet oder begangen haben, niemals zur Verantwortung gezogen werden? In dieser Ausgabe von Studio M gehen wir der Frage nach, warum staatliche Gewalt in Russland über Generationen hinweg folgenlos blieb und wie diese Kultur der Straflosigkeit den Nährboden für den gegenwärtigen Angriffskrieg gegen die Ukraine schuf. Danilo Höpfner im Gespräch mit Irina Scherbakowa, Vera Ammer und Mario Bandi.

Weitere Links: Tribunal4Putin: t4pua.org

MEMORIAL findest du auf der Frankfurter Buchmesse 2026 in Halle 3.1, Stand A60. Der Stand ist vom 7. bis 11. Oktober 2026 besetzt. Dort präsentieren MEMORIAL Deutschland und Zukunft MEMORIAL unter anderem Publikationen und Projekte wie „Letzte Adresse“.

Post: podcast@memorial.de
1 minute
Warum gab der Deutschlandfunk Kultur der Publizistin Gabriele Krone-Schmalz eine Bühne für Narrative, die direkt aus dem Kreml stammen könnten? Ein toxischer Kommentar getarnt als „Politisches Feuilleton“ – eines unserer Themen in der neuen Podcastreihe STUDIO M von MEMORIAL Deutschland.

Wir diskutieren über die gefährliche „False Balance“ in den Medien und die Zunahme russischer Narrative. Darüber sprechen wir mit Sabine Adler (Deutschlandfunk) und die Historikerin Franziska Davis über den Fall „Feuilleton“ und die Verantwortung öffentlich-rechtlicher Sender.

Außerdem: Journalismus unter Druck: Alexandra von Namen (Deutsche Welle) berichtet, wie es ist, in Russland als „unerwünschte Organisation“ markiert zu werden und wen die Angebote der DW in Russland überhaupt erreichen.

Jetzt abonnieren und mitdiskutieren! Feedback an: podcast@memorial.de

 -

Links:

„Politisches Feuilleton“ mit G. Krone-Schmalz

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ukraine-krieg-warum-diplomatie-wichtiger-ist-als-kraftmeierei-102.html

Desinformationsexpertin: Russland, die Ukraine und Frau Krone-Schmalz

Franziska Davies

https://zeitschrift-osteuropa.de/site/assets/files/49657/oe220915.pdf

Im Gespräch mit Franziska Davies über die Aussagen von Frau Krone Schmalz (2024)

https://www.podcast.de/episode/623081210/frau-krone-schmalz-ist-eine-ueble-verteidigerin-des-putin-regimes

DW Russisch

https://www.dw.com/ru/%D1%82%D0%B5%D0%BC%D1%8B-%D0%B4%D0%BD%D1%8F/s-9119

 DW Belarusisch (Telegram Kanal)

https://t.me/s/dw_belarus
31 Minuten
16.000 ukrainische Zivilisten sind in russischer Geheimschaft verschwunden. Das ist die schockierende Zahl, die der ukrainische Menschenrechts-Ombudsmann nennt (Stand 2024). Doch die wahre Tragödie ist: Die Mehrheit dieser Tausenden aus den besetzten Gebieten verschleppten Menschen hat keinen legalen Status in Russland. Sie sind vollständig isoliert, ohne Kontakt zur Außenwelt, ohne Anwälte und ohne Briefe. Sie laufen Gefahr, in Foltergefängnissen wie Taganrog oder sogar in nicht offiziell registrierten Kellern oder verlassenen Gebäuden misshandelt und außergerichtlich hingerichtet zu werden, da keine Kontrolle für die Wärter und keine Strafe für Täter existiert.

In dieser wichtigen Ausgabe von Memorial Deutschland, der Podcast im Gespräch, beleuchten wir die Lage der ukrainischen Gefangenen, die inmitten der Kriegsberichterstattung oft untergeht.

Unser Gast, der russische Menschenrechtsaktivist und Forscher Dennis Schedov, erklärt, wie MEMORIAL versucht, den Betroffenen zu helfen. Dennis der derzeit in Berlin forscht und Vorstandsmitglied des Human Rights Defense Center von Memorial ist, beleuchtet, dass die Realität für diese Gefangenen von Isolation, Missbrauch und Angst geprägt ist.

Hier können Sie direkt helfen:

https://memopzk.org/en/news/srochnyj-sbor-na-pomoshh-ukrainczam-v-rossijskih-tyurmah/

Mehr zum Thema:

https://memopzk.org/en/about-prisoners/

Über unseren Gast:

https://www.law.ox.ac.uk/people/denis-shedov
39 Minuten
Zwei Diktatoren teilen heimlich Europa unter sich auf. Ein diplomatischer Handschlag, der den Weg in den Zweiten Weltkrieg mit ebnete. Millionen Menschen in Polen, dem Baltikum und in der Ukraine zahlten den Preis für diesen Pakt mit Besatzung, Gewalt und Tod.

Doch die Schatten der Vergangenheit reichen bis heute: 86 Jahre nach dem Hitler-Stalin-Pakt – inkl. des geheimen Zusatzprotokolls - ist Osteuropa erneut Schauplatz eines brutalen Angriffskrieges. Russland beruft sich auf historische Narrative, relativiert Grenzen und spielt mit der Geschichte. Was war der Hitler-Stalin-Pakt wirklich? Und welche historischen Parallelen können wir ziehen, gerade vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine. Darüber sprechen wir in dieser Ausgabe von MEMORIAL-Im Gespräch mit dem Historiker Christoph Meißner vom Museum Berlin-Karlshorst.

-

Links:

Über den heutigen Gesprächsgast:

https://www.bebraverlag.de/autoren/autor/862-christoph-meissner.html

https://www.wallstein-verlag.de/autoren/christoph-meissner.html

Zum YouTube-Kanal des Museums Berlin-Karlshorst

https://www.youtube.com/@MuseumBerlinKarlshorst/videos
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Deutsch-russische Beziehungen auf dem Prüfstand. Über die Lage von Demokratie und Menschenrechten in Russland.
Podcast melden

„STUDIO M - Der Podcast von MEMORIAL Deutschland“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz