GPS, Drohnen, KI im Stall – Landwirtschaft ist heute oft hoch automatisiert und effizient. Aber wie hat es sich dahin entwickelt und wie sah die Landwirtschaft früher aus?
Erika, die Ika genannt werden möchte, wird 1930 auf einem Hof in der Region Hannover geboren. Auf dem Betrieb werden Zuckerrüben, Getreide und Gemüse angebaut, dazu hält die Familie Sauen und Milchkühe. Ika erlebt, wie Pferde vor dem Pflug laufen, Getreide von Hand gebunden und Garben zu Stiegen aufgestellt werden. Sie erlebt den Krieg, kennt es, sich vor Bomben zu verstecken und wie es ist, wenn Menschen noch Hunger haben. Ika verbringt ihr ganzes Leben auf dem Hof, übernimmt den Betrieb und erlebt einen Wandel, der kaum größer sein könnte - vom Pferdegespann bis zur digitalisierten Landwirtschaft. Und selbst heute, mit 96 Jahren, packt sie noch mit an und sitzt auf dem Trecker – gerne mit Zigarette in der Hand.
Im Podcast erzählt sie, wie es war, Landwirtschaft in einer Zeit zu erleben, in der Hunger noch Realität war; wie sie die Veränderungen wahrgenommen hat und ob früher wirklich alles besser war.
Majas Landwort: In dieser Folge bei 35:27 "Stiege"
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Alle Folgen im Überblick: https://1.ard.de/63hektar21
Im Podcast "63 Hektar" sprechen Verbraucher Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz miteinander statt übereinander und bequatschen verschiedenste Themen rund um die Landwirtschaft. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und auch verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten. Außerdem schauen sie hinter die Kulissen.
Unser Podcast-Tipp:
Alles Geschichte - Der History-Podcast mit der Folge: WIE WAR DAS DAMALS? Als Pizza und Döner nach Deutschland kamen
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a3f8183183acc9cb/
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