Man müsste mal... Archiv
168 Episoden
33 Minuten
Man müsste mal all die Geschichten, die einen geprägt haben, aufschreiben und als Roman veröffentlichen!
In ihrem autobiografischen Roman erzählt die 1970 geborene Autorin von Jule, die in und um Schwerin herum aufgewachsen ist.
Im September 1989 entscheidet sich Jule mit ihrem damaligen Freund, die DDR zu verlassen. Ihr neuer Lebensabschnitt führt sie dann nach Madrid, nach München, nach Berlin und letztlich dann in den Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.
„Als ich wiederkam“ ist eine Liebeserklärung an eine unbeschwerte Kindheit, eine Ode an das Leben und eine Danksagung an meine Familie, Partner, Freunde und Wegbegleiter.“, so Jana Buchholz.
Warum sie das Buch schreibt, wie es ihr dabei ergeht, darüber erzählt Jana Buchholz im Podcast „Man müsste mal …“
In ihrem autobiografischen Roman erzählt die 1970 geborene Autorin von Jule, die in und um Schwerin herum aufgewachsen ist.
Im September 1989 entscheidet sich Jule mit ihrem damaligen Freund, die DDR zu verlassen. Ihr neuer Lebensabschnitt führt sie dann nach Madrid, nach München, nach Berlin und letztlich dann in den Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.
„Als ich wiederkam“ ist eine Liebeserklärung an eine unbeschwerte Kindheit, eine Ode an das Leben und eine Danksagung an meine Familie, Partner, Freunde und Wegbegleiter.“, so Jana Buchholz.
Warum sie das Buch schreibt, wie es ihr dabei ergeht, darüber erzählt Jana Buchholz im Podcast „Man müsste mal …“
33 Minuten
Die Worte meines Opas klingen noch in meinen Ohren. „Fofftein!“ rief er immer dann, wenn für ihn eine Pause anstand. „Lot uns mal fofftein moken, Jung.“, sagte er bei der Gartenarbeit zu mir. Oft wurden die Pausen dann doch etwas länger. - Etwas zum Trinken, ein Klappbrot und ein paar Worte über das, was wir schon geschafft hatten und das, was noch vor uns lag.
Wir legen heute die zweite Pause ein und blicken zurück auf 15 neue Folgen des Podcast „Man müsste mal“. Inzwischen haben wir, Andreas Lußky und Claus Oellerking, mit mehr als 30 Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern am digitalen Küchentisch gesessen und geplaudert. Unsere Gesprächspartner sind Leuten, die zupacken und loslegen, wenn ihnen der Gedanke „man müsste mal“ kommt und sie sich sicher sind, dass sie etwas Gutes tun. Wir hören von Herausforderungen, Erfolgen, von Hindernissen und Freude bei ihrem Tun.
Unsere Gesprächspartner engagieren sich. Manche tun das ehrenamtlich, haben innovative Ideen, gründen Unternehmen, schreiben Bücher, kommen aus Vereinen, aus Kultur und Kommerz. Gemeinsam ist ihnen allen: sie wollen alle die Welt ein bisschen besser machen. Hier in Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern oder dem Rest der Welt.
In 30 schnellen Minuten werfen wir einen Blick auf Beiträge, die seit dem Anfang 2021 online gegangen sind. Wir fragen uns: gibt es die Akteure und ihre Vorhaben noch? Was ist seither passiert? Wie geht es dort weiter? Und was kommt dann?
All das fassen wir in der aktuellen Folge des Podcast „Man müsste mal …“ zusammen.
Diese Folge haben wir am 20. August 2021 aufgenommen.
Wir legen heute die zweite Pause ein und blicken zurück auf 15 neue Folgen des Podcast „Man müsste mal“. Inzwischen haben wir, Andreas Lußky und Claus Oellerking, mit mehr als 30 Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern am digitalen Küchentisch gesessen und geplaudert. Unsere Gesprächspartner sind Leuten, die zupacken und loslegen, wenn ihnen der Gedanke „man müsste mal“ kommt und sie sich sicher sind, dass sie etwas Gutes tun. Wir hören von Herausforderungen, Erfolgen, von Hindernissen und Freude bei ihrem Tun.
Unsere Gesprächspartner engagieren sich. Manche tun das ehrenamtlich, haben innovative Ideen, gründen Unternehmen, schreiben Bücher, kommen aus Vereinen, aus Kultur und Kommerz. Gemeinsam ist ihnen allen: sie wollen alle die Welt ein bisschen besser machen. Hier in Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern oder dem Rest der Welt.
In 30 schnellen Minuten werfen wir einen Blick auf Beiträge, die seit dem Anfang 2021 online gegangen sind. Wir fragen uns: gibt es die Akteure und ihre Vorhaben noch? Was ist seither passiert? Wie geht es dort weiter? Und was kommt dann?
All das fassen wir in der aktuellen Folge des Podcast „Man müsste mal …“ zusammen.
Diese Folge haben wir am 20. August 2021 aufgenommen.
34 Minuten
„Es war eine Wette!“, lacht Monika Ernst. 2016 feiert sie ihren 58. Geburtstag mit ein paar Freunden. Einer von ihnen ist Rettungsschwimmer. „Was Du kannst, kann ich schon lange! habe ich zu ihm gesagt. Und wegen meines Alters hat er gelacht. Doch dann hat er mich tatsächlich zum Rettungsschwimmerlehrgang bei Arbeiter Samariter Bund (ASB) angemeldet und ich habe die Prüfung bestanden.“, so Monika Ernst.
Seitdem ist Monika Ernst ehrenamtlich im Einsatz. Sie ist absolut in ihrem Element, wenn sie in der Schweriner Schwimmhalle den Kindern aus verschiedenen Ländern das Schwimmen beibringt. „Manchmal wünsche ich mir, dass die Großeltern oder Eltern sich nicht in den Unterricht einmischen und den Kindern und mir mehr vertrauen.“, sagt sie, die inzwischen auf sehr viel Erfahrung zurückblicken kann.
Wenn sie in Teterow am See die Aufsicht hat, ist die Sicherheit der Badegäste ihr das Wichtigste. „Die Badeordnung hat schon ihren Sinn!“, sagt sie. Ihr Auftreten ist freundlich, zugewandt und resolut. Und dafür schätzen sie die Badegäste ebenso wie die Verantwortlichen des ASB und der Gemeinde. Wenn es um Sicherheit geht, kennt sie keinen Spaß. „Der Steg ist mein Arbeitsplatz und kein Platz zum Sonnenbaden oder Spielen. Was wäre, wenn ich bei einem Rettungseinsatz über Handtücher oder Bälle stolpere und ein großes Unglück passiert?“, fragt sie sich.
Bisher ist alles gut gegangen und inzwischen hat Monika Ernst neben dem Ehrenamt auch einen festen Job als Rettungsschwimmerin und Hilfssanitäterin am Wasser.
Über ihren Weg dorthin und ihre schönen und weniger schönen Erlebnisse erzählt Monika Ernst im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 20. Juli 2021 aufgenommen.
Seitdem ist Monika Ernst ehrenamtlich im Einsatz. Sie ist absolut in ihrem Element, wenn sie in der Schweriner Schwimmhalle den Kindern aus verschiedenen Ländern das Schwimmen beibringt. „Manchmal wünsche ich mir, dass die Großeltern oder Eltern sich nicht in den Unterricht einmischen und den Kindern und mir mehr vertrauen.“, sagt sie, die inzwischen auf sehr viel Erfahrung zurückblicken kann.
Wenn sie in Teterow am See die Aufsicht hat, ist die Sicherheit der Badegäste ihr das Wichtigste. „Die Badeordnung hat schon ihren Sinn!“, sagt sie. Ihr Auftreten ist freundlich, zugewandt und resolut. Und dafür schätzen sie die Badegäste ebenso wie die Verantwortlichen des ASB und der Gemeinde. Wenn es um Sicherheit geht, kennt sie keinen Spaß. „Der Steg ist mein Arbeitsplatz und kein Platz zum Sonnenbaden oder Spielen. Was wäre, wenn ich bei einem Rettungseinsatz über Handtücher oder Bälle stolpere und ein großes Unglück passiert?“, fragt sie sich.
Bisher ist alles gut gegangen und inzwischen hat Monika Ernst neben dem Ehrenamt auch einen festen Job als Rettungsschwimmerin und Hilfssanitäterin am Wasser.
Über ihren Weg dorthin und ihre schönen und weniger schönen Erlebnisse erzählt Monika Ernst im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 20. Juli 2021 aufgenommen.
34 Minuten
Man müsste mal …
viel mehr Zeit haben,
mit den Oberen der Stadt über eine neue Form des Schlossfestes sprechen,
darüber sprechen wie der Schlossgarten viel besser geschützt wird,
darüber nachdenken, eine dritte Viktoria in den Garten zu stellen,
noch mehr forschen können …
Irmela Grempler, die Hofdame und Mathias Schott, der Großherzog haben seit der Gründung des Vereins der Freunde des Schweriner Schlosses 1991 schon sehr viel auf die Beine gestellt: Schlossfeste, Umzüge, den Bau des Jugendtempels, Schabracken für den Thronsaal.
Über ein paar ihrer Erlebnisse und einige ihrer Ideen sprechen Irmela Grempler und Mathias Schott mit uns im Podcast „Man müsste mal …“
viel mehr Zeit haben,
mit den Oberen der Stadt über eine neue Form des Schlossfestes sprechen,
darüber sprechen wie der Schlossgarten viel besser geschützt wird,
darüber nachdenken, eine dritte Viktoria in den Garten zu stellen,
noch mehr forschen können …
Irmela Grempler, die Hofdame und Mathias Schott, der Großherzog haben seit der Gründung des Vereins der Freunde des Schweriner Schlosses 1991 schon sehr viel auf die Beine gestellt: Schlossfeste, Umzüge, den Bau des Jugendtempels, Schabracken für den Thronsaal.
Über ein paar ihrer Erlebnisse und einige ihrer Ideen sprechen Irmela Grempler und Mathias Schott mit uns im Podcast „Man müsste mal …“
35 Minuten
„Wir sind überzeugt davon, dass die Guten auf dieser Erde noch nicht ausreichend gehört werden.“, sagt Alexander Balow. Und er muss es wissen. Balow ist Geschäftsführer der Schweriner Agentur für Nachhaltigkeit und Kommunikation 2020.
2020 ist keine klassische Agentur, die Produkte oder Dienstleistung vermittelt und dafür eine Provision kassiert. 2020 ist selbst Dienstleister. 2020 unterstützt Unternehmen und Organisationen, die nachhaltiger handeln wollen, aber zu wenig über das Thema Nachhaltigkeit wissen. Und das Thema wird wichtiger, auch für Unternehmen in MV.
Ob Energieerzeuger, Agrarbetrieb, Gastronom oder Bauunternehmer: alle Branchen werden sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzten müssen. Dafür sorgen der Gesetzgeber und die Kunden und im besten Fall die Unternehmen selbst.
„Wir begleiten unsere Kunden bei der Unternehmenstransformation, bei der Etablierung neuer Prozesse, bei Ihrer Kommunikation nach innen und außen, bei einem Wandel zu Ressourcenschonung, sozialer Verantwortung und ökologischer Kompetenz. Kurz: Auf Ihrem Weg zu einem besseren Unternehmen.“, so Balow
Bessermachen und nicht schönreden lautet eine Grundsatz des Teams von 2020. „Wir betreiben kein Green Washing. Stattdessen unterstützen wir unsere Kunden bei ehrlicher Nachhaltigkeit. Expert:innen beraten und begleiten während des gesamten Prozesses. Das machen wir mit Hingabe für jeden Kunden – ob Start-up oder Traditionsunternehmen, Ortsverein oder NGO, Bildungsinitiative oder Erneuerbare Energien.
Ob so etwas in MV funktioniert? Davon berichtet Alexander Balow im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 21. Juni 2021 aufgenommen.
2020 ist keine klassische Agentur, die Produkte oder Dienstleistung vermittelt und dafür eine Provision kassiert. 2020 ist selbst Dienstleister. 2020 unterstützt Unternehmen und Organisationen, die nachhaltiger handeln wollen, aber zu wenig über das Thema Nachhaltigkeit wissen. Und das Thema wird wichtiger, auch für Unternehmen in MV.
Ob Energieerzeuger, Agrarbetrieb, Gastronom oder Bauunternehmer: alle Branchen werden sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzten müssen. Dafür sorgen der Gesetzgeber und die Kunden und im besten Fall die Unternehmen selbst.
„Wir begleiten unsere Kunden bei der Unternehmenstransformation, bei der Etablierung neuer Prozesse, bei Ihrer Kommunikation nach innen und außen, bei einem Wandel zu Ressourcenschonung, sozialer Verantwortung und ökologischer Kompetenz. Kurz: Auf Ihrem Weg zu einem besseren Unternehmen.“, so Balow
Bessermachen und nicht schönreden lautet eine Grundsatz des Teams von 2020. „Wir betreiben kein Green Washing. Stattdessen unterstützen wir unsere Kunden bei ehrlicher Nachhaltigkeit. Expert:innen beraten und begleiten während des gesamten Prozesses. Das machen wir mit Hingabe für jeden Kunden – ob Start-up oder Traditionsunternehmen, Ortsverein oder NGO, Bildungsinitiative oder Erneuerbare Energien.
Ob so etwas in MV funktioniert? Davon berichtet Alexander Balow im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 21. Juni 2021 aufgenommen.
34 Minuten
Das war 2013 ein echter Schock für die aktive junge Mutter: Zwei Kinder, ein kleines Vintage-Kaufhaus in der Friedrichstraße, die Sanierung des Hauses. Und dann das. Kristin Rein sitzt zu Ostern bei ihren Eltern am Kaffeetisch und plötzlich fällt ihr die Kuchengabel aus der Hand. Ihre Arme und Beine sind taub. „Das war ein doppelter Bandscheibenvorfall. Der hat mich total ausgebremst.“, erinnert sie sich. „Ich war Mitte 30 und die Ärzte schlugen vor, dass ich mir die Wirbelsäule versteifen lassen solle.“ – Kaum zu glauben, dass sie heute Hula Hoop-Trainerin mit eigenem Unternehmen ist.
Kristin Rein hofft, dass es irgendwie auch ohne Operation wieder besser wird. Ihr Orthopäde rät zu Bewegung empfiehlt Bauchtanz. „Das war nun wirklich überhaupt nicht meine Welt. Im Internet habe ich dann geschaut, was Reha-Kliniken ihren Patienten empfehlen und bin auf Hula Hoop-Gymnastik gestoßen.“
Die You-Tube-Videos von Lisa Lottie wecken ihre Begeisterung. „Sie tanzt mit mehreren Reifen auf einen öffentlichen Platz. Ihre Moves sind wunderschön, sie kann tolle Tricks und ich hatte den Eindruck, sie hat richtig viel Spaß dabei. Wenn Dich so etwas gesund machen kann, dann wollte ich das unbedingt ausprobieren.“
Auch Kristin Rein besorgt sich einen Hula Hoop-Reifen, lässt sich ein paar Spritzen gegen die Schmerzen verpassen und legt mit physiotherapeutischer Begleitung los. Für Kristin Rein ist dieser Sport die Rettung. Aber auf Dauer ist sie mit ihrem ersten Hula Hoop-Reifen nicht zufrieden. Sie entschließt sich ihren nächsten Reifen selbst zu bauen. Sie experimentiert mit Materialien, sucht nach der richtigen Größe. Langsam entsteht eine kleine Werkstatt, die Reifen werden besser. Sie besucht Hula Hoop-Workshops, bietet wenig später selber Unterricht an. In einem Online-Shop verkauft sie auch Hula Hoop-Reifen.
In diesem Sommer fasst sie einen Entschluss: in Schwerin gründet sie „Hooperella“.
In der Hooperella-Manufaktur fertigen 3 Angestellte jeden Hooperela-Reifen individuell von Hand. „Jedes Stück ist ein echtes Unikat!“, strahlt Kristin Rein. „Größe, Farben und Muster können unsere Kunden selbst bestimmen. Die ideale Größe für Einsteiger richtet sich nach dem Abstand von der Fußsohle bis zum Bauchnabel. Fortgeschrittene „Hooper“ haben andere Bedürfnisse. Darum beraten wir unsere Kunden gerne ganz individuell. Bei uns kann jede und jeder einen passenden Reifen finden.“
Tipps für den Kauf eines passenden Reifens und den Erfolg beim Üben und zu Kursen für Könnerinnen, Könner und solche, die es werden wollen gibt es im Internet und auf dem Firmengelände am Rande des Siebendörfer Moores. „Wir haben viel Platz an der Lange Badlow“, meint Kristin Rein. Und hier hat sie auch noch viel vor. „Die Dinge für die Du am meisten kämpfen musst, schätzt Du wahnsinnig und Hula Hoop macht außerdem noch ganz viel Spaß!“
Über ihren Weg zu „Hooperella“ und die nächsten Schritte erzählt Kristin Rein im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 14. Juni 2021 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/
Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
Spotify: https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W
iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952
Kristin Rein hofft, dass es irgendwie auch ohne Operation wieder besser wird. Ihr Orthopäde rät zu Bewegung empfiehlt Bauchtanz. „Das war nun wirklich überhaupt nicht meine Welt. Im Internet habe ich dann geschaut, was Reha-Kliniken ihren Patienten empfehlen und bin auf Hula Hoop-Gymnastik gestoßen.“
Die You-Tube-Videos von Lisa Lottie wecken ihre Begeisterung. „Sie tanzt mit mehreren Reifen auf einen öffentlichen Platz. Ihre Moves sind wunderschön, sie kann tolle Tricks und ich hatte den Eindruck, sie hat richtig viel Spaß dabei. Wenn Dich so etwas gesund machen kann, dann wollte ich das unbedingt ausprobieren.“
Auch Kristin Rein besorgt sich einen Hula Hoop-Reifen, lässt sich ein paar Spritzen gegen die Schmerzen verpassen und legt mit physiotherapeutischer Begleitung los. Für Kristin Rein ist dieser Sport die Rettung. Aber auf Dauer ist sie mit ihrem ersten Hula Hoop-Reifen nicht zufrieden. Sie entschließt sich ihren nächsten Reifen selbst zu bauen. Sie experimentiert mit Materialien, sucht nach der richtigen Größe. Langsam entsteht eine kleine Werkstatt, die Reifen werden besser. Sie besucht Hula Hoop-Workshops, bietet wenig später selber Unterricht an. In einem Online-Shop verkauft sie auch Hula Hoop-Reifen.
In diesem Sommer fasst sie einen Entschluss: in Schwerin gründet sie „Hooperella“.
In der Hooperella-Manufaktur fertigen 3 Angestellte jeden Hooperela-Reifen individuell von Hand. „Jedes Stück ist ein echtes Unikat!“, strahlt Kristin Rein. „Größe, Farben und Muster können unsere Kunden selbst bestimmen. Die ideale Größe für Einsteiger richtet sich nach dem Abstand von der Fußsohle bis zum Bauchnabel. Fortgeschrittene „Hooper“ haben andere Bedürfnisse. Darum beraten wir unsere Kunden gerne ganz individuell. Bei uns kann jede und jeder einen passenden Reifen finden.“
Tipps für den Kauf eines passenden Reifens und den Erfolg beim Üben und zu Kursen für Könnerinnen, Könner und solche, die es werden wollen gibt es im Internet und auf dem Firmengelände am Rande des Siebendörfer Moores. „Wir haben viel Platz an der Lange Badlow“, meint Kristin Rein. Und hier hat sie auch noch viel vor. „Die Dinge für die Du am meisten kämpfen musst, schätzt Du wahnsinnig und Hula Hoop macht außerdem noch ganz viel Spaß!“
Über ihren Weg zu „Hooperella“ und die nächsten Schritte erzählt Kristin Rein im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 14. Juni 2021 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/
Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
Spotify: https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W
iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952
36 Minuten
Wenn die Welt zu dir nach Hause kommt...
In der Schule lernst du Englisch, Russisch oder paukst Vokabeln in einer anderen Fremdsprache. Doch die Schulkenntnisse reichen oftmals für eine Unterhaltung mit einem Muttersprachler nicht aus. Diese Erfahrung machte auch Hans-Jürgen Köster aus Klein Rogahn vor ein paar Jahren.
„Unser erster Gast kam aus den USA und blieb eine Woche bei uns. Wir mussten uns also auf Englisch verständigen, egal ob morgens, mittags oder abends.“, lacht Köster und erzählt davon, wie er und seine Frau Ursula den Weg „Friendship Force“ gefunden haben.
Mehr als eine Million Menschen haben sich seit 1977 an dem Programm von Friendship Force International beteiligt.
In 10 Jahren hatten wir nun bereits 21 Mal Gäste aus Ländern wie Peru, Brasilien, Japan, der Schweiz den USA oder Australien.“, sagt er. Und 13mal haben sich die Schweriner selbst auf den Weg gemacht.
Wo sie bereits waren, wohin es demnächst gehen soll, ob es mit der Sprache nun besser klappt und wie diese Art „Schüleraustausch für Erwachsene“ funktioniert, darüber spricht Hans-Jürgen Köster im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 4. Mai 2021 aufgenommen.
In der Schule lernst du Englisch, Russisch oder paukst Vokabeln in einer anderen Fremdsprache. Doch die Schulkenntnisse reichen oftmals für eine Unterhaltung mit einem Muttersprachler nicht aus. Diese Erfahrung machte auch Hans-Jürgen Köster aus Klein Rogahn vor ein paar Jahren.
„Unser erster Gast kam aus den USA und blieb eine Woche bei uns. Wir mussten uns also auf Englisch verständigen, egal ob morgens, mittags oder abends.“, lacht Köster und erzählt davon, wie er und seine Frau Ursula den Weg „Friendship Force“ gefunden haben.
Mehr als eine Million Menschen haben sich seit 1977 an dem Programm von Friendship Force International beteiligt.
In 10 Jahren hatten wir nun bereits 21 Mal Gäste aus Ländern wie Peru, Brasilien, Japan, der Schweiz den USA oder Australien.“, sagt er. Und 13mal haben sich die Schweriner selbst auf den Weg gemacht.
Wo sie bereits waren, wohin es demnächst gehen soll, ob es mit der Sprache nun besser klappt und wie diese Art „Schüleraustausch für Erwachsene“ funktioniert, darüber spricht Hans-Jürgen Köster im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 4. Mai 2021 aufgenommen.
39 Minuten
Verpackungen sind ihnen ein Greul. „Das muss auch ohne gehen!“, sagen Geneviève Braune und Susanne Meletzki übereinstimmend und mit Überzeugung.
Und es bleibt nicht bei den Worten. 2020 legen die 2 jungen Frauen in der Landeshauptstadt los und eröffnen den ersten „FKK - Unverpackt-Laden“. Zunächst ist ein Pop-Up-Shop in den Schweriner Höfen. Dabei soll es nicht bleiben.
Das schwebt ihnen vor: Sie wollen Lebensmittel und andere Dinge ohne Verpackungen dort anbieten, wo auch sonst unverpacktes den Weg in den Einkaufsbeutel findet. Auf Wochenmärkten in Schwerin. Doch die Idee vom mobilen FKK-Marktstand ist aus verschiedenen Gründen kaum zu realisieren.
Aber so einfach Aufgeben kommt für die Frauen von FKK- Freie KonsumKultur – nicht in die Tüte. Sie suchen nach einer Alternative. Und die haben sie in der Schweriner Münzstraße 24 gefunden. Dort wird jetzt gemalert, gesägt, geschraubt und geschuftet.
Am ersten Juni öffnen sich die Türen. Was sie bisher auf die Beine gestellt haben und wie es weitergeht, darüber berichten Geneviève Braune und Susanne Meletzki im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 19. März 2021 aufgenommen.
Und es bleibt nicht bei den Worten. 2020 legen die 2 jungen Frauen in der Landeshauptstadt los und eröffnen den ersten „FKK - Unverpackt-Laden“. Zunächst ist ein Pop-Up-Shop in den Schweriner Höfen. Dabei soll es nicht bleiben.
Das schwebt ihnen vor: Sie wollen Lebensmittel und andere Dinge ohne Verpackungen dort anbieten, wo auch sonst unverpacktes den Weg in den Einkaufsbeutel findet. Auf Wochenmärkten in Schwerin. Doch die Idee vom mobilen FKK-Marktstand ist aus verschiedenen Gründen kaum zu realisieren.
Aber so einfach Aufgeben kommt für die Frauen von FKK- Freie KonsumKultur – nicht in die Tüte. Sie suchen nach einer Alternative. Und die haben sie in der Schweriner Münzstraße 24 gefunden. Dort wird jetzt gemalert, gesägt, geschraubt und geschuftet.
Am ersten Juni öffnen sich die Türen. Was sie bisher auf die Beine gestellt haben und wie es weitergeht, darüber berichten Geneviève Braune und Susanne Meletzki im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 19. März 2021 aufgenommen.
34 Minuten
Man müsste mal … eine Nacht lang unter dem Sternenhimmel liegen…
Für manche Leute ist es einfach nur „der Himmel“. Für Mathias Schulze ist genau dieser Himmel sehr viel mehr. „Man müsste sich mal die Zeit nehmen, sich die ganze Nacht lang unter den Sternehimmel zu legen und versuchen ihn in all seiner Pracht festzuhalten.“, sagt der Hobbyfotograf und gerät ins Schwärmen.
Wie so oft zieht Schulze an einem späten Juliabend im Sommer 2020 mit seiner Kamera los. Er wusste, es würde ein klarer Himmel werden in der dunklen Nacht. Und er wusste, es gäbe etwas zu sehen: Der Komet C/2020 F3, mehr als 100 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, sollte mit bloßem Auge sichtbar sein.
In dieser Nacht gelingt dem Sternehimmel-Fan ein wirklich besonderes Foto. Der Komet über dem Schweriner Schloss! „Etwas Glück gehörte dazu.“, so Mathias Schulze. Und wenn er das sagt, stimmt es sicher und zugleich untertreibt er ein bisschen. Denn so ganz unvorbereitet geht er natürlich nicht vor die Tür. Und wenn es draußen kalt wird, dann ist warme Kleidung ein Muss.
Über seine Leidenschaft und über die Voraussetzungen, die es sonst so braucht, wenn man die Nacht mit der Kamera unter dem Sternenhimmel verbringen möchte, spricht Mathias Schulze im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 27. April 2021 aufgenommen.
Für manche Leute ist es einfach nur „der Himmel“. Für Mathias Schulze ist genau dieser Himmel sehr viel mehr. „Man müsste sich mal die Zeit nehmen, sich die ganze Nacht lang unter den Sternehimmel zu legen und versuchen ihn in all seiner Pracht festzuhalten.“, sagt der Hobbyfotograf und gerät ins Schwärmen.
Wie so oft zieht Schulze an einem späten Juliabend im Sommer 2020 mit seiner Kamera los. Er wusste, es würde ein klarer Himmel werden in der dunklen Nacht. Und er wusste, es gäbe etwas zu sehen: Der Komet C/2020 F3, mehr als 100 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, sollte mit bloßem Auge sichtbar sein.
In dieser Nacht gelingt dem Sternehimmel-Fan ein wirklich besonderes Foto. Der Komet über dem Schweriner Schloss! „Etwas Glück gehörte dazu.“, so Mathias Schulze. Und wenn er das sagt, stimmt es sicher und zugleich untertreibt er ein bisschen. Denn so ganz unvorbereitet geht er natürlich nicht vor die Tür. Und wenn es draußen kalt wird, dann ist warme Kleidung ein Muss.
Über seine Leidenschaft und über die Voraussetzungen, die es sonst so braucht, wenn man die Nacht mit der Kamera unter dem Sternenhimmel verbringen möchte, spricht Mathias Schulze im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 27. April 2021 aufgenommen.
32 Minuten
Ihre Mission: Lebensmittel retten
Sie sind „Botschafter“. Und sie leben in Schwerin. Dorothea Kramer und Stefan Klobe vertreten eine Idee und haben eine Botschaft: Sie retten Lebensmittel mit „foodsharing“.
Etwa 4 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden weltweit jedes Jahr produziert. Fast ein Drittel der produzierten Lebensmittel, das heißt 1,3 Milliarden Tonnen, landen im Müll.
„Wir alle sind dafür verantwortlich, dass Lebensmittelhändler, Produzenten, Gastronomen und Haushalte jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel wegwerfen.“, sagt Dorothea Kramer. Und genau hier setzen sie und Stefan Klobe mit ihrem ehrenamtlichen Engagement an.
„Stefan und ich sind Mitglieder der Initiative „foodsharing“. Wir "retten" ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von regionalen Herstellern oder Händlern.
Die „foodsharing-Initiative“ entstand 2012 in Berlin. Bis heute ist sie zu einer internationalen Bewegung mit über 200.000 registrierten Nutzern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern herangewachsen.
In Schwerin hat die Gemeinschaft der Lebenmittelretter gut 20 aktive Mitglieder.
Kramer und Klobe sind überzeugt:“ 2/3 der gesamten Lebensmittelverschwendung könnten durch Engagement von Lebensmittelerzeugern und -händlern, Foodsavern und Privatpersonen vermieden werden.“ Dafür wollen sich die angehende Psychologin und der Student der Elektrotechnik in der Landeshauptstadt auch weiterhin einsetzen.
Darüber berichten Dorothea Kramer und Stefan Klobe im Podcast „Man müsste mal …“
Sie sind „Botschafter“. Und sie leben in Schwerin. Dorothea Kramer und Stefan Klobe vertreten eine Idee und haben eine Botschaft: Sie retten Lebensmittel mit „foodsharing“.
Etwa 4 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden weltweit jedes Jahr produziert. Fast ein Drittel der produzierten Lebensmittel, das heißt 1,3 Milliarden Tonnen, landen im Müll.
„Wir alle sind dafür verantwortlich, dass Lebensmittelhändler, Produzenten, Gastronomen und Haushalte jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel wegwerfen.“, sagt Dorothea Kramer. Und genau hier setzen sie und Stefan Klobe mit ihrem ehrenamtlichen Engagement an.
„Stefan und ich sind Mitglieder der Initiative „foodsharing“. Wir "retten" ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von regionalen Herstellern oder Händlern.
Die „foodsharing-Initiative“ entstand 2012 in Berlin. Bis heute ist sie zu einer internationalen Bewegung mit über 200.000 registrierten Nutzern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern herangewachsen.
In Schwerin hat die Gemeinschaft der Lebenmittelretter gut 20 aktive Mitglieder.
Kramer und Klobe sind überzeugt:“ 2/3 der gesamten Lebensmittelverschwendung könnten durch Engagement von Lebensmittelerzeugern und -händlern, Foodsavern und Privatpersonen vermieden werden.“ Dafür wollen sich die angehende Psychologin und der Student der Elektrotechnik in der Landeshauptstadt auch weiterhin einsetzen.
Darüber berichten Dorothea Kramer und Stefan Klobe im Podcast „Man müsste mal …“
38 Minuten
Ökostrom, energieeffiziente Haushaltsgeräte, „grüne“ Textilien, Papierprodukte oder Lebensmittel sind nicht mehr nur Nischenprodukte. Doch wie werden sie hergestellt?
„Ist auch die Produktion „grün“?“, fragt sich der Schweriner Paul Sorsch und hat auch gleich eine Antwort parat: „In vielen Produktionsanlagen und Maschinen finden sich Bauteile, die weder unter „grünen“ Bedingungen noch aus „grünen“ Werkstoffen hergestellt sind.“
Paul Sorsch ist Gründer. Der Elektroniker für Betriebstechnik und Staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Konstruktion und Produktentwicklung mit reicher Erfahrung in der Konstruktion von Maschinen ist Inhaber des Start Ups „Greendynamics“ mit Sitz im Schweriner TGZ.
Woran genau er arbeitet und wie er sich die Zukunft vorstellt, berichtet Paul Sorsch im Podcast „Man müsste mal …“
„Ist auch die Produktion „grün“?“, fragt sich der Schweriner Paul Sorsch und hat auch gleich eine Antwort parat: „In vielen Produktionsanlagen und Maschinen finden sich Bauteile, die weder unter „grünen“ Bedingungen noch aus „grünen“ Werkstoffen hergestellt sind.“
Paul Sorsch ist Gründer. Der Elektroniker für Betriebstechnik und Staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Konstruktion und Produktentwicklung mit reicher Erfahrung in der Konstruktion von Maschinen ist Inhaber des Start Ups „Greendynamics“ mit Sitz im Schweriner TGZ.
Woran genau er arbeitet und wie er sich die Zukunft vorstellt, berichtet Paul Sorsch im Podcast „Man müsste mal …“
39 Minuten
Der Vergleich mit dem Garagen-Gründer Bill Gates gefällt Julius Gabele nicht. Und wenn der Vergleich auch hinkt: das Magazin KATAPULT aus Greifswald ist eine Idee und Gründung gegen den Trend. Es ist sehr erfolgreich und wird gerne mal plagiiert.
KATAPULT hat sich zum Ziel gesetzt, auch komplizierte Zusammenhänge der Politik und Wirtschaft durch Artikel, Karten und Grafiken auch für Leute ohne Vorwissen verständlich zu präsentieren. Die Redakteure und Wissenschaftler von KATAPULT bauen aus den Statistiken und Studien der Sozialwissenschaften vereinfachte und detaillierte Grafiken. Sie tragen wissenschaftliche Diskurse zum aktuellen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen in die Bevölkerung.
Das erste KATAPULT-Heft erschien Anfang 2016 mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren. Damals waren sie zu dritt. Julius Gabele war der Vierte, als er 2017 als Onlinechef beim Greifswalder Start-Up einstieg. Heute werden vierteljährlich 150.000 Exemplare in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz verkauft, dazu Bücher, Poster und Kartenspiele. 34 Personen arbeiten aktuell beim Magazin und im Verlag und es kommen für die Online Zeitung noch ein paar hinzu.
Julius Gabele ist von der Idee und dem Konzept überzeugt und erzählt im Podcast „Man müsste mal …“ über Hintergründe, Umzüge, Auseinandersetzungen mit Tricksern und Kopieren und über die Pläne der Greifswalder.
KATAPULT hat sich zum Ziel gesetzt, auch komplizierte Zusammenhänge der Politik und Wirtschaft durch Artikel, Karten und Grafiken auch für Leute ohne Vorwissen verständlich zu präsentieren. Die Redakteure und Wissenschaftler von KATAPULT bauen aus den Statistiken und Studien der Sozialwissenschaften vereinfachte und detaillierte Grafiken. Sie tragen wissenschaftliche Diskurse zum aktuellen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen in die Bevölkerung.
Das erste KATAPULT-Heft erschien Anfang 2016 mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren. Damals waren sie zu dritt. Julius Gabele war der Vierte, als er 2017 als Onlinechef beim Greifswalder Start-Up einstieg. Heute werden vierteljährlich 150.000 Exemplare in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz verkauft, dazu Bücher, Poster und Kartenspiele. 34 Personen arbeiten aktuell beim Magazin und im Verlag und es kommen für die Online Zeitung noch ein paar hinzu.
Julius Gabele ist von der Idee und dem Konzept überzeugt und erzählt im Podcast „Man müsste mal …“ über Hintergründe, Umzüge, Auseinandersetzungen mit Tricksern und Kopieren und über die Pläne der Greifswalder.
34 Minuten
Man müsste mal … ein bisschen mehr Leben in die Stadt bringen!
Der Schwerin-Wiederkommer ist seit gut vier Jahren erneut am Mecklenburgischen Staatstheater und steht dort aktuell als der „Kellner“ in „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre aus der Bühne. „Wir sind als Ensemble ein Teil der Stadtgemeinschaft und tragen auf verschiedene Weise zum Stadtleben bei.“
Was ist heute noch politisch? Die Frage hat er sich gestellt. Bei den letzten Wahlen zur Stadtvertretung hat er dann auf der Liste der „Grünen“ kandidiert. – Schwupps sitze ich in der Stadtvertretung.“, lacht Neuhaus, der inzwischen auch Mitglied bei „Bündnis 90 / Die Grünen“ geworden ist.
Neuhaus packt an. Er setzt sich ein für eine innenstadtnahe Badestelle, stellt eigene Anträge. Gemeinsam mit Thomas Jezerkowski und anderen Partnern will er aus dem Säulengebäude am Alten Markt wieder einen lebendigen Ort machen.
Als wir im Herbst 2020 den Podcast aufgezeichnet haben, gingen wir davon aus, dass sich die Türen des schönen und umgestalteten Säulengebäudes zu Ostern 2021 öffnen. Das wird nun wohl erst einmal nichts. Aber Neuhaus bleibt zuversichtlich.
Über seine Rückkehr nach Schwerin, die Erfahrungen aus dem Wahlkampf und sein Engagement in und für die Landeshauptstadt spricht Martin Neuhaus mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal…“
Der Schwerin-Wiederkommer ist seit gut vier Jahren erneut am Mecklenburgischen Staatstheater und steht dort aktuell als der „Kellner“ in „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre aus der Bühne. „Wir sind als Ensemble ein Teil der Stadtgemeinschaft und tragen auf verschiedene Weise zum Stadtleben bei.“
Was ist heute noch politisch? Die Frage hat er sich gestellt. Bei den letzten Wahlen zur Stadtvertretung hat er dann auf der Liste der „Grünen“ kandidiert. – Schwupps sitze ich in der Stadtvertretung.“, lacht Neuhaus, der inzwischen auch Mitglied bei „Bündnis 90 / Die Grünen“ geworden ist.
Neuhaus packt an. Er setzt sich ein für eine innenstadtnahe Badestelle, stellt eigene Anträge. Gemeinsam mit Thomas Jezerkowski und anderen Partnern will er aus dem Säulengebäude am Alten Markt wieder einen lebendigen Ort machen.
Als wir im Herbst 2020 den Podcast aufgezeichnet haben, gingen wir davon aus, dass sich die Türen des schönen und umgestalteten Säulengebäudes zu Ostern 2021 öffnen. Das wird nun wohl erst einmal nichts. Aber Neuhaus bleibt zuversichtlich.
Über seine Rückkehr nach Schwerin, die Erfahrungen aus dem Wahlkampf und sein Engagement in und für die Landeshauptstadt spricht Martin Neuhaus mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal…“
36 Minuten
Für die Lehrerin Hanka Gatter fängt die Zukunft in der Schule an. Sie hat sich nach dem Studium der Germanistik und Geschichte entschieden, an einer „freien Schule“ zu unterrichten.
Den Stundenplan bestimmen nicht isoliert Mathematik, Geschichte oder Geographie, sondern komplexe Themen, mit denen sich die Lerngruppen auseinandersetzen. Da geht es Umweltfragen, das Leben in der Gesellschaft oder auch um die Konflikte in der Welt oder den Nationalsozialismus gestern und heute.
„Differenzierte Rückmeldungen zu ihrem Lernfortschritt sind für Schülerinnen und Schüler ganz wichtig. Noten von 1 bis 6 werden dem nicht vollständig gerecht.“, meint Hanka Gatter. Und so stehen die klassischen Zensuren bei ihr auf den Prüfstand.
Wie es an ihrer Schule läuft, was ihr Freude macht und was Verdruss verursacht, erzählt Hanka Gatter im Podcast „Man müsste mal …“
Den Stundenplan bestimmen nicht isoliert Mathematik, Geschichte oder Geographie, sondern komplexe Themen, mit denen sich die Lerngruppen auseinandersetzen. Da geht es Umweltfragen, das Leben in der Gesellschaft oder auch um die Konflikte in der Welt oder den Nationalsozialismus gestern und heute.
„Differenzierte Rückmeldungen zu ihrem Lernfortschritt sind für Schülerinnen und Schüler ganz wichtig. Noten von 1 bis 6 werden dem nicht vollständig gerecht.“, meint Hanka Gatter. Und so stehen die klassischen Zensuren bei ihr auf den Prüfstand.
Wie es an ihrer Schule läuft, was ihr Freude macht und was Verdruss verursacht, erzählt Hanka Gatter im Podcast „Man müsste mal …“
38 Minuten
„Was passiert mit meinen Ersparnissen? Was machen die Banken damit?“, fragte sich Heiner Möhring schon vor vielen Jahren. „Ich möchte nicht, dass mit meinem Geld zum Beispiel „Rüstung“ finanziert wird. Ich möchte es nachhaltig und ökologisch anlegen.“
Seit 11 Jahren engagiere er sich im Oikocredit Förderkreis Norddeutschland e.V. Von der Möglichkeit einer sinnvollen, unterstützenden und nachhaltigen Geldanlage hatte Heiner Möhring gleich nach der Wende zu seiner Zeit als Präses der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs gehört. Und als er dann später etwas Geld übrig hat, wollte er etwas Gutes damit machen und hat in Genossenschaftsanteilen der Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit angelegt.
Schwerpunkte der Unterstützung sind Bereiche der Landwirtschaft, erneuerbare Energien und Fairer Handel. Wer nur sein Geld vermehren will, ist bei Oikocredit nicht unbedingt an der richtigen Stelle. Hier geht es um eine soziale, nachhaltige Geldanlage, um die Unterstützung von Menschen.
Seit 11 Jahren engagiere er sich im Oikocredit Förderkreis Norddeutschland e.V. Von der Möglichkeit einer sinnvollen, unterstützenden und nachhaltigen Geldanlage hatte Heiner Möhring gleich nach der Wende zu seiner Zeit als Präses der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs gehört. Und als er dann später etwas Geld übrig hat, wollte er etwas Gutes damit machen und hat in Genossenschaftsanteilen der Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit angelegt.
Schwerpunkte der Unterstützung sind Bereiche der Landwirtschaft, erneuerbare Energien und Fairer Handel. Wer nur sein Geld vermehren will, ist bei Oikocredit nicht unbedingt an der richtigen Stelle. Hier geht es um eine soziale, nachhaltige Geldanlage, um die Unterstützung von Menschen.