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Man müsste mal... Archiv

168 Episoden
38 Minuten
An den Großen Dreesch in Schwerin habe Björn Stephan beim Schreiben nicht gedacht, auch wenn er als Kind dort gewohnt hat, wie auch in Lankow und Krebsförden. Sei Debutroman "Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau" könnte eigentlich in jeder ostdeutschen Stadt, in jedem Neubauviertel spielen. Vielleicht auch in einer westdeutschen Platte oder sogar in den Banlieues von Paris, sagt der frischgebackene Buchautor und räumt ein, dass dies besonders für die persönlichen Geschichten der Hauptfiguren im Buch gilt.

Björn Stephan, geboren in Schkeuditz, aufgewachsen in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, lebt heute in München und besucht regelmäßig seine Familie in Schwerin. Seine Reportagen und Texte wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Sozialpreis, dem Axel-Springer-Preis und dem Reporterpreis.

Wie es ist zu sagen, man müsste mal Geschichten, die 1994 in einer Plattenbausiedlung spielen könnten aufschreiben und veröffentlichen und wie sich das von seiner sonstigen Arbeit unterscheidet, darüber haben wir mit Björn Stephan gesprochen.
41 Minuten
„Fofftein!“ rief mein Großvater immer dann, wenn für ihn eine Pause anstand.

Auch wir legen heute mal Pause ein und blicken zurück auf 15 Folgen des Podcast „Man müsste mal“. Wir, Andreas Lußky und Claus Oellerking, sprechen mit Menschen aus der Region, mit Leuten die zupacken und loslegen, wenn ihnen der Gedanke „man müsste mal“ kommt und sie sicher sind, dass sie etwas Gutes tun.

Unsere Gesprächspartner kommen aus Kleingärten, aus Kultur und Kommerz und wollen alle die Welt ein bisschen besser machen. Hier in Schwerin oder der weiten Welt.

Im Zeitraffer werfen wir einen Blick auf 15 Beiträge, die seit dem Sommer 2020 online gegangen sind. Gibt es die Akteure und ihre Vorhaben noch? Was ist seither passiert? Wie geht es dort weiter?
37 Minuten
5 Jahre in Schwerin: Rahaf Tabboush liebt Rindrouladen und Asem Alsayare Spargel und Rote Grütze. Die zwei kommen aus Syrien und sind im Vorstand von Miteinander-Ma’an e.V.

„Man müsste mal, wenn man in Schwerin neu ist, mit anderen etwas gemeinsam machen, ein gemeinsames Ziel haben und daran arbeiten.“, sagen Rahaf Tabboush und Asem Alsayare vom Schweriner Verein „Miteinander – Ma’an e.V.

„Ma’an“ ist das arabische Wort für Miteinander. Der Verein wurde 2016 gegründet. Damals war die Idee, mit einigen Syrern und der Flüchtlingshilfe Schwerin etwas auf die Beine zu stellen, bei dem es um das Miteinandermachen geht.

Integration geht nicht von alleine, das geht nur gemeinsam. Deutsche, Syrer, Iraner, Türken und andere engagieren sich mehr oder wenige intensiv im Verein. Er ist offen für weitere Nationen.

Beispiele für gemeinsame Projekte sind eine Veranstaltung, bei der Menschen in 23 Sprachen aus Büchern vorlesen. Ein anderes war die Gründung der „arabischen sonntags:Schule!“, in der Kinder aus arabischsprechenden Familien ihre Muttersprache lernen.

Auch Schwimmunterricht für Kinder organisiert der Verein Miteinander – Ma‘an – gemeinsam mit der Wasserrettung des ASB seit 2016. Inzwischen haben mehr als 130 Kinder und auch Erwachsene schwimmen gelernt.

Über ihr Engagement im Verein Miteinander – Ma’an e.V., die kommenden Aktivitäten und die fünf Jahre, die sie nun in Schwerin leben in Schwerin sprechen Rahaf Tabboush und Asem Alsayjare mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal …“
37 Minuten
Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen hat Madleen Kröner den Schweriner „Radentscheid“ ins Leben gerufen. Diese Bewegung für bessern Alltagsradverkehr gibt es in mehr als 30 Städten bundesweit.

Der Radentscheid Schwerin ist ein Bürgerbegehren für gute und sichere Radwege in Schwerin. Nach der Prüfung der formalen Zulässigkeit durch die Stadt Schwerin hat am 14. September 2020 die Unterschriftensammlung begonnen. Benötigt werden 4.000 Unterschriften von Schweriner Bürger*innen. Kommen die zusammen, muss sich die Stadtvertretungen mit den fünf Zielen des Bürgerbegehens befassen:

·       Sichere, breite und komfortable Radwege

·       Stadtweites und engmaschiges Radverkehrsnetz

·       Kreuzungen und Einmündungen sicher gestalten

·       Fahrradstellplätze umfassend ausbauen

·       Verkehrswende konsequent und transparent fördern

Was bisher erreicht wurde, erzählt Madleen Kröner im Podcast „Man müsste mal …“
36 Minuten
Man müsste mal … das Lesen fördern

Das Lesen fördern, das ist Sylvia Hoellger und ihren Mitstreiter/innen vom Freundeskreis der Schweriner Stadtbibliothek e.V. ein echtes Anliegen. Seit 2012 unterstützt der Förderverein die öffentliche Bibliothek der Landeshauptstadt bei ihrer Arbeit.

Das Lese-Zauberland für die Kleinen, der mobile Medienbote, der virtuelle Adventskalender in der Vorweihnachtszeit, ein Fahrradkino, Bücherflohmärkte und einiges mehr stehen auf der langen Liste der Aktivitäten der ehrenamtlichen Helfer/innen.

Warum sie sich engagiert und was bisher erreicht wurde, erzählt Sylvia Hoellger im Podcast „Man müsste mal …“
35 Minuten
„Nicht alle Kinder in Schwerin haben das Glück, von ihren Familien ein Weihnachtsgeschenk zu bekommen. Wir möchten, dass sie nicht den Glauben an den Weihnachtszauber verlieren.“, sagen Uta Schellenberg und Niklas Jordan von MANDARIN MEDIEN Gesellschaft für digitale Lösungen mbH in Schwerin.

Etwa 100 Kinder und Jugendliche leben in Einrichtungen der SOZIUS Pflege und Betreuungsdienste Schwerin. Die Betreuerinnen und Betreuer bemühen sich, den Kindern ein schönes Zuhause zu schaffen. Und da gehören eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier und ein paar Geschenke für die Kinder einfach dazu.

Auch für ungefähr 100 krebskranke Kinder werden in Kooperation mit der Kinderkrebshilfe Westmecklenburg, dem Förderverein der Schweriner Kinderklinik und des Kinderzentrums Mecklenburg e.V., Weihnachtswünsche erfüllt. Und Kinder aus der „Tiergestützten Tagesgruppe“ der ANKER Sozialarbeit Gemeinnützige GmbH bekommen auch Geschenke.

Die Geschenke für die Kinder und Jugendlichen spendieren Schwerinerinnen und Schweriner. Sie packen passende Dinge für die unterschiedlichen Altersgruppen und geben diese bei Annahmestellen im Stadtgebiet ab. Die „Mandarinen“ kümmern uns darum, dass die Pakete abgeholt, kontrolliert und in die richtigen Hände gegeben werden.

„Wer etwas verschenken möchte, registriert sich auf unserer Internetseite (http://www.hier-und-jetzt-helfen.de/). Dort gibt es auch Hinweise, welche Dinge für welche Altersgruppen passen und welche Sachen lieber nicht in die Pakete sollte.“, sagt Uta Schellenberg.
36 Minuten
Hanne Luhdo

Die Platte lebt: „Plattenpark“ im Mueßer Holz

Man müsste mal …

… auf dem Dreesch einen interessanten Ort schaffen, wo sich die Leute treffen, wo die Platte bunt ist, wo immer wieder Neues entsteht – aus Müll – einfach ein Ort wo die Leute gern hinkommen.

Das Image der Platte zu verbessern - aber wie? Im Urlaub auf Rügen stöberte Hanne Luhdo durch ein Mais-Labyrinth hatte die Idee: statt Mais ein Plattenlabyrinth! – Und so die ländliche Atmosphäre in die Stadt holen.

Das Image ist des Stadtteils ist geprägt von alten Plattenbauten, in denen keiner mehr wohnen wollte, die zu DDR-Zeiten heiß begehrt waren, von Arbeitslosigkeit und von Flüchtlingen und anderen Menschen, die in die Platte geschickt wurden, weil es dort billigen Wohnraum gibt. So hat sich im Laufe der Jahre die Zusammensetzung der Bewohner dort verändert.

„Den Blick auf diesen Teil der Stadt zu lenken und zu zeigen, da ist es nicht nur grau, sondern bunt, es ist nah zum Wald und nah zum Wasser wie nirgendwo sonst in Schwerin.“, beschreibt Hanne Ludho ihre Passion für den Dreesch, auf dem sie sich auch in ihrem Ruhestand ehrenamtlich engagiert.

Inzwischen stehen dort 14 Platten. Aus Müll wird Kunst und eine Verbindung zur Natur. Zwei Platten sind auf der einen Seite mit einem Regenbogen und auf der anderen Seite mit einem Märchenbild bemalt. Überall stehen gestaltete Bänke zum Sitzen.

Über die Erfahrungen und die Arbeit im „Plattenpark“ spricht Hanne Luhdo von die „Platte lebt e.V.“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal …“
39 Minuten
Thomas Krense, Präsident LIONS Club Schwerin

„Ich hatte eine sehr gute berufliche Zeit, einen guten Start bei der Polizei in Greifswald. Und bei allem, was privat und beruflich gut lief, und dem Glück, was ich hatte, kam ich an einen Punkt, da wurde es wichtig für mich, etwas zurückzugeben. Am Anfang war dies im Bereich Sport, auch als Übungsleiter.“, erzählt Thomas Krense. Später engagiert sich er sich in der Region Greifswald zum Beispiel für Opfer von Straftaten.

Der ehemalige Polizeiseelsorger Andreas Schorlemmer, auch ein LION, gewinnt Thomas Krense für die Mitwirkung bei den LIONS in Greifswald. Seit 2004 ist er LION und bringt sich in das Club-Leben ein.

Die Devise der LIONS lautet „We serve“ – „Wir dienen“ der Gesellschaft. Dies ist der Kerngedanke der LIONS-Idee seit der Gründung 1917. Dieser Zusammenschluss freier Bürger, wie sie sich damals nannten, die gemeinsam in freundschaftlicher Verbundenheit in ihrem Umfeld und darüber hinaus etwas Gutes tun wollten, ist heute eine Gemeinschaft mit 46.000 Clubs und rund 1,4 Millionen Mitgliedern in 200 Ländern also allen Ecken der Welt.

Mittlerweile lebt Thomas Krense in Schwerin. Seit Sommer 2020 ist er Präsident des Schweriner LIONS Clubs. Auch 2020 gehen die Schweriner LIONS zum Spenden sammeln wieder mit ihrem bewährten Adventskalender an den Start. Das Ziel für diese Aktivitäten steht bereits fest: es heißt JIM

Aus den Erlösen der 4000 LIONS Club Adventskalender 2020 soll ein neues „JIM“, ein JUGEND INTEGRATIONSMOBIL angeschafft werden.

Wie man Mitglied wird, aus welchen Kreisen die Mitglieder kommen, was sie tun, wie die Clubabende gestaltet werden und was ein Pfandbriefkasten ist, darüber spricht Thomas Krense im Podcast „Man müsste Mal!“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking
37 Minuten
Familiencafé „Mama Chocolate“

„Unsere Zielgruppe sind die Kleinsten. Die Kinder von 0 bis 1 Jahr und natürlich ihre Eltern. Für sie sind wir im Familiencafé in der Friedrichstraße 3 seit vielen Jahre ein Anlaufpunkt. – Tatsächlich, der einzige Ort dieser Art in Schwerin.

Bei uns heißt es: Schuhe aus! Zumindest im hinteren Teil des Cafés, dort wo die Kleinen auf dem Boden krabbeln. Vorne im Café, gleich wenn man reinkommt, haben wir eine Sitzecke für die Großen. Da gibt es einen leckeren Kaffee oder auch eine Schorle und bei Bedarf auch eine vegetarische Kleinigkeit zum Essen.

Dort sind unsere Gäste oft genug auch Leute, die Schwerin besuchen und neugierig sind oder Schwerinerinnen und Schweriner, die für ein paar Momente einen ruhigen Ort suchen. Die meisten Besucherinnen und Besucher sind Eltern aus allen Stadtteilen Schwerins, die den Weg zu uns machen, weil sie hier außer einem guten Kaffee auch Rat, Austausch und Entspannung finden.

Hinten im Café ist es oft sehr lebendig´. Manchmal so, wie 10 Kindergeburtstage auf einmal. Wenn 25 Kinderwagen im Laden stehen, dann wird es echt auch mal laut. Und dennoch ist es das „Mama Chocolate“ besonders für die Mamas ein Ort, wo sie auch mal loslassen können. Schon die Kleinsten beschäftigen sich miteinander und es sind ja auch immer noch andere Mütter oder Väter da, die einen Blick auf die Kinder haben.

Im Moment ist nicht klar, wie es mit dem „Mama Chocolate“ weitergehen wird. Es wurde als privates Café von Gunhild Nienkerk gegründet und 2017 von der Caritas übernommen und wird seitdem von Sara geführt. – Nun kann es sein, dass dieses wunderbare und einzigartige Angebot nicht weitergeführt werden kann, weil das Geld fehlt. – Wir reden dabei über 70.000 € Finanzierungsbedarf. – Für das, was bei und geleistet wird, ist das wenig.

Ehrlich, wir waren doch alle mal klein und kaum einer erinnert sich daran. Dabei wäre das echt nötig. – Bei uns gibt es keinen Unterschied zwischen Müttern mit Geld oder ohne, zwischen Müttern unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Nationalitäten oder Religionen. In den ersten Monaten mit ihren Neugeborenen sind sie alle gleich – müde. Und genau für sie sind wir da. Da würde echt etwas fehlen in Schwerin.

Das „Mama Chocolate“ ist mehr als nur ein Café mit liebevoller Bewirtung: es ist Begegnungsstätte, Spielplatz und Anlaufstelle für Anliegen rund ums Elternsein und Elternwerden. Unsere Angebote reichen von Stillberatung, Hebammensprechstunde, Vernetzung zu Sozialberatungen verschiedenster Themenkomplexe bis hin zu besonderen Veranstaltungen: Babykonzert, Lesungen, Ausstellungen.

Und wenn es nach uns ginge, dann gäbe es in ein paar Jahren ganz viele „Mama Chocolates“ in der Landeshauptstadt, die sich ja auch Lebenshauptstadt nennt.

Wir haben Förderung für die Fortführung des einzigen Familiencafés in Schwerin beantragt und wollen nun an die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter herantreten und sie davon überzeugen, dass wir für die Stadt ein tolles und sinnvolles Angebot bereithalten. – Einige von ihnen wissen das bereits, denn sie waren mit ihren Kleinen ja auch schon bei uns und wissen, was in der Stadt fehlen würde.

Über ihr Engagement und ihre Erfahrungen im Schweriner Familiencafé Mama Chocolate sprechen Sara Köhler und Christoph Gagzow“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal …“

Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/

Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/

Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
36 Minuten
„Extremismus ist keine gute Idee.“, sagt Stefan Rochow und er weiß sehr genau, wovon er spricht. Rochow war bereits in jungen Jahren auf dem Weg in die politisch rechte Ecke und heute macht er sich Sorgen um unsere pluralistische Gesellschaft.

Heute gelten etwa 30.000 Personen in Deutschland als rechtsextrem. Stefan Rochow war einer von Ihnen. Er ist ehemaliger NPD-Funktionär und Rechtsextremist. 2008 ist er aus der Szene ausgestiegen und seit 2012 begleitet er andere bei ihrem Ausstieg.

Rochow schildert in seinen eigenen Weg und macht klar, dass ein Ausstieg möglich ist. „Wir müssen uns gegen Rechts engagieren und brauchen eine gute Debattenkultur und müssen uns gegen Extremismen abgrenzen“, so Rochow.

„EXIT – Deutschland“ ist eine Initiative, die Menschen hilft, die mit dem Rechtsextremismus brechen und sich ein neues Leben aufbauen wollen. Stefan Rochow ist in Norddeutschland EXIT-Ansprechpartner und begleitet Ausstiegswillige auf ihrem Weg.

Über die Erfahrungen und die Arbeit mit dem Angebot des Aussteigerprogramms von EXIT-Deutschland spricht Stefan Rochow mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal …“
40 Minuten
Man müsste mal …

… ein alternatives Filmfest in Schwerin auf die Beine stellen, sagt René Zeitz. Er ist Mitbegründer des Filmfests der Alternativen. Wie es dazu kam, warum es ist, wie es ist und wie es bei 12. Filmfest 2020 sein wird, das erfahrt Ihr hier.

https://www.alternatives-filmfest.de/
36 Minuten
Man müsste mal …

… die eigenen Erfahrungen und Kenntnisse weitergeben, sagte sich Almut Lüpkes aus Schwerin. Die ehemalige Leiterin einer Berufsschule hat sich auf den Weg nach Afrika, Uganda gemacht und wie sie dort mit den Leuten der Women Foundation for Development in den Dörfern zusammenarbeitet, das erfahrt Ihr hier.

www.facebook.com/Women-Foundation-for-Development-111165780504444
38 Minuten
Kristin Prüßing und das Kunst-Wasser-Werk

Man müsste mal …

… etwas mit Wort-Kunst in das Schweriner Kunst-Wasser-Werk bringen, sagte sich Kristin Prüßing. Die Kamerafrau ist eigentlich mehr eine Frau der Bilder und so war die Organisation eines Poetry-Slam für sie doch eine ungewohnte Herausforderung.

http://www.kunstwasserwerk.de/

https://www.facebook.com/Kunstwasserwerk
38 Minuten
Mariana Born und die Band "Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra"

Man müsste mal...eine Straßenmusikband gründen.

Mariana Born hat es getan und erzählt, wie sich aus ein Bisschen Stimmtraining zuerst Gesang, dann erste Auftritte und schließlich eine Band entwickelten. Seit ein paar Jahren gehören Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra zum Schweriner Straßenbild. Zumindest, wenn die Band nicht gerade durch europäische Städte tourt – immer soweit die letzte Gage reicht. Gespielt wird New Orleans Jazz. Das ist eine Stilrichtung des Jazz aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. Und zwar eine sehr vielfältige, was schon an den mitspielenden Instrumenten zu erkennen ist – so ist zum Beispiel auch ein Waschbrett dabei. New Orleans Jazz hat auch etwas mit ganz besonderen Beerdigungen zu tun – aber das erzählt Mariana Born am Besten selbst. Das, und wie eine Band entsteht, lebt und sich entwickelt, wer dabei war und ist und welche Musik es auf den Schweriner Straßen nun schon ein paar Jahre zu hören gibt erfahrt Ihr in dieser Folge.

Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra

https://streetjazzband.jimdofree.com/
41 Minuten
Unser Gast Heinz Schmidt engagiert sich in der Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí in Schwerin. Nach 1989 hat die Bundesrepublik Deutschland einige Verträge, die die DDR mit Kuba geschlossen hatte, nicht mehr erfüllt. Das hatte Auswirkungen für die Versorgung der Kubanerinnen und Kubaner. Es gab daraufhin die Solidaritätskampagnen „Milch für Kubas Kinder“ und „Kuba muss überleben“. Damals beteiligten mehr und mehr Leute ehrenamtlich. Das war der Grundstein für Cuba Sí. Im Laufe der Jahre sind Projekte in der Landwirtschaft entstanden, die Cuba Sí begleitet. Cuba Sí ist einer Arbeitsgemeinschaft der Partei Die LINKE.
Man müsste mal...

Man müsste mal...

Wie wird aus Wollen Machen?