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Sensibel Sein Archiv

56 Episoden
28 Minuten
Nicht jeder erlebt Stress gleich. Stresstoleranz und Belastbarkeitsaspekte sind etwas individuell sehr Unterschiedliches. Aber auch Stress ist nicht gleich Stress. Warum positiver Stress dich sogar in dein optimales Erregungsniveau bringen und sich leistungssteigernd auswirken kann, darüber spreche ich in dieser Folge.

Preckel, F. & Baudson, T. G. (2013). Hochbegabung. Erkennen, Verstehen, Fördern. München: Beck

Kunzler, A.M., Röthke, N. et al. (2021). Mental burden and its risk and protective factors during the early phase of the SARS-CoV-2 pandemic: systematic review and meta-analyses. Globalization and Health; 17(34)

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39 Minuten
Stefan ist 54 als er beginnt sich mit seiner eigenen Hochbegabung auseinanderzusetzen. Erst nach und nach bindet er auch seine hochsensitive Anteile in sein eigenes Selbstverständnis ein und lernt sich selbst und viele biografische Erfahrungen neu einzuordnen. In einem sehr offenen Gespräch gibt er Impulse für andere Männer und erklärt, was er sich für den Umgang unter- und miteinander wünscht.

Falkenstein, Tom (2017). Hochsensible Männer: Mit Feingefühl zur eigenen Stärke. Junfermann Verlag.

Interview mit Elaine Aron:

https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article137874821/Hochsensibilitaet-ist-keine-Krankheit.html

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20 Minuten
Wenn wir uns mit uns selbst beschäftigen oder uns auf dem Weg der Selbsterfahrung befinden, stehen uns heute unzählige Hilfsmöglichkeiten und -angebote zur Verfügung. Nicht selten werden schnelle und unkomplizierte Sofortlösungen versprochen. Das lockt natürlich Kunden....! Es gibt auch viele gute und seriöse Möglichkeiten, "Tools" die tatsächlich sehr sinnvoll sind - aber der überflutete Markt und der eigene Anspruch es mit der Selbstfürsorge auch "richtig" oder vielleicht "besonders gut" machen zu wollen, führt dabei allzu schnell ins wohl bekannte Hamsterrad aus Selbstüberforderung und überhöhten Ansprüchen .... wenn auf der Suche nach Problemlösung eine stressende Selbstoptimierung einsetzt: darum geht es in dieser Folge!

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45 Minuten
Im klassischen Psychologiestudium ist das Thema Hochsensitivität (noch) nicht wirklich verankert. Es lässt sich auch schwer in ein Grundlagenfachgebiet einordnen. Vielmehr hat es aber wohl damit zu tun, dass das Konstrukt einfach noch relativ jung beforscht und bislang (zu) kontrovers diskutiert wird.

Mit Henrike Heier, Psychologin und Coach, spreche ich über die große präventive Chance, welche die öffentliche Anerkennung unterschiedlicher Wahrnehmungsfähigkeiten innewohnen würde. Es bringt uns nur bedingt weiter, wenn sich hochsensitive Menschen untereinander vernetzen und ihr Erleben im gemeinsamen Austausch kultivieren. Vielmehr benötigen wir die kreative, vernetzte Denkfähigkeit und die hohe Emotionalität an den unterschiedlichsten Stellen in unserer Gesellschaft. Doch fehlt es hier häufig an den notwendigen Rahmenbedingungen, damit sich HSP wirklich entfalten und in ihrer Kraft bleiben können.

Henrike und ihre Angebote findet ihr unter:

https://www.wurzeln-und-fluegel.de/

Instagram: @_wurzeln.und.fluegel_

Podcast: Hochsensibel & Achtsam

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32 Minuten
Potenziale sind das, was als Möglichkeiten in einem Menschen angelegt ist, aber noch nicht zum vollen Ausdruck kommen konnte.

Wenn wir Hochbegabung als ein Phänomen von hohem Entwicklungspotential begreifen, was genau können wir dann darunter verstehen...?

Für was genau soll dieses Potenzial dann gut sein und muss es sich überhaupt zeigen, ausdrücken...?

Und was hat das mit dem Menschsein generell zu tun?

Antworten auf solche und ähnliche Fragen versuche ich in dieser Folge zu finden. Viel Spass!

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42 Minuten
Kathrin ist Buchautorin, Achtsamer Coach, Waldbaden Kursleiterin und aktuell in der Ausbildung zur Klinischen Waldtherapeutin.

Sie begegnet den Menschen in ihrer Arbeit mit einer ganzheitlichen Grundhaltung: In erster Linie, aber nicht ausschliesslich, hochsensitiv veranlagten.

Wieso eine achtsame Begegnung mit sich selbst im Wald präventiven und gesundheitsfördernden Charakter haben kann, was es bedeutet sich auf die vielfältigen Wahrnehmungen im Naturerleben einzulassen und warum vielleicht genau jetzt im Moment der richtige Zeitpunkt ist sich (wieder) mit den eigenen Ursprüngen zu verbinden, darüber spreche ich mit Kathrin Sohst in dieser Folge.

https://kathrinsohst.de/

aktuelles Buch:

"Wer stärker fühlt, hat mehr vom Leben" - erschienen im dtv Verlag.

Instagram: @kathrin.sohst

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29 Minuten
Wie kann es gelingen die Veranlagung aus tiefer Informationsverarbeitung, potentieller Überregbarkeit und einer allgemeinen Intensität im Fühlen, Denken und Wahrnehmen, so in den Alltag zu integrieren, dass eine möglichst optimale Balance im gesamten Erleben (Dasein) hergestellt wird? Wie kann es gelingen, vom Sensibelchen zum S E N S I B E L S E I N zu werden? Authentisch, unaufgeregt und selbstbewusst die eigenen Potenziale nutzbar zu machen und über die Dauer der Zeit mit ihnen in Verbindung zu stehen?

Die drei Schlüsselwörter sind:

1) Selbstregulation

2) Emotionsregulation

3) Stressregulation

Diese Folge gibt einen groben Einblick in die zentralen Bereiche von Selbsterfahrungsprozessen für hochsensitive und / oder hochbegabte Menschen.

Sternberg, R.J. (1997). Selbstaktivierung statt Selbstsabotage. In R.J. Sternberg (Hrsg.). Erfolgsintelligenz (S.275 - 295). München: Lichtenberg.

Sanchez, M. (2019). Die revolutionäre Kraft des Fühlens. München: Gräfe und Unzer.

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29 Minuten
Die evidenzbasierte Forschung sagt: nein!

Viele Betroffene sagen: ja!

Doch worauf basiert das Gefühl des "Andersseins"....? Auf tatsächlichen Unterschieden in der Persönlichkeit....? Oder auf der Art und Weise wie "Denken" und "Lernen" statt findet....?

Die persönliche Entwicklung hat nicht nur (ausschliesslich) mit der Hochbegabung zu tun, sondern mit vielen weiteren einflussnehmenden Faktoren, die (mit)bestimmen ob sich ein angelegtes (Fähigkeits)potenzial optimal entfalten kann oder nicht.

Frühkindliche Bindungserfahrungen, Temperamentsfaktoren, Umgang mit Emotionen und Stress, uvm...

DEN oder DIE Hochbegabte(n) gibt es nicht! Und doch fühlen sie sich häufig auf eine bestimmte Art und Weise miteinander verbunden.

Freund-Braier, I. (2009). Persönlichkeitsmerkmale. In D. H. Rost (Hrsg.), Hochbegabte und hochleistende Jugendliche (2. Aufl., S. 161–210). Münster: Waxxmann.

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40 Minuten
Mit Gesangspädagogin, Vocal Coach und Estill Master-Trainerin Anne Bömkes spreche ich über die Bedeutung des Singens für unsere mentale Gesundheit.

Im Interview schauen wir uns an, was Singen eigentlich alles (mit uns machen) kann und warum - gerade für hochsensitive Menschen - hier ein grosses Potential liegt mit sich selbst und anderen in Kontakt zu treten. Über das Erlenen des reinen gesanglichen Handwerkszeug hinaus, kann sich ein intensiver Selbsterfahrungsprozess einstellen und sich in Gruppensettings ein verbindendes Gemeinschafts- und Beziehungserleben ereignen.

Wir gehen aber auch der Frage nach wie Künstlerpersönlichkeiten und Bühnenmenschen mit extrovertierten und introvertierten Selbstanteilen umgehen und Anne gewährt authentisch und offen Einblick in ihre persönliche Erfahrungswelt aus eigener Zeit als Bühnenkünstlerin.

Wenn du dich für Annes Projekte oder Onlinegesangsunterricht interessierst, findest du Anne auf Instagram unter @singmamising

oder online über:

info@hamburgsingt.de

https://www.singmamising.de/

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27 Minuten
Unter welchen Bedingungen erweist sich die hochsensitive Wahrnehmungsfähigkeit als Fluch, unter welchen als Segen...? Warum gelangen manche Personen in ihre Kraft und verbinden sich mit den Ressourcen ihrer Veranlagung, warum entwickeln andere wiederum ernstzunehmende psychiatrische Symptome bis hin zu psychischen Störungen?

Die dahinterliegenden und ineinandergreifenden Faktoren dürften ähnlichen Mechanismen unterliegen, wie bei allen Menschen:

Das Vulnerabilitäts Stress Modell vermag zu erklären wann und ob wir anfällig(er) für die Entwicklung bestimmter Krankheiten sind.

Disposition, Bewältigungsmechanismen und Resilienzfaktoren sind hier zentrale Stichworte. Was genau als ungünstige Stressfaktoren wirken kann und wann das individuelle Stresslevel seinen Peak erreicht, ist interindividuell unterschiedlich: Die Hochsensitivität könnte hier die Vulnerabilität (generelle Anfälligkeit) für ungünstige Entwicklungsprozesse nochmals erhöhen.

weiterführende Literatur:

https://www.patricewyrsch.ch/ Sensitivitätstypen

Pfeifer, S. (2004). Wenn Sensibilität zur Krankheit wird. Klinik Sonnenhalde, Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Broschüre.

Liss et al. (2005). Sensory processing sensitivity and its relation to parental bonding, anxiety, and depression. Personality and Individual Differences, 39, 1429–1439.

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32 Minuten
Der Hochsensibilitätsbegriff erfährt einen regelrechten Boom. Doch die Wissenschaft streitet nach wie vor darum, ob es Hochsensibilität wirklich "gibt". Trotzdem scheint die Identifikation mit einem nicht-pathologisierenden Begriff für viele Menschen entlastende Erklärungsansätze für das eigene Erleben und Verhalten zu liefern. Was aber passieren kann, wenn die Auseinandersetzung mit zugrundeliegenden Schemata, frühkindlichen Erfahrungen oder Beziehungsmustern einer psychologischen Generalerklärung für unterschiedlichste Phänomene weicht, darüber spreche ich mit Psychologin Judith Schier @unbeschwert.leben (Instagram) in dieser Folge.

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37 Minuten
"Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist." (Victor Hugo)

Musiktherapie hat viele verschiedene Anwendungsgebiete. In der klinischen Praxis finden wir tätige Musiktherapeut.innen auf der Neonatologie, der Neurologie, der Geriatrie, Psychosomatik, Psychiatrie und im Hospiz. Allen gemein ist, dass Musik ein Ausdrucksmedium jenseits der Sprache darstellt und emotionales Erleben spür- und hörbar gemacht werden kann. Im gemeinsamen musikalischen Tun mit dem / der Therapeut.in ereignet sich ein Beziehungsgeschehen, dass für den unmittelbaren Moment aber auch für gemeinsame Deutungs- und Analysearbeit genutzt werden kann.

Besonders im psychotherapeutischen Selbsterfahrungsprozess können hochsensitive und hochbegabte Menschen von dieser und anderen kreativtherapeutischen Maßnahmen profitieren.

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43 Minuten
Wenn sich hochsensible und / oder hochbegabte Menschen in Psychotherapie begeben, gilt es besonders deren Persönlichkeitseigenschaften nicht vorschnell mit Symptomen einer psychischen Störung zu verwechseln oder gar gleich zu setzen. In der Beziehungsdynamik zwischen Klient und Therapeut kann es einige Fallstricke geben. Häufige Themen im psychotherapeutischen Prozess sind: Selbstwert, Beziehungen, Kommunikation, Perfektion und hohe Leistungsansprüche, Lernverhalten, Umgang mit Langeweile und der Erfahrung des Andersseins sowie  allgemeine Fragen nach dem Sinn des Lebens. Für eine geliengende therapeutische Arbeit ist der Faktor der therapeutischen Beziehung der Hauptwirkfaktor.

In dieser Folge wird sich bezogen auf:

Heil, C. (2018). Psychotherapie mit hochbegabten Erwachsenen. Psychotherapeuten Journal, 218 – 224.

Reichardt, E. (2018). Hochbegabt? Potenziale erkennen und fördern. München: Irisiana Verlag.

Aron, E. (2014). Hochsensible Menschen in der Psychotherapie. Paderborn: Junfermann Verlag.

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35 Minuten
Anna ist Ende 20 und weiss seit einem Jahr nun sicher, dass sie hochbegbat ist. Rückblickend betrachtet habe sich ihre überdurschnittliche intellektuelle Fähigkeit allerdings schon ihr Leben lang in verschiedensten Bereichen bemerkbar gemacht. Über die vielen Missverständnisse, die Tücken in der Alltagskommunikation und den Wunsch nach weniger Stigmatisierung unterhalten wir uns im gemeinsamen Gespräch. Anna findet ihr auf Instagram unter @leben_mit_hochbegabung.

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37 Minuten
Im Gespräch mit Grundschulpädagogin Sophie Herrndorf wird über Chancen und Grenzen individueller Förderung gesprochen. Welche Erfahrungen machen hochsensitive oder hochbegabte Kinder im gängigen Schulsystem und was kann das Empfinden von Andersartigkeit in engen pädagogischen Grenzen bedeuten?

Sophie Herrndorf spricht über ihre persönlichen Erfahrungen und ihr reformpädagogisches Schulgründungsprojekt.

Weitere Infos unter:

www.schule-anders-koeln.de

info@schule-anders-koeln.de

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Sensibel Sein

Sensibel Sein

Hochsensibilität, Hochbegabung, Neurologische Vielfalt