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Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier Archiv

388 Episoden
1 Stunde 21 Minuten
Sven sagt - Der PodCast - Teil 3: Ein weiterer PodCast mit Sven und mir, in dem wir uns zwischen Uploadfilter, Apple Pay, EU und Boeing ein wenig verloren haben...

SHOWNOTES PODCAST:

An sich hätte dies der wohl kürzeste PodCast mit Sven und mir werden können: Ganz ohne hellseherische Kenntnisse hatten wir im letzten PodCast schon vorher gesagt, wer als nächstes Mitglied bei Apple Pay werden würde. Allerdings gab es weitere spannende Themen, die diskutiert werden sollten... bringt Zeit mit, unsere Runde ist es definitiv wert! 

Es ist wieder Zeit für einen PodCast-Gastauftritt... bei Sven sagt, Der PodCast!

Auch in Teil 3 (Teil 1 und Teil 2 hier!) lässt uns beide das Thema Apple Pay nicht kalt: nicht nur, dass Apple der Gewinner auf dem deutschen Markt ist und Google immer noch toter Mann spielt, Apple gewinnt weitere Banken die mitmachen.

Ich bin mir mittlerweile nicht mehr ganz sicher, ob Google noch WEISS, dass es ein Produkt namens "Google Pay" in Deutschland gelauncht hat... aber das wäre einen weiteren PodCast wert...

Und es gab weitere News, auf die wir uns gestürzt haben: die Apple Kreditkarte (Hallo? Google? Brennt bei Euch noch Licht?), die jüngste und hoch-peinliche "Entscheidung" einer inkompetenten EU und was bei raus kommt, wenn Leute angeblich im Hunderterpack "falsch" wählen und, damit konnte keiner rechnen: die Boeing 737-Max8.

Viel Spaß beim zuhören!

 

(Ihr kennt es ja schon: Es gibt keinen Begleit-Text oder tiefergreifende Shownotes von meiner Seite dazu! Sorry dafür! Das ist der Nachteil von Live-Aufnahmen, auch wenn uns die Technik diesmal so gar nicht wollte...!)

 

Und wieder, kurz nach unserer Aufnahme, kam ein neuer ApplePay-Name um die Ecke: Consors hat ihre Visa jetzt auch bei Apple ins iphone gehämmert... unfassbar, die Liste will nicht aufhören! 

Aber auch meine Gesprächsrunden mit Sven werden nicht weniger... also, bis zum nächsten Mal!

Apropos: Sven bringt wöchentlich seinen PodCast heraus, diesen findet ihr bei SoundCloud. Wenn Euch die Themenvielfalt gefallen hat, unbedingt abonnieren!

Und, kleiner Spoiler: Sven geht auf den 150sten PodCast zu und plant hier eine riesen Show - das könnt Ihr Euch doch nicht entgehen lassen!!!

Macht's gut und bis bald!

 

 

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5 Minuten
Nachgefasst: Pinterest ist an der Börse gestartet, hatte ich mit meiner Einschätzung recht? (Shownotes)

GLEICH VORWEG DER WICHTIGSTE DISCLAIMER: DAS IST HIER KEINE ANLAGEBERATUNG ODER EINE FUNDIERTE AUSKUNFT, DIE ZU KAUF ODER UNTERLASSUNG RÄT, SONDERN LEDIGLICH MEINE PRIVATEN GEDANKEN!!! ALSO, VORSICHT: SPEKULATIONEN AN DER BÖRSE KÖNNEN ZU VERLUSTEN FÜHREN!

Es sind nun etwas über zwei Wochen vergangen, seitdem Pinterest in New York an der Börse gestartet ist. Im Unterschied zu dem einen oder anderen Börsengang waren die Erwartungen an das Unternehmen hoch. Und im Vergleich zu dem kommenden Börsengang von Uber, habe ich Pinterest eine gewisse Chance an der Börse gegeben, Erfolg zu haben. Nur... wie machte sich meine Prognose nun so, da Pinterest ein paar Tage gehandelt wird? Schauen wir doch mal nach...!

PINS erste Woche an der Börse - der Kurs hat sich gut gemacht! / Bild-/Quelle: handelsblatt.de

Gut, das war ja auch leicht. Ich hatte vor ein paar Tagen in einem Blogpost gegen einen erfolgreichen Börsengang von Uber gewettet - was auch nicht schwer fällt, wenn alle Zahlen nur nach unten in den roten Bereich zeigen. Und verwiesen auf zwei weitere aber erfolgreiche Börsengänge, die vor der Tür stehen. Pinterest, Börsenkürzes PINS, ist mittlerweile live, Palantir lässt noch ein wenig auf sich warten. Aber, wie lief es denn bei PINS nun so?

Kurz vor dem Börsengang hatte Pinterest seine Zahlen auf den Tisch gelegt - und siehe da, auch dieses Unternehmen geht mit roten Zahlen in den Aktienhandel. Allerdings hat PINS eine vorsichtige Erstnotierung mit einer realistischen Preisschätzung gewählt. Und noch dazu mit den Zahlen bewiesen, dass es zwar Miese produziert, diese aber letztes Jahr deutlich reduzieren konnte, von 130 auf 63 Millionen Dollar - und das bei 265 Millionen aktiven Nutzern.

Das alles reichte den Investoren aus, um am 18. April mit Läuten der Glocke in New York bei einem Startkurs von 23,05 US-$ zuzugreifen.

Und in der ersten Woche hat sich Pinterest wirklich gut gehalten. Wer nicht gleich nach dem ersten Kursanstieg oder mit Ende des ersten Börsentages sich von seinem Verkauf getrennt hat, konnte in der ersten Woche einen dauerhaften Kursanstieg auf einen Schlusskurs am 25. April auf 28,80 Dollar mitnehmen. Damit hat man je Aktie 5,75$ in einer Woche verdient, immerhin eine Wertzuwachs von knapp 25%.

Allerdings muss Pinterest nun seine Hausaufgaben machen:

Verlust weiter minimierenEinnahmen erhöhen (aktuell Werbung und "Premium Pins")Ideal: aktive Nutzer steigern und Werbeeinblendungen maximieren, damit dauerhaft schwarze Zahlen schreiben.

Ich halte mir die Aktie mal auf Beobachtung und warte das erste Quartalsreporting ab. Vielleicht zeigen ein paar der Indikatoren, die dann vorgestellt werden, eine weitere Verbesserung an.

Fraglich ist ja immer, wie die Nutzer zu ihrer Plattform stehen, wenn diese plötzlich nicht mehr auf Venture Capital und Finanzierungsrunden im Hintergrund angewiesen ist, sondern tatsächlich den Zwängen des Marktes zur Umsatzgenerierung unterstellt wird.

Wer aktuell Aktien hält, sollte regelmäßig einen Blick auf die Kurse werfen und eventuell über das Einrichten einer Stop-Loss-Schwelle nachdenken... erst recht, wenn es in ein paar Wochen an das erste Quartals-Reporting geht. Aber wer weiß, vielleicht wird PINS auch das erste nachhaltige Social-Media-Investment, dass schnell und langfristig schwarze Zahlen und satte Gewinne produziert?

HIER NOCHMAL MEIN DISCLAIMER: DAS IST HIER KEINE ANLAGEBERATUNG ODER EINE FUNDIERTE AUSKUNFT, DIE ZU KAUF ODER UNTERLASSUNG RÄT, SONDERN LEDIGLICH MEINE PRIVATEN GEDANKEN!!! ALSO, VORSICHT: SPEKULATIONEN AN DER BÖRSE KÖNNEN Folge direkt herunterladen
4 Minuten
Die Preiserhöhung kommt - schaut lieber mal in Euer Netflix-Konto! (PodCast-Shownotes)

Es ist passiert - wenn Du Dich als Neukunde bei Netflix anmeldest. Als Bestandskunde hast Du noch einen Monat "Ruhe", aber auch dann erwischt es Dich: das lange gemunkelte, dann über Umwege auch in Deutschland eingeführte neue Preismodell. Nur Basis bleibt gleich, Standard und Premium verteuert sich. Also: nicht wundern, wenn im Mai die nächste Abbuchung plötzlich einen oder zwei Euro teurer wird!

Das neue Preismodell von Netflix.de / Bild-Quelle: netflix.de

Es machte als Gerücht schon immer die Runde, dann hieß es, in den USA hätte Netflix die Preise erhöht. Dann wurde es wieder still. Dann kam die Meldung, dass Netflix einen dreistelligen Millionenbertrag verlieren würde, dadurch, dass wir alle unsere Account gegen die Nutzungsbedingungen teilen. Und das Netflix dies nun, zumindest wohl in den USA, aktiv mit einer Software trackt. Und auch erste "schlimme" Verstöße bereits mit Accountsperre belegt wurden.

Dann kam eine Art Verschnaufpause. Und auch wenn Netflix bisher offiziell nichts dazu gesagt hat oder uns Abonnenten informiert hat: ab der nächsten Rechnung, was die meisten wohl dann im Mai treffen dürfte, wird Netflix teurer.

In erster Linie verteuern sich die beiden Tarife Standard und Premium. Premium klettert um 2 Euro auf dann 15,99€ (vormals 13,99 Euro). Da dieser Tarif vier Geräte gleichzeitig unterstützt und als einziger, wo verfügbar, die Inhalte in UltraHD streamt, erfreut er sich einer gewissen Beliebtheit. Wohl in erster Linie für die bösen bösen Account-Sharer - aber an sich wohl wegen der UHD Qualität.

Und auch Standard wird teurer. Von bisher 10,99 Euro auf 11,99 Euro. Ganz ohne höhere Mathematik macht das im Monat einen Euro mehr. Aber dafür kann dieser Account kein UHD und erlaubt maximal zwei gleichzeitige Streams auf unterschiedlichen Geräten.

Da Prozentzahlen nicht viel aussagen, im Klartext: Basis verteuert sich um 0€ pro Jahr, Standard um 12 € und Premium um 24 € pro Jahr.

Nur Neukunden, die sich jetzt kurzentschlossen einen alten Preis sichern wollen, haben Pech: wer seit "inoffizieller" Bekanntgabe durch Netflix über das eine oder andere Portal schnell handeln wollte, bekam bereits die neuen Preise angezeigt.

Es liegt nun an Euch, zu entscheiden, ob Euch die verteuerten Tarife den Spaß mit Netflix noch wert sind oder nicht. Kündigen könnt ihr Netflix ganz einfach über Euren Account:

Wer will, kann mit Mausklick kündigen / Bild-Quelle: netflix.de

Vorteil einer Kündigung: Dein Account wird nicht gelöscht, sondern nur auf Eis gelegt. Solltest Du im Zuge des drohenden Streaming-Kriegs mit Disney und Co irgendwann, zum Beispiel nach einer Preissenkung dank Disneys Konkurrenzangebot, wieder zurück kommen und Dein Abo "reanimieren", sind all Deine Listen, Bewertungen und sonstige Einstellungen immer noch vorhanden.

Allerdings sehe ich, besondern in dem Premium-Account bei dieser Preiserhöhung nun das Risiko, dass das Teilen des Accounts nun zur Regel wird: klar, es sind "nur" zwei Euro mehr pro Monat, aber wer den Account wegen UHD bisher alleine genutzt hat, könnte die Kosten immerhin mit einem "Dritten" im Bunde schon mal auf acht Euro im Monat reduzieren, bei drei auf 5,33 € und bei vier nur noch auf... ach, ich will Euch nicht auf Ideen bringen... schließlich bietet Netflix mit den zahlreichen Serien und Eigenproduktionen auch weltweiten Zugang zu einem umfangreichen Streamingangebot.

Und wo Eure Schmerzgrenze liegt, müsst ihr mich Euch selber ausmachen. Happy binging!

 

 

 

 

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7 Minuten
Samsung Galaxy Fold, knick-knack, knick-knack, knick-knack - und kaputt? (Shownotes nicht BlogPost)

Jetzt ist passiert, was schon immer die schlimmste Drohkulisse war: Samsung ist nicht mehr das innovativste Unternehmen, Huawei hat als erster ein faltbares Display für ein Handy vorgestellt. Also zog Samsung nach und kam mit dem Fold auf den Markt - bewusst mit einem Termin VOR Huaweis Verkaufsstart. Keynote und Präsentation erledigt, nun also, wie immer im Vorfeld, erste Geräte an Tech-Journalisten und Influencer raus schicken... was soll schon schief gehen?

Samsung Galaxy Fold - Genutzt und schon ist das Display hin / Bild-Quelle: Mark Gurman

Peinlich, peinlich. Da schickst du dein neues Flagship-Product, dein Flaggschiff, in die Welt hinaus, damit Journalisten es in Ruhe testen können und - idealerweise - positive oder sogar überschwängliche Lobeshymnen darauf singen. Und klar, auch die Influencer darfst du nicht vergessen, also gehen auch hier zahlreiche Geräte auf die Reise. Und nun heißt es: warten. Warten auf die ersten Bilder des "Unboxing", um den Hype starten zu lassen.

Samsung Galaxy Fold / Bild-Quelle: Samsung

Und los geht es: Twitter, Internet und Instagram zeigen das Fold in freier Wildbahn:

"Unboxed" noch geht das Gerät... / Bild-Quelle: Mark Gurman

Also, alles gut. Produkt in guten Händen, die nun nach einigen Tests und Spielereien erste Artikel und Texte ins Netz stellen werden - dann kann der Verkauf ja los gehen.

Aber dann kommt alles anders: die ersten Bilder defekter Displays tauchen auf. Natürlich grätsch Samsung schnell ein, um erste Schadensbegrenzung aus der Ferne zu betreiben. Es nutzt aber alles nichts: mit Kommentaren wie "drei mal geschlossen und geöffnet, schon war das Display defekt" gehen Kommentare, hämische Erwiderungen und Bilder um die Welt.

Display defekt, da sich eine Schutzfolie löst/lösen kann? / Bild-Quelle: Mark Gurman

Kaum zwei Tage später, Supergau: Displays flackern, zeigen Streifen oder fallen komplett aus: 2.000€ hätte es kosten sollen, nun zieht Samsung die Notbremse und verschiebt den Einführungstermin.

Es scheint diverse Gründe zu geben, warum die Displays teilweise oder sogar komplett ausfallen. In den meisten Fällen scheint es daran zu liegen, dass eine eigentlich als festverbaute Display-Schutzfolie gedachte Folie sich teilweise ablöst - wahlweise an den Ecken oder in der "Knickmitte". Auch sind Telefone beim Auspacken bereits mit teil-gelöster Folie angekommen, so dass der Gedanke, es handle sich hier um einen Transportschutz, nahe liegt. Ein Abziehen dieser - aber - Schutz-Folie scheint die Funktionsweise der Displays bis zum Totalausfall zu stören.

Aber auch andere Probleme kommen in den Tagen danach ins Internet: anscheinend drückt das Scharnier auf das "gefaltete" Display - was wiederum dazu führt, dass eines der beiden Displays nur noch weiß anzeigt oder komplett ausfällt.

Offiziell gibt Samsung die Faltbarkeit mit 200.000 Bewegungen an. Damit sollte das Telefon an sich schon ein wenig länger halten, als ein paar Tage nach dem Auspacken.

Auch hat Samsung mittlerweile die "erste" Notbremse gezogen: Erste Launch-Events in China wurden abgesagt. Auch könnte der offizielle Marktstart wackeln.

Samsung trifft das zu einer ungünstigen Zeit: laut eigenen Aussagen ist das Fold seit zehn Jahren in der Entwicklung. Dass nun die Erstproduktion bei einigen Testern Probleme macht, ist nicht das, was man in Social Media erleben will. Auch hält Huawei weiterhin an seinem Termin zur Einführung des Mate X fest. Damit wäre, nach heutigem Stand, Huawei nicht nur erster in der Vorstellung sondern auch erster, mit einem faltbaren Gerät im Verkauf. Für den immer noch Branchenersten, der aber mehr und mehr Federn lassen muss, keine guten Nachrichten. Erst recht nicht, wenn man in einem wohl wichtigen neuen Markt erst als zweiter kommt...

Nicht zu vergessen: Eigentlich wünscht sich der Konsument was gänzl Folge direkt herunterladen
8 Minuten
Folge #54: Ein Aus von YouPorn und Erotik im Internet - solange ihr Euer Alter nicht beweisen könnt? Wie wäre das für Euch...?!?

So geschehen in UK, also, Großbritannien. Also, noch nicht ganz, erst ab dem 15.07.2019 - aber dann wird es ernst! Wer nicht Volljährig ist oder dies nicht beweisen kann, ist raus. Kein YouPorn mehr, kein Pornhub mehr, keine Nackedei glotzen, wann immer man will. Zuerst muss ein Nachweis her, dass eine Volljährigkeit vorliegt. Aber: nicht alle Erotik ist tot - also, was soll das und wie stehst Du zu diesem Thema?

Altersverifikations-Ankündigungs-Banner // Bild-Quelle: https://www.bbfc.co.uk/

Ganz in Ernst, das ist kein Witz oder ein verspäteter April-Scherz! Also, so lange es sich die Briten nicht wieder ein paar Mal anders überlegen...! Geplant ist, zum 15.07.2019 die bekannten Porno-Plattformen für den "freien" Zugriff über das Netz zu schließen. Schließen nun nicht im Sinne von dicht machen, sondern schließen im Sinne von Zugriffsbeschränkungen. Und die britische Lösung lautet: belege, dass du 18 oder älter bist, oder der Spaß ist hier für Dich vorbei.

Das es wirklich ernst ist, merkt man daran, dass das "The British Board of Film Classification", oder kurz BBFC, mit der Überwachung der Altersverifikation beauftragt worden ist. Vergleichbar ist das BBFC mit der deutschen FSK-Freigabe, der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft".

Überwachung bedeutet: die Seitenbetreiber haben ab Mitte Juli den verbindlichen Job, festzustellen, wie alt Besucher sind und Minderjährige abzuweisen. Das hier, wie bisher bei einigen Seiten, ein Auswahl-Popup zur Einstellung des Geburtsjahrs ausreichen wird, kann wohl stark bezweifelt werden. Wer hat ein Formular dieser Art nicht schon mal (oder niemals?) richtig ausgefüllt - was teilweise an den schlechten Bedienmöglichkeiten liegt... oder so...

Höchstwahrscheinlich wird die aktuelle UK-Kategorie "R18", für 18 und darüber, speziell mit Erotik und Fetisch, ausgeweitet: aktuell bezieht sich die Einstufung auf Sexshops und Sexkinos, hier werden wohl dann die Porn-Seiten einsortiert. Wichtiger Unterschied zu Deutschland: R18-Produktionen dürfen in UK NICHT per Post verschickt werden!

Britens Digitalministerin rechtfertigt diesen Schritt als erstmalig auf der Welt, was schon mal richtig sein dürfte. Und dann noch mit "privacy reasons", die einem auf den ersten Blick nicht einleuchten wollen und natürlich mit dem Schutz Minderjähriger vor dem Zugriff auf, na ja, verstörendes Material.

Nochmal zu den Privacy-Gründen: Erotikportale sammeln heute unglaublich viele Daten, wenn sie eine eigene Lösung zum Thema "Altersverifikation" anbieten. Um dieser Sammelwut entgegenzuwirken und einen einheitlichen, nennen wir es, Standard zu definieren, greift hier die BBFC ein.

An sich ja eine gute Sache, was?

Nein! Aber nicht aus Gründen, an die ihr jetzt denkt!

Es gibt eine handvoll Gründe, die gegen dieses Vorgehen sprechen:

Es trifft nur "offizielle" Webseiten:

YouPorn oder PornHub fallen einem als erstes ein, wenn man an Porno-Seiten denkt. Oder die eine oder andere, na ja, "Spezialseite", die "Berühmtheit" erlangt hat. Diese Art der Webseiten würden in UK künftig unter dieses "Kontroll-Modell" fallen. Besuchst du aber einen Aggregator wir z.B. reddit bist du, sofern der Anbieter nicht freiwillig auf eine Kontrolle setzt, raus. Dies gilt auch für breitere Angebote, die wir heutzutage salopp "Social Media" nennen.VPN geht immer!

Wer kennt das aktuell nicht: Games of Throne, neue und letzte(?) Staffel im TV... aber eben nur USA. Also: VPN installiert, USA als Ort eingegeben - und mit gucken.

Rate mal! Ja, genau! VPN installiert und eben NICHT UK eingestell Folge direkt herunterladen
11 Minuten
Warum der Uber-Börsengang keine gute Idee ist und warum man als Privatinvestor die Finger davon lassen sollte... Meine Gedanken für den Börsen-Mai

Aktuell sind Börsengänge wieder mal ein echter Hype. Man kann kaum für ein paar Minuten offline sein, ohne nicht einen verpasst zu haben. Die größte Schlacht der letzten Wochen lieferten sich aber Uber und lyft - vor allem darum, wer von den beiden als erster an die Börse kommt. Und dieses Wettrennen ist nicht ohne, da man dem Erstplatzierten, der nun lyft heißt, die größten Chancen ausgerechnet hat, für ein erfolgreiches Börsendebüt. Nun folgt wohl im Mai auch Uber... sollte ich mir das als Privatanleger genauer ansehen oder lieber die Finger davon lassen?

GLEICH VORWEG DER WICHTIGSTE DISCLAIMER: DAS IST HIER KEINE ANLAGEBERATUNG ODER EINE FUNDIERTE AUSKUNFT, DIE ZU KAUF ODER UNTERLASSUNG RÄT, SONDERN LEDIGLICH MEINE PRIVATEN GEDANKEN!!! ALSO, VORSICHT: SPEKULATIONEN AN DER BÖRSE KÖNNEN ZU VERLUSTEN FÜHREN!



Ich wiederhole: Hier folgen meine eigenen Gedanken, dies stellt keine Anlageberatung dar!

Worum geht es denn bei Uber und lyft genau? Beide bieten so genannte "neue Mobilitätskonzepte" an. Bei lyft hatte man immer den Eindruck, dass die Idee war, man fährt sowieso, warum nicht ein paar Leute mitnehmen und die Kosten für die Fahrt teilen (das so genannte ride sharing). Und, größter Vorteil in den USA: mit zwei oder mehr Leuten die "fast lanes" in und um die Städte herum nutzen zu können, statt nebenan auf vier oder mehr Spuren im Stau zu stehen.

Wenn man dies allerdings heute auf der offiziellen Webseite versucht nachzuvollziehen, wird man bei lyft nicht wirklich fündig. Fahrer werden, kein Problem. Selbst der Umweg über Pressematerial hilft nicht weiter, da man viele Fotos und Logos bekommt, aber keine Firmengeschichte.

[caption id="attachment_1851" align="aligncenter" width="300"] Keine Firmengeschichte, daher wenigstens das Logo / Bild-Quelle: lyft.com[/caption]

 

Aber dennoch lassen sich Informationen finden: Gegründet im Sommer 2012. Klassisches Erkennungszeichen war lange Jahre der rosarote Fell-Schnurrbart, der am Kühlergrill der teilnehmenden Fahrer befestigt war und im Jahr 2015 durch eine kleine Plastik-Kopie für das Armaturenbrett im Auto abgelöst wurde. Der Service wird komplett durch eine App angebildet. Anmeldung, schon kann man wahlweise als Fahrer oder Mitfahrer "tätig" werden.

In 2019 ging die Firma an die Börse und verlor, auch getrieben durch Leerverkäufe, heftig an Kurs. An sich sowieso kein solides Investment, da lyft im Jahr 2018, dank neuer Finanzierungsrunde über 600 Millionen US-$, auf 15,1 Milliarden US-$ bewertet wurde -  dem aber 911 US-$ Millionen Netto-Verluste bei Einnahmen von knapp 2,2 Milliarden US-$ gegenüber stehen. Kleine Milchmädchenrechnung: 2,2 Milliarden Einnahmen hören sich gut an. Aber mit diesen Einnahmen auf einen Verlust von 911 Millionen zu kommen ist alles andere als eine gesunde Bilanz! Aber, ein kleiner Trost: selbstfahrende Fahrzeuge, in Kooperation mit General Motors, stehen auf der Liste - sollte das für Euch wichtig sein.

Laut eigenen Angaben der Webseite ist lyft am 29.03.2019 mit einem Eröffnungskurs von 87,24$ an der Börse gestartet und dümpelt aktuell knapp unter 60$ im Kursverlauf hin und her.

Reibach hatte hier nur gemacht, wer nach der Eröffnung schnell verkauft hat - oder mit den Wölfen die Leerverkäufe vor sich her trieb. Bisher ein enttäuschendes Ergebnis.

 

Und wie sieht es bei Uber aus?

Gegründet wurde Uber bereits in 2009. Im Unterschied zu lyft lagen die Anfänge bei Uber allerdings nicht im Teilen von Fahrten, sondern gezielt im anbieten eines Fahrers, dem so genannten Ride Hailing. (Ride Sharing ist das, was lyft groß gemacht hat)

Uber ist aktuell b Folge direkt herunterladen
5 Minuten
Ein Hoch auf endlich Mehr an Sicherheit -WebAuthn wird endlich umgesetzt und funktioniert in mehr Browsern!

Es war die große Enttäuschung auf der letztjährigen Google I/O: Im Vorfeld groß und doch heimlich angekündigt, wollte Google Sicherheit zum kleinen Preis auch endlich für uns alle verfügbar machen. In Form dieser kleinen, siehe Bild unten, USB-Sticks, die zur Verifizierung bei Logins benutzt werden können und unter dem Namen Fido-Sticks/-Keys bekannt geworden sind. Vorbei die Zeiten, wo die sichersten Topmodelle für 70+ Euro verkauft wurden. Man spekulierte, dass Google seine Marktmacht und den Zwang, die Schlüssel künftig flächendeckend für die eigenen Accounts nutzen zu müssen, um einen Preis um die 10 oder 15€ Maximum anbieten würde. Doch es kam nichts - und im US-Store tauchte dann ohne weitere Worte ein USB-Stick für 50 Dollar auf. Nicht viel gewonnen für die Allgemeinheit... aber jetzt...

Fido-Keys in drei Ausführungen: 2x USB, 1x NFC, 1x Bluetooth - demnächst auch in Deinem Browser!

Ich bin ein großer Freund dieser FIDO-USB-Sticks. Es ist aktuell die sicherste Zwei-Wege-Methode für Logins. Du musst nur Deinen USB-Stick immer in der Hosentasche haben und ihn bitte niemals verlieren - schon wirst Du nach Nutzername und Passwort aufgefordert, den USB-Stick einzustecken und danach mit einem Finger das goldene Plättchen zu berühren. Schon bist Du verifiziert und eingeloggt.

Aktuell gibt es, immer unterstellend, dass Du Deinen Schlüssel bei Dir hältst, keine Möglichkeit, diese zusätzliche Sicherheit zu umgehen - außer mit den Möglichkeiten, die die Anbieter z.B. unter dem Punkt "USB Stick verloren", anbieten. Wir reden also über eine Sicherheit Deiner Account- und dort hinterlegten Daten auf einem sehr hohen Niveau.

Besonders bequem für jeden, der auf Passwort-Manager setzt. Die meisten, vor allem die bekannten, setzten ebenfalls auf diese Zwei-Wege-Authentifikation, um die jeweiligen "Passwortsafes" sicher vor fremden Zugriffen zu halten.

Allerdings gab es bisher ein kleines Problem, was neben den teilweise horrenden Preisen ab 50 Euro aufwärts, den Einsatz dieser Sticks zurück hielt: die Tatsache, dass der bisherige Standard im Hintergrund nur mit Google Chrome funktioniert.

Um den Preis wollte sich Google eigentlich schon letztes Jahr kümmern. Aber wie ich immer sage, der Koloss Google ist zu träge geworden. Aus dem Plan, diesen Stick für wenige Euro auf den Markt zu bringen und ihn langsam zum "verpflichtenden" Sicherheitsstandard für den Google Account zu machen - ist erst mal Geschichte.

Aber immerhin hat sich das W3C, das Word Wide Web Consortium nun bewegt. Und mit dieser Änderung, technisch gesprochen, weg von U2F auf WebAuthn, können nun neben dem Chrome Browser auch Firefox und Edge mit den USB-Sticks umgehen.

Da das W3C erst Ende März den "neuen" Standard, der zuvor nur eine unverbindliche Empfehlung war, umgesetzt hat, wird es zwar noch ein wenig dauern, bis dies reibungslos funktioniert. Aber ich empfehle Euch schon heute, sich mit der Technik und den USB-Sticks als benötigte Hardware - und sei es nur in der Theorie durch Web-Recherche - vertraut zu machen!

Dies wird die Onlinesicherheit weit nach vorne bringen und das alles nur in Form eines kleinen USB-Sticks. Ohne diesen kommt keiner an der zusätzlichen Maske, die nach dem Stick fragt, vorbei. Und somit bleibt auch bei erfolgreichem Phishing der Zugang mit email und Passwort verwehrt.

Aktuell kleiner Wermutstropfen: Wer sich jetzt engagiert mit einem neu gekauften Stick endlich bei Google anmelden möchte, muss dies aktuell noch mit Google's Chrome Browser machen. Dieser ist momentan noch der einzige Browser, der die Erstanmeldung korrekt umsetzt. Normale Logins zu bestehenden Accounts können aber, sobald Firefox und Microsoft reagiert haben, dann auch über die beiden weiteren Browser genutzt werden.

Und über kurz oder lang wird Google auch die Registrierung auf die Folge direkt herunterladen
5 Minuten
Kleiner und kostenlos/günstiger Productivity-Hack: workflowy.com

Ich weiß nicht, mit welchen Tools ihr Euch einen Workflow zwischen ToDo-Liste, Notizbuch (nein, nicht auf Papier!) und Ablage gebastelt habt. Erfahrungsgemäß fallen hier immer Namen wie Evernote oder eine banale Notiz-App auf dem Mobiltelefon. Blöd nur, dass hier entweder teure Abo-Modelle oder fehlende Synchronisation über die Plattformen den eigentlichen Gedanken der "überall-Verfügbarkeit" kaputt machen. Aber hierfür habe ich eine kleine praktische Lösung für Euch: das Endlos-Dokument, in das Euer Alles hinein passt.

 

Das unendliche Dokument: umsonst oder 5 US-$/Monat / Bildquelle: https://workflowy.com/

Ich stehe auf Lösungen, die nicht geschlossen sind. Eine "nur App"-Lösung ist mir zu unflexibel, da ich auch gerne mal am ChromeBook oder am Rechner Zugriff haben möchte, um Änderungen, Anpassungen oder Neuanlagen vornehmen zu können. Allerdings haben Lösungen, die plattformübergreifend klappen meisten den Nachteil, dass sie mittlerweile mit einem Abo-Modell versehen sind. Und seitdem jeder auch "business" in diesen Modellen anbietet, sind die Preise hierfür in teilweise uninteressante Regionen für den ambitionierten Privatanwender gestiegen.

Ich nutzte hier diverse Tools: zahlungspflichtig Evernote in der kleinsten Stufe, da ich neben Web-Clips und PDF-Files auch schnelle Ideen oder terminierte Notizen mit weiteren Deadlines, zum Beispiel für meine Fluglizenz und allen damit verbundenen Berechtigungen und medizinischen Untersuchungen, verfolge.

Für ToDos nutze ich von Google die Task-App, da sich diese 1:1 in den Google-Kalender integriert, welchen ich plattformübergreifend wahlweise im Browser oder per App öffnen und bearbeiten kann.

Für Konzepte oder Entwürfe, die für Evernote von der Struktur zu komplex  werden können bzw. ein wenig mehr Komfort einer "echten" Textverarbeitung haben sollen, greife ich auf GoogleDocs zurück: plattformübergreifend, durch meinen Account geschützt, App-Zugriff und auch offline verfügbar - allerdings fest integriert in die Google-Welt.

Was nun, wenn ich meine Notizen, ToDos und Stichwörter sowie erste Konzeptideen und -ansätze in einer einzigen Lösung haben möchte, die idealerweise erst mal nichts und danach nicht gleich ein Vermögen kosten soll? Dann wirf einen Blick auf workflowy.com.

Der Gedanke hier ist: Es ist Dein endloses Dokument. Toll, Übersicht ade? Nein! Du führst es wie eine ToDo-Liste, über "Bullet-Points". Dabei ist jeder Punkt für sich ein eigenes Dokument, welches Du aufklappen kannst, um schnell damit zu arbeiten. Oder Du öffnest es komplett für sich, damit Du in Ruhe daran arbeiten kannst. Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, ein kurzes Video. Das was ich Euch hier zeigt, könnt ihr jederzeit auf der Startseite von workflowy selber testen - aber Achtung: alles, was ihr hier eingebt, ist verloren - hier findet kein Speichern statt:

 

Wenn das Video nicht angezeigt wird, hier klicken (Weiterleitung zu YouTube)

Im Prinzip erstellst Du eine ToDo-Liste. Der Oberpunkt stellt hierbei das eigentliche Dokument da, die Unterpunkte, die sich auch weiter untergliedern lassen, die ToDos oder weitere Unterdokumente.

Für mich ist das eine einfache und clevere Lösung: Mal schnell ein Konzeptgerüst zimmern, schnell eine ToDo-Liste pflegen oder wichtige Punkte aus einem Artikel oder Buch mitnehmen. Wenn die Sachen erledigt sind, mit der Maus über den jeweiligen Bullet-Point fahren, kurz warten und im dann erscheinenden Kontext-Menu einfach auf "Complete" klicken - oder das dort angegebene Tastaturkürzel merken - schon erledigt und durchgestrichen.

Je nach Einstellung kann so ein erledigter Punkt, bzw. das Dokument, dann aus der Liste verschwinden - aber ohne Date Folge direkt herunterladen
9 Minuten
#50: Wenn Deine Bank plötzlich ein Sicherheitsproblem hat und durch Unerreichbarkeit glänzt - N26 im Verruf oder berechtigte aber ungehörte Kritik?

Fintechs und Insurtechs sind aktuell bzw. immer noch der große Hype. Mal schnell eine Haftpflicht über das Handy abschließen für gerade mal 30 Tage? Machbar! Ein Konto ausschließlich über das Handy führen, mit VideoCall zur Verifizierung? Machbar! Aber da wir Deutsche ein "spezielles" Verhältnis zu Geld und damit verbundenen Banken haben, setzt sich auch bei den Fintechs die Einsicht durch, dass eine Bankenlizenz eine gewisse Notwendigkeit darstellt. Hier war N26, vormals Number26, Vorreiter und einer der ersten, der sich in Deutschland aus der Position Fintech heraus um eine bemüht hat. Das dies aber kein Garantie für Sicherheit oder Erreichbarkeit darstellt, erleben momentan betrogene Kunden, das N26-Management und das weltweite Internet.

 

Wenn Dein Fintech namens N26 plötzlich ein massives Sicherheitsproblem hat / Bildquelle: N26 Newsletter

Wer nicht weiß, worauf ich anspiele, möge bei Google N26 80.000€ eingeben: die Liste der Treffer, vor allem auch internationaler Seiten, ist sehr umfangreich. Wer das komplette Drama im Detail mitlesen möchte, nutze diesen Link von gruenderszene.de.

Doch, kurz zusammen gefasst, was war passiert:

Einem N26-Kunden wurde das komplette Konto leer geräumt. Gemerkt hat er es erst, als er, selbstständiger Unternehmer, sich über sein Handy einloggen wollte, um Rechnungen für sein Business zu bezahlen. Dies war Mitte Februar.

Alarmiert durch den Fehler beim Login versucht er telefonisch seine Bank zu erreichen - um eine Ansage zu hören, dass der Telefon-Support zu Gunsten des Chatbots eingestellt wurde. Dieser ist allerdings nicht rund um die Uhr erreichbar.

Erreichbarkeit von N26 - NUR per Chat! / Bildquelle: n26.com Webseite

Also wurde aus dem Vorhaben, schnell mal dringend ein paar Rechnungen zu überweisen - nichts. An sich ein Todesurteil für einen Selbstständigen.

Ich weiß - und auch im Internet brandeten sofort Beschimpfungen und Mutmaßungen von "Wer alles kostenlos will, selber schuld" bis hin zu "Wärst Du halt mal zu einer richtigen Bank gegangen" los - es existiert ein gewisses Misstrauen auf der einen oder eine totale Euphorie neuen "Erfindungen" gegenüber auf der anderen Seite.

Aber, wie ich dieses Jahr auch in meiner Serie der Sicherheit kund getan habe, ist der Nutzer nur EINE Seite der Medaille (zum Nachlesen: Teil 1 und  Teil 2). Auch der Anbieter muss seinen Teil erfüllen. Und wenn nun, wie auch im Internet von einigen anderen Nutzern geschildert, aktuell aktiv Kunden der N26-Bank mit social engineering angegriffen werden, MUSS die Bank reagieren und kann den Kunden nicht einfach "im Regen stehen" lassen, wie geschehen.

Besonders erschütternd ist der Chatverlauf bei gruenderszene, in dem der Betroffene explizit nach einem Telefonkontakt fragt - und ihm lapidar mitgeteilt wird, dass die Bank keinen telefonischen Support mehr bietet. Dies steht nun im krassen Widerspruch zu einem Folge direkt herunterladen
26 Minuten
Sven sagt der PodCast - Teil 2: Mein zweites Gastinterview mit Sven Becker zum Thema: Apple Pay und die Sparkassen (und darüber hinaus!)...

Sehr zu meiner Freude war ich wieder bei Sven Becker zu Gast in seinem PodCast "Sven sagt der PodCast". Wir haben unsere erste Diskussion zum Thema Google und Apple Pay diesmal vertieft, nicht zuletzt ob der Ankündigung der Sparkassen, mit Apple Pay ins Geschäft zu kommen - und der absoluten Untätigkeit von Google. Aber hör selbst!

Wieder ein PodCast-Interview von und mit Sven Becker zu Apple Pay und den Sparkassen / Bildquelle: Tales Untold Media

Wir hatten erneut eine muntere Diskussion über die von uns bereits im ersten PodCast diskutierte Zukunftsmusik, was wäre, wenn die Sparkassen nun mit Apple und Apple Pay zusammen arbeiten würden - und siehe da, als hätten wir ihnen die Blaupause geschrieben, kamen die Sparkassen kurz nach unserem PodCast aus dem Tee und haben genau DAS angekündigt. Allerdings wollen sie es ein wenig revolutionieren - ich sage nur GiroCard. Alles andere in unserem PodCast-Interview, Teil 2. Viel Spaß damit - und ich hoffe auch diesmal, ihr habt ein wenig Zeit mitgebracht...

 

(Und es gibt keinen Begleit-Text oder Shownotes dazu! Sorry dafür! Das ist der Nachteil von Live-Aufnahmen in einem Take!)

 

Neben den Sparkassen, wie wir auch wieder gewitzelt haben, sind mittlerweile tatsächlich auf die Volks- und Raiffeisenbanken aus der Reserve gekommen und haben ebenfalls Interesse angemeldet. Es bleibt mehr als spannend, erst recht, da Google so überhaupt nicht bisher gezuckt oder irgendwie reagiert hat... aber mal sehen, ob die DKB sich am ersten April, was hoffentlich kein Scherz sein wird, nun doch als neuer Google-Pay-Kandidat findet... kleine Schritte, Google, gaaaaanz kleine Schritte...!

Apropos: Sven bringt wöchentlich seinen PodCast heraus, diesen findet ihr bei SoundCloud. Wenn Euch die Themen oder auch nur unsere Stimmen gefallen haben, unbedingt abonnieren! :-)

Lasst Euch nicht ärgern - und eine schöne Woche noch!

 

 

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7 Minuten
Wie viele Klingen wird der nächste Rasierer wohl haben? Sieben? Neun? Alles ganz falsch!

Jahrelang waren sich die Nassrasierer-Hersteller über eins ganz klar einig: der nächste Rasierer musste noch mehr Klingen in einen Kopf verpacken - und bevorzugt eine Klinge mehr als die Konkurrenz. Auch "Drittanbieter" nahmen an diesem "Rennen" teil, so kann man online Rasierklingenköpfe mit bis zu sieben Klingen bestellen. Wer allerdings genau hin schaut, wird feststellen, dass zum Beispiel Gillette als Marktführer immer noch eisern an seinem "Mach3" festhält. Hier ist der Name Programm, der Kopf hat "nur" drei Klingen verbaut. Ähnliches auch bei Wilkinson, die ihren "HYDRO 3", ebenfalls mit "nur" drei Klingen, auch bis heute nicht aus dem Angebot genommen haben. Diese "Dreiklinger" bescheren den Anbietern sichere Gewinne, da viele Nassrasierer einen Umstieg bisher konsequent verweigern. Oder nach kurzem Umstieg zum "Probierpreis" festgestellt haben, dass ihr altes Modell immer noch das beste ist. Also - ist das "Wettrüsten" um mehr Klingen auf gleichen Raum nun abgesagt? 

 

Das ist der neue Gillette - mit... ZWEI?!?!? Klingen?!?

Da lächeln Dich also Sportler aller Couleur an und ziehen mit übertriebener Geschwindigkeit eine Klinge vom Ohr bis zum Kinn... Sogar Düsenjets, die "dreifache Mach"-Geschwindigkeit für das erste Drei-Klingen-Modell illustrieren sollten, haben wir schon im Werbeblock erlebt. Dann kam der Sprung auf Viererklingen, den Wilkinson mit dem  "Quattro" anfachte. Gillette lies diese Stufe aus, kam dann mit dem "Fusion" und fünf Klingen auf den Markt. Mit und ohne schwenkbaren Kopf. Mit und ohne Batteriebetrieb. Parallel dazu hatte der Mann die Wahl zwischen Gel oder Schaum, auch die Seife kam nie ganz aus der Mode.

Sagen umworben, wer heute noch den klassischen Hobel nutzt, oder ohne Unterstützung durch Alaunstein mit dem Rasiermesser umgehen kann!

An sich ist klar, was von den großen als nächstes kommen sollte: Wilkinson sechs, Gillette sieben Klingen - oder anders herum. Aber es war lange ruhig an der Front zwischen beiden. Auffällig bei einem Blick im Supermarkt ist nur, dass die "alten" Modelle beiden wohl einen festen Gewinnbestandteil in die Kasse spülen - und dass hier Gillette mit dem MACH3 vorne liegt. Warum? Weil die Mutter von Wilkinson, Edgewell, tatsächlich das MACH3-Klingenset nachgebaut hat und als "Billigklinge" über Drogeriemärkte in den Markt gedrückt hat.

Sofort reagierte Procter&Gamble, als Gillette-Mutter, und reichte - erfolgreich - Klage gegen diese Dreistigkeit ein. Sieht also ganz danach aus, dass auch mit bewährten Modellen heutzutage noch richtig viel Geld verdient werden kann! Laut einem Bericht des Handelsblatts verdient Gillette mit dem MACH3-Klingen weltweit 650 Millionen Dollar, in Deutschland alleine 75 Millionen. Klar, dass hier Edgewell gerne mitgespielt hätte.

Aber auch andere Anbieter tummeln sich auf dem Markt. Wer "Rasierer" bei amazon eingibt, findet sofort die Marken Shave-Lab und Shave it, die beide eine breite Palette aus Griffen und Klingen anbieten. Teilweise günstiger als die beiden großen.

In den USA geht es noch einen Schritt weiter: hier ist Harry's einer der großen Gewinner. Ein Startup, dass kurzentschlossen einen deutschen Klingenproduzent übernommen hat und in fast jeden Supermarkt prominent zu finden ist.

Und alle haben eins Folge direkt herunterladen
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Keine Kaufempfehlung: Porsche Design Luggage P'2000 Laptoptasche - kurze Haltbarkeit für teuer Geld und schwacher Kundenservice!

Aus einer Laune heraus habe ich mir auf einer meiner vielfachen Rundreisen über den Fraport Mitte August 2013 im dortigen Porsche Design Laden die neu auf den Markt gekommene P'2000-Laptop-Tasche gekauft. Diese sollte meine Piquadro-Tasche, die mir fast 12 Jahre lang im werktäglichen Einsatz treue Dienste geleistet hat und deren oberer Rahmen nun aufgeplatzt und einen stabilen Metallbügel mit akuter Verletzungsgefahr zum Vorschein gebracht hatte, ersetzten. Auch war die Porsche-Tasche mit nur 450€ wesentlich günstiger, als mir wieder eine italienische zu besorgen... nun gut, mittlerweile weiß ich auch, wieso mich dieser günstige Preis noch eine Menge Geld kostet sollte...

 

Keine fünf Jahre im Einsatz und schon löst sich stückchenweise der Rücken der Tasche durch und... siehe unten!

Leider ist das Bild schwer zu fotografieren und der Schaden daher nicht sehr gut zu erkennen. Was leichter zu erkennen war, ist hingegen dieser Schaden hier:

...und auch noch ein Zipper ist defekt!

Das schlimmste an der Sache ist, dass der Zipper aus dem Nichts kaputt gegangen ist und hiebei auf der entsprechenden Seite den vernähten Reißverschluss beschädigt hat, so dass der umlaufende Reißverschluss von der anderen Seite nicht einfach als "Gesamtersatz" genutzt werden kann, da dieser wahlweise das defekte Reißverschluss-Stück nicht "überspringen" oder verschließen kann bzw. an der beschädigten Stelle ebenfalls aus dem Verschluss-System rutsch.

Jetzt sollte man meinen, dass Schäden dieser Art bei einem Qualitätshersteller durch eine einfache Reklamation per email durch eine Abholung oder umgehenden Austausch geregelt werden können. Sollte man... ja...

Da über die Webseite aber kein Kontakt möglich war, habe ich mich an die Hotline gewandt. Schade nur, dass die mir benannte email-Adresse nun mal so gar nicht funktionieren wollte, da sie schlichtweg nicht existiert!

Anfang September 2018: Offiziell benannte email - gibt es nicht! Wunderbar!

Also, erneuter Anruf, nur um zu erfahren, dass der Kollege wohl in eine alte email gerutscht ist. Nun denn, .de gegen .com tauschen und schon geht die Mail endlich durch.

Das schnellste an der ganzen Sache war nun der Auto-Reply, der mich schon darauf hin wies, dass meine ganze Anfrage ein wenig dauern kann. Damit begann meine Odyssee...

Vier Tage später wurde ich um Anschrift und einen Kaufnachweis gebeten, verbunden mit folgender Aussage: "Trotz ständiger Qualitätskontrollen kann es durchaus vorkommen, dass einzelne Produkte Defekte aufweisen. Dies bitten wir zu entschuldigen." Verschickt - und es kam, wie es kommen musste, Autoreply, kann dauern, etc., etc.

Dann wieder warten, nur um zu erfahren, dass ich außerhalb der zweijährigen Garantiezeit bin. Ja, so schlau bin ich auch, aber Schäden dieser Art, die binnen wenigen Tagen eintreten, auch ein paar Jahre NACH der Garantiezeit sollten so peinlich für den Hersteller sein, dass ich keine Garantie-Diskussion führen muss. Dies wurde erneut mit "längerer Wartezeit" per Autoreply bestätigt.

Wieder eine Mail, ich möge mich an meinen nächsten Porsche-Design-Shop wenden. Wunderbar, so schlau war ich auch schon, also entweder nach Frankfurt oder nach Ingolstadt. Beides für mich keine Option. Gibt es nicht irgendwo näher an meinem Wohnort e Folge direkt herunterladen
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Nachtrag: Die Sparkassen wollen ApplePay anbieten - über die GIROCARD - und auch ein anderer Verbund macht wohl den Weg frei...

Während ich das schreibe, ist mein zweites Podcast-Interview-Gespräch mit Sven Becker noch nicht online - aber so viel sei gesagt: wir haben intensiv über die Ankündigung der Sparkasse, ApplePay anbieten zu wollen, diskutiert. Und das Google einfach in seinem Winterschlaf verharrt und nichts macht. An sich begann es als kleiner Treppenwitz, zu spekulieren, was als nächstes kommt - und klar, da bleiben ja nur die Raiffeisenbanken übrig... und kaum drücken wir auf "Aufnahme Ende" und Sven macht sich an das Bearbeiten, da passiert's ....?!?

 

 

Volks-/Raiffeisenbanken wollen auch ApplePay / Quelle: teltarif.de

Da der PodCast mit Sven nächstes Wochenende live gehen sollte, will ich hier nicht viel vorgreifen. Unsere Kernaussage war: dass ApplePay mit der Sparkasse bereits ein Coup gelungen ist, denn Google nicht mehr nachholen kann. Damit ist die "größte Bankenunion" in Deutschland an ein System gebunden. Aber der Deal geht mehr als über ein paar Millionen Kunden hinaus. Die Sparkasse hat eigene Wünsche, die sie in ApplePay umgesetzt haben will... und zwar, die Nutzung der hauseigenen GiroCard (früher "ec-karte"). Wenn die Sparkasse dies durch bekommt und Apple das entsprechend umsetzten kann und will, würde die Sparkasse fast allen Kunden die ApplePay-Nutzung zur Verfügung stellen - OHNE, dass eine neue Kreditkarte oder sonst eine Umstellung erforderlich ist. Warum? Weil jeder, ich schätze mal, Schüler, Studenten und Taschengeld-Konten ausgeschlossen, eine GiroCard besitzt, sofern diese nicht auf Kundenwunsch explizier abbestellt wurde. Damit dürfte der Kundenstamm Sparkasse > 18 Jahre, mit Einkommen und im Besitz einer gültigen GiroCard diese mit ein paar Display-Taps sofort als Zahlungsmittel eingerichtet haben.

Und während wir hier so ein wenig am diskutieren waren, was dies für Google bedeuten kann, kam uns die Idee, dass die Raiffeisenbanken (und Volksbanken und die Sparda Bank) in dem Kontext noch zu haben wären... allerdings würden diese sich wohl auch eher auf Apple statt GooglePay versteifen.

Und kaum drücken wir auf "Aufnahme beenden" und Sven beginnt mit dem Mastering, kommt eine Meldung über den Ticker (z.B. hier bei TelTarif), dass nun tatsächlich auch die VR-Banken sich für ApplePay interessieren. Ähnlich wie die Sparkassen haben auch diese im letzten Jahr hastig eine eigene, allerdings eben nur Android-App, auf den Markt geworfen, um sich ApplePay... nun... zu widersetzen. Aber, wahrscheinlich auch durch die Gespräche der Sparkasse, fällt hier die hausinterne Verteidigung nun und man sucht den Pakt mit dem Konkurrenten.

Und wie immer hat der Koloss Google es hier wieder verschlafen! Wer auf die Seite der GLS, geht, erfährt, dass - und sei es nur in der Überschrift - sehr wohl auch GooglePay im Visier war, nun aber, laut dem detaillierten Text darunter, nur noch über ApplePay gesprochen wird.

Apropos: die GLS gehört zum Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken und scheint der Pilot für die bundesweite Einführung zu sein.

Wunderbar Google, was muss noch passieren, bis der plan- und strategielose Winterschlaf ein Ende findet?

Wahrscheinlich wird ein neues Gerücht, dass die DKB-Bank, einziger Neuzugang bei GooglePay seit der Einführung in Deutsc Folge direkt herunterladen
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Unfassbar: Die Sparkassen werden mit ApplePay konkurrieren - und was macht Google? NICHTS!

Hatten wir es vor kurzem nicht im gemeinsamen PodCast mit Sven Becker, dass Google sich einfach mal nach der Einführung von GooglePay in den Winterschlaf gelegt hat und seitdem nicht mehr gesehen und gehört wurde? Mach ja nichts, hat sich Apple gedacht, und wohl die härteste Nuss in Deutschland geknackt: die Sparkassen, die als Gegenwehr extra eine eigene App gestartet haben und die Zusammenarbeit mit Apple (Google hat wohl eh nicht angefragt...!) und anderen kategorisch abgelehnt haben... und nun das! ApplePay wird bald auch mit der Sparkasse klappen! Und was macht Google... wie immer: NICHTS, GAR NICHTS!!!!

Na, Google? Mal die Orientierung verloren? // Quelle: neatorobotics.com

 

Da war Google nun mal endlich der Erste. Der Schnellste. Der von der Presse Gelobter. Und nach dem ganzen "Trä-Rä!" wurde es sofort wieder still. Eine Bank kam noch um die Ecke, da es hier wohl intern mit der Bereitstellung nicht so einfach war, dass man den Eindruck gewinnen könnte, dass hier tatsächlich noch ein neues Institut gewonnen werden konnte. Aber wie es geht, hat eindeutig mal wieder Apple vorgemacht: Start verschoben, erneute Ankündigung, wieder verschoben, heute Abend 17 Uhr ist es soweit, verschoben - und zack: mit zwei Händen voller Kreditinstitute gestartet. Und von der ersten Sekunde die Anbieterbreite von Google mal locker verdoppelt!

Und was macht Google: nichts.

Nach kurzer Zeit kommen erste Zahlen - erschreckend, jeder der ein iphone hat, nutzt es (Achtung, bewusst übertriebene Darstellung!). Und wer nicht, bestellt sich bei seinem mitmachenden Institut eine! (Das stimmt wirklich, bei der Deutschen Bank wurde die verbundene Kreditkarte plötzlich mit traumhaften Neubeantragungsquoten nachgefragt!)

Und was macht Google: nichts.

Und nun kommt das Meisterstück von Apple: die Sparkassen, die zwar auch mit reichlicher Verspätung eine eigene App für ihre Kunden auf den Markt gebracht haben, sind der neue Partner von... APPLEPAY! Ja, wirklich! Apple hat sich nun wirklich auch die Unterstützung der Sparkassen gesichert. Der Laden, der letztes Jahr ganz entspannt 2,2 Milliarden Gewinn gemacht hat - und damit alle deutschen Privatbanken mit viel Abstand übertrumpft hat! Und nun: Partner von ApplePay.

Und was macht Google: NICHTS, ABSOLUT GAR NICHT!

Davon ausgehend, dass Google mit GooglePay eine Strategie, die vielleicht sogar auf Wachstum ausgelegt sein könnte, verfolgt, würden unter mir als Leiter jetzt Köpfe rollen - und ja, das wäre KEINE ÜBUNG! Das ist doch nicht so schwer, oder? Rausgehen, mit Banken sprechen, ein wenig verhandeln, die Vorteile und die Chancen auf Kundenwachstum auf Grund des Angebots hinweisen... und somit einen neuen Account gewinnen... oder man sitzt in München und Hamburg im Büro und lässt sich den Hintern wärmen!

Klar, wenn man sich eben lieber geheimnisvoll über Chrome-Sicherheitslücken kümmern muss, Apple's letzte Sicherheitslücke veröffentlichen will und sonst mit Fuchsia (Android Nachfolger) und Material Design Einführungen der eigenen Seiten und Apps beschäftigt ist, hat man wohl für solche Sachen erst mal keine Zeit, kann ich gut verstehen - Priorisierung ist schließlich alles! FinTechs sind gerade der Hype schlechthin - also, warum GooglePay eine hohe Prio geben, nur weil Apple das gerade macht?

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#Foodporn: Nach Pudding lässt Rewe erneut abstimmen, wie viel - oder wenig - Zucker man haben möchte: im Schokomüsli!

Es war mal wieder soweit: Rewe lässt abstimmen über den Zuckergehalt, um ein Produkt nach Konsumentenwünschen anzupassen. Woran erinnerte mich das nur... ja... genau... #Foodporn und die Schokoladen-Pudding Challenge! Nur, diesmal geht es um das Knusper Müsli... also: welcher Typ bist Du?

 

[caption id="attachment_1741" align="aligncenter" width="4032"] Knusper-Müsli: welcher Zucker-Typ bist Du?[/caption]

Während es beim Pudding gleich um VIER Proben ging, ist es beim Müsli ein wenig leichter, mit nur drei verschiedenen Zucker-Rezepten seinen Favoriten zu küren.

Dazu sind in der Box jeweils drei Beutel a' 85 gr (Achtung, die Angaben sind wie immer nur für 100 Gramm!), die dann den Zuckeranteil um wahlweise 15 oder sogar 30% senken. Es gilt, mehr oder weniger, was ich in der Pudding-Episode schon geschrieben habe: Wer Zucker raus nimmt, packt leider immer wieder einfach ein Mehr an anderen "Zutaten" (hier: Eiweiß) in unsere Lebensmittel, um so einfach den Geschmack zu verstärken. Dies ist aber nun mal nicht zwangsweise gesünder, als eine "Ursprungsformel" mit weniger Fett und mehr Zucker... kurz gesagt: das sind beides Geisel unserer Zeit!

[caption id="attachment_1746" align="aligncenter" width="4032"] Nährstoffe und Brennwerte: für 100 Gramm, die Beutel haben aber nur 85![/caption]

Ich muss noch was bekennen: ich bin KEIN Müsli-Freund. Gut, im Hotel, wenn es denn mal da ist, vielleicht - aber für zu Hause wäre mir das morgens zu viel. Erst recht in dieser unfassbar schokoladigen Variante, die Rewe uns hier zum Testen kaufen lässt. Am deutlichsten ist es mir bei der -15% Variante aufgefallen: in den Teller gekippt, Milch drüber... und bis die Milch wieder im Kühlschrank war, sah es aus wie Kakao, und nicht mehr Müsli Knusper und Schoko.

Geruchstechnisch ist kein Unterschied zwischen den drei Beuteln zu erkennen. Sie duften alle aufdringlich nach Zart-Bitter-Schokolade, gepaart mit dem Geruch nach den Knusper-Haferflocken-Teilen, die dominant das Müsli bestimmen - hier ist der Verpackungsname klares Programm.

Auch finden sich diese Schoko-Raspeln aus dunkler und weißer Schokolade mehrfach in jedem Beutel. Ich frage mich: sind diese auch individuell Zucker-reduziert? Ich gebe zu, die Nährwertangaben überflogen, aber auf Grund der Masse an Infos in dieser schieren Aufzählung, nicht bis ins Detail verglichen zu haben.

[caption id="attachment_1742" align="alignnone" width="2117"] Also los: Das Original Rezept![/caption]

Nun denn, frisch ans Werk. Beutel auf, Milch drüber, Kühlschrank zu, Löffel rein und ab an den Computer und die Simpsons im Hintergrund laufen lassen.

Was mir als erstes auffällt, und was wieder die Frage aufwirft, ob die ganze Schokolade nun auch mit-reduziert wird: es ist schon verdammt viel Schokolade in dem Beutel.

Geschmacklich überrascht es mich: so süß kommt es mir an sich gar nicht vor. Die Mischung aus Haferflocken und der Schokolade ist ein angenehmer Kontrast während des Essens. Gut... die 100% Variante hat mein Schokogehirn gespeichert - der Test kann nach einigen Neutralisierungsmaßnahmen (wie eine Nacht d Folge direkt herunterladen
Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier

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