Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier Archiv
388 Episoden
5 Minuten
Wenn Apple als PodCast-Distributor Nummero eins mal auf den Tisch haut - und weitere Kritik an itunes...
Die PodCaster-Szene geriet am ersten März deutlich in Wallung! Kam da nicht spät nachmittags eine Mail von Apple selbst um die Ecke, die klare neue Bedingungen für die künftige Einreichung von PodCasts nannte. Und eben klar machte, dass Verstöße ab sofort durch "Verbannung" geahndet werden. Aber, auch in dieser Mail, bereits ein erstes Zeichen von "Gnade": wessen PodCast aktuell oder zukünftig aus der Liste bei Apple bzw. itunes genommen wird, kann nach "Korrektur" auf die neuen Maßgaben erneut eingereicht werden - und eben (wieder) gelistet werden/bleiben. Dennoch: großer Aufruhr in der PodCaster Szene!
itunes - unaufgeräumt, chaotisch, funktionsüberladen - aber #1 in PodCasts! // Screenshot: itunes, apple.com
Was genau war denn geschehen?
Apple verschickte, nach deutscher Zeit, am ersten März nachmittags eine Mail an jeden, der im PodCast-Portal registriert und aktiv ist. In dieser Mail beschrieb Apple aktuelle Vorgaben, die "PodCast-Keyword"-Spamming künftig wohl erst mal minimieren und mit weiteren zukünftigen Schritten, verhindern sollen. In einem ersten Schritt soll nun klar geregelt werden, welche "Einstellungen" und Vorgehensweisen nun als eventuell positive Einstufung "Spam" beurteilt werden.
Drastischste Maßnahme, die Apple in diesem Zuge publiziert, ist die Tatsache, dass ab sofort eingereichte PodCasts, die gegen die veröffentlichten Maßnahmen verstoßen, nicht publiziert werden und im schlimmsten Fall eine Verbannung aus itunes zur Folge haben.
Stein, oder besser, Gebirge des Anstoßes, ist ein Satz, den Apple zwar gleich an den Anfang gestellt hat:
Und schon schlug die Welle der Entrüstung los, in einer Höhe, die Apple sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Nun, jeder der ein paar PodCasts in seiner itunes-Bibliothek hat, weiß, wie beliebt eine durchgehende Nummerierung dieser Audio-Shows ist. Wie oft in den Pods einfach auf "Folge 123" verwiesen wird.
All das klappt aber nur, weil die Dateien, die im Hintergrund gestreut werden und auch die damit verbundenen RSS-Feeds eben diese "Episode Number" haben, die Apple nun verbieten und ab sofort über einen eigenen "Tag" verbreiten will.
DAS ging rund in den diversen PodCasts, und mit Sicherheit habt auch ihr den einen oder anderen, kurzfristig aufgenommenen, Pod erhalten, der Euch, mal freundlich, mal eher gereizt darauf hingewiesen hat, dass die Episoden-Nummer zukünftig von Apple gekillt werden und man nun nach alternativen Ideen für die künftige Fortsetzung sucht.
Intern hat Apple auch dem Keyword-Spamming den Kampf angesagt: in Dateiname, Titel, Beschreibung und allen anderen möglichen Feldern so viele Schlüsselwörter unterbringen wie möglich - auch das gehört künftig der Vergangenheit an.
Aber dann ging es schneller als erwartet: während einige PodCaster nach diesen Maßnahmen teils drastische Töne gegenüber Apple und dessen - mittlerweile - völlig chaotischen und teil notorisch vernachlässigten itunes anschlugen und auf die unaufgeräumten Kategorien und veralteten Apps und sinnlosen Beschränkungen hin wiesen, kam eine neue Mail:
Da war sie wieder, die Episoden-Nummer!
Doch im Hintergrund gibt es weitere Kritik an Apple. An itunes. Und an dem Vorgehen seitens Apple und was wir in Zukunft noch alles erwarten müssen. Das trifft in erster Linie jeden, der PodCasts anbietet - hat aber, schlimmstenfalls, auch Einbußen für jeden, der PodCasts hört, zur Folge. Seien es nur noch knappe Beschreibungen und inhaltliche Zusammenfassungen, die Shownotes auf ein absolutes Minimum zusammen kürzen könnten.
Ich glaube nicht, dass das Thema restlos vom Tisch ist. Apple wird sicherlich über kurz oder lang mit weiteren Änderungen und Zwangsumsetzungen um die Ecke kommen - erst recht, wo zu itunes und PodCast Connect kein wirklicher Konkurrent vor Folge direkt herunterladen
Die PodCaster-Szene geriet am ersten März deutlich in Wallung! Kam da nicht spät nachmittags eine Mail von Apple selbst um die Ecke, die klare neue Bedingungen für die künftige Einreichung von PodCasts nannte. Und eben klar machte, dass Verstöße ab sofort durch "Verbannung" geahndet werden. Aber, auch in dieser Mail, bereits ein erstes Zeichen von "Gnade": wessen PodCast aktuell oder zukünftig aus der Liste bei Apple bzw. itunes genommen wird, kann nach "Korrektur" auf die neuen Maßgaben erneut eingereicht werden - und eben (wieder) gelistet werden/bleiben. Dennoch: großer Aufruhr in der PodCaster Szene!
itunes - unaufgeräumt, chaotisch, funktionsüberladen - aber #1 in PodCasts! // Screenshot: itunes, apple.com
Was genau war denn geschehen?
Apple verschickte, nach deutscher Zeit, am ersten März nachmittags eine Mail an jeden, der im PodCast-Portal registriert und aktiv ist. In dieser Mail beschrieb Apple aktuelle Vorgaben, die "PodCast-Keyword"-Spamming künftig wohl erst mal minimieren und mit weiteren zukünftigen Schritten, verhindern sollen. In einem ersten Schritt soll nun klar geregelt werden, welche "Einstellungen" und Vorgehensweisen nun als eventuell positive Einstufung "Spam" beurteilt werden.
Drastischste Maßnahme, die Apple in diesem Zuge publiziert, ist die Tatsache, dass ab sofort eingereichte PodCasts, die gegen die veröffentlichten Maßnahmen verstoßen, nicht publiziert werden und im schlimmsten Fall eine Verbannung aus itunes zur Folge haben.
Stein, oder besser, Gebirge des Anstoßes, ist ein Satz, den Apple zwar gleich an den Anfang gestellt hat:
Und schon schlug die Welle der Entrüstung los, in einer Höhe, die Apple sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Nun, jeder der ein paar PodCasts in seiner itunes-Bibliothek hat, weiß, wie beliebt eine durchgehende Nummerierung dieser Audio-Shows ist. Wie oft in den Pods einfach auf "Folge 123" verwiesen wird.
All das klappt aber nur, weil die Dateien, die im Hintergrund gestreut werden und auch die damit verbundenen RSS-Feeds eben diese "Episode Number" haben, die Apple nun verbieten und ab sofort über einen eigenen "Tag" verbreiten will.
DAS ging rund in den diversen PodCasts, und mit Sicherheit habt auch ihr den einen oder anderen, kurzfristig aufgenommenen, Pod erhalten, der Euch, mal freundlich, mal eher gereizt darauf hingewiesen hat, dass die Episoden-Nummer zukünftig von Apple gekillt werden und man nun nach alternativen Ideen für die künftige Fortsetzung sucht.
Intern hat Apple auch dem Keyword-Spamming den Kampf angesagt: in Dateiname, Titel, Beschreibung und allen anderen möglichen Feldern so viele Schlüsselwörter unterbringen wie möglich - auch das gehört künftig der Vergangenheit an.
Aber dann ging es schneller als erwartet: während einige PodCaster nach diesen Maßnahmen teils drastische Töne gegenüber Apple und dessen - mittlerweile - völlig chaotischen und teil notorisch vernachlässigten itunes anschlugen und auf die unaufgeräumten Kategorien und veralteten Apps und sinnlosen Beschränkungen hin wiesen, kam eine neue Mail:
Da war sie wieder, die Episoden-Nummer!
Doch im Hintergrund gibt es weitere Kritik an Apple. An itunes. Und an dem Vorgehen seitens Apple und was wir in Zukunft noch alles erwarten müssen. Das trifft in erster Linie jeden, der PodCasts anbietet - hat aber, schlimmstenfalls, auch Einbußen für jeden, der PodCasts hört, zur Folge. Seien es nur noch knappe Beschreibungen und inhaltliche Zusammenfassungen, die Shownotes auf ein absolutes Minimum zusammen kürzen könnten.
Ich glaube nicht, dass das Thema restlos vom Tisch ist. Apple wird sicherlich über kurz oder lang mit weiteren Änderungen und Zwangsumsetzungen um die Ecke kommen - erst recht, wo zu itunes und PodCast Connect kein wirklicher Konkurrent vor Folge direkt herunterladen
8 Minuten
Wenn du schon zu spät in einem Markt bist und mit der Konkurrenz nicht mithalten kannst, warum nicht die Auswertungsmethoden zu deinen Gunsten ändern, Apple?
Schöne neue Technikwelt. Und was gerade alles so in der Mache ist und uns allen als Zukunft versprochen wird - mal mehr, mal weniger in Reichweite. Aber einer der größten Kämpfe, neben Glasfaser, 5G und den Platz 1 der weltweiten Mobilfunkhersteller tobt um das Thema selbstfahrende Autos. Hier hat Apple, wohl bestrebt, gleich ein eigenes Auto zu erfinden, den Anschluss verpasst - obwohl die hauseigene Software für seinen Algorithmus zur Erkennung kurzfristig sehr gelobt wurde. Also, was tun, wenn man doch ganz schnell ganz oben mitspielen will? Na klar, erst mal die Statistik fälschääääh, anpassen...
iCar or no iCar - die Frage stellt sich aktuell nicht - eher, wie Apple "Disengagements" seiner Software zählt... das ist nicht so ganz unwichtig für die Zukunft! // Bildquelle: iphoneitalia.com
Benchmark ist hier aktuell immer noch die Google- bzw. Alphabet-Tochter Waymo. Hier sind, laut neuesten Zahlen, die die Firma an das California Department of Motor Vehicles berichtet hat, "nur" alle 17.850 zurückgelegten Kilometern ein Eingreifen des Fahrers nötig. Auf Platz zwei folgt aktuell GM Cruise mit etwas unter der Hälfte von Waymo, nämlich 8.330 Kilometern.
Immerhin hat Apple, das den Trend doch, aus welchen Gründen auch immer, verschlafen hat, für sich den dritten Platz erkämpft. Und in diesem Kontext wird es jetzt "haarig".
Die ersten vorgelegten Zahlen zeigen eindeutig, dass eine hohe Quote von menschlichen Eingriffen statt gefunden hat - was Apple nun veranlasst, die zu Grunde liegende Zählweise zu ändern. Dazu muss man wissen, dass die Apple Flotte über 50 SUVs von Lexus (wie auch Waymo) verfügt und dass diese ca. 130.000 Kilometer (Zeitraum April 2017-November 2018) zurück gelegt hatten - weit weniger als die Nummer 1, Waymo und ebenso die Nummer 2 GM.
Aber nun zu den eingereichten Zahlen: Apple hat 76.500 Disengagements berichtet. In dieser Zahl stecken alle menschlichen Eingriffe des Fahrers während der autonome Fahrmodus aktiviert ist. 130.000 Kilometer durch 76.500 Eingriffe IST GLEICH eine erzwungene Übernahme durch den Mensch alle 1.7 Kilometer!
Etwas mehr Details hat Apple noch berichtet: in "nur" 36.000 Fällen habe sich die Software deaktiviert, was z.B. auf Grund eines Software-Fehlers oder, salopp gesagt, eines "Orientierungsfehlers" oder fehlerhafter Rückmeldung eines Sensors passieren kann. 40.000 Mal hat aber nachweislich der Mensch eingegriffen, sei es aus eigenem Ermessen oder nach einer Vorgabe - schade, hier vermisse ich weitere Details, die leider nicht aus dem Bericht ersichtlich sind.
Auch darf man nicht vergessen zu erwähnen, dass nur einer eine ähnlich schlechte Qualität seiner Software an den Tag legt, und hier Tests bereits einen Todesfall gefordert hatten. Ja, genau: UBER.
Also, nochmal zusammen gefasst: Apple: alle 1.7 Kilometer.
GM Cruise: alle 8.330 Kilometer.
Waymo: alle 17.850 Kilometer.
Somit trennt Apple aktuell ein Faktor 10.500 vom aktuellen Platzhirsch Waymo!
Aber Apple wäre ja nicht Apple, wenn es das schon gewesen wäre! Nein, da Apple aktuell nun mal, neben UBER, die wohl wieder testen oder kurz davor stehen, wieder autonom zu fahren, ziemlich bescheiden da steht, was liegt näher, als seine eigene Zählweise der "Incidents" zu ändern? Genau - nicht, außer die Zählweise zu ändern!
Begründung: die eigenen Zahlen würden zu häufiges Eingreifen des menschlichen Fahrers beinhalten. Daher hat Apple im Juli 2018 die Erfassung geändert und erfasse ab sofort nur noch "important disengagements", also wirklich wichtige Deaktivierungen. Und diese müssen aber mit Sicherheit oder Verkehrsregelverletzungen einher gehen, da sie sonst ebenfalls intern nicht gewertet werden.
Ausgelegt auf die neue Apple-Auslegung hat der Konzern danach 90.000 Kilometer mit "nu Folge direkt herunterladen
Schöne neue Technikwelt. Und was gerade alles so in der Mache ist und uns allen als Zukunft versprochen wird - mal mehr, mal weniger in Reichweite. Aber einer der größten Kämpfe, neben Glasfaser, 5G und den Platz 1 der weltweiten Mobilfunkhersteller tobt um das Thema selbstfahrende Autos. Hier hat Apple, wohl bestrebt, gleich ein eigenes Auto zu erfinden, den Anschluss verpasst - obwohl die hauseigene Software für seinen Algorithmus zur Erkennung kurzfristig sehr gelobt wurde. Also, was tun, wenn man doch ganz schnell ganz oben mitspielen will? Na klar, erst mal die Statistik fälschääääh, anpassen...
iCar or no iCar - die Frage stellt sich aktuell nicht - eher, wie Apple "Disengagements" seiner Software zählt... das ist nicht so ganz unwichtig für die Zukunft! // Bildquelle: iphoneitalia.com
Benchmark ist hier aktuell immer noch die Google- bzw. Alphabet-Tochter Waymo. Hier sind, laut neuesten Zahlen, die die Firma an das California Department of Motor Vehicles berichtet hat, "nur" alle 17.850 zurückgelegten Kilometern ein Eingreifen des Fahrers nötig. Auf Platz zwei folgt aktuell GM Cruise mit etwas unter der Hälfte von Waymo, nämlich 8.330 Kilometern.
Immerhin hat Apple, das den Trend doch, aus welchen Gründen auch immer, verschlafen hat, für sich den dritten Platz erkämpft. Und in diesem Kontext wird es jetzt "haarig".
Die ersten vorgelegten Zahlen zeigen eindeutig, dass eine hohe Quote von menschlichen Eingriffen statt gefunden hat - was Apple nun veranlasst, die zu Grunde liegende Zählweise zu ändern. Dazu muss man wissen, dass die Apple Flotte über 50 SUVs von Lexus (wie auch Waymo) verfügt und dass diese ca. 130.000 Kilometer (Zeitraum April 2017-November 2018) zurück gelegt hatten - weit weniger als die Nummer 1, Waymo und ebenso die Nummer 2 GM.
Aber nun zu den eingereichten Zahlen: Apple hat 76.500 Disengagements berichtet. In dieser Zahl stecken alle menschlichen Eingriffe des Fahrers während der autonome Fahrmodus aktiviert ist. 130.000 Kilometer durch 76.500 Eingriffe IST GLEICH eine erzwungene Übernahme durch den Mensch alle 1.7 Kilometer!
Etwas mehr Details hat Apple noch berichtet: in "nur" 36.000 Fällen habe sich die Software deaktiviert, was z.B. auf Grund eines Software-Fehlers oder, salopp gesagt, eines "Orientierungsfehlers" oder fehlerhafter Rückmeldung eines Sensors passieren kann. 40.000 Mal hat aber nachweislich der Mensch eingegriffen, sei es aus eigenem Ermessen oder nach einer Vorgabe - schade, hier vermisse ich weitere Details, die leider nicht aus dem Bericht ersichtlich sind.
Auch darf man nicht vergessen zu erwähnen, dass nur einer eine ähnlich schlechte Qualität seiner Software an den Tag legt, und hier Tests bereits einen Todesfall gefordert hatten. Ja, genau: UBER.
Also, nochmal zusammen gefasst: Apple: alle 1.7 Kilometer.
GM Cruise: alle 8.330 Kilometer.
Waymo: alle 17.850 Kilometer.
Somit trennt Apple aktuell ein Faktor 10.500 vom aktuellen Platzhirsch Waymo!
Aber Apple wäre ja nicht Apple, wenn es das schon gewesen wäre! Nein, da Apple aktuell nun mal, neben UBER, die wohl wieder testen oder kurz davor stehen, wieder autonom zu fahren, ziemlich bescheiden da steht, was liegt näher, als seine eigene Zählweise der "Incidents" zu ändern? Genau - nicht, außer die Zählweise zu ändern!
Begründung: die eigenen Zahlen würden zu häufiges Eingreifen des menschlichen Fahrers beinhalten. Daher hat Apple im Juli 2018 die Erfassung geändert und erfasse ab sofort nur noch "important disengagements", also wirklich wichtige Deaktivierungen. Und diese müssen aber mit Sicherheit oder Verkehrsregelverletzungen einher gehen, da sie sonst ebenfalls intern nicht gewertet werden.
Ausgelegt auf die neue Apple-Auslegung hat der Konzern danach 90.000 Kilometer mit "nu Folge direkt herunterladen
6 Minuten
So schnell verlieren vernetzte Geräte Funktionen - heute: die (vormals withings) jetzt Nokia (jetzt wieder withings) Body Cardio Waage - und die fehlende Funktion!
Schöne neue Online-Welt. Egal welches Gerät, wenn es denn online ist, bekommt es immer die neuesten Updates und auch Firmwares. Das ist in Summe praktisch - hat aber auch den Haken, dass ab und an auch mal eine Funktion wieder entfernt werden muss. Das ist umso ärgerlicher, wenn der Kauf genau wegen dieser Funktion erfolgte. Und, wie sieht es denn un aus, wenn das neue Nachfolgeprodukt diese Funktion plötzlich wieder mitbringt? Nun, da es sich hier um withings handelt, mache ich mir erst mal NULL Hoffnungen!
[caption id="attachment_1715" align="alignnone" width="1171"] Pulswellengeschwindigkeit - und nokia als neuer Inhaber musste die Funktion ferngesteuert zurück ziehen / Quelle: amazon.de Produktbeschreibung[/caption]
Kurz zur Einordnung: withings ist ein französischer Hersteller, der die erste Twitter-WiFi-Waage auf den Markt gebracht hat. Und diese weiter und weiter entwickelt hat, zu dem Modell Body Cardio, um die es mir hier geht.
Die Waage ist komplett und einfach ins heimische WiFi zu integrieren und zieht sich dann sämtliche Updates und Firmware-Neuerungen automatisch in den Zeiten, in denen sie Leerlauf hat. Das ist unproblematisch, da der verbaute interne Akku ganz einfach über ein Standard-USB-Kabel aufgeladen werden kann. Und, nebenbei gesagt: der Akku hat eine verdammt gute Laufzeit!
Was aber nun, wenn withings plötzlich beschließt, ein Verkauf wäre sinnvoll? Nun, ich habe das positiv gesehen, erst recht als raus kam, dass nokia der Käufer sein wird. Schließlich war die Android App eine Qual, was ich in meinem Blog auch des öfteren und ausführlichst diskutiert habe - und ebenso mit einem absolut unfähigen Kundendienst.
Also, nokia kauft withings. Klasse! Endlich jemand, der auch das mit 80% Marktanteil gegenüber Apple's knappen plusminus 20% mal verstanden hat, und die Entwicklung entsprechend gerade zieht und endlich eine verdammt geile-fehlerfreie Android App zur Verfügung stellt.
Aber was hilft das alles, wenn der dilettantische Laden, den du aufkaufst, auch die letzte Hardware vermurkst hat - bzw. übersehen hat, dass ein CE-Zeichen für technisch-funkende Geräte nun mal nicht ein nettes Logo auf optionaler Basis ist, sondern Zulassungspflicht? Und für medizinische Geräte weitaus härtere Anforderungen gelten, als das bisschen Schrittzählerzeugs, dass withings sonst noch im Angebot hatte?
Nun denn, es erwische nokia nach der Übernahme wohl ebenso eiskalt wie uns Kunden, die plötzlich an der Waage das Top-Feature, die Pulswellengeschwindigkeitsmessung per Fernupdate verlieren sollten.
Nun gut, nokia räumte jedem nun 30 Tage Rückgaberecht ein - aber da es keine andere Waage mit der Funktion gibt, warum zurück geben und dann gar keine Twitter-Waage mehr haben? Ihr versteht schon, wie ich das meine...
Also: morgens nun noch Pulswellenmessung bekommen - abends war die dann weg. Scheiße! Aber, wie man es eben von withings gewohnt war. Schade nur, dass nokia sich - wahrscheinlich nur hinter den Kulissen - nie offiziell um ein Zurückbringen der Funktion gekümmert hat... und dann: nächster Supergau: withings kauft sich von nokia wieder zurück.
Und mit dem ersten App-Update w Folge direkt herunterladen
Schöne neue Online-Welt. Egal welches Gerät, wenn es denn online ist, bekommt es immer die neuesten Updates und auch Firmwares. Das ist in Summe praktisch - hat aber auch den Haken, dass ab und an auch mal eine Funktion wieder entfernt werden muss. Das ist umso ärgerlicher, wenn der Kauf genau wegen dieser Funktion erfolgte. Und, wie sieht es denn un aus, wenn das neue Nachfolgeprodukt diese Funktion plötzlich wieder mitbringt? Nun, da es sich hier um withings handelt, mache ich mir erst mal NULL Hoffnungen!
[caption id="attachment_1715" align="alignnone" width="1171"] Pulswellengeschwindigkeit - und nokia als neuer Inhaber musste die Funktion ferngesteuert zurück ziehen / Quelle: amazon.de Produktbeschreibung[/caption]
Kurz zur Einordnung: withings ist ein französischer Hersteller, der die erste Twitter-WiFi-Waage auf den Markt gebracht hat. Und diese weiter und weiter entwickelt hat, zu dem Modell Body Cardio, um die es mir hier geht.
Die Waage ist komplett und einfach ins heimische WiFi zu integrieren und zieht sich dann sämtliche Updates und Firmware-Neuerungen automatisch in den Zeiten, in denen sie Leerlauf hat. Das ist unproblematisch, da der verbaute interne Akku ganz einfach über ein Standard-USB-Kabel aufgeladen werden kann. Und, nebenbei gesagt: der Akku hat eine verdammt gute Laufzeit!
Was aber nun, wenn withings plötzlich beschließt, ein Verkauf wäre sinnvoll? Nun, ich habe das positiv gesehen, erst recht als raus kam, dass nokia der Käufer sein wird. Schließlich war die Android App eine Qual, was ich in meinem Blog auch des öfteren und ausführlichst diskutiert habe - und ebenso mit einem absolut unfähigen Kundendienst.
Also, nokia kauft withings. Klasse! Endlich jemand, der auch das mit 80% Marktanteil gegenüber Apple's knappen plusminus 20% mal verstanden hat, und die Entwicklung entsprechend gerade zieht und endlich eine verdammt geile-fehlerfreie Android App zur Verfügung stellt.
Aber was hilft das alles, wenn der dilettantische Laden, den du aufkaufst, auch die letzte Hardware vermurkst hat - bzw. übersehen hat, dass ein CE-Zeichen für technisch-funkende Geräte nun mal nicht ein nettes Logo auf optionaler Basis ist, sondern Zulassungspflicht? Und für medizinische Geräte weitaus härtere Anforderungen gelten, als das bisschen Schrittzählerzeugs, dass withings sonst noch im Angebot hatte?
Nun denn, es erwische nokia nach der Übernahme wohl ebenso eiskalt wie uns Kunden, die plötzlich an der Waage das Top-Feature, die Pulswellengeschwindigkeitsmessung per Fernupdate verlieren sollten.
Nun gut, nokia räumte jedem nun 30 Tage Rückgaberecht ein - aber da es keine andere Waage mit der Funktion gibt, warum zurück geben und dann gar keine Twitter-Waage mehr haben? Ihr versteht schon, wie ich das meine...
Also: morgens nun noch Pulswellenmessung bekommen - abends war die dann weg. Scheiße! Aber, wie man es eben von withings gewohnt war. Schade nur, dass nokia sich - wahrscheinlich nur hinter den Kulissen - nie offiziell um ein Zurückbringen der Funktion gekümmert hat... und dann: nächster Supergau: withings kauft sich von nokia wieder zurück.
Und mit dem ersten App-Update w Folge direkt herunterladen
6 Minuten
ADA - Das Magazin... gibt es das wirklich?
ADA? Schon mal gehört? Magazin der Wirtschaftswoche? Mit PodCast? Und angeblich schon mit Newsletter? Und einer Webseite, auf der man ein Testheft bestellen kann? Volles Programm eben. Aber dann: November 2018, meine Abo-Odyssee beginnt..!
[caption id="attachment_1711" align="aligncenter" width="350"] Auszug von der Verlagswebseite für Ausgabe zwei, die man tatsächlich schon gesehen hat... / Quelle: https://join-ada.com/magazin[/caption]
Ja ja, ich gebe es zu. Ich habe einen gewissen Faible für Erstausgaben. Jetzt natürlich nicht plan- und ziellos, aber als ich mitbekommen habe, dass die WiWo, die liebe Wirtschaftswoche, mit einem Zukunftsmagazin auf den Markt kommt, hielt mich nicht mehr viel zurück.
Mein lokaler Handel hatte wahlweise noch nichts davon gehört oder war noch nicht beliefert worden. Also beschloss ich irgendwann, direkt beim Verlag mit meiner Bestellung zu landen. Und das ging, auch wenn die Webseite kurz nach Veröffentlichung noch sehr rudimentär wirkte, mit Adresseingabe und Mausklick. 5€, ja, das ist es mir wert!
Und schon kam die Bestätigungsmail - mit dem Hinweis, dass ich nach Erhalt des Heftes ohne Reaktion in ein Abo rutsche. Also, Notice to self: Kündigung zurück schicken. Lieber gleich machen, dann kann man es nicht vergessen.
Nun ging das Warten los - und nichts passierte. Das Magazin war doch schon auf dem Markt, ich startete eine Recherche im Netz ein paar Wochen später. Meine Kündigungsmail war auch noch nicht beantwortet, also lohnte sich eine Mail an den Aboservice nun zweifach: Ich kündige, was ich immer noch nicht bekommen habe. Wieder keine Antwort.
Wochen später, eine Verlagsmail: Die Nachfrage war größer als erwartet, aber mein Heft eins sollte ich in wenigen Tagen (oder stand da auch Wochen) in meinem Briefkasten finden.
Nun gut, der Verlag WEIß also, dass ich nicht kündigen kann, was ich nicht bekommen habe, somit keine Abo-Panik - da immer noch keine Kündigungsbestätigung da war.
Die kam wieder ein paar Wochen später. Und man bedauere sehr, dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe. Ob ich kurz Bescheid geben könne, wieso. Wieso? WIRKLICH- WIESO??? Weil bald Weihnachten ist und ich immer noch keine Erstausgabe habe, ihr Spacken! Tut doch nicht so, ich kann die Verschwörung quasi bis hier her RIECHEN!
Und so wurde es Neujahr, und endlich kam - erneut - meine Kündigungsbestätigung. Anderer Name, gleicher Absender. Was wollte das Magazin gleich noch mal? Technik? Zukunft? Zukunftstechnik? Ich würde erst mal nen Hunni in ne Excel-Lizenz investieren, anscheinend wird hier, ganz agil, auf PostIts am Glasfenster notiert, was noch offen ist und was nicht - nur leider ohne Bearbeiter...
Dann wieder eine Mail. Man bedauere, aber... das mit der Lieferung verschiebt sich noch ein wenig... aber in ein paar Wochen... ja, danke, das habe ich doch schon mal irgendwo gehört!
Am nächsten Tag griff ich mir das Magazin aus einem Zeitschriftenständer an einem Empfang, an dem ich auf meinen Gesprächspartner wartete. "Können'se mitnehmen, det will hier kener!" - gesagt, getan.
Gut, meine ausgesprochene Kündigung bereue ich nicht - es hatte schon zwei, drei spannende Artikel, aber jetzt nichts, was ich im Abo lesen will... was an sich eh nicht geklappt hätte... sage ich jetzt mal ganz böse so...
Mittlerweile weiß ich auch mehr, allerdings NICHT vom Verlag selbst...:
[caption id="attachment_1712" align="aligncenter" width="491"] ada verteilte sich dann auf Events zu sehr, keine Hefte für (Probe-)Abonnenten / Quelle: http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?nr=130249&Medien[/caption]
Schon lustig, dass 100.000 Hefte durch die Beilage in der Wirtschaftswoche und weitere "spezifische Events" aufgebraucht war, während man mir - schriftlich - immer noch ein bisschen Wartezeit verkaufen wollte.
Spannend ist auch die Aussa Folge direkt herunterladen
ADA? Schon mal gehört? Magazin der Wirtschaftswoche? Mit PodCast? Und angeblich schon mit Newsletter? Und einer Webseite, auf der man ein Testheft bestellen kann? Volles Programm eben. Aber dann: November 2018, meine Abo-Odyssee beginnt..!
[caption id="attachment_1711" align="aligncenter" width="350"] Auszug von der Verlagswebseite für Ausgabe zwei, die man tatsächlich schon gesehen hat... / Quelle: https://join-ada.com/magazin[/caption]
Ja ja, ich gebe es zu. Ich habe einen gewissen Faible für Erstausgaben. Jetzt natürlich nicht plan- und ziellos, aber als ich mitbekommen habe, dass die WiWo, die liebe Wirtschaftswoche, mit einem Zukunftsmagazin auf den Markt kommt, hielt mich nicht mehr viel zurück.
Mein lokaler Handel hatte wahlweise noch nichts davon gehört oder war noch nicht beliefert worden. Also beschloss ich irgendwann, direkt beim Verlag mit meiner Bestellung zu landen. Und das ging, auch wenn die Webseite kurz nach Veröffentlichung noch sehr rudimentär wirkte, mit Adresseingabe und Mausklick. 5€, ja, das ist es mir wert!
Und schon kam die Bestätigungsmail - mit dem Hinweis, dass ich nach Erhalt des Heftes ohne Reaktion in ein Abo rutsche. Also, Notice to self: Kündigung zurück schicken. Lieber gleich machen, dann kann man es nicht vergessen.
Nun ging das Warten los - und nichts passierte. Das Magazin war doch schon auf dem Markt, ich startete eine Recherche im Netz ein paar Wochen später. Meine Kündigungsmail war auch noch nicht beantwortet, also lohnte sich eine Mail an den Aboservice nun zweifach: Ich kündige, was ich immer noch nicht bekommen habe. Wieder keine Antwort.
Wochen später, eine Verlagsmail: Die Nachfrage war größer als erwartet, aber mein Heft eins sollte ich in wenigen Tagen (oder stand da auch Wochen) in meinem Briefkasten finden.
Nun gut, der Verlag WEIß also, dass ich nicht kündigen kann, was ich nicht bekommen habe, somit keine Abo-Panik - da immer noch keine Kündigungsbestätigung da war.
Die kam wieder ein paar Wochen später. Und man bedauere sehr, dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe. Ob ich kurz Bescheid geben könne, wieso. Wieso? WIRKLICH- WIESO??? Weil bald Weihnachten ist und ich immer noch keine Erstausgabe habe, ihr Spacken! Tut doch nicht so, ich kann die Verschwörung quasi bis hier her RIECHEN!
Und so wurde es Neujahr, und endlich kam - erneut - meine Kündigungsbestätigung. Anderer Name, gleicher Absender. Was wollte das Magazin gleich noch mal? Technik? Zukunft? Zukunftstechnik? Ich würde erst mal nen Hunni in ne Excel-Lizenz investieren, anscheinend wird hier, ganz agil, auf PostIts am Glasfenster notiert, was noch offen ist und was nicht - nur leider ohne Bearbeiter...
Dann wieder eine Mail. Man bedauere, aber... das mit der Lieferung verschiebt sich noch ein wenig... aber in ein paar Wochen... ja, danke, das habe ich doch schon mal irgendwo gehört!
Am nächsten Tag griff ich mir das Magazin aus einem Zeitschriftenständer an einem Empfang, an dem ich auf meinen Gesprächspartner wartete. "Können'se mitnehmen, det will hier kener!" - gesagt, getan.
Gut, meine ausgesprochene Kündigung bereue ich nicht - es hatte schon zwei, drei spannende Artikel, aber jetzt nichts, was ich im Abo lesen will... was an sich eh nicht geklappt hätte... sage ich jetzt mal ganz böse so...
Mittlerweile weiß ich auch mehr, allerdings NICHT vom Verlag selbst...:
[caption id="attachment_1712" align="aligncenter" width="491"] ada verteilte sich dann auf Events zu sehr, keine Hefte für (Probe-)Abonnenten / Quelle: http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?nr=130249&Medien[/caption]
Schon lustig, dass 100.000 Hefte durch die Beilage in der Wirtschaftswoche und weitere "spezifische Events" aufgebraucht war, während man mir - schriftlich - immer noch ein bisschen Wartezeit verkaufen wollte.
Spannend ist auch die Aussa Folge direkt herunterladen
32 Minuten
"Sven sagt der PodCast": Mein Gastinterview mit Sven Becker zum Thema "Google und Apple Pay" und wie es in der Praxis läuft
Ich war vor zwei Wochen bei meinem geschätzten PodCast-Kollegen Sven Becker in seinem PodCast "Sven sagt der Podcast" zu Gast und wurde zu meinen Erfahrungen mit Google Pay und einer Einschätzung mit dem doch noch recht jungen, aber schon zahlreiche Rekorde schlagenden Apple Pay, zu Gast.
[caption id="attachment_1694" align="alignnone" width="862"] PodCast-Interview und Gespräch mit Sven Becker zu "Apple und Google Pay" / Bildquelle: Tales Untold Media[/caption]
Wir hatten eine muntere Diskussion über den Frühstart von Google, dem Nachzügler Apple, der mittlerweile völlig unbeachtet von Google hier die Führungsrolle übernommen hat und die Möglichkeiten im In- und Ausland den Dienst zu nutzen... und vieles mehr, inklusive einem Ausblick in die Zukunft - nicht nur von Google Pay, sondern auch einer persönlichen Einschätzung, was geht und was nicht gehen wird...
Und jetzt ohne weitere Spoiler, das von Sven mir zur Verfügung gestellte Interview! Ich hoffe, ihr bringt ein wenig Zeit mit...!
(Und es gibt keinen Begleit-Text oder Shownotes dazu! Sorry dafür! Das ist der Nachteil von Live-Aufnahmen in einem Take!)
Nun denn, hoffentlich konnten wir, wenn ihr bisher noch gezögert habt, ein paar Eurer Bedenken zerstreuen - und Euch, die passende Bank im Hintergrund bei beiden Diensten voraus gesetzt, nun zum Start in die schöne digitale Bezahl-Welt animieren.
Sven bringt jeweils an den Wochenenden wöchentlich seinen Podcast heraus, zu finden ist dieser über Soundcloud oder direkt zum Abonnieren bei itunes. Und, da ihr das hier wahlweise lest oder hört, kennt ihr meinen Blog ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com und den zugehörigen PodCast, den ihr über itunes, Spotify oder direkt in meinem Blog hören könnt, wohl auch schon.
Und zum Schluss, ein Spoiler: sicherlich wird es hin und wieder eine "Koproduktion" zwischen Sven und mir geben - also: schnell unsere PodCasts abonnieren und nichts mehr verpassen!
Schönes Wochenende Euch!
Meinen PodCast abonnieren: | direkt | iTunes | Spotify |
Folge direkt herunterladen
Ich war vor zwei Wochen bei meinem geschätzten PodCast-Kollegen Sven Becker in seinem PodCast "Sven sagt der Podcast" zu Gast und wurde zu meinen Erfahrungen mit Google Pay und einer Einschätzung mit dem doch noch recht jungen, aber schon zahlreiche Rekorde schlagenden Apple Pay, zu Gast.
[caption id="attachment_1694" align="alignnone" width="862"] PodCast-Interview und Gespräch mit Sven Becker zu "Apple und Google Pay" / Bildquelle: Tales Untold Media[/caption]
Wir hatten eine muntere Diskussion über den Frühstart von Google, dem Nachzügler Apple, der mittlerweile völlig unbeachtet von Google hier die Führungsrolle übernommen hat und die Möglichkeiten im In- und Ausland den Dienst zu nutzen... und vieles mehr, inklusive einem Ausblick in die Zukunft - nicht nur von Google Pay, sondern auch einer persönlichen Einschätzung, was geht und was nicht gehen wird...
Und jetzt ohne weitere Spoiler, das von Sven mir zur Verfügung gestellte Interview! Ich hoffe, ihr bringt ein wenig Zeit mit...!
(Und es gibt keinen Begleit-Text oder Shownotes dazu! Sorry dafür! Das ist der Nachteil von Live-Aufnahmen in einem Take!)
Nun denn, hoffentlich konnten wir, wenn ihr bisher noch gezögert habt, ein paar Eurer Bedenken zerstreuen - und Euch, die passende Bank im Hintergrund bei beiden Diensten voraus gesetzt, nun zum Start in die schöne digitale Bezahl-Welt animieren.
Sven bringt jeweils an den Wochenenden wöchentlich seinen Podcast heraus, zu finden ist dieser über Soundcloud oder direkt zum Abonnieren bei itunes. Und, da ihr das hier wahlweise lest oder hört, kennt ihr meinen Blog ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com und den zugehörigen PodCast, den ihr über itunes, Spotify oder direkt in meinem Blog hören könnt, wohl auch schon.
Und zum Schluss, ein Spoiler: sicherlich wird es hin und wieder eine "Koproduktion" zwischen Sven und mir geben - also: schnell unsere PodCasts abonnieren und nichts mehr verpassen!
Schönes Wochenende Euch!
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5 Minuten
Müller Licht "Tint" bei Aldi zum Kampfpreis? Sollen das Reste sein oder taugt das was?
Unfassbar. Nach Philips, Ikea und vielen weiteren kommt nun auch Aldi Süd um die Ecke, und steigt in das Business mit steuerbaren Heimgeräten ein. Verkauft werden die von Müller Licht produzierten Leuchtmittel mit Namen "Tint" in E27 und GU10 sowie E14 Form. Preislich sind sie ein Hit, wenn man Philips als Benchmark nimmt, glatt die Hälfte. Und von der Qualität und der Leuchtkraft? Ein erster Testbericht nach zwei Wochen Müller Licht in meinem Flur!
[caption id="attachment_1690" align="aligncenter" width="409"]
Starter-Set "Tint" von Müller Licht bei Aldi Süd (teilweise noch erhältlich!) für 29,95€ / Quelle: aldi-sued.de
Die Sets kamen bei Aldi, was wäre es denn auch sonst, zu Preisen raus, die NOCH günstiger waren, als bei Müller Licht selbst zu kaufen. Das nur am Rande, hier die Preise: das Starter Set mit Fernbedienung und einer E14 oder E27 Birne liegt bei knapp 30 Euro, die E14/E27/GU10-LEDs alleine liegen bei 20 Euro für die farbige und bei 14 Euro je Stück für die reinweiße Variante.
Ich hab die Preise von Ikea jetzt nicht im Kopf, aber im Vergleich zu Philips sind die Birnen somit minimal 50% günstiger. ABER: obwohl sie ebenfalls den ZigBee-Funkstandard zur Steuerung verwenden, können sie nicht über die Philips-Bridge gekoppelt werden!
Das heißt: ihr braucht hierfür eine "freie" (nicht Philips-)Zigbee-Bridge, wie z.B. einen Raspi mit Modul oder einfach ein amazon Echo Plus, mit eingebauter Bridge.
Nun wird es kurz haarig: bei einem Starterkit MIT Fernbedienung ist die Lampe an die Remote gebunden und muss, bevor ihr sie mit Eurer Bridge verbinden könnt, erst resettet werden. Das ist allerdings in beiliegender Anleitung beschrieben und einfach machbar... was mir bei den Philips-Leuchtmitteln, auch mit Hilfe des Supports und ungefähr drei verschiedenen und sich widersprechenden Anleitungen bis heute noch nicht gelungen ist.
Sonst ist es ganz einfach: Licht anmachen, Suche starten - und das neue Gerät hinzufügen, mit Namen versehen - und schon kann es gesteuert werden. Bei Alexa per Sprachbefehl, bei allen anderen Lösungen über die Hard-/Software/App, die ihr auch sonst benutzt - nehme ich an...
Ich kann jetzt nur für die mehrfarbige E27-Birne sprechen, für den Strahler und die kleine E14-Fassung habe ich nur im Netz gelesen, dass sie von der Helligkeit und der Farbmischung zwar mit 16,7 Millionen möglichen Farben weit mehr können, als die vergleichbare Philips-Lampe, aber ein wenig "dunkler" leuchtet. Für die reinweißen Lampen kann ich mich an keinen Test erinnern, aber Google ist hier sicherlich Euer bester Freund!
Die Tint E27 reagiert über mein Echo Plus viel schneller als die Philips über deren Bridge, die ich auch über amazon Echo steuere. Im persönlichen Vergleich ist die Helligkeit besser im Weißlicht-Modus als die Philips. Auch die Farben, die sich größtenteils zuverlässiger und freier steuern lassen, als die vorgegebenen Sets der Philips-Birne, haben mehr Brillanz als das von mir zu Vergleichszwecken aus der Schublade gezogene niederländische Pendant.
Ich bereue den Kauf für 20 Euro keine Sekunde. Die Lampe war in Sekunden mit dem Echo Plus verbunden, schnell in der zugehörigen App umbenannt und ab dieser Sekunde Sprachbefehl-bereit. Sie reagiert schnell und direkt, spendet helles klares Licht und brillante Farben.
Bei meinem Aldi standen letzte Woche immer noch mehrere Lampen herum, vielleicht, wenn ich jetzt Euer Interesse wecken konnte, habt ihr in Eurem auch Glück, und könnt Euch ein Testobjekt besorgen. Aber: wenn ihr kein Starterset bekommt, müsst ihr ZigBee-Steuerung ermöglichen - sonst ist die Lampe nur eine LED-Glühbirne, die mit einem Schalter an der Wand an und aus geht und weißes Licht spendet - und dafür ist Folge direkt herunterladen
Unfassbar. Nach Philips, Ikea und vielen weiteren kommt nun auch Aldi Süd um die Ecke, und steigt in das Business mit steuerbaren Heimgeräten ein. Verkauft werden die von Müller Licht produzierten Leuchtmittel mit Namen "Tint" in E27 und GU10 sowie E14 Form. Preislich sind sie ein Hit, wenn man Philips als Benchmark nimmt, glatt die Hälfte. Und von der Qualität und der Leuchtkraft? Ein erster Testbericht nach zwei Wochen Müller Licht in meinem Flur!
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Starter-Set "Tint" von Müller Licht bei Aldi Süd (teilweise noch erhältlich!) für 29,95€ / Quelle: aldi-sued.de
Die Sets kamen bei Aldi, was wäre es denn auch sonst, zu Preisen raus, die NOCH günstiger waren, als bei Müller Licht selbst zu kaufen. Das nur am Rande, hier die Preise: das Starter Set mit Fernbedienung und einer E14 oder E27 Birne liegt bei knapp 30 Euro, die E14/E27/GU10-LEDs alleine liegen bei 20 Euro für die farbige und bei 14 Euro je Stück für die reinweiße Variante.
Ich hab die Preise von Ikea jetzt nicht im Kopf, aber im Vergleich zu Philips sind die Birnen somit minimal 50% günstiger. ABER: obwohl sie ebenfalls den ZigBee-Funkstandard zur Steuerung verwenden, können sie nicht über die Philips-Bridge gekoppelt werden!
Das heißt: ihr braucht hierfür eine "freie" (nicht Philips-)Zigbee-Bridge, wie z.B. einen Raspi mit Modul oder einfach ein amazon Echo Plus, mit eingebauter Bridge.
Nun wird es kurz haarig: bei einem Starterkit MIT Fernbedienung ist die Lampe an die Remote gebunden und muss, bevor ihr sie mit Eurer Bridge verbinden könnt, erst resettet werden. Das ist allerdings in beiliegender Anleitung beschrieben und einfach machbar... was mir bei den Philips-Leuchtmitteln, auch mit Hilfe des Supports und ungefähr drei verschiedenen und sich widersprechenden Anleitungen bis heute noch nicht gelungen ist.
Sonst ist es ganz einfach: Licht anmachen, Suche starten - und das neue Gerät hinzufügen, mit Namen versehen - und schon kann es gesteuert werden. Bei Alexa per Sprachbefehl, bei allen anderen Lösungen über die Hard-/Software/App, die ihr auch sonst benutzt - nehme ich an...
Ich kann jetzt nur für die mehrfarbige E27-Birne sprechen, für den Strahler und die kleine E14-Fassung habe ich nur im Netz gelesen, dass sie von der Helligkeit und der Farbmischung zwar mit 16,7 Millionen möglichen Farben weit mehr können, als die vergleichbare Philips-Lampe, aber ein wenig "dunkler" leuchtet. Für die reinweißen Lampen kann ich mich an keinen Test erinnern, aber Google ist hier sicherlich Euer bester Freund!
Die Tint E27 reagiert über mein Echo Plus viel schneller als die Philips über deren Bridge, die ich auch über amazon Echo steuere. Im persönlichen Vergleich ist die Helligkeit besser im Weißlicht-Modus als die Philips. Auch die Farben, die sich größtenteils zuverlässiger und freier steuern lassen, als die vorgegebenen Sets der Philips-Birne, haben mehr Brillanz als das von mir zu Vergleichszwecken aus der Schublade gezogene niederländische Pendant.
Ich bereue den Kauf für 20 Euro keine Sekunde. Die Lampe war in Sekunden mit dem Echo Plus verbunden, schnell in der zugehörigen App umbenannt und ab dieser Sekunde Sprachbefehl-bereit. Sie reagiert schnell und direkt, spendet helles klares Licht und brillante Farben.
Bei meinem Aldi standen letzte Woche immer noch mehrere Lampen herum, vielleicht, wenn ich jetzt Euer Interesse wecken konnte, habt ihr in Eurem auch Glück, und könnt Euch ein Testobjekt besorgen. Aber: wenn ihr kein Starterset bekommt, müsst ihr ZigBee-Steuerung ermöglichen - sonst ist die Lampe nur eine LED-Glühbirne, die mit einem Schalter an der Wand an und aus geht und weißes Licht spendet - und dafür ist Folge direkt herunterladen
6 Minuten
Wirklich? Eine Facebook-App, auf Apple Geräten, für alle Deine Daten, gegen Bezahlung - da geht er hin, der Datenschutz! Endgültig!
Angeblich 20 Dollar für alle Deine persönlichen Daten? Würdest Du das nicht machen? Ach komm, lüg Dir doch nicht selbst in die Tasche! Ich weiß, das hört sich jetzt alles so abwegig an... und so fremd und so wahnsinnig nach SciFi... was aber, wenn ich Dir sage, dass Facebook das in den USA auf iphones tatsächlich macht - und nur aufgeflogen ist, weil sie damit gegen Apple's App-Store-Richtlinien verstoßen?
[caption id="attachment_1680" align="alignleft" width="700"] Facebooks eigener VPN auf iphone - Übertrage ALLES an facebook! // Quelle: Onavo[/caption]
Unfassbar, oder? Oder googlest Du gerade, wie Du Dir die App in Deutschland auch auf Dein iphone installieren kannst?
Wie konnte es soweit kommen: Es gibt ein Tool mit Namen "Onavo Protect". Dahinter versteckte sich ein VPN-Dienst, der mit dem Versprechen, in öffentlichen WiFis ipads und iphones zu sichern und vor Zugriff Dritter zu schützen wirbt. Soweit an sich ja nicht verwerflich, damit werben an sich ja alle VPNs.
Das Projekt selbst war aber wohl von facebook geschaffen und umgesetzt worden - was den Effekt hatte, dass der komplette Datenverkehr der Apple-Geräte über facebook-Server geschickt wurde, was "Sicherheit" per se schon hinfällig werden lässt. Hinzu kommt aber noch, dass facebook sich vorbehalten hat, die umgeleiteten - gerouteten - Daten zu "Analysezwecken" auszuwerten. In diesem Zuge sollen, soviel ist mittlerweile mit Sicherheit zu sagen, auch Display-Aktivitäten und der Datenverbrauch akribisch betrachtet und überwacht worden sein.
Dies wiederum verstieß nun gegen Apple's Richtlinien für Apps im gleichnamigen Store, worauf - und nun gibt es zwei Versionen - Apple die App entfernt hat oder aber facebook sie zurück gezogen hat. Wie auch immer, die App ist über offizielle Kanäle aktuell nicht zu bekommen... und das ist wohl auch besser so. Schließlich ist die Sammelwut von facebook überragend - und es werden im Web auch Daten von nicht-facebook-Nutzern gesammelt und in Profiles zusammen gefasst, so dass Rückschlüsse auf den jeweiligen Nutzer und die mögliche dahinter stehende Person klar definiert werden können. Und all das speichert facebook für uns auf ihren Servern, damit wir uns nicht selber kümmern müssen oder unseren Speicherplatz dafür opfern müssen. Ein schwacher Trost!
Genauso schwach ist die Aussage, mit der facebook Apple zu überzeugen versuchte: Man würde die überwachten Daten nicht zur Entwicklung von facebook-Produkten heran ziehen. Das klingt auf einer Seite plausibel, hat doch facebook außer den Aufkäufen von whatsapp und Instagram kein erfolgreiches Produkt im Portfolio - und wohl auch tatsächlich nichts in der Entwicklung. Andererseits: wer's glaubt, wird selig. Wie wenig sich Zuckerberg um Recht und Gesetz schert, haben wir bei diversen Befragungen zum facebook-Daten-Skandal letztes Jahr bereits erlebt.
So - und jetzt Achtung, Android-Nutzer: Google hat bisher noch NICHT reagiert, die facebook-Datenkraken-App Onavo, die mit angeblicher Sicherheit wirbt, ist aktuell im PlayStore noch immer erhältlich!
[caption id="attachment_1682" align="alignnone" width="713"] Screenshot vom 17.02.2019 // Quelle: Google PlayStore[/caption]
Wirklich spannend ist das Gerücht (ich schreibe BEWUSST Gerücht, weil ich es in einem PodCast aufgeschnappt und bisher nur bei Saturn im online-Magazin TURN ON gefunden habe, aber auch in würde-, wäre-, könnte-Form!), dass Jugendlichen für die Nutzung und damit für die bewusste Überwachung von
"Nutzungsverhalten der auf dem Smartphone installierten AppsAustausch mit anderen Nutzern einer AppAktivitäten im Internet (besuchte Webseiten, Nutzung anderer Online-Dienste)Private Nachrichten in Social Folge direkt herunterladen
Angeblich 20 Dollar für alle Deine persönlichen Daten? Würdest Du das nicht machen? Ach komm, lüg Dir doch nicht selbst in die Tasche! Ich weiß, das hört sich jetzt alles so abwegig an... und so fremd und so wahnsinnig nach SciFi... was aber, wenn ich Dir sage, dass Facebook das in den USA auf iphones tatsächlich macht - und nur aufgeflogen ist, weil sie damit gegen Apple's App-Store-Richtlinien verstoßen?
[caption id="attachment_1680" align="alignleft" width="700"] Facebooks eigener VPN auf iphone - Übertrage ALLES an facebook! // Quelle: Onavo[/caption]
Unfassbar, oder? Oder googlest Du gerade, wie Du Dir die App in Deutschland auch auf Dein iphone installieren kannst?
Wie konnte es soweit kommen: Es gibt ein Tool mit Namen "Onavo Protect". Dahinter versteckte sich ein VPN-Dienst, der mit dem Versprechen, in öffentlichen WiFis ipads und iphones zu sichern und vor Zugriff Dritter zu schützen wirbt. Soweit an sich ja nicht verwerflich, damit werben an sich ja alle VPNs.
Das Projekt selbst war aber wohl von facebook geschaffen und umgesetzt worden - was den Effekt hatte, dass der komplette Datenverkehr der Apple-Geräte über facebook-Server geschickt wurde, was "Sicherheit" per se schon hinfällig werden lässt. Hinzu kommt aber noch, dass facebook sich vorbehalten hat, die umgeleiteten - gerouteten - Daten zu "Analysezwecken" auszuwerten. In diesem Zuge sollen, soviel ist mittlerweile mit Sicherheit zu sagen, auch Display-Aktivitäten und der Datenverbrauch akribisch betrachtet und überwacht worden sein.
Dies wiederum verstieß nun gegen Apple's Richtlinien für Apps im gleichnamigen Store, worauf - und nun gibt es zwei Versionen - Apple die App entfernt hat oder aber facebook sie zurück gezogen hat. Wie auch immer, die App ist über offizielle Kanäle aktuell nicht zu bekommen... und das ist wohl auch besser so. Schließlich ist die Sammelwut von facebook überragend - und es werden im Web auch Daten von nicht-facebook-Nutzern gesammelt und in Profiles zusammen gefasst, so dass Rückschlüsse auf den jeweiligen Nutzer und die mögliche dahinter stehende Person klar definiert werden können. Und all das speichert facebook für uns auf ihren Servern, damit wir uns nicht selber kümmern müssen oder unseren Speicherplatz dafür opfern müssen. Ein schwacher Trost!
Genauso schwach ist die Aussage, mit der facebook Apple zu überzeugen versuchte: Man würde die überwachten Daten nicht zur Entwicklung von facebook-Produkten heran ziehen. Das klingt auf einer Seite plausibel, hat doch facebook außer den Aufkäufen von whatsapp und Instagram kein erfolgreiches Produkt im Portfolio - und wohl auch tatsächlich nichts in der Entwicklung. Andererseits: wer's glaubt, wird selig. Wie wenig sich Zuckerberg um Recht und Gesetz schert, haben wir bei diversen Befragungen zum facebook-Daten-Skandal letztes Jahr bereits erlebt.
So - und jetzt Achtung, Android-Nutzer: Google hat bisher noch NICHT reagiert, die facebook-Datenkraken-App Onavo, die mit angeblicher Sicherheit wirbt, ist aktuell im PlayStore noch immer erhältlich!
[caption id="attachment_1682" align="alignnone" width="713"] Screenshot vom 17.02.2019 // Quelle: Google PlayStore[/caption]
Wirklich spannend ist das Gerücht (ich schreibe BEWUSST Gerücht, weil ich es in einem PodCast aufgeschnappt und bisher nur bei Saturn im online-Magazin TURN ON gefunden habe, aber auch in würde-, wäre-, könnte-Form!), dass Jugendlichen für die Nutzung und damit für die bewusste Überwachung von
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8 Minuten
ICH bin doch nicht schuld, wenn MEIN PASSWORT gehackt wird!
JETZT REICHTS! Der größte Hack der Geschichte veröffentlicht gerade, in diversen Tranchen, Millionen (oder sind es schon Milliarden?) von email-Adressen, Passwörtern, Nutzernamen. Klar, ich habe Euch in meinem letzten BlogPost die heutzutage minimale Anforderung an sichere Passwörter und erschwerende Login-Bedingungen nahe gelegt - aber: das MILLIONEN ZUGANGSDATEN FREI IM NETZ LIEGEN, IST NICHT MEINE/UNSERE SCHULD!!!!!!!!!! WIRKLICH NICHT!!!!!!!!!!!!!einself!!!!!
Collection #1 hätte uns aufschrecken sollen. In den letzten Wochen wurden dreistellige Millionen von email-Adressen und damit verbundene Passwörter offen zum Download im Internet angeboten. Mittlerweile ist mit Collection #5 (oder war es schon #7) und immer noch kein Ende in Sicht.
Klar, ein paar der Zugangsdaten sind hoffentlich veraltet, da sie aus früheren Hacks stammen und nur zusammengefasst wurden. Das absolute Risiko der aktuellen Bereitstellung ist allerdings, dass die Kombinationen so zusammengestellt worden sind, dass man sie vollautomatisiert mit einem Script abrufen und auf der jeweiligen Webseite weiter geben kann - somit lassen sich in Sekunden hunderte von Zugangsdaten auf Echtheit bzw. Funktionalität testen.
Ich hatte in meinem letzten BlogPost zur Nutzung eines Passwort-Managers und der Zwei-Wege-Authentifizierung aufgerufen. Viele machen das bereits, auch schon seit Jahren - aber eben immer noch nicht JEDER!
Aber das ist nur die halbe Miete - und die andere Hälfte prangere ich heute offen und ganz deutlich an: Anbieter, die sich einen DRECK um Datensicherheit kümmern!
Ja, es ist an sich undenkbar, aber es passiert täglich:
Man logt sich bei seinem email-Anbieter ein: und sieht plötzlich Mails, die jemand anderem gehören.
Beim Verwalten seines gemieteten Servers kommt man plötzlich in das root-Verzeichnis und findet im Klartext gespeicherte Login-Passwort-Kombinationen des aktuellen Kundenstamms.
Oder man fordert seine Alexa-Sprachprotokolle ab und erhält neben den eigenen auch fremde Auswertungen - die noch dazu so offen und detailliert vorliegen, dass man auf die andere Person mit Leichtigkeit schließen kann.
Und die Liste der Beispiele könnte noch beliebig weit weiter gehen! Wir erfahren ja immer nur die Sicherheits"brüche", die entweder bei den großen, bekannten und weltumspannenden namhaften Unternehmen passieren oder wenn wieder ganze Listen und Sets von Login-Kombinationen auftreten - oder wenn jemand einen Weg findet, mit Facetime sein Gegenüber zu belauschen, obwohl der noch gar nicht abgehoben hat.
Aber eins ist dem allen immer gemein: ALLE VERSUCHEN IMMER NOCH DIE SICHERHEITSBRÜCHE IM ERSTEN ANLAUF ZU VERTUSCHEN, KLEIN ZU REDEN ODER SCHLICHTWEG ZU VERHEIMLICHEN!
Damit muss endlich Schluss sein! Schlimm genug, dass wir namhaften Anbieter unsere wichtigsten Daten anvertrauen MÜSSEN, um den "kompletten" Service convenient benutzten ZU KÖNNEN!
Um es ganz offen zu sagen: Ich nichts dafür, nein, es IST SCHLICHTWEG NICHT MEIN PROBLEM, wenn mein Anbieter, egal wie er heißt, gehackt wird. Wer meine Kreditkarte dauerhaft speichern will, da ich sonst den Service nicht nutzen kann, hat gefälligst zu HAFTEN, wenn meine Nummer plötzlich im Web steht, der Account gehackt wurde oder sonst irgendwie meine Daten verschwunden sind.
Von uns werden sichere Passwörter verlangt - zu Recht! Und damit loggen wir uns bei immer noch nur "http"-Verbindungen ein? Oder https mit angelaufenen Zertifikaten? Gehts noch?!?
Oder es werden keine Passwörter mit Sonderzeichen akzept Folge direkt herunterladen
JETZT REICHTS! Der größte Hack der Geschichte veröffentlicht gerade, in diversen Tranchen, Millionen (oder sind es schon Milliarden?) von email-Adressen, Passwörtern, Nutzernamen. Klar, ich habe Euch in meinem letzten BlogPost die heutzutage minimale Anforderung an sichere Passwörter und erschwerende Login-Bedingungen nahe gelegt - aber: das MILLIONEN ZUGANGSDATEN FREI IM NETZ LIEGEN, IST NICHT MEINE/UNSERE SCHULD!!!!!!!!!! WIRKLICH NICHT!!!!!!!!!!!!!einself!!!!!
Collection #1 hätte uns aufschrecken sollen. In den letzten Wochen wurden dreistellige Millionen von email-Adressen und damit verbundene Passwörter offen zum Download im Internet angeboten. Mittlerweile ist mit Collection #5 (oder war es schon #7) und immer noch kein Ende in Sicht.
Klar, ein paar der Zugangsdaten sind hoffentlich veraltet, da sie aus früheren Hacks stammen und nur zusammengefasst wurden. Das absolute Risiko der aktuellen Bereitstellung ist allerdings, dass die Kombinationen so zusammengestellt worden sind, dass man sie vollautomatisiert mit einem Script abrufen und auf der jeweiligen Webseite weiter geben kann - somit lassen sich in Sekunden hunderte von Zugangsdaten auf Echtheit bzw. Funktionalität testen.
Ich hatte in meinem letzten BlogPost zur Nutzung eines Passwort-Managers und der Zwei-Wege-Authentifizierung aufgerufen. Viele machen das bereits, auch schon seit Jahren - aber eben immer noch nicht JEDER!
Aber das ist nur die halbe Miete - und die andere Hälfte prangere ich heute offen und ganz deutlich an: Anbieter, die sich einen DRECK um Datensicherheit kümmern!
Ja, es ist an sich undenkbar, aber es passiert täglich:
Man logt sich bei seinem email-Anbieter ein: und sieht plötzlich Mails, die jemand anderem gehören.
Beim Verwalten seines gemieteten Servers kommt man plötzlich in das root-Verzeichnis und findet im Klartext gespeicherte Login-Passwort-Kombinationen des aktuellen Kundenstamms.
Oder man fordert seine Alexa-Sprachprotokolle ab und erhält neben den eigenen auch fremde Auswertungen - die noch dazu so offen und detailliert vorliegen, dass man auf die andere Person mit Leichtigkeit schließen kann.
Und die Liste der Beispiele könnte noch beliebig weit weiter gehen! Wir erfahren ja immer nur die Sicherheits"brüche", die entweder bei den großen, bekannten und weltumspannenden namhaften Unternehmen passieren oder wenn wieder ganze Listen und Sets von Login-Kombinationen auftreten - oder wenn jemand einen Weg findet, mit Facetime sein Gegenüber zu belauschen, obwohl der noch gar nicht abgehoben hat.
Aber eins ist dem allen immer gemein: ALLE VERSUCHEN IMMER NOCH DIE SICHERHEITSBRÜCHE IM ERSTEN ANLAUF ZU VERTUSCHEN, KLEIN ZU REDEN ODER SCHLICHTWEG ZU VERHEIMLICHEN!
Damit muss endlich Schluss sein! Schlimm genug, dass wir namhaften Anbieter unsere wichtigsten Daten anvertrauen MÜSSEN, um den "kompletten" Service convenient benutzten ZU KÖNNEN!
Um es ganz offen zu sagen: Ich nichts dafür, nein, es IST SCHLICHTWEG NICHT MEIN PROBLEM, wenn mein Anbieter, egal wie er heißt, gehackt wird. Wer meine Kreditkarte dauerhaft speichern will, da ich sonst den Service nicht nutzen kann, hat gefälligst zu HAFTEN, wenn meine Nummer plötzlich im Web steht, der Account gehackt wurde oder sonst irgendwie meine Daten verschwunden sind.
Von uns werden sichere Passwörter verlangt - zu Recht! Und damit loggen wir uns bei immer noch nur "http"-Verbindungen ein? Oder https mit angelaufenen Zertifikaten? Gehts noch?!?
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10 Minuten
01.02.2019 - Ändere Dein Passwort-Tag... und? Hast Du's getan?
Alle Jahre wieder ein kleiner nutzloser Tag! Aber der Ändere-Dein-Passwort-Tag ist ein besonders nutzloser! Klar, bevor man es nie macht und auch nie Aufmerksamkeit dafür bekommt, ist ein jährlicher Reminder besser, als gar nichts. Aber: es ändert nichts... JEDER TAG ist Ändere-Dein-Passwort-Tag!
Vor ein paar Tagen war es wieder soweit: duzende Banner im Netz und bei sämtlichen LogIn-Masken erinnerten uns daran, dass heute Tag des zu ändernden Passwortes ist.
Und obwohl, dank einem aktuellen Hack, der wohl auch etliche alte Hacks zusammenfasst, zweistellige GIGABYTE von Usernamen, email-Adressen und Passwörtern im Netz kursieren, ist das Bewusstsein vieler User immer noch nicht angekommen.
Dabei wäre es heute so einfach, von "123456" oder "ficken" als Passwort wegzukommen. Oder billige Ableitungen, die aus "ficken" fickön" machen - Passworter wie diese sind heutzutage binnen Sekunden geknackt, mit der Rechenleistung eines Solar-Rechners der lokalen Bank.
Stellt Euch doch nur mal eine Sekunde vor, jemand kommt, dank Eures unsicheren Passworts und ohne Zwei-Wege-Anmeldung (gleich mehr!) in Eure email. DEINE EMAIL! FREIER ZUGRIFF JEDERZEIT!
Ja ja, ich kann Dich schon hören: ich verschicke und bekomme keine Nacktbilder, was soll da schon so schlimm dran sein?
Nun gut: geh zu amazon. gib Deine email ein und drücke Enter. Und dann klicke auf "Passwort vergessen": und schwupps, bekommt Dein Gast eine Mail, mit der er/sie problemlos Dein Passwort zurück setzten kann... und dann? VOLLER email und VOLLER amazon-Zugriff. Mit ALL DEINEN ZAHLUNGSMITTELN!
Schwupps, eine DHL-Paketbox von einem anderen gehackten Account eingeben - und schon hast Du eine Bestellung bezahlt, die mit Sicherheit nicht nur ein paar Euro kosten wird.
Und weiter? Was hast Du noch? Online-Banking? Klar, Du hast Pin-Tan über SMS, was soll da schief gehen?
Tja - wie wäre es mit einer Lastschrift, nach dem LogIn sieht jeder sofort Deine Kontonummer! Zieh doch einfach 50 oder 100 Euro ein. Ein verschmerzbarer Verlust? Aber was, wenn dieser jemand das 1000 Mal am Tag macht? Jeweils bei anderen Konten? Oder einfach Deine Anschrift ändert und eine neue Karte mit PIN bestellt?
Auch Dein Handy ist dann nicht mehr sicher: Dank iCloud bei Apple oder dem vergleichbaren Account und Online-Services von Google, ist es ein leichtes, auch hier ein neues Passwort abzufordern: und schwupps: schon liest jemand Deinen Kalender mit, greift auf Deine Cloud zu, kennt Deine Bilder und ist der vollen Übernahme Deiner digitalen Identität zu 95% nahe gekommen.
Und jetzt stelle Dir vor, was passiert, wenn mit dieser einfachen Masche auch Dein Social-Media-Account fällt: Dann bist Du virtuell ganz schnell weg vom Fenster... und jeder wird glauben, das bist alles Du!
Was nun, sprach Zeus?
Wenn Dich das jetzt alles immer noch völlig kalt lässt, kennst Du die nachfolgenden Schritte schon oder Du willst es einfach wissen.
Wenn Du jetzt so ein wenig in ein schlechtes Gewissen bekommst, don't panic! Es ist zwar mal ein Tag Aufwand (je nach Accounts und LogIns), aber dann bist Du sicher!
Schritt 1:
KEIN, und ich meine wirklich kein, Gottverdammtes-noch-so-unbekanntes-LogIn hat eine identische Kombination aus Passwort und Username! Also: Passwörter ändern!Schritt 2:
Sofern wir Dich nicht alle aus Funk und Fernsehen ob Deiner Merkfähigkeiten kennen, schaff Dir einen Passwort-Manager an. Von KeePass als open source bis 1Passw oder LastPass: Er sollte auf Handy, Tablet und Rechner sowie direkt im Web erreichbar sein. Und Dir auch Passwörter generieren!Schritt 3:
Auch ein Passwort-Manager hat einen "Passwort vergessen"-Link. Also: Zwei-Wege-Authentifizierung aktivieren: ÜBERALL, wo möglich, ABER GANZ BESONDERS im Passwort-Manager!
Dafür eine der diversen Code Generatoren Apps für Dein Handy laden (Achtung: hier das Gerä Folge direkt herunterladen
Alle Jahre wieder ein kleiner nutzloser Tag! Aber der Ändere-Dein-Passwort-Tag ist ein besonders nutzloser! Klar, bevor man es nie macht und auch nie Aufmerksamkeit dafür bekommt, ist ein jährlicher Reminder besser, als gar nichts. Aber: es ändert nichts... JEDER TAG ist Ändere-Dein-Passwort-Tag!
Vor ein paar Tagen war es wieder soweit: duzende Banner im Netz und bei sämtlichen LogIn-Masken erinnerten uns daran, dass heute Tag des zu ändernden Passwortes ist.
Und obwohl, dank einem aktuellen Hack, der wohl auch etliche alte Hacks zusammenfasst, zweistellige GIGABYTE von Usernamen, email-Adressen und Passwörtern im Netz kursieren, ist das Bewusstsein vieler User immer noch nicht angekommen.
Dabei wäre es heute so einfach, von "123456" oder "ficken" als Passwort wegzukommen. Oder billige Ableitungen, die aus "ficken" fickön" machen - Passworter wie diese sind heutzutage binnen Sekunden geknackt, mit der Rechenleistung eines Solar-Rechners der lokalen Bank.
Stellt Euch doch nur mal eine Sekunde vor, jemand kommt, dank Eures unsicheren Passworts und ohne Zwei-Wege-Anmeldung (gleich mehr!) in Eure email. DEINE EMAIL! FREIER ZUGRIFF JEDERZEIT!
Ja ja, ich kann Dich schon hören: ich verschicke und bekomme keine Nacktbilder, was soll da schon so schlimm dran sein?
Nun gut: geh zu amazon. gib Deine email ein und drücke Enter. Und dann klicke auf "Passwort vergessen": und schwupps, bekommt Dein Gast eine Mail, mit der er/sie problemlos Dein Passwort zurück setzten kann... und dann? VOLLER email und VOLLER amazon-Zugriff. Mit ALL DEINEN ZAHLUNGSMITTELN!
Schwupps, eine DHL-Paketbox von einem anderen gehackten Account eingeben - und schon hast Du eine Bestellung bezahlt, die mit Sicherheit nicht nur ein paar Euro kosten wird.
Und weiter? Was hast Du noch? Online-Banking? Klar, Du hast Pin-Tan über SMS, was soll da schief gehen?
Tja - wie wäre es mit einer Lastschrift, nach dem LogIn sieht jeder sofort Deine Kontonummer! Zieh doch einfach 50 oder 100 Euro ein. Ein verschmerzbarer Verlust? Aber was, wenn dieser jemand das 1000 Mal am Tag macht? Jeweils bei anderen Konten? Oder einfach Deine Anschrift ändert und eine neue Karte mit PIN bestellt?
Auch Dein Handy ist dann nicht mehr sicher: Dank iCloud bei Apple oder dem vergleichbaren Account und Online-Services von Google, ist es ein leichtes, auch hier ein neues Passwort abzufordern: und schwupps: schon liest jemand Deinen Kalender mit, greift auf Deine Cloud zu, kennt Deine Bilder und ist der vollen Übernahme Deiner digitalen Identität zu 95% nahe gekommen.
Und jetzt stelle Dir vor, was passiert, wenn mit dieser einfachen Masche auch Dein Social-Media-Account fällt: Dann bist Du virtuell ganz schnell weg vom Fenster... und jeder wird glauben, das bist alles Du!
Was nun, sprach Zeus?
Wenn Dich das jetzt alles immer noch völlig kalt lässt, kennst Du die nachfolgenden Schritte schon oder Du willst es einfach wissen.
Wenn Du jetzt so ein wenig in ein schlechtes Gewissen bekommst, don't panic! Es ist zwar mal ein Tag Aufwand (je nach Accounts und LogIns), aber dann bist Du sicher!
Schritt 1:
KEIN, und ich meine wirklich kein, Gottverdammtes-noch-so-unbekanntes-LogIn hat eine identische Kombination aus Passwort und Username! Also: Passwörter ändern!Schritt 2:
Sofern wir Dich nicht alle aus Funk und Fernsehen ob Deiner Merkfähigkeiten kennen, schaff Dir einen Passwort-Manager an. Von KeePass als open source bis 1Passw oder LastPass: Er sollte auf Handy, Tablet und Rechner sowie direkt im Web erreichbar sein. Und Dir auch Passwörter generieren!Schritt 3:
Auch ein Passwort-Manager hat einen "Passwort vergessen"-Link. Also: Zwei-Wege-Authentifizierung aktivieren: ÜBERALL, wo möglich, ABER GANZ BESONDERS im Passwort-Manager!
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Meizu - oder: kein Stecker, keine Buttons, und ja, keine Lautsprecher - es ist ein Handy!
Januar 2019 - Die Mobile World in Barcelona, die Ende Februar beginnt, wirft ihre Schatten voraus. Wir haben nun mehrfach Displays, die sich knicken lassen, und aus einem Tablet ein Handy machen - oder umgekehrt - erlebt. Huawei, oder war es Xiaomi?, möchte auf der Messe ja das erste marktreife Gerät vorstellen, dass auf absehbare Zeit käuflich zu erwerben sein wird. Und sonst? Ach ja... Meizu kommt mit dem ersten absolut "schlitzfreien" Handy... China wird also dieses Jahr die Messe beherrschen!
MEIZU ZERO - keine Knöpfe, keine Buttons, kein Kopfhörer - so sieht es aus! / Quelle: techspot.com
In knapp einem Monat dreht sich in Barcelona alles um "Mobiles": der Mobile World Congress (MWC) öffnet seine Türen. Ich bin sehr gespannt, was neben Falt- und Knick-Handys alles kommen wird, sicherlich wird es in den Tagen vor dem 25.02. wieder zahlreiche Pressekonferenzen geben, so dass die eigentliche Messe vor Eröffnung mit den dann bekannten Highlights bereits vorbei sein wird.
Klar ist auch, dass Huawei sich die Show dieses Jahr nicht stehlen lassen wird... allerdings war ein weitere Chinese bereits schneller, mit einer kleinen Revolution: MEIZU. Und sein Modell: ZERO. Und der Name ist hier wirklich Programm!
Was macht das Zero so besonders: zwei Dinge:
Es ist keine Studie, sondern, wenn wohl auch nie in Deutschland oder gar Europa erhältlich sein wird, ein Gerät, dass nach der Messe zeitnah in den Verkauf gehen wird
undEs ist das ERSTE Handy, dass keine Tasten oder Öffnungen mehr haben wird.
Ja, richtig gehört. Das MEIZU ZERO hat keinen Ein-/Ausschalter mehr. Und auch keine lauter-leiser-Tasten. Und, wobei das bereits überall neuer Trend ist, keine Kopfhörerbuchse mehr. In China gibt es sowieso keine SIM-Karten-Öffnungen mehr, dank verbauter eSims. Auch erledigt.
Damit ist das Gehäuse des Handys komplett geschlossen. Ach ja, ich höre Euch schon sagen: "Steve, was für ein Quatsch! Du vergisst die Lautsprecher!"
Nein! Tue ich nicht - das ZERO hat keine mehr! Ja, wirklich!
Statt dessen nutzt es eine Technik, die Google nutzloserweise für viel Geld gekauft und bis heute noch nicht eingesetzt hat - ich hatte hierzu vor geraumer Zeit einen Blogpost geschrieben, den ich Euch hier nochmals verlinke. Und diese Technik, über das Display-Glas Sound auszugeben, hat nun, ebenfalls als erster mit Marktreife, MEIZU genutzt und umgesetzt!
Wobei... EIN "Loch" hat das Gerät dann doch, da ist MEIZU auch keine bessere Idee eingefallen... und zwar... das Mikrofon!
Dafür soll die Induktionsladetechnik, die eine fehlende USB-Schnittstelle ersetzt, mit einer höheren Wattzahl laden, als bisher irgendwo auf dem Markt erhältlich. Allerdings, und hier ein weiterer Nachteil: kein USB, kein Datentransfer. Wer regelmäßig Daten per Kabel zwischen Gerät und Rechner hin und her schiebt, braucht sich das Gerät gar nicht weiter ansehen.
Man kann das Gerät jetzt als Spinnerei oder teure Marktstudie, die der Konsument letzten Endes bezahlen wird, abtun - aber zwei Sachen sind deutlich zu erkennen:
Es geht noch was im Handymarkt. Hardware-seitig ist noch einiges machbar, erst recht, wenn die eSim, ohne die ganzen Verbraucher-Nachteile, die unsere lieben Netzanbieter aktuell in ihren Zentralen zu ihren Gunsten durchspielen, erst einmal für einen offenen Markt beseitigt sind (man wird ja auch in Deutschland noch träumen dürfen!)
undInnovationen für neue Geräte kommen nicht mehr aus Silicon Valley und benachbarten Städten, die für Suchmaschinen oder Designobst bekannt sind. Auch nicht aus Korea und, ich versuche nicht zu lachen, aus Deutschland oder Europa. Nein: sowohl mit neuester Technik Folge direkt herunterladen
Januar 2019 - Die Mobile World in Barcelona, die Ende Februar beginnt, wirft ihre Schatten voraus. Wir haben nun mehrfach Displays, die sich knicken lassen, und aus einem Tablet ein Handy machen - oder umgekehrt - erlebt. Huawei, oder war es Xiaomi?, möchte auf der Messe ja das erste marktreife Gerät vorstellen, dass auf absehbare Zeit käuflich zu erwerben sein wird. Und sonst? Ach ja... Meizu kommt mit dem ersten absolut "schlitzfreien" Handy... China wird also dieses Jahr die Messe beherrschen!
MEIZU ZERO - keine Knöpfe, keine Buttons, kein Kopfhörer - so sieht es aus! / Quelle: techspot.com
In knapp einem Monat dreht sich in Barcelona alles um "Mobiles": der Mobile World Congress (MWC) öffnet seine Türen. Ich bin sehr gespannt, was neben Falt- und Knick-Handys alles kommen wird, sicherlich wird es in den Tagen vor dem 25.02. wieder zahlreiche Pressekonferenzen geben, so dass die eigentliche Messe vor Eröffnung mit den dann bekannten Highlights bereits vorbei sein wird.
Klar ist auch, dass Huawei sich die Show dieses Jahr nicht stehlen lassen wird... allerdings war ein weitere Chinese bereits schneller, mit einer kleinen Revolution: MEIZU. Und sein Modell: ZERO. Und der Name ist hier wirklich Programm!
Was macht das Zero so besonders: zwei Dinge:
Es ist keine Studie, sondern, wenn wohl auch nie in Deutschland oder gar Europa erhältlich sein wird, ein Gerät, dass nach der Messe zeitnah in den Verkauf gehen wird
undEs ist das ERSTE Handy, dass keine Tasten oder Öffnungen mehr haben wird.
Ja, richtig gehört. Das MEIZU ZERO hat keinen Ein-/Ausschalter mehr. Und auch keine lauter-leiser-Tasten. Und, wobei das bereits überall neuer Trend ist, keine Kopfhörerbuchse mehr. In China gibt es sowieso keine SIM-Karten-Öffnungen mehr, dank verbauter eSims. Auch erledigt.
Damit ist das Gehäuse des Handys komplett geschlossen. Ach ja, ich höre Euch schon sagen: "Steve, was für ein Quatsch! Du vergisst die Lautsprecher!"
Nein! Tue ich nicht - das ZERO hat keine mehr! Ja, wirklich!
Statt dessen nutzt es eine Technik, die Google nutzloserweise für viel Geld gekauft und bis heute noch nicht eingesetzt hat - ich hatte hierzu vor geraumer Zeit einen Blogpost geschrieben, den ich Euch hier nochmals verlinke. Und diese Technik, über das Display-Glas Sound auszugeben, hat nun, ebenfalls als erster mit Marktreife, MEIZU genutzt und umgesetzt!
Wobei... EIN "Loch" hat das Gerät dann doch, da ist MEIZU auch keine bessere Idee eingefallen... und zwar... das Mikrofon!
Dafür soll die Induktionsladetechnik, die eine fehlende USB-Schnittstelle ersetzt, mit einer höheren Wattzahl laden, als bisher irgendwo auf dem Markt erhältlich. Allerdings, und hier ein weiterer Nachteil: kein USB, kein Datentransfer. Wer regelmäßig Daten per Kabel zwischen Gerät und Rechner hin und her schiebt, braucht sich das Gerät gar nicht weiter ansehen.
Man kann das Gerät jetzt als Spinnerei oder teure Marktstudie, die der Konsument letzten Endes bezahlen wird, abtun - aber zwei Sachen sind deutlich zu erkennen:
Es geht noch was im Handymarkt. Hardware-seitig ist noch einiges machbar, erst recht, wenn die eSim, ohne die ganzen Verbraucher-Nachteile, die unsere lieben Netzanbieter aktuell in ihren Zentralen zu ihren Gunsten durchspielen, erst einmal für einen offenen Markt beseitigt sind (man wird ja auch in Deutschland noch träumen dürfen!)
undInnovationen für neue Geräte kommen nicht mehr aus Silicon Valley und benachbarten Städten, die für Suchmaschinen oder Designobst bekannt sind. Auch nicht aus Korea und, ich versuche nicht zu lachen, aus Deutschland oder Europa. Nein: sowohl mit neuester Technik Folge direkt herunterladen
6 Minuten
Endlich eine passende Hülle für Google's Pixel Telefone... von Google selbst!
Für die Google Serie, zumindest die Modelle 2 und 3, gibt es von Google selbst nun endlich passende Schutzhüllen - wahlweise in Stoff oder mit einem individuellen GoogleMaps-Kartenauszug auf der Rückseite. Produziert werden diese in den meisten Fällen noch am Tag der Bestellung in China und dann in rekordverdächtigen vier Werktagen per UPS über Amsterdam nach Europa und an Eure Adresse geliefert. Nur kostet eine Plastikhülle mit 50 Euro nicht zu viel Geld, um eine sinnvolle Anschaffung zu sein?
Das Google Pixel 2 in seiner Google Pixel Maps Schutzhülle... na, wo bin ich?
Das Google Pixel 2 XL macht es Drittanbietern doppel schwer: Finde eine dünne und haltbare Hülle, die für die Rückseite wirklich passgenau ist (machbar!) - und dann noch ein Schutzglas für die gekrümmte Display-Vorderseite (unmöglich!)... und Du bist eine Menge Geld los und hast jede Menge Umtauschkandidaten auf Deinem Tisch liegen.
Aber nun kommt Abhilfe: Google selbst bietet für die 2er- und 3er-Serie der Pixel/Pixel XL eigene Hüllen an. Diverse Farboptionen und zwei Typen: "Stoffcover" oder Plastik. Wobei die Stoffcover mit fixen Farben kommen und fertig. Die aus Plastik sind flexibler - da man, neben diversen Mustern und Farbspielereien, frei aus GoogleMaps einen Kartenausschnitt wählen und auf das Cover (ohne Aufpreis! Wobei - 50€, das ist teuer genug!) drucken lassen kann.
Ab sofort spreche ich nur noch über die Plastik-Cover, die Stoffcover bei Interesse selbst im Google Store checken!
Das Ganze wird mehr oder weniger tagesaktuell in China gefertigt und mit UPS innerhalb von vier Werktagen an Eure Haustür geliefert. Ihr könnt noch wählen, ob das Cover Doppelschicht haben soll oder 10 Euro günstiger sein darf, als schlanker Schutz.
Winkel ungünstig gewählt - die Hülle passt wie angegossen, auch wenn es nicht so aussieht! Endlich eine, die perfekt passt!
Ich habe mit Sicherheit vier oder fünf Hüllen von Drittanbietern zurück geschickt: Zu viel Spiel, keine perfekte Passform oder plötzlich ragt ein Stück der Hülle über eine Taste drüber... unfassbar... und dann angeblich lauter gute Bewertungen bei einem großen bekannten Online-Versender...
Fragt nicht nach den Schutzgläsern für das Display:
KEIN EINZIGES hat gepasst. Am schlimmsten sind "Gläser", die sich als schlechte Kunststoffaufkleber entpuppen... und trotzdem an den abgerundeten Rändern nicht eine Sekunde haften wollen.
Oder Gläser, die zu klein sind und dann die Kamera oder die Sensoren oben verdecken - Zack! Rücksendung!
Und dann: endlich ein passendes. War klar, preislich das teuerste, mit knapp 20 Euro. Aber das Teil war auch nur ok, wenn man ignoriert hat, dass es nicht beidseitig perfekt hält - was dazu führte, dass man irgendwann das Handy aus der Hosentasche zieht - und das Glas nicht mehr drauf ist. Also: Altglasrecycling.
Gut, der Display-Schutz ist weiter offen, aber der Handyschutzhülle ist endlich gelöst... wenn auch zu einem "Goldkanten"-Preis dank der Google-eigenen Hülle.
Aber: ein Manko, neben dem Preis, habe ich auch sofort entdeckt, nachdem ich die Hülle nach Erhalt über mein Handy gestülpt habe: es gibt eine potentielle Sollbruch-Stelle:
Google Pixel Hülle: Wäre ja zu schön gewesen, wenn da nicht doch eine Schwachstelle in Sicht wäre...
Wie ich auf diese Idee komme? Weil die Hülle bereits im frisch ausgepackten Zustand bei den Aussparungen Spielraum hat und dabei leise "Knackgeräusche" von sich gibt. Ich kann mir also gut vorstellen, dass bei einem heftigen Sturz auf die Seite die Hülle exakt hier bricht und damit sofort unbrauchbar wird.
Und, ein weiteres dickes Minus entwickelte sich ganz deutlich in den Tagen nach Installation der Hülle: Die Rückseite des Pixel 2 XL ist sowas von unglaublich rutschig, dass "Hülle" nic Folge direkt herunterladen
Für die Google Serie, zumindest die Modelle 2 und 3, gibt es von Google selbst nun endlich passende Schutzhüllen - wahlweise in Stoff oder mit einem individuellen GoogleMaps-Kartenauszug auf der Rückseite. Produziert werden diese in den meisten Fällen noch am Tag der Bestellung in China und dann in rekordverdächtigen vier Werktagen per UPS über Amsterdam nach Europa und an Eure Adresse geliefert. Nur kostet eine Plastikhülle mit 50 Euro nicht zu viel Geld, um eine sinnvolle Anschaffung zu sein?
Das Google Pixel 2 in seiner Google Pixel Maps Schutzhülle... na, wo bin ich?
Das Google Pixel 2 XL macht es Drittanbietern doppel schwer: Finde eine dünne und haltbare Hülle, die für die Rückseite wirklich passgenau ist (machbar!) - und dann noch ein Schutzglas für die gekrümmte Display-Vorderseite (unmöglich!)... und Du bist eine Menge Geld los und hast jede Menge Umtauschkandidaten auf Deinem Tisch liegen.
Aber nun kommt Abhilfe: Google selbst bietet für die 2er- und 3er-Serie der Pixel/Pixel XL eigene Hüllen an. Diverse Farboptionen und zwei Typen: "Stoffcover" oder Plastik. Wobei die Stoffcover mit fixen Farben kommen und fertig. Die aus Plastik sind flexibler - da man, neben diversen Mustern und Farbspielereien, frei aus GoogleMaps einen Kartenausschnitt wählen und auf das Cover (ohne Aufpreis! Wobei - 50€, das ist teuer genug!) drucken lassen kann.
Ab sofort spreche ich nur noch über die Plastik-Cover, die Stoffcover bei Interesse selbst im Google Store checken!
Das Ganze wird mehr oder weniger tagesaktuell in China gefertigt und mit UPS innerhalb von vier Werktagen an Eure Haustür geliefert. Ihr könnt noch wählen, ob das Cover Doppelschicht haben soll oder 10 Euro günstiger sein darf, als schlanker Schutz.
Winkel ungünstig gewählt - die Hülle passt wie angegossen, auch wenn es nicht so aussieht! Endlich eine, die perfekt passt!
Ich habe mit Sicherheit vier oder fünf Hüllen von Drittanbietern zurück geschickt: Zu viel Spiel, keine perfekte Passform oder plötzlich ragt ein Stück der Hülle über eine Taste drüber... unfassbar... und dann angeblich lauter gute Bewertungen bei einem großen bekannten Online-Versender...
Fragt nicht nach den Schutzgläsern für das Display:
KEIN EINZIGES hat gepasst. Am schlimmsten sind "Gläser", die sich als schlechte Kunststoffaufkleber entpuppen... und trotzdem an den abgerundeten Rändern nicht eine Sekunde haften wollen.
Oder Gläser, die zu klein sind und dann die Kamera oder die Sensoren oben verdecken - Zack! Rücksendung!
Und dann: endlich ein passendes. War klar, preislich das teuerste, mit knapp 20 Euro. Aber das Teil war auch nur ok, wenn man ignoriert hat, dass es nicht beidseitig perfekt hält - was dazu führte, dass man irgendwann das Handy aus der Hosentasche zieht - und das Glas nicht mehr drauf ist. Also: Altglasrecycling.
Gut, der Display-Schutz ist weiter offen, aber der Handyschutzhülle ist endlich gelöst... wenn auch zu einem "Goldkanten"-Preis dank der Google-eigenen Hülle.
Aber: ein Manko, neben dem Preis, habe ich auch sofort entdeckt, nachdem ich die Hülle nach Erhalt über mein Handy gestülpt habe: es gibt eine potentielle Sollbruch-Stelle:
Google Pixel Hülle: Wäre ja zu schön gewesen, wenn da nicht doch eine Schwachstelle in Sicht wäre...
Wie ich auf diese Idee komme? Weil die Hülle bereits im frisch ausgepackten Zustand bei den Aussparungen Spielraum hat und dabei leise "Knackgeräusche" von sich gibt. Ich kann mir also gut vorstellen, dass bei einem heftigen Sturz auf die Seite die Hülle exakt hier bricht und damit sofort unbrauchbar wird.
Und, ein weiteres dickes Minus entwickelte sich ganz deutlich in den Tagen nach Installation der Hülle: Die Rückseite des Pixel 2 XL ist sowas von unglaublich rutschig, dass "Hülle" nic Folge direkt herunterladen
4 Minuten
Spanner, Stalker, Mörder? "YOU", Staffel 1 auf Netflix... angucken oder nicht?
...ja, die Frage stellt sich auch noch, nachdem man die erste Staffel gesehen hat... an sich ist es spannend, verwirrend und nach kurzer Zeit weiß man, was kommt, hat allerdings keine Vorstellung, wie die erste Staffel enden könnte, was einen weiter von Folge zu Folge bingen lässt - aber: ist es die Serie wert?
YOU - Du wirst mich lieben: Serie auf Netflix // Quelle: Netflix.de
Ähnlich wie "13 reasons why" (auf deutsch: Tote Mädchen lügen nicht) hat sich Netflix mit "You" (im deutschen ergänzt durch "Du wirst mich lieben") wieder einem kleinen Tabu-Thema angenommen: dem Spanner. Dem Nachsteller. Dem Irren von gegenüber... schließlich, und das wird, bevor die Serie für den Spannungsbogen ein wenig abdriftet und wahlweise ein Kellerverlies und mehr übergeht, gibt social media, extensiv genutzt, Fremden mehr preis, als einem selbst lieb sein dürfte.
Und nun kommt er, der SPOILER ALERT!!!!!!
An sich fängt es mit einer Zufallsbegegnung an. Mädchen kommt in Buchladen und gerät an den falschen. Er fängt an, sie zu googlen, ihre social media Präsenzen zu stalken, in ihre Wohnung, nun ja, einzubrechen. Moderne Wanzen anzulegen und ihr nachzustellen. Er knüppelt ihren Freund nieder und sperrt ihr ein. Dass er seine Nussallergie testen wird, konnte man echt erraten. Dass er wirklich eine hat und dann später im Wald endet, war doch ein Extrem.
Aber auf diesem Niveau, auch als beide schließlich zusammen kommen, geht die Serie weiter. Immer Misstrauen, stetiger Verfolgungswahn. Dann der Freundeskreis, der ihn raus zu zwängen versucht. Gegenmaßnahmen - Hoppla, liegt da etwa die nächste Leiche?
Und wenn gar nichts mehr geht, geht immer noch die Frage, wie es mit der letzten Ex so war... stimmt die Story vom Durchbrennen nach Italien? Oder ist da mehr dran? Und woher kommt der Privatdetektiv?
Selbst wer die Serie durchbinged, wird seinen gravierenden Fehler finden, bevor er selbst darauf kommt. Und verblüfft sein, wie leicht sich Polizisten doch täuschen lassen. Und wie oft er Glück hat.... ich möchte nicht wissen, wie viele den einen oder anderen seiner Tricks bereits ebenfalls ausprobiert haben - wenn auch eher in den USA als hier bei uns. Aber wer weiß schon!
SO - ENDE MIT DER SPOLEREI!!!!!!!
Nun, wie war es?
Die Serie hat Hoch und Tiefs, im doppelten Sinn. Die Story ist ein wenig zu langatmig, die vielen Intros und diversen Ideen, es durch Reisen, Streit oder dem Kellerverlies spannend zu halten - gehen aber trotzdem auf... weil man sich immer fragt, was er als nächstes anstellt und wieso das bei ihm alles so routiniert und professionell mit einer stoischen Ruhe und Gelassenheit funktioniert...
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Serie über Tage verteilt zu Ende gesehen hätte - aber als Binge-Watcher an einem lauen Sonntag, zumindest verglichen mit dem aktuellen Wetter, war die Spannung doch zu groß, um nicht bis zum Ende der Staffel weiter zu sehen.
Auf einer Skala von 1 bis 5, mit 1 für Plumpsklo, aber ganz unten und 5 für "and the Oscar goes to" kriegt die Serie von mir eine glatte und entschiedene 3,5: Story und Darsteller geil und gut, aber zwei Folgen weniger und ein bisschen Belanglosigkeit raus - schon wäre es eine mindestens-4 geworden. Aber... wer weiß... vielleicht brauchen wir das ganze ja in der zweiten Staffel, wenn die Ex wieder auftaucht? Welche auch immer es dann sein möge? Oder doch eine neue "unbefangene"? Vielleicht stalkt die IHN dann zurück oder generell einfach nur ihn... mal sehen, was Netflix uns hier zaubert!
Meinen PodCast abonnieren: | direktFolge direkt herunterladen
...ja, die Frage stellt sich auch noch, nachdem man die erste Staffel gesehen hat... an sich ist es spannend, verwirrend und nach kurzer Zeit weiß man, was kommt, hat allerdings keine Vorstellung, wie die erste Staffel enden könnte, was einen weiter von Folge zu Folge bingen lässt - aber: ist es die Serie wert?
YOU - Du wirst mich lieben: Serie auf Netflix // Quelle: Netflix.de
Ähnlich wie "13 reasons why" (auf deutsch: Tote Mädchen lügen nicht) hat sich Netflix mit "You" (im deutschen ergänzt durch "Du wirst mich lieben") wieder einem kleinen Tabu-Thema angenommen: dem Spanner. Dem Nachsteller. Dem Irren von gegenüber... schließlich, und das wird, bevor die Serie für den Spannungsbogen ein wenig abdriftet und wahlweise ein Kellerverlies und mehr übergeht, gibt social media, extensiv genutzt, Fremden mehr preis, als einem selbst lieb sein dürfte.
Und nun kommt er, der SPOILER ALERT!!!!!!
An sich fängt es mit einer Zufallsbegegnung an. Mädchen kommt in Buchladen und gerät an den falschen. Er fängt an, sie zu googlen, ihre social media Präsenzen zu stalken, in ihre Wohnung, nun ja, einzubrechen. Moderne Wanzen anzulegen und ihr nachzustellen. Er knüppelt ihren Freund nieder und sperrt ihr ein. Dass er seine Nussallergie testen wird, konnte man echt erraten. Dass er wirklich eine hat und dann später im Wald endet, war doch ein Extrem.
Aber auf diesem Niveau, auch als beide schließlich zusammen kommen, geht die Serie weiter. Immer Misstrauen, stetiger Verfolgungswahn. Dann der Freundeskreis, der ihn raus zu zwängen versucht. Gegenmaßnahmen - Hoppla, liegt da etwa die nächste Leiche?
Und wenn gar nichts mehr geht, geht immer noch die Frage, wie es mit der letzten Ex so war... stimmt die Story vom Durchbrennen nach Italien? Oder ist da mehr dran? Und woher kommt der Privatdetektiv?
Selbst wer die Serie durchbinged, wird seinen gravierenden Fehler finden, bevor er selbst darauf kommt. Und verblüfft sein, wie leicht sich Polizisten doch täuschen lassen. Und wie oft er Glück hat.... ich möchte nicht wissen, wie viele den einen oder anderen seiner Tricks bereits ebenfalls ausprobiert haben - wenn auch eher in den USA als hier bei uns. Aber wer weiß schon!
SO - ENDE MIT DER SPOLEREI!!!!!!!
Nun, wie war es?
Die Serie hat Hoch und Tiefs, im doppelten Sinn. Die Story ist ein wenig zu langatmig, die vielen Intros und diversen Ideen, es durch Reisen, Streit oder dem Kellerverlies spannend zu halten - gehen aber trotzdem auf... weil man sich immer fragt, was er als nächstes anstellt und wieso das bei ihm alles so routiniert und professionell mit einer stoischen Ruhe und Gelassenheit funktioniert...
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Serie über Tage verteilt zu Ende gesehen hätte - aber als Binge-Watcher an einem lauen Sonntag, zumindest verglichen mit dem aktuellen Wetter, war die Spannung doch zu groß, um nicht bis zum Ende der Staffel weiter zu sehen.
Auf einer Skala von 1 bis 5, mit 1 für Plumpsklo, aber ganz unten und 5 für "and the Oscar goes to" kriegt die Serie von mir eine glatte und entschiedene 3,5: Story und Darsteller geil und gut, aber zwei Folgen weniger und ein bisschen Belanglosigkeit raus - schon wäre es eine mindestens-4 geworden. Aber... wer weiß... vielleicht brauchen wir das ganze ja in der zweiten Staffel, wenn die Ex wieder auftaucht? Welche auch immer es dann sein möge? Oder doch eine neue "unbefangene"? Vielleicht stalkt die IHN dann zurück oder generell einfach nur ihn... mal sehen, was Netflix uns hier zaubert!
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7 Minuten
The dark side(s) of Netflix... Preise und Accountsperren (ja, wirklich!)
Vorvergangene Nacht schwappte, nachdem letzte Woche erste Gerüchte, dass Netflix auch in Deutschland Neukunden je nach wasfürkriterienauchimmer unterschiedliche Preise für die Pakete unter jubelt, die Info über den Teich, dass unser aller Streaming-Dienst in den USA die Preise offiziell erhöht hat. Und auch in Österreich. Und auch weitere Länder melden, Preissteigerungen. Zusätzlich die Meldung, dass Netflix seit Monaten eine Software testet, die "Account Sharing" unmöglich machen soll... ist jetzt Weltuntergangspanik - vollkommen zurecht! - angesagt?
Bald Geschichte, die günstigen Preise bei Netflix? Quelle: Netflix
Mal sehen, wie viele bei dem Screenshot Schnappatmung bekommen, weil sie seit Jahresanfang ein Abo haben, das bereits weitaus teurer sein kann. Oder sind die Meldungen eher eine Finte, da Netflix seit eh und je mit verschiedenen Preisen spielt? Lasst uns mal die Fakten ein wenig begutachten:
Netflix ist aktuell Marktführer. Auch die Zahlen, die die Investoren eher gleichgültig erwischt haben, sahen gut aus. Aktuell schwächelt mal wieder das Mitglieder(neu)wachstum ein wenig, aber, dass das phasenweise immer mal wieder in einem Quartal passieren kann, hat es auch in den letzten Jahren gegeben.
Aber sehen wir mal über Netflix hinaus, um zu verstehen, was unser aller Lieblings-Streamer dazu bewegt:
In den USA ist der Streaming-Krieg, unter dem wir auch in Deutschland schon in kleinen Teilen leiden, voll entbrannt. Kaum ein Studio, und nein, ich habe nicht Warner oder Disney gesagt, dass nicht, und sei es noch so unsinnig, auch ein eigenes Angebot startet.
Was bedeutet das für unseren Liebling? Wir müssen uns an zwei Dinge gewöhnen:
Bereits passiert bzw. läuft im Hintergrund: Disney hat Netflix die Rechte für die Ausstrahlung seiner "Sachen" entzogen, da sie selbst an einem Streaming Dienst arbeiten und Kunden damit locken wollen, dass Disney-Sachen, und alles was Töchter wie vormals Pixar, so anbieten, nur noch bei Disney zu sehen sind.Filmstudios, die ihren eignen Streaming-Kanal anbieten, werde über kurz oder lang keine Kapazitäten mehr für die berühmten Netflix-Eigenproduktionen zur Verfügung stellen. Wenn die Ideen der Traumfabrik für Netflix-Produktionen also nicht abreißen, wird hier ein spürbarer baldiger Mangel an neuen Serien und Filmen eintreten.
Dazu passt auch die zweite Meldung, die eher ein wenig im Hintergrund lief: Netflix testet in den USA eine KI, eine Künstliche Intelligenz. Diese überwacht Netflix-Accounts und kann eigenständig zuordnen, ob jemand seine Zugangsdaten teilt oder nicht. Es gab bereits vereinzelte Account-Sperren, wenn ein-zwei-Account-Account verdächtig viel im Westen und im Osten der USA gleichzeitig benutzt wird.
Auch hier verteidigt Netflix seine "Policy", in dem sie sagen: wenn so ein Verhalten zu Grunde liegt, wird der Account illegaler weise geteilt, was gehen die Nutzungsbedingungen verstößt. Also, wird der Account geschlossen, kann von dem Originalinhaber mit ein wenig Aufwand wieder aktiviert werden - in schweren Verstoß-Fällen auch nicht! - und der "Mitnutzer" muss sich eben selbst anmelden.
Ob das wirklich passieren wird, ist die andere Sache - aber damit rüstet sich Netflix nun auf den kommenden "Krieg der Streams": und wer mal die News aus den USA verfolgt, wird verblüfft feststellen, dass quasi täglich irgendein Studio, ein Telekommunikationsanbieter oder auch ein Sendestudio mit einem eigenen Streaming-Angebot um die Ecke kommt.
Ich unterstelle mal, dass Netflix ja nicht Netflix, und damit weltweit der (noch?) größte Streaming-Anbieter ist, ohne sowas in der Art hat kommen sehen... die Frage ist nur: wie reagiert Netflix nun darauf? Eigene Studio-Gründung? Oder mehr "special effects" aus Software? Oder mehr Produktionen im Ausland, die dann in englisch aufgenommen und weltweit syncronisiert gezeigt werden? Od Folge direkt herunterladen
Vorvergangene Nacht schwappte, nachdem letzte Woche erste Gerüchte, dass Netflix auch in Deutschland Neukunden je nach wasfürkriterienauchimmer unterschiedliche Preise für die Pakete unter jubelt, die Info über den Teich, dass unser aller Streaming-Dienst in den USA die Preise offiziell erhöht hat. Und auch in Österreich. Und auch weitere Länder melden, Preissteigerungen. Zusätzlich die Meldung, dass Netflix seit Monaten eine Software testet, die "Account Sharing" unmöglich machen soll... ist jetzt Weltuntergangspanik - vollkommen zurecht! - angesagt?
Bald Geschichte, die günstigen Preise bei Netflix? Quelle: Netflix
Mal sehen, wie viele bei dem Screenshot Schnappatmung bekommen, weil sie seit Jahresanfang ein Abo haben, das bereits weitaus teurer sein kann. Oder sind die Meldungen eher eine Finte, da Netflix seit eh und je mit verschiedenen Preisen spielt? Lasst uns mal die Fakten ein wenig begutachten:
Netflix ist aktuell Marktführer. Auch die Zahlen, die die Investoren eher gleichgültig erwischt haben, sahen gut aus. Aktuell schwächelt mal wieder das Mitglieder(neu)wachstum ein wenig, aber, dass das phasenweise immer mal wieder in einem Quartal passieren kann, hat es auch in den letzten Jahren gegeben.
Aber sehen wir mal über Netflix hinaus, um zu verstehen, was unser aller Lieblings-Streamer dazu bewegt:
In den USA ist der Streaming-Krieg, unter dem wir auch in Deutschland schon in kleinen Teilen leiden, voll entbrannt. Kaum ein Studio, und nein, ich habe nicht Warner oder Disney gesagt, dass nicht, und sei es noch so unsinnig, auch ein eigenes Angebot startet.
Was bedeutet das für unseren Liebling? Wir müssen uns an zwei Dinge gewöhnen:
Bereits passiert bzw. läuft im Hintergrund: Disney hat Netflix die Rechte für die Ausstrahlung seiner "Sachen" entzogen, da sie selbst an einem Streaming Dienst arbeiten und Kunden damit locken wollen, dass Disney-Sachen, und alles was Töchter wie vormals Pixar, so anbieten, nur noch bei Disney zu sehen sind.Filmstudios, die ihren eignen Streaming-Kanal anbieten, werde über kurz oder lang keine Kapazitäten mehr für die berühmten Netflix-Eigenproduktionen zur Verfügung stellen. Wenn die Ideen der Traumfabrik für Netflix-Produktionen also nicht abreißen, wird hier ein spürbarer baldiger Mangel an neuen Serien und Filmen eintreten.
Dazu passt auch die zweite Meldung, die eher ein wenig im Hintergrund lief: Netflix testet in den USA eine KI, eine Künstliche Intelligenz. Diese überwacht Netflix-Accounts und kann eigenständig zuordnen, ob jemand seine Zugangsdaten teilt oder nicht. Es gab bereits vereinzelte Account-Sperren, wenn ein-zwei-Account-Account verdächtig viel im Westen und im Osten der USA gleichzeitig benutzt wird.
Auch hier verteidigt Netflix seine "Policy", in dem sie sagen: wenn so ein Verhalten zu Grunde liegt, wird der Account illegaler weise geteilt, was gehen die Nutzungsbedingungen verstößt. Also, wird der Account geschlossen, kann von dem Originalinhaber mit ein wenig Aufwand wieder aktiviert werden - in schweren Verstoß-Fällen auch nicht! - und der "Mitnutzer" muss sich eben selbst anmelden.
Ob das wirklich passieren wird, ist die andere Sache - aber damit rüstet sich Netflix nun auf den kommenden "Krieg der Streams": und wer mal die News aus den USA verfolgt, wird verblüfft feststellen, dass quasi täglich irgendein Studio, ein Telekommunikationsanbieter oder auch ein Sendestudio mit einem eigenen Streaming-Angebot um die Ecke kommt.
Ich unterstelle mal, dass Netflix ja nicht Netflix, und damit weltweit der (noch?) größte Streaming-Anbieter ist, ohne sowas in der Art hat kommen sehen... die Frage ist nur: wie reagiert Netflix nun darauf? Eigene Studio-Gründung? Oder mehr "special effects" aus Software? Oder mehr Produktionen im Ausland, die dann in englisch aufgenommen und weltweit syncronisiert gezeigt werden? Od Folge direkt herunterladen
7 Minuten
Netflix neuester Coup: Bandersnatch - aber mehr davon brauche ich nicht!
Immer wieder, wenn über die Zukunft des Fernsehens gesprochen wird, fällt in einem Atemzug der Name Netflix. Daher ist es selbstverständlich, dass es eben dieser Streaming-Dienst ist, der uns zu Weihnachten in die schöne Zukunftswelt des Fernsehen blicken lässt: Active Decision Making. Was im Kino mit alternativen Enden oder belanglosen Mitbestimm-Gucken schon so grandios gescheitert ist, dass sich keiner mehr von uns daran erinnern kannt, nerv aber im Streaming um so mehr! Sollte DAS wirklich die Zukunft des Fernseh-Schauens sein, bin ich raus - macht das ruhig mal ohne mich!
[caption id="attachment_1622" align="alignnone" width="1889"] Black Mirror, der Film: Bandersnatch. "Interaktives" TV von Netflix // Quelle: Netflix.de[/caption]
Wem Black Mirror als Serie nichts sagt, hat echt die Zukunft verpasst! Pro Staffel drei Folgen, die einen (düsteren) Ausblick in die Zukunft wagen und wie wir künftig leben werden. Unvergessen, und in China mittlerweile auf dem Weg der Realität, die Folge, wo wir im echten Leben einen "social point" sammeln - und damit bestimmt wird, "wo" wir stehen und was wir bekommen können: Sonnenseite, Schönheit, Reichtum oder Mülltunne, Schlammhaufen und Gosse.
Also, wer die Serie noch nicht gesehen hat, viel Spaß beim jetzt sofort ansehen! (Kein Netflix? Kein Problem! Dort gibt es kostenlose Probe-Accounts!)
Und nun kam Netflix auf die Idee, dass das Konzept auch als Film gehen müsste. Und da Netflix nicht Netflix wäre, wurde daraus ein "interaktiver Netflix Film" - voller Anspielungen auf die frühere und heutige Techwelt, ein wenig "sich selbst auf die Schippe" nehmen und dem Offensichtlichsten zuerst: Bandersnatch ist ein Film, in dem es um die Computerspiel-Umsetzung des Buches Bandersnatch geht und welcher als Film Bandersnatch vom Zuschauer gesteuert werden soll... seid ihr noch bei mir?
Und so entwickelt sich daraus im schlimmsten Fall eine Endlosschleife. Die Entscheidung "Tee über den Computer schütten" oder "Gegen den Monitor schlagen" führen jeweils in eine andere Geschichte. Und diese kann nun nach 30 oder erst nach 47 Minuten zu Ende sein, je nachdem, in welchem "Entscheidungsbaum" ihr Euch mit Eurer/Euren Entscheidung(en) klickt.
Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer: ist ja ne geile Idee, und hat es auch mehrfach erfolglos gegeben, zum Beispiel auch im vierten (oder dritten?) Teil (auf DVD!) von Final Destination! Ja, wirklich! Soll der Typ überleben? Schneller oder grausamer Tod? Großes Chaos oder direkter einfacher Schlag? Fand ich auch schon auf der DVD lästig - aber hier hat die Filmfirma in weiser Voraussicht bereits eine zweite Scheibe OHNE die ganzen Blöd-Menüs beigelegt.
Und nun also Netflix. Und nicht nur banale Auswahlen, die mal schnell eine Szene beeinflussen - nein, es geht um das weitere Spiel und den somit möglichen alternativen Ausgang des Ganzen.
Auch nervig: je aggressiver man ran geht, desto schneller ist alles vorbei. Und schon sieht man die Meldung "Wiederholen?" - und schwupps, springt man zu der Szene zurück, bei der die erste Fehlentscheidung geschah... oder was auch immer diese Sprünge bedeuten sollen...
Ich fand die Geschichte und die Idee toll - wenn man aber davor sitzt, holt einen sofort das kalte Grausen ein. Alle paar Minuten ein Klick oder das sich ziehende Abwarten, bis "Netflix" die Entscheidung für einen trifft.
Und für all das muss dann das Handy oder Tablet (oder ein Computer mit kompatiblem Browser, bei mir klappte der aktuelle Chrome auf Anhieb!) genommen werden. Nicht mal die OFFIZIELLE Windows-10-Netflix-App kann damit umgehen, auch kein amazon TV... Toll! Ich wollte ja schon lange mal wieder einen Freitag-abend-Fernseh-Abend versammelt um ein Handy auf dem Wohnzimmertisch haben - mit toller Tonqualität und HD-Auflösung... und dann das dauernde Umfallen, wenn man auf eine Entscheidung klicken will/muss Folge direkt herunterladen
Immer wieder, wenn über die Zukunft des Fernsehens gesprochen wird, fällt in einem Atemzug der Name Netflix. Daher ist es selbstverständlich, dass es eben dieser Streaming-Dienst ist, der uns zu Weihnachten in die schöne Zukunftswelt des Fernsehen blicken lässt: Active Decision Making. Was im Kino mit alternativen Enden oder belanglosen Mitbestimm-Gucken schon so grandios gescheitert ist, dass sich keiner mehr von uns daran erinnern kannt, nerv aber im Streaming um so mehr! Sollte DAS wirklich die Zukunft des Fernseh-Schauens sein, bin ich raus - macht das ruhig mal ohne mich!
[caption id="attachment_1622" align="alignnone" width="1889"] Black Mirror, der Film: Bandersnatch. "Interaktives" TV von Netflix // Quelle: Netflix.de[/caption]
Wem Black Mirror als Serie nichts sagt, hat echt die Zukunft verpasst! Pro Staffel drei Folgen, die einen (düsteren) Ausblick in die Zukunft wagen und wie wir künftig leben werden. Unvergessen, und in China mittlerweile auf dem Weg der Realität, die Folge, wo wir im echten Leben einen "social point" sammeln - und damit bestimmt wird, "wo" wir stehen und was wir bekommen können: Sonnenseite, Schönheit, Reichtum oder Mülltunne, Schlammhaufen und Gosse.
Also, wer die Serie noch nicht gesehen hat, viel Spaß beim jetzt sofort ansehen! (Kein Netflix? Kein Problem! Dort gibt es kostenlose Probe-Accounts!)
Und nun kam Netflix auf die Idee, dass das Konzept auch als Film gehen müsste. Und da Netflix nicht Netflix wäre, wurde daraus ein "interaktiver Netflix Film" - voller Anspielungen auf die frühere und heutige Techwelt, ein wenig "sich selbst auf die Schippe" nehmen und dem Offensichtlichsten zuerst: Bandersnatch ist ein Film, in dem es um die Computerspiel-Umsetzung des Buches Bandersnatch geht und welcher als Film Bandersnatch vom Zuschauer gesteuert werden soll... seid ihr noch bei mir?
Und so entwickelt sich daraus im schlimmsten Fall eine Endlosschleife. Die Entscheidung "Tee über den Computer schütten" oder "Gegen den Monitor schlagen" führen jeweils in eine andere Geschichte. Und diese kann nun nach 30 oder erst nach 47 Minuten zu Ende sein, je nachdem, in welchem "Entscheidungsbaum" ihr Euch mit Eurer/Euren Entscheidung(en) klickt.
Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer: ist ja ne geile Idee, und hat es auch mehrfach erfolglos gegeben, zum Beispiel auch im vierten (oder dritten?) Teil (auf DVD!) von Final Destination! Ja, wirklich! Soll der Typ überleben? Schneller oder grausamer Tod? Großes Chaos oder direkter einfacher Schlag? Fand ich auch schon auf der DVD lästig - aber hier hat die Filmfirma in weiser Voraussicht bereits eine zweite Scheibe OHNE die ganzen Blöd-Menüs beigelegt.
Und nun also Netflix. Und nicht nur banale Auswahlen, die mal schnell eine Szene beeinflussen - nein, es geht um das weitere Spiel und den somit möglichen alternativen Ausgang des Ganzen.
Auch nervig: je aggressiver man ran geht, desto schneller ist alles vorbei. Und schon sieht man die Meldung "Wiederholen?" - und schwupps, springt man zu der Szene zurück, bei der die erste Fehlentscheidung geschah... oder was auch immer diese Sprünge bedeuten sollen...
Ich fand die Geschichte und die Idee toll - wenn man aber davor sitzt, holt einen sofort das kalte Grausen ein. Alle paar Minuten ein Klick oder das sich ziehende Abwarten, bis "Netflix" die Entscheidung für einen trifft.
Und für all das muss dann das Handy oder Tablet (oder ein Computer mit kompatiblem Browser, bei mir klappte der aktuelle Chrome auf Anhieb!) genommen werden. Nicht mal die OFFIZIELLE Windows-10-Netflix-App kann damit umgehen, auch kein amazon TV... Toll! Ich wollte ja schon lange mal wieder einen Freitag-abend-Fernseh-Abend versammelt um ein Handy auf dem Wohnzimmertisch haben - mit toller Tonqualität und HD-Auflösung... und dann das dauernde Umfallen, wenn man auf eine Entscheidung klicken will/muss Folge direkt herunterladen
8 Minuten
Da war sie, die Ankündigung: withings verkauft sich an Nokia. Das ist knapp ein Jahr her. Nun, schlimmer als withings konnte es unter Nokia nun nicht werden, also empfand ich diese Nachricht eher als positiv. Und nun - nicht mal ganz ein Jahr später, wird withings-nokia wieder nur withings - die Gründer schlagen, wohl aus Langeweile, zu und kaufen den Laden zurück. NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN! WIESO NUR, WIESOOOOOO?????
withings ist wieder da - bye bye Nokia - VERDAMMT! // Quelle: withings email
Was hat mich withings zur Weißglut gebracht: kriegen nicht mal eine richtige Anrdoid-App hin - und wenn man den Support befragt, kommen nur FAQ-Links, die teilweise noch nicht mal mit dem Thema zu tun haben. Ich habe für Twitter-Waage und Blutdruckmessgerät schon nach Alternativen geguckt - für meinen Schrittzähler trage ich die Alternative von Huawei ja bereits am Handgelenk.
Und dann, vor knapp einem Jahr, kauft Nokia die einfach auf. Nun denn, schlimmer kann es ja immer werden - aber es muss ja nicht... und... es wurde... BESSER! Als erstes haben die Jungs gezeigt, was sie können und die Android App auf die aktuellste Bluetooth-Variante programmiert und Fehler-bereinigt. Und schon machte das ganze withings-Zeug wieder Spaß - weil es plötzlich einfach ging!
Und dann das kleine Feuerwerk neuer Produkte: ein Schlafsensor für unter die Matraze! Eine neue halbdigitale Uhr, wasserfest, mit Brustschwimmzähler. Und immer mehr Features an einer endlich funktionierenden App. Ich musste, im Vergleich zu dem 14-Tage-Rhythmus von früher, nicht EIN MAL den Support bemühen... das erste Mal, dass das Zeug problemlos funktioniert... auch wenn Nokia den größten Fehler von withings bei der Waage ausmerzen und eine mir wichtige Funktion wegen fehlender ce-Zulassung "ferngesteuert" entfernte... unfassbar, dass withings mal ein französischer Laden war, dem das "ce"-Zeichen nichts sagt. Nun gut, war wohl nicht "Made in Viva-la-France!", schätze ich mal schwer...
Aber, seit ein paar Wochen, ging es wieder zurück in die Steinzeit: withings hat withings von Nokia zurück gekauft. Und ja - der Ärger ließ nicht lange auf sich warten: ein kleines App-Update; und als hätte das Entfernen des Nokia-Schriftzugs nicht gereicht, gleich haben die Franzosen wieder Mist gebaut: starte ich den Blutdruckmesser, muss ich nun IMMER ein Konfigurationsfenster wegklicken, um die Messung zu starten. Als nächstes wird sich in Frankreich die kommende Android Version Q, 5G und der neueste Bluetooth-Standard wieder nicht rum sprechen - spätestens dann fliegt der scheiß aber wirklich sofort durch Ersatz von der Konkurrenz auf den Elektroschrott (und bleibt da auch!).
Und, mein größter Aufreger: der schlechte Support hat die Gründer wieder mit zurück begleitet! Meine Anfrage, dass ich eine dauerhafte Push-Nachricht habe: wurde "falsch" verstanden und beide Lösungswege mit Links auf die FAQs: VOLL DANEBEN.
Die Anfange zu dem Konfigurationsfenster: Ich sollte doch mal "konfigurieren" antippen (muss man, weil mit zurück die App zugeht - und man ohne diesen Tap nicht weiter kommt!) - und lästige Push-Benachrichtigungen bekommt man weg mit , wobei DIESER Link endlich man annähernd was mit der anmoderierten Problematik zu tun hat. Wow... ein Zufallstreffer? Oder endlich meine Ursprungsmail richtig gelesen?
Da will man einen letzten Blogpost ohne Last Christmas und Schnee schreiben - und schon verdirbt einem dieser Laden die Lust. Hätte ich bei Nokia noch ab und an über die Schlafmatte oder das Schläfenthermometer nachgedacht - das hat sich nun mit withings wirklich völlig erledigt.
Am meisten bin ich allerdings gespannt, ob und wann meine Waage, nun vielleicht auch mit dem in Frankreich existenten "ce"-Zeichen seine Pulswellenmessung wieder bekommt... aber, lieber auch nicht, wer weiß, was an Hard- und Software dann wieder nicht mehr klappt!
Also, Kinder: withings vom Wunschzettel streichen Folge direkt herunterladen
withings ist wieder da - bye bye Nokia - VERDAMMT! // Quelle: withings email
Was hat mich withings zur Weißglut gebracht: kriegen nicht mal eine richtige Anrdoid-App hin - und wenn man den Support befragt, kommen nur FAQ-Links, die teilweise noch nicht mal mit dem Thema zu tun haben. Ich habe für Twitter-Waage und Blutdruckmessgerät schon nach Alternativen geguckt - für meinen Schrittzähler trage ich die Alternative von Huawei ja bereits am Handgelenk.
Und dann, vor knapp einem Jahr, kauft Nokia die einfach auf. Nun denn, schlimmer kann es ja immer werden - aber es muss ja nicht... und... es wurde... BESSER! Als erstes haben die Jungs gezeigt, was sie können und die Android App auf die aktuellste Bluetooth-Variante programmiert und Fehler-bereinigt. Und schon machte das ganze withings-Zeug wieder Spaß - weil es plötzlich einfach ging!
Und dann das kleine Feuerwerk neuer Produkte: ein Schlafsensor für unter die Matraze! Eine neue halbdigitale Uhr, wasserfest, mit Brustschwimmzähler. Und immer mehr Features an einer endlich funktionierenden App. Ich musste, im Vergleich zu dem 14-Tage-Rhythmus von früher, nicht EIN MAL den Support bemühen... das erste Mal, dass das Zeug problemlos funktioniert... auch wenn Nokia den größten Fehler von withings bei der Waage ausmerzen und eine mir wichtige Funktion wegen fehlender ce-Zulassung "ferngesteuert" entfernte... unfassbar, dass withings mal ein französischer Laden war, dem das "ce"-Zeichen nichts sagt. Nun gut, war wohl nicht "Made in Viva-la-France!", schätze ich mal schwer...
Aber, seit ein paar Wochen, ging es wieder zurück in die Steinzeit: withings hat withings von Nokia zurück gekauft. Und ja - der Ärger ließ nicht lange auf sich warten: ein kleines App-Update; und als hätte das Entfernen des Nokia-Schriftzugs nicht gereicht, gleich haben die Franzosen wieder Mist gebaut: starte ich den Blutdruckmesser, muss ich nun IMMER ein Konfigurationsfenster wegklicken, um die Messung zu starten. Als nächstes wird sich in Frankreich die kommende Android Version Q, 5G und der neueste Bluetooth-Standard wieder nicht rum sprechen - spätestens dann fliegt der scheiß aber wirklich sofort durch Ersatz von der Konkurrenz auf den Elektroschrott (und bleibt da auch!).
Und, mein größter Aufreger: der schlechte Support hat die Gründer wieder mit zurück begleitet! Meine Anfrage, dass ich eine dauerhafte Push-Nachricht habe: wurde "falsch" verstanden und beide Lösungswege mit Links auf die FAQs: VOLL DANEBEN.
Die Anfange zu dem Konfigurationsfenster: Ich sollte doch mal "konfigurieren" antippen (muss man, weil mit zurück die App zugeht - und man ohne diesen Tap nicht weiter kommt!) - und lästige Push-Benachrichtigungen bekommt man weg mit , wobei DIESER Link endlich man annähernd was mit der anmoderierten Problematik zu tun hat. Wow... ein Zufallstreffer? Oder endlich meine Ursprungsmail richtig gelesen?
Da will man einen letzten Blogpost ohne Last Christmas und Schnee schreiben - und schon verdirbt einem dieser Laden die Lust. Hätte ich bei Nokia noch ab und an über die Schlafmatte oder das Schläfenthermometer nachgedacht - das hat sich nun mit withings wirklich völlig erledigt.
Am meisten bin ich allerdings gespannt, ob und wann meine Waage, nun vielleicht auch mit dem in Frankreich existenten "ce"-Zeichen seine Pulswellenmessung wieder bekommt... aber, lieber auch nicht, wer weiß, was an Hard- und Software dann wieder nicht mehr klappt!
Also, Kinder: withings vom Wunschzettel streichen Folge direkt herunterladen
Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier
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