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Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier Archiv

388 Episoden
27 Minuten
Die restlose Auflösung meiner bisherigen To-do-Apps und die Zusammenführung unter Getting Things Done (GTD) - Der zweite Teil von TEIL 2

Über die Jahre sind die To-do-Apps auf meinen jeweiligen Handys mehr und mehr geworden, ohne dass ich wirklich mehr und mehr geschafft hätte. Klar, der Tag hat nur 24 Stunden, kann man nun nüchtern sagen - aber mir geht es mit der Aussage eher darum, offene Dinge wirklich erledigt zu bekommen und idealerweise in selbstgesetzter Zeit oder eben vorgegebenen Deadlines. Und ja, da war ich in letzter Zeit nicht gut und die Tendenzen der Unpünktlichkeit und noch schlimmer, der Vergesslichkeit, eher steigend. Also, Gegenmaßnahme: Schluss mit mehr als einer To-do-App. Und ein System muss her. Was also lag näher, als mit GTD, Getting Things Done von David Allen loszulegen? Hier nun der zweite Teil, um euch nicht mit zu viel Information und Anleitung auf einmal zu erschlagen!

GTD hat nun, da das Buch ein gewisses Alter hat, weitere Ratschläge zur physikalischen (Papier-)Ablage. Auf diese gehe ich nicht weiter ein, da ich euch ja mit mir zusammen an eine App führen möchte, die GTD problemlos abbilden kann. Aber, falls ihr noch Aktendeckel, Postkörbe und Ablagefläche frei habt, schnappt euch das Buch (deutsche Variante oder die englische), David Allen beschreibt ein einfaches und wirksames System!

Damit haben wir den Block Organisieren im Kurzformat durch. Auf Grund der Länge und auch der hoffentlich genug in den Vordergrund gestellten Wichtigkeit wisst ihr nun, dass dies ein extrem wichtiger Bestandteil von GTD ist.

 

Und nun sind wir beim Thema Durchsicht:

GTD will Dein Gehirn von allem "Gedankenmüll" zu Aufgaben und damit in Verbindung stehenden Sachen und Terminen befreien. Und, das System muss so wasserdicht sein, dass Dein Gehirn im vertraut und aufhört, ständig darüber zu grübeln, ob alles läuft und dass nichts vergessen wurde. Daher ist die Durchsicht ein zentrales Thema!

Du musst an den Punkt kommen, wo du spürst, dass du ein Gefühl der Kontrolle hast und sich in dir damit Entspannung breit macht! Dafür ist eine regelmäßige Durchsicht und eben auch der stete aktuelle Stand deines GTD-Systems wichtig.

Für die Durchsicht gibt es zwei wesentliche Bestandteile:

Tagtäglicher morgendlicher Checkflug über den Tag:

Blick in den Terminkalender (was ist und wie viel Zeit bleibt mir für andere Dinge)

Sichtung der Liste nächste Schritte

Überprüfung von Kontext-Kategorien

Auf letztere bin ich noch nicht eingegangen, ich mache das in aller Kürze: eine absolute Stärke von GTD sind Kontext-Kategorien. Ich hatte zuvor schon die eine oder andere so nebenbei ganz verständlich mitaufgelistet - aber der wirkliche Charme kommt durch eine für euch sinnvolle Erweiterung. Aber zuerst: worum geht es.

Stell dir vor, du hast einen Tag, der komplett mit Meetings bestückt ist. Also keine Chance auf produktive Arbeit... also, außerhalb der Meetings, natürlich!

Aber was, wenn ein Meeting 20 Minuten früher fertig ist? Die Zeit will man ja nicht ungenutzt verstreichen lassen! Aber in einer normalen Ablage zwischen E-Mail-Eingang, Terminkalender und Papierstapel dauert es meist länger, eine kurze Erledigung zu finden, als der Timeslot lang ist, den man gerade hat. Daher gibt es bei GTD Kontext-Kategorien. Und eine heißt, passender Weise, 20 Minuten. Eine andere könnte zum Beispiel "Arzt" heißen, oder "Strand" oder "Bahnfahrt".

Jede dieser Kategorien hat einen Kontext: in die 20 Minuten wirst du dir Aufgaben, die nicht länger als 20 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Hast du so eine Lücke, hast du sofort ein To-do parat und genauso schnell u Folge direkt herunterladen
29 Minuten
Die restlose Auflösung meiner bisherigen To-do-Apps und die Zusammenführung unter Getting Things Done (GTD) - Der erste Teil von TEIL 2

Über die Jahre sind die To-do-Apps auf meinen jeweiligen Handys mehr und mehr geworden, ohne dass ich wirklich mehr und mehr geschafft hätte. Klar, der Tag hat nur 24 Stunden, kann man nun nüchtern sagen - aber mir geht es mit der Aussage eher darum, offene Dinge wirklich erledigt zu bekommen und idealerweise in selbstgesetzter Zeit oder eben vorgegebenen Deadlines. Und ja, da war ich in letzter Zeit nicht gut und die Tendenzen der Unpünktlichkeit und noch schlimmer, der Vergesslichkeit, eher steigend. Also, Gegenmaßnahme: Schluss mit mehr als einer To-do-App. Und ein System muss her. Was also lag näher, als mit GTD, Getting Things Done von David Allen loszulegen?

Im ersten Teil habe ich euch kurz meinen Wildwuchs an To-do-Apps gezeigt und warum mich das nicht weiter gebracht hat. Und ich hatte euch die Alternative Getting Things Done vorgestellt, verbunden mit den amazon-Links für den Buchkauf (Wie ich Dinge geregelt bekomme, die englische Ausgabe, Getting Things Done und das Praxisbuch Workbook ), sollte ich euch damit angesteckt haben und du nicht warten willst, bis mein zweiter Teil zwei und all die nachfolgenden Teile live gehen, der GTD dann in eine App gießen wird, kommt.

Und ja, ich werde nicht den kompletten Inhalt des Buches runterbeten, auch, da ich mir Ärger mit Mr. Allen ersparen will - aber ich gebe euch die Eckdaten und die Idee dahinter mit. Somit bist du in der Lage, für dich entscheiden zu können, ob GTD ein Modell ist, mit dem du arbeiten kannst und willst oder ob es dir widerstrebt und nicht zu deiner Arbeitsweise passt.

Das wichtigste, und damit hatte mich GTD als ich davon gehört hatte, sofort eingefangen, ist, sich klar zu werden, dass unser Gehirn ein super Denker ist, aber grottenschlecht, wenn es darum geht, sich an Sachen zu erinnern. Termine, Details, Zeitschriftenartikel, Einkaufslisten... all das verstopft unser Gehirn und hält es von seiner Kernkompetemz ab, dem Denken!

Daher baut GTD darauf, alles aus dem Kopf zu ziehen, was da nicht unbedingt hin muss - und das sind auf jeden Fall nicht Deadlines, Aufgaben und Medienmaterial für später. Und um hier die Denkleistung, also unseren Prozessor im Kopf, frei zu bekommen, gibt es fünf rudimentäre und essentiell wichtige Schritte:

Sammle alles, was deine Aufmerksamkeit erfordert - in einem "externen Informationsspeicher", egal, wie auch immer der aussieht. Klassisch: ein leerer Schuhkarton oder eine digitale Ablage. Verarbeite all die Dinge in deinem Informationsspeicher: Jede Information, die in deinem Informationsspeicher liegt, bekommt ein "worum geht es?" und eine klare Vorgabe, "wann und wie darauf reagiert werden muss". Organisieren: Jetzt merkt man, dass das Buch noch aus einer Zeit vor Apps und Hosentaschen-IT kommt: Vorstehende Ergebnisse, also das Was, Worum, Wie und Wann wird nun in strukturierte Listen (dazu gleich mehr) übertragen. Regelmäßige Durchsichten der strukturierten Liste(n): Prüfen, was erledigt wurde und was für eine Aufgabe nun als nächstes ansteht. Und nun der nach regelmäßiger Durchsicht wichtigste Punkt: Dinge erledigen: Was will ich als nächstes angehen und erledigen?

Sammeln: So banal sich vorstehende Punkte anhören, ko Folge direkt herunterladen
23 Minuten
Neue Serie: Die restlose Auflösung meiner bisherigen To-do-Apps und die Zusammenführung unter Getting Things Done (GTD) - TEIL 1

Mein erstes echtes Smartphone war ein SonyEricsson Xperia X1: kleiner handlicher Knochen, mit Stift und hoch schiebbarem Display, darunter war, dann in der Querformat-Bedienung, eine vollwertige Tastatur. Betriebssystem: Windows Mobile. Allerdings: der beste Kalender und erst recht die allerbeste Kontakterfassung EVER! Da ist bis heute nichts Besseres gekommen - und trotzdem gab es damals diverse Hersteller, die noch schickere Apps und Interfaces gebaut haben. Und so zog die erste To-do-App auf meinem X1 ein. Und so ging es weiter... auf dem Androiden, dem HTC Hero, kurzer Abstecher auf ein HTC mit Windows, weitere Andrioden, kurzer Ausflug zu Apples Technikschrott namens iDings und wieder schnell zurück zu Android, nun auf der Google-eigenen Schiene namens Nexus und heute dann Pixel. In so gut wie jeder Generation der Geräte entdeckte ich eine neue To-do-App, die meine bisherige bzw. bisherigen ergänzte... und das teilweise bis heute! Nun ist der Moment gekommen: Was auch immer noch da ist, wird gelöscht und das alles zusammengeführt, und zwar unter einer "GTD", Getting Things Done Struktur. Und dafür kommt für mich nur eine, ja, kostenpflichtige, App infrage. Im Rahmen eines mehrteiligen Blogs und Pods hier der Weg dahin, alle Schritte zu GTD, die Implementation in die App und um welche App es überhaupt geht - und was mir unterwegs so alles passiert ist. Start heute: ich führe meine alten Apps zusammen...

Wenn du regelmäßiger Leser und Hörer von mir bist, weißt du, dass ich aktuell auch dabei bin, alte "Blogleichen" fertigzustellen und online zu bringen. In meinen Entwürfen schlummern gute 64, teils fast fertige oder nur aus einer Überschrift als Gedankenstütze befindliche Texte, die auf Fertigstellung und, wenn auch, was die ältesten angeht, über ein Jahr Verspätung, noch auf Veröffentlichung warten.

Klar, ein Teil war mein Eigenhosting und die damit verbundenen To-dos. Auch, dass mich diverse Kita-Viren nun bereits zum dritten Mal außer Gefecht setzen und somit kein konzentriertes Arbeiten oder eine Podcast-Aufnahme möglich war.

Aber: auch einen entscheidenden Beitrag, gerade für die "ganz" alten Themen, ist meine weite Verstreuung von Notizen und selbstgesetzten Deadlines in verschiedenen Apps. Ich weiß, ihr glaubt mir das, ohne, dass ich Beweise antreten muss, aber, um euch ein Bild des Chaos als Abschreckung zu geben, hier meine - NOCH! - aktiven und in Nutzung befindlichen To-do-Apps:

Die älteste Variante, die ich während meinen diversen Karriereschritten in der Luftfahrt nutze, auch weil ich Inhalte mit weiteren Kollegen und/oder Vorgesetzten freigeben konnte: Remember the Milk. Gut, die Anzahl an offenen Aufgaben hielt sich in Grenzen oder hat sich durch meine berufliche Neuorientierung erledigt, aber ein oder zwei aktive und immer noch aktuelle Erinnerungen waren da noch drin. Daher wird der manuelle Übertrag, da keine Export-Funktion vorhanden ist, obwohl ich zahlender Kunde bin, sehr schnell und einfach! RTM hat ein sehr gewöhnungsbedürftiges Interface und benötigt, wenn eine Notiz noch Notizen und Teilen haben möchte, diverse Taps, kann aber durch eine Webseite mit Sync etwas komfortabler genutzt werden. Mich störte anfangs am meisten, dass man keine Dokumente anhängen kann. Daher führte mich parallel als Dokumentenablage Evernote in der Bezahlvariante in mein privates papierloses Ablagesystem. Allerdings hatten verschiedene Strategiewechsel und damit verbundene eher schlechte oder rückläufige Update die Freue schon lange vermiest, aber es ging halt immer irgendwie. Bis das letzte Update kam, die Kosten gleich blieben und viele der vorherigen und mir wichtigen Funktionen, vielleicht nur erst mal aber auf jeden Fall vorübergehend verschwunden sind - und so auch meine Einstellung und die Bereits Folge direkt herunterladen
15 Minuten
Wo ist denn die "Erste Generation Internet" hin? Viel Online-Präsenz hat sie nicht unbedingt hinterlassen...!

Ok, meine Formulierung "Erste Generation Internet" kann man nun falsch verstehen. Ich spreche nicht von Stanford und den 50ern, die erste Netzwerkverbindung, das erste Protokoll und die "IP on everything"-T-Shirts oder erstmalige Nutzung von "Hello World!". Nein, ich spreche von der Generation der 18-jährigen, oder kurz davor oder ein wenig drüber, die in den letzten 90ern, also den 1990ern, die erste Generation war, die zwar mit viel Geld verbunden aber als erste problemlos von zu Hause aus das Internet kennenlernen konnte. Wer sich für Team Blau oder Team Magenta entschieden hatte und immer ein wenig neidisch in die USA und den dortigen GeoCities guckte, und wahlweise mit einem 33k- oder 56k-Modem die Einwahlorgel erleben durfte, konnte problemlos E-Mail nutzen und erste Portale wie Spiegel, T-Online, AOL oder eben auch openBC, heute besser als XING bekannt, beim Entstehen und wachsen zusehen. Ebenso wie das Regensburger Telebuch.de, die heute amazon Deutschland heißen, was sie einer Übernahme zu verdanken haben. Aber, so meine eigene Feststellung: wo ist die erste Generation denn hin verschwunden? Kaum einer ist auf XING oder LinkedIn, kaum einer betreibt eine eigene Webseite. Auf Facebook nicht aktiv zu sein gibt von mir Daumen hoch - aber auch hier, kaum ein Treffer... was bitte ist denn hier passiert, dass ihr alle zur ersten Generation Internet-Verweigerern wurdet?

Startoberfläche AOL / Bild-/Quelle: erinnerstdudich.de

Wenn du so Mitte der Siebziger geboren wurdest, bist du für mich in Deutschland das, was ich EGI - "Erste Generation Internet" getauft habe. Du kannst dich noch an die vielen Untersetzer für Tassen und Gläser erinnern, die wir damals, dann in den Neunzigern, frei Haus oder mit unzähligen Zeitschriften zusammen bekommen haben: Die beiden einzigen Internet Provider Deutschlands lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen über die Marktführerschaft und verschenkten daher ihre CDs, mit denen der benötigte Client als auch Einwahldaten für den Dienst, sei es T-Online oder AOL Deutschland, integriert waren. Single-Sign-On, sozusagen - ja, wenn... wenn du ein Modem dein Eigen nanntest!

Derer gab es zum damaligen Zeitpunkt zwei - na ja, und etwas, das wir BTX nannten. Aber das war ja mehr Teletext als Internet, daher ist der Bildschirmtext hier raus! Entweder du hattest vor allen Vorsprung, dann hattest du bereits seit geraumer Zeit ein 33er-Modem. Oder, JETZT war dein Moment fürs Netz gekommen, dann nutzt du das neue und rasend schnelle 56k-Modem. Sagen wir es so: mal angenommen, YouPorn hatte nur Bilder. Und die alle nicht über 1Mbyte pro Datei, du wärst nach drei, spätestens vier Bildern wieder weg! Versprochen!

Aber hey! Wir waren im Netz! Der Begriff "Neuland" war noch nicht von der Politik ausgelutscht und für uns war es real. Und jeden Tag was Neues! Sagt euch "Hamsterdance" noch was? Nein? Dann schnell den vorstehenden Link geklickt: DAS IST DAS ORIGINAL! Wir haben es wochenlang angesehen und gekichert wie kleine Kinder! Und wir haben es per E-Mail und, wenn alle Empfänger bei AOL waren, über den Instant Messanger geteilt... also, an alle drei Freunde, die wir so online hatten.

Ach, kleiner Fun Fact: zu diesem Zeitpunkt habe ich meine erste Bestellung bei dem, was wir heute amazon.de nennen, aufgegeben, damals unter dem Namen Telebuch.de, mit Anschrift in Regensburg, unter der amazon Deutschland heute noch residiert. Und schon damals: Versandkostenfreie Lieferung, wenn man denn ein Buch mitbestellt hat! Wow, wie die Zet vergeht!

Doch dann - war die Schule vorbei und die Bundeswehr fand ausreichend Verwendung für uns. Das war ein Rückschlag für das Online-Leben, mal von den Wochenenden abgesehen und den notwendigen Leber-Schonungsmaßnahmen, die gerne am Folge direkt herunterladen
7 Minuten
Wie ich mit Unterstützung des Bayrischen Rundfunks quasi zum nächsten Kanzler gekürt wurde und welche schlagkräftigen Argumente mein Bewerbungsschreiben beinhaltete - vom Bildmaterial ganz abgesehen!

Da war er also, der nächste Karriereschritt. Und dass durch die Lokalpresse gezielt im Raum meiner Heimatstadt gesucht wurde, war ein zusätzliches Zeichen: Sie suchten nach mir und in ihrer Verzweiflung eben, klassisch wie früher, per Zeitungsannonce. Somit wollte ich weder Hannes noch seine Sendung auf dem BR, die mit Ringlstetter seinen Nachnamen trägt, enttäuschen und ließ mir ein paar Zeilen, die die Zukunftsfähigkeit und eben auch meine schnell belegen sollte. Und ein schnippisches Bild, um in der Staatskanzlei in München auch gleich mal für ein wenig Aufruhr und frischen Wind zu sorgen, hatte ich auch gleich noch im Gepäck. Und klar, ein wenig blöd geraten, dass es unbedingt in die Wochenendausgabe Anfang April dieses Jahres rutschte, aber mich konnte nun nichts mehr aufhalten!

Stellenanzeige Kanzlerkandidat des BR / Bild-/Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Also, es mussten ein paar staatstragende Zeilen her. Und klar, auch gleich der Ausdruck meines ungebremsten Wilens zur Machtübernahme. Und klar, wer wird nach diesem Schritt schon seine alten Freunde vergessen, daher hatte ich für Herrn Ringlstetter auch gleich noch ein freundliches Angebot für die weitere Zusammenarbeit im Angebot.

Kurz gesagt: Mit diesem Text habe ich mich, freundlich, aber klar im Ausdruck, meine Bewerbung an die E-Mail-Adresse des Bayrischen Rundfunks gesendet:

Sehr geehrter Herr Ringlstetter,

hiermit erhalten Sie meine Bewerbung auf Ihr Stellengesuch in der Mittelbayerischen Zeitung vom 01./02. April 2021.

Lassen Sie mich ohne Umschweife direkt zur Sache kommen:

Um die Nachvollziehbarkeit von Corona-Regelungen für die Bürgerinnen und Bürger verständlich zu machen, greife ich auf eine Mischung von Ereignis- und Gemeinschaftskarten gängiger Monopoly-Spiele zurück. Moderne Editionen wie "Bankenwesen" oder "Luftfahrt" helfen, wirtschaftspolitischem Agieren in der Pandemie gesellschaftliche Anerkennung und Verständnis für Entscheidungsfindungsprozesse zu ermöglichen.

Durch ein Gremium aus Paul-Ehrlich- und Robert-Koch-Institut als auch Amnesty International wird verhindert, menschenunwürdige Editionen, wie z.B. die römische Kolosseum- oder die Ruhrpott-Version zu verwenden.

Den Einsatz von Löwen möchte ich allerdings im Rahmen einer "Corona-Ampel" nicht ausschließen, unterstelle ich doch, dass diese majestätischen Tiere in der Fußgängerzone oder in geöffneten Supermärkten schnell für Abstand unter den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern sorgen. So vergeht die Zeit bis zur Wahl bis im Flug!

Apropos Flug: sollte der olle Höttges weiterhin um Gewinnmaximierung im Ausland bemüht sein, statt die Digitalisierung der Bundesrepublik mit schnellem DSL oder sogar Glasfaser voranzutreiben, stocke ich den eher ungeraden Anteil der Bundesrepublik an der Telekom auf 35 Prozent auf und nutze parallel dazu das Ankeraktionärs-Prinzip bei der Lufthansa. Dann kann Herr Höttges höchstpersönlich mit Herrn Spohr das Internet in die entlegensten Ecken Deutschlands fliegen! HomeOffice und Homeschooling störungsfrei für jederfrau und -mann!

Die Wirtschaftspolitik führe ich analog zu meiner Vorgängerin fort. Wo sollen denn sonst auch all die auf Halde produzierten Nebelkerzen hin, wenn nicht einer meines Kalibers z.B. den Automobilherstellern nicht neue enge Fristen für die Elektrifizierung von Flotten vorschreibt, den Fuhrpark der Regierung aber durch Sponsoring hoch protziger Achtzylinder mit Dieselaggregat auf Spur hält? Schließlich kann jeder 9-Volt-Block zu sofortiger CO2-Neutralität in der Flottengestaltung führen. DAS nenne ich "Made in Germany", das kann auch investigativem Journalismus standhalten und die Zukunftssicherheit Deutschlands (unter-)stützen.

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14 Minuten
Jawohl ja! Das Eigenhosting ist nun endlich abgeschlossen - ein kurzes Update und nun auch ein letztes!

Wie in den Episoden, die sich direkt um das Thema Eigenhosting gekümmert haben, schon bekannt gegeben - in Folge 10, um genau zu sein - berichte ich nur noch im Rahmen von normalen Blogposts über den Fortschritt. Und, was soll ich sagen. Der nächste Meilenstein ist erreicht... auch wenn ein Blog nie fertig ist und WordPress auch immer was Neues einfällt... aber seit heute bin ich wirklich fertig, so mit allem! Was die letzten großen Baustellen waren und warum ich euch ein Cookie-Banner empfehlen möchte - mehr dazu jetzt!

...hat am Ende die meiste Zeit gekostet: Cookie Banner / Bild-/Quelle: privat

Ich habe meinen Umzug bereits für beendet erklärt, aber auch durchblicken lassen, dass noch einige Baustellen zu erledigen sind. Dazu gehört die WordPress-Datenaustauschschnittstelle JSON, die leider eher undokumentiert als Datenschleuder im gesamten Internet ihr Dasein fristet bis zum ausstehenden Cookie-Banner.

Und nun ist es, zu Ende August, endlich geschafft: Mein Eigenhosting ist angekommen, wo es hin sollte, bei 100 %! Ich hoste, ich betreibe, ich befülle und ich administriere - nein, keine Panik, nicht schon wieder ein Theme-Wechsel! - nun meinen Blog selber!

Ich muss gestehen, dass die letzten 10 % ja immer die sind, die man normalerweise unerledigt unter den Tisch fallen lässt, was kein Hahn danach kräht. Wenn aber hier so wichtige Dinge wie "JSON-Schnittstelle schließen" als auch "Cookie-Banner" auf der Liste steht, beißt man die Zähne zusammen und geht weiter Richtung 100%.

Das mit der JSON-Schnittstelle ist für mich aus mehrfacher Sicht peinlich: zum einen, da ich die bereits über meine Spielwiese und vor dem Umzug von WordPress zu mir geschlossen hatte und auch der kurzfristige Theme-Wechsel an sich nicht noch fast eine Woche hätte brauchen müssen, bis keine Daten mehr abzufragen waren. Das hätte mir und meinen Sicherheitstools rund um die Uhr etliche Mails und Alarmierungen erspart, da Kids und sonstige Möchtegern-Hacker es immer und immer wieder versucht hatten, hier in meinen Admin-Bereich zu kommen. Aber Nutzername, der schon in den wenigsten Fällen korrekt erraten oder ausgelesen wurde, ist eben nicht alles. Da kommt ein unfassbar langes Passwort und dann noch zwei, drei weitere Hürden, bis der Admin-Bereich seine diversen gesicherten Türen öffnet. Aber nicht schlecht, die Statistik:

WordFence Sicherheitsbericht geblockter Länder: fleißige Versuche für nichts / Bild-/Quelle: privat

JSON ist nun endlich und unwiederbringlich weg - damit sank die Zahl der Angriffe auf null. Wer hätte es gedacht.

Nun war, neben Kleinarbeit und ein bisschen Anpassung und schick machen noch das Wichtigste offen: mein Cookie-Banner.

Ich hatte mir einen ausgesucht, der auch ein Tipp meines rheinwerk-Buches war. Allerdings wäre der kostenpflichtig gewesen, aber, bei dem, was Abmahnungen kosten, war der Preis pro Jahr fair. Installation und Ersteinrichtung, alles super. Als ich dann Details nacharbeiten wollte, waren plötzlich Felder nicht mehr anklickbar und Inhalte nicht änderbar. Und, das schlimmste, da es das Topfeature für mich war: Ich konnte den Cookie-Scanner, der meine ganze Seite untersucht und mir alle heimlichen und unheimlichen Setzer von Cookies auswirft, nicht mehr starten - und damit kein aktuelles Bild der Lage bekommen.

Also war guter Rat teuer - bis ich durch Zufall einen Newsletter bekam, mit genau einer Empfehlung für ein Cookie-Banner. Auch Folge direkt herunterladen
20 Minuten
Wie aus einem Test der gehypten nothing ear (1) Kopfhörer nun ein Test für die Anker soundcore Life P3 wurden und warum die soundcore richtig gute Kopfhörer mit kleinen Schwächen im Detail sind...

Ich hatte vor ein paar Tagen eine Mail bekommen, dass eine erneute Tranche an ear (1) von nothing, unter anderem für Europa, zum Kauf "angekommen" sind. Kostenpunkt: 100 Euro. Da der Nachwuchs nun aber Priorität hat und ich mir bereits Anfang Juli  neue Bluetooth-Kopfhörer gekauft hatte, wollte ich nicht mal schnell 100 Euro aus dem Sparschwein kratzen, um ein zweites Paar herumliegen zu haben. Also, kleine Anfrage an den Hersteller, was sich hier machen lässt und schnell eine passende E-Mail-Adresse erhalten. Da ich nun mit jeder Tranche, also in Summe mit der aktuellen drei Anfragen unbeantwortet bekommen habe, gibt es jetzt mein Testergebnis nach zwei Monaten Hardcore-Tagesnutzung der Anker Soundcore Life P3 - und nicht aus Mangel einer "Alternative", sondern stattdessen!

 

Anker Soundcore Life P3 mit Case / Bild-/Quelle: privat

 

https://zopb4l.podcaster.de/download/173_20211004_ichbindochnichthierumbeliebtzusein_com_Test_nothing_nein_Soundcore.mp3

Sie galten und irgendwie gelten sie immer noch als der heiße Scheiß: die true wireless ANC-Kopfhörer des Start-ups nothing. Sie wurden im Vorfeld gehypt aufgrund ihrer Funktionen, dem Design, dem "true wireless", was auch immer das sein soll und dem Preis, mit dem sie angeblich die ersten ihrer Art sind, die ANC in Preisgefüge um die 100 Euro bringen. 

Klar wird man, also ich, hier dann hellhörig und möchte mehr wissen. Aber: die spartanisch anmutende Webseite, die den Gründern fast schon mehr Raum bietet als dem Gerät, gibt auch nicht mehr her als der vorstehende Marketingsprech, mit dem die Kopfhörer im Vorfeld beworben wurden.

Und, unter uns: true wireless? Darf ich laut lachen? Oder produziert ihr die mit Kabel und ein Praktikant in der Endabnahme darf, unter Fotobeweis, direkt am Kopfhörer das Kabel durchschneiden und so den Kopfhörer "true" kabellos machen?

Viel Show, aber Trommeln gehört zum Geschäft. Erst recht für ein Startup! Und, immerhin: die bisherigen drei Tranchen, die ich aktiv per E-Mail mitbekommen habe, waren wohl sehr zeitnah ausverkauft. Da bei mir, dank Nachwuchs, die Zeiten vorbei sind, wo jedes Testgerät aus Eigenbudget angeschafft wird und nun auch jede Zeitschrift ein, zumindest Leih-Gerät zur Verfügung gestellt bekommt, hatte ich mal den Kontakt mit nothing gesucht. Die Erstmail, die einfach an info@ ging, wurde am nächsten Tag mit Verweis auf eine weitere und andere E-Mail für Kooperationen und Partnerschaften beantwortet - und von da kam bis heute, trotz drei Anfragen, noch nicht mal eine Absage zurück. Ja, so viel Arroganz ist eben auch euer Pech - den statt den nothing kommt nun ein Test zu den Anker soundcore Life P3!

Da ich, wie ihr sicherlich wisst, seit Jahr und Tag ein riesiger Anker-Fan bin und quasi so gut wie jedes Ladekabel und auch Ladegerät, solange es nicht Apple-only ist, hier rumfliegen habe, dass Anker jemals auf den Markt gebracht hat, war es naheliegend auch mal die Kopfhörer zu kaufen. Und: es waren nicht meine ersten.

Bereits im Februar 2019 bestellte ich mir die Soundcore Liberty Lite Bluetooth Kopfhörer True Wireless TWS in Ear Kopfhörer, die damals meine kabelgebundenen Pixel-Kopfhörer ablösten. Und war sehr zufrieden.

Daher nutzte ich ein Einstandsangebot von Anker und kaufte mir bereits im November 2019 die Liberty 2 Pro - da die Liberty Lite gute Kopfhörer für Musik sind, aber leider gar nicht zum Freisprechen geeignet.

Das sollte sich mit den Pro ändern: mehrere Mikrofone und all das Gedöhns. Allerdings war der Praxistest ernüchtern: für meine Ohren waren die doch sehr groß und in Teilen klobig geratenen Kopfhörer trotz guter "Befestigung" ungeeignet - und, aber wenigstens im Unterschied zu den Lite, konnte man mich beim Folge direkt herunterladen
7 Minuten
Es wird ernst, Ende September 2022 schaltet die Telekom den DE-Mail-Dienst ab - schade, wirklich schade!

Ich kann mir gut vorstellen, dass viele von euch mit dem DE-Mail-Dienst gar nichts anfangen können. Und ihr seid damit nicht alleine: an sich sollten Behörden und Gerichte, Steuerberater und Einwohnermeldeämter auch über diesen Dienst erreichbar sein. Aber das hat sich in der Praxis leider nie ergeben und somit war der Vorteil, den die DE-Mail dem Nutzer bringt, nicht ersichtlich - erst recht nicht, da neben der Telekom ein Mitbewerber ein Preisschild an diesen Dienst gehängt hat. Aber schade, damit schließt die Telekom ihren sicheren und "dokumentenechten" E-Mail-Dienst.

DE-Mail Starter / Bild-/Quelle: Deutsche Telekom

Auch ich brauchte einen c't-Artikel vor, ich glaube es ist schon über zwei Jahre her, in dem 1&1 und die Telekom als die wohl letzten Anbieter von DE-Mail-Diensten verglichen wurden. An sich, und das ist ja auch im DE-Mail-Gesetz geregelt, gibt es hier kaum Unterschiede: Der jeweilige Dienst muss sichere, vertrauliche und nachweisbare Kommunikation im Internet ermöglichen. Natürlich ist das keine Idee der DE-Mail, sondern resultiert aus seinem Vorgänger, dem Projekt Bürgerportale.

Das Projekt war durchweg immer in der Kritik: sei es, dass die beworbenen Alleinstellungs-Sicherheitsmerkmale auch problemlos mit den bestehenden E-Mail-Spezifikationen, allen voraus SMIME abgebildet werden können und das System daher in den Verruf einer staatlich verordneten Zwangskommunikation innewohnte.

Ich fand die DE-Mail auch als spannenden Einsatz, wie man ganz einfach unterschiedliche Sicherheitsstufen einsetzen kann: Login per E-Mail und Passwort als unterste Ebene, über Auslesen von Ausweispapieren als oberste Stufe der Sicherheit.

In meinen praktischen Tests stellte sich mit der DE-Mail der Telekom aber sehr schnell Ernüchterung ein. Ist das System doch vom Internet losgelöst und besitzt zu diesem keinen Zugang, sind in dem DE-Verzeichnis nur angemeldete Nutzer der DE-Mail zu finden. An sich sollten das in erster Linie staatliche oder durch die Länder betriebene Adressaten sein, aber auch hier ist die Anzahl der Teilnehmer der übersichtlich. Von all den Unterlagen, die ich in den letzten Jahren vertraulich, geschützt und unter Beweis meiner Person über die DE-Mail verschicken wollte, war einzig ein Gericht in Miesbach in der Adressatenliste zu finden - und hier war die Bearbeitungszeit fast ein Quartal seitens des Empfängers. Alles andere ging dann doch als Einwurfeinschreiben über die Post auf Reisen.

Auch wurde der Service immer klein gehalten. Eine mögliche Identifikation, die DE-Ident, hat es nie über die Konzeption hinaus geschafft, war die freie Wirtschaft, die nun schon VideoIdent anbietet, im Komfort und der Geschwindigkeit, ganz von den Kosten zu schweigen, schneller.

 Auch der DE-Safe zur sicheren und dauerhaften Aufbewahrung von Dokumenten hat es, zumindest seitens der Telekom, nie in die Umsetzung geschafft.

Spannend finde ich, dass die Telekom hier einseitig kündigen kann, ist sie doch als DE-Betreiber lediglich vom deutschen Staat beliehen worden - aber so einfach kann es eben gehen, wenn ein Teil-staatliches Unternehmen von heute auf morgen in den USA im Mobilfunkgeschäft mehr Geld macht, als in manchen früheren Kernregionen. Und so kann man wohl auch ein wenig einfacher seine Beleihung rückgängig machen... schätze ich jetzt einfach mal so...

Sicherheit, by the way, ist hier nicht nur ein Werbeargument, nein, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, in Bonn akkreditiert die Anbieter entsprechend.

Somit bleibt wohl nur noch 1&1 mit ihrem kostenpflichtigen Angebot von fast 10€ je Monat und einmaligen 8 € Einrichtungsgebühr und zahlenmäßig beschränkten kostenfreien Mailversand pro Monat übrig. Mal sehen, wie sich das mit dem Ausstieg der Telekom verändert, vielleicht buche ich dort Folge direkt herunterladen
9 Minuten
Hello again Brita! Kaum auf meine Verbesserungsvorschläge reagiert, habt ihr die beste Karaffe im Angebot! (Vielleicht Zufall, vielleicht wirklich mein gesamtes Feedback, was es möglich gemacht hat!)

Ich hatte euch, vor kurzem, auch wenn das alles schon ein Jahr zurückliegt, berichtet, dass ich aufgrund meiner Unzufriedenheit mit den Produkten, trotz dem geilsten Kundendienst ever, alle Brita-Karaffen aus der Wohnung verbannt und durch Drittanbieter ersetzt habe. Allerdings, um Scholzs Wahlplakate endlich sinnvoll umzutexten: IHR KENNT MICH! Klar, war ich auch da nach einiger Zeit nicht mehr zufrieden - und schon wieder ging die Suche nach einer für mich perfekt passenden Karaffe mit Wasserfiltereinsatz los. Und nun ratet mal, wo ich die gefunden habe... genau! Willkommen zurück, Brita!

Brita Style in neu - ich bin wieder dabei! / Bild-/Quelle: privat

 

Wer den ersten Teil, den ich eigentlich zeitnah nach dem 15. September 2020 schreiben wollte, da ich damals meine ganzen Britas rausgeschmissen und durch amazon und dm ersetzt habe, nicht oder noch nicht gelesen hat, hier eine kurze Zusammenfassung: Nachdem ich meine beiden Britas rausgeschmissen habe, war ich ein Jahr lang happy mit der amazon basics Version und der dm-Eigenmarke. Aber...:

Was soll ich sagen - auch nicht-Brita-Karaffen haben so ihre Macken! Die amazon-Karaffe erwies sich als zu klein, ständig musste mehrfach Wasser nachgefüllt werden, um Wasserkocher und Teekocher ausreichend zu betanken. Dies war aber der einzige Nachteil - das Teil war gute Qualität und auch sonst bis zum Schluss top in Schuss, keine Kalkspuren oder sonstige Abnutzungsspuren oder Defekte.

Nicht ganz so glücklich war ich mit der Lieferung meines Drogeriemarktes: zwar ist die Karaffe gigantisch groß und gut verarbeitet. Allerdings war der Haltegriff an der Rückseite auf einer Seite als Transportschaden eingebrochen, jedoch war eine Reklamation nicht möglich, da der Markt nur komplette Rückgabe gegen Gutschrift vorsieht. Blöd, da die Karaffe nicht mehr zu bestellen war.

Mehr muss ich euch wahrscheinlich gar nicht sagen - ich machte mich auf die Suche nach einer weiteren Alternative. Ich habe gesucht - das hat wahrscheinlich amazon auch an meinem Bandbreitenbedarf im Onlineshop deutlich gemerkt!

Und ich fand sie - und, unfassbar: bei Brita! Man könnte fast meinen, all meine Rückmeldungen sind ausschließlich in die Entwicklung der neuen Serie "Style" eingeflossen. Und somit konnte ich endlich meine 40 bis 50 Chrome-Tabs, die die bisherigen Recherche-Ergebnisse an möglicher Karaffen offen hatten, schließen.

Brita Style mit LED / Bild-/Quelle: privat

Nur kurz die Rahmendaten, den Rest findet ihr problemlos über den Online-Versender eures Vertrauens heraus!

Fassungsvermögen: 2,4 Liter Stabiler Plastikkörper aus einem Guss inklusive Griff Der eigentliche Filter wird mit einem kompletten Einsatz in den Plastikkörper eingesetzt und ist mit einem dichten Deckel versehen - endlich kein Überlaufen mehr in das bereits gefilterte Wasser

LED gelb / Bild-/Quelle: privat

Willkommen 2021: Vorbei die Zeiten, wo ein kleines b/w-Display mit Balken die Abnutzung des Filters anzeigt. Eine dreifarbige LED zeigt mit den Klassikern grün, gelb, rot die vier Wochen, innerhalb derer ein Filterwechsel empfohlen wird, an:

 LED rot / Bild-/Quelle: privat

Und, auch schön: der Deckel, durch den das Wasser eingefüllt wird, kann nun mit einer Hand, dank einer "Plastikschleife", problemlos bedient werden und mit besagtem einen Finger komplett und ohne viel Kraft - oder Gewalt - geöffnet werden! Und wenn der Filtervorgang mal zu lange dauert und man nur schnell einen Schwabs Wasser braucht - einfach kräftig, aber ohne Gewalt, den Deckel mit einer Hand zuhalten, bis auf ein paar Tropfen, die ein leichtes kleines Rinnsal ergeben, kommt nichts raus!

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11 Minuten
Service-Test: Wenn Du Deine Hotelanschriften besser kennst als Deinen Erstwohnsitz - wie kann Dich dann Post pünktlich erreichen?

Es gibt so Momente im Leben, wo einem das Gesetz den Status "Erstwohnsitz" an sich aberkennen würde - man aber aus Mangel einer Alternative weiter wohnen bleibt, wo man gemeldet ist... aber eben nur auf dem Papier. Wo man die Kundenkartennummer der diversen Hotelketten, welche nun das zweite Zuhause sind, einem eher in den Sinn kommt, als die Postleitzahl des eigentlichen Wohnsitzes. Und wo man mehr Zeit im Flieger und in der Bahn verbringt, als man das letzte Mal im heimischen Wohnzimmer vor einer nagelneuen Netflix-Serie gesessen ist. Aber, trotz alledem, gibt es ein kleines Problem: wie komme ich zeitnah an meine Post?

 Caya - digitalisiert Deine Briefpost / Bild-Quelle: getcaya.de

Da ist es also, das neue Projekt. Anfangs geht es um ein paar Manntage vor Ort, der Rest kann flexibel "von der Straße" aus gemanaged werden. Doch dann, entweder, weil man positiv auffällt und ein paar "Module" extra on Top kommen oder es schlagartig kippt und man einen Feuerwehreinsatz mit viel Präsenz vor Ort hat: man kommt einfach nicht mehr so oft nach Hause.

Und wenn man dann drei, vier Wochen später das erste Mal wieder zu Hause ist und seinen Briefkasten öffnet, kann es sein, dass die #StasiGEZSteuer schon den Mahnlauf des, meiner Meinung nach gegen diverse Gesetze und Regelungen verstoßenden sowie Markt-verzerrenden, GEZ-Zwangsbetrag, den eine privat organisierte Blackbox eintreibt, gestartet hat. Und das wird teuer. Und sicherlich ist die eine oder andere Rechnung, die man definitiv, wie eben die #StasiGEZSteuer, niemals auf anderem Weg als auf Rechnung gegen Überweisung zahlen würde, auch schon leicht überfällig. Oder das eine oder andere Abo hat wegen fehlender Zahlung eine "kleine Zwangspause" eingelegt. Oder oder oder...

Wie also ein paar Wochen unterwegs sein und die wichtigste, oder eben im Idealfall, die komplette Post erhalten? Ein Nachsendeauftrag ist, wenn man sich für die Projektlaufzeit nicht dauerhaft wie Udo Lindenberg in einem Hotel einnisten möchte, eher keine Alternative. Den Nachbarn oder Vermieter um Leerung und tägliche Calls zur Postdurchsicht zu bitten klappt auch nicht in jeder Lebenslage. Einen persönlichen Assistenten einzustellen, der den Weg macht, Pakete noch von der Post und Hermes abholt und nur so mit Vollmachten ausgestattet ist, ist nun mal eine Kostenfrage... also... wie komme ich fern ab der Heimat an meine Post?

Die Lösung ist so nah, man glaubt es kaum. Und wer die Goldkantenlösung der Deutschen Post außer Acht lassen möchte, findet sofort einen weiteren Anbieter, der sich auf das Digitalisieren Eurer Post spezialisiert hat: Caya.

Was steckt dahinter?

Ihr bucht über die Post oder eben im Paket bei Caya einen Nachsendeauftrag. Dieser schickt Eure gesamte Briefpost, ohne Zeitschriften, Zeitungen, Päckchen und Pakete, also wirklich nur alles, was die Post auch zu Euch in den Briefkasten wirft, zu Caya. Diese öffnen eure Post und und werfen sie auf einen Scanner - schwupps ist Deine Post digital. Und so stellen sie sie Dir in der App oder online in Dein Caya-Postfach: gescannt, durchsuchbar - und seit ein paar Tagen auch sofort mit einem Mausklick über Dein Online-Konto überweisbar.

Caya Privat Tarife - drei einfache Modelle, trotzdem sei weise gewählt! / Bild-Quelle: getcaya.de

Und, wer den Service nutzen will, kann sich in unter fünf Minuten anmelden: Webseite aufrufen, Nutzerkonto anmelden, Tarif wählen - dazu gleich mehr - und wahlweise mit der dann "neuen" Berliner Anschrift selbst oder über Caya gleich noch einen Nachsendeauftrag buchen. Die Preise hierfür sind identisch mit denen der Deutschen Post, nur dass dann Caya sicher stellt, dass neben der neuen Anschrift auch Deine "Caya-Postfach-Nummer" in die entsprechende Empfängeranschrift kommt, und zwar fehlerfrei.

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6 Minuten
Bye Bye Brita! Gefiltertes Wasser gibt es auch von anderen Anbietern!

Ich muss mich jetzt echt kurz halten, da ich mittlerweile, zum einen wegen meines Eigenhostings und zum anderen wegen dem Nachwuchs, unfassbar viele Themen als Entwurf herumliegen habe, die ich leider nie fertig geschrieben und veröffentlicht habe - und zu denen ich nun, teilweise schon über ein Jahr später, schon ein neues Update für euch parat habe. Und das heute ist so ein erstes Thema: Brita Wasserfilter sind am 15.09.2020 bei mir ausgezogen... Mehr zu dem Warum und wieso nun hier!

Ich habe am 15. September 2020 eine amazon-Bestellung ausgelöst, die einen mich lange störenden Stein ins Rollen gebracht hat: eine Trennung von meinen damals zwei Brita-Wasserfilter-Karaffen.

Zwar hat Brita ein einmaliges Garantiekonzept: wenn du dich innerhalb der Garantiezeit an den Kundendienst wendest, bekommst du Ersatz. Kostenfrei. Und gerne auch ein anderes als das von dir ursprünglich gekaufte Modell. Und, auch sehr löblich, es werden keine Fragen nach dem Motto "Wie ist es passiert?" oder Aussagen wie "Der Schaden sieht aber schon sehr selbstverursacht aus!" getroffen. Schadenmeldung, welches Gerät möchte man, Postversandbestätigung. Aus.

Kundenservice at its best! Zwei enthusiastisch erhobene Daumen!

Allerdings stören mich in der täglichen Anwendung diverse Punkte: Wenn die größte Karaffe zugleich den kleinsten Wasserfiltereinsatz hat, sodass man seine drei Liter nur bekommt, wenn man eben viermal Wasser auf Maximum einfüllt. Oder dass der Ausgießer einen kleinen Designfehler hat und das meiste immer daneben geht.

Oder so materielle Dinge: dass die Karaffe schneller verkalkt als der heimische Teekocher. Oder dass aus dem noch nicht ganz vollen Filtereinsatz immer ungefiltertes Wasser überläuft und direkt in das gefilterte Wasser läuft. Dass Deckel, die beim Einfüllen "automatisch" - dank Physik - nachgeben sollen, stattdessen einfach die Küche fluten...

Dies war eine kleine Auswahl der Dinge, die mich so akut genervt haben und die ich in regelmäßigen Abständen an den Kundendienst gemailt hatte. Aber: all dies hat mich mehr und mehr nach Alternativen zu Brita suchen lassen.

Das schöne ist, dass Brita mit den Maxtra-Patronen den Standard setzt, sodass auch die meisten Drittanbieter ausschließlich auf dieses System setzen. Somit sind die noch zu Hause rumliegenden ungeöffneten Patronen nicht wertlos und Altplastik, sondern passen auch in die neuen Karaffen.

Und an besagtem 15. September letzten Jahres bestellte ich bei amazon eine amazon-Eigenmarke, amazon basics, einen Krug mit Wasserfiltereinsatz. Und ich war begeistert. Eine sehr stabile Form, ein passender Einsatz, kein Überlaufen des eingefüllten Wassers in das gefilterte Wasser. Und, am wichtigsten: der Ausguss war nicht am "Hauptkörper" verankert, sondern am eigentlichen Deckel - und somit klappt der bereits beim Kippen der Karaffe und nicht erst durch Wasserdruck auf und lässt sich so perfekt dosieren. Und ein mögliches Ziel ohne Verschütten und Sauerei problemlos anvisieren und treffen.

Damit war Brita bei mir erledigt. Ich wollte lediglich die aktuelle Elemaris noch weiter nutzen. Allerdings ging hier der Deckel für den Einfüllbereich zeitnah nach dem amazon basics Kauf kaputt, was mich zuerst dazu veranlasste, ihn einfach auszubauen.

Was mich dann aber so sehr ärgerte, dass ich beschloss, auch die letzte Brita im Haus außer Betrieb zu nehmen.

Ersatz fand ich im Rahmen einer Bestellung von Maxtra-Drittanbieter-Filter beim Drogeriemarkt meines Vertrauens. Während ich die Filter suchte, wurde mir plötzlich eine Eigenmarke-Karaffe für wenig Geld ausgeworfen, also bestellte ich diese gleich mit.

Und schon war ich Brita-los.

An sich wäre die Geschichte jetzt zu Ende - wäre ich nicht ich und hätte ich nicht das magische Händchen für Sonntagsgeräte aller Art... aber das hole ich mit allen Details in einem zw Folge direkt herunterladen
23 Minuten
Managerschulung "Denken wie Kinder" - damit wäre ich vorsichtig, das kann Mitarbeiter auch falsch verstehen!

Danke für die Einladung. Der Titel war ja eine Mischung aus Provokation und Nobrainer: "Denken wie Kinder." Aha. Da ich zu Hause täglich beim Denken und auch beim Lernen, was mir bei der ketzerischen und kurzgehaltenen Seminarbeschreibung schon gefehlt hat, zusehen kann, schauen wir doch mal, was sich hier einen doch hochpreisig verstecktem Management-Seminar verbirgt oder eben auch nicht - und warum das wahlweise Quatsch oder ganz schön nach hinten losgehen kann...

Es gibt gute und schlechte, Mitmach- und Zuhör-Seminare - genaueres weiß man immer erst zum Schluss! Hier ein Innovation-Summit / Bild-/Quelle: privat

Schöne neue Corona-bedingte Online-Welt. Kein Aufstehen, wenn es selbst im Sommer morgens noch dunkel draußen ist. Keine Qual zu Bahn, Flug oder stundenlang auf der Autobahn. Reicht doch ein Klick aus, um pünktlich und gut gelaunt, als auch ausgeschlafen und ohne erste Abenteuer, die sich auf der Anreise ergeben haben, in der virtuellen Lobby aufzulaufen und direkt in Smalltalk mit weiteren Teilnehmern einzusteigen.

Und nun kam er also, der große Seminartag.

Im Vorfeld wurden den Teilnehmern eine Mischung aus Duplo, Playmobil, Fisher-Price und beliebige Formen und Größen als auch Farben mit individueller Stoffbeklebung übersandt. Dazu noch Papierschablonen, Klebstoff, Klettband, Tesa und doppeltes Klebeband. Auf den ersten Blick ohne Sinn und Verstand - aber hey, denken wie Kinder.

Dann kam der Keynote-Speaker. Ich hatte es schon befürchtet: viel Tschakka, zurück in die Kindheit, Entdecker sein, statt Papierbergwälzer. Auch mal Rückschläge akzeptieren können, das seien ja schließlich nur Umleitungen zum Ziel. Eben mal den Blickwinkel ändern, warum nicht auf allen Vieren unter dem Schreibtisch abtauchen.  Und noch mehr so Zeugs.

Parallel dazu eine Diashow aus nicht immer ganz passenden Folien mit Kinderbildern, die die langweiligen Überschriften auf den Folien wohl unterstreichen oder für ahnungslose visualisieren sollte. Allerdings war nicht immer klar, ob die Folie wirklich zum Gesprochenen passen soll - oder eher, ich sage es mal vorsichtig, zum Nachdenken anregen sollte...

Dann noch eine Einweisung in die übersandten Gegenstände.

Und, erwartungsgemäß, fing der Spaß für uns an: hatten doch immerhin zwei Teilnehmer die übersandten Inhalte aufgrund eines "Missverständnisses" den eigenen Kindern übergeben und daher nicht oder eben nicht in der übersandten Form mehr griffbereit. So schnell wird man vom Teilnehmer zum Zuseher,  nichts mehr mit erforschen.

Aktiv wurden die Teilnehmer nun ermuntert, die Figuren in einzelne Teile zurück zu zerlegen und die Anleitungen aus den Kartons wegzuwerfen. Schließlich gibt es heute keine falschen Antworten, keine falschen Figuren oder Symbole und auch sonst ist alles erlaubt.

Gut, dass keine Windeln mit verschickt wurden!

Und dann ging es an ein Potpourri an mal mehr, mal weniger sinnigen Übungen, mal gemeinsam, mal mit Stoppuhr gegeneinander, um die Scham vor Fehlern und dem Fördern von "out of the box"-Denken zu beschleunigen bzw. zu aktivieren.

Natürlich kam dann die große Abschlussaufgabe: aus allem, was man bekommen hat, was Verrücktes herzustellen. Beliebig. Kreativ. Und in 50 Minuten. Plus zehn Minuten um das Kunstwerk zu erläutern, den Weg beschreiben, Hindernisse aufzeigen und Umwege oder verworfene Versionen zu erwähnen.

Nun, kreativ musste es schon sein, da Lego und Playmobil schon mal nicht kompatibel sind. Auch Fisher-Price hat jetzt nicht wirklich eine "Schnittstelle" zu den zuvor benannten. Also: wer konnte seine "Box" für die Abschlussübung am besten und weitesten verlassen und konnte kreativ so viel wie möglich zusammendrücken?

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich wäre hier noch mit Herzblut und Lernwillen dabei gewesen. Ich war sch Folge direkt herunterladen
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Ein gutes Presseteam kann Wunder wirken, schade, dass das Armin Laschet keiner gesagt hat. Allerdings wäre der Wahlkampf dann noch langweiliger geworden, als er schon ist... Folge direkt herunterladen
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Schnellüberblick: Status Quo, Android PodCast Apps

Wir sind mitten in der zweiten Welle - ich rede nicht von Corona! PodCasts sind das Thema! - und Podcasts boomen nach wie vor. Aber Podcast ist nur die eine Hälfte, das Angebot will ja auch gehört werden. Dafür gibt es eine handvoll Apps unter Android, die wirklich jedermann kennt, wenn er PodCasts hört. Aber was können und kosten diese Apps und was kann PodCast? Bilder? Wechselnde Bilder? Shownotes? Kapitelmarken? Und wenn ja, ist die Bedienung so selbsterklärend, dass man problemlos auch mal ohne auf das Display gucken zu müssen, die gesuchten Funktionen findet? Und hier kommt meine Bestandsaufnahme!

Ich greife gleich vorweg, ich habe mir die aktuellsten Apps von Google PodCast, dem Newcomer, PodCast Addict, dem alteingesessenen Platzhirsch und dem kürzlich von Automattic, dem Laden hinter WordPress, übernommenen und meinem aktuellen PodCast-Player namens PocketCasts angesehen. Nicht alle davon sind kostenlos - und auch die amazon Music App, mit der man nun auf die bei amazon mittlerweile nicht mehr ganz so neu gelisteten PodCasts anhören kann oder auch die audible- oder spotify-App, lasse ich hier außen vor - vorerst, vielleicht.

Also, dann mal ran:

Das Urgestein: PodCast Addict

Wer, egal wann, seit Erfindung der PodCasts im Google Play Store nach "podcast" gesucht hat, kennt den Podcast Addict. Über die Jahre ist die App mehr und mehr gewachsen und, ich neige fast dazu, zu sagen, es gibt nichts, was diese App nicht streamen oder abspielen kann.

Aber genau da ist das Problem: Natürlich ist die Hauptzielgruppe noch Podcast-Hörer, aber man ist einfach ständig am Wischen und Tippen, um alle Möglichkeiten, die moderne und aktuelle Podcasts so bieten, in der App nutzen zu können. Beispiel gefällig? Ok:

Unter dem Menüpunkt "Podcasts", das Kernstück der App, sind alle abonnierten Pods zu sehen. Wer nun auf eines der Cover drückt, kommt in die Details des Podcasts: kurze Infos zu dem Pod ganz allgemein, so wie sie bei Apple oder woher auch immer der Feed kommt, hinterlegt sind. Sonst findet sich hier nur die Liste der Folgen. Um nun eine abzuspielen, muss diese wahlweise runtergeladen werden oder per Einstellung bereits automatisiert geladen werden können, damit ich die Play-Taste sehe. Sonst muss ich nämlich erst die Folge antippen, wobei dann das Meiste am Display die Shownotes zeigt und der Play-Button unten links fast untergeht. Mittig neben dem Play-Button, in Form von zwei stilisierten Lesezeichen, finde ich die Kapitel, sofern der Podcast mit welchen kommt.

Auch, wenn ich über das Menü den "Player" aufrufe, kann ich eine weitere moderne Funktion nutzen: wechselnde Kapitelmarken-Bilder. Bitte, wechselnde Bilder? Ja! Moderne Pods zeigen nicht durchgehend nur das Coverbild an, nein, man kann, z.B. für jedes Kapitel ein eigenes Bild einblenden. Podcast Addict kann auch das!

Bewertung: Alles, was moderne Pods können, kann auch Podcast Addict. Schade, dass man all das nicht einfach in einer Übersicht hat, sondern wahlweise im "Player"-Menü oder beginnend vom "Podcasts"-Menü-Punkt sich dann durch diverse Taps vorwärts bewegen muss. Und ja, Streaming und weitere Dinge kann die App auch, ein echter Tausendsassa. Aber: dafür kostet sie auch Geld, je nach Freischaltung, so dem Play Store zu entnehmen, zwischen 99 Cent und knapp 10 Euro. Dafür kann die App alles, was mit Podcasts zu tun hat und wie gesagt sogar mehr, Stichwort: Radiosender streamen.

Wenn du "nur" einen PodCast-Player suchst, ist die App meiner Meinung nach zu viel des guten. Und: das nötige Kleingeld sollte es dir wert sein. Die App kann kostenfrei, dann aber mit Werbung, genutzt und so auch ausprobiert werden.

Lange Zeit der Designkönig: Folge direkt herunterladen
3 Minuten
Ist es nicht der Hammer, wie die Medien versuchen, noch was aus dem langweiligsten Wahlkampf, der seit Jahrzehnten echt einmalig ist, herauszuholen?

Dann genießen wir mal die letzten Stunden - möge es bald vorüber sein!

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Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier

Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier

Der PodCast rund um Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Deine Informationsquelle für das Ohr am Puls der Zeit!