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Total Sozial! Archiv

325 Episoden
26 Minuten
Schwangerschaft, Kinderkriegen und ein kleines Baby zuhause haben – was nach Glück und Erfüllung klingt, ist aber auch Anstrengung und Verantwortung. Eltern haben in dieser Phase unendlich viele Fragen im Kopf. Eine Einrichtung, die ihnen bei den Antworten hilft, ist das Haus der Familie, die Katholische Familienbildungsstätte in München. Hier gibt es viele Kurse und individuelle Beratung für Schwangere, frisch gebackene Eltern und auch für Kinder. Gerade können die ganzen Angebote durch Corona nicht regulär stattfinden. Ein Problem für die Eltern. Viele fühlten sich anfangs alleingelassen und überfordert. Das Haus der Familie hat jedoch schnell reagiert und das Programm kurzerhand auf Online-Kurse umgestellt. In dieser Folge „Total Sozial“ geht es um die Online-Angebote des Hauses der Familie in Corona-Zeiten. Wir schauen uns einen virtuellen Rückbildungskurs an und sprechen mit einer Teilnehmerin über die Vor- und Nachteile der Online-Kurse. Frau Schulz vom Haus der Familie gibt uns einen Einblick, wie es normalerweise im Haus der Familie abläuft. Sie erklärt aber auch, warum die Kurse für die Menschen – auch jetzt – so wichtig sind und warum und wie sie das Programm auf Online-Kurse umgestellt haben. Total Sozial, immer freitags 16 Uhr, auf DAB+, im Webradio und als Podcast für unterwegs überall wo es Podcasts gibt.
23 Minuten
Das Ehrenamt in der Erzdiözese München und Freising – darum geht es diese Woche in „Total Sozial“. In der letzten Ausgabe haben wir dazu schon mit dem Generalvikar der Erzdiözese München und Freising Christoph Klingan und der stellvertretenden Vorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken Katharina Maier gesprochen, in dieser Ausgabe kommen die Ehrenamtlichen selbst zu Wort. Wir schauen uns ganz konkrete Beispiele an, wo sich Menschen im Bistum ehrenamtlich engagieren. Zum Beispiel geht es in den Kindersecondhandladen des Sozialdiensts katholischer Frauen am Harras und wir stellen verschiedene Angebote der Malteser vor. Außerdem sprechen wir mit Ehrenamtlichen, die in Geisenhausen einen Pfarrverband mitleiten.
27 Minuten
Die Erzdiözese München und Freising ist ein Arbeiter des Superlative: 16.000 Menschen arbeiten als Hauptamtliche im ganzen Bistum. Gegen die Zahl der Ehrenamtlichen wirkt das aber fast überschaubar. Mehr als 120.000 Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit in den Verbänden und Pfarreien. Bei "Total Sozial" spricht Generalvikar Christoph Klingan über die Strukturen, die für eine gute Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen sorgen, aber auch über die Herausforderungen, die in Zukunft auf die Erzdiözese zukommen. Dass aber auch jetzt schon Spielräume für Verbesserungen gibt, erzählt Katharina Maier. Sie ist stellvertretende Vorsitzende im Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum und sieht die Kirche vor großen Aufgaben, um Ehrenamtlichen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen. Total Sozial, immer freitags 16 Uhr, auf DAB+, im Webradio und als Podcast für unterwegs überall wo es Podcasts gibt.
23 Minuten
In den Außenwohngruppen des Einrichtungsverbunds leben jeweils fünf oder sechs Menschen mit Behinderung zusammen. Sie kaufen gemeinsam ein und unterstützen sich gegenseitig im Alltag. Mitarbeiter des Einrichtungsverbunds, der zur katholischen Jugendfürsorge im Erzbistum München und Freising gehört, betreuen sie dabei nach dem Motto „So viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich.“ Es geht darum, den Bewohnern ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Und dafür braucht es natürlich barrierefreien Wohnraum. „Das ist alles andere als leicht“, sagt Gertrud Hanslmeier-Prockl, Leiterin des Einrichtungsverbunds Steinhöring. „Seit 10 Jahren sind wir auf der Suche nach Baugrund für neue Einrichtungen.“ Und wie wichtig ein gutes Wohnumfeld ist, weiß David Kruzolka, Rollstuhlfahrer und Bewohnervertreter: „In Steinhöring hilft jeder jedem. Das ist Inklusion für mich.“ Und auch eine andere Gruppe hat es auf dem Wohnungsmarkt schwer: Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. „Wir kümmern uns um Menschen mit psychischen Problemen, Suchterkrankungen und solche, die straffällig geworden sind“, erklärt Ludwig Mittermeier, Vorstand des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV). Mit ihm spricht Moderator Lukas Schöne darüber, wie groß das Problem der Wohnungslosigkeit bei diesen Menschen ist, was der KMFV dagegen tut und was sich auch politisch bewegen muss.
27 Minuten
Wer im März über den Karl Stützel-Platz beim alten botanischen Garten ging, dem hat sich dort wohl ein ungewohnter Anblick geboten: Eine lange Schlangen vor einem Foodtruck. Den stellte die Caritas dort auf und verteilte warme Mahlzeiten an Obdachlose und Bedürftige. „Total Sozial“ hat den Helfern bei ihrer Arbeit im Foodtruck über die Schulter geschaut und mit Klienten gesprochen für die die mobilen Essensausgabestellen gerade die letzten Orte darstellen, an denen sie warm Essen können. Außerdem waren wir am ersten Tag der stationären Ausgabestelle in der Schwanthalerstraße dabei, die nach drei Wochen den Foodtruck ersetzt und sprachen mit den Organisatoren der Aktion über die Entstehung des Projektes und die Herausforderungen, mit denen die Beteiligten konfrontiert wurden.
29 Minuten
Stellen Sie sich vor, die Regierung sagt Ihnen seit Wochen: Bleiben Sie zu Hause! – aber Sie haben kein zu Hause mehr. Oder es wird Ihnen gesagt, Sie gehören zur Risikogruppe und Sie dürfen aufgrund von Corona das Haus überhaupt nicht mehr verlassen. Ja, Die Situation rund um Corona ist wohl für niemanden leicht. Es gibt aber Menschen, die trifft es momentan eben besonders hart – und Isolation und Wohnungslosigkeit sind nur wenige Beispiele davon. Um die Betroffenen kümmern sich – nicht nur in Zeiten von Corona – die Sozialverbände. Die stehen natürlich seit der Pandemie und den geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern vor großen Herausforderungen. Und genau darum dreht sich alles bei der neuen Folge unserer Total Sozial Sendung.
28 Minuten
„Diese jungen Menschen sind abgesehen davon, dass sie Täter sind, auch irgendwann mal Opfer gewesen“, sagt Sozialarbeiterin Anja Moser von der KJF. Man dürfe sie nicht aufgeben, weil die Gesellschaft sie noch brauche. Seit 18 Jahren arbeitet Moser in der JVA Stadelheim, ihre Kollegin Corinna Pfeiffer seit 10 Jahren. Sie haben einiges erlebt. Denn Jugendliche in der Altersgruppe von 14 bis 21 Jahren zu betreuen, die oft aus einem schwierigen Umfeld kommen, ist eine Herausforderung. Davon berichten die Beiden in dieser Ausgabe von Total Sozial. Eines ist ihnen immer wichtig: Die Jugendlichen nicht bloß auf ihre Straftat zu reduzieren.
27 Minuten
Moderator Lukas Schöne hat den Leiter der Telefonseelsorge, Alexander Fischhold, bei einer Nachtschicht begleitet und schildert seine Eindrücke. Da so eine Nachtschicht natürlich sehr anstrengend ist und die Anrufer jederzeit Vorrang haben, ist Alexander Fischhold auch noch ausgeruht im Studio, um allgemein über die Telefonseelsorge zu sprechen. Er berichtet, welche Anrufe ihm besonders nahegehen und wie er damit umgeht. Neben ihm als Leiter arbeiten vor allem Ehrenamtliche in der Einrichtung. Etwa 30.000 Anrufe bearbeiten sie pro Jahr. Worum es dabei immer geht: zuhören, ein authentischer Gesprächspartner sein und alle Anliegen ernst nehmen.
32 Minuten
Die Corona-Pandemie wird für viele Menschen gerade zur ganz persönlichen Existenzkrise: Arbeiten ist nicht mehr möglich, weil zum Beispiel der Betrieb geschlossen hat, man in Kurzarbeit geschickt wurde oder als Selbständiger keine Aufträge mehr reinbekommt. Andere können nicht mehr in die Arbeit, weil stattdessen die Kinder betreut werden müssen – Schulen, Kitas und Kindergärten haben ja auch geschlossen. Auch finanziell macht sich die Krise bei vielen Menschen jetzt schon bemerkbar. Gerade diejenigen, die auch schon vor Corona auf Hilfe egal welcher Art angewiesen waren, trifft die Krise jetzt besonders hart. In der neuen Ausgabe von „Total Sozial“ geht es um die sozialen Angebote in der Erzdiözese München und Freising, an die man sich gerade in der Corona-Krise wenden kann.
25 Minuten
Eine Frau liegt im Kreißsaal in den Wehen. Sie hat Angst, versteht nicht was um sie herum passiert. Versteht die Hebamme nicht. Zum Glück kennt sie eine sprach-und Kulturmittlerin des Katholischen Jugendsozialwerks in Landshut. Mitten in der Nacht eilt sie herbei, um der werdenden Mutter beizustehen. Diese Geschichte zeigt, wie wichtig die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter in Landshut ist. Drei von ihnen erzählen in der Sendung von ihrer Arbeit. Außerdem spricht Koordinatorin Lucia Hartl darüber, was für sie gelungene Integration ist und welchen Einfluss das Jahr 2015 auf ihre Arbeit hatte, als viele Flüchtlinge gleichzeitig nach Deutschland kamen. - Die Erstausstrahlung der Sendung war im März 2019.
30 Minuten
Elisabeth Simon vom Landpastoral weiß um die Besonderheiten des kirchlichen Lebens auf dem Land. "Wir müssen die Leute im Alter zwischen 30 und 50 Jahren anzusprechen. Und die junge Generation. Wir müssen kleinere Gemeinschaften stärken und schauen, wie die zusammenkommen." Generell ist es ihr wichtig Begegnung zu schaffen, auch zwischen Katholiken aus Stadt und Land. Dabei helfen ihr verschiedene Partner, wie die Katholische Landvolkbewegung oder die Katholische Landjugend. Und auch mit der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg arbeitet der Landpastoral zusammen. Der stellvertretende Direktor der Einrichtung, Sascha Rothschiller, ist ebenfalls im Studio und spricht unter anderem darüber, wie die Volkshochschule das familiäre Leben im ländlichen Bereich stärken will.

WidA zuhause

29 Minuten
Von der Mama ins Bett gebracht werden oder mit dem Papa ein Spiel spielen: Für die meisten Kinder ist das ganz normal. Über 140.000 Kinder in Deutschland leben allerdings ohne ihre Eltern in Heimen. Tendenz steigend. Die Gründe, warum Kinder in Heimen landen, sind vielfältig. In den meisten Fällen entscheiden die Jugendämter, dass die Eltern nicht in der Lage sind, sich angemessen um die Kinder zu kümmern. Wie lange die Kinder dann in den Heimen untergebracht sind, ist ganz unterschiedlich. Wer nicht irgendwann zu den eigenen Eltern zurückkehren kann oder will, muss nach dem Heim ziemlich schnell auf eigenen Füßen stehen. Das WidA will sie dabei unterstützen und ihnen den Übergang mit unterschiedlichen Betreuungsangeboten erleichtern.
28 Minuten
Das Hasenbergl hat unter den Münchner Stadtvierteln nicht den besten Ruf. Für viele ist es immer noch ein sozialer Brennpunkt. Ein Ruf der vor allem aus den 70er und 80er Jahren stammt. Damals entstanden dort massenhaft günstige Wohnungen in Hochhaussiedlungen. Was aber lange Zeit fehlte, waren Infrastruktur, Schulen und Freizeitangebote für Jugendliche. Seit 1978 betreibt das katholische Jugendsozialwerk München im Hasenbergl den offenen Jugendtreff KistE. Ein paar Jahre später zog der Jugendtreff in sein heutiges Gebäude in der Gundermannstraße. Für „Total Sozial“ habe ich die KistE besucht und mir dort angeschaut, was den Jugendlichen alles geboten wird.
32 Minuten
Ein Kind groß zu ziehen, ist immer einer herausfordernde Aufgabe. Besonders schwer haben es Mütter, die zudem unter einer psychischen Erkrankung leiden. Im Mutter-Kind-Haus Lucia, eine Einrichtung des Sozialdienstes Katholischer Frauen München e.V. finden diese Mütter Hilfe. Zugleich richtet sich das Angebot auch an die Kinder der Frauen, die unter der Erkrankungen ihrer Mütter leiden. Für "Total Sozial" erzählt die Leiterin der Einrichtung Elisabeth Siegl von ihrer Arbeit. Franziska Blöchl nahm die Hilfe der Einrichtung selbst in Anspruch und spricht darüber, mit welchen Herausforderungen sie als junge Mutter mit Schizophrenie zu kämpfen hatte.
28 Minuten
Man kommt in ein fremdes Land, spricht kein Wort der Landessprache und fühlt sich erst einmal richtig aufgeschmissen. So geht es vielen Asylsuchenden bei uns. Von denen ist jeder vierte noch dazu minderjährig und teilweise auch noch alleine. Wer könnte ihnen da bei ihren ersten Schritten besser helfen als junge Erwachsene, die das alles selbst schon durchgemacht haben? Bei „Total Sozial“ geht’s diese Woche um das Projekt JuMiLo – Junge Migranten als Lotsen – wo genau das passiert. Rund 30 Migranten engagieren sich dort als Lotsen. Sie können ihre Erfahrungen an jüngere weitergeben und gleichzeitig zeigen, was sie schon gelernt haben. Dazu gibt es Lernhilfen in unterschiedlichen Fächern und zahlreiche Freizeitangebote.