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Mamsterrad 2.0 Archiv

310 Episoden
17 Minuten
Kleine, dreckige Kinderfüße, Tuschreste im Gesicht und unter den Nägeln, das Mittagessen von drei Tagen in den Haaren – an unseren Kindern erkennt man meistens ziemlich gut, was es zu den letzten Mahlzeiten gab oder womit sie tagsüber beschäftigt waren. Was auch eigentlich ganz süß wäre, gäbe es nicht das manchmal sehr leidige Thema „Waschen und Gewaschenwerden“. Was, wenn Duschen oder Baden nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen unserer kleinen Zuckerschnuten gehört? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie der „alltägliche Kampf“ zum Badespaß werden und wie es wirklich gelingen kann, dass das Duschen und Waschen ab nun zum Kinderspiel wird.
27 Minuten
Das Lernen lernen, sich im „System Schule“ zurecht finden und gut gerüstet sein, um die weitere Schullaufbahn zu meistern – das ist es, was die Grundschulzeit unseren Kids mitgeben sollte. Doch was brauchen Kinder wirklich, um gut lernen zu können? Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein und wie können wir es schaffen, unsere Kinder auch außerhalb der Schule zum Lernen zu motivieren? Für diese Folge haben wir uns Caroline von St. Ange, bei Instagram besser bekannt als @learnlearning.withcaroline, in unser Podcast-Stübchen eingeladen. Mit ihr sprechen wir über das deutsche Schulsystem und warum sie glaubt, dass es eins der härtesten ist. Wir befragen sie, welche Themen auch zu Hause täglich geübt werden sollten, was es bedeutet, wenn Kinder „im Flow“ sind (und wie sie da überhaupt rein kommen) und wie wir Eltern es schaffen können, dass unsere Zuckerschnuten das Lernen lernen und auch über die Zeit den Spaß daran nicht verlieren.
16 Minuten
Sich selbst ein Brot schmieren, an der Eisdiele um die Ecke eine Kugel Schoko kaufen oder den Schulweg allein bewältigen – Wann ist eigentlich wirklich der richtige Moment gekommen, in dem wir unseren Kindern mehr zutrauen können? Oft warnt uns unser Bauchgefühl, indem es ordentlich grummelt, und ein kleiner Kobold flüstert uns unnachgiebig ins Ohr, was alles schiefgehen könnte, wenn ... Ja, wenn was denn eigentlich? In dieser Folge besprechen wir, woran wir für uns merken, dass der Moment gekommen ist, unserem Kind unser Vertrauen zu schenken, seine Flügelchen zurechtzurücken und ihm einen kleinen Schubs zu geben: raus aus dem Nest und Stück für Stück ein bisschen weiter in die Selbstständig- und damit Unabhängigkeit hinein. Und wie unser Elternherz dabei nicht „zu Schaden“ kommt, sondern ruhig und gelassen weiter schlagen kann.
25 Minuten
Ein Thema, das uns – okay, zumindest eine von uns – tatsächlich länger als gedacht beschäftigt hat, ist das Stillen. Denn aus dem „normalen Zeitraum“ (mit wirklich dicken, fetten Gänsefüßchen!) waren plötzlich knapp drei Jahre geworden und Fragen wie „Was, du stillst noch?“ oder „Wie lange willst du denn eigentlich noch stillen?“ standen häufiger im Raum, als es angebracht gewesen wäre. Denn die Entscheidung darüber, wer wie und vor allem wie kurz oder lang gestillt wird, ist eine ganz individuelle und allein von den stillenden oder gestillten Personen zu treffen – hah! Darüber haben wir mit  der entzückenden, äußerst sympathischen Bärbel Aab von @stillenentdecken gesprochen. Bärbel ist Still- und Laktationsberaterin IBCLC, bietet Stillvorbereitungskurse an (die wir echt eine Super-Sache finden, falls du stillen möchtest) und ist zudem Ergotherapeutin. Herausgekommen ist ein kurzweiliges Gespräch, indem wir unter anderem die spannende Frage beantworten: „Wie lange ist eigentlich zu lange?“
32 Minuten
Voller Liebe, oft trubelig und immer wieder voller Überraschungen: Der Alltag mit Kindern ist wundervoll, aber vielmals auch hektisch und alles andere als immer „easy-peasy zu wuppen“. Doch was, wenn zu den mamsterradesquen Herausforderungen einer Familie zusätzlich noch ganz besondere kommen? Was, wenn man sich plötzlich neben dem eh schon tag-(ach was, dekaden-)füllenden „Kinderkram“, bestehend aus Organisation, Improvisation und Bürokratie, nicht selten dekoriert mit Ängsten, Sorgen und Zweifeln, auch noch um viel tiefergehende Themen kümmern muss? Wenn man plötzlich von der Diagnose Down-Syndrom überrascht und ins zwirbelkalte Wasser geworfen wird? Wenn Ängste, Sorgen und Zweifel auf einmal ganz neue Dimensionen annehmen und man immer wieder (und viel zu oft) an unverrückbare (offizielle) Grenzen stößt, wenn man gefühlt täglich gegen Windmühlen kämpft? Was bedeutet das für eine Familie, für ihren Alltag, für ihr Leben? Darüber haben wir mir Katharina Weides vom Blog „Sonea Sonnenschein – Über das völlig normale Leben, nur anders“ gesprochen. Wir haben Katharina gefragt, wie sie zusammen mit ihrem Mann und den Kids den Alltag meistert, wie es ist, unerwartet und absolut überraschend nach der Geburt mit der Diagnose Down-Syndrom konfrontiert zu werden, welchen zusätzlichen Herausforderungen sie sich, ihr Sonnenscheinkind und ihre Familie generell ausgesetzt sieht und was es eigentlich bedeutet, wenn man das Wort „Inklusion“ nicht mehr nur als Schlagzeile aus den Nachrichten kennt, sondern sie plötzlich zum immensen Bestandteil des eigenen Lebens wird. Okay, das mit der Schlagzeile ist natürlich eine absolute Übertreibung, denn das Thema Inklusion findet dort ja leider noch kaum statt. Und genau das ist der Punkt: Inklusion ist nicht „nice to have“, sondern ein Menschenrecht und muss dringendst gelebt, also zunächst einmal viel sichtbarer gemacht und dann mutig vorangetrieben werden. Und zwar am besten gestern.
21 Minuten
Das Thema „Platz machen “ ging uns in den letzten Tagen nicht mehr aus dem Sinn, wir haben ja auch in unserer Sneak Preview zur Folge bei Youtube (siehe Shownotes) schon kurz angerissen, warum. Grund genug für uns (und tatsächlich nach „viel zu lange her“ auch überallerhöchste Zeit), endlich mal wieder eine Folge mit Carsten Vonnoh von Vaterverantwortung.de (kennste bei Insta? -> Shownotes!) aufzunehmen. Gemeinsam besprechen wir, was dieses „Platz machen“ überhaupt aus mütterlicher und väterlicher Sicht bedeutet, hinterleuchten, wer eigentlich den ersten Schritt machen muss (oder kann), um die Verantwortung in der Familie gerecht zu verteilen, und welche Barrieren es dabei manchmal zu überwinden gilt.  Herausgekommen ist wieder eine spannende Folge mit einem sehr interessanten Perspektivwechsel, der zum Nachdenken anregt und Impulse setzt, um „das Ding mit der Verantwortung“ zu Hause noch einmal zu überdenken und vielleicht neu auszurichten. Ach ja, und: Es geht vielleicht ganz kurz auch mal um Kühlschränke. 
28 Minuten
„Sag mal, wie pflegt man Baby- oder Kinderhaut denn nun eigentlich richtig? Cremes, Öle, Puder...“ Darum sollte es eigentlich in der aktuellen Folge gehen, in die wir uns Dr. med. Alice Martin, Ärztin und Mitgründerin der Online-Hautarztpraxis dermanostic eingeladen hatten. Doch dann, im Vorabgespräch, bahnte sich ein kleines Gefühl an, das innerhalb kürzester Zeit wuchs und wuchs und sich plötzlich nicht mehr von der Tischkante wischen ließ: Die Pflege von Baby- und Kinderhaut ist zwar sehr wichtig und sicherlich spannend, aber: die Pflege unserer eigenen Haut auch. Wir wollten also überhaupt viel lieber erstmal über unsere eigene Haut sprechen. Denn auch in Bezug auf uns selbst, auf die Bedürfnisse unserer Haut und die richtige Pflege schwebt über unseren Köpfen manchmal ein ziemlich dickes Fragezeichen und jetzt, wo die Expertin schon einmal da ist ... haben wir gedacht, nutzen wir das mal aus.  Also haben wir mit Alice beispielsweise darüber gesprochen, wann, wie und warum sich die Haut während der Schwangerschaft und nach der Geburt ändert, woran man erkennt, welche Pflege man wirklich braucht, welche Produkte dann die optimalen sind und woher man sie am besten bezieht (Stichwort: Drogerie vs. Apotheke). Und sagen wir es mal so: Selten ist uns beiden gleichzeitig so dolle ein Licht aufgegangen und mit dem Ergebnis, das dann letzten Endes im Spotlight stand, können wir richtig gut leben. Phänomenal, versprochen!
22 Minuten
Dass es Zeiten gibt, in denen die eigenen Bedürfnisse mal gehörig in den Hintergrund rutschen – gut, das ist für Eltern kein Geheimnis. Das Fatale: Meist „gewöhnen“ wir uns unbemerkt an diesen Zustand und ehe wir uns versehen, sind wir gefangen in einem Strudel aus „Ich würde so gern“s, „Ich vermiss das so“s und dem Gefühl, immer nur zurückzustecken und selbst völlig auf der Strecke zu bleiben. Und, sagen wir es mal so, es strudelt nicht unbedingt aufwärts. In dieser Folge verrät Imke eines ihrer liebsten Coaching-Tools und erklärt, wie man es damit aus der sogenannten „Betroffenheitszone“ heraus schaffen und mit kleinen Tricks dafür sorgen kann, die eigenen Bedürfnisse wieder mehr „auf den Schirm“ zu holen und dauerhaft etwas für deren Befriedigung zu tun.
26 Minuten
Das ist Teil 2 der Folge mit Madita Haustein von Gay Mom Talking über das Leben in einer lesbischen Beziehung und das Gründen einer Familie. Wer denn Anfang noch einmal anhören möchte, klickt bitte eine Folge zurück.
20 Minuten
So, dann fallen wir gleich mal mit der Tür in Haus und werfen direkt ein paar Fragen in den Raum – wie ist das eigentlich, wenn zwei Frauen eine Familie gründen wollen? Welche Themen gilt es zu besprechen? Wer bekommt das Kind oder die Kinder? Und welche Mama geht wie lange in Elternzeit? Üblicherweise werden im „klassisch-traditionellen“ Familienmodell viele dieser Fragen (noch) nicht besprochen, sei es, weil es überhaupt nur eine Option gibt (wer bekommt das Kind?) oder wir uns an Vorbildern orientieren, die uns vorgelebt wurden und die die Gesellschaft weiterhin vorgibt (Mama bleibt zu Hause, Papa macht zwei „Vätermonate“ – grrrrr!). In einer gleichgeschlechtlichen Beziehung oder Ehe kann das ganz anders aussehen, das Konzept „Familie“ darf und muss neu gedacht und besprochen werden. Das interessiert uns natürlich brennend, deshalb haben wir nachgefragt. Und die Antworten kommen von keiner geringeren als der tollen und unglaublich sympathischen Madita Haustein vom Gay Mom Talking Podcast
19 Minuten
Kinder auch mal machen zu lassen, Vertrauen in ihre Fähigkeiten und Lernprozesse zu haben, zu wissen, dass ein „Ich kann das nicht“ eigentlich ein „Ich kann das noch nicht“ ist und die Geduld aufzubringen, nicht selbst immer sofort mit einer Lösung um die Ecke zu kommen, sondern loszulassen – gar nicht immer so einfach, oder? Aber genau das ist des Pudels Kern, denn wenn wir unsere Kinder dabei begleiten, eigene Ideen zu entwickeln, Dinge selbst zu probieren und zu schaffen (auch, wenn es erst beim 173. Versuch klappt), selbst Fehler zu machen, aus denen zu lernen und eigene Erfahrungen wie Schätze zu sammeln, dann werden wie sie dabei beobachten können, wie sie zu selbstbewussten kleinen (und später großen) Menschen heranwachsen. Isso, das besprechen wir in aller Ruhe in dieser Episode.
22 Minuten
Bist du schon mal über den Begriff „Abhalten“ gestolpert? Dahinter verbirgt sich eine Methode, es Babys und kleinen Kindern windelfrei zu ermöglichen, auszuscheiden. Doch wie soll das überhaupt gehen, wenn die Minimenschen noch gar nicht in der Lage sind, zu kommunizieren, dass sie mal müssen?Und genau dahinter verbirgt sich der erste Aha-Moment: Das können sie nämlich wohl. Glaubste nicht? Wir fanden das auch ziemlich verrückt. Deswegen haben wir uns jemanden eingeladen, die nicht nur Expertin auf dem Gebiet der Babypflege und des Abhaltens ist, sondern für unsere Lieblingsmenschen von Kindsgut (unbezahlte Werbung) sogar ein eigenes Abhaltetöpfchen entworfen hat. Trommelwirbel: Wir haben die Berliner Hebamme, vierfache Mutter und Gründerin Sissi Rasche zu Besuch! Wir stellen höchst neugierig und wirklich äußerst beindruckt Fragen und besprechen, wie das Abhalten funktioniert, wie und wann man damit am besten beginnt, auf welche Signale man achten kann und warum Abhalten nicht nur in Bezug auf die Schonung von Umwelt und Ressourcen und die Vermeidung von Müll, sondern insbesondere auch zum Wohl unser kleinen Zuckerschnuten eine tolle Ergänzung oder sogar Alternative zu herkömmlichen Windeln sein kann.
17 Minuten
Ein Wunsch, den wir alle – und wir glauben nicht, dass wir uns damit zu weit aus dem Fenster lehnen – hegen, ist, dass unsere Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen. Deshalb bereitet uns dieser Gedanke auch in feiner Regelmäßigkeit schlaflose Nächte: Was können wir tun, um das Selbstbewusstsein unseres Kindes zu stärken? Dabei spielt es gar keine Rolle, ob es um Fähig- und Fertigkeiten wie Laufenlernen, Sprechen und Trockenwerden geht oder um Lesen, Schreiben, Rechnen, um Vorlieben für Spielzeuge oder darum, ob bestimmte Farben, Kleidungsstücke oder Frisuren gern oder eher doch nicht getragen werden aus Angst, von Kitakumpels oder Klassenkameradinnen ausgelacht zu werden. In dieser Folge besprechen wir, was dieses „Selbstbewusstsein“ überhaupt ist und wie wir eben dieses schon bei unseren ganz kleinen Kindern aufbauen und stärken können.
25 Minuten
Obwohl man im ersten Moment den Eindruck haben könnte, Deutschland sei in Bezug auf Kinder schon ein sehr modernes Land, ist dem, wenn man einmal genauer hinsieht, absolut nicht so: Auf Spielplätzen darf beispielsweise nur zu ganz bestimmten Zeiten ausgelassen gespielt, im Museum nur im Flüsterton gesprochen und abends ins Restaurant am liebsten nur ohne Kinder gegangen werden – denn Kinder stören. Im Gespräch mit Nathalie Klüver, Journalistin, Autorin und getrennt erziehende Mutter dreier Kinder, wird klar: Anders als in beispielsweise südeuropäischen oder skandinavischen Ländern spielen Kinder in Deutschland eine eher untergeordnete Rolle in der Gesellschaft. Beziehungsweise werden sie in diese Rolle gedrängt. Denn es wird in der Regel (leider!) nicht „vom Kind aus“ gedacht, sondern aus Sicht und oft zum Vorteil der (angepassten!) Erwachsenen, was Lautstärke, Bewegung, kurzum, das gesamte Leben betrifft. Das führt über kurz oder lang zu (teilweise extremem) Unwohlsein seitens der Familien mit der Konsequenz, dass diese sich vermehrt zurückziehen aus dem öffentlichen Leben mit der verheerenden Folge, dass sie schlichtweg immer weniger sichtbar sind in unserer Gesellschaft und dementsprechend still und leise „hinten über fallen“. Wir könnten diesen Bogen jetzt kettenreaktionesque immer weiter spannen, aber bevor wir gleich wieder anfangen, wie kleine Rohrspatzen zu schimpfen, machen wir es uns leicht uns sagen: Hör einfach rein!
29 Minuten
Oh ja, es geht schon wieder loooos ... Okay, aktuell ist das neue Schuljahr zwar erst in etwa der Hälfte aller Bundesländer gestartet (morgen mal mitgezählt), aber selbst, wenn es bisher nur eins wäre: Die Zeit ist so was von reif für eine neue Folge zum Leben mit Erstklassis. Oder? ODER???  Natürlich gibt es bei uns schon Folgen zum Schulbeginn, aber was jetzt kommt, ist neu. Denn diesmal schauen wir ein bisschen genauer auf die Sorgen von uns Mamas (und Papas), die die meisten wahrscheinlich kennen werden: Was muss mein Kind eigentlich bei seiner Einschulung schon können, ist es überhaupt in der Lage, lange genug stillzusitzen und wird es im Unterricht gut mitkommen? Vor allem: Was, wenn nicht? Und wie finden wir das heraus?  Wir haben uns dazu eine Knallerfrau und Expertin eingeladen und sind ganz aus dem Häuschen, dass wir sie für dieses Thema gewinnen konnten. Bei uns im Poddi ist Saskia von liniert.kariert und mit ihr besprechen wir, worauf es in den ersten Tagen, Wochen, Monaten ankommt, worum ihr euch in der Tat direkt von Anfang an kümmern solltet, wo ihr euch zunächst noch gelassen zurücklehnen, über die Zeit dann etwas genauer hinschauen und gegebenenfalls „in die Gänge kommen“ dürft.