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Mamsterrad 2.0 Archiv

310 Episoden
20 Minuten
Ein bisschen aufgeregt waren wir, ehrlich gesagt, schon, als wir nach dem Urlaub unsere Mikros anschlossen (nachdem zumindest eine von uns ihres erst mal eine ganze Weile lang suchen musste) und schließlich den Start der Aufnahme anzählten – ob das alles noch funzt? Worüber sprechen wir überhaupt genau, was wollen wir unbedingt sagen, was dürfen wir nicht vergessen zu erwähnen und huiuiui, wo muss die fertige Tonspur nochmal abgelegt werden? Spoiler: Es hat, na klar, alles reibungslos geklappt, auch ohne den Soundcheck, den wir tatsächlich vergessenen haben. Und natürlich hätten wir mal wieder viel mehr zu berichten gehabt, als es die Zeit letztendlich zuließ. Deshalb haben wir uns, um den Rahmen nicht zu sprengen, auf folgende Punkte konzentriert: Wo haben wir eigentlich so lange gesteckt, was haben wir an der Funkstille am meisten genossen, was haben wir schmerzlich vermisst und was nicht, was möchten wir zukünftig beibehalten und was darf ab jetzt weg?
24 Minuten
Vor unserer Sommerpause haben wir in Folge #172 besprochen, wie man den Kitastart mit seinem Kind gelassen angehen kann und wie wir es dem Kind und uns selbst leichter machen können. Weil es dazu aber irre viel zu sagen gibt und noch längst nicht alles besprochen war, haben wir unsere liebe Gästin Lina von liebevollaufwachsen.de gebeten, uns in einer weiteren gemeinsamen Folge noch ein paar Ideen und Impulse mit an die Hand zu geben. Und das tut sie nun. In der heutigen Folge besprechen wir mit ihr, woran es liegen kann, wenn es immer wieder Tränen gibt, egal ob zum Abschied morgens während der Eingewöhnung oder auch ganz plötzlich nach ein paar Wochen oder Monaten, wenn doch eigentlich alles längst schon gut lief. Liebste Grüße, Imke & Judith
20 Minuten
Heute geht hier die 173. Mamsterradfolge online – 173 Wochen lang haben wir jeden Sonntag, ohne Rücksicht auf Ferien, Krankheiten, Feiertage, Familienfeste, Scharona oder sonstewas jeden Sonntag um 5 Uhr morgens eine neue Episode für dich veröffentlicht. Klar haben wir auch mal Urlaub gemacht, aber den haben wir dann geflissentlich vor- und nachbereitet, damit du wie gewohnt am Wochenende unsere Stimmen in dein Ohr bekommst – und was das bedeutet, weißt du ja: Urlaub vor- und nachzubereiten ist kein Kinderspiel und treibt die Stresshormone zusätzlich noch in Richtung Sonne und dann ist man erst so richtig urlaubsreif. Das sollte in diesem Jahr anders werden. Dank einer phänomenalen gemeinsamen Freundin kam uns die Idee, den Podcast mal in den Sommerschlaf zu schicken. Erst haben wir nervös gekichert und den Gedanken gleich wieder zur Seite geschoben. Aber er wollte keine Ruhe geben und hatte sich so richtig festgebissen, also haben wir ihn wieder hervorgekramt und nochmal neu gedacht. Zu welchem Ergebnis wir gekommen sind, warum diese Pause unglaublich wichtig ist und was wir sonst noch so zum Thema „regelmäßige Auszeiten“ denken, erzählen wir dir.
32 Minuten
Vor ein paar Wochen haben wir in Folge 163 besprochen, was man in den Wochen vor dem Kitastart tun kann, um sein Kind auf den neuen, aufregenden Lebensabschnitt vorzubereiten. Heute gehen wir noch einen Schritt weiter. Wir besprechen mit Expertin Lina, wie du deinem Kind (und dir) den Kitastart erleichtern und was du tun kannst, um euch beide gelassen da durch zu manövrieren. Du erfährst, wie eine Eingewöhnung optimalerweise ablaufen sollte, was der Unterschied zwischen dem Berliner und dem Münchener Modell ist, wann und wie die erste richtige Trennung abläuft und welche kleinen Anker du deinem Kind geben kannst, damit es lernt, sich bei seiner neuen Bezugsperson und in seiner Gruppe sicher und geborgen zu fühlen.
30 Minuten
Wer sagt eigentlich, wie eine gute Mutter zu sein hat, was sie ausmacht, wie sie sich zu benehmen und was sie zu lieben – und vor allem zu leisten – hat? Gibt es das „Kümmer-Gen“ wirklich? Und woher kommen die gesellschaftlichen, insbesondere familiären Strukturen, wie wir sie heute kennen und größtenteils immer noch leben, obwohl wir – ACHTUNG – gar nicht so selten unter ihnen leiden und sie nahezu verteufeln, weil wir ihnen schlichtweg unterliegen und uns ihnen gegenüber machtlos fühlen in unserem System? Puh, kein leichter Tobak. Grund genug für uns, da einmal genauer hinzusehen.  Zusammen mit der Mental-Load-Expertin Laura Fröhlich begeben wir uns auf die Suche nach dem Ursprung der Mutterrolle. Wir erfahren, wann und von wem das Bild der „guten Mutter“ geprägt wurde und kommen aus dem Staunen und Diskutieren gar nicht mehr raus. Hör sie dir an uns gib uns gern Feedback dazu, was du denkst über die Erfindung der Mutterrolle und ob sie dir in deinem Alltag zu schaffen macht.
26 Minuten
„Nee, also wir haben es so oft probiert, aber unser Baby möchte partout nicht aus der Flasche trinken. Kann man nichts machen.“ Bäääm, das ist der Satz, den wir aus unserer Community sooo oft hören und den zugegebenermaßen auch Judith des Öfteren gesagt – und wirklich geglaubt – hat. Dabei hätte sie es sich so sehr gewünscht, das Füttern auch mal abgeben zu können, und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen ist es natürlich toll, wenn auch der andere Elternteil oder Oma und Opa in den Genuss kommen dürfen, das Baby zu verpflegen. Zum anderen ist es einfach wahnsinnig wichtig, dass die Stillende nicht ausschließlich und allein für die Versorgung des Babys verantwortlich sein muss, sondern durch die Möglichkeit der geteilten Verantwortung für sie Freiräume entstehen – wie auch immer sie die dann nutzen möchte. Und, last but not least, ist es ein sehr beruhigender Gedanke zu wissen, dass das Kindchen auch versorgt werden kann, wenn beispielsweise aufgrund von Medikamenten oder Krankheiten das Stillen eine Zeitlang nicht möglich ist. Tatsächlich kann jedes Baby lernen, auch aus der Flasche zu trinken und es ist überhaupt kein Hexenwerk, ein Baby ans Fläschchen zu gewöhnen, wenn man ein paar Dinge berücksichtigt. Welche das sind, wann der beste Startzeitpunkt dafür ist und wie der Flaschenstart entspannt klappen kann, das verrät uns Maike Wentz, die Onlinehebamme. Entstanden ist eine großartige Folge mit wertvollen Impulsen, die zumindest Judith sich schon vor Jahren gewünscht hätte.
24 Minuten
Gleichberechtigte Elternschaft, eine faire Aufteilung aller Aufgaben in der Familie und im Haushalt, Eltern als Team und Leben mit-, statt gegeneinander – auch, wenn wir uns nichts sehnlicher wünschen als das, bleiben genau diese Themen auch heutzutage leider noch in vielen Familien zu oft auf der Strecke, denn sie fallen traditionellen und strukturellen Rollenbildern zum Opfer. Dabei spielt es meist keine Rolle, ob beide Elternteile einer Erwerbsarbeit nachgehen oder eines zu Hause ist und sich der Carearbeit widmet – nicht ganz gerecht ist es oft trotzdem. Doch gibt es da nicht auch einen Weg hinaus? Haben wir es nicht selbst in der Hand, Dinge zu verändern, mit denen wir uns nicht wohlfühlen? Kann das überhaupt gelingen, wenn man ja hier im ersten Moment vor einem schier unbezwingbar wirkenden Berg von Herausforderungen steht? Und was ist, wenn sich Partner oder Partnerinnen hier uneinig sind und ein ganz anderes Verständnis von der Verteilung innerhalb der Familie haben? Darüber sprechen wir mit Hanna Drechsler, Coachin für Mütter und Paare, die sich eine gleichberechtige Elternschaft und Unterstützung beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünschen.
20 Minuten
„Okay, eine halbe Stunde noch, dann ist es Zeit fürs Abendbrot“ oder „In fünf Minuten müssen wir los“ – wie oft sagen wir zu unseren Kindern Sätze wie diese und gehen, mehr oder weniger bewusst, davon aus, dass sie uns verstehen? Aber können sie das überhaupt schon? Beziehungsweise ab wann sind Kinder kognitiv überhaupt in der Lage, das Konstrukt Zeit zu begreifen? Und wenn es soweit ist, wie können wir ihnen das Lesen der Uhr und das Verstehen der Uhrzeit kindgerecht beibringen, ohne dass sie (oder wir!) daran verzweifeln? In dieser Folge besprechen wir, welches das richtige Alter für das Verstehen der Uhrzeit ist und auch, worauf man bei der ersten Uhr unbedingt achten sollte, damit das Lernen mit Spaß und ohne großen Frust funktionieren kann. Dazu haben wir uns wieder einen Experten ins Boot geholt: Dreifachpapa Thorsten Frackenpohl. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Kinderuhr zu entwickeln, die Kindern das Lernen der Uhrzeit wirklich vereinfacht.
22 Minuten
Die meisten von uns werden sie kennen, diese Abende, an denen man bei der Einschlafbegleitung im abgedunkelten Kinderzimmer liegt, innerlich rastlos, dabei gefühlt sekündlich auf die Uhr schauend, weil man eigentlich noch so viel zu erledigen hat oder machen möchte. Doch das liebe Kleine findet schlichtweg nicht zur Ruhe, schlimmer noch, es scheint das Einschlafen förmlich zu Verweigern – obwohl es doch hundemüde ist! Puh, sind wir genervt! Denn auch unser Tag war lang und wir wollen ihn doch einfach nur zu Ende bringen! Ganz egal, was wir noch vorhaben, ob es um „Freizeit“ geht, wie beispielsweise das Bingen der Lieblingsserie, ein romantisches Dinner (hihi), oder noch etwas erledigt werden soll, wie das Bekämpfen der neverending Wäscheberge oder das Versenden einer dringenden Mail– es wird doch wohl bitte möglich sein, dass auch wir mal in Ruhe ... Du kennst das. Wir werden zornig, reagieren ungehalten und strudeln uns da so richtig schön rein. In dieser Folge besprechen wir, was genau da eigentlich bei uns passiert und wie wir zukünftig gelassen bleiben können bei der Einschlafbegleitung.
24 Minuten
„Nein, das verbiete ich dir!“ Manchmal sind Verbote so „verlockend“ für uns Eltern, weil sie in schwierigen Situationen eine schnelle Lösung bieten und wir uns zunächst nicht mehr mit einer Herausforderung beschäftigen müssen. Doch ist das leider sehr kurzfristig gedacht, denn was jetzt bei unseren kleineren Kindern noch funktionieren mag, wird uns irgendwann gehörig um die Ohren fliegen – spätestens in der (Vor-)Pubertät. Gerade in Bezug auf Medienkompetenz bringen Verbote, langfristig betrachtet, gleich mehrere Probleme mit sich: zum einen den möglichen Verlust der Bindung zu unserem Kind, die durch die Ausübung solcher „elterlicher Macht“ extrem auf die Probe gestellt wird. Zum anderen, viel wichtiger noch: Das Vertrauen unserer Kinder in uns, das nicht aufgebaut oder sogar wieder zerstört wird. Wie sollen wir unsere Kinder vor den Gefahren des Onlineverse beschützen, wenn sie sich nicht trauen, zu uns zu kommen und mit uns darüber zu sprechen, wenn ihnen Komisches widerfährt? Vor allem, wenn sie ja vermeintlich etwas „falsch“ gemacht und sich über unser Verbot hinweggesetzt haben? Gemeinsam mit Leonie Lutz von „Kinder digital begleiten“ und Autorin von „Begleiten statt verbieten“ erörtern wir dieses brisante Thema und geben Tipps und Impulse für das kind- und altersgerechte Erlernen der Medienkompetenz.
19 Minuten
Aus unserer Community erreicht uns eine Frage so oft wie keine andere: „Was mache ich, wenn meine Schwiegermutter ständig etwas an mir und meinem Erziehungsstil auszusetzen hat, mir ungefragt „gute Ratschläge“ gibt und alles, was ich tue, mit gerümpfter Nase kommentiert?“ Es wurde also höchste Zeit, dass wir uns diesem Thema in aller Ausführlichkeit widmen. Und tadaaaa, das haben wir jetzt. In dieser Folge besprechen wir, wie man mit „blöden“ Kommentaren oder Kritik der Schwiegereltern oder der eigenen Eltern umgehen kann und wie es gelingt, bei nervigen Sprüchen ab jetzt gelassener zu bleiben. Hört rein!
22 Minuten
Wenn man sich als getrennt lebendes Elternteil neu in jemanden verliebt, der oder die selbst schon eigene Kinder hat (oder auch nicht), sehen sich alle Beteiligten in dieser besonderen und meist sehr individuellen Konstellation oft mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert. Je nach Perspektive eröffnen sich ganz plötzlich viele Fragen oder „Probleme“, für die es keine pauschalen Lösungen gibt und auch gar nicht geben kann. Wir sprechen mit Patchwork-Coachin und Autorin Marita Strubelt über das Leben in der Patchwork-Familie und Begrifflichkeiten wie Bonuskinder, Bonuseltern, Stiefmutter, Stiefvater und über ihr Buch „Patchwork Power!: So wird die Sache mit der Bonusfamilie zum echten Bonus“.
29 Minuten
Wenn es soweit ist, die Elternzeit sich dem Ende neigt und ein Kind in eine außerfamiliäre Betreuung eingewöhnt werden soll, ploppen plötzlich tausend Fragen auf – oder es herrscht beängstigende Ratlosigkeit. Auch, wenn der Kindergarten- oder Krippenplatz gefunden ist und das Datum des ersten Tages feststeht, wie geht man das „Projekt Kita“ denn jetzt eigentlich an? Wann und wie beginnt die Eingewöhnung tatsächlich? Und gibt es vielleicht etwas, das Eltern vorbereitend schon vor dem ersten Tag in der Kindertagesstätte tun können, um allen Familienmitgliedern die manchmal herausfordernde neue Aufgabe zu erleichtern? Wir sprechen mit Lina von liebevollaufwachsen.de über die Eingewöhnung des Kindes in die außerfamiliäre Betreuung und besprechen, wie wir uns und unserem Kind den Übergang möglichst leicht machen können und dabei kindgerecht vorgehen können.
21 Minuten
Die Fantasie unserer Kids ist beinahe grenzenlos, ohne große Bemühungen können sie sich in Rollenspielen in neue Situationen oder sogar ganz eigene Welten träumen, erwecken ihre Puppen zum Leben oder erfinden sich imaginäre Freunde. Was für eine zauberhafte Eigenschaft! Die Kehrseite der Medaille: Auch Ängste auszubilden und sich darin zu verlieren, gelingt ihnen fast "mühelos" und teilweise so intensiv, dass es für die Kleinen manchmal wirklich schwer ist, Fantasie und Realität zu unterscheiden. In dieser Folge sprechen wir mit Sarah Röckel, Expertin für frühkindliche Entwicklung im Kindsgut-Team, über kindliche Fantasie und Ängste, wie man mit ihnen umgehen sollte und wie man „Monster unter dem Bett“ am besten wieder los wird.
17 Minuten
"Wow, super!“ oder „Das hast du toll gemacht!" – Ganz selbstverständlich, manchmal fast automatisch, sagen wir solche Sätze, wenn unser Kind ein Bild gemalt hat, die Rutsche herunter gesaut kommt oder plötzlich allein schaukeln kann. Wir loben unsere Kinder gerne und meinen es auch so – ganz ehrlich und aus tiefstem Herzen. Außerdem lieben wir es, kleine Aufmerksamkeiten zu verteilen: einen Keks, wenn der Weg allein gelaufen wurde („Das haben wir uns jetzt aber verdient!“), einen Sticker für jedes Mal, wenn das Zimmer aufgeräumt, die Toilette richtig benutzt oder der Teller in die Küche getragen wurde und vielleicht sogar ein paar Münzen fürs Zeugnis. Was uns erscheint wie Lob oder Motivation, kann allerdings langfristig dazu führen, dass wir unserem Kind damit nicht helfen, sondern ihm eher Steine in den Weg legen. Warum? Das verraten wir dir. Denn wir sprechen über das Loben und über Belohnungen und deren Auswirkungen. Und Achtung, vielleicht verbirgt sich in dieser Folge mal wieder ein richtig fetter Aha-Moment.