Mamsterrad 2.0 Archiv
310 Episoden
26 Minuten
(Zu) dick, dünn, groß, klein – oft sind es winzige Worte, manchmal nur in einem kleinen Nebensatz daher gesagt, die unser Körpergefühl nachhaltig beeinflussen, sich geradezu einbrennen und uns dann fortan hartnäckig begleiten. Wie ein kleiner, fieser Kobold flüstern sie uns mit garstiger Stimme ins Ohr, dass unser Körper „irgendwie nicht richtig“ ist, wie er ist – und zwar per-ma-nent. Die meisten von uns kennen das selbst zur Genüge, haben auch solch kleines Monster, das uns mal mehr, mal weniger laut Gehässigkeiten zuflüstert und uns mit unserem Körper hadern lässt (darüber haben wir hier schon gesprochen). Doch gibt es vielleicht einen Weg, wie wir dieses kleine, böse Biest bei unseren Kids in Schach halten oder ihm sogar von vornherein den „Eintritt“ verwehren können? Dazu haben wir uns Nora Burgard-Arp eingeladen und mit ihr ein wirklich spannendes Gespräch darüber geführt, wie es gelingen kann, das positive Körpergefühl unserer Kinder zu stärken. So, so wichtig, oder?
20 Minuten
„Mein Kind ist sieben und hat mich gestern im Bad erwischt, als ich gerade meinen Tampon wechseln wollte. Natürlich war es geschockt, dass ich blute, und ich wusste gar nicht so richtig, was ich dazu sagen soll. Wie hätte ich ihm das denn gut erklären können? Ist es nicht noch viel zu jung dafür?" Diese Nachricht neulich war nicht die erste, die uns zu diesem Thema erreichte. Natürlich haben wir schon über kindliche Sexualität gesprochen, das Thema der Monatsblutung ist ja aber ein ganz anderes und so was von next level. Für Mädchen insbesondere, weil es sie irgendwann selbst ereilen wird, aber auch Jungs dürfen lernen, was da eigentlich vor sich geht und warum das nicht „ekelig“, sondern eigentlich ganz wunderbar ist. Für diese Folge haben wir uns noch einmal die großartige Sexualpädagogin Mareike (@mamareike bei Instagram) eingeladen und sprechen mit ihr nicht nur über das Warum, sondern auch über das Wie und das Wann.
24 Minuten
Hast du auch ein Kind, dem es ein bisschen schwerfällt, in neuen Gruppen direkt Anschluss zu finden? Das sich bei der Begrüßung erst einmal hinter dir versteckt und sich nicht traut, „Hallo!“ zu sagen? Das an der Wursttheke hinter deinem Rücken verschwindet und dem ein einfaches „Danke!“ dem Verkaufspersonal gegenüber kaum über die Lippen kommt? Wenn diese Kinder noch klein sind, sind wir groß für sie, bestärken sie, sprechen für sie, leihen ihnen unseren Mut und unsere Stimme. Nehmen uns Zeit, sie in den Kindergarten einzugewöhnen, stellen den Bezug zu einer neuen Betreuungsperson her, schaffen Vertrauen. Doch was ist, wenn diese Kinder bald in die Schule gehen? Wie werden sie dort zurechtkommen, wenn sie schüchtern sind? Werden sie Freunde und Freundinnen finden? Werden sie im Klassenverbund ankommen? Werden sie in der Lage sein, sich Hilfe zu suchen, wenn sie diese brauchen – auch und vor allem, wenn wir dort nicht an ihrer Seite sein, ja, sie noch nicht einmal „richtig eingewöhnen“ können? Darüber sprechen wir mit Familienbegleiterin, Erziehungsberaterin und Autorin Inke Hummel, die sich mit ihrer Arbeit als pädagogische Coachin sowohl Eltern als auch Fachkräften widmet. Ein ganz wunderbares Gespräch, das sicherlich nicht unser letztes mit ihr gewesen sein wird. #megacrushonher
19 Minuten
„Natürlich erziehe ich mein Kind bedürfnis- und bindungsorientiert, aber was mache ich denn, wenn es auf die Straße rennen möchte und einfach nicht hört, wenn ich es rufe?“ Diese Frage stellen sich offenbar sehr viele Eltern, denn sie erreicht uns häufig per Mail oder via Instagram. Nicht festhalten, gewaltfreie Kommunikation – viele Eltern leben das, aber was tun, wenn sich das liebe Kleine in Gefahr begibt und nicht stehenbleibt, immer wieder auf die Straße rennen möchte? Wie versteht es, dass es im Zweifel nur diese eine Chance gibt und ein „STOP!“ so gemeint ist, ein Anhalten notwendig? Wie können wir ihm, auch wenn es noch klein ist, die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr beibringen und wann ist es alt genug, diese auch zu verstehen?
30 Minuten
Struggelt dein Kind im Alltag immer wieder mit „ganz normalen Kleinigkeiten“, die anderen Kindern im gleichen Alter scheinbar leichter fallen, manchmal sogar wie von selbst passieren? Hat es vielleicht Schwierigkeiten beim Klettern oder Rennen, generell bei seiner Beweglich- oder Geschicklichkeit (z.B. Grob- und Feinmotorik)? Fällt ihm das Malen oder Schneiden schwer, vielleicht hat es auch gar keine Lust dazu? Oder kann es sich nicht ausreichend selbst regulieren, findet nicht gut zur Ruhe oder ist immer „ein bisschen drüber“? Kann es sich nicht gut konzentrieren und du fragst dich, ob es mit seiner doch recht kurzen Aufmerksamkeitsspanne in der Schule überhaupt mithalten kann oder können wird? Zunächst mal: Keine Sorge, das sind Fragen, von denen sich die ein oder andere früher oder später die meisten Elternteile einmal stellen werden. Und dann noch: Ihr seid damit nicht allein und könnt euch wertvolle Unterstützung suchen. Hier kommt die Ergotherapie ins Spiel. Sie richtet sich an Kinder (und übrigens auch an Erwachsene) jeden Alters und ihr Ziel ist die Verbesserung der neurologischen Wahrnehmungsprozesse. Wie sie das macht? Mithilfe systematischer aktiver Bewegung des Körpers oder einzelner Glieder oder durch geistige Arbeit, um den Kindern ein möglichst eigenständiges und uneingeschränktes Handeln zu ermöglichen. Die Ergotherapie kann hervorragend dafür geeignet sein, Vorschulkinder gut auf ihren Start in die Schule vorzubereiten. Darüber sprechen wir mit Bärbel Aab, die seit knapp 30 Jahren als staatlich geprüfte Ergotherapeutin tätig ist und sich auf die Arbeit mit Klein- und Vorschulkindern sowie Jugendlichen spezialisiert hat.
23 Minuten
Du bist immer schon irgendwie anders als die anderen? Deine Gefühle sind stärker, gehen tiefer, du nimmst dir alles zu Herzen? Oft fühlst du dich überfordert oder überreizt und fragst dich, warum du dich zumindest gefühlt so viel schneller erschöpft und gestresst fühlst - kommt dir das bekannt vor? Ein häufig nachgefragtes Thema in unserer Community ist das der Hochsensibilität – bei Kindern, aber auch bei uns Mamas. In dieser Folge widmen wir uns zunächst der Mama. Gemeinsam mit Kathrin Borghoff, Coachin für hochsensible Menschen, sprechen wir darüber, wie du mit deiner einzigartigen Feinfühligkeit, deiner Sensitivität und deiner besonderen Veranlagung, der Hochsensibilität, lernst, ein Leben in Fülle und Selbstvertrauen zu leben – mit deiner Familie und garantiert ohne den Anspruch an Perfektion.
21 Minuten
Eine Frage, die uns Eltern früher oder später allen in den Kopf schießt, ist die nach dem Trockenwerden. Und, wie sollte es anders sein, es gibt auch hier mal wieder keine „einzig wahre“ Antwort. Manche Kinder sind früher dran, andere später, manche erledigen das Trockenwerden in einem Rutsch, bei anderen passiert es tagsüber und nachts mal mehr, mal weniger zeitversetzt. Über das generelle Lösen von der Windel haben wir hier schon ausführlich gesprochen. In dieser Folge geht es nun um die Nächte. Wir besprechen, in beziehungsweise ab welchem Alter Kinder nachts keine Windel mehr brauchen, woran man erkennt, dass es so weit ist, was man tun kann, wenn es sich doch hinzieht und das Bett immer wieder mal nass wird und wie man sich die Nächte geruhsamer gestalten kann, falls genau das passiert.
24 Minuten
Komm, lass uns kurz eine Gedankenreise in die Vergangenheit machen. Als wir den Menschen kennengelernt haben, der an unserer Seite ist und mit dem wir eine Familie gegründet haben, war unser Verlangen nach einander – in der Regel – gigantisch. Oft war kein Zentimeter Platz zwischen uns, wir konnten die Finger nicht voneinander lassen, haben stundenlang geknutscht und der Sex war ... oh my! Erinnerst du dich noch? Dann, über die Wochen, Monate, Jahre und vor allem im Alltag mit kleinen Kindern, war vielleicht irgendwann mal so richtig die Luft (Lust?) raus. Die gemeinsame Zeit als Paar und für Geturtel wurde immer knapper, manchmal fiel sie sogar ganz hinten über. Vielleicht gab es noch hier und da mal einen „routinierten“ Quickie, aber Lust, Abenteuer und Leidenschaft blieben dabei ganz schön auf der Strecke. Puh, kann das jetzt wirklich alles gewesen sein? Was ist mit dem Teil von uns, der sich als Frau fühlt, vielleicht gern verführt oder selbst verführt wird, passiert? Gibt es den noch in uns und wie können wir ihn wieder ein bisschen mehr in den Vordergrund holen? Darüber sprechen wir mit Paar- und Sexualtherapeutin Miriam Fritz.
24 Minuten
Kann-Kind, Muss-Kind, was? Wenn sich die Kindergartenzeit deiner kleinen Zuckerschnute langsam dem Ende neigt, hast du dich mit dieser Thematik vielleicht schon auseinandergesetzt. Hast du auch schon eine Entscheidung getroffen? Soll dein Kleines als Kann-Kind eingeschult werden (also noch bevor es sechs Jahre alt wird) oder die Kita oder Vorschule noch ein Jahr länger besuchen und mit sieben in die Schule kommen? Um uns dieser Frage gebührend zu widmen, haben wir uns wieder Verstärkung in den Poddi geholt. Saskia Niechzial aka @liniert.kariert erörtert mit uns, welche Faktoren bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen, worauf man besonders achten sollte, woran man erkennt, ob das Kind tatsächlich schon schulreif ist und was sie als Mama, aber auch als Pädagogin diesbezüglich denkt. Spoiler: Wir beide haben genau diese Entscheidung auch treffen müssen und uns natürlich – wie könnte es anders sein – gegensätzlich entschieden. Warum? Hör rein!
23 Minuten
Mehr Achtsamkeit im Alltag, ein Ziel, das gerade am Anfang eines neuen Jahres bei vielen hoch im Kurs steht. Und, hach, es wäre zu schön, wenn es endlich gelingen würde, das auch nicht nur als Ziel zu sehen, sondern auch „in die Spur“ zu bringen und wirklich achtsamer zu leben. Oder? Tatsächlich bedarf es gar nicht viel, um hier ins Handeln zu kommen und Schritt für Schritt in einen achtsameren Alltag zu gleiten. Und damit du auch weißt, wie es klappen kann, haben wir uns Achtsamkeits- (und Mamsterrad-)Coachin, Autorin, Yogini und Imkes langjährige Freundin Sunita Ehlers eingeladen, die uns ganz genau verrät, wie das geht. Und Spoiler: Sunita ist ein Engel und es ist eine wahre Freude, ihr zuzuhören.
42 Minuten
Pardon, dürfen wir uns noch einmal vorstellen? Wir sind: das Mamsterrad! Denn neben uns beiden, das weißt du sicher längst, sorgen noch Stella, Julia und Bea (von links nach rechts) dafür, dass dieses wundervolle Projekt sich fleißig weiterdreht. Und in unserer neuen Folge, der ersten Folge in 2023, kommen wir alle fünf zu Wort. Wir sprechen darüber, was wir im letzten Jahr gelernt haben, was wir beibehalten wollen, was weg darf, was uns zum Lachen oder zu Weinen gebracht hat und was wir uns für die Zukunft wünschen. Herausgekommen ist eine Folge, die dich hinter unsere Kulissen blicken lässt und dir wundervolle Menschen näherbringen wird.
26 Minuten
Wie lange wir uns das schon wünschen? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Wie sehr wir behutsam und über einen gaaaaanz laaangen Zeitraum daran gearbeitet haben, damit es heute tatsächlich so weit ist? Und wir so: JAAAAA! Und endlich, endlich können wir –zugegebenermaßen ziemlich aufgeregt – verkünden: Sie sind dabei! Marco und Patrick haben mit uns zusammen eine Podcast-Episode aufgenommen, und für uns war das, hach, wohl schon auch ein sehr, sehr schönes Weihnachtsgeschenk. Wir sprechen also mit unseren Ehemännern über die Verteilung von Aufgaben – vor allem aber von Verantwortung – in unseren Familien und plaudern zu viert aus dem Nähkästchen, wie es ist, mit Imke oder Judith verheiratet zu sein, was wie bei uns hinter den Kulissen läuft, wer wie was unter Kontrolle hat (oder auch nicht) und wie wir damit umgehen, wenn mal wieder nix klappt. Spoiler: Wir alle vier hätten unglaublich gern noch länger gesprochen, eine Fortsetzung ist also definitiv nicht ausgeschlossen.
24 Minuten
Silke Schröckert ist eine echte Tausendsasserin – sie ist nicht nur Mutter zweier überaus entzückender Kinder, sondern auch Journalistin, Redakteurin, Unternehmerin, Moderatorin, Filmgorilline und Autorin*. Aber vor allem ist sie: Eine Frau und Freundin, wie jede*r sie in seinem Leben haben sollte. Ihr Humor ist unfassbar gut und sie ist nie um einen schlagfertigen Spruch verlegen, mit ihr kann man nicht nur Interviews führen, Pferde stehlen und Mon Chéri naschen, sondern auch ganz herzerwärmend über das Elternsein philosophieren – vor allem über die Dinge, die einem vorher ja auch niemand sagt. Und genau das haben wir getan. In unserer aktuellen Folge lassen wir Silke zu Wort kommen (beziehungsweise sie uns) und sprechen mit ihr über Brotdosen und sonstigen Alltagsstruggle, ihr phänomenal witziges Buch „101 Dinge, die in keinem Elternratgeber stehen - obwohl sie so wichtig, witzig und wunderbar wohltuend sind“* und über ihren lang gehegten Herzenswunsch, endlich mal einen eigenen gefüllten Minnie-Maus-Helium-Ballon geschenkt zu bekommen (was übrigens gestern Abend finally wahr geworden ist, hihi).
19 Minuten
Adventskranz basteln (oder besorgen!), Nikolaus vorbereiten, Geschenklisten erstellen und Geschenkwünsche verteilen, Geschenke einkaufen, Weihnachtsmarkt mit den Kindern, Weihnachtsmarkt mit den Freund*innen, Weihnachtsmarkt mit den Kolleg*innen, Kekse backen, kleine Aufmerksamkeiten für das pädagogische Team, das die Kinder lehrt und betreut, zusammenstellen und dann, alle Jahre wieder, die Frage: Wer feiert überhaupt wann, wo und mit wem? Zuverlässig bricht immer und entgegen allen guten Vorsätze in der Vorweihnachtszeit plötzlich wieder ein enormer Stressvulkan aus, spuckt Lava in Form tausender To-do‘s und lässt jede Menge feurigen Boden und verbrannte Asche zurück – meistens in Form von Selbstfürsorge, die oft als erstes hintenüberfällt. Zurück bleibt ein Haufen Stress und statt süßer Glöckchen klingeln uns eher die Ohren. In dieser Folge besprechen wir, wie Selbstfürsorge auch (oder ganz besonders!) im Advent alltagstauglich sein kann und muss und geben dir wertvolle Impulse, wie du gelassener durch den Dezember kommst.
24 Minuten
Wenn man nach einer Trennung in ein neues Leben startet, kommt möglicherweise irgendwann der Moment, in dem man eine neue Liebe findet. ️ Und manchmal ist es dann so, dass diese neue Liebe auch schon ein, zwei, mehrere Kinder in die Beziehung mitbringt. Und dann stellt sich früher oder später die Frage, wann genau nun eigentlich der richtige Zeitpunkt ist, die eigenen Kids dem neuen Partner oder der neuen Partnerin vorzustellen, aber auch, wann man die Bonuskids kennenlernen darf. Und was ist eigentlich, wenn der oder die Ex plötzlich jemand Neues in seinem oder ihrem Leben hat? Wann „dürfen“ neue Partner*innen vorgestellt werden und habe ich da eigentlich ein Mitspracherecht oder sogar Veto? Um diese spannenden Fragen beantworten zu können, haben wir uns wieder Verstärkung in den Poddi geholt: Marita Strubelt, Patchworkcoachin und Autorin, steht uns Rede und Antwort und gibt tolle Impulse, wie ein Kennenlernen gut funktionieren kann.