psyjk - Psychologie für alle Archiv
61 Episoden
1 Stunde 9 Minuten
Corona-Virus - das große Thema der aktuellen Zeit ist auch an uns nicht vorbeigegangen. Kira hat für euch das Buch "The Psychology of Pandemics" gelesen und fasst für euch zusammen, was man bisher so weiß über die psychische Reaktionen auf Pandemien. Ist Angst normal? Warum reagieren die Leute so unterschiedlich? Wieso ist die richtige Risikokommunikation gerade jetzt so wichtig? Und ebenso relevant: Was können wir jetzt tun, damit wir auch psychisch möglichst gesund bleiben?
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Falls ihr sehr mit der aktuellen Lage zu kämpfen habt, könnt ihr euch zum Beispiel hier Hilfe suchen:
1) https://helpunity.eu/
2) https://www.telefonseelsorge.de/
3) https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona
4) https://www.nummergegenkummer.de/
5) https://www.hilfetelefon.de/
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Das Buch: Taylor, S. (2019). The Psychology of Pandemics: Preparing for the Next Global Outbreak of Infectious Disease. Cambridge Scholars Publishing.
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Falls ihr sehr mit der aktuellen Lage zu kämpfen habt, könnt ihr euch zum Beispiel hier Hilfe suchen:
1) https://helpunity.eu/
2) https://www.telefonseelsorge.de/
3) https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona
4) https://www.nummergegenkummer.de/
5) https://www.hilfetelefon.de/
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Das Buch: Taylor, S. (2019). The Psychology of Pandemics: Preparing for the Next Global Outbreak of Infectious Disease. Cambridge Scholars Publishing.
58 Minuten
Das bildliche Vorstellungsvermögen ist nicht bei allen Menschen gleich ausgeprägt, tatsächlich verteilt es sich auf einem Spektrum von kaum (Aphantasie) bis sehr viel (Hyperphantasie). Es gibt also Menschen, für die "Schäfchen zählen" nur eine Metapher ist, und die die Schäfchen nicht vor dem inneren Auge herumhüpfen sehen. In dieser Folge beleuchten wir die beiden Extremgruppen und stellen fest, dass sie sich in vielen Dingen unterscheiden - in der Berufswahl, dem autobiographischen Gedächtnis, dem Träumen und vielem mehr...
Grundlage dafür sind Studien von 1880 bis 2020: 1) Galton, F. (1880). Statistics of mental imagery. Mind, 5(19), 301-318. http://psychclassics.yorku.ca/Galton/imagery.htm, 2) Zeman, A., Milton, F., Della Sala, S., Dewar, M., Frayling, T., Gaddum, J., … Winlove, C. (2020, March 9). Phantasia - the psychological significance of lifelong visual imagery vividness extremes. https://doi.org/10.31234/osf.io/sfn9w, 3) https://de.wikipedia.org/wiki/Aphantasie.
Weitere interessante Infos findet ihr hier: The Aphantasia Network mit vielen Infos und Tests zum Selbermachen (https://aphantasia.com/vviq/ ), ein TEDx Talk einer jungen Frau mit Aphantasie (TEDx Talk: “Aphantasia: Seeing the world without a mind's eye” von Tamara Alireza https://www.youtube.com/watch?v=arc1fdoMi2Y ).
Grundlage dafür sind Studien von 1880 bis 2020: 1) Galton, F. (1880). Statistics of mental imagery. Mind, 5(19), 301-318. http://psychclassics.yorku.ca/Galton/imagery.htm, 2) Zeman, A., Milton, F., Della Sala, S., Dewar, M., Frayling, T., Gaddum, J., … Winlove, C. (2020, March 9). Phantasia - the psychological significance of lifelong visual imagery vividness extremes. https://doi.org/10.31234/osf.io/sfn9w, 3) https://de.wikipedia.org/wiki/Aphantasie.
Weitere interessante Infos findet ihr hier: The Aphantasia Network mit vielen Infos und Tests zum Selbermachen (https://aphantasia.com/vviq/ ), ein TEDx Talk einer jungen Frau mit Aphantasie (TEDx Talk: “Aphantasia: Seeing the world without a mind's eye” von Tamara Alireza https://www.youtube.com/watch?v=arc1fdoMi2Y ).
43 Minuten
Können sich Kinder bereits im Alter von anderthalb Jahren altruistisch, also selbstlos und rücksichtsvoll, verhalten? Wir stellen eine im letzten Monat veröffentlichte Studie vor, die genau das untersucht hat. Das Ergebnis sagt unter anderem etwas darüber aus, wie ähnlich (oder unähnlich?) wir Schimpansen sind.
Quellen:
Barragan, R. C., Brooks, R., & Meltzoff, A. N. (2020). Altruistic food sharing behavior by human infants after a hunger manipulation. Scientific Reports, 10(1), 1-9.
https://www.nature.com/articles/s41598-020-58645-9
Quellen:
Barragan, R. C., Brooks, R., & Meltzoff, A. N. (2020). Altruistic food sharing behavior by human infants after a hunger manipulation. Scientific Reports, 10(1), 1-9.
https://www.nature.com/articles/s41598-020-58645-9
1 Stunde 5 Minuten
Jeder hat mal Angst, und eigentlich ist das gut so. Angst schützt uns nämlich davor, uns länger als unbedingt notwendig in gefährliche Situationen zu begeben. Es gibt aber auch zu viel Angst. Ab wann und wie eine Angsstörung diagnostiziert werden kann, wo sie herkommt und was man dagegen tun kann, hört ihr in dieser Folge.
Quellen:
1) Asendorpf, J. & Caspar, F. (2020). Angst. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 12.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/angst-1/ 2) Sartory, G. (2020). Angststörungen. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 12.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/angststoerungen-1/ 3) Panikattacke. (2020). In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 16.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/panikattacke-1/ 4) Sartory, G. (2020). Panikstörung. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 16.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/panikstoerung-1/ 5) Reinecker, H. (2020). Konfrontation mit Reaktionsverhinderung. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 16.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/konfrontation-mit-reaktionsverhinderung-1/ 6) Caspar, F. (2020). Systematische Desensibilisierung. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 16.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/systematische-desensibilisierung-1/ 7) Wittchen, H. U., Bullinger-Naber, M., Dorfmüller, M., Hand, I., Kaspar, S., Katschnig, H., ... & Pöldinger, W. (1995). Hexal-Ratgeber Angst. 8) ICD-10-GM Version 2020 (Systematisches Verzeichnis Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification). Herausgegeben vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Zu finden unter: https://www.icd-code.de/ 9) Artikel des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie zu Angststörungen: https://www.psych.mpg.de/840889/angst
Quellen:
1) Asendorpf, J. & Caspar, F. (2020). Angst. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 12.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/angst-1/ 2) Sartory, G. (2020). Angststörungen. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 12.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/angststoerungen-1/ 3) Panikattacke. (2020). In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 16.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/panikattacke-1/ 4) Sartory, G. (2020). Panikstörung. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 16.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/panikstoerung-1/ 5) Reinecker, H. (2020). Konfrontation mit Reaktionsverhinderung. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 16.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/konfrontation-mit-reaktionsverhinderung-1/ 6) Caspar, F. (2020). Systematische Desensibilisierung. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 16.02.2020, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/systematische-desensibilisierung-1/ 7) Wittchen, H. U., Bullinger-Naber, M., Dorfmüller, M., Hand, I., Kaspar, S., Katschnig, H., ... & Pöldinger, W. (1995). Hexal-Ratgeber Angst. 8) ICD-10-GM Version 2020 (Systematisches Verzeichnis Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification). Herausgegeben vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Zu finden unter: https://www.icd-code.de/ 9) Artikel des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie zu Angststörungen: https://www.psych.mpg.de/840889/angst
40 Minuten
Für diese Folge haben wir euch nach Klischees und Vorurteilen über unsere Berufsgruppe gefragt und erzählen euch, welche davon einen wahren Kern haben und welche wir für völlig fehl am Platz halten. Sind wir wirklich hellsehende Gedankenleser, spießige Öko-Streber und analysieren die ganze Zeit unsere Umwelt? Die Quellen sind diesmal unsere eigenen Erfahrungen und das, was ihr uns über Instagram (@psy.jk) geschrieben habt.
58 Minuten
Manche Synästhethiker sehen Farben beim Musik hören oder schmecken etwas, wenn sie bestimmte Wörter lesen. Sind sie dadurch kreativer als Menschen ohne Synästhesie? Wie misst man Kreativität? Woher wissen wir eigentlich, dass Synästhesie "echt" ist? Diese Fragen & mehr beantworten wir in dieser Folge.
Quellen:
1) Allgemeines Fachbuch zu Synästhesie: Simner J, Hubbard E, eds. Oxford Handbook of Synesthesia. Oxford University Press; 2013.
Daraus in dieser Folge v.a. folgende Kapitel verwendet: "The prevalence of synesthesia: The Consistency Revolution" und "Synesthesia and Creativity"
2) Visueller Kortex wird von gesprochenen Wörtern aktiviert: Nunn, J., L. Gregory, R. Morris, M. Brammer, E. Bullmore, J. Harrison, S. Williams, Simon Baron-Cohen, and J. Gray. 2002. Functional magnetic resonance imaging of synaesthesia: activation of colour vision area V8 by spoken words. Nature Neuroscience 5: 371–375.
3) Definitionen von Jelena: Aus dem Dorsch – Lexikon der Psychologie (Hrsg. M. A. Wirtz): - Häcker, H. (2020). Stroop-Verfahren. - Wirtz, M. (2020). Quasi-Experiment. - Westermann, R. (2020). Experiment.
Quellen:
1) Allgemeines Fachbuch zu Synästhesie: Simner J, Hubbard E, eds. Oxford Handbook of Synesthesia. Oxford University Press; 2013.
Daraus in dieser Folge v.a. folgende Kapitel verwendet: "The prevalence of synesthesia: The Consistency Revolution" und "Synesthesia and Creativity"
2) Visueller Kortex wird von gesprochenen Wörtern aktiviert: Nunn, J., L. Gregory, R. Morris, M. Brammer, E. Bullmore, J. Harrison, S. Williams, Simon Baron-Cohen, and J. Gray. 2002. Functional magnetic resonance imaging of synaesthesia: activation of colour vision area V8 by spoken words. Nature Neuroscience 5: 371–375.
3) Definitionen von Jelena: Aus dem Dorsch – Lexikon der Psychologie (Hrsg. M. A. Wirtz): - Häcker, H. (2020). Stroop-Verfahren. - Wirtz, M. (2020). Quasi-Experiment. - Westermann, R. (2020). Experiment.
45 Minuten
Viele von uns fassen zu Neujahr Vorsätze - wir wollen 2020 damit starten, aufzudecken, welche Art von Denkfehlern uns beim Start ins neue Jahr und auch darüber hinaus passieren können. Die Denkfehler haben lustige Namen wie die "Swimmer's Body Illusion" und der "IKEA-Effekt", aber es stecken teilweise fundamentale Trugschlüsse dahinter.
Unsere Quellen für diese Folge sind: 1) Dobelli, Rolf (2011). Die Kunst des klaren Denkens – 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen. Dtv Verlag, 2) Wirtz, M. (2020). Kognitive Fehler. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/kognitive-fehler-1/, 3) Wirtz, M. (2020). Überlebensirrtum. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/ueberlebensirrtum/, 4) Kirchler, E. & Stark, J. (2020). Sunk-cost effect. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/sunk-cost-effect/, 5) Wirtz, M. (2020). Swimmer's body illusion. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/swimmers-body-illusion/, 6) Worchel, S., Lee, J., & Adewole, A. (1975). Effects of supply and demand on ratings of object value. Journal of personality and social psychology, 32(5), 906., 7) Wolff, H. (2020). Überlastung durch große Auswahl. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/ueberlastung-durch-grosse-auswahl/,
8) Kirchler, E. & Stark, J. (2020). Besitzeffekt. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/besitzeffekt/, 9) Wikipedia-Artikel zu "IKEA-Effekt" 10) Kirchler, E. & Stark, J. (2020). Verlustaversion. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 08.01.2020, von https://m.portal.hogrefe.com/dorsch/verlustaversion/ 11) https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/heuristiken/6524
Unsere Quellen für diese Folge sind: 1) Dobelli, Rolf (2011). Die Kunst des klaren Denkens – 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen. Dtv Verlag, 2) Wirtz, M. (2020). Kognitive Fehler. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/kognitive-fehler-1/, 3) Wirtz, M. (2020). Überlebensirrtum. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/ueberlebensirrtum/, 4) Kirchler, E. & Stark, J. (2020). Sunk-cost effect. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/sunk-cost-effect/, 5) Wirtz, M. (2020). Swimmer's body illusion. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/swimmers-body-illusion/, 6) Worchel, S., Lee, J., & Adewole, A. (1975). Effects of supply and demand on ratings of object value. Journal of personality and social psychology, 32(5), 906., 7) Wolff, H. (2020). Überlastung durch große Auswahl. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/ueberlastung-durch-grosse-auswahl/,
8) Kirchler, E. & Stark, J. (2020). Besitzeffekt. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. https://portal.hogrefe.com/dorsch/besitzeffekt/, 9) Wikipedia-Artikel zu "IKEA-Effekt" 10) Kirchler, E. & Stark, J. (2020). Verlustaversion. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 08.01.2020, von https://m.portal.hogrefe.com/dorsch/verlustaversion/ 11) https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/heuristiken/6524
1 Stunde 2 Minuten
Wir alle haben Vorurteile, und manchmal ist es schwieriger als gedacht, sie wieder loszuwerden. Vor allem, wenn sie sich zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung entwickeln. Welche Auswirkungen das haben kann und wie sich das Thema in einer wissenschaftlichen Studie untersuchen lässt, hört ihr heute.
Quellen:
1) Kiras Studie - Wie sich Vorurteile durch Attraktivität selbst bestätigen: Snyder, M., Tanke, E. D., & Berscheid, E. (1977). Social perception and interpersonal behavior: On the self-fulfilling nature of social stereotypes. Journal of Personality and social Psychology, 35(9), 656. https://psycnet.apa.org/record/1979-26014-001
2) Jelenas Studie – Wie sich Diskriminierung zur selbsterfüllenden Prophezeiung entwickeln kann: Glover, D., Pallais, A., & Pariente, W. (2017). Discrimination as a self-fulfilling prophecy: Evidence from French grocery stores. The Quarterly Journal of Economics, 132(3), 1219-1260. https://academic.oup.com/qje/article-abstract/132/3/1219/3057434
Quellen:
1) Kiras Studie - Wie sich Vorurteile durch Attraktivität selbst bestätigen: Snyder, M., Tanke, E. D., & Berscheid, E. (1977). Social perception and interpersonal behavior: On the self-fulfilling nature of social stereotypes. Journal of Personality and social Psychology, 35(9), 656. https://psycnet.apa.org/record/1979-26014-001
2) Jelenas Studie – Wie sich Diskriminierung zur selbsterfüllenden Prophezeiung entwickeln kann: Glover, D., Pallais, A., & Pariente, W. (2017). Discrimination as a self-fulfilling prophecy: Evidence from French grocery stores. The Quarterly Journal of Economics, 132(3), 1219-1260. https://academic.oup.com/qje/article-abstract/132/3/1219/3057434
54 Minuten
Lange hatte die Psychologie ein krankheitsorientiertes Menschenbild - die Positive Psychologie verspricht jetzt einen Wechsel hin zu einem stärkeren Fokus auf das, was uns psychisch gesund hält, was uns gut tut und uns stärkt. Was diese Theorie konkret bedeutet, erklären wir euch in dieser Folge anhand folgender Literatur: 1) Seligman, M. E. (2002). Positive psychology, positive prevention, and positive therapy. Handbook of positive psychology, 2(2002), 3-12. 2) Engelmann, B. (2015). Therapie-Tools Positive Psychologie: Achtsamkeit, Glück, Mut: mit E-Book inside. Beltz. 3) Wellenzohn, S., Proyer, R.T., & Ruch, W. (2016). How do positive psychology interventions work? A short-term placebo-controlled humor-based study on the role of the time focus.
56 Minuten
In dieser Folge geht es um einen Klassiker der Psychologie-Experimente. Das genaue Thema verraten wir aber erst mal nicht, damit ihr besser nachvollziehen könnt, wie es den damaligen Teilnehmern wohl ging...
Quellen erst anschauen, wenn ihr schon wisst, worum es geht oder die Folge durch habt!
Quellen:
1)Milgram, S., & Gudehus, C. (1978). Obedience to authority.
2) Doliński, D., Grzyb, T., Folwarczny, M., Grzybała, P., Krzyszycha, K., Martynowska, K., & Trojanowski, J. (2017). Would you deliver an electric shock in 2015? Obedience in the experimental paradigm developed by Stanley Milgram in the 50 years following the original studies. Social Psychological and Personality Science, 8(8), 927-933. https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/1948550617693060?casa_token=V1qvvOUGFSAAAAAA%3AsmDqRML3oVW2n-OpjrymQ6ZZTB87_Y6lgVStN_J2ZpKKBJhCc7OAazyNN6bfaf93jc-D5mIacaCH8Q
Quellen erst anschauen, wenn ihr schon wisst, worum es geht oder die Folge durch habt!
Quellen:
1)Milgram, S., & Gudehus, C. (1978). Obedience to authority.
2) Doliński, D., Grzyb, T., Folwarczny, M., Grzybała, P., Krzyszycha, K., Martynowska, K., & Trojanowski, J. (2017). Would you deliver an electric shock in 2015? Obedience in the experimental paradigm developed by Stanley Milgram in the 50 years following the original studies. Social Psychological and Personality Science, 8(8), 927-933. https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/1948550617693060?casa_token=V1qvvOUGFSAAAAAA%3AsmDqRML3oVW2n-OpjrymQ6ZZTB87_Y6lgVStN_J2ZpKKBJhCc7OAazyNN6bfaf93jc-D5mIacaCH8Q
8 Minuten
Nachdem wir in der letzten Folge über Prokrastination gesprochen haben, geht es in diesem Geistesblitz um eine Sonderform der Prokrastiantion: den Fall, wenn man einfach nicht schlafen geht, obwohl es keinen Grund gibt, es nicht zu tun. Unsere Quelle: Kroese, F. M., Evers, C., Adriaanse, M. A., & de Ridder, D. T. (2016). Bedtime procrastination: A self-regulation perspective on sleep insufficiency in the general population. Journal of health psychology, 21(5), 853-862.
56 Minuten
Wir wissen, wir sollten lernen, und tun's trotzdem nicht. Warum? Das unnötige Aufschieben von Aufgaben hat einen Namen - Prokrastination. Wir schauen uns in dieser Folge an, weshalb Menschen prokrastinieren und was man dagegen tun kann. Unsere Quellen: Rozental, A., & Carlbring, P. (2014). Understanding and treating procrastination: a review of a common self-regulatory failure. Psychology, 5(13), 1488. van Eerde, W., & Klingsieck, K. B. (2018). Overcoming procrastination? A meta-analysis of intervention studies. Educational Research Review, 25, 73-85. Rollett, B. & Rollett, W. (2019). Anstrengungsvermeidung. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Reinecker, H. (2019). Selbstregulation. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Warner, L. (2019). Selbstwirksamkeitserwartung. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Reinecker, H. (2019). Stimuluskontrolle. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie.
54 Minuten
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum gerade der Klimawandel eine so große Diskussion auslöst? Einer der Gründe liegt in der Art und Weise, wie unser Gehirn arbeitet: Viele Denkprozesse, die normalerweise nützlich sind, erschweren es uns, klimafreundlicher zu handeln. Wir sprechen über einige dieser Prozesse und darüber, wie die richtige Art der Kommunikation einen großen Unterschied machen könnte.
Quellen: 1) Artikel über psychologische Barrieren in der Klimawandeldiskussion (u.a. veraltetes Denken, kognitive Dissonanz, sozialer Vergleich, Optimismus-Bias, Kontrollüberzeugung & Selbstwirksamkeit, Rebound-Effekt, Low-cost-Hypothese): Gifford, R. (2011). The dragons of inaction: Psychological barriers that limit climate change mitigation and adaptation. American psychologist, 66(4), 290. https://psycnet.apa.org/buy/2011-09485-005
2) Review zu psychologischer Distanz & Klimwandel: McDonald, R. I., Chai, H. Y., & Newell, B. R. (2015). Personal experience and the ‘psychological distance’of climate change: An integrative review. Journal of Environmental Psychology, 44, 109-118. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0272494415300396
3) Manche Menschen sind eher bereit, klimafreundlich zu handeln, wenn ihnen gesagt wird, dass die Konsequenzen bald zu spüren sind: Nicolaij, S., & Hendrickx, L. (2003). The influence of temporal distance of negative consequences on the evaluation of environmental risks. Human decision making and environmental perception: Understanding and assisting human decision making in real-life situations, 4767.
4) Die politische Einstellung hat einen Einfluss darauf, ob die Verringerung von psychologischer Distanz die Meinung zu klimafreundlichen Maßnahmen ändert: Hart, P. S., & Nisbet, E. C. (2012). Boomerang effects in science communication: how motivated reasoning and identity cues amplify opinion polarization about climate mitigation policies. Communication Research, 39(6), 701e723. https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/0093650211416646?casa_token=AOaBIhFY0IkAAAAA%3AOGb56miQ_8Pxyl1emXkMrjUUa5ORAoeIhYA4l_eFnn3JtC-jX4pDwCKuupY3_ELIwrxMi7m1BEFSiw
5) Nachdem Anwohner über ihren und den durchschnittlichen Stromverbrauch informiert wurden, passten sie ihren Stromverbrauch dem Mittelwert an: Schultz, P. W., Nolan, J. M., Cialdini, R. B., Goldstein, N. J., & Griskevicius, V. (2007). The constructive, destructive, and reconstructive power of social norms. Psychological science, 18(5), 429-434. https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1111/j.1467-9280.2007.01917.x?casa_token=vyTgZf1RPVMAAAAA:3hQ6yn1rM5186KZsavm2AeYqtbgjhk8ftvLUjYn2CLKKxNBE3Oo8U8SnAEHvlqJyXuwFZKWPjLlmfw
6) Das Risiko für Umweltkatastrophen wird unterschätzt, wenn man es nicht allgemein, sondern im Bezug auf sich selbst einschätzen soll: Pahl, S., Harris, P. R., Todd, H. A., & Rutter, D. R. (2005). Comparative optimism for environmental risks. Journal of Environmental Psychology, 25(1), 1-11. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0272494405000022 7) Der Zusammenhang zwischen der Absicht, den Bus zu nutzen, und es tatsächlich zu tun, ist höher bei hoher Kontrollüber
Quellen: 1) Artikel über psychologische Barrieren in der Klimawandeldiskussion (u.a. veraltetes Denken, kognitive Dissonanz, sozialer Vergleich, Optimismus-Bias, Kontrollüberzeugung & Selbstwirksamkeit, Rebound-Effekt, Low-cost-Hypothese): Gifford, R. (2011). The dragons of inaction: Psychological barriers that limit climate change mitigation and adaptation. American psychologist, 66(4), 290. https://psycnet.apa.org/buy/2011-09485-005
2) Review zu psychologischer Distanz & Klimwandel: McDonald, R. I., Chai, H. Y., & Newell, B. R. (2015). Personal experience and the ‘psychological distance’of climate change: An integrative review. Journal of Environmental Psychology, 44, 109-118. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0272494415300396
3) Manche Menschen sind eher bereit, klimafreundlich zu handeln, wenn ihnen gesagt wird, dass die Konsequenzen bald zu spüren sind: Nicolaij, S., & Hendrickx, L. (2003). The influence of temporal distance of negative consequences on the evaluation of environmental risks. Human decision making and environmental perception: Understanding and assisting human decision making in real-life situations, 4767.
4) Die politische Einstellung hat einen Einfluss darauf, ob die Verringerung von psychologischer Distanz die Meinung zu klimafreundlichen Maßnahmen ändert: Hart, P. S., & Nisbet, E. C. (2012). Boomerang effects in science communication: how motivated reasoning and identity cues amplify opinion polarization about climate mitigation policies. Communication Research, 39(6), 701e723. https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/0093650211416646?casa_token=AOaBIhFY0IkAAAAA%3AOGb56miQ_8Pxyl1emXkMrjUUa5ORAoeIhYA4l_eFnn3JtC-jX4pDwCKuupY3_ELIwrxMi7m1BEFSiw
5) Nachdem Anwohner über ihren und den durchschnittlichen Stromverbrauch informiert wurden, passten sie ihren Stromverbrauch dem Mittelwert an: Schultz, P. W., Nolan, J. M., Cialdini, R. B., Goldstein, N. J., & Griskevicius, V. (2007). The constructive, destructive, and reconstructive power of social norms. Psychological science, 18(5), 429-434. https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1111/j.1467-9280.2007.01917.x?casa_token=vyTgZf1RPVMAAAAA:3hQ6yn1rM5186KZsavm2AeYqtbgjhk8ftvLUjYn2CLKKxNBE3Oo8U8SnAEHvlqJyXuwFZKWPjLlmfw
6) Das Risiko für Umweltkatastrophen wird unterschätzt, wenn man es nicht allgemein, sondern im Bezug auf sich selbst einschätzen soll: Pahl, S., Harris, P. R., Todd, H. A., & Rutter, D. R. (2005). Comparative optimism for environmental risks. Journal of Environmental Psychology, 25(1), 1-11. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0272494405000022 7) Der Zusammenhang zwischen der Absicht, den Bus zu nutzen, und es tatsächlich zu tun, ist höher bei hoher Kontrollüber
49 Minuten
In Sekundenschnelle bilden wir uns einen ersten Eindruck von unserem Gegenüber und entscheiden, was wir von der Person halten. Was wir dabei oft nicht bedenken: Unser erster Eindruck von unserem Gegenüber ist auch davon abhängig, wer wir selber sind, welche Persönlichkeitseigenschaften wir haben und sogar, welches Geschlecht wir haben. Und was braucht es, damit der erste Eindruck wieder rückgängig gemacht werden kann? 1) Mattarozzi K, Todorov A, Marzocchi M, Vicari A, Russo PM (2015) Effects of Gender and Personality on First Impression. PLoS ONE 10(9): e0135529. doi:10.1371/journal.pone.0135529; 2) Mann, T. C., & Ferguson, M. J. (2015). Can we undo our first impressions? The role of reinterpretation in reversing implicit evaluations. Journal of Personality and Social Psychology, 108(6), 823.
1 Stunde
Warum kann man im Traum meistens nicht weglaufen, obwohl man möchte? Und wieso fällt uns erst nach dem Aufwachen auf, wie absurd manche Träume sind? Wir reden diesmal über die Bereiche im Gehirn, die wahrscheinlich dafür verantwortlich sind. Außerdem erzählt Jelena von einem ihrer schlimmsten wiederkehrenden Alpträume. Danach schauen wir uns an, wie man den Inhalt von Träumen analysieren kann - und wie besser nicht.
Unsere Quellen:
1) 1) Allgemeine Infos zu Träumen: Birbaumer, N., & Schmidt, R. F. (2010). Zirkadiane Periodik, Schlaf und Traum. In Biologische Psychologie (pp. 535-569). Springer, Berlin, Heidelberg.
2) 2) Traumdatenbanken: http://sleepanddreamdatabase.org/dream/constraint http://www.dreambank.net
3) 3) Welche Gehirnregionen sind während des REM-Schlafs dafür verantwortlich, wie wir einen Traum erleben: Nir, Y., & Tononi, G. (2010). Dreaming and the brain: from phenomenology to neurophysiology. Trends in cognitive sciences, 14(2), 88-100. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1364661309002678
4) 4) Visualisierung der Gehirnregionen, falls ihr Kiras Beschreibung nicht folgen konntet :) : inferiorer Parietallappen -https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d0/Inferior_parietal_lobule_animation_small.gif
präfrontaler Cortex (linke Seite, ist rechts aber genaus) - https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/39/Prefrontal_cortex_%28left%29_animation.gif
Amygdala - https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7a/Amygdala_small.gif
Insula - https://de.wikipedia.org/wiki/Inselrinde#/media/File:Insula_animation.gif
5) 5) Definition Top-Down & Bottom-Up: Dorsch Lexikon der Psychologie https://portal.hogrefe.com/dorsch/top-down-verarbeitung/ https://portal.hogrefe.com/dorsch/bottom-up-verarbeitung/
6) 6) Wie man Trauminhalte wissenschaftlich untersuchen kann: Schredl, M., & Erlacher, D. (2010). Is sleep-dependent memory consolidation of a visuo-motor task related to dream content?. Universitätsbibliothek der Universität Heidelberg. https://www.researchgate.net/profile/Michael_Schredl/publication/47541052_Is_sleep-dependent_memory_consolidation_of_a_visuo-motor_task_related_to_dream_content/links/5687b01a08ae1e63f1f6fe3e.pdf
Unsere Quellen:
1) 1) Allgemeine Infos zu Träumen: Birbaumer, N., & Schmidt, R. F. (2010). Zirkadiane Periodik, Schlaf und Traum. In Biologische Psychologie (pp. 535-569). Springer, Berlin, Heidelberg.
2) 2) Traumdatenbanken: http://sleepanddreamdatabase.org/dream/constraint http://www.dreambank.net
3) 3) Welche Gehirnregionen sind während des REM-Schlafs dafür verantwortlich, wie wir einen Traum erleben: Nir, Y., & Tononi, G. (2010). Dreaming and the brain: from phenomenology to neurophysiology. Trends in cognitive sciences, 14(2), 88-100. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1364661309002678
4) 4) Visualisierung der Gehirnregionen, falls ihr Kiras Beschreibung nicht folgen konntet :) : inferiorer Parietallappen -https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d0/Inferior_parietal_lobule_animation_small.gif
präfrontaler Cortex (linke Seite, ist rechts aber genaus) - https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/39/Prefrontal_cortex_%28left%29_animation.gif
Amygdala - https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7a/Amygdala_small.gif
Insula - https://de.wikipedia.org/wiki/Inselrinde#/media/File:Insula_animation.gif
5) 5) Definition Top-Down & Bottom-Up: Dorsch Lexikon der Psychologie https://portal.hogrefe.com/dorsch/top-down-verarbeitung/ https://portal.hogrefe.com/dorsch/bottom-up-verarbeitung/
6) 6) Wie man Trauminhalte wissenschaftlich untersuchen kann: Schredl, M., & Erlacher, D. (2010). Is sleep-dependent memory consolidation of a visuo-motor task related to dream content?. Universitätsbibliothek der Universität Heidelberg. https://www.researchgate.net/profile/Michael_Schredl/publication/47541052_Is_sleep-dependent_memory_consolidation_of_a_visuo-motor_task_related_to_dream_content/links/5687b01a08ae1e63f1f6fe3e.pdf