DER Coaching-Podcast von Roland Kopp-Wichmann Archiv
398 Episoden
31 Minuten
Warum will jemand nicht erwachsen werden?
Fragt man Kinder und Heranwachsende, ob sie erwachsen werden wollen, ist die Antwort fast immer „Ja klar!“
Denn sie verbinden damit die Vorstellung von Freiheit und Unabhängigkeit. Jeden Tag zu MacDonalds essen gehen und soviel Cola trinken dürfen, wie man mag. Spät ins Bett gehen können oder auch gar nicht. Das Erwachsenenalter scheint ihnen als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Dass dem nicht so ist, könnten Jugendliche an ihren Eltern sehen, aber oft betrachten sie die als angepasste Spießer und schwören sich, niemals so zu werden wie sie.
Doch spätestens in der Ausbildung oder im Studium erfahren sie, dass erwachsen werden auch mit Einschränkungen verbunden ist. Aber die meisten gewöhnen sich mit der Zeit daran – und werden so erwachsen.
Männer, die nicht erwachsen werden wollen, gewöhnen sich nicht daran. Sie finden die Begrenzungen des sozialen Lebens unerträglich. Sie halten es für eine Zumutung und sind dauerhaft gekränkt, dass auch für sie in der Ausbildung, dem Studium, der ersten Anstellung keine Extrawurst serviert wird.
Und dann gehen sie in den Streik.
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Fragt man Kinder und Heranwachsende, ob sie erwachsen werden wollen, ist die Antwort fast immer „Ja klar!“
Denn sie verbinden damit die Vorstellung von Freiheit und Unabhängigkeit. Jeden Tag zu MacDonalds essen gehen und soviel Cola trinken dürfen, wie man mag. Spät ins Bett gehen können oder auch gar nicht. Das Erwachsenenalter scheint ihnen als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Dass dem nicht so ist, könnten Jugendliche an ihren Eltern sehen, aber oft betrachten sie die als angepasste Spießer und schwören sich, niemals so zu werden wie sie.
Doch spätestens in der Ausbildung oder im Studium erfahren sie, dass erwachsen werden auch mit Einschränkungen verbunden ist. Aber die meisten gewöhnen sich mit der Zeit daran – und werden so erwachsen.
Männer, die nicht erwachsen werden wollen, gewöhnen sich nicht daran. Sie finden die Begrenzungen des sozialen Lebens unerträglich. Sie halten es für eine Zumutung und sind dauerhaft gekränkt, dass auch für sie in der Ausbildung, dem Studium, der ersten Anstellung keine Extrawurst serviert wird.
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27 Minuten
Love it. Change it. Or leave it.
Wenn man etwas ändern will, gibt es ja nur diese drei Möglichkeiten.
Also, versuchen, die Dinge zu ändern oder die Situation zu verlassen - oder eben zu akzeptieren.
Wer mit den ersten beiden Optionen keinen Erfolg hat, kann immer noch die schwierige oder unerträgliche Situation akzeptieren.
Wer das nicht kann oder will, landet automatisch in der Opferrolle.
Das fühlt sich immer schlecht an, keine Frage. Aber es hält auch Erleichterungen bereit.
In der Opferrolle ...
Darf man anderen die Schuld zuschieben.Dem blöden Chef, den Kollegen, dem Partner, den eigenen Eltern, der Gesellschaft, dem Kapitalismus oder dem Leben. Die Beschuldigten kümmert das zwar wenig, aber es ist schon mal klar, dass man selbst nicht schuld ist.Darf man häufig jammern.Das ändert auch nichts an der Situation aber emotional entlastet es schon. Die Trauer aber vor allem auch die Wut entlädt sich in endlosen Tiraden über lange Wartezeiten bei Ärzten, verstopfte Autobahnen, viel zu hohe Managergehälter oder die unpünktliche Bahn.Darf man sich mit anderen "Opfern" solidarisieren.Natürlich nicht im gemeinsamen Handeln, sondern im Chorgesang der Anklagen und Beschuldigungen. Hat man gerade kein aktuelles Beispiel aus dem eigenen Leben, genügt ein Blick in die BILD-Zeitung und schon hat man wieder fünf Beispiele für Willkür, Egoismus oder Ungerechtigkeiten.
Wie mein Klient aus der Opferrolle herausfand, hören Sie auf diesem Podcast.
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Wenn man etwas ändern will, gibt es ja nur diese drei Möglichkeiten.
Also, versuchen, die Dinge zu ändern oder die Situation zu verlassen - oder eben zu akzeptieren.
Wer mit den ersten beiden Optionen keinen Erfolg hat, kann immer noch die schwierige oder unerträgliche Situation akzeptieren.
Wer das nicht kann oder will, landet automatisch in der Opferrolle.
Das fühlt sich immer schlecht an, keine Frage. Aber es hält auch Erleichterungen bereit.
In der Opferrolle ...
Darf man anderen die Schuld zuschieben.Dem blöden Chef, den Kollegen, dem Partner, den eigenen Eltern, der Gesellschaft, dem Kapitalismus oder dem Leben. Die Beschuldigten kümmert das zwar wenig, aber es ist schon mal klar, dass man selbst nicht schuld ist.Darf man häufig jammern.Das ändert auch nichts an der Situation aber emotional entlastet es schon. Die Trauer aber vor allem auch die Wut entlädt sich in endlosen Tiraden über lange Wartezeiten bei Ärzten, verstopfte Autobahnen, viel zu hohe Managergehälter oder die unpünktliche Bahn.Darf man sich mit anderen "Opfern" solidarisieren.Natürlich nicht im gemeinsamen Handeln, sondern im Chorgesang der Anklagen und Beschuldigungen. Hat man gerade kein aktuelles Beispiel aus dem eigenen Leben, genügt ein Blick in die BILD-Zeitung und schon hat man wieder fünf Beispiele für Willkür, Egoismus oder Ungerechtigkeiten.
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27 Minuten
Was die Bedürfnispyramide von Maslow mit der Sinnfrage zu tun hat.
Sinnfragen tauchen in meinen Coachings immer wieder auf.
Solche Fragen entstehen bei Menschen, die es geschafft haben. Also eine Karrierestufe erreicht, die ein auskömmliches Einkommen sichert. Die eine Partnerschaft oder eine Familie haben, wo die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und Zeit ist, durchzuatmen – und Bilanz zu ziehen.
Alles okay soweit. Und wie geht’s jetzt weiter?
Wie es weitergehen kann und was einen dabei antreibt, erklärt gut die Bedürfnispyramide von Maslow.
Wenn der Job fesselnd und herausfordernd genug ist, ist alles gut. Sinnfragen entstehen, wenn sich jemand am Ende eines langen Arbeitstages fragt: „Was habe ich heute eigentlich gemacht?“ .
Und darauf keine befriedigende Antwort findet. So wie mein Klient im 3-h-Coaching.
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Sinnfragen tauchen in meinen Coachings immer wieder auf.
Solche Fragen entstehen bei Menschen, die es geschafft haben. Also eine Karrierestufe erreicht, die ein auskömmliches Einkommen sichert. Die eine Partnerschaft oder eine Familie haben, wo die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und Zeit ist, durchzuatmen – und Bilanz zu ziehen.
Alles okay soweit. Und wie geht’s jetzt weiter?
Wie es weitergehen kann und was einen dabei antreibt, erklärt gut die Bedürfnispyramide von Maslow.
Wenn der Job fesselnd und herausfordernd genug ist, ist alles gut. Sinnfragen entstehen, wenn sich jemand am Ende eines langen Arbeitstages fragt: „Was habe ich heute eigentlich gemacht?“ .
Und darauf keine befriedigende Antwort findet. So wie mein Klient im 3-h-Coaching.
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21 Minuten
Narzissten erkenne ich meist sofort, in den ersten paar Minuten. An ihrer Mimik, der Körpersprache und ihrem Verhalten.
Bei einem 3-h-Coaching betreten sie als Narzisst nicht meinen Praxisraum, sie besetzen ihn.
Mit raumgreifenden Schritten steuern sie auf den Sessel zu und lassen sich breitbeinig darin fallen.
Oder Sie verrücken gleich mal den Sessel ohne zu fragen, so dass sie mir genau gegenübersitzen.
Dann schauen sie mich nicht an, sie mustern mich. Sie wollen wissen, woran sie mit mir sind.
Und stellen oft eine Frage nach meiner Kompetenz: „Haben Sie eigentlich Erfahrung mit Vorständen/top-down-issues/Konflikteskalationen …
Da ich nicht gleich in ein Kompetenzgerangel verwickelt werden will, gebe ich meist eine Antwort in Loriot-Manier: „Eigentlich eher weniger …“
Ich mache also das, was Hunde machen, wenn sie die Beißhemmung beim vermeintlich Stärkeren auslösen wollen, ich mache eine Unterwerfungsgeste. Meist hört der Narzisst meine Antwort gar nicht.
Ich hätte auch mit „Ja, es regnet“ antworten können, denn das Ganze ist ja Teil eines Manövers, das ich „verschleierte Eröffnung“ nenne.
Der narzisstische Klient braucht Hilfe, weil er mit seinem Latein am Ende ist. Das erlebt er aber als fürchterlich kränkend und peinlich, was durch Herabsetzungsmanöver erstmal verschleiert werden soll.
So war es auch bei meinem Klienten, Tom V., 41 Jahre, Konstrukteur in einer mittelständischen Firma, an der er zu 49 Prozent beteiligt war.
„Was macht denn die Menschen in Ihrem Job zu Idioten?“, war meine erste Frage.
Narzissten haben ja wenig Hemmungen. Auch gute Manieren betrachten sie oft als hinderlich. Deswegen sind ihre Antworten oft ehrlich und unverblümt. Auf meine Frage antwortete er: „Sie wollen nicht einsehen, dass ich rechthabe.“
Wie man auch mit so anstrengenden Klienten arbeiten kann, hören Sie in diesem Podcast.
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Bei einem 3-h-Coaching betreten sie als Narzisst nicht meinen Praxisraum, sie besetzen ihn.
Mit raumgreifenden Schritten steuern sie auf den Sessel zu und lassen sich breitbeinig darin fallen.
Oder Sie verrücken gleich mal den Sessel ohne zu fragen, so dass sie mir genau gegenübersitzen.
Dann schauen sie mich nicht an, sie mustern mich. Sie wollen wissen, woran sie mit mir sind.
Und stellen oft eine Frage nach meiner Kompetenz: „Haben Sie eigentlich Erfahrung mit Vorständen/top-down-issues/Konflikteskalationen …
Da ich nicht gleich in ein Kompetenzgerangel verwickelt werden will, gebe ich meist eine Antwort in Loriot-Manier: „Eigentlich eher weniger …“
Ich mache also das, was Hunde machen, wenn sie die Beißhemmung beim vermeintlich Stärkeren auslösen wollen, ich mache eine Unterwerfungsgeste. Meist hört der Narzisst meine Antwort gar nicht.
Ich hätte auch mit „Ja, es regnet“ antworten können, denn das Ganze ist ja Teil eines Manövers, das ich „verschleierte Eröffnung“ nenne.
Der narzisstische Klient braucht Hilfe, weil er mit seinem Latein am Ende ist. Das erlebt er aber als fürchterlich kränkend und peinlich, was durch Herabsetzungsmanöver erstmal verschleiert werden soll.
So war es auch bei meinem Klienten, Tom V., 41 Jahre, Konstrukteur in einer mittelständischen Firma, an der er zu 49 Prozent beteiligt war.
„Was macht denn die Menschen in Ihrem Job zu Idioten?“, war meine erste Frage.
Narzissten haben ja wenig Hemmungen. Auch gute Manieren betrachten sie oft als hinderlich. Deswegen sind ihre Antworten oft ehrlich und unverblümt. Auf meine Frage antwortete er: „Sie wollen nicht einsehen, dass ich rechthabe.“
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22 Minuten
"Sie sind meine letzte Rettung!", stöhnte die Frau und ließ sich in den Sessel fallen.
„Na, eher die vorletzte,“ antwortete ich.
„Wieso vorletzte?“
„Weil die letzte Rettung der Tod ist. Er löst alle Probleme.“
„Interessant, dass Sie das sagen“, meinte die Klientin. „In der letzten Zeit habe ich oft daran gedacht, dass wenn ich tot wäre, das ganze Drama vorbei wäre.“
Andere Coaches lassen in der ersten Sitzung einen Fragebogen ausfüllen oder erheben die persönlichen Daten.
Ich beginne meine 3-h-Coachings dagegen oft mit einer schnellen Reaktion auf das, was mir der Klient als Erstes präsentiert. Das kann eine Bemerkung von ihm sein, oder ein Verhalten oder ein Gesichtsausdruck.
Dann ist man viel schneller beim Thema und der Klient erlebt, dass es im Coaching vor allem um Persönliches geht. Nicht primär um Fakten und Geschichten, sondern um Gefühle und Erlebtes.
Wie es weiterging, hören Sie in diesem Podcast.
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„Na, eher die vorletzte,“ antwortete ich.
„Wieso vorletzte?“
„Weil die letzte Rettung der Tod ist. Er löst alle Probleme.“
„Interessant, dass Sie das sagen“, meinte die Klientin. „In der letzten Zeit habe ich oft daran gedacht, dass wenn ich tot wäre, das ganze Drama vorbei wäre.“
Andere Coaches lassen in der ersten Sitzung einen Fragebogen ausfüllen oder erheben die persönlichen Daten.
Ich beginne meine 3-h-Coachings dagegen oft mit einer schnellen Reaktion auf das, was mir der Klient als Erstes präsentiert. Das kann eine Bemerkung von ihm sein, oder ein Verhalten oder ein Gesichtsausdruck.
Dann ist man viel schneller beim Thema und der Klient erlebt, dass es im Coaching vor allem um Persönliches geht. Nicht primär um Fakten und Geschichten, sondern um Gefühle und Erlebtes.
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31 Minuten
Die Vaterwunde bei Mädchen.
Nichts über den eigenen Vater zu wissen, hinterlässt immer eine tiefe Wunde in Menschen. Denn emotional betrachtet, dient das Wissen, von wem wir abstammen, als sichtbarer „Beweis“ unserer Existenz.
Kennt man den eigenen Vater nicht, stellt das gefühlsmäßig fast immer die eigene Existenzberechtigung infrage. Sein Nichtvorhandensein und die gefühlte Ablehnung münden leicht in die Überzeugung, nichts wert zu sein. Nicht dazuzugehören zu den anderen Frauen oder Mädchen, weil einem etwas Entscheidendes fehlt.
Der Verlust des Vaters kann viele Ursachen haben:
In meiner Generation und der davor war oft der Krieg die Ursache. Väter kamen nicht mehr nach Hause, weil sie gefallen waren. Oder kehrten traumatisiert aus dem Krieg zurück und fanden sich nicht mehr zurecht.Heute verlieren Kinder ihre Väter meist durch Scheidung oder Trennung.Entweder weil der Vater das Interesse an seinem Kind verliert oder weil die Mutter es ihrem Ex-Mann heimzahlen will und das Umgangsrecht erschwert oder verweigert.Noch häufiger weil Väter mehr mit ihrem Beruf verheiratet sind als mit ihrer Partnerin. zwar körperlich anwesend aber geistig und emotional weit weg.Oder Väter, die aus eigener Vaterlosigkeit keine emotionale Bindung zu ihren Kindern aufbauen können.Ein Spezialfall sind Kuckuckskinder.Hier ist der Vater nicht der biologischer Vater des Kindes, weil die Mutter es mit einem anderen Mann zeugte und das Kind und seinen sozialen Vater im Glauben ließ, miteinander blutsverwandt zu sein.Das Kind fragt sich in bangen Stunden, was es hier soll, wenn sich selbst der eigene Vater so früh schon abgewendet hat.
Dieser Schmerz ist so groß, dass man ihn verdrängen oder kompensieren muss. Möglicherweise durch eine Essstörung, durch strenge Leistungsorientierung, durch Abwertung alles Männlichen.
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Nichts über den eigenen Vater zu wissen, hinterlässt immer eine tiefe Wunde in Menschen. Denn emotional betrachtet, dient das Wissen, von wem wir abstammen, als sichtbarer „Beweis“ unserer Existenz.
Kennt man den eigenen Vater nicht, stellt das gefühlsmäßig fast immer die eigene Existenzberechtigung infrage. Sein Nichtvorhandensein und die gefühlte Ablehnung münden leicht in die Überzeugung, nichts wert zu sein. Nicht dazuzugehören zu den anderen Frauen oder Mädchen, weil einem etwas Entscheidendes fehlt.
Der Verlust des Vaters kann viele Ursachen haben:
In meiner Generation und der davor war oft der Krieg die Ursache. Väter kamen nicht mehr nach Hause, weil sie gefallen waren. Oder kehrten traumatisiert aus dem Krieg zurück und fanden sich nicht mehr zurecht.Heute verlieren Kinder ihre Väter meist durch Scheidung oder Trennung.Entweder weil der Vater das Interesse an seinem Kind verliert oder weil die Mutter es ihrem Ex-Mann heimzahlen will und das Umgangsrecht erschwert oder verweigert.Noch häufiger weil Väter mehr mit ihrem Beruf verheiratet sind als mit ihrer Partnerin. zwar körperlich anwesend aber geistig und emotional weit weg.Oder Väter, die aus eigener Vaterlosigkeit keine emotionale Bindung zu ihren Kindern aufbauen können.Ein Spezialfall sind Kuckuckskinder.Hier ist der Vater nicht der biologischer Vater des Kindes, weil die Mutter es mit einem anderen Mann zeugte und das Kind und seinen sozialen Vater im Glauben ließ, miteinander blutsverwandt zu sein.Das Kind fragt sich in bangen Stunden, was es hier soll, wenn sich selbst der eigene Vater so früh schon abgewendet hat.
Dieser Schmerz ist so groß, dass man ihn verdrängen oder kompensieren muss. Möglicherweise durch eine Essstörung, durch strenge Leistungsorientierung, durch Abwertung alles Männlichen.
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27 Minuten
Immer der Beste sein zu wollen oder zu müssen, ist ein häufiges Lebensthema von Männern, die in mein 3-h-Coaching kommen.
Der Preis für diese anstrengende Lebensstrategie ist meistens, dass der Mann seine Gefühle abspalten oder verdrängen kann. Doch das geht ja nicht von heute auf morgen. Wo lernt man das?
Im Fall dieses Klienten hatte es mit der Karateschule seines Vaters zu tun, in der er bereits mit vier Jahren mitmachte.
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Hier lesen Sie noch mehr Beispiele, wie ich Menschen mit meinem 3-h-Coaching bei hartnäckigen Problemen helfe.
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Der Preis für diese anstrengende Lebensstrategie ist meistens, dass der Mann seine Gefühle abspalten oder verdrängen kann. Doch das geht ja nicht von heute auf morgen. Wo lernt man das?
Im Fall dieses Klienten hatte es mit der Karateschule seines Vaters zu tun, in der er bereits mit vier Jahren mitmachte.
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15 Minuten
Immer mehr Menschen interessieren sich für eine Coaching-Fortbildung. Entweder, weil sie schon als Coach arbeiten und eine Zusatzqualifikation suchen. Oder weil sie zusätzlich zu ihrem Hauptberuf coachend tätig werden möchten.
Die letztgenannte Option ist auch sehr zu empfehlen, gibt es doch derzeit in Deutschland rund 9.000 Menschen, die sich Coach nennen, weiß Christopher Rauen, Vorsitzender des Deutschen Bundesverbandes Coaching (DBVC).
Kein Wunder also, dass kaum jemand allein vom Coachen leben kann. Auch ich nicht. Die meisten Coaches haben noch einen anderen Beruf als Trainer, Berater oder Führungskraft.
Mittlerweile gibt es über 300 Coaching-Aus- und Fortbildungen in Deutschland. Methoden, Zeitraum, Kosten und Prüfsiegel variieren stark.
Wie soll man da die richtige finden? Hören Sie mehr dazu auf diesem Podcast.
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Bild: simonthon.com/photocase.de
kopp-wichmann
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Kein Wunder also, dass kaum jemand allein vom Coachen leben kann. Auch ich nicht. Die meisten Coaches haben noch einen anderen Beruf als Trainer, Berater oder Führungskraft.
Mittlerweile gibt es über 300 Coaching-Aus- und Fortbildungen in Deutschland. Methoden, Zeitraum, Kosten und Prüfsiegel variieren stark.
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20 Minuten
„Warum heiraten?“
Mit dieser Frage sitzt Petra B. vor mir und quält sich schon über ein halbes Jahr damit herum.
Wobei Menschen, die aus dem Heiraten kein Problem machen, überzeugende Gründe dafür anführen können:
- Man fühlt sich mit seinem Partner stärker verbunden.
- Eine Hochzeit ist ein echter Liebesbeweis.
- Durch eine Hochzeit wird man zu einer richtigen Familie.
- Heiraten ist eine lange Tradition und ein schöner Brauch.
- Finanzielle Vorteile bei Steuer, Altersvorsorge oder Versicherungen.
- Bessere Absicherung im Trennungsfall oder Todesfall.
- Weniger Vollmachten oder Vereinbarungen notwendig z. B. für medizinische Notfälle, Sorgerecht, Erbe etc.
- Die Freude daran, mit den Liebsten wie Freunden und Familie ein großes Fest zu feiern.
- Religiöse Gründe.
- Andere Familienmitglieder (Eltern, Großeltern, Kinder etc.) wollen es so.
Doch all das sind keine Argumente für meine Klientin.
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Mit dieser Frage sitzt Petra B. vor mir und quält sich schon über ein halbes Jahr damit herum.
Wobei Menschen, die aus dem Heiraten kein Problem machen, überzeugende Gründe dafür anführen können:
- Man fühlt sich mit seinem Partner stärker verbunden.
- Eine Hochzeit ist ein echter Liebesbeweis.
- Durch eine Hochzeit wird man zu einer richtigen Familie.
- Heiraten ist eine lange Tradition und ein schöner Brauch.
- Finanzielle Vorteile bei Steuer, Altersvorsorge oder Versicherungen.
- Bessere Absicherung im Trennungsfall oder Todesfall.
- Weniger Vollmachten oder Vereinbarungen notwendig z. B. für medizinische Notfälle, Sorgerecht, Erbe etc.
- Die Freude daran, mit den Liebsten wie Freunden und Familie ein großes Fest zu feiern.
- Religiöse Gründe.
- Andere Familienmitglieder (Eltern, Großeltern, Kinder etc.) wollen es so.
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18 Minuten
Der Klient wurde von seinem Chef geschickt. Als Verkaufsleiter zeige er nicht den nötigen Biß und Durchsetzungswillen.
Doch was tun mit einem Klienten, der Konkurrenz vehement ablehnt und in allen Bereichen des Lebens Kooperation favorisiert?
Als Coach suche ich dann immer nach einem inneren unbewussten Konflikt, der den Klienten blockiert.
Wie das gehen kann hören Sie hier in diesem Podcast.
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Doch was tun mit einem Klienten, der Konkurrenz vehement ablehnt und in allen Bereichen des Lebens Kooperation favorisiert?
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20 Minuten
Der Coaching-Markt wächst. Dieser Trend ist sowohl in Deutschland als auch weltweit festzustellen. Die Wachstumsraten liegen im zweistelligen Bereich. Schätzungen gehen von 8.000 bis 10.000 seriösen Anbietern in Deutschland aus. Mit steigender Tendenz. Da der Titel „Coach“ nicht geschützt ist, kann sich jeder so nennen. Das heißt, zu den genannten Zahlen kommen noch die „unseriösen“ Anbieter dazu.
Wie soll man da ein erfolgreicher Coach werden?
Doch es ist wie in jedem Markt. Es gibt die Billiganbieter, die Mittelklasse und die Premiumklasse. Wie Sie es mit Ausdauer und viel Arbeit schaffen können, ein erfolgreicher Coach zu werden – dazu will ich Ihnen hier einige meine Erfahrungen aus über dreißig Jahren schildern.
Konkret geht es um Fragen wie:
Wie wichtig ist eine Marktnische und wie finde ich die? Wie mache ich aus Interessenten Kunden? Warum sind wertvolle Inhalte das Wichtigste? Warum sollte jemand gerade Sie als Coach wählen? Warum Sie schnell zum Punkt kommen müssen. Welches Geschäftsmodell passt für Sie? Warum Fehler machen nützlich ist. Warum Sie Gefühle ansprechen sollen. Warum Sie nicht langweilen dürfen. Warum eine überzeugende Website das Wichtigste ist. Bespielen Sie möglichst viele Kanäle. Besorgen Sie sich gute Referenzen.
Die Antworten spiegeln meine Erfahrungen, meine Vorlieben und Abneigungen wider. Nehmen Sie sich, was Sie gebrauchen können. Aber vor allem, machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen.
Denn: „Machen ist wie wollen, nur krasser!“
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Wie soll man da ein erfolgreicher Coach werden?
Doch es ist wie in jedem Markt. Es gibt die Billiganbieter, die Mittelklasse und die Premiumklasse. Wie Sie es mit Ausdauer und viel Arbeit schaffen können, ein erfolgreicher Coach zu werden – dazu will ich Ihnen hier einige meine Erfahrungen aus über dreißig Jahren schildern.
Konkret geht es um Fragen wie:
Wie wichtig ist eine Marktnische und wie finde ich die? Wie mache ich aus Interessenten Kunden? Warum sind wertvolle Inhalte das Wichtigste? Warum sollte jemand gerade Sie als Coach wählen? Warum Sie schnell zum Punkt kommen müssen. Welches Geschäftsmodell passt für Sie? Warum Fehler machen nützlich ist. Warum Sie Gefühle ansprechen sollen. Warum Sie nicht langweilen dürfen. Warum eine überzeugende Website das Wichtigste ist. Bespielen Sie möglichst viele Kanäle. Besorgen Sie sich gute Referenzen.
Die Antworten spiegeln meine Erfahrungen, meine Vorlieben und Abneigungen wider. Nehmen Sie sich, was Sie gebrauchen können. Aber vor allem, machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen.
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25 Minuten
Seit die zierliche Japanerin Marie Kondo 2011 ihr erstes Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert veröffentlicht hat, kennen Menschen in aller Welt ihre „KonMari“-Methode.
Da ich manchmal ein Näschen für Trends habe, schrieb ich schon damals einen Blogartikel über diese neue Form des Aufräumens. Hier können Sie ihn lesen …
Mehr als sieben Millionen Exemplare ihrer inzwischen drei Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt. Seit Anfang des Jahres, marketingmäßig ideal zum Zeitpunkt der Neujahrsvorsätzen, hat die umtriebige Japanerin ihre eigene Marie-Kondo-Show bei Netflix. Und die Serie ist ein Riesenerfolg. Die Leute lieben Aufräumen mit Marie Kondo.
Hier die Marie Kondo Methode in Kurzform:
- Alle Gegenstände in Haus oder Wohnung werden nach Kategorien bearbeitet und nicht nach Zimmern.
- Also alle Hosen, alle Hemden, die gesamte Unterwäsche usw.
- Man beginnt mit Kleidung, denn dort gibt es am meisten auszusortieren.
- Dann kommen Bücher, Papiere, die Komono (Küche, Bad, Garage, Diverses)
- Und am Ende Gegenstände, die stark mit Gefühlen und Erinnerungen behaftet sind. Das ist naturgemäß am schwersten.
- Alle Sachen sollen in einem großen Haufen liegen, bevor man sie aussortiert. Nur so bekommen Sie einen – manchmal einen erschreckten – Eindruck, wie viel Zeug Sie tatsächlich besitzen.
Und jetzt kommt der Clou: Aussortiert wird nicht nicht nach Nützlichkeit, Brauchbarkeit oder ursprünglichem Anschaffungswert – sondern nur nach „spark joy“. Dazu soll man jeden Gegenstand in die Hand nehmen und spüren, ob er Freude auslöst.
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Da ich manchmal ein Näschen für Trends habe, schrieb ich schon damals einen Blogartikel über diese neue Form des Aufräumens. Hier können Sie ihn lesen …
Mehr als sieben Millionen Exemplare ihrer inzwischen drei Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt. Seit Anfang des Jahres, marketingmäßig ideal zum Zeitpunkt der Neujahrsvorsätzen, hat die umtriebige Japanerin ihre eigene Marie-Kondo-Show bei Netflix. Und die Serie ist ein Riesenerfolg. Die Leute lieben Aufräumen mit Marie Kondo.
Hier die Marie Kondo Methode in Kurzform:
- Alle Gegenstände in Haus oder Wohnung werden nach Kategorien bearbeitet und nicht nach Zimmern.
- Also alle Hosen, alle Hemden, die gesamte Unterwäsche usw.
- Man beginnt mit Kleidung, denn dort gibt es am meisten auszusortieren.
- Dann kommen Bücher, Papiere, die Komono (Küche, Bad, Garage, Diverses)
- Und am Ende Gegenstände, die stark mit Gefühlen und Erinnerungen behaftet sind. Das ist naturgemäß am schwersten.
- Alle Sachen sollen in einem großen Haufen liegen, bevor man sie aussortiert. Nur so bekommen Sie einen – manchmal einen erschreckten – Eindruck, wie viel Zeug Sie tatsächlich besitzen.
Und jetzt kommt der Clou: Aussortiert wird nicht nicht nach Nützlichkeit, Brauchbarkeit oder ursprünglichem Anschaffungswert – sondern nur nach „spark joy“. Dazu soll man jeden Gegenstand in die Hand nehmen und spüren, ob er Freude auslöst.
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14 Minuten
Was unterscheidet Zufall und Synchronizität?
Zufall und Synchronizität sind beide definiert als „auffallendes, gleichzeitiges Auftreten von zwei oder mehr Ereignissen“. Dabei wird der Zufall eher als Chance oder Glück wahrgenommen, während Synchronizität vom Vorhandensein einer tieferen Intelligenz als Ursache der Ereignisse ausgeht.
Die meisten Menschen tun sich schwer mit dem Zufall. Sie glauben zu wissen, wie Zufälle aussehen sollten, zufällig eben, und verstehen nur schwer, dass Zufallsprozesse auch Strukturen erzeugen können, die sich seiner Erwartung widersetzen.
Dass der Roulettekessel kein Gedächtnis hat und nach 17 Mal rot nicht schwarz kommen muss – der Spielsüchtige glaubt nicht daran.. Auch die gezogene Zahlenfolge 1,2,3,4,5,6 im Zahlenlotto kommt uns nicht zufällig sondern irgendwie gemacht vor. Aber natürlich ist auch diese regelmäßige Reihung – zufällig.
Als vor etlichen Jahren der iPod auf den Markt kam, hatte er eine Shuffle-Funktion eingebaut, die Songs wahllos abspielte. Zusammen mit dem griffigen Werbeslogan: Life is random, das Leben ist zufällig. Doch einige Nutzer wurden misstrauisch. Sie beschwerten sich, dass dabei direkt hintereinander dieselben Songs vom selben Interpreten gespielt wurden hatten. Das sei überhaupt nicht zufällig!
Doch natürlich war es reinster Zufall, entsprach aber nicht der Zufallsvorstellung einiger Nutzer. Daraufhin programmierte Apple die Funktion um: „Weniger zufällig, damit sie für Nutzer zufälliger wirkte.“
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Zufall und Synchronizität sind beide definiert als „auffallendes, gleichzeitiges Auftreten von zwei oder mehr Ereignissen“. Dabei wird der Zufall eher als Chance oder Glück wahrgenommen, während Synchronizität vom Vorhandensein einer tieferen Intelligenz als Ursache der Ereignisse ausgeht.
Die meisten Menschen tun sich schwer mit dem Zufall. Sie glauben zu wissen, wie Zufälle aussehen sollten, zufällig eben, und verstehen nur schwer, dass Zufallsprozesse auch Strukturen erzeugen können, die sich seiner Erwartung widersetzen.
Dass der Roulettekessel kein Gedächtnis hat und nach 17 Mal rot nicht schwarz kommen muss – der Spielsüchtige glaubt nicht daran.. Auch die gezogene Zahlenfolge 1,2,3,4,5,6 im Zahlenlotto kommt uns nicht zufällig sondern irgendwie gemacht vor. Aber natürlich ist auch diese regelmäßige Reihung – zufällig.
Als vor etlichen Jahren der iPod auf den Markt kam, hatte er eine Shuffle-Funktion eingebaut, die Songs wahllos abspielte. Zusammen mit dem griffigen Werbeslogan: Life is random, das Leben ist zufällig. Doch einige Nutzer wurden misstrauisch. Sie beschwerten sich, dass dabei direkt hintereinander dieselben Songs vom selben Interpreten gespielt wurden hatten. Das sei überhaupt nicht zufällig!
Doch natürlich war es reinster Zufall, entsprach aber nicht der Zufallsvorstellung einiger Nutzer. Daraufhin programmierte Apple die Funktion um: „Weniger zufällig, damit sie für Nutzer zufälliger wirkte.“
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27 Minuten
Bestimmt kennen Sie die Beispiele von passiv-aggressivem Verhalten. Auch wenn Sie dabei nicht an diesen Fachbegriff denken:
Auf der Autobahn schleicht ein Autofahrer im Schneckentempo, eine Reihe Autos hinter sich.Auf sein Verhalten angesprochen würde er vielleicht antworten, dass durch zu schnelles Fahren Unfälle passieren und die Autobahn für alle da wäre.Ein Angestellter befolgt die von der Geschäftsführung gemachten Vorschriften sklavisch genau und verzögert dadurch die Zusammenarbeit mit anderen. Darauf angesprochen, weist er daraufhin, dass Vorschriften eben dazu da sind, dass man sie befolgt, sonst bräuchte man sie ja nicht.Der Azubi, der beim Zusammenstellen der Stühle im Seminarraum laut schnauft und öfter eine lange Pause macht, um sich zu erholen.Der Partner, der oft Kopfweh bekommt, wenn beim Zubettgehen eine erotische Stimmung in der Luft liegt.Ein Mitarbeiter reißt einen Witz über Schwule. Als ein homosexueller Kollege sich das verbittet, wird ihm Humorlosigkeit vorgeworfen.Ein Kind, das sich ungerecht behandelt fühlt, läuft von zu Hause weg und hofft, dass die Eltern sich Sorgen machen und es suchen.Ihr Partner will eigentlich nicht mit ins Kino, sagt aber dann doch zu. Braucht allerdings so lange, sich fertigzumachen, dass sie erst eine halbe Stunde später loskommen.Der neidische Kollege, der es immer mal vergisst, Sie über ein wichtiges Detail des Kunden zu informieren.Termine, Fristen oder Verabredungen einzuhalten,die Wohnung aufzuräumen,Rechnungen zu bezahlen.Er bleibt ganz ruhig, während Sie an die Decke gehen.
Das Gemeinsame dieser Menschen ist: Sie ärgern sich, aber sie sprechen nicht darüber, sondern kontern mit Sturheit und indirektem aggressiven Verhalten. Und sie widersetzen sich äußeren Einflüssen.
Gegenüber wichtigen und normalen Verpflichtungen, die jeder Mensch hat, entwickeln sie massiven Widerstand.
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Auf der Autobahn schleicht ein Autofahrer im Schneckentempo, eine Reihe Autos hinter sich.Auf sein Verhalten angesprochen würde er vielleicht antworten, dass durch zu schnelles Fahren Unfälle passieren und die Autobahn für alle da wäre.Ein Angestellter befolgt die von der Geschäftsführung gemachten Vorschriften sklavisch genau und verzögert dadurch die Zusammenarbeit mit anderen. Darauf angesprochen, weist er daraufhin, dass Vorschriften eben dazu da sind, dass man sie befolgt, sonst bräuchte man sie ja nicht.Der Azubi, der beim Zusammenstellen der Stühle im Seminarraum laut schnauft und öfter eine lange Pause macht, um sich zu erholen.Der Partner, der oft Kopfweh bekommt, wenn beim Zubettgehen eine erotische Stimmung in der Luft liegt.Ein Mitarbeiter reißt einen Witz über Schwule. Als ein homosexueller Kollege sich das verbittet, wird ihm Humorlosigkeit vorgeworfen.Ein Kind, das sich ungerecht behandelt fühlt, läuft von zu Hause weg und hofft, dass die Eltern sich Sorgen machen und es suchen.Ihr Partner will eigentlich nicht mit ins Kino, sagt aber dann doch zu. Braucht allerdings so lange, sich fertigzumachen, dass sie erst eine halbe Stunde später loskommen.Der neidische Kollege, der es immer mal vergisst, Sie über ein wichtiges Detail des Kunden zu informieren.Termine, Fristen oder Verabredungen einzuhalten,die Wohnung aufzuräumen,Rechnungen zu bezahlen.Er bleibt ganz ruhig, während Sie an die Decke gehen.
Das Gemeinsame dieser Menschen ist: Sie ärgern sich, aber sie sprechen nicht darüber, sondern kontern mit Sturheit und indirektem aggressiven Verhalten. Und sie widersetzen sich äußeren Einflüssen.
Gegenüber wichtigen und normalen Verpflichtungen, die jeder Mensch hat, entwickeln sie massiven Widerstand.
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21 Minuten
Welche Seminare sind die richtigen? Methoden- oder Persönlichkeitsseminare? Und welches Angebot passt jetzt für diesen Mitarbeiter am besten? Wäre ein Coaching nicht überhaupt besser als ein Seminar?
Mit diesen Fragen haben Führungskräfte und Personaler, die ihre Mitarbeiter unterstützen wollen, immer wieder zu tun. Doch selbst wenn man einen Seminartyp gewählt hat, ist die Auswahl riesig. Und was da genau „trainiert“ wird, bleibt oft unklar. Denn die Angebotsbeschreibungen sind oft vage, die erreichbaren Ziele dagegen sehr präzise – und reichlich optimistisch.
Was tun?
Ich arbeite seit dreißig Jahren als Trainer. Zwanzig Jahre davon als Methodentrainer („Verkaufen lernen in 3 Tagen!“). Die letzten zehn Jahre leite ich nur noch Persönlichkeitsseminare.
Warum?
Letztlich sind es die Erfahrungen aus meinen eigenen Trainings und der Austausch mit befreundeten Trainer-Kollegen, die zu meiner Kehrtwendung geführt haben. Dabei halfen mir drei Erkenntnisse:
Hören Sie mehr dazu auf diesem Podcast.
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Mit diesen Fragen haben Führungskräfte und Personaler, die ihre Mitarbeiter unterstützen wollen, immer wieder zu tun. Doch selbst wenn man einen Seminartyp gewählt hat, ist die Auswahl riesig. Und was da genau „trainiert“ wird, bleibt oft unklar. Denn die Angebotsbeschreibungen sind oft vage, die erreichbaren Ziele dagegen sehr präzise – und reichlich optimistisch.
Was tun?
Ich arbeite seit dreißig Jahren als Trainer. Zwanzig Jahre davon als Methodentrainer („Verkaufen lernen in 3 Tagen!“). Die letzten zehn Jahre leite ich nur noch Persönlichkeitsseminare.
Warum?
Letztlich sind es die Erfahrungen aus meinen eigenen Trainings und der Austausch mit befreundeten Trainer-Kollegen, die zu meiner Kehrtwendung geführt haben. Dabei halfen mir drei Erkenntnisse:
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