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DER Coaching-Podcast von Roland Kopp-Wichmann Archiv

398 Episoden
20 Minuten
Manchmal ist das Leben kompliziert. Zu wenige Wahlmöglichkeiten – oder zu viele. Welcher Weg ist der Richtige? Wie findet man im Wirrwarr der Gedanken und Gefühle den richtigen Weg?

Hier kann eine Fantasiereise (auch Märchen- oder Traumreise genannt) helfen. Sie gehört zu den imaginativen Verfahren in der Psychotherapie. Eigentlich ist eine Fantasiereise ein gelenkter Tagtraum, mit denen sowohl Erwachsene als auch Kinder lernen können, sich ihrer Innenwelt sich zuzuwenden.

Man verwendet sie auch, um Klienten beim Aufspüren von innerer Kraft und Weisheit zu unterstützen. Eine spezielle Anwendung finden Fantasiereisen in der Traumatherapie, um einen inneren sicheren Ort zu schaffen. Auch zur Einleitung von tiefer Entspannung eignet sich eine Fantasiereise.

Generell ist eine Fantasiereise also eine wertvolle Methode, um innere Ressourcen und Lösungsstrategien für aktuelle Aufgaben und Probleme zu finden.

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26 Minuten
Was bringt eine verheiratete Frau mit zwei Kindern dazu, ihren Mann seit fünf Jahren zu betrügen? Und dann noch mit zwei Callboys.

Die Auflösung in meinem Fallbericht war ziemlich überraschend.

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27 Minuten
Wollen Sie wissen, wie Ihre Redeangst entsteht?

Genauer gesagt, wie Sie dazu beitragen, dass Sie diese Angst haben?

Und wie Sie das schrittweise ändern können?

Jedenfalls ging es so meiner Klientin im 3-h-Coaching.

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30 Minuten
Warum hat ein erfolgreicher Online-Unternehmer, der in Mexiko ein tolles Leben führt, immer wieder diesen Albtraum?

Schon mit einundzwanzig Jahren verließ er seine Familie und wanderte aus, um sich in der Ferne selbständig zu machen. Hat das etwas mit seinem Albtraum zu tun. Aber wie hängt das zusammen?

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24 Minuten
Vor diesem Podcast möchte ich Sie gerne warnen! Denn Persönlichkeitsentwicklung hat viel damit zu tun, sich selbst besser kennenzulernen. Das ist alles andere als einfach.

Denn wir werden dabei auch die schlechten oder fiese Seiten an uns entdecken. Für die wir bisher gute Ausreden hatten. Oder die Schuld für unser Verhalten auf andere oder die Umstände geschoben haben. Lernen wir uns besser kennen, geht das nicht mehr so reibungslos.

Es ist also oft unbequem, sich besser kennenzulernen. Aber es lohnt sich natürlich auch.

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27 Minuten
"Du weißt doch gar nicht, was du da tust.“

„Jeden Moment kann rauskommen, dass du eine Fehlbesetzung bist.“

„Den Job hast du doch nur bekommen, weil man in Not war und niemand sonst bereit war.“

„Du bist eine Versagerin. Früher oder später werden das alle mitkriegen.“

Solche grausamen Gedanken finden sich in den Köpfen derjenigen, die unter einem schmerzhaften und lähmenden Phänomen leiden, dem sogenannten Hochstapler-Syndrom. 

Es ist eine Mischung aus Angst und der anhaltenden Unfähigkeit, den eigenen Erfolg zu erkennen und anzuerkennen. Diese Überzeugung kann den ganzen Menschen lähmen, kann die Karriere und das Leben der Betroffenen zerstören.

Das Syndrom wurde 1978 von den Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes identifiziert. Sie glaubten, dass es nur Frauen betrifft, aber nachfolgende Untersuchungen haben gezeigt, dass auch Männer darunter leiden. Allerdings sollen Frauen tendenziell anfälliger dafür sein.

Das Problem ist ziemlich verbreitet. In einer Studie unter Führungskräften, die von Prof. Dr. Rohrmann geleitet wurde, berichteten fast 50 % der Führungskräfte, diese Gefühle zu kennen.

Von außen betrachtet sind es vor allem Menschen, die wie sehr selbstsichere Erfolgsmenschen scheinen. So wie meine Klientin im 3-h-Coaching. Clara W., 33 Jahre, Personalchefin eines größeren Unternehmens.

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28 Minuten
"Was wollen Sie denn genau hier?“, ist meine Standardfrage nach dem Anliegen oder dem Coachingauftrag.

„Ich habe mir gedacht, dass Sie das fragen werden“, sagte Anna K. „Ich weiß es nicht, was ich hier will. Ich meine, meine Chefin hat mich ja geschickt.“

„Und wie kommt ihre Chefin darauf, dass sie wenig emotionale Intelligenz hätten?“

"Im Mitarbeitergespräch nannte sie drei Dinge. Dass ich zu viel diskutiere, bei Fehlern andere beschuldige und schlecht zuhören kann.“

„Und – sehen Sie sich auch so?“, fragte ich.

Anna K. lächelte mich an: „Nobody is perfect!“

Hören Sie mehr dazu, wie es mit der Klientin weiterging auf diesem Podcast.

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22 Minuten
Die Frage „Warum habe ich Krebs?“treibt viele Erkrankte um. 

Obwohl viele Studien zeigen, dass seelische Belastungen, Stress oder bestimmte Charaktermerkmale keine Auslöser für Krebskrankungen sind.

Aber damit konnte sich mein Klient nicht abfinden.

„Sie wurden mir von meinem Onkologen empfohlen, der Sie privat kennt. Ich habe vor vier Jahren die Krebsdiagnose bekommen. Lungenkrebs. Die Heilungschance sind mäßig.“

Mir gegenüber saß Carsten T., 38 Jahre, Inhaber einer gutgehenden Schreinerei, verheiratet, zwei Söhne.

„Warum habe ich Krebs? Ich habe nichts falsch gemacht. Bronchialkrebs kriegen ja vor allem Raucher, ich habe aber nie geraucht. Wurde nur recht spät erkannt, weil ich die Symptome nicht ernst nahm. Hatte immer wieder Husten und Erkältungen, dachte aber, das kommt von der Zugluft in meiner Werkstatt.“

„Wie meinen Sie das, dass Sie nichts falsch gemacht haben?“, wollte ich wissen.

„Seit meiner Jugend bin ich Vegetarier, ich meditiere täglich seit über fünfzehn Jahren und glaube an Gott, ich liebe meine Frau und meine Söhne, Schreiner zu werden war mein Berufswunsch“, zählte der Klient auf. „Nach den Statistiken, wie man gesund leben sollte, habe ich alles richtig gemacht.“

Welche Antwort auf seine Frage wir herausfanden, hören Sie auf diesem Podcast.

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26 Minuten
Hochbegabte Frauen lernen früh, dass sie durch ihre Begabung nicht anerkannt, sondern ausgegrenzt werden. Um der drohenden Isolation zu entgehen, lernen hochbegabte Frauen, ihr besonderes Talent, ihre umfassende Neugier und rasche Auffassungsgabe zu verstecken. 

Das Tiefstapeln wird zur funktionierenden Strategie im Leben. Die Anlässe, die sie einst dazu verleiteten, werden verdrängt.

Viele hochbegabte Frauen spüren, dass sie „besonders“ sind, legen das aber negativ aus. Schon gar nicht wollen sie offen darüber sprechen, denn das Wort „hochbegabt“ bekommt schnell das Etikett der Arroganz à la „Ich bin besser als du!“ angeheftet.

Hören Sie dazu einen neuen Fallbericht in diesem Podcast.

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27 Minuten
Erst dachte ich, die Mail wäre ein Scherz. 

Ob ich auch aussichtslose Fälle annehme, fragte der Absender. Denn er habe Todesangst. Meine Phantasie spielte mir Streiche. Ein Entführungsopfer? Ein zum Tod Verurteilter? Ein Krebspatient?

Ich schrieb zurück, dass ich keine Wunder vollbringen könne, aber bei Ängsten helfe es oft, mit jemandem zu sprechen, der sich damit auskennt. Und da hätte ich viel Erfahrung.

Sechs Wochen später saß ein ziemlich abgemagerter junger Mann vor mir, etwas fahrig in den Bewegungen und der Sprechweise. Benjamin T. 24 Jahre alt, Single.

„Alle um mich herum in meinem Bekanntenkreis haben eine Zukunft, wollen mal heiraten, vielleicht Kinder haben“, begann er. „Und all das gibt es für mich nicht. Ich bin ein Mensch ohne Zukunft.“

„Sind wir das nicht alle?“, fragte ich zurück, „Menschen ohne Zukunft?“

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23 Minuten
Der Coaching-Termin war vor zwei Wochen ausgemacht worden. 15 Uhr. Aber der Klient kam nicht. Um 15.15 Uhr klingelt es an der Tür.

„Sorry, ich bin mal wieder zu spät“, sagte der Mann zur Begrüßung und lächelte dabei.

Unpünktlichkeit passiert ja jedem Menschen mal:

- Weil man aufgehalten wurde.

- Weil man die Zeit falsch eingeschätzt hat.

- Weil man in einen Stau gerät oder den Anschlusszug verpasst hat.

- Weil man verschlafen hat.

- Und -zig andere Gründe sind denkbar.

Aber manche Menschen kommen ja fast immer zu spät. Egal zu welchem Termin. Egal zu welchem Anlass. Mit anderen Worten: Es hat Methode. Doch was steckt dahinter?

Was bei meinem Klienten dahintersteckte, erfahren Sie in diesem Fallbericht.

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Bild: Bild: Milkos iStock.com

 kopp-wichmann

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29 Minuten
Übersehene Geschwister sind auch als Erwachsene weniger sichtbar.

Wer in seiner Kindheit ein Geschwister hatte, das krank oder behindert war, trägt meist eine besondere Bürde. Dabei spielt es keine Rolle, welche Art von Krankheit oder Behinderung. Die Belastung durch die spezielle Familiensituation ist immer ähnlich.

Von Ärzten und Therapeuten bekommen oft nur die Eltern Gesprächs- und Hilfsangebote. Doch gerade auch Geschwister als engste Bezugspersonen sind betroffen. Studien zeigen, dass zwei von drei Menschen mit psychischen Problemen kämpfen, wenn der Bruder oder die Schwester psychisch erkrankt ist. Oft haben sie Schlafprobleme, sind erschöpft oder haben depressive Verstimmungen.

Hinzu kommen heftige, sehr ambivalente Gefühlsstürme von Trauer, Hilflosigkeit, Liebe und dem Bedürfnis nach großer Distanz. Von Zuneigung, Schuld, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Enttäuschung oder Angst.

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23 Minuten
Ausgesprochene und unausgesprochene Aufträge aus der Herkunftsfamilie haben einen starken Einfluss auf das eigene Leben. Oft beginnen diese teilweise schon vor der Geburt des Kindes. Zum Beispiel mit diesen Fragen der Eltern:

- Mädchen oder Junge?

Nach zwei Mädchen wünscht sich der Vater vielleicht einen „Stammhalter“. Was passiert, wenn es wieder „nur“ ein Mädchen wird?

- Welchen Vornamen?

In sehr traditionellen Familien trägt der erstgeborene Sohn „schon immer“ den Vornamen des Urgroßvaters. Eine Mutter wünscht sich vielleicht den Namen einer Schauspielerin, deren Film sie jüngst stark bewegte.

- Welche Rolle?

An Erstgeborene haben Eltern in der Kindheit meist andere Erwartungen als an das „Nesthäkchen“. Ein mittleres Geschwister ist da freier aber auch orientierungsloser.

- Welches Berufsziel?

In einer Landwirtsfamilie geht es bei der Kinderfrage meist auch um das Thema, wer mal den Hof übernimmt. In Unternehmerfamilien steht das Berufsziel eines Kindes auch oft schon fest, weil man die eigene Firma nicht gern in fremde Hände geben möchte.

Doch was tun, wenn das Band der Loyalität kaum noch Raum lässt für eigene Lebenswünsche?

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19 Minuten
Ich werde regelmäßig wütend, wenn ich eine Mutter (oder einen Vater) sehe, der beim Kinderwagenschieben fast ausschließlich auf sein Handy starrt. 

Am liebsten würde ich hingehen und sagen: „Ich bin Psychotherapeut und behandle viele Menschen, bei denen die frühe Eltern-Kind-Bindung gestört ist. Was Sie da gerade machen, trägt dazu bei, dass Ihr Kind später auch mal beim Therapeuten landet!“

Natürlich rede ich nicht mit solchen Eltern. Einmal, weil meine Behauptung eine schwer zu beweisende Drohung wäre. Zum anderen, weil ich annehme, dass ich nicht auf Neugier bei dem Elternteil stoßen würde („Echt jetzt? Wieso? Erklären Sie mir das mal bitte.“) sondern auf geharnischten Widerstand („Was geht Sie das an, was ich mit meinem Kind mache?“ … Gehen Sie mal lieber selbst zum Therapeuten!!“ …) 

Aber ich weiß einfach viel über die Eltern-Kind-Bindung und die Wichtigkeit des Augenkontakts für die kindliche Entwicklung. Ein Kinderpsychiater sieht deshalb auch die zu frühe Verwendung von Buggys kritisch, wo das Kind nach vorne schaut anstatt in Richtung des Elternteils.

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22 Minuten
Bei vielen psychischen Störungen wie z.B. Depressionen oder Angststörungen, gehören negative Gedanken zu den quälenden Begleiterscheinungen.

Wer das nicht selbst mal erlebt hat, gibt vielleicht den naheliegenden Ratschlag: „Dann hör doch auf damit! Oder denk an was Schönes.“

Doch derjenige hat dann eben noch nicht erlebt, dass es sehr schwierig sein kann, das eigene Denken zu kontrollieren. Wie ja jeder mit der Aufforderung „Denk jetzt nicht an einen blauen Elefanten!“ erleben kann.

Lesen Sie hier, wie mein Klient es in 3 Wochen schaffte, sein exzessives Grübeln zu reduzieren.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Grübeln?

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