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3 Minuten
Reichen 220 Euro Nebenkostenvorauszahlung im Monat? Ich zeige Dir einen fiktiven Vergleich nach einer bereits korrekt erstellten Jahresabrechnung. Es geht um laufende Bewirtschaftung: Zeitraum, Kostenanteil und tatsächliche Zahlungen sauber zusammenbringen.

KI-Transparenz: Die Stimme ist KI-generiert (ElevenLabs-Bibliotheksstimme Marc Weber). Sie ist keine Originalaufnahme von mir. Das Beispiel ist fiktiv.

Meine Beispielrechnung für zwölf Monate

Korrekt zugeordneter umlagefähiger Kostenanteil des Mieters: 3.000 Euro.

Tatsächlich gezahlt: 12 × 220 Euro = 2.640 Euro.

Differenz zum Kostenanteil: 360 Euro.

Rechnerischer Monatsdurchschnitt: 3.000 ÷ 12 = 250 Euro; das sind 30 Euro mehr als 220 Euro.

Die 250 Euro sind ein Monatsdurchschnitt. Für Deinen Kontostand zählt zusätzlich, wann Geld eingeht und wann Rechnungen bezahlt werden. Ungeprüftes WEG-Hausgeld ist kein verlässlich ermittelter Kostenanteil des Mieters.

Vor einer Anpassung der Vorauszahlung

Die Division durch zwölf ändert allein keinen Vertrag. § 560 Absatz 4 BGB sieht bei vereinbarten Betriebskostenvorauszahlungen nach einer Abrechnung eine Erklärung in Textform und eine angemessene Höhe vor, für beide Vertragsparteien. Zur jährlichen Abrechnung und zu angemessenen Vorauszahlungen verlinke ich außerdem § 556 BGB. Das Beispiel ersetzt weder die Erstellung noch die Prüfung Deiner Betriebskostenabrechnung.

Dein nächster praktischer Schritt

Notiere für denselben Zeitraum Kostenanteil, tatsächlich gezahlte Vorauszahlungen und Differenz. Prüfe danach mit meinem kostenlosen Monatscheck Deinen aktuellen Zahlungsmonat. Er funktioniert ohne Anmeldung und auch ohne Statistikfreigabe.

Wenn Du Mieteingänge und Auszahlungen für bis zu zehn Wohnungen über zwölf Monate selbst festhalten möchtest: Meine Vermieter-Jahresübersicht kostet einmalig 19 Euro. Die lokale HTML-Datei ordnet monatliche Zahlungen; sie erstellt keine Betriebskostenabrechnung und ist keine Excel-Datei.

Transkript lesen

220 Euro Nebenkostenvorauszahlung kommen jeden Monat rein. Aber reichen sie für die Kosten? Ich bin Oliver. Ich rechne mit Dir einen fiktiven Fall durch: eine Wohnung, zwölf Monate und eine bereits korrekt erstellte Jahresabrechnung.

Der richtig zugeordnete umlagefähige Kostenanteil des Mieters beträgt in diesem Beispiel 3.000 Euro. Im selben Zeitraum wurden zwölfmal 220 Euro vorausgezahlt. Ich multipliziere: zwölf mal 220 sind 2.640 Euro. Zwischen Kostenanteil und Vorauszahlungen liegen also 360 Euro.

Für meinen Monatsvergleich teile ich die 3.000 Euro durch zwölf. Das ergibt 250 Euro. Gegenüber der bisherigen Vorauszahlung sind das 30 Euro mehr im Monatsdurchschnitt. Zwölfmal 30 ergeben wieder die 360 Euro Differenz.

Bevor Du diese Rechnung für Deine Wohnung verwendest, prüfe drei Punkte. Erstens: Vergleiche denselben Zeitraum. Zweitens: Verwende den korrekt ermittelten Kostenanteil Deines Mieters. Ein ungeprüfter Hausgeldbetrag ist dafür keine verlässliche Grundlage. Drittens: Zähle die tatsächlich gezahlten Vorauszahlungen zusammen. Ein vereinbarter Betrag allein zeigt Dir noch nicht, was angekommen ist.

Die 250 Euro sind ein Monatsdurchschnitt. Die tatsächlichen Rechnungen können zu anderen Zeitpunkten abgebucht werden. Für Deinen Kontostand zählt, wann Geld eingeht und wann Du es ausgibst. Deshalb halte ich den Jahresvergleich und den Zahlungsmonat in meinem Rechenbeispiel getrennt fest.

Für eine Anpassung der vereinbarten Vorauszahlung brauchst Du zusätzlich den richtigen rechtlichen Weg. Paragraph 560 Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sieht nach einer Abrechnung eine Erklärung in Textform und eine angemessene Höhe vor. Das gilt für beide Vertragsparteien. Die passende Vorschrift und die Quelle zur jährlichen Abrechnung verlinke ich Dir in den Shownotes. Aus meiner Division durch zwölf wird allein noch keine Vertragsänderung.

Mein praktischer nächster Schritt: Notiere Abrechnungszeitraum, Kostenanteil, gezahlte Vorauszahlungen und Differenz nebeneinander. Das macht die Lücke nachvollziehbar. Danach kannst Du mit dem kostenlosen Monatscheck Deinen aktuellen Zahlungsmonat prüfen. Den Link findest Du in den Shownotes.

Wenn Du Mieteingänge und Auszahlungen für bis zu zehn Wohnungen über zwölf Monate selbst festhalten möchtest, verlinke ich dort auch meine lokale Vermieter-Jahresübersicht für einmalig 19 Euro. Sie ordnet Deine monatlichen Zahlungen. Die eigentliche Betriebskostenabrechnung erstellst oder prüfst Du gesondert.

So werden aus 220 Euro auf dem Konto drei überprüfbare Fragen: Welcher Zeitraum, welche Kosten und welche Zahlungen gehören zusammen?

Die Stimme dieser Folge ist KI-generiert. Den Rechenweg und die Quellen findest Du in den Shownotes.
5 Minuten
1.020 Euro Miete kommen auf Dein Konto. Trotzdem bleiben in meinem Beispiel nur 100 Euro frei. Ich rechne mit Dir durch, wie Mieteingang, Hausgeld, Kreditrate und zusätzliche private Reserve zusammenhängen – und was eine Reparatur daran ändert.

Mein kostenloser Monatscheck zum Nachrechnen: https://mieteundvermoegen.de/mieteingang-kontrollieren-monatscheck/. Du kannst die Adresse auch kopieren und im Browser öffnen.

Das nimmst Du aus dieser Folge mit

Für den Monatscheck zählen tatsächlich gebuchte Eingänge und Zahlungen.

Ich erfasse das vollständige Hausgeld und die gesamte Kreditrate aus Zins und Tilgung.

Eine zusätzliche private Reserve ist eine Zweckbindung; ich ziehe eine im Hausgeld enthaltene WEG-Rücklage nicht doppelt ab.

Mein Rechenbeispiel

800 Euro Kaltmiete + 220 Euro Vorauszahlung = 1.020 Euro Eingang. Abzüglich 320 Euro volles Hausgeld, 520 Euro gesamte Kreditrate und 30 Euro separat bezahlte Kosten bleiben 150 Euro Zahlungsüberschuss. Weitere 50 Euro reserviere ich bewusst: 100 Euro sind danach frei. Eine zusätzliche Reparatur für 400 Euro macht daraus −250 Euro Zahlungsüberschuss beziehungsweise −300 Euro nach der weiter eingeplanten Zweckbindung.

Alle Zahlen sind ein fiktiver Monatsfall. Steuerlicher Gewinn, Rendite und spätere Abrechnungsdifferenzen werden damit nicht berechnet.

Rechne Deinen eigenen Monat nach: Mein kostenloser Monatscheck mit Anleitung und Offline-Datei. Deine Beträge werden nicht übertragen. Papier und Taschenrechner reichen ebenfalls für den ersten Abgleich.

Text und Redaktion: Oliver. Synthetische Vertonung mit der bestehenden ElevenLabs-Bibliotheksstimme Marc Weber; keine Originalaufnahme von Oliver.

Einen Monat geprüft – wie behältst Du das Jahr im Blick?

Wenn Du fällige und eingegangene Miete für mehrere Wohnungen über zwölf Monate festhalten möchtest, findest Du in meiner Vermieter-Jahresübersicht den nächsten Arbeitsschritt: bis zu zehn Wohnungen, Soll/Ist-Abgleich, Zahlungen, Salden und manuell gepflegter Belegstatus.

19 € einmalig inklusive Umsatzsteuer, kein Abo. Du erhältst eine HTML-Anwendung als Download für den Desktopbrowser. Deine Datendatei sicherst Du selbst; die Anwendung überträgt Deine Eingaben nicht. Die Übersicht erfasst Zahlungen und ersetzt keine Steuer- oder Betriebskostenabrechnung.

Jahresübersicht: Beispiel, Funktionsumfang und Kauf ansehen

Für den ersten einzelnen Monat reicht mein kostenloser Monatscheck.

Transkript lesen

Tausendzwanzig Euro Miete sind eingegangen. Was davon kannst Du ausgeben? In meinem heutigen Beispiel: hundert Euro. Wie das zusammenpasst, rechne ich mit Dir durch.

Willkommen bei Miete und Vermögen. Ich bin Oliver. Diese Folge ist mit einer synthetischen Stimme von ElevenLabs vertont, keine Originalaufnahme von mir.

Stell Dir eine vermietete Eigentumswohnung vor. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel. Jeden Monat kommen achthundert Euro Kaltmiete und zweihundertzwanzig Euro Betriebskostenvorauszahlung auf Dein Konto. Zusammen sind das tausendzwanzig Euro. Das ist der Geldeingang. Noch kein Gewinn und auch noch kein Betrag, den Du vollständig für Dich verplanen kannst.

Ich gehe deshalb in drei Schritten vor: Was kam wirklich rein? Was ging wirklich raus? Und welchen Teil des Restes möchte ich zurücklegen?

Erstens: der Eingang. Für einen tatsächlichen Monatscheck schaue ich auf die gebuchten Zahlungen. Im Mietvertrag kann tausendzwanzig Euro stehen. Wenn nur sechshundert Euro eingegangen sind, rechne ich für die verfügbare Liquidität mit sechshundert. Die Differenz zum vereinbarten Betrag halte ich getrennt fest. Eine offene Forderung bezahlt heute keine Kreditrate.

Bleiben wir zunächst beim vollständig bezahlten Monat. Zweitens: die Ausgänge. Dreihundertzwanzig Euro Hausgeld werden abgebucht. Darin steckt in diesem Beispiel bereits der Beitrag zur Rücklage der Eigentümergemeinschaft. Ich ziehe das volle Hausgeld ab und dieselbe Rücklage nicht noch einmal.

Dazu kommen fünfhundertzwanzig Euro Kreditrate. Für meinen Blick aufs Konto zählt die ganze Rate, also Zins und Tilgung. Eine steuerliche Berechnung würde andere Fragen beantworten. Dreißig Euro weitere Kosten bezahle ich separat. Diese dreißig Euro sind nicht schon im Hausgeld enthalten.

Jetzt rechne ich: dreihundertzwanzig plus fünfhundertzwanzig plus dreißig sind achthundertsiebzig Euro. Von tausendzwanzig Euro Eingang bleiben nach diesen Zahlungen hundertfünfzig Euro übrig.

Die zweihundertzwanzig Euro Vorauszahlung behandle ich dabei nicht als zusätzliches Taschengeld. In diesem Monatscheck stehen sie beim Eingang. Ein Teil der laufenden Zahlungen steckt beim Ausgang. Ob die spätere Betriebskostenabrechnung zu einer Nachzahlung oder Erstattung führt, weiß diese Rechnung noch nicht.

Drittens: meine zusätzliche private Reserve. Von den hundertfünfzig Euro Rest möchte ich fünfzig Euro für künftige Ausgaben beiseitelegen. Das ist eine bewusste Zweckbindung. Wenn ich das Geld auf ein anderes eigenes Konto überweise, ist es dadurch nicht plötzlich eine zweite Ausgabe der Wohnung.

Hundertfünfzig Euro Überschuss minus fünfzig Euro Zweckbindung: hundert Euro bleiben für andere Zwecke frei. Genau deshalb trenne ich diese beiden Zahlen. Die Wohnung hat in diesem Monat hundertfünfzig Euro mehr eingebracht, als für die genannten Zahlungen abgeflossen ist. Ich habe aber nur hundert Euro ohne diese zusätzliche Reservierung verplant.

Und jetzt der kleine Stresstest. Im selben Monat bezahle ich zusätzlich eine Reparatur für vierhundert Euro. Die laufenden Ausgänge steigen von achthundertsiebzig auf tausendzweihundertsiebzig Euro. Bei unverändert tausendzwanzig Euro Eingang fehlen zweihundertfünfzig Euro. Will ich trotzdem weitere fünfzig Euro zurücklegen, brauche ich insgesamt dreihundert Euro zusätzliches Geld für diesen Plan.

Eine positive Monatsrechnung schützt also nicht automatisch vor einer ungeplanten Rechnung. Ich kann entscheiden, die zusätzliche Zweckbindung in diesem Monat auszusetzen oder vorhandene Reserven einzusetzen. Das sind Entscheidungen über mein Geld. Der Rechner trifft sie nicht für mich.

Was kannst Du jetzt konkret machen? Nimm einen abgeschlossenen Monat. Notiere die tatsächlich eingegangene Kaltmiete und Vorauszahlung. Daneben schreibst Du das vollständige Hausgeld, die gesamte Kreditrate und die separat bezahlten Kosten. Prüfe, dass Du keinen Betrag doppelt erfasst. Erst danach legst Du fest, ob und wie viel Du zusätzlich reservieren möchtest.

Unter dieser Folge auf Miete und Vermögen Punkt de findest Du meinen kostenlosen Monatscheck. Du kannst ihn im Browser nutzen oder als Datei herunterladen. Deine Beträge werden nicht übertragen. Für den ersten Abgleich reichen auch Papier und Taschenrechner.

Dieser Check zeigt Dir die Zahlungsseite eines Monats. Er berechnet weder Deinen steuerlichen Gewinn noch die Rendite der Wohnung und sagt keine Jahresabrechnung voraus. Mein Ziel für heute ist einfacher: Du sollst erklären können, warum ein hoher Mieteingang und wenig frei verfügbares Geld gleichzeitig stimmen können.

Die Frage für Deinen nächsten Monatscheck lautet deshalb: Welche Zahlungen sind tatsächlich gebucht, und welchen Teil des Restes habe ich schon für etwas anderes vorgesehen? Genau dort beginnt ein brauchbarer Überblick über Deinen Vermieteralltag.
9 Minuten
Schon vermietet? Jetzt beginnt Dein Monatscheck

Nach dem Einstieg geht es darum, Deine vermietete Wohnung im Alltag im Blick zu behalten. Ich zeige Dir an einem fiktiven Beispiel, wie ich Mieteingang, laufende Zahlungen und eine zusätzliche private Reserve getrennt aufschreibe. Du kannst denselben Ablauf anschließend mit Deinen eigenen Zahlen durchgehen.

Die praktische Podcastfolge zum Monatscheck anhören · Zur Anleitung mit kostenlosem Monatscheck

Ergänzung vom 29. Oktober 2026. Die folgende ursprüngliche Folge wurde 2024 veröffentlicht. Zeitabhängige Angaben darin solltest Du vor einer heutigen Entscheidung neu prüfen.

Worum geht es in dieser Folge?

In dieser Folge von Miete und Vermögen tauchen wir tief in die spannende Welt der Vermietung ein! Hast du dich jemals gefragt, ob es sich lohnt, Vermieter zu werden? Oder welche Schritte nötig sind, um erfolgreich Wohnraum zu vermieten und damit langfristig eine attraktive Rendite zu erzielen? Dann bist du hier genau richtig! Gemeinsam gehen wir die wichtigsten Fragen an: von der Wahl der richtigen Immobilie und Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zu wertvollen Tipps für den Umgang mit Mietern und der optimalen Verwaltung.

Einige der Schritte auf deiner Reise zum erfolgreichen Vermieter

Wir zeigen dir, wie du Fehler vermeiden kannst und deinen Erfolg als Vermieter maximierst – inklusive cleverer Steuertricks und Strategien zur Wertsteigerung durch Modernisierungen. Ob du gerade erst startest oder bereits mittendrin bist: Diese Folge bietet dir das nötige Wissen und motivierende Impulse, um sicher und selbstbewusst als Vermieter durchzustarten. Viel Spaß beim Zuhören und viel Erfolg auf deinem Weg zum erfolgreichen Vermieter!

Quelle: Immoprentice.de

Inhalt der Folge

Herzlich willkommen zu Miete und Vermögen. Heute nehmen wir dich mit auf einen Deep Dive in die Welt der Immobilien.

Genau. Und zwar geht es darum, Vermieter zu werden.

Ja, genau. Für viele ist das ein bisschen ein Mysterium.

Absolut. Aber keine Sorge.

Wir bringen Licht ins Dunkel.

Wir erklären dir heute alles, was du als angehender Vermieter wissen musst.

Schritt für Schritt.

Versprochen.

Also lass uns gleich mal mit der ersten Frage starten. Lohnt es sich überhaupt, Vermieter zu werden?

Auf jeden Fall. Es gibt viele gute Gründe, warum Immobilien attraktive Investitionen sind.

Okay, überzeug mich.

Also, erstens: du hast jeden Monat zusätzliche Einnahmen.

Ah ja, das liebe Geld.

Genau. Die Mieteinnahmen fließen ja unabhängig von deinem Job.

Das heißt, ich habe mehr finanzielle Freiheit.

Absolut. Und mehr Sicherheit, besonders in Zeiten von Inflation.

Okay, das klingt schon mal ziemlich gut, aber es gibt noch mehr Vorteile.

Zweitens: Immobilien sind Sachwerte, die langfristig an Wert gewinnen. Du profitierst nicht nur von den Mieteinnahmen, sondern auch von der Wertsteigerung deiner Immobilie.

Hm, interessant.

Und es gibt steuerliche Vorteile.

Aha, das interessiert mich.

Als Vermieter kannst du viele Ausgaben von der Steuer absetzen.

Das heißt, meine Rendite wird noch besser.

Genau. Klingt doch gut, oder?

Ja, absolut. Aber mal ehrlich, Immobilien sind doch eine ziemlich große Investition, oder?

Stimmt, aber mit der richtigen Strategie kannst du auch mit wenig Eigenkapital starten.

Echt? Wie denn?

Zum Beispiel, indem du eine Immobilie mit Renovierungsbedarf kaufst.

Ah, okay. Und dann renovierst du sie und vermietest sie anschließend.

Klingt nach Arbeit.

Ja, aber es kann sich lohnen. So kannst du eine hohe Rendite rausholen.

Hm, interessant. Aber bevor wir uns in die Finanzierung stürzen, wie finde ich denn überhaupt die perfekte Immobilie?

Da gibt es einige Punkte, die du beachten solltest.

Okay, schieß los.

Zuerst musst du den Markt analysieren.

Heißt, welche Region bietet attraktive Mietrenditen?

Ja, gute Frage. Schau dir die Mietspiegel an, durchforste Immobilienportale und analysiere die Demografie und Infrastruktur der Region.

Okay, das klingt nach einer gründlichen Recherche.

Genau. Es ist wichtig, dass du dir Zeit nimmst und nichts überstürzt.

Aber irgendwann muss man ja mal den Schritt wagen.

Natürlich, aber mit guter Vorbereitung bist du auf der sicheren Seite.

Stimmt.

Und vergiss nicht: Lage, Lage, Lage.

Ach ja, der Klassiker.

Die Umgebung ist entscheidend für die Attraktivität deiner Immobilie.

Klar.

Achte auf eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten und so weiter.

Ja, alles wichtige Punkte.

Und natürlich der Zustand der Immobilie selbst.

Ja, klar.

Ein gepflegtes Haus in einer guten Lage ist Gold wert.

Klingt logisch.

Also lass uns mal über die Finanzierung sprechen.

Ja, gerne. Das ist ja auch ein Knackpunkt.

Stimmt. Aber keine Sorge, es gibt viele Möglichkeiten, deine Traumimmobilie zu finanzieren.

Okay, beruhige mich.

Wir schauen uns jetzt mal an, was du beachten musst.

Los geht’s.

Als Erstes solltest du dir überlegen, wie viel Eigenkapital du einbringen kannst.

Ja, das ist natürlich die Grundlage.

Genau. Je mehr Eigenkapital du hast, desto günstiger sind die Zinsen für deinen Kredit.

Okay, verstehe.

Und dann solltest du dir einen realistischen Finanzierungsplan erstellen.

Ja, du musst genau durchrechnen, was du dir monatlich leisten kannst. Miete, Nebenkosten, Kreditraten – alles.

Genau. Und vergiss nicht die Instandhaltungskosten.

Ja, die kommen ja auch noch dazu.

Es gibt online viele Rechner, die dir dabei helfen können.

Spannend.

Und dann kannst du dich an verschiedene Banken wenden und Angebote einholen.

Okay, das klingt doch machbar.

Auch mit wenig Eigenkapital kann es klappen.

Echt?

Ja. Es gibt verschiedene Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten, die du nutzen kannst.

Spannend. Da muss ich mich mal genauer informieren.

Mach das, es lohnt sich.

Okay, ich habe viel gelernt.

Freut mich.

Aber jetzt bin ich neugierig, wie es weitergeht.

Im nächsten Teil unseres Deep Dives sprechen wir über den Mietvertrag und wie du den perfekten Mieter findest.

Super, da bin ich schon gespannt drauf.

Aber jetzt mal ehrlich: Was kommt eigentlich auf mich zu, wenn ich tatsächlich Vermieter bin?

Na ja, dann geht’s ans Eingemachte, die Verwaltung deiner Immobilie.

Oh je, das klingt nach ganz schön viel Arbeit.

Kann sein, aber es muss nicht kompliziert sein.

Also gib mir mal ein paar Tipps. Wie behalte ich da den Überblick?

Organisation ist das A und O.

Okay, da bin ich ehrlich gesagt nicht so der Profi drin.

Aber keine Sorge, es gibt ein paar einfache Tricks, die dir helfen.

Erzähl.

Am besten legst du dir ein System für deine Dokumente an – Mietverträge und so weiter.

Genau. So hast du alles griffbereit, wenn du es brauchst.

Ja, das macht Sinn. Am besten digital?

Super Idee. Da gibt’s ja mittlerweile viele Möglichkeiten.

Stimmt. Aber sag mal, muss ich eigentlich rund um die Uhr für meine Mieter erreichbar sein?

Natürlich nicht.

Puh, das beruhigt mich.

Aber es ist wichtig, dass du auf Anfragen zeitnah reagierst.

Ja, klar.

So zeigst du deinen Mietern, dass du dich kümmerst.

Und wie sieht’s mit Reparaturen aus? Muss ich immer selbst Hand anlegen?

Kommt drauf an. Kleinere Reparaturen kannst du natürlich selbst erledigen, wenn du handwerklich begabt bist.

Genau.

Aber für größere Sachen solltest du lieber einen Fachmann beauftragen – Elektriker, Installateur und so weiter.

Genau. Und denk dran, für viele Arbeiten an der Immobilie bist du als Vermieter verantwortlich.

Also z.B. die Heizungswartung, die Kontrolle der Elektroanlagen oder die Reinigung des Treppenhauses.

Okay, das klingt ja schon mal nach einer ganzen Menge.

Aber keine Panik, es ist alles machbar, wenn man sich gut organisiert.

Gib mir mal noch ein paar Tipps, wie ich typische Fehler als Vermieter vermeiden kann.

Gerne. Ein häufiger Fehler ist, die Immobilie zu vernachlässigen – also keine Reparaturen zu machen.

Genau. Regelmäßige Wartung und Instandhaltung sind super wichtig.

Ja, das spart am Ende wahrscheinlich sogar Geld.

Absolut. Und es sorgt dafür, dass deine Mieter zufrieden sind.

Stimmt. Unzufriedene Mieter können einem das Leben schwer machen.

So ist es. Und denk auch an die Umgebung deiner Immobilie – Garten, Hof und all sowas.

Genau. Ein gepflegtes Umfeld ist wichtig für den Wohlfühlfaktor und macht die Immobilie attraktiver für neue Mieter.

Richtig.

Und wie sieht’s mit

schwierigen Mietern aus? Was kann ich da tun?

Kommunikation ist alles. Sprich Probleme offen an, und wenn das nicht hilft, dann musst du vielleicht auch mal konsequent sein – Mahnung schreiben oder so.

Ja, zum Beispiel. Aber im Zweifelsfall hol dir Unterstützung von einem Fachmann – Anwalt oder Mieterverein.

Genau. Die kennen sich mit den rechtlichen Aspekten aus.

Okay, ich merke schon, Vermieter zu sein ist nicht immer nur Sonnenschein.

Stimmt. Aber es hat auch viele Vorteile – die Mieteinnahmen zum Beispiel.

Genau. Und du schaffst Wohnraum für andere Menschen.

Das ist auch ein guter Punkt.

In den letzten Teilen unseres Deep Dives haben wir ja schon viel über das Vermieterdasein gelernt, von der Auswahl der Immobilie bis zum Umgang mit Mietern.

Ah, jetzt kommt die Kür: Wie hole ich das Maximum aus meiner Immobilie heraus und sichere mir langfristigen Erfolg als Vermieter?

Da gibt es verschiedene Stellschrauben. Zuerst mal: Kenne deinen Marktwert.

Okay.

Beobachte die Mietpreise in deiner Umgebung und passe deine Miete regelmäßig an.

Aber man muss ja aufpassen wegen der Mietpreisbremse.

Absolut. Informiere dich über die rechtlichen Rahmenbedingungen in deiner Region und handle immer im Einklang mit dem Mietrecht.

Gibt es denn noch andere Möglichkeiten, meine Rendite zu steigern?

Denk mal an Modernisierungen.

Ah ja.

Eine neue Küche, ein modernes Bad oder energieeffiziente Fenster – solche Investitionen steigern den Wert deiner Immobilie und rechtfertigen auch eine höhere Miete.

Klingt gut, aber Modernisierungen können ja ganz schön ins Geld gehen.

Stimmt. Aber du kannst die Kosten auf die Miete umlegen, also sozusagen refinanzieren.

Und eine attraktive Wohnung zieht ja auch solventere Mieter an.

Richtig.

Aber was ist, wenn ich einfach keine Zeit für all diese Aufgaben habe?

Dann kannst du die Verwaltung deiner Immobilie delegieren, zum Beispiel an eine Hausverwaltung.

Genau.

Aber was kostet so eine Hausverwaltung eigentlich?

Die Kosten variieren, aber in der Regel liegen sie bei etwa 5–8 % der Mieteinnahmen.

Okay. Lohnt sich das Vermieter-Dasein denn überhaupt noch?

Absolut. Immobilien sind und bleiben eine der sichersten Anlageformen, trotz steigender Zinsen und strengerer Mietgesetze.

Ja, natürlich gibt es Herausforderungen, aber mit der richtigen Strategie und dem nötigen Wissen kannst du langfristig erfolgreich als Vermieter agieren.

Das sind doch mal motivierende Worte zum Schluss. Vielen Dank für all die wertvollen Tipps und Einblicke.

Gern geschehen.

Ich fühle mich jetzt wirklich gut gerüstet für meine Reise in die Welt der Immobilien.

Wunderbar. Vermieter sein ist ja auch mehr als nur ein Investment.

Stimmt.

Man schafft Wohnraum für andere Menschen.

Genau.

Und trägt dazu bei, dass sich jeder ein gemütliches Zuhause leisten kann.

Ein wichtiger Punkt.

Und damit verabschieden wir uns von dir.

Ja, das war’s für heute und wir wünschen dir viel Erfolg auf deinem Weg zum erfolgreichen Vermieter.

Tschüss und bis zum nächsten Mal bei Miete und Vermögen.
12 Minuten
Worum geht es in dieser Folge?

In dieser Folge von Miete und Vermögen richten wir uns heute mal weniger an Vermieter, sondern eher an diejenigen, die den Traum vom Eigenheim verfolgen. Die Baufinanzierung ist für viele Eigennutzer eine der größten Herausforderungen – mit diesen elf goldenen Regeln der Baufinanzierung von CE Baufinanz bieten wir dir einen umfassenden Fahrplan, um dich sicher und gut informiert auf diesen Weg zu machen.

Von der wichtigen Frage des Eigenkapitals – wie viel du mitbringen solltest und welche Vorteile das bringt – über die richtigen Zinssätze und Tilgungsraten bis hin zur Wahl der optimalen Zinsbindung klären wir die essenziellen Grundlagen der Finanzierung. Auch die oft übersehenen Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notargebühren und Maklercourtage kommen zur Sprache – Kosten, die schnell 10 bis 15 % des Kaufpreises ausmachen können.

Du erfährst, wie du Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben bildest und warum Fördermittel des Staates eine echte Unterstützung sein können, um die Belastung zu reduzieren. Wir zeigen dir, wie wichtig Flexibilität im Darlehensvertrag sein kann – oder eben nicht, denn manchmal ist weniger mehr. Und nicht zuletzt: wie du die laufenden Kosten wie Nebenkosten und Wohngeld richtig einplanst, damit du im Alltag finanziell entspannt bleibst.

Eine stabile Baufinanzierung für dein Eigenheim ruht auf mehreren Säulen

Diese Episode bietet dir das nötige Wissen, um die beste Finanzierung für deine persönliche Wohnsituation zu finden – ohne den Überblick im „Finanzierungsdschungel“ zu verlieren. Wir geben dir wertvolle Tipps zur Auswahl eines unabhängigen Beraters und erklären, warum einfache Finanzierungsmodelle oft die sicherere Wahl sind.

Mit dieser Folge bist du bestens gerüstet, um deinen Weg ins Eigenheim zu starten. Hol dir das nötige Wissen, um Fehler zu vermeiden und finanziell sicher durchzustarten – ideal für alle, die sich langfristig ein Eigenheim aufbauen wollen!

Quelle: 11 goldene Regeln der Baufinanzierung (CE-Baufinanz)

Inhalt der Folge

Herzlich willkommen zurück zu Miete und Vermögen. Schön, dass du wieder dabei bist. Heute geht’s um ein Thema, das wahrscheinlich viele von euch brennend interessiert: Baufinanzierung.

Ja, das ist ja wirklich für viele ein riesengroßes Thema, wenn es ums Eigenheim geht.

Absolut. Und deswegen tauchen wir heute tief ein in die elf goldenen Regeln der Baufinanzierung von CE Baufinanz. Die geben ja quasi so eine Art Fahrplan für alle, die den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen wollen.

Genau. So ein bisschen Orientierung im Finanzierungsdschungel. Da kann man ja schnell mal den Überblick verlieren.

Ja, absolut. Deswegen fangen wir am besten gleich mal mit Regel Nummer 1 an: Ausreichend Eigenkapital einbringen. CE Baufinanz nennt das den Trumpf beim Hauskauf.

Ja, und das ist auch wirklich so. Mindestens 10 bis 20 % Eigenkapital zusätzlich zu den Nebenkosten sollte man schon mitbringen. Das ist so die Empfehlung.

Wow, das ist ja eine ganze Menge. Aber warum ist denn Eigenkapital so wichtig?

Na ja, je mehr Eigenkapital du hast, desto weniger musst du dich verschulden und das bedeutet geringeres Risiko für die Bank.

Aha. Und das heißt dann für mich bessere Konditionen, niedrigere Zinsen und am Ende des Tages sparst du einfach bares Geld.

Klingt logisch. Aber was ist, wenn man jetzt nicht so viel auf der hohen Kante hat? Muss man dann den Traum vom Eigenheim gleich begraben?

Auf keinen Fall. Es gibt da natürlich auch Möglichkeiten, mit weniger Eigenkapital zu finanzieren.

Echt? Wie denn zum Beispiel?

Zum Beispiel, wenn du ein sehr gutes und sicheres Einkommen hast oder wenn du zusätzliche Sicherheiten bieten kannst, eine Lebensversicherung vielleicht oder sogar eine andere Immobilie.

Okay. Also auch mit weniger Eigenkapital ist der Traum vom Eigenheim nicht gleich geplatzt, aber je mehr, desto besser. Das ist klar. Kommen wir zur Regel Nummer 2: Zinsen und Tilgung kalkulieren. CE Baufinanz gibt da ja eine Faustregel vor: Nominalzins plus mindestens 1,5 % Tilgung geteilt durch 12 Monate. Puh, ganz schön kompliziert. Kannst du das mal für uns mit einem Beispiel durchrechnen?

Klar, gerne. Nehmen wir mal an, der Nominalzins für deinen Kredit liegt bei 3 % und du tilgst mit 1,5 %. Das macht zusammen 4,5 %. Bei einer Darlehenssumme von 100.000 € wären das dann 4500 € im Jahr, die du zurückzahlen musst. Teilst du das durch 12 Monate, landest du bei einer monatlichen Belastung von 375 €.

Aha, jetzt wird’s klarer. Aber warum eigentlich mindestens 1,5 % Tilgung? Könnte man nicht auch weniger tilgen? Dann hätte man ja mehr Geld im Monat zur Verfügung.

Könnte man schon, aber gerade bei den aktuellen niedrigen Zinsen ist eine höhere Tilgung wirklich sinnvoll.

Warum?

Ganz einfach: Du zahlst dein Kredit schneller ab und sparst auf lange Sicht richtig viel Geld an Zinsen.

Stimmt, da hast du natürlich recht. Lieber ein bisschen mehr tilgen und dafür schneller schuldenfrei sein. Klingt nach einem guten Plan.

Aber Moment mal, es gibt doch auch noch Fördermittel vom Staat, oder? Die sollten wir bei der Finanzierungsplanung nicht vergessen.

Absolut richtig. Und damit sind wir auch schon bei Regel Nummer 3: Öffentliche Fördermittel berücksichtigen. CE Baufinanz sagt ja sogar: Keine Finanzierung ohne öffentliche Fördermittel. Wow, das klingt ja erstmal krass.

Ja, aber es macht Sinn, denn Fördermittel können ja wirklich eine Menge Geld sparen.

Ich muss aber ehrlich sagen, ich habe da absolut keinen Durchblick. Wo finde ich denn diese Fördermittel überhaupt und wie kann ich die beantragen?

Keine Sorge, das ist gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt. Die wichtigste Anlaufstelle ist die KfW-Bank. Die bietet zinsgünstige Darlehen an, die dir den Traum vom Eigenheim deutlich erleichtern können.

KfW-Bank. Okay. Und was muss ich da tun? Einfach hingehen und nach Fördermitteln fragen?

Na ja, so einfach ist es dann doch nicht. Aber am besten sprichst du das Thema einfach mal mit deinem Baufinanzierungsberater an.

Ach so, okay. Der kennt sich dann mit den Fördermöglichkeiten aus.

Genau. Der kann dir sagen, welche Programme für dich in Frage kommen und wie du die am besten beantragst.

Super. Das ist gut zu wissen. Also: Fördermittel nicht vergessen, da kann man ja wirklich eine Menge Geld sparen.

Aber bevor wir uns jetzt zu früh freuen, sollten wir vielleicht auch über die weniger spaßigen Themen sprechen: Kostenfallen und Rücklagen zum Beispiel.

Richtig. Regel Nummer 4: Erwerbsnebenkosten nicht vergessen – und die haben es leider oft in sich.

Oh ja, da kann ich ein Lied von singen: Grunderwerbsteuer, Notargebühren, Maklercourtage. Da kommt schnell ein ordentlicher Batzen Geld zusammen.

Ja, da hast du recht. Rechne lieber mal mit 12 bis 15 % des Kaufpreises.

Was, so viel? Ja, leider. Das kann bei einem Hauskauf schnell mehrere Zehntausend Euro ausmachen.

Ganz schön heftig. Da kann man ja fast einen Kleinwagen von kaufen.

Ja, die Nebenkosten werden echt oft unterschätzt. Deswegen ist es so wichtig, diese Kosten von Anfang an in deine Finanzierungsplanung mit einzubeziehen, sonst erlebst du am Ende eine böse Überraschung.

Und damit kommen wir auch schon zu Regel Nummer 5: Rücklagen einkalkulieren.

Das heißt, ich sollte nicht mein ganzes Erspartes in die Finanzierung stecken?

Genau. Es ist immer ratsam, eine finanzielle Reserve zu haben. Gerade beim Hauskauf oder Hausbau können immer mal unerwartete Kosten auftauchen.

Zum Beispiel?

Stell dir vor, die Heizung geht kaputt oder das Dach muss repariert werden. Solche unvorhergesehenen Ausgaben können schnell ein Loch in dein Budget reißen, wenn du nicht ausreichend Rücklagen gebildet hast.

Okay, also Rücklagen sind wichtig, um finanziell flexibel zu bleiben. Gibt es denn noch weitere Kostenfallen, die man im Blick haben sollte?

Ja, da wären noch die laufenden Kosten für dein Haus oder deine Wohnung. Regel Nummer 6: Nebenkosten und Wohngeld berücksichtigen. Das sind Kosten, die jeden Monat anfallen. Die musst du bei deiner Finanzierungsplanung unbedingt mit einbeziehen.

Nebenkosten und Wohngeld? Was genau fällt denn da drunter?

Beim Hauskauf fallen zum Beispiel Kosten für die Müllabfuhr an, die Grundsteuer oder die Straßenreinigung. Bei einer Eigentumswohnung kommt noch das Wohngeld dazu, das deckt Kosten ab, die für die Gemeinschaft anfallen, wie die Hausverwaltung, die Reinigung des Treppenhauses oder die Gartenpflege.

Und wie hoch sind diese Nebenkosten ungefähr? Kann man da irgendwie eine Faustregel aufstellen?

Als grobe Orientierung kannst du mit etwa 2 bis 3 € pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat rechnen.

Okay, das klingt ja erstmal machbar. Aber hängt die Höhe der Nebenkosten nicht auch von verschiedenen Faktoren ab?

Klar, die Lage der Immobilie spielt eine Rolle, ebenso wie die Ausstattung und natürlich auch der Zustand des Hauses.

Okay, also Nebenkosten und Wohngeld immer im Blick behalten, so vermeidet man böse Überraschungen im Haushaltsbudget. Kommen wir jetzt zu einem Thema, das viele angehende Hausbesitzer wahrscheinlich besonders interessiert: Flexibilität im Darlehensvertrag. Ist das nicht immer von Vorteil?

Nicht unbedingt. Regel Nummer 7 lautet: Flexibilität im Darlehensvertrag ist nicht immer ratsam. Manchmal kann zu viel Flexibilität sogar nach hinten losgehen.

Echt? Das klingt ja spannend. Erzähl mal genauer.

Ja, Sondertilgungsrechte oder die Möglichkeit, das Darlehen vorzeitig abzulösen, klingen natürlich erstmal verlockend. Aber die Banken lassen sich diese Flexibilität oft mit einem Zinsaufschlag bezahlen.

Ach so, verstehe. Das heißt, mehr Flexibilität kann am Ende teurer werden. Das hätte ich jetzt nicht gedacht.

Genau. Und wenn du die Flexibilität dann gar nicht nutzt, hast du am Ende draufgezahlt. Deswegen ist es so wichtig, deine finanzielle Situation realistisch einzuschätzen und zu überlegen, welche Flexibilität du wirklich brauchst. Manchmal ist es klüger, auf bestimmte Optionen zu verzichten und dafür von günstigeren Zinsen zu profitieren.

Das klingt nach einem guten Tipp. Also lieber genau überlegen, welche Flexibilität man wirklich braucht. Aber was ist, wenn plötzlich etwas Unerwartetes passiert? Krankheit, Jobverlust – da kann es ja schnell eng werden mit der Finanzierung. Gibt es da Möglichkeiten, sich abzusichern?

Auf jeden Fall. Und deshalb ist Regel Nummer 8 so wichtig: Einkommen absichern. Denn im Ernstfall willst du ja nicht dein Haus verlieren.

Okay. Aber wie kann ich mein Einkommen dann absichern?

In diesem Fall sind eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Risikolebensversicherung unverzichtbar.

Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung? Und was genau machen die?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung springt ein, wenn du aufgrund von Krankheit oder Unfall deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst und kein Einkommen mehr hast. Die Risikolebensversicherung sichert deine Familie finanziell ab, falls du versterben solltest.

Das heißt, meine Familie kann das Haus behalten, auch wenn mir etwas passiert.

Genau. Es wird sichergestellt, dass deine Lieben das Haus behalten können und nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Klingt vernünftig. Lieber einmal mehr absichern als später in Schwierigkeiten stecken. Aber mal ehrlich, beim Thema Baufinanzierung blickt man doch eh kaum durch. Da gibt’s ja so viele Modelle und Kombinationsmöglichkeiten, da kann man ja schnell den Überblick verlieren. Gibt’s da einen Tipp, wie man das Ganze etwas einfacher gestalten kann?

Ja, den gibt es. Regel Nummer 9 besagt: Einfach muss nicht schlecht sein. Oft sind simple Finanzierungsmodelle die beste Wahl.

Erklär mal genauer, was meinst du mit simplen Finanzierungsmodellen?

Klar, Angebote mit Bausparverträgen oder Versicherungen klingen vielleicht erstmal verlockend, aber da lauern oft versteckte Kosten und Risiken. Manchmal ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen und die klassische Baufinanzierung zu wählen.

Die ist dann transparenter?

Genau. Du weißt genau, woran du bist.

Einfachheit statt Komplexität – das klingt nach einem guten Motto für die Baufinanzierung. Aber was ist mit der Zinsbindung? Sollte man lieber kurz oder lang binden?

Gute Frage. Regel Nummer 10 lautet: Die richtige Zinsbindung heißt heute häufig Kombination zweier Zinsbindungen.

Zwei Zinsbindungen? Das klingt ja spannend. Erzähl mal genauer.

Gerne. CE Baufinanz empfiehlt oft, die Darlehenssumme auf zwei verschiedene Laufzeiten aufzuteilen, zum Beispiel 15 Jahre und 25 Jahre. So profitierst du von den aktuell niedrigeren Zinsen bei der kürzeren Laufzeit und hast gleichzeitig die Sicherheit einer längeren Zinsbindung für einen Teil deines Kredits.

Oha, das ist ja clever. So sichert man sich quasi das Beste aus beiden Welten – niedrigere Zinsen und gleichzeitig langfristige Planungssicherheit.

Genau. Aber bei all den Regeln und Tipps: Wen soll man da eigentlich fragen? Wer kann mir bei der Baufinanzierung wirklich helfen?

Ganz wichtig ist Regel Nummer 11: den richtigen Berater finden und auf Unabhängigkeit achten. Der richtige Berater ist Gold wert.

Stimmt. Aber was macht denn einen guten Berater aus? Worauf sollte ich bei der Suche achten?

Ein guter Berater ist unabhängig und an keine bestimmte Bank gebunden. Er vergleicht verschiedene Angebote und findet die optimale Finanzierung für dich. Er nimmt sich Zeit, erklärt dir alles verständlich und beantwortet geduldig deine Fragen. Denn am Ende geht’s ja um deine finanzielle Zukunft.

Das heißt, ich sollte mich nicht einfach an meine Hausbank wenden?

Kannst du natürlich machen, aber du solltest dich nicht nur auf ein Angebot verlassen. Vergleiche verschiedene Banken und lass dich unabhängig beraten. Nur so findest du die wirklich beste Finanzierung für dein Traumhaus.

Super Tipp. Also lieber mehrere Angebote einholen und vergleichen. Aber wo finde ich denn einen unabhängigen Berater? Wo kann ich mich da informieren?

Im Internet gibt es Vergleichsportale, da findest du unabhängige Berater in deiner Nähe. Oder du fragst Freunde und Bekannte, die schon gebaut haben. Meistens hat man ja jemanden im Bekanntenkreis, der gute Erfahrungen mit einem bestimmten Berater gemacht hat.

Stimmt. Mundpropaganda ist immer noch die beste Werbung.

Okay, bevor wir jetzt zum Ende kommen, lass uns noch mal kurz alle elf Regeln zusammenfassen.

Regel Nummer 1: Ausreichend Eigenkapital einbringen. Je mehr, desto besser.

Genau.

Und Regel Nummer 2: Zinsen und Tilgung kalkulieren. Lieber etwas mehr tilgen und schneller schuldenfrei sein.

Regel Nummer 3: Öffentliche Fördermittel berücksichtigen, da lässt sich richtig Geld sparen.

Stimmt. Und Regel Nummer 4: Erwerbsnebenkosten nicht vergessen. Die können ganz schön ins Geld gehen.

Regel Nummer 5: Rücklagen einkalkulieren für unvorhergesehene Ausgaben und Reparaturen.

Ganz wichtig. Regel Nummer 6: Nebenkosten und Wohngeld berücksichtigen. Die laufenden Kosten nicht vergessen.

Regel Nummer 7: Flexibilität im Darlehensvertrag nicht immer ratsam. Kann teuer werden, wenn man sie nicht braucht.

Richtig. Regel Nummer 8: Einkommen absichern mit Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung.

Regel Nummer 9: Einfach muss nicht schlecht sein. Eine Finanzierung, die man versteht.

Genau. Regel Nummer 10: Richtige Zinsbindung heißt heute häufig Kombination zweier Zinsbindungen. So sichert man sich niedrige Zinsen und langfristige Planungssicherheit.

Und zu guter Letzt, Regel Nummer 11: den richtigen Berater finden und auf Unabhängigkeit achten. Ein guter Berater ist Gold wert.

Super zusammengefasst. Mit diesen elf goldenen Regeln bist du bestens gerüstet für die Finanzierung deines Traumhauses.

Absolut. Du siehst, beim Thema Baufinanzierung gibt es einiges zu beachten, aber keine Sorge, mit der richtigen Vorbereitung und Beratung klappt es bestimmt. Informiere dich gut, vergleiche Angebote und lass dich von einem unabhängigen Experten beraten.

Genau. Dann steht dem Traum vom Eigenheim nichts mehr im Wege.

In diesem Sinne, viel Erfolg bei der Verwirklichung deines Wohntraums. Und das war’s für heute von Miete und Vermögen. Wir hoffen, du konntest einige hilfreiche Tipps und Informationen für deine Baufinanzierung mitnehmen. Bis zum nächsten Mal.

Tschüss.
8 Minuten
Worum geht es in dieser Folge?

In dieser Folge von Miete und Vermögen tauchen wir tief in das Frühjahresgutachten 2024 des ZIA ein und beleuchten die Herausforderungen und Chancen, die sich für Vermieter aktuell am deutschen Immobilienmarkt ergeben. Du erfährst, wie du als Vermieter angesichts steigender Zinsen, sinkender Bauaktivitäten und einer angespannten wirtschaftlichen Lage deine Mieteinnahmen sichern und langfristig wettbewerbsfähig bleiben kannst.

Wir sprechen über die Preiskorrekturen im Immobilienmarkt und die steigenden Mieten in deutschen Metropolen, wobei das Gutachten vor überzogenen Mieterhöhungen warnt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie Stagnation und hohe Inflation, beeinflussen den Mietmarkt zunehmend und fordern ein strategisches Vorgehen von Vermietern. Außerdem werfen wir einen Blick auf andere Immobiliensegmente, von Büro- über Logistik- bis hin zu Hotelimmobilien, und analysieren die Trends und Entwicklungen, die Vermieter kennen sollten.

Abgerundet wird die Folge mit konkreten Handlungsempfehlungen: Von der Balance zwischen fairen Mieten und Wirtschaftlichkeit bis hin zur energetischen Sanierung und den Chancen der Digitalisierung erhältst du wertvolle Tipps, wie du deine Immobilie zukunftssicher gestalten kannst. Eine Pflichtfolge für alle Vermieter, die auch in turbulenten Zeiten den Überblick behalten möchten!

Quelle: ZIA Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2024

Inhalt der Folge

Herzlich willkommen bei Miete und Vermögen. Schön, dass du wieder dabei bist. Heute nehmen wir dich mit auf eine Deepdive in die aktuelle Lage am deutschen Immobilienmarkt.

Genau. Und wie du dir wahrscheinlich denken kannst, gibt es für Vermieter gerade einige Herausforderungen zu meistern.

Stimmt. Umso wichtiger ist es, dass wir uns gut informieren. Und da kommt das Frühjahrsgutachten 2024 ins Spiel. Ein echter Kompass für uns Vermieter, um durch diese, ja sagen wir mal, stürmische See zu navigieren.

Absolut. In diesem Gutachten stecken einige wichtige Erkenntnisse. Zum Beispiel geht es um Preiskorrekturen am Immobilienmarkt

und natürlich die gestiegenen Zinsen, die ja vielen Investoren gerade Kopfschmerzen bereiten.

Richtig. Und natürlich auch die Frage, wie sich das alles auf die Mieteinnahmen auswirkt.

Genau, das ist ja die entscheidende Frage für uns Vermieter. Bringt uns das Gutachten da Licht ins Dunkel?

Ja, auf jeden Fall. Das Gutachten zeigt, dass die Mieten in den A-Städten, also in Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München, zwar weiter steigen, aber gleichzeitig wird vor übertriebenen Mieterhöhungen gewarnt. Das heißt, Augenmaß ist gefragt.

Absolut. Du musst die lokale Marktsituation im Blick behalten und faire Mieten verlangen. Aber es gibt noch einen anderen wichtigen Faktor, der die Mieteinnahmen beeinflussen kann.

Du meinst die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland?

Genau. Und da malt das Gutachten ja kein rosiges Bild: Stagnation beim BIP, hohe Inflation, steigende Insolvenzen.

Klingt erstmal nicht gerade nach Mietparadies, oder?

Was mich besonders fasziniert, ist, wie eng diese makroökonomischen Faktoren mit dem Mietmarkt verknüpft sind. Stell dir das vor wie ein großes Zahnradwerk. Wenn ein Zahnrad stockt, wirkt sich das auf das ganze System aus.

Und in diesem Fall ist das stockende Zahnrad die Wirtschaft, die direkt die Nachfrage nach Mietwohnungen und die Zahlungsfähigkeit der Mieter beeinflusst.

Genau. Ein schwaches Wirtschaftswachstum kann dazu führen, dass die Leute vorsichtiger mit ihren Ausgaben sind und sich vielleicht gegen einen Umzug oder eine größere Wohnung entscheiden.

Das heißt, es könnte zu längeren Leerständen kommen, oder es wird schwieriger, neue Mieter zu finden, die bereit sind, die Miete zu zahlen.

Richtig. Und dann kommt noch ein weiterer Faktor dazu, der Rückgang der Baufertigstellungen. Das Gutachten zeigt, dass im Geschosswohnungsbau 25 % weniger Wohnungen fertiggestellt wurden als noch 2011.

Wow. 25 %, das ist ja ein enormer Rückgang. Weniger Angebot bei gleichzeitig steigender Nachfrage klingt nach einer echten Herausforderung, besonders in den beliebten A-Städten.

Absolut. Und diese Verknappung treibt natürlich die Mietpreise weiter in die Höhe. Laut Gutachten sind die Neuvertragsmieten in den A-Städten zwischen 3,3 % und 5,1 % gestiegen, während gleichzeitig die Kaufpreise sinken.

Das ist ja paradox. Sinkende Kaufpreise, aber steigende Mieten. Wie kann das sein?

Das liegt vor allem an den gestiegenen Baukosten. Stell dir vor, bei Baukosten von 4.000 € pro Quadratmeter und Bauzinsen von 4 % bräuchtest du als Investor eine Kostenmiete von 21 € pro Quadratmeter, um die Kosten zu decken.

21 € pro Quadratmeter, das ist ja eine Hausnummer. Kein Wunder, dass Investoren gerade so vorsichtig sind.

Genau. Neue Wohnungen zu bauen, ist im Moment einfach zu teuer, um rentable Mieten zu erzielen, und das verschärft die Situation am Mietmarkt zusätzlich.

Die Lage ist also angespannt, aber was können Vermieter jetzt konkret tun, um ihre Mieteinnahmen zu sichern und ihre Immobilie zukunftsfähig zu machen?

Da kommen wir zu einem der spannendsten Teile des Gutachtens, den Handlungsempfehlungen.

Spannend. Da bin ich aber gespannt.

Bevor wir zu den Empfehlungen kommen, lass uns noch einen Blick auf die anderen Segmente des Immobilienmarktes werfen.

Stimmt, das Gutachten betrachtet ja nicht nur den Wohnungsmarkt, sondern auch Büroimmobilien, Einzelhandel, Logistik und Hotels.

Genau. Fangen wir doch mal mit den Büroimmobilien an. Da ist die Lage ja besonders spannend, denn Homeoffice und Remote Work haben die Karten neu gemischt.

Ja, viele Unternehmen brauchen jetzt weniger Bürofläche, oder?

Das stimmt. Besonders in den Randlagen. Gleichzeitig steigen aber die Anforderungen an die Qualität der Büroflächen. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, moderne Ausstattung – all das spielt eine immer größere Rolle.

Das heißt, Vermieter von Büroimmobilien müssen umdenken.

Absolut. Das Gutachten prognostiziert zwar weiterhin hohe Fertigstellungszahlen in den A-Städten, also in den Toplagen, und die Mieten im Spitzensegment steigen weiter an. Aber in den peripheren Lagen, also am Stadtrand, müssen Investoren mit Preiskorrekturen rechnen.

Lage und Ausstattung sind also entscheidend.

Genau. Flexibilität ist hier das Stichwort. Unternehmen suchen nach Flächen, die sich an ihre Bedürfnisse anpassen lassen.

Und wie sieht es bei den Unternehmensimmobilien aus? Produktionsflächen, Lagerhallen, Werkstätten und so weiter.

Da spielt natürlich die konjunkturelle Entwicklung eine große Rolle. Wenn die Wirtschaft schwächelt, investieren Unternehmen weniger in neue Produktionsstätten, und das wirkt sich auf die Nachfrage nach Unternehmensimmobilien aus.

Logisch, wenn die Auftragslage unsicher ist, halten sich Unternehmen mit Investitionen zurück.

Genau. Das Gutachten rät Investoren in diesem Segment, besonders auf die Bonität der Mieter zu achten und langfristige Mietverträge anzustreben.

Stabilität ist also Trumpf. Aber es gibt ja auch einen Bereich, der gerade boomt: die Logistikimmobilien.

Ja, die Logistikbranche profitiert natürlich vom wachsenden Onlinehandel. Immer mehr Menschen bestellen ihre Waren im Internet. Das führt zu einer steigenden Nachfrage nach Lagerflächen.

Klingt nach einem sicheren Investment.

Na ja, so einfach ist es nicht. Steigende Baukosten, Engpässe bei Baumaterialien und längere Genehmigungsverfahren machen es den Projektentwicklern nicht leicht. Das Gutachten warnt auch vor diesen Risiken.

Also ist Vorsicht geboten.

Auf jeden Fall. Und dann kommt noch die Unsicherheit durch die geopolitische Lage dazu. Trotzdem bleiben Logistikimmobilien ein spannender Markt mit viel Potenzial, besonders in den Ballungsräumen, wo die Nachfrage besonders hoch ist.

Spannend. Kommen wir zum Schluss noch zum Hotelmarkt. Wie hat sich der in den letzten Jahren entwickelt?

Die Hotellerie hat natürlich stark unter der Coronapandemie gelitten, aber jetzt erholt sich der Markt langsam wieder.

Das freut mich zu hören. Aber gibt es nicht auch Herausforderungen?

Ja, natürlich. Die gestiegenen Energiepreise und die hohe Inflation machen es den Hotelbetreibern nicht leicht. Und dann kommt noch der anhaltende Fachkräftemangel dazu.

Das klingt nach einer echten Herkulesaufgabe.

Aber trotzdem zeichnet sich im Hotelmarkt ein vorsichtiger Optimismus ab. Die Nachfrage nach Hotelaufenthalten steigt wieder, und das sorgt für eine gewisse Stabilisierung.

Das sind ja einige spannende Einblicke in die verschiedenen Segmente des Immobilienmarktes. Was ich mich jetzt frage: Was bedeuten diese Entwicklungen konkret für mich als Vermieter? Was kann ich tun, um in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich zu sein?

Das Gutachten liefert dazu einige interessante Handlungsempfehlungen, die wir uns jetzt genauer anschauen sollten.

Ja, genau. Das Gutachten liefert nicht nur eine Analyse der Lage, sondern eben auch konkrete Handlungsempfehlungen für Vermieter. Ein wichtiger Punkt ist die Mietpreisentwicklung. Wie wir vorhin schon gehört haben, steigen die Mieten in den A-Städten zwar weiter, aber das Gutachten warnt auch vor übertriebenen Mieterhöhungen,

also ist Augenmaß gefragt.

Genau. Es geht darum, die Balance zu finden. Du musst deine Mieteinnahmen sichern, aber gleichzeitig auch wettbewerbsfähig bleiben und faire Mieten anbieten.

Klar, man will ja seine Mieter auch langfristig halten. Was ich mich auch frage: Energetische Sanierung, wie wichtig ist das denn? Das Gutachten betont es ja immer wieder.

Energetische Sanierung ist wirklich ein Muss für Vermieter, die ihre Immobilie zukunftsfähig machen wollen. Und das nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch aus ökonomischen.

Stimmt, energetische Sanierung ist auch ökonomisch sinnvoll. Du sparst Energiekosten und steigerst den Wert deiner Immobilie. Und Mieter sind ja auch bereit, für eine energieeffiziente Wohnung mehr Miete zu zahlen.

Stimmt. Nachhaltigkeit und Wohnkomfort werden immer wichtiger,

Aber energetische Sanierung ist ja auch mit hohen Investitionen verbunden.

Das stimmt. Aber es gibt ja Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten, die dir dabei helfen können. Wenn ich das Gutachten richtig verstehe, geht es für Vermieter jetzt vor allem darum, aktiv zu werden, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.

Genau. Der Immobilienmarkt ist im Wandel. Als Vermieter ist es wichtig, informiert zu bleiben, sich weiterzubilden und aktiv zu handeln.

Und genau dabei will Miete und Vermögen dich unterstützen. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Deepdive.
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Über diesen Podcast

Ich bin Oliver. Bei Miete & Vermögen geht es um Deinen Vermieteralltag: Mieteingänge, laufende Zahlungen und verfügbare Liquidität. In einer Praxisfolge rechne ich einen fiktiven Monat durch: 1.020 Euro Mieteingang inklusive Vorauszahlung, 100 Euro vor Steuern frei. Den kostenlosen Monatscheck findest Du unter https://mieteundvermoegen.de/mieteingang-kontrollieren-monatscheck/. Text und Redaktion: Oliver. Die aktuelle Folge nutzt eine KI-generierte Bibliotheksstimme, keine Originalaufnahme von mir. Auch die älteren Folgen bleiben verfügbar.
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