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1.020 Euro Mieteingang, 100 Euro frei: Mein Monatscheck für Vermieter

1.020 Euro Mieteingang, 100 Euro frei: Mein Monatscheck für Vermieter

Miete & Vermögen vor 6 Tagen
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1.020 Euro Miete kommen auf Dein Konto. Trotzdem bleiben in
meinem Beispiel nur 100 Euro frei. Ich rechne mit Dir durch, wie
Mieteingang, Hausgeld, Kreditrate und zusätzliche private Reserve
zusammenhängen – und was eine Reparatur daran ändert.

Mein kostenloser Monatscheck zum Nachrechnen:
https://mieteundvermoegen.de/mieteingang-kontrollieren-monatscheck/.
Du kannst die Adresse auch kopieren und im Browser öffnen.

Das nimmst Du aus dieser Folge mit

Für den Monatscheck zählen tatsächlich gebuchte Eingänge und
Zahlungen.

Ich erfasse das vollständige Hausgeld und die gesamte
Kreditrate aus Zins und Tilgung.

Eine zusätzliche private Reserve ist eine Zweckbindung; ich
ziehe eine im Hausgeld enthaltene WEG-Rücklage nicht doppelt ab.

Mein Rechenbeispiel

800 Euro Kaltmiete + 220 Euro Vorauszahlung = 1.020 Euro Eingang.
Abzüglich 320 Euro volles Hausgeld, 520 Euro gesamte Kreditrate
und 30 Euro separat bezahlte Kosten bleiben 150 Euro
Zahlungsüberschuss. Weitere 50 Euro reserviere ich bewusst: 100
Euro sind danach frei. Eine zusätzliche Reparatur für 400 Euro
macht daraus −250 Euro Zahlungsüberschuss beziehungsweise −300
Euro nach der weiter eingeplanten Zweckbindung.

Alle Zahlen sind ein fiktiver Monatsfall. Steuerlicher Gewinn,
Rendite und spätere Abrechnungsdifferenzen werden damit nicht
berechnet.

Rechne Deinen eigenen Monat nach: Mein
kostenloser Monatscheck mit Anleitung und Offline-Datei. Deine
Beträge werden nicht übertragen. Papier und Taschenrechner
reichen ebenfalls für den ersten Abgleich.

Text und Redaktion: Oliver. Synthetische Vertonung mit der
bestehenden ElevenLabs-Bibliotheksstimme Marc Weber; keine
Originalaufnahme von Oliver.

Einen Monat geprüft – wie behältst Du das Jahr im Blick?

Wenn Du fällige und eingegangene Miete für mehrere Wohnungen über
zwölf Monate festhalten möchtest, findest Du in meiner
Vermieter-Jahresübersicht den nächsten
Arbeitsschritt: bis zu zehn Wohnungen, Soll/Ist-Abgleich,
Zahlungen, Salden und manuell gepflegter Belegstatus.

19 € einmalig inklusive Umsatzsteuer, kein Abo.
Du erhältst eine HTML-Anwendung als Download für den
Desktopbrowser. Deine Datendatei sicherst Du selbst; die
Anwendung überträgt Deine Eingaben nicht. Die Übersicht erfasst
Zahlungen und ersetzt keine Steuer- oder
Betriebskostenabrechnung.

Jahresübersicht: Beispiel, Funktionsumfang und Kauf ansehen

Für den ersten einzelnen Monat reicht mein kostenloser
Monatscheck.

Transkript lesen

Tausendzwanzig Euro Miete sind eingegangen. Was davon kannst Du
ausgeben? In meinem heutigen Beispiel: hundert Euro. Wie das
zusammenpasst, rechne ich mit Dir durch.

Willkommen bei Miete und Vermögen. Ich bin Oliver. Diese Folge
ist mit einer synthetischen Stimme von ElevenLabs vertont, keine
Originalaufnahme von mir.

Stell Dir eine vermietete Eigentumswohnung vor. Die Zahlen sind
ein Rechenbeispiel. Jeden Monat kommen achthundert Euro Kaltmiete
und zweihundertzwanzig Euro Betriebskostenvorauszahlung auf Dein
Konto. Zusammen sind das tausendzwanzig Euro. Das ist der
Geldeingang. Noch kein Gewinn und auch noch kein Betrag, den Du
vollständig für Dich verplanen kannst.

Ich gehe deshalb in drei Schritten vor: Was kam wirklich rein?
Was ging wirklich raus? Und welchen Teil des Restes möchte ich
zurücklegen?

Erstens: der Eingang. Für einen tatsächlichen Monatscheck schaue
ich auf die gebuchten Zahlungen. Im Mietvertrag kann
tausendzwanzig Euro stehen. Wenn nur sechshundert Euro
eingegangen sind, rechne ich für die verfügbare Liquidität mit
sechshundert. Die Differenz zum vereinbarten Betrag halte ich
getrennt fest. Eine offene Forderung bezahlt heute keine
Kreditrate.

Bleiben wir zunächst beim vollständig bezahlten Monat. Zweitens:
die Ausgänge. Dreihundertzwanzig Euro Hausgeld werden abgebucht.
Darin steckt in diesem Beispiel bereits der Beitrag zur Rücklage
der Eigentümergemeinschaft. Ich ziehe das volle Hausgeld ab und
dieselbe Rücklage nicht noch einmal.

Dazu kommen fünfhundertzwanzig Euro Kreditrate. Für meinen Blick
aufs Konto zählt die ganze Rate, also Zins und Tilgung. Eine
steuerliche Berechnung würde andere Fragen beantworten. Dreißig
Euro weitere Kosten bezahle ich separat. Diese dreißig Euro sind
nicht schon im Hausgeld enthalten.

Jetzt rechne ich: dreihundertzwanzig plus fünfhundertzwanzig plus
dreißig sind achthundertsiebzig Euro. Von tausendzwanzig Euro
Eingang bleiben nach diesen Zahlungen hundertfünfzig Euro übrig.

Die zweihundertzwanzig Euro Vorauszahlung behandle ich dabei
nicht als zusätzliches Taschengeld. In diesem Monatscheck stehen
sie beim Eingang. Ein Teil der laufenden Zahlungen steckt beim
Ausgang. Ob die spätere Betriebskostenabrechnung zu einer
Nachzahlung oder Erstattung führt, weiß diese Rechnung noch
nicht.

Drittens: meine zusätzliche private Reserve. Von den
hundertfünfzig Euro Rest möchte ich fünfzig Euro für künftige
Ausgaben beiseitelegen. Das ist eine bewusste Zweckbindung. Wenn
ich das Geld auf ein anderes eigenes Konto überweise, ist es
dadurch nicht plötzlich eine zweite Ausgabe der Wohnung.

Hundertfünfzig Euro Überschuss minus fünfzig Euro Zweckbindung:
hundert Euro bleiben für andere Zwecke frei. Genau deshalb trenne
ich diese beiden Zahlen. Die Wohnung hat in diesem Monat
hundertfünfzig Euro mehr eingebracht, als für die genannten
Zahlungen abgeflossen ist. Ich habe aber nur hundert Euro ohne
diese zusätzliche Reservierung verplant.

Und jetzt der kleine Stresstest. Im selben Monat bezahle ich
zusätzlich eine Reparatur für vierhundert Euro. Die laufenden
Ausgänge steigen von achthundertsiebzig auf
tausendzweihundertsiebzig Euro. Bei unverändert tausendzwanzig
Euro Eingang fehlen zweihundertfünfzig Euro. Will ich trotzdem
weitere fünfzig Euro zurücklegen, brauche ich insgesamt
dreihundert Euro zusätzliches Geld für diesen Plan.

Eine positive Monatsrechnung schützt also nicht automatisch vor
einer ungeplanten Rechnung. Ich kann entscheiden, die zusätzliche
Zweckbindung in diesem Monat auszusetzen oder vorhandene Reserven
einzusetzen. Das sind Entscheidungen über mein Geld. Der Rechner
trifft sie nicht für mich.

Was kannst Du jetzt konkret machen? Nimm einen abgeschlossenen
Monat. Notiere die tatsächlich eingegangene Kaltmiete und
Vorauszahlung. Daneben schreibst Du das vollständige Hausgeld,
die gesamte Kreditrate und die separat bezahlten Kosten. Prüfe,
dass Du keinen Betrag doppelt erfasst. Erst danach legst Du fest,
ob und wie viel Du zusätzlich reservieren möchtest.

Unter dieser Folge auf Miete und Vermögen Punkt de findest Du
meinen kostenlosen Monatscheck. Du kannst ihn im Browser nutzen
oder als Datei herunterladen. Deine Beträge werden nicht
übertragen. Für den ersten Abgleich reichen auch Papier und
Taschenrechner.

Dieser Check zeigt Dir die Zahlungsseite eines Monats. Er
berechnet weder Deinen steuerlichen Gewinn noch die Rendite der
Wohnung und sagt keine Jahresabrechnung voraus. Mein Ziel für
heute ist einfacher: Du sollst erklären können, warum ein hoher
Mieteingang und wenig frei verfügbares Geld gleichzeitig stimmen
können.

Die Frage für Deinen nächsten Monatscheck lautet deshalb: Welche
Zahlungen sind tatsächlich gebucht, und welchen Teil des Restes
habe ich schon für etwas anderes vorgesehen? Genau dort beginnt
ein brauchbarer Überblick über Deinen Vermieteralltag.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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