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Episoden

18 Minuten
Wer tippt, schreibt oft nur drei dürre Zeilen. Wer redet, erzählt in einer Minute mehr, als er je eintippen würde. Katja und Jens zeigen die Wege, mit der KI zu sprechen, vom Diktieren bis zum Sprachmodus, und warum Reden oft bessere Antworten bringt. Besonders praktisch: Übungsgespräche, mit denen du ein Gehaltsgespräch oder ein schwieriges Telefonat probst, bevor es ernst wird.

In dieser Folge:

Drei Wege, mit der KI zu reden

Warum Reden bessere Antworten bringt

Üben, bevor es ernst wird

Der Sprachmodus im Alltag

Der Rückweg: sich Texte vorlesen lassen

Prompts zum Mitnehmen:

Dir geht seit Tagen etwas im Kopf herum (aufs Mikrofon drücken, sagen, dann losreden):

„Ich rede jetzt ein paar Minuten ungeordnet über eine Sache, die mich beschäftigt. Unterbrich mich nicht. Wenn ich fertig bin, sortierst du meine Gedanken in drei Gruppen: was dringend ist, was wichtig ist und was eigentlich nicht mein Problem ist. Benutze dabei meine eigenen Worte und dichte nichts dazu.“

Du hast bald ein Gehaltsgespräch und willst nicht beim ersten Gegenargument einknicken (im Sprachmodus):

„Wir üben ein Gehaltsgespräch. Du bist meine Vorgesetzte, freundlich, aber das Budget ist knapp. Bring echte Gegenargumente und mach es mir nicht zu leicht. Bleib in der Rolle, bis ich Stopp sage. Danach nennst du mir zwei Dinge, die gut waren, und drei Sätze, die ich besser formulieren könnte.“

Ein Gerät ist kaputt, und du rechnest damit, abgewimmelt zu werden:

„Spiel einen Mitarbeiter im Kundenservice, der mich höflich abwimmeln will und mir zuerst einen Gutschein anbietet. Ich übe, freundlich zu bleiben und trotzdem bei meiner Forderung. Rede kurz, wie am Telefon. Wenn ich Stopp sage, sag mir, an welcher Stelle ich zu schnell nachgegeben habe.“

Du willst mit deinen Eltern über Hilfe im Alltag reden und fürchtest Streit:

„Spiel meine Mutter, Anfang achtzig. Sie ist stolz, fühlt sich schnell bevormundet und sagt erst mal, dass sie alles allein schafft. Ich möchte üben, das Thema Haushaltshilfe anzusprechen, ohne sie zu überfahren. Reagiere so, wie ein echter Mensch reagieren würde, nicht wie ein Ratgeber. Danach sag mir, wo ich zugehört habe und wo ich über ihren Kopf hinweg geredet habe.“

Katja und Jens sind KI-Stimmen. Die Inhalte stammen von Hallo KI und wurden von Dominik geprüft. Mehr zum Nachlesen: hallo-ki.de
17 Minuten
Drei Sätze Wertschätzung, um einen Termin um einen Tag zu verschieben: Viele KI-Texte klingen nach niemandem. In dieser Folge geht es darum, wie du mit KI-Hilfe Mails, Beschwerden und schwierige Nachrichten wie eine Absage, ein Beileid oder einen Konflikt mit dem Nachbarn schreibst. Du lernst, wie du der KI deinen eigenen Stil beibringst, Floskeln erkennst und warum du am Ende trotzdem selbst unterschreibst.

In dieser Folge:

Warum KI-Texte so klingen, wie sie klingen

Mails und Beschwerden, die ankommen

Wenn es schwer wird: Absage, Beileid, Konflikt

Den eigenen Stil beibringen: Beispiele statt Adjektive

Prompts zum Mitnehmen:

Die KI soll klingen wie du (drei eigene Mails ohne Namen darunter einfügen):

„Hier sind drei E-Mails, die ich selbst geschrieben habe. Beschreib mir zuerst in fünf Punkten meinen Stil: Satzlänge, Anrede, Ton, typische Wendungen und was ich nie schreibe. Schreib danach eine kurze Mail an meine Hausverwaltung, dass die Heizung seit drei Tagen ausgefallen ist, genau in diesem Stil. Keine Floskeln, die in meinen Beispielen nicht vorkommen.“

Ein Konflikt mit dem Nachbarn, und freundliches Ansprechen hat nichts gebracht:

„Die Hecke meines Nachbarn wächst seit Monaten über den Zaun auf meinen Weg. Ich habe ihn zweimal freundlich angesprochen, passiert ist nichts. Schreib mir eine kurze Nachricht für einen Zettel im Briefkasten: freundlich, aber klar, mit einem konkreten Vorschlag und ohne Vorwurf. Lies sie danach aus seiner Sicht und sag mir, welcher Satz ihn trotzdem ärgern könnte.“

Du willst eine Beileidskarte schreiben und dir fehlen die Worte:

„Ein Kollege hat seinen Vater verloren. Den Vater kannte ich nicht, den Kollegen schätze ich sehr. Stell mir zuerst zwei Fragen, damit die Karte persönlich wird. Gib mir danach drei mögliche Anfänge, schlicht und ohne Sprüche über die Zeit, die alle Wunden heilt. Keinen fertigen Text.“

Die KI soll deine Mail nur gegenlesen, nicht umschreiben:

„Hier ist eine Mail, die ich selbst geschrieben habe. Schreib sie nicht neu und ändere nichts an meinem Ton. Korrigiere nur Fehler, und zeig mir Sätze, die unklar oder zu scharf wirken, jeweils mit einem kurzen Grund.“

Katja und Jens sind KI-Stimmen. Die Inhalte stammen von Hallo KI und wurden von Dominik geprüft. Mehr zum Nachlesen: hallo-ki.de
19 Minuten
Sonntagnachmittag bei den Eltern, „Kannst du mir mal kurz was am Computer zeigen?“, und eine Stunde später sind alle genervt. Diese Folge zeigt, wie es besser geht: mit einem echten Anlass statt mit Technik, mit den Händen der Eltern auf der Tastatur und mit einem Satz, der vieles leichter macht. Außerdem stellen Katja und Jens ausführlich das Buch „Hallo KI – ChatGPT endlich verstehen“ von Dominik vor, das für Einsteiger der Eltern-Generation geschrieben ist.

In dieser Folge:

Warum sich das lohnt, auch für die Sicherheit der Eltern

Warum es so oft schiefgeht

So geht es besser: ihre Frage, ihre Hände, ihr Tempo

Die Technik ein bisschen anpassen

Das Buch: was drinsteht, für wen es gedacht ist und für wen nicht

Prompts zum Mitnehmen:

Du willst üben, geduldig und verständlich zu erklären, bevor du hinfährst:

„Spiel meinen Vater. Er ist skeptisch gegenüber KI, hat Angst, etwas falsch zu machen, und kennt sich nur mit E-Mails aus. Ich übe, ihm den Einstieg zu erklären. Reagiere so, wie er realistisch reagieren würde. Sag mir am Ende, wo ich zu schnell oder zu technisch war.“

Du suchst die erste Frage, die bei deinen Eltern wirklich zündet (Interessen statt Namen angeben):

„Meine Mutter ist Mitte siebzig, gärtnert gern, liest Krimis und schreibt noch Briefe von Hand. Schlag mir fünf erste Fragen an die KI vor, die sie wirklich interessieren und ihr schnell ein Erfolgserlebnis bringen. Keine Technikthemen.“

Du willst deinen Eltern eine Anleitung neben dem Computer dalassen:

„Schreib mir eine Anleitung zum Ausdrucken, wie man eine Frage an ChatGPT stellt und nachhakt. Höchstens fünf Schritte, große einfache Sätze, keine englischen Wörter, in der höflichen Anrede, für jemanden, der E-Mails schreiben kann, aber noch nie eine KI benutzt hat.“

Du willst über ein Familien-Codewort sprechen, ohne Angst zu machen (das Codewort selbst tippst du nirgends ein):

„Hilf mir, mit meinen Eltern über ein Familien-Codewort gegen Schockanrufe zu sprechen. Sie sollen sich nicht bevormundet oder verängstigt fühlen. Gib mir einen Gesprächseinstieg in drei Sätzen und zwei Antworten auf den Einwand ‚So was passiert uns doch nicht‘.“

Katja und Jens sind KI-Stimmen. Die Inhalte stammen von Hallo KI und wurden von Dominik geprüft. Mehr zum Nachlesen: hallo-ki.de

Das Buch: hallo-ki.de/buch
17 Minuten
Phishing-Mails sind heute oft fehlerfrei, persönlich und kommen genau im falschen Moment. Katja und Jens zeigen, nach welchem Muster gefälschte Nachrichten, falsche Online-Shops und Werbung mit Prominenten funktionieren und was die KI daran verändert. Du erfährst, wo die KI beim Prüfen hilft, wo ihre Grenzen liegen und was du tust, wenn es doch passiert ist.

In dieser Folge:

Wie Betrug eigentlich funktioniert

Die Nachricht, die angelt, und der Laden, den es nicht gibt

Promis, Gewinne und Wundermittel

KI als Prüfhelfer mit Grenzen

Wenn es passiert ist: nicht schämen, sofort die Bank anrufen

Prompts zum Mitnehmen:

Eine Mail macht dich unsicher (beschreiben statt weiterleiten, ohne Namen und Nummern):

„Ich beschreibe dir eine E-Mail, ohne Namen und Nummern. Angeblich von meiner Bank: Mein Konto werde eingeschränkt, ich soll innerhalb von vierundzwanzig Stunden über einen Link meine Daten bestätigen. Die Absenderadresse enthält den Namen der Bank mit dem Zusatz Sicherheit und einer Zahl. Nenne mir alle Warnzeichen, dann was dagegen spricht, und sag mir zum Schluss, wie ich die Sache prüfe, ohne in der Mail etwas anzuklicken.“

Du willst bei einem unbekannten Online-Shop bestellen, und das Angebot ist auffällig günstig:

„Ich will bei einem Online-Shop bestellen, den ich nicht kenne. Der Preis liegt bei einem Drittel dessen, was andere verlangen. An der Kasse bleibt nur Überweisung übrig, im Impressum steht eine Adresse, aber keine Telefonnummer, und die Bewertungen stammen alle aus derselben Woche. Spiel den nüchternen Freund, der sich nicht mitfreut: Was passt nicht zusammen, und was sollte ich prüfen, bevor ich bezahle?“

Du willst das Impressum eines Shops prüfen (Impressum darunter einfügen):

„Hier ist das Impressum eines Online-Shops. Prüf, ob alle Angaben drinstehen, die ein Shop in Deutschland haben muss, und was auffällig ist. Sag mir ausdrücklich, was du von hier aus nicht beurteilen kannst.“

Für die Familie soll ein Notfallzettel neben das Telefon (die Banknummer trägst du selbst von der Karte ein):

„Schreib mir einen Notfallzettel für neben das Telefon: Was tun, wenn man auf eine Betrugsmail, einen falschen Shop oder falsche Werbung hereingefallen ist? Höchstens acht Punkte in der richtigen Reihenfolge, kurze klare Sätze, keine Fachwörter. Lass eine Zeile frei für die Telefonnummer der eigenen Bank.“

Katja und Jens sind KI-Stimmen. Die Inhalte stammen von Hallo KI und wurden von Dominik geprüft. Mehr zum Nachlesen: hallo-ki.de
18 Minuten
Fünf Finger an der Hand beweisen gar nichts mehr. KI-Bilder und -Videos werden so gut, dass die bekannten Fehlerbilder bald nicht mehr reichen, um sie zu erkennen. In dieser Folge erfährst du, wie solche Bilder entstehen, warum auch echte Fotos mit falscher Geschichte täuschen und warum die Quelle mehr verrät als die Pixel.

Dazu: was du deinen Eltern und deinen Kindern mitgibst.

In dieser Folge:

Wie so ein KI-Bild entsteht

Echte Fotos, falsche Geschichten

Die Fehlerbilder und ihr Verfallsdatum

Quelle statt Pixel: prüfen, wer ein Bild zeigt

Was du Eltern und Kindern mitgibst

Prompts zum Mitnehmen:

In der Familiengruppe kursiert ein Foto, angeblich von gestern, und du willst nicht raten:

„In einer Chatgruppe kursiert ein Foto, das angeblich gestern bei einem Unwetter in unserer Stadt aufgenommen wurde. Ich will nicht raten, ob es echt ist. Mach mir einen Prüfplan in fünf Schritten: Wie finde ich heraus, wer es zuerst veröffentlicht hat, seit wann es im Netz ist und ob seriöse Medien darüber berichten? Nenne bei jedem Schritt, was ein Warnzeichen wäre.“

Du hast ein Video gesehen, in dem ein Prominenter eine Geldanlage empfiehlt (mit Internetsuche, den Moderator durch das Gesehene ersetzen):

„Suche, ob seriöse Nachrichtenseiten darüber berichten, dass ein bekannter Fernsehmoderator eine Geldanlage empfiehlt. Nenne mir nur Quellen mit Link. Wenn du nichts Belastbares findest, sag das ausdrücklich und rate nicht.“

Deine Eltern leiten manchmal Videos weiter, die gefälscht sein könnten:

„Meine Eltern sind um die achtzig und leiten in der Familiengruppe manchmal Videos weiter, die gefälscht sein könnten. Schreib mir eine kurze, liebevolle Nachricht an sie, ohne erhobenen Zeigefinger, mit genau einer Regel: Bei Videos, in denen jemand Geld, eine Geldanlage oder ein Wundermittel anpreist, erst mich anrufen. Höchstens fünf Sätze, so wie ich mit ihnen rede.“

Du willst mit deinem Kind über gefälschte Bilder reden, ohne Vortrag:

„Ich möchte mit meinem vierzehnjährigen Kind über gefälschte Bilder und Videos reden, ohne dass es nach Vortrag klingt. Stell mir zuerst zwei Rückfragen zu seinen Interessen. Schlag mir danach drei Gesprächseinstiege vor, die an seine Welt anknüpfen, und fünf Fragen, bei denen es mir etwas erklären kann.“

Katja und Jens sind KI-Stimmen. Die Inhalte stammen von Hallo KI und wurden von Dominik geprüft. Mehr zum Nachlesen: hallo-ki.de
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Über diesen Podcast

Der Podcast für KI-Einsteiger: verstehen, wie KI funktioniert, wo sie hilft und wo nicht, mit Prompts zum Mitnehmen. Katja und Jens erklären, wie Programme wie ChatGPT funktionieren, wo und wie sie im Job, in der Familie und im Alltag helfen und wo ihre Grenzen liegen. Jede Folge endet mit konkreten Prompts zum Ausprobieren und einer kleinen Aufgabe. Neue Folgen montags und donnerstags. Katja und Jens sind KI-Stimmen. Die Inhalte prüft Dominik von Hallo KI. Mehr zum Nachlesen und Weitergeben, gibt es alles auf hallo-ki.de Impressum: hallo-ki.de/impressum
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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