Sonntagnachmittag bei den Eltern, „Kannst du mir mal kurz was am
Computer zeigen?“, und eine Stunde später sind alle genervt.
Diese Folge zeigt, wie es besser geht: mit einem echten Anlass
statt mit Technik, mit den Händen der Eltern auf der Tastatur und
mit einem Satz, der vieles leichter macht. Außerdem stellen Katja
und Jens ausführlich das Buch „Hallo KI – ChatGPT endlich
verstehen“ von Dominik vor, das für Einsteiger der
Eltern-Generation geschrieben ist.
In dieser Folge:
Warum sich das lohnt, auch für die Sicherheit der Eltern
Warum es so oft schiefgeht
So geht es besser: ihre Frage, ihre Hände, ihr Tempo
Die Technik ein bisschen anpassen
Das Buch: was drinsteht, für wen es gedacht ist und für wen
nicht
Prompts zum Mitnehmen:
Du willst üben, geduldig und verständlich zu erklären, bevor du
hinfährst:
„Spiel meinen Vater. Er ist skeptisch gegenüber KI, hat Angst,
etwas falsch zu machen, und kennt sich nur mit E-Mails aus. Ich
übe, ihm den Einstieg zu erklären. Reagiere so, wie er
realistisch reagieren würde. Sag mir am Ende, wo ich zu schnell
oder zu technisch war.“
Du suchst die erste Frage, die bei deinen Eltern wirklich zündet
(Interessen statt Namen angeben):
„Meine Mutter ist Mitte siebzig, gärtnert gern, liest Krimis und
schreibt noch Briefe von Hand. Schlag mir fünf erste Fragen an
die KI vor, die sie wirklich interessieren und ihr schnell ein
Erfolgserlebnis bringen. Keine Technikthemen.“
Du willst deinen Eltern eine Anleitung neben dem Computer
dalassen:
„Schreib mir eine Anleitung zum Ausdrucken, wie man eine Frage an
ChatGPT stellt und nachhakt. Höchstens fünf Schritte, große
einfache Sätze, keine englischen Wörter, in der höflichen Anrede,
für jemanden, der E-Mails schreiben kann, aber noch nie eine KI
benutzt hat.“
Du willst über ein Familien-Codewort sprechen, ohne Angst zu
machen (das Codewort selbst tippst du nirgends ein):
„Hilf mir, mit meinen Eltern über ein Familien-Codewort gegen
Schockanrufe zu sprechen. Sie sollen sich nicht bevormundet oder
verängstigt fühlen. Gib mir einen Gesprächseinstieg in drei
Sätzen und zwei Antworten auf den Einwand ‚So was passiert uns
doch nicht‘.“
Katja und Jens sind KI-Stimmen. Die Inhalte stammen von Hallo KI
und wurden von Dominik geprüft. Mehr zum Nachlesen: hallo-ki.de
Das Buch: hallo-ki.de/buch
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