Fünf Finger an der Hand beweisen gar nichts mehr. KI-Bilder und
-Videos werden so gut, dass die bekannten Fehlerbilder bald nicht
mehr reichen, um sie zu erkennen. In dieser Folge erfährst du,
wie solche Bilder entstehen, warum auch echte Fotos mit falscher
Geschichte täuschen und warum die Quelle mehr verrät als die
Pixel.
Dazu: was du deinen Eltern und deinen Kindern mitgibst.
In dieser Folge:
Wie so ein KI-Bild entsteht
Echte Fotos, falsche Geschichten
Die Fehlerbilder und ihr Verfallsdatum
Quelle statt Pixel: prüfen, wer ein Bild zeigt
Was du Eltern und Kindern mitgibst
Prompts zum Mitnehmen:
In der Familiengruppe kursiert ein Foto, angeblich von gestern,
und du willst nicht raten:
„In einer Chatgruppe kursiert ein Foto, das angeblich gestern bei
einem Unwetter in unserer Stadt aufgenommen wurde. Ich will nicht
raten, ob es echt ist. Mach mir einen Prüfplan in fünf Schritten:
Wie finde ich heraus, wer es zuerst veröffentlicht hat, seit wann
es im Netz ist und ob seriöse Medien darüber berichten? Nenne bei
jedem Schritt, was ein Warnzeichen wäre.“
Du hast ein Video gesehen, in dem ein Prominenter eine Geldanlage
empfiehlt (mit Internetsuche, den Moderator durch das Gesehene
ersetzen):
„Suche, ob seriöse Nachrichtenseiten darüber berichten, dass ein
bekannter Fernsehmoderator eine Geldanlage empfiehlt. Nenne mir
nur Quellen mit Link. Wenn du nichts Belastbares findest, sag das
ausdrücklich und rate nicht.“
Deine Eltern leiten manchmal Videos weiter, die gefälscht sein
könnten:
„Meine Eltern sind um die achtzig und leiten in der
Familiengruppe manchmal Videos weiter, die gefälscht sein
könnten. Schreib mir eine kurze, liebevolle Nachricht an sie,
ohne erhobenen Zeigefinger, mit genau einer Regel: Bei Videos, in
denen jemand Geld, eine Geldanlage oder ein Wundermittel
anpreist, erst mich anrufen. Höchstens fünf Sätze, so wie ich mit
ihnen rede.“
Du willst mit deinem Kind über gefälschte Bilder reden, ohne
Vortrag:
„Ich möchte mit meinem vierzehnjährigen Kind über gefälschte
Bilder und Videos reden, ohne dass es nach Vortrag klingt. Stell
mir zuerst zwei Rückfragen zu seinen Interessen. Schlag mir
danach drei Gesprächseinstiege vor, die an seine Welt anknüpfen,
und fünf Fragen, bei denen es mir etwas erklären kann.“
Katja und Jens sind KI-Stimmen. Die Inhalte stammen von Hallo KI
und wurden von Dominik geprüft. Mehr zum Nachlesen: hallo-ki.de
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