Phishing-Mails sind heute oft fehlerfrei, persönlich und kommen
genau im falschen Moment. Katja und Jens zeigen, nach welchem
Muster gefälschte Nachrichten, falsche Online-Shops und Werbung
mit Prominenten funktionieren und was die KI daran verändert. Du
erfährst, wo die KI beim Prüfen hilft, wo ihre Grenzen liegen und
was du tust, wenn es doch passiert ist.
In dieser Folge:
Wie Betrug eigentlich funktioniert
Die Nachricht, die angelt, und der Laden, den es nicht gibt
Promis, Gewinne und Wundermittel
KI als Prüfhelfer mit Grenzen
Wenn es passiert ist: nicht schämen, sofort die Bank anrufen
Prompts zum Mitnehmen:
Eine Mail macht dich unsicher (beschreiben statt weiterleiten,
ohne Namen und Nummern):
„Ich beschreibe dir eine E-Mail, ohne Namen und Nummern.
Angeblich von meiner Bank: Mein Konto werde eingeschränkt, ich
soll innerhalb von vierundzwanzig Stunden über einen Link meine
Daten bestätigen. Die Absenderadresse enthält den Namen der Bank
mit dem Zusatz Sicherheit und einer Zahl. Nenne mir alle
Warnzeichen, dann was dagegen spricht, und sag mir zum Schluss,
wie ich die Sache prüfe, ohne in der Mail etwas anzuklicken.“
Du willst bei einem unbekannten Online-Shop bestellen, und das
Angebot ist auffällig günstig:
„Ich will bei einem Online-Shop bestellen, den ich nicht kenne.
Der Preis liegt bei einem Drittel dessen, was andere verlangen.
An der Kasse bleibt nur Überweisung übrig, im Impressum steht
eine Adresse, aber keine Telefonnummer, und die Bewertungen
stammen alle aus derselben Woche. Spiel den nüchternen Freund,
der sich nicht mitfreut: Was passt nicht zusammen, und was sollte
ich prüfen, bevor ich bezahle?“
Du willst das Impressum eines Shops prüfen (Impressum darunter
einfügen):
„Hier ist das Impressum eines Online-Shops. Prüf, ob alle Angaben
drinstehen, die ein Shop in Deutschland haben muss, und was
auffällig ist. Sag mir ausdrücklich, was du von hier aus nicht
beurteilen kannst.“
Für die Familie soll ein Notfallzettel neben das Telefon (die
Banknummer trägst du selbst von der Karte ein):
„Schreib mir einen Notfallzettel für neben das Telefon: Was tun,
wenn man auf eine Betrugsmail, einen falschen Shop oder falsche
Werbung hereingefallen ist? Höchstens acht Punkte in der
richtigen Reihenfolge, kurze klare Sätze, keine Fachwörter. Lass
eine Zeile frei für die Telefonnummer der eigenen Bank.“
Katja und Jens sind KI-Stimmen. Die Inhalte stammen von Hallo KI
und wurden von Dominik geprüft. Mehr zum Nachlesen: hallo-ki.de
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.