beyond new – Zukunftsgespräche

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Dirk Meyer im Gespräch mit Svenja Schulze
08.08.2026
59 Minuten
Zukunftsgespräche #4 — Svenja Schulze: Resilienz für die Vielen


Svenja Schulze war Bundesumweltministerin und Bundesentwicklungsministerin, davor Wissenschaftsministerin in Nordrhein-Westfalen. Heute sitzt sie für Münster im Bundestag und ist als Haushälterin für die Wissenschaft zuständig. Sie kennt die Transformationspolitik also von innen — inklusive der Stellen, an denen sie gescheitert ist.


In diesem Gespräch mit unserem Fellow Dirk Meyer geht es um eine unbequeme Frage: Wie geriet ein Projekt, das breite Zustimmung fand, in eine Legitimationskrise?


Schulzes Antwort ist selbstkritisch. Man habe sich gigantische Ziele gesetzt und die Wege dorthin nicht beschrieben. Der Druck kam von links — zu klein, zu spät, ein Klimapäckchen — und über die Frage, wie die Ziele eigentlich zu erreichen sind, wurde kaum gesprochen. Im Alltag merkten die Leute den Widerspruch: Die Wärmepumpe ist ein ideologischer Streitfall, guten Nahverkehr gibt es nur in großen Städten, sanierter Wohnraum ist zu teuer. Und in der Industrie steht man in internationaler Konkurrenz. Wo Ziel, Wirklichkeit und Weg auseinanderfallen, hat es leicht, wer die Ziele lächerlich machen will. Dazu kommt ein zweiter Fehler: Die Geschichte wurde moralisch erzählt, kaum je ökonomisch. Dass an Green Tech Arbeitsplätze hängen, wurde nie zum Mainstream der Debatte. Heute investiert China massiv in genau diese Technologien, und unter den besten Universitäten der Welt taucht Deutschland erst um Platz fünfzig auf.


Der zweite Teil des Gesprächs dreht sich um das, was ohnehin kommt. Nach zwei Wochen gebrochener Juni-Rekorde ist Klimaanpassung keine Fußnote mehr. Schulze erzählt von einem Science-Fiction-Roman, in dem die Reichen der Welt im Alleingang mit Geoengineering beginnen — Venedig und die Niederlande werden gerettet, Indien geht unter, die Immobilienwerte bleiben stabil. Dirk Meyer hält dagegen: Die Wirklichkeit ist schlimmer, das steht längst in den Manifesten der Tech-Milliardäre, die Inselgruppen suchen und staatenfreie Zonen planen. Damit wird Resilienz zu einer Frage, die man rechts oder links beantworten kann. Für die Wenigen sind die Lösungen gefunden. Es geht um die Vielen.


Was das konkret heißt, ist überraschend unspektakulär: Altenheime und Kliniken umbauen, Schatten, Trinkbrunnen — wobei sich die Mineralwasserindustrie bis heute über kostenloses Wasser in den Städten beschwert. Kommunen müssen heute Wärmeplanungen vorlegen; wir werden Kälteplanungen brauchen. München hat damit angefangen. Das kostet Geld, und deshalb, sagt Schulze, muss die Schuldenbremse wieder auf den Tisch. Die schwäbische Hausfrau mit dem Loch im Dach wartet schließlich auch nicht, bis der Keller vollgelaufen ist.


Dazu: warum Bündnisse künftig kleiner geschnitten werden müssen — „die Wirtschaft" gibt es nicht. Warum der ländliche Raum nicht der AfD überlassen werden darf, wenn dort die letzte Apotheke schließt. Warum Politik wieder männlich geworden ist und in Koalitionsrunden höchstens eine Frau mitverhandelt. Und was es bedeuten würde, wenn die AfD ein Wissenschaftsministerium bekäme — Schulze verteilt inzwischen großflächig deren Streichungsanträge im Bundestag.


Ihr Fazit: Aufhören zu jammern. Beschreiben, wo wir hinwollen. Und die Utopie so konkret machen, dass sie das Leben der Menschen tatsächlich besser macht.


Das Gespräch entstand für das Buch „Wie wir morgen wirtschaften wollen", das Ende des Jahres in der morgen-Reihe im beyond new Verlag erscheint — ein Projekt des beyond economy lab.





Mehr davon lesen: bn – The Human Future Magazine, Ausgabe #2 erscheint Mitte August. Bestellungen und Abos über bn@beyondnew.org.


Unser Crowdfunding läuft auf Startnext — https://www.startnext.com/beyond-climate-change-lab
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Dirk Meyer im Gespräch mit Svenja Schulze
08.08.2026
59 Minuten
Zukunftsgespräche #4 — Svenja Schulze: Resilienz für die Vielen


Svenja Schulze war Bundesumweltministerin und Bundesentwicklungsministerin, davor Wissenschaftsministerin in Nordrhein-Westfalen. Heute sitzt sie für Münster im Bundestag und ist als Haushälterin für die Wissenschaft zuständig. Sie kennt die Transformationspolitik also von innen — inklusive der Stellen, an denen sie gescheitert ist.


In diesem Gespräch mit unserem Fellow Dirk Meyer geht es um eine unbequeme Frage: Wie geriet ein Projekt, das breite Zustimmung fand, in eine Legitimationskrise?


Schulzes Antwort ist selbstkritisch. Man habe sich gigantische Ziele gesetzt und die Wege dorthin nicht beschrieben. Der Druck kam von links — zu klein, zu spät, ein Klimapäckchen — und über die Frage, wie die Ziele eigentlich zu erreichen sind, wurde kaum gesprochen. Im Alltag merkten die Leute den Widerspruch: Die Wärmepumpe ist ein ideologischer Streitfall, guten Nahverkehr gibt es nur in großen Städten, sanierter Wohnraum ist zu teuer. Und in der Industrie steht man in internationaler Konkurrenz. Wo Ziel, Wirklichkeit und Weg auseinanderfallen, hat es leicht, wer die Ziele lächerlich machen will. Dazu kommt ein zweiter Fehler: Die Geschichte wurde moralisch erzählt, kaum je ökonomisch. Dass an Green Tech Arbeitsplätze hängen, wurde nie zum Mainstream der Debatte. Heute investiert China massiv in genau diese Technologien, und unter den besten Universitäten der Welt taucht Deutschland erst um Platz fünfzig auf.


Der zweite Teil des Gesprächs dreht sich um das, was ohnehin kommt. Nach zwei Wochen gebrochener Juni-Rekorde ist Klimaanpassung keine Fußnote mehr. Schulze erzählt von einem Science-Fiction-Roman, in dem die Reichen der Welt im Alleingang mit Geoengineering beginnen — Venedig und die Niederlande werden gerettet, Indien geht unter, die Immobilienwerte bleiben stabil. Dirk Meyer hält dagegen: Die Wirklichkeit ist schlimmer, das steht längst in den Manifesten der Tech-Milliardäre, die Inselgruppen suchen und staatenfreie Zonen planen. Damit wird Resilienz zu einer Frage, die man rechts oder links beantworten kann. Für die Wenigen sind die Lösungen gefunden. Es geht um die Vielen.


Was das konkret heißt, ist überraschend unspektakulär: Altenheime und Kliniken umbauen, Schatten, Trinkbrunnen — wobei sich die Mineralwasserindustrie bis heute über kostenloses Wasser in den Städten beschwert. Kommunen müssen heute Wärmeplanungen vorlegen; wir werden Kälteplanungen brauchen. München hat damit angefangen. Das kostet Geld, und deshalb, sagt Schulze, muss die Schuldenbremse wieder auf den Tisch. Die schwäbische Hausfrau mit dem Loch im Dach wartet schließlich auch nicht, bis der Keller vollgelaufen ist.


Dazu: warum Bündnisse künftig kleiner geschnitten werden müssen — „die Wirtschaft" gibt es nicht. Warum der ländliche Raum nicht der AfD überlassen werden darf, wenn dort die letzte Apotheke schließt. Warum Politik wieder männlich geworden ist und in Koalitionsrunden höchstens eine Frau mitverhandelt. Und was es bedeuten würde, wenn die AfD ein Wissenschaftsministerium bekäme — Schulze verteilt inzwischen großflächig deren Streichungsanträge im Bundestag.


Ihr Fazit: Aufhören zu jammern. Beschreiben, wo wir hinwollen. Und die Utopie so konkret machen, dass sie das Leben der Menschen tatsächlich besser macht.


Das Gespräch entstand für das Buch „Wie wir morgen wirtschaften wollen", das Ende des Jahres in der morgen-Reihe im beyond new Verlag erscheint — ein Projekt des beyond economy lab.





Mehr davon lesen: bn – The Human Future Magazine, Ausgabe #2 erscheint Mitte August. Bestellungen und Abos über bn@beyondnew.org.


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Eckard Christiani im Gespräch mit Peter Spiegel
23.07.2026
1 Stunde 4 Minuten
Zukunftsgespräche #3 — Peter Spiegel: 35 geschenkte Minuten


Peter Spiegel ist Zukunftsforscher, Sozialunternehmer und einer der hartnäckigsten Vordenker der Future Skills in Deutschland. Seit Jahren argumentiert er gegen eine Selbstverständlichkeit, an die sich alle gewöhnt haben: dass Bildung vor allem Wissensvermittlung sei.


In diesem Gespräch mit Eckard Christiani geht es um eine Frage, die fast alle betrifft: Warum lernen wir so viel — und fühlen uns trotzdem so schlecht vorbereitet auf die Zukunft?


Spiegels Diagnose ist eindeutig. Das Wissen der Welt verdoppelt sich immer schneller; ein Bildungssystem, das darauf mit noch mehr Pauken antwortet, kann nicht mehr aufgehen. Was fehlt, sind die zutiefst menschlichen Fähigkeiten: Vorstellungskraft, Empathie, Teamfähigkeit, Resilienz. Die Schlüsselkompetenz aller großen Erfinder und Entdecker war nicht ihr Wissen, sondern ihr Mut, sich etwas zu wünschen und es für möglich zu halten. Dazu gehört das Scheitern — Edison brauchte angeblich über tausend Versuche. In unseren Schulen aber, sagt Spiegel, ist Scheitern die Todsünde.


Dann macht er eine Rechnung auf, die im Kopf bleibt. Salman Khan erklärt in seinen Zehn-Minuten-Videos nachweislich mehr, als in einer 45-Minuten-Schulstunde ankommt. 13.000 solcher Lektionen gibt es inzwischen, ein fast vollständiges Curriculum. Das heißt: Khan schenkt jeder Unterrichtsstunde 35 freie Minuten. Und die Frage ist nicht, ob das funktioniert, sondern was Lehrkräfte mit dieser geschenkten Zeit anfangen — als Lernbegleiter, in Fünferteams, an selbstgewählten Projekten. Weltweit sind 168 Millionen Menschen bei der Khan Academy eingeschrieben. In Deutschland, schätzt Spiegel, sind es 22.000. In China müssen künftig alle Studierenden aller Fächer Design Thinking lernen. Sein Kommentar: Gute Nacht, Deutschland.


Das Gespräch bleibt aber nicht bei der Schule. Es geht um Generationengerechtigkeit und darum, warum Kinder und Jugendliche aus der Außenseiterposition ins Zentrum gehören — bis hin zu einer Initiative, die alle Kinder der Welt für den Friedensnobelpreis nominiert hat. Um soziale Medien als Ort, an dem aus persönlichem Hass Massenhass wird, mit tödlichen Folgen bis in die Klassenzimmer. Um die Frage, warum sich alles globalisiert hat außer der Politik, und was passieren müsste, damit die großen Digitalkonzerne weder verstaatlicht noch privatisiert werden, sondern uns allen gehören.


Am Ende formuliert Spiegel vier Wertsprünge, die er für überfällig hält: Der Mensch ist nicht länger Kreatur im Überlebenskampf, sondern Co-Kreator des Planeten. Die Natur ist kein Objekt der Ausbeutung, sondern ein unendlicher Speicher gewachsener Lösungen — die Lotusblüte, die sich nicht beschmutzen lässt, ist ein Milliardenpotenzial. Identität endet nicht an der Landesgrenze. Und Hass ist keine Meinung.


Ludwig Erhard versprach einst Wohlstand für alle. Spiegel sagt: Heute geht es um Wohlergehen für alle.


Die Kompetenzen, die wir brauchen, sind lernbar. Nur haben wir bisher keine Zeit dafür gelassen.
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Eckard Christiani im Gespräch mit Peter Spiegel
23.07.2026
1 Stunde 4 Minuten
Zukunftsgespräche #3 — Peter Spiegel: 35 geschenkte Minuten


Peter Spiegel ist Zukunftsforscher, Sozialunternehmer und einer der hartnäckigsten Vordenker der Future Skills in Deutschland. Seit Jahren argumentiert er gegen eine Selbstverständlichkeit, an die sich alle gewöhnt haben: dass Bildung vor allem Wissensvermittlung sei.


In diesem Gespräch mit Eckard Christiani geht es um eine Frage, die fast alle betrifft: Warum lernen wir so viel — und fühlen uns trotzdem so schlecht vorbereitet auf die Zukunft?


Spiegels Diagnose ist eindeutig. Das Wissen der Welt verdoppelt sich immer schneller; ein Bildungssystem, das darauf mit noch mehr Pauken antwortet, kann nicht mehr aufgehen. Was fehlt, sind die zutiefst menschlichen Fähigkeiten: Vorstellungskraft, Empathie, Teamfähigkeit, Resilienz. Die Schlüsselkompetenz aller großen Erfinder und Entdecker war nicht ihr Wissen, sondern ihr Mut, sich etwas zu wünschen und es für möglich zu halten. Dazu gehört das Scheitern — Edison brauchte angeblich über tausend Versuche. In unseren Schulen aber, sagt Spiegel, ist Scheitern die Todsünde.


Dann macht er eine Rechnung auf, die im Kopf bleibt. Salman Khan erklärt in seinen Zehn-Minuten-Videos nachweislich mehr, als in einer 45-Minuten-Schulstunde ankommt. 13.000 solcher Lektionen gibt es inzwischen, ein fast vollständiges Curriculum. Das heißt: Khan schenkt jeder Unterrichtsstunde 35 freie Minuten. Und die Frage ist nicht, ob das funktioniert, sondern was Lehrkräfte mit dieser geschenkten Zeit anfangen — als Lernbegleiter, in Fünferteams, an selbstgewählten Projekten. Weltweit sind 168 Millionen Menschen bei der Khan Academy eingeschrieben. In Deutschland, schätzt Spiegel, sind es 22.000. In China müssen künftig alle Studierenden aller Fächer Design Thinking lernen. Sein Kommentar: Gute Nacht, Deutschland.


Das Gespräch bleibt aber nicht bei der Schule. Es geht um Generationengerechtigkeit und darum, warum Kinder und Jugendliche aus der Außenseiterposition ins Zentrum gehören — bis hin zu einer Initiative, die alle Kinder der Welt für den Friedensnobelpreis nominiert hat. Um soziale Medien als Ort, an dem aus persönlichem Hass Massenhass wird, mit tödlichen Folgen bis in die Klassenzimmer. Um die Frage, warum sich alles globalisiert hat außer der Politik, und was passieren müsste, damit die großen Digitalkonzerne weder verstaatlicht noch privatisiert werden, sondern uns allen gehören.


Am Ende formuliert Spiegel vier Wertsprünge, die er für überfällig hält: Der Mensch ist nicht länger Kreatur im Überlebenskampf, sondern Co-Kreator des Planeten. Die Natur ist kein Objekt der Ausbeutung, sondern ein unendlicher Speicher gewachsener Lösungen — die Lotusblüte, die sich nicht beschmutzen lässt, ist ein Milliardenpotenzial. Identität endet nicht an der Landesgrenze. Und Hass ist keine Meinung.


Ludwig Erhard versprach einst Wohlstand für alle. Spiegel sagt: Heute geht es um Wohlergehen für alle.


Die Kompetenzen, die wir brauchen, sind lernbar. Nur haben wir bisher keine Zeit dafür gelassen.
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Prof. Dr. Stephan Rammler im Gespräch mit Sven Plöger
24.06.2026
1 Stunde 5 Minuten
Zukunftsgespräche #2 — Sven Plöger: Zieht euch warm an, es wird noch heißer


Sven Plöger ist einer der bekanntesten Meteorologen Deutschlands — und einer der wenigen, der über den Klimawandel so spricht, dass man zuhören will. Nicht als Aktivist, nicht als Moralprediger, sondern als jemand, der komplexe Physik in Geschichten übersetzt, die im Kopf bleiben.


In diesem Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Rammler geht es um die große Frage unserer Zeit: Wie reden wir eigentlich über die Erderwärmung — und warum scheitern wir dabei so oft?


Plöger erklärt, warum uns der Säbelzahntiger in die Quere kommt: Unser evolutionär eingebauter Hang zum Negativen macht es schwer, eine Bedrohung ernst zu nehmen, die langsam kommt, weit entfernt wirkt und über Generationen reicht. Und er erklärt, warum Apokalypse und Dystopie als Kommunikationsstrategie nicht funktionieren — wer keinen Ausweg sieht, hört auf zu handeln.


Stattdessen macht Plöger einen faszinierenden gedanklichen Schritt rückwärts: Am Ende der letzten Eiszeit war es auf der Erde genau 3 bis 4 Grad kälter als heute. Berlin lag unter hunderten Metern Eis. Skandinavien unter zwei bis drei Kilometern. New York unter eineinhalb Kilometern. Das ist eine 3 bis 4 Grad kältere Welt. Also ist eine 3 bis 4 Grad wärmere Welt — in die wir gerade steuern — genauso grundlegend anders. Nur diesmal in die andere Richtung. Und hundertmal schneller als damals.


Das Gespräch dreht sich aber nicht nur um Fakten. Es geht um die Frage, ob wir ins Jahrhundert der Klimaanpassung eingetreten sind — und was das bedeutet, wenn wir gleichzeitig die Ursachen nicht aus dem Blick verlieren dürfen. Um Kipppunkte, Ozeane, Meeresströmungen und die erschreckende Erkenntnis, dass 93 Prozent der überschüssigen Energie, die wir ins Klimasystem eingebracht haben, im Wasser stecken. Um Dick Cheney, der das Wort „Klimawandel" erfunden hat — und warum Plöger findet, dass es trotzdem das richtige Wort ist. Und um die Frage, was passiert, wenn eine hochkomplexe Zivilisation mit 8 Milliarden Menschen sich auf einer Erde zurechtfinden muss, die sich schneller verändert als je zuvor in der Menschheitsgeschichte.


Plöger ist kein Pessimist. Aber er ist auch kein Schönredner. Er ist jemand, der findet: Wir haben kein Wissensproblem. Wir haben ein Handlungsproblem. Und diesen Unterschied zu verstehen — das ist der erste Schritt.
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Über diesen Podcast

beyond new – Zukunftsgespräche ist ein Podcast für alle, die Zukunft nicht nur „verstehen“, sondern denken und verwirklichen wollen. Wir sprechen mit Vordenker:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik über die großen Umbrüche unserer Zeit: Klima, KI, Bildung, Demokratie, neues Wirtschaften – und darüber, wie wir handlungsfähig bleiben. Zukunft braucht Haltung. Und Werkzeuge.
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