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Watt the f⚡️ - Radsport, Abenteuer & Training im Alltag Archiv

31 Episoden
53 Minuten
In dieser Folge nehmen wir euch mit vom Gardasee nach Grieskirchen. Dani erzählt von ihrem Radurlaub am Gardasee, warum sich ein Fahrrad dort definitiv lohnt und weshalb die Region zwar perfekt zum Genießen, aber nicht unbedingt für ein klassisches Rennrad-Trainingslager geeignet ist. Martin berichtet von seinem Aquabike beim Challenge Walchsee, den extremen Bedingungen bei über 35 Grad, seinem Altersklassen-Podest und einer Beobachtung, die ihn während des Rennens nicht mehr losgelassen hat: Warum Fahrtechnik gerade im Triathlon oft unterschätzt wird und weshalb sich ein Fahrtechniktraining für alle lohnt. Außerdem sprechen wir über Gegenwind – nicht nur auf der Straße, sondern auch im Kopf. Wie geht man mental mit Wind, Regen und anderen Dingen um, die man ohnehin nicht beeinflussen kann? Welche typischen Fehler machen Einsteiger im Radsport? Und warum sind Regeneration, Geduld und der Austausch mit anderen oft wichtiger als das neueste Material? Zum Abschluss diskutieren wir ein aktuelles Beispiel aus der Social-Media-Welt: Immer mehr Menschen wagen sich ohne ausreichende Vorbereitung an extreme Ausdauer-Challenges. Wo endet Motivation und wo beginnt Selbstüberschätzung? Warum kann fehlende Vorbereitung nicht nur frustrieren, sondern auch gesundheitliche Folgen haben? Und weshalb große Ziele vor allem eines brauchen: Zeit. Natürlich blicken wir auch auf den bevorstehenden 24-Stunden-Radmarathon in Grieskirchen und geben einen kleinen Ausblick auf die Tour de France.
42 Minuten
Martin ist beim RACA300 – Race Across Austria North-South gestartet. Also offiziell „300“, praktisch aber 337 Kilometer. Unsupported, mit Rennrad, ohne Auflieger, viel Respekt und einem sehr klaren Plan. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie das Rennen wirklich war: der starke Start, die ersten Kilometer voller Spaß, rote Rücklichter als Motivations-Laserpointer, eine Ernährungsstrategie, die ziemlich gut aufgegangen ist, und der Moment, in dem die Beine dann doch sehr deutlich Redebedarf angemeldet haben. Es geht um Hitze, Nachtfahren, Schotterpassagen, Navi-Verwirrung, lauwarmes Brunnenwasser, mentale Tiefpunkte, Platzierungs-Chaos im Kopf und den emotionalen Moment, wenn klar wird: Das Ding bringe ich jetzt wirklich ins Ziel. Und dann war da noch der völlig unerwartete Support an der Strecke. Dani, Elisabeth und Andreas standen nicht nur am Start, sondern plötzlich auch um halb fünf in der Früh irgendwo im Nirgendwo. Genau solche Momente machen aus 337 Kilometern mehr als nur eine lange Radausfahrt. Am Ende wurde es Platz 3 gesamt. Aber noch wichtiger: ein Rennen voller Learnings, Stolz, Schmerzen, Dankbarkeit und sehr viel Watt the f️.
41 Minuten
Eine Sprachnachricht von Helmut, den wir aus der gemeinsamen RAAM-Crew rund um Lukas Kaufmann kennen, hat viele Erinnerungen geweckt. Sie erinnert uns daran, dass Ultra-Radrennen nicht nur aus den Athletinnen und Athleten bestehen – sondern aus Menschen, die gemeinsam Tage und Nächte erleben, Entscheidungen treffen, Schlaf opfern und als Team alles dafür geben, damit am Ende jemand die Ziellinie erreicht. Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Wie läuft ein Race Across America (RAAM) eigentlich hinter den Kulissen ab? Was macht eine Support Crew den ganzen Tag? Wie funktionieren Schichtwechsel, Schlaf, Wohnmobil, Pace Car und die Versorgung eines Fahrers über fast 5.000 Kilometer? Und warum kann eine gute Teamchemie am Ende genauso entscheidend sein wie starke Beine? Natürlich werfen wir auch einen Blick auf das aktuelle RAAM: Philipp Kaider dominiert das Rennen, wir sprechen über beeindruckende Leistungen wie Bottle Claus, verfolgen die Teamrennen und erzählen, warum Social Media den Sport heute so greifbar macht wie nie zuvor. Außerdem gibt es ein Update zu Danis Training, eine motivierende Hörer-Nachricht zum ersten 100-km-Radtag und viele persönliche Einblicke in das, was Ultra-Radsport für uns so besonders macht.
50 Minuten
Während Martin die letzten Vorbereitungen für das RACA 300 trifft, Wasserstellen recherchiert, Kohlenhydrate durchrechnet und über Ersatzakkus nachdenkt, hat Dani bereits ein ganz anderes Problem: Wie findet man eigentlich den Tracker vom Race Across America? Und warum macht es plötzlich so viel Spaß, stundenlang einem kleinen Punkt auf einer Landkarte zuzusehen? In dieser Folge sprechen wir über die Faszination des Dotwatchings, das Race Across America (RAAM) und die Athletinnen und Athleten, die wir in den kommenden Tagen besonders gespannt verfolgen werden. Vom Titelverteidiger Philipp Kaider über Ultra-Cycling-Legenden wie Valerio Zamboni bis hin zu den bekannten Influencer-Teams rund um Rick Zabel, Fritz Meinecke, Sebastian Trimborn, Robert Förstemann und Co. – das diesjährige RAAM verspricht jede Menge spannende Geschichten. Natürlich geht es auch um Martins bevorstehendes RACA 300. Wie bereitet man sich auf über 330 Kilometer alleine und unsupported vor? Wie plant man Wasserstellen, Verpflegung und Wechselbeutel? Und warum beschäftigt einen plötzlich die Frage, ob Friedhöfe mitten in der Nacht überhaupt geöffnet haben? Außerdem blicken wir auf unseren ersten Community Ride zurück. Trotz einiger wetter- und verletzungsbedingter Absagen hatten wir eine richtig schöne gemeinsame Ausfahrt mit Mario und Jürgen, viele gute Gespräche und jede Menge Vorfreude auf die nächsten gemeinsamen Kilometer. Und weil es ohne Watt-the-f️ nicht geht, eskaliert die Themenliste zwischendurch natürlich komplett: Dani berichtet von Schlangen am Donauradweg, fliegenden Nacktschnecken, Bunny-Hop-Überlegungen zur Gefahrenabwehr und wir diskutieren die wichtige Frage, ob Dotwatching eigentlich dasselbe ist wie Punktebeobachtung beim Hautarzt. Irgendwann landen wir dann auch noch bei Mariechenkäfern beim Sex – und spätestens dort war klar, wie diese Folge heißen muss. Eine Folge über Vorfreude, Ultrasport, Community, verrückte Ideen und die Erkenntnis, dass man manchmal gar nicht selbst Rad fahren muss, um mitzufiebern. Also: Seid cool und schaut’s an Punkt an. Schöne Grüße an die Füße!
37 Minuten
Fahrtechnik ist sexy. Zumindest, wenn man nach dieser Folge geht. Ausgelöst durch ein überraschendes Feedback von Roland Königshofer zu Danis Semmering-Abfahrt sprechen wir über eines der am meisten unterschätzten Themen im Radsport: Fahrtechnik und Fahrsicherheit. Roland ist ehemaliger Radprofi, mehrfacher Weltmeister und Fahrtechniktrainer. Sowohl Dani als auch Martin haben vor dem Race Around Niederösterreich an seinem Rennrad-Fahrtechniktraining teilgenommen – und im Rennen erstmals so richtig gemerkt, wie viel Unterschied das tatsächlich macht. Wir sprechen darüber, warum viele Radfahrer ihr Rad zwar bewegen, aber nie wirklich gelernt haben, es zu beherrschen. Was bringt ein Fahrtechniktraining? Warum fühlen sich viele sicher, obwohl sie wichtige Grundlagen nie gelernt haben? Und weshalb kann ein einziger Tag Techniktraining manchmal mehr bewirken als tausende Trainingskilometer? Außerdem beantworten wir eure Fragen zu Kurvenfahren, Bergabfahren, nasser Fahrbahn, weißen Straßenmarkierungen, Luftdruck, Reifenwahl und typischen Anfängerfehlern auf dem Rennrad. Dazu gibt's Geschichten vom Community Ride, seltsame Begegnungen im Supermarkt, einen Bademantel, der es nicht in den finalen Rennfilm geschafft hat, und die Erkenntnis, dass man manchmal erst lernen muss, Fahrer zu werden – bevor man schneller wird.
33 Minuten
In dieser Folge wird es überraschend emotional. Eigentlich wollten wir über Motivation sprechen. Über Trainingstage, an denen der innere Schweinehund plötzlich wieder lauter wird. Über Routinen, die nach einem großen Ziel verloren gehen. Und über die Frage, warum wir uns manchmal nur schwer aufraffen können, obwohl wir genau wissen, wie gut uns Bewegung tut. Dann kamen Sprachnachrichten von Fenjas Eltern. Wir sprechen über die Übergabe der Galileo-Therapieplatte, die durch eure Unterstützung finanziert werden konnte, über die Momente beim Race Around Niederösterreich, in denen uns das Charity-Projekt zusätzliche Kraft gegeben hat, und darüber, warum ein echtes „Warum“ manchmal stärker ist als jeder Trainingsplan. Außerdem geht es um Trainingsalltag, Gegenwind, verpasste Ausfahrten, Community Rides, Therapieübungen, Motivationstiefs und die Erkenntnis, dass manchmal eine einzige Nachricht genügt, damit aus „Heute lasse ich es bleiben“ wieder „Jetzt ziehe ich das durch“ wird. Eine Folge über schwere Beine, große Gefühle, ehrliche Motivation und darüber, warum Fortschritt oft dort beginnt, wo Ausreden enden. ️
49 Minuten
Warum tut man sich sowas eigentlich an? Genau diese Frage nehmen wir in dieser Folge auf – ausgelöst durch einen Kommentar zu unserem RAN-Video im Regen, in der Nacht und mit einem ziemlich poetischen Reh-Spruch. Wir sprechen darüber, was Menschen an Ultracycling fasziniert: als Athlet:innen, als Betreuer:innen und manchmal auch als völlig übermüdete Menschen in einem Auto voller schlechter Witze. Es geht um Race Across America, Race Around Niederösterreich, Support Crews, Media Cars, müde Körper, leere Social Batteries und die Frage, warum man nach so einem Erlebnis trotzdem wieder über das nächste nachdenkt. Außerdem geht es um Ziele, Grenzen, Scheitern, gute und schlechte Tage, Startnummern auf Helmen, zu wenig Applaus bei unglaublichen Leistungen und darum, warum selbst ein kurzer Moment am Straßenrand für Fahrer:innen riesig sein kann. Kurz gesagt: eine Folge über Ultra-Faszination, Motivation, Wahnsinn mit System und die einfache Erkenntnis: Manchmal reicht ein Mensch mit Kuhglocke, damit es wieder weitergeht.
1 Stunde 8 Minuten
Wir haben es getan. 600 Kilometer rund um Niederösterreich, 6.000 Höhenmeter, ziemlich viel Regen, sehr wenig Schlaf und am Ende: 21 Stunden und 33 Minuten, Zielzeit geschafft und Platz 1 in der 2er Mixed Teamwertung. In dieser Folge versuchen wir zu sortieren, was da eigentlich passiert ist. Wir sprechen über den Start, die ersten Wechsel, das Fahren in der Dunkelheit, Dauerregen, nasse Schuhe, trocknende Socken im Pacecar, Toilettenlogistik, Navigationsansagen, kalte Finger, warme Creme, große Emotionen und den Moment, in dem langsam klar wurde: Wir bringen das Ding wirklich heim. Dazu gibt’s ein paar Originalaufnahmen aus dem Pacecar, ehrliche Einblicke in unsere Pausen, kleine Krisen, viel Dankbarkeit für unsere Crew und natürlich die Frage, wie ein Auto voller nasser Radklamotten eigentlich gleichzeitig nach Waschsalon und Erfolg riechen kann. Wir sind stolz, aber vor allem dankbar: für unser Team, für alle, die uns verfolgt und unterstützt haben, und für das Charity-Projekt für Fenja, das durch euch sogar mehr erreicht hat, als wir gehofft hatten.
34 Minuten
Morgen geht’s los. Wirklich. 600 Kilometer rund um Niederösterreich, Regen, wenig Schlaf, Funk im Helm, ein komplett umgebautes Pacecar – und irgendwo zwischen Nervosität, Vorfreude und schlechtem Humor sitzen wir jetzt da und realisieren langsam: Das wird ernst. In dieser Folge nehmen wir euch mit in die letzten 24 Stunden vor dem Start des Race Around Niederösterreich. Wir sprechen darüber, wie unser Team das Pacecar auseinandergebaut und zum fahrenden Kontrollzentrum gemacht hat, warum plötzlich 60 Liter Wasser im Auto liegen und weshalb man kurz vor dem Rennen anfängt, an ganz komische Dinge zu denken. Zum Beispiel daran, ob man morgen überhaupt noch in die Pedale einklicken kann. Außerdem erzählen wir euch nochmal, worum es bei unserem Charity-Projekt für Fenja geht, wie ihr das Rennen live verfolgen könnt und warum diese ganze Reise für uns schon jetzt viel größer geworden ist als nur ein Radrennen. Und ja… schlechte Witze gibt’s natürlich auch wieder.
47 Minuten
In dieser Folge wird’s ein bisschen größer als nur Radfahren. Wir erzählen von unserem Charity-Projekt für Fenja und warum uns der Gedanke so wichtig ist, mit unserem Rennen nicht nur Kilometer zu sammeln, sondern auch etwas zu bewegen. Daneben nehmen wir euch mit auf unsere bisher längste Ausfahrt in der RAN-Vorbereitung: Dani mit 205 Kilometern, Martin mit 250 Kilometern, einmal Richtung Weitra und zurück in den langsam sehr real werdenden Rennmodus. Es ging um Windschatten, Höhenmeter, schwere Beine, kluge Entscheidungen und die Frage, ab wann der Kopf eigentlich nur noch „Badewanne“ denkt. Außerdem geben wir einen kleinen Einblick in das, was rund um so ein Rennen im Hintergrund alles passiert: Funk testen, Pace-Car-Abläufe durchgehen, Wasserbedarf ausrechnen, Rollen verteilen und darüber nachdenken, was passiert, wenn unterwegs irgendwas nicht nach Plan läuft. Kurz gesagt: eine Folge über Bewegung, die mehr bewegen kann als nur Beine, über lange Tage am Rad, gute Entscheidungen, schlechte Witze und den Countdown Richtung Race Around Niederösterreich.
44 Minuten
In dieser Folge sprechen wir darüber, was passiert, wenn Training, Job, Alltag und Rennvorbereitung gleichzeitig viel werden. Denn so sehr Disziplin hilft: Man darf auch mal leer sein, Einheiten kürzen, Dinge ausfallen lassen und trotzdem weiter auf dem richtigen Weg sein. Martin erzählt von durchwachsenen Trainingstagen, fehlender Energie, schlechtem Schlaf und dem Versuch, wieder mehr Spaß statt Druck ins Training zu bringen. Dani spricht darüber, wie sich die letzten Wochen vor dem Race Around Niederösterreich anfühlen, warum die Nervosität steigt und weshalb man trotz Trainingsplan immer ehrlich auf den eigenen Körper hören sollte. Es geht um Regeneration, mentale Belastung, das eigene Warum, schöne Momente am Rad, Sonnenuntergänge, Fundstücke am Straßenrand, Materialfragen, klebrige Gel-Pannen und natürlich darum, dass das RAN immer näher rückt. Kurz gesagt: eine Folge über Realität im Training, kleine Glücksmomente, müde Beine, volle To-do-Listen und die Frage, ob wirklich jede Ausfahrt perfekt laufen muss.
41 Minuten
In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine besondere Trainingseinheit: unsere Nachtausfahrt mit Pace Car, Warnwesten, Funkkontakt und jeder Menge neuer Eindrücke. Trainingsbeginn um 23 Uhr klingt erstmal nach einer eher fragwürdigen Idee – genau deshalb wollten wir wissen, wie sich das wirklich anfühlt. Wir sprechen darüber, warum wir die Nachtfahrt als Vorbereitung auf das Race Around Niederösterreich unbedingt machen wollten, wie wir das Ganze geplant haben und was sich durch ein Begleitfahrzeug, gutes Licht und die richtige Route komplett verändert. Gleichzeitig geht es aber auch um die andere Seite: Müdigkeit, Kälte, Unsicherheit in Kurven, eingeschränkte Sicht und die Frage, wie sehr einen so eine Einheit körperlich und mental wirklich fordert. Außerdem reden wir über unsere wichtigsten Learnings aus dieser Nacht: warum Licht ein riesiges Thema ist, weshalb das Umziehen in den Pausen wichtiger sein könnte als gedacht, wie anders sich bekannte Strecken im Dunkeln anfühlen und warum so eine Nachtausfahrt weit mehr ist als nur „noch schnell trainieren“. Am Ende war diese Nacht nicht nur ein Training, sondern auch eine echte Selbsterfahrung. Zwischen Dunkelheit, Stille, Sternenhimmel und Wildwechsel haben wir wieder gemerkt, dass man manchmal genau dann am meisten über sich lernt, wenn man Dinge macht, die sich zuerst komplett unnormal anfühlen.
43 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Social Media, unrealistische Maßstäbe im Sport und die Frage, was eigentlich noch real ist, wenn scheinbar alle locker 200 Kilometer fahren, ständig top performen und nie schlechte Tage haben. Wir reden darüber, warum genau solche Inhalte motivieren können, aber auch Druck erzeugen, Unsicherheit auslösen und ein Bild vermitteln, das mit der eigenen Realität oft wenig zu tun hat. Gerade im Radsport, aber eigentlich auch in jeder anderen Sportart, ist es leicht, sich mit Dingen zu vergleichen, die weder fair noch sinnvoll vergleichbar sind. Außerdem geht es um ehrliche Zielsetzung, kleine Zwischenziele, Motivation im Alltag und darum, warum Fortschritt oft viel unspektakulärer aussieht als auf Instagram. Wir sprechen über Teilziele, Druck, Regeneration, schlechte Trainingstage, echte Entwicklung und warum auch 15, 20 oder 30 Kilometer ein richtig guter Schritt sein können. Kurz gesagt: eine Folge über Realität statt Selbstdarstellung, über Motivation ohne Selbstüberforderung und darüber, wie man seinen eigenen Weg findet, statt ständig dem von anderen hinterherzufahren.
1 Stunde 22 Minuten
In dieser Folge nehmen wir euch mit auf unsere Bikepacking-Tour auf den Kanaren entlang der Gran Guanche Route – über vier Inseln, mit Fähren, Gegenwind, vielen Höhenmetern und der einen oder anderen Situation, die wir uns definitiv anders vorgestellt haben. Was als Trainingslager begonnen hat, wurde ziemlich schnell zu einem echten Abenteuer: spontane Planänderungen, Radtransport im Flugzeug, minimalistische Ausrüstung, Ernährung unterwegs und die Frage, wie man eigentlich mehrere Tage am Stück mit dem Rennrad von Insel zu Insel kommt. Wir sprechen über unsere Planung und warum aus Gravel plötzlich Rennrad wurde, wie man ein Rad transportiert und sinnvoll packt, was man wirklich braucht – und was nicht, wie Fähren auf den Kanaren funktionieren (inklusive Seegang-Erfahrungen ) und wie sich die einzelnen Inseln fahrerisch und landschaftlich unterscheiden. Dazu gibt’s ehrliche Einblicke in unsere Etappen, Herausforderungen, kleine Fehler, lustige Begegnungen und die Erkenntnis, dass so eine Tour zwar unglaublich viel bietet – aber mit klassischem Urlaub eher wenig zu tun hat. Wenn ihr selbst überlegt, auf den Kanaren Rad zu fahren oder eine Bikepacking-Tour zu machen, findet ihr hier jede Menge Erfahrungen, Tipps und echte Learnings aus erster Hand. In den nächsten Folgen nehmen wir euch weiter mit Richtung Race Around Niederösterreich – Training, Vorbereitung und alles, was noch kommt.
44 Minuten
In dieser ersten Folge von Watt the f nehmen wir euch mit an den Anfang unserer Geschichte: wie wir uns kennengelernt haben, warum aus einer zufälligen Begegnung im Betreuerteam beim Race Across America plötzlich gemeinsame Ausfahrten wurden – und wie daraus ein gemeinsames Projekt entstanden ist. Wir erzählen von unserer ersten gemeinsamen Radausfahrt (inklusive Turnschuhen ), von unseren völlig unterschiedlichen sportlichen Hintergründen und davon, wie sich Dinge manchmal einfach entwickeln, wenn man sie zulässt. Dabei geht es nicht nur um Radsport, sondern vor allem um das, was dahinter steckt: Motivation, Zweifel, Entwicklung und die Frage, wie man Sport in ein ganz normales Leben integriert, wenn man eben kein Profi ist, sondern Job, Alltag und Verpflichtungen genauso dazugehören. Natürlich sprechen wir auch über unser erstes großes Ziel, das Race Around Niederösterreich: 600 Kilometer, 6000 Höhenmeter und ein Projekt, bei dem wir uns als Team gegenseitig pushen, motivieren und vermutlich auch das eine oder andere Mal fragen werden, warum wir uns das eigentlich antun. Diese Folge ist der Startpunkt unserer Reise als Watt the f – ehrlich, locker, manchmal chaotisch, aber genau so, wie es sich auch anfühlt. In der nächsten Folge nehmen wir euch dann direkt mit auf unsere Bikepacking-Tour auf den Kanaren. Spoiler: Es war kein klassischer Urlaub.