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Episoden

51 Minuten
Isabella Pühringer ist Stationsleiterin der Neurologie bei den Barmherzigen Brüdern in Linz, Imkerin und leidenschaftliche Rennradfahrerin – und sie nutzt ihre langen Radreisen längst für mehr als das eigene Abenteuer. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sie überhaupt zum Rennrad gekommen ist, warum aus langen Touren irgendwann Charity-Projekte wurden und was sie antreibt, immer wieder für den guten Zweck aufzubrechen. Wir hören Geschichten von gestohlenen Rädern, Pannen und ziemlich besonderen Begegnungen mit Menschen, die genau im richtigen Moment auftauchen. Isabella erzählt von ihren Reisen nach Paris und Madrid und natürlich von ihrem bisher größten Projekt: über 2.200 Kilometer und fast 19.000 Höhenmeter in zehn Tagen von Irland zurück nach Oberösterreich. Dabei kamen mehr als 7.000 Euro für herzkranke Kinder zusammen. Es geht aber auch darum, wie sich zehn bis zwölf Stunden täglich im Sattel wirklich anfühlen, warum Einsamkeit unterwegs gleichzeitig Herausforderung und Bereicherung sein kann, wie Isabella solche Touren plant und weshalb für sie trotz aller Solo-Kilometer Radfahren ein Teamsport ist. Und natürlich interessiert uns, was nach solchen Distanzen eigentlich noch kommt: weitere Charity-Abenteuer, Portugal, ein neuer Versuch Richtung Oslo – oder vielleicht doch einmal ein richtiges Ultracycling-Rennen? Denn beim RACA 300 scheint zumindest schon ein kleiner Gedanke hängen geblieben zu sein.
1 Stunde
Was macht eigentlich einen guten Betreuer bei einem Ultracycling-Rennen aus – und warum tut man sich freiwillig immer wieder tagelangen Schlafmangel, endlose Stunden im Pacecar und ein Leben zwischen Funkgerät, Ernährung und Radfahrer-Hinterrad an? Diesmal sitzt Mario Rametsteiner mit uns am Tisch. Er war nicht nur unser Teamchef beim Race Around Niederösterreich, sondern begleitet seit Jahren Ultracycling-Rennen – viele davon im Team von Lukas Kaufmann – und hat mittlerweile bei zahlreichen Einsätzen über 400 Stunden im Pacecar verbracht. Vom Race Around Austria bis zum Race Across America. Wir sprechen darüber, wie er überhaupt zum Betreuer wurde, wie aus dem anfänglichen „Pulverlmensch“ über die Jahre ein Teamchef wurde und warum bei einem Supported-Ultracycling-Rennen weit mehr hinter der Crew steckt, als man von außen vermuten würde. Es geht um Aufgabenverteilung, Verantwortung, Vorbereitung und Teamzusammenstellung, aber auch um Pacecar-Ausbau, Checklisten, Funk, Schlafmangel und die Frage, warum der Radfahrer während des Rennens im Idealfall eigentlich nur noch eines tun sollte: Rad fahren. Natürlich blicken wir auch auf das aktuelle Race Around Austria und den frisch gewonnenen Weltmeistertitel von Lukas Kaufmann zurück. Mario erzählt, wie fast ein Jahr Vorbereitung in dieses Rennen geflossen ist, was eine funktionierende Crew ausmacht und warum ein vermeintlicher Einzelsport spätestens beim Supported-Ultracycling zum Mannschaftssport wird. Und weil selbst über 400 Stunden hinter Radfahrern nicht nur aus Planung und Verantwortung bestehen, geht es auch um schlechte Pacecar-Witze, zweifelhafte Ernährung, Kaffee mit Kakao, sehr wenig Schlaf und die Geschichten, die aus einer Crew irgendwann weit mehr als nur ein Betreuungsteam machen.
33 Minuten
Das Race Around Austria ist vorbei – und Dani war diesmal nicht nur Dotwatcherin, sondern mittendrin. Als Teil der Crew von Lukas Kaufmann hat sie Österreich einmal rundherum aus einer ganz anderen Perspektive erlebt. Am Ende steht nicht nur eine ziemlich eindrucksvolle Fahrt, sondern auch der Ultracycling-Weltmeistertitel für Lukas und sein Team. In dieser Folge erzählt Dani, wie sich so ein RAA aus dem Pacecar anfühlt: zwölfstündige Schichten, überraschend wenig Schlaf in den vermeintlich langen Pausen, Essen und Duschen irgendwo zwischen zwei Wechselpunkten und die Erkenntnis, dass vier Tage Betreuung mindestens genauso wenig mit Erholung zu tun haben wie mit einer gemütlichen Rundreise durch Österreich. Dazu gibt es ein paar Original-Audioeinspieler direkt aus dem Rennen – inklusive jener Gespräche, die offenbar entstehen, wenn eine Crew schon deutlich zu lange wach ist. Es geht aber auch um die Momente, die Ultracycling besonders machen: Menschen, die mitten in der Nacht mit Kuhglocken an der Strecke stehen, andere Teilnehmerinnen, die kurz anhalten, um Lukas anzufeuern, Kipferl fürs Pacecar und eine Crew, in der sich jeder auf den anderen verlassen kann. Dani erzählt von ihren Highlights entlang der Strecke, ihrer neu entdeckten Vorarlberg-Liebe und davon, warum sie das Race Around Austria ziemlich in seinen Bann gezogen hat. Martin hat das Rennen währenddessen von außen verfolgt – mit viel zu viel Zeit am Live-Tracker und der bekannten Begeisterung für Ultracycling, aber deutlich weniger Begeisterung für Tracking-Plattformen. Gemeinsam sprechen wir deshalb auch darüber, wie unterschiedlich ein solches Rennen von innen und außen wirkt, warum guter Live-Content bei Ultracycling so schwierig ist und was Veranstalter vielleicht noch besser machen könnten. Und das war erst der Anfang: Zum Race Around Austria wollen wir noch tiefer einsteigen und weitere Perspektiven und Geschichten aus dem Rennen in eigenen Folgen aufgreifen. Viel Spaß beim Hören und schöne Grüße an die Füße!
34 Minuten
Nicht jede Medaille landet im Regal – aber manche Geschichten begleiten uns ein Leben lang. Zwischen schlechten Wortwitzen, Erinnerungen an unsere erste gemeinsame Radausfahrt und der Frage, ob wir später einmal im Altersheim lieber über Pokale oder über Erlebnisse sprechen, entwickelt sich diesmal eine überraschend persönliche Folge. Wir sprechen darüber, woran wir uns Jahre nach einem Rennen wirklich erinnern: Sind es Platzierungen, Bestzeiten und Pokale – oder doch die Menschen, Begegnungen und Geschichten auf dem Weg dorthin? Dabei geht es um unsere eigenen Erfahrungen beim Race Around Niederösterreich, frühere Wettkämpfe, spontane Sportabenteuer und die Momente, die sich bis heute eingebrannt haben. Außerdem diskutieren wir, warum persönliche Ziele oft wichtiger sind als Platzierungen, welchen Unterschied Team- und Einzelsport machen können, weshalb die Tour de France jedes Jahr neue Geschichten schreibt und warum Rückschläge, Verletzungen und Comebacks manchmal die größten Erfolge sind. Natürlich philosophieren wir auch darüber, was Sport im Leben eigentlich bedeutet – und welche Erinnerungen wir hoffentlich noch mit 103 im Schaukelstuhl erzählen. Eine Folge mit viel Humor, ehrlichen Gedanken, persönlichen Anekdoten und der Erkenntnis, dass Pokale irgendwann verstauben – gute Geschichten aber bleiben.
39 Minuten
Von der Apotheke direkt aufs Rad – oder doch lieber zurück aufs Sofa? In dieser Folge sprechen wir über die erstaunlich große Welt der Sitzcremes: vom leicht peinlichen Apothekenbesuch über unterschiedliche Cremes für davor und danach bis hin zur Frage, ob man darüber eigentlich eine ganze Podcastfolge machen könnte. Außerdem geht es um die kreativsten Ausreden, mit denen wir uns selbst vom Training abhalten. Zu kalt, zu heiß, keine saubere Radhose, zu hungrig oder doch nur der innere Schweinehund? Wir sprechen darüber, wann Ausreden wirklich nur Ausreden sind – und wann der Körper vielleicht tatsächlich eine Pause braucht. Natürlich dürfen auch die typischen Watt-the-f-Geschichten nicht fehlen: Dani wird auf einer Ausfahrt plötzlich zu Dr. Doolittle, Martin kämpft mit platten Reifen, wir philosophieren über Motivation im Alltag und blicken auf die Tour de France sowie die Tour de France Femmes. Und jetzt seid ihr dran: Welche ist eure lustigste Trainings-Ausrede? Schreibt sie uns auf Instagram – wir sind gespannt, was euch schon alles vom Sport abgehalten hat.
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Über diesen Podcast

Watt the f⚡️ – zwischen Couch und Carbon Wenn Training auf Leben trifft. Ein Podcast über Ausdauer, mentale Stärke, Ultracycling, ehrliche Learnings und die Frage, wie man ambitionierten Sport in ein ganz normales Leben integriert. Wir, Dani und Martin, nehmen euch mit auf unsere Reise zwischen Beruf, Alltag, Chaos und sportlichen Zielen, die manchmal ein bisschen größer sind als vernünftig. Vom Einstieg ins Rennradfahren bis hin zu Ultracycling-Abenteuern wie dem Race Around Niederösterreich. Dabei geht es nicht nur um Training, Wattwerte oder Wettkämpfe, sondern auch um Motivation, Zweifel, Rückschläge, Freundschaft, Teamgeist, mentale Tiefs, kleine Siege und die vielen „Watt the f⚡️“-Momente dazwischen. Wie schafft man Training zwischen Arbeit, Verpflichtungen, Beziehung, Müdigkeit und Alltag? Wie bleibt man dran, wenn nicht alles perfekt läuft? Und wie werden aus verrückten Ideen plötzlich echte Ziele? Offen, ehrlich, manchmal chaotisch, manchmal emotional, aber immer mit Humor, Begeisterung und einer gehörigen Portion Gegenwind.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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