LAUT GEDACHT – Benita Cantieni spricht mit Menschen über den guten Gebrauch des Körpers Archiv
18 Episoden
23 Minuten
Viele Menschen suchen Halt im Aussen. Manuela Bucher hat entdeckt, dass er im Körper beginnt. Im Gespräch mit Benita Cantieni erzählt die CANTIENICA-Trainerin und Yogalehrerin, weshalb Yoga, Nervensystemarbeit und CANTIENICA Körper in Evolution für sie zusammengehören. Sie spricht über die Kraft der Diagonalen, die Bedeutung von Aufspannung und darüber, weshalb Sicherheit nicht durch Anspannung entsteht, sondern durch eine neue Qualität der Körperwahrnehmung. Ein inspirierendes Gespräch über innere Stabilität, Präsenz und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.
26 Minuten
„Was soll ich?“ Pia von Nell kam über die Rückbildung zur CANTIENICA-Methode — und verstand zunächst nicht, was ihre Instruktorin von ihr wollte. Sie spürte ihren Beckenboden nicht. Doch sie blieb dran, und ist heute selbst Instruktorin. Und kennt den Unterschied zwischen verpackender Muskulatur und Tiefenmuskulatur, zwischen Spitzensport und Feinarbeit aus den Knochen. Im Gespräch mit Benita Cantieni schildert Pia, wie konsequent diese Erkenntnis wirkt: im Sitzen, im Alltag mit drei Kindern, im Unterrichten.
26 Minuten
Cornelia Conny Wassermann liebt Bewegung, liebt den Tanz. Nach zwei Entbindungen stellte sich dieser Leidenschaft die Inkontinenz in den Weg. Nun hätte Conny Zuflucht suchen können in den Windeln, die in der Werbung so verharmlost werden. Conny machte sich auf die Suche und fand eine Lösung, die zuerst allen ihren Überzeugungen widersprach und dann doch so schnell wirkte. Conny tanzt wieder, intensiver denn je. Sie surft. Sie campt. Und sie gibt ihr Wissen weiter. Als Masterteacher und Ausbilderin der Methode, die den Unterschied in ihrem Leben macht.
26 Minuten
Benita Cantieni war drauf und dran, Paula Camenisch zu fragen, ob sie eigentlich noch mit der CANTIENICA-Methode arbeite. Genau da sprach Paula den erlösenden Satz: „Cantienica ist doch der Universalschlüssel, zu jedem Körper und zu jeder Körperarbeit.“ Paula arbeitet täglich mit diesem Universalschlüssel, als Apothekerin, Homöopathin und CANTIENICA-Instruktorin. Und vor allem als körperneugieriger Mensch – fechten, singen, therapieren, chinesisch in Bewegung, der Universalschlüssel ist immer dabei. Auch immer dabei: ihre Sicht als Naturwissenschaftlerin.
26 Minuten
Die Erzählung wird zum Klassiker: Eine junge Mutter sucht nach einem Training, das ihr bei der Rückbildung hilft. Sie findet es, und sie entdeckt die Wirkung des Trainings auf ihr Geigenspiel. Die junge Mutter ist nämlich Berufsgeigerin und Musikpädagogin. Susanne Berendes realisiert, dass sie körperliche Schmerzen einfach in Kauf nahm, wie die meisten ihrer Kolleg:innen. Als gehörten Schmerzen zum Beruf als Musiker:in. Sie arbeitet intensiv daran, Musiker:innen zu zeigen, wie das Leiden durch Leichtigkeit ersetzt werden kann.
30 Minuten
Marco Stahel ist Berufstänzer. Da beherrscht er die Leichtigkeit, das Abfedern beim Aufsetzen der Füße nach einem Sprung. So war seine Irritation gross, als er nach längerem Joggen Schmerzen in den Füßen und den Knien bekam. Die Mutter, die Eutonie nach Gerda Alexander lehrt, empfahl ihm CANTIENICA-Training. Dann war es eine Art „Knochenliebe auf den ersten Blick“. Marco Stahel gibt die Methode als lizenzierter Trainer weiter – auf sehr spannende Weise.
17 Minuten
Was hat die eigene Körperhaltung mit Verstimmungen und Depression zu tun? Viel, sagt Psychotherapeutin Karin Mühlemann. Sie beschreibt die eigene Erfahrung mit diesem grandiosen Feedbacksystem, und sie beschreibt, wie jeder Mensch es für sich nutzen kann. Sofort. Überall. Jederzeit. Für Karin ist Psychotherapie ohne sorgfältige Körperarbeit nicht mehr denkbar.
33 Minuten
Wie kommt ein junger Sportwissenschaftler dazu, eine Methode zu erlernen, die im Ruf steht, von einer rüstigen Seniorin für andere rüstige Senior:innen kreiert worden zu sein? Die Antworten von Jakob Finkeldei überraschen die Fragende – nicht wirklich: Der Wechsel vom Leistungsdenken im Aussen zum Qualitätsdenken von innen eröffnet Jakob neue Dimensionen. Für sich selbst und für seine Schüler:innen.
28 Minuten
Skirennfahrerin im Europa- und Weltcup bekommt zwei Kinder und realisiert: Kraft im Aussen bedeutet nicht selbstredend Kraft im Innern. Klassische Rückbildung hilft nicht. Der Zufall spielt Nicola ein Buch in die Hände, ein TIGERFEELING von Benita Cantieni. Nicole liest im Stehen und spürt: Das ist es, was sie sucht. Die Begegnung mit der „Intelligenz, die aus den Knochen kommt“, verändert auch ihre Ansicht über Leistungssport.
18 Minuten
In diesem Gespräch reflektieren Benita Cantieni und Karin Altpeter-Weiss über die Bedeutung der CANTIENICA-Methode für Frauen und Hebammen. Über Selbstermächtigung und das Körperbewusstsein während Schwangerschaft, Geburt und danach. Karin teilt ihre Erfahrungen als Hebamme, Frauen in ihrer Kraft zu unterstützen.
9 Minuten
Es geht um Vertrauen statt Kontrolle, um Kraft ohne Muskelkater, um Ausdauer beim Wandern, Stabilität im Alltag und die Fähigkeit, nach Belastungen oder Fehlbewegungen schnell wieder ins Lot zu kommen. Ein Gespräch über Bewegungsfreude, innere Sicherheit und einen Körper, der weiss, wie er sich selbst schützt.
24 Minuten
Eva Augenreich erlitt einen schweren Sturz, bei dem sie sich das Hüftgelenk verletzte und eine Notfalloperation brauchte. Eva schildert den Schock und die Ohnmacht, die Menschen durchleben, wenn ihnen solches widerfährt. Und sie schildert eindrücklich, wie sie Kraft aus der körperlichen Fitness schöpfte, die vor dem Unfall da war, die sie im Unglück vor Schlimmerem bewahrte und, vor allem, wie sie auf dieser alten Fitness die neue Beweglichkeit aufbaute.
29 Minuten
Verändert Körperhaltung die Stimme? „Ja“, sagt Elisabeth Bender Clausen, „und die Stimmung!“ Stimme entsteht im ganzen Menschen. Die Haltung ist die Grundlage von Klang. Über die Haltung verändert sich die Stimme sofort. Ein Gespräch über Stimme als Ganzkörpergeschehen, über Selbstwahrnehmung und darüber, wie sich Ausdruck verändert, wenn der Körper trägt.
21 Minuten
Singen aus dem Beckenboden? Aline macht’s im Podcast vor, und der Effekt in der Stimme der Sopranistin ist erstaunlich. Und so ist es logisch, dass Aline mit ihren Schüler:innen mit Körperarbeit anfängt. Er wird gestimmt wie ein Instrument, damit er zum Klangraum wird. Mit diesem selbst-bewussten Instrument könne jeder Mensch singen. Wirklich? Stimmt das? Baut gute Körperarbeit auch die Scham ab, die viele Menschen vom Singen abhält? Woher kommt diese Scham überhaupt?
34 Minuten
Dr. Anke Sedlmeier lacht über die Frage und erklärt, wann operiert werden muss, wann sie selbst Therapie vorzieht und wie sie ihre Patient:innen in die Pflicht nimmt, mehr Verantwortung für die Gesundheit des eigenen Bewegungskörpers zu übernehmen: Bewegung als Voraussetzung für Heilung und Selbstheilung, für Reparatur und Schutz. In diesem Gespräch diskutieren Benita und Anke die Herausforderungen und Chancen der modernen Chirurgie, insbesondere im Zusammenhang mit Prothesen und Arthrose. Sie beleuchten die gesellschaftliche Wahrnehmung von Prothesen als Statussymbole und die Rolle der Orthopädie in der Schmerzbehandlung. Anke teilt ihre Erfahrungen aus der medizinischen Ausbildung und betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung von Patienten, die über mechanische Probleme hinausgeht. Die Bedeutung von Bewegung, Prävention und Selbstwirksamkeit wird hervorgehoben, während auch die Herausforderungen der Rehabilitation und der Krankenkassen angesprochen werden. Abschließend plädieren sie für mehr Vertrauen in die eigene Körperwahrnehmung und die Wichtigkeit von qualitativ guter Bewegung.
LAUT GEDACHT – Benita Cantieni spricht mit Menschen über den guten Gebrauch des Körpers
Hier wird laut nachgedacht. Über Körper, Haltung, Bewegung und das Leben selbst.